Vaterschaftsurlaub
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FILE - Swiss Bank UBS logo at the headquarters building, in Zurich, Switzerland, Friday, February 20, 2009. The SMI (Swiss Market Index) plummeted drastically to the lowest level since Juli 2003. UBS shares lost over 15 percent. On Tuesday, February 10 2015, UBS reports a 5% rise in the fourth-quarter net profit. The Swiss bank benefited from a significant tax gain and sharply reduced the amount of money set aside to deal with legal issues. Zurich-based UBS said fourth-quarter net profit rose to 963 million Swiss francs ($1.04 billion, Euro 919,2 million), from 917 million francs reported in the same period a year earlier. The figure was lifted by a net tax benefit of 493 million francs, UBS said. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Die UBS will sich als attraktiven Arbeitgeber positionieren. Bild: KEYSTONE

Nach Ja zu Vaterschaftsurlaub: UBS führt vierwöchigen Urlaub für ihre Mitarbeiter ein



Die UBS gewährt Vätern weiterhin zwei Wochen mehr Papizeit als gesetzlich vorgeschrieben: Nachdem die Stimmbürger am Sonntag den zweiwöchigen Vaterschaftsurlaubs angenommen haben, baut die Grossbank ihren bezahlten Vaterschaftsurlaub ab 2021 von zwei auf vier Wochen aus.

Damit will sie sich als attraktiven Arbeitgeber positionieren. Mit dieser Erweiterung und dem Mutterschaftsurlaub von bis zu 210 Tagen sei die UBS beim Elternschaftsurlaub eines der führenden Unternehmen der Schweiz, teilte die UBS am Montag nach dem Abstimmungswochenende mit.

Gesetzlich hatten Väter für die Geburt eines Kindes bislang nur einen Tag Ferien zu Gute. Verschiedene Firmen gehen allerdings bereits heute über dieses Minimum hinaus: Bei der Credit Suisse etwa gibt es zwölf Tage, beim Versicherer Zurich mindestens 6 Wochen und beim Pharmakonzern Novartis ab 2021 eine Elternauszeit von mindestens 14 Wochen.

Die UBS hat bislang Vätern zwei Wochen bezahlten Vaterschaftsurlaub geboten sowie die Möglichkeit, während des ersten Jahres nach Geburt des Kindes einen zwei- bis vierwöchigen unbezahlten Urlaub zu beziehen oder das Arbeitspensum während ein bis sechs Monaten auf 80 Prozent zu reduzieren ohne Änderung des versicherten Gehalts bei der Pensionskasse. (cki/sda/awp)

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • I_am_Bruno 28.09.2020 13:20
    Highlight Highlight Während Unternehmen, die klein denken schon bei 2 Wochen Vaterschaftsurlaub Angst um Ihre Existenz haben, verstehen Unternehmen, die wachsen möchten, dass sie für gute Arbeitskräfte investieren müssen.
  • strellci 28.09.2020 13:20
    Highlight Highlight Kinder sind die Zukunft dieses Landes. Werden sie nicht gefördert schafft sich ein Land früher oder später selbst ab. Kinder sind aufkeinen Fall "Privat Sache" wie man es gerne argumentiert. Den diese Kinder zahlen die AHV von morgen ein und führen zu einem Wohlstand des Landes bei sofern sie gefördert werden.
  • Wellenrit 28.09.2020 12:41
    Highlight Highlight Gutes Marketing
    Wie lange an diese Idee wohl die gesamte marketingabteilung gesessen ist? wahrscheinlich mehrere Monate 🤷
  • Peter R. 28.09.2020 12:21
    Highlight Highlight Man sollte es aber auch nicht übertreiben!
    • Luthiena 28.09.2020 13:10
      Highlight Highlight In dem Fall kein Papi.... Oder schlicht kein Interesse an der Erziehung und der Unterstützung der Mutter....
    • esmereldat 28.09.2020 14:00
      Highlight Highlight Tun sie ja auch nicht.
    • ChlyklassSFI 28.09.2020 14:05
      Highlight Highlight Peter R: Du übertreibst mit deiner Empathielosigkeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrgoku 28.09.2020 11:38
    Highlight Highlight Die, die eh schon 2 Wochen gaben, werden hoffentlich auch nun insgesamt 4 Wochen geben. 2 Wochen gesetzlich und die 2 Wochen die man eh schon gab...

    • Miicha 28.09.2020 13:30
      Highlight Highlight Befürchte so wird das in den meisten Fällen nicht laufen...
    • andrew1 28.09.2020 16:45
      Highlight Highlight Hm macht nur bedingt sinn. Mit 4 wochen wird es doppelt so teuer wie mit 2. Wenn man allerdings seinen vorsprung auf dem arbeitsmarkt wahren will, kann es wieder sinn machen..

Nach Ja zu Papizeit: Elternzeit-Initiative in den Startlöchern

Die Vorlage zum Vaterschaftsurlaub wurde mit grosser Mehrheit angenommen. Doch damit nicht genug. Die nächste Initiative zur Elternzeit befindet sich bereits in den Startlöchern. Darüber erfreut sind nicht alle.

Frischgebackene Väter erhalten zehn Tage bezahlte Papizeit. Das Schweizer Stimmvolk hat den Vaterschaftsurlaub am Sonntag mit 60,3 Prozent angenommen.

Bereits als die Vorlage vor rund einem Jahr im Parlament diskutiert wurde, kritisierten viele Politikerinnen und Politiker aus dem links-grünen Lager, dass sie bereits überholt sei. Statt Vaterschaftsurlaub forderten sie eine Elternzeit, also eine Auszeit für Eltern mit Jobgarantie.

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