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Rund 250 Personen protestieren mit einem Sitzstreik anlaesslich des Internationalen Klimastreik, am Freitag, 19. Maerz 2021, in der Stadt Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Am 19. März protestierten bereits Klimaaktivist:innen in einzelnen Städten wie hier in Luzern. Bild: keystone

Bald soll es zum ersten grossen Klimastreik nach der Pandemie kommen – das ist geplant

Die Bewegung ‹Strike for Future› plant am 21. Mai schweizweit Protest-Aktionen. Neu mischen auch die Gewerkschaft Unia und der feministische Streik mit.



«Die Aktionen am 21. Mai sind so vielfältig wie die Bewegung des Strike for Future», heisst es in der Medienmitteilung. Für den ersten Klimastreik nach der Pandemie sind bis anhin 50 Events in der ganzen Schweiz und Liechtenstein geplant. Das Klima wird an diesem Tag nicht das einzige Thema sein.

So sei das erklärte Ziel dieses Streiks, den Zusammenhang zwischen der Klimakrise und der sozialen Krise aufzuzeigen. Neu beteiligten sich etwa die Gewerkschaft Unia und der feministische Streik. Vertretende dieser Organisation würden am Streiktag Reden halten oder an Podiumsdiskussionen teilnehmen, um beispielsweise die unfairen Löhne in Pflegeberufen, Gewalt gegen Frauen oder die Flüchtlingskrise zu thematisieren.

«Kämpfe hängen zusammen»

«Die sozialen und die ökologischen Kämpfe hängen zusammen», sagt Annika Lutzke vom Klimastreik an der Pressekonferenz am Montag. «Wir möchten eine gerechte Zukunft. Das haben wir von Anfang an verfolgt und vernetzen uns jetzt mit den entsprechenden Organisationen.»

Weiter auf dem Programm stehen Demonstrationen mit dem Velo, Märsche zu Fuss, Workshops oder Postenläufe. «Die meisten Aktionen sind bewilligt», sagt Lutzke. Bei anderen laufe noch das Bewilligungsverfahren.

Damit dürften bis am 21. Mai noch weitere Aktionen in der ganzen Schweiz dazukommen: Die Planung sei noch nicht abgeschlossen, heisst es. Die Liste werde laufend aktualisiert und neben den bereits feststehenden Events auf der Website von «Strike for Future» publiziert.

«Das ist erst der Auftakt»

Wie viele Teilnehmende ungefähr kommen würden, kann das Streik-Komitee an der Pressekonferenz noch nicht sagen. Corona-Schutzkonzepte für die Teilnehmenden würden die regionalen Organisations-Kollektive aufstellen, sagt Claudio Bernhard vom Klimastreik. «Es sollte immer ein Konzept vorhanden sein.»

Ein gemeinsames Element am Streiktag sei der Alarm für Klimagerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit um 11.59 Uhr. Dann machen die Demonstrierenden in den Städten und Regionen Lärm, mit Rufen, Hupen oder Trillerpfeifen.

Der 21. Mai sei erst der Auftakt, heisst es vom Streik-Komitee. Man plane weitere Aktionen im Herbst. Ein genaues Datum ist aber noch nicht bekannt.

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