Emma Amour
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bild: shutterstock / watson

Emma Amour

«Soll ich um unsere Liebe kämpfen oder die Trennung akzeptieren?»



Hoi Emma

Wir sind toll! Was anfangs eine Amour fou war, entwickelte sich allmählich in eine schöne Beziehung.

Wir lassen uns Freiheiten und inspirieren uns, neue interessante Dinge gemeinsam zu entdecken. Wir vertrauen uns, wir haben ähnliche Interessen und Ansichten, können schöne tiefgründige Gespräche führen.

Tönt alles perfekt, wären da nicht die 1000 kleinen Alltagsdinge, an denen wir uns immer wieder reiben. Wir können wegen so banalen Sachen einen Streit vom Zaun brechen, der schlussendlich unsere Beziehung in Frage stellt. Das hat uns zermürbt.

Er hat, denk ich, den Notausgang gewählt, in dem er die Beziehung beendete. Ich habe das Gefühl, eigentlich ist er der perfect match und es lohnt sich zu kämpfen. Oder passen wir doch nicht so gut, dass es wegen Alltäglichem immer Streit gibt?

Meinst du, es gibt eine Chance, die Problemchen konstruktiv anzugehen, oder ist die Situation zu verfahren? Ich bin hin und her gerissen.

Danke und Gruss,
Fiona

Liebe Fiona,

auf die Frage, ob es sich lohnt, nach einer Trennung zu kämpfen, gibt es wohl keine Pauschalantwort. Wenn ihr aber wirklich «nur» wegen Alltagsbanalitäten aneinander gerät, es aber abgesehen davon super habt, dann ja, dann denke ich, dass es sich lohnen kann, zu kämpfen.

Hier aber ein kleines Aber: Das kämpfen um eine Beziehung darf nicht einem Marathon gleichen, finde ich. Um die Liebe kämpfen lohnt sich meiner Meinung nach nur, wenn es beide Parteien wollen und beide Parteien an einem Strang ziehen.

Oft habe ich die Erfahrung gemacht, dass man ganz schnell jeweils wieder in alte Muster zurückfällt. Um genau dieses Szenario zu vermeiden, plädiere ich gerne für externe Hilfe.

Beim Wort «Paartherapie» erschrickt man gerne mal, dabei bin ich davon überzeugt, dass viele Beziehungen mit wenig Aufwand gerettet werden könnten, wenn man sich auf ein paar Sitzungen einlassen würde.

Ein anderes Mittel, auf das ein befreundetes Paar von mir schwört, das sich auch recht schnell recht heftig streiten kann, ist folgendes: Sie haben beide eine rote Karte. Wenn sie diese zücken, dann wird der Streit auf der Stelle für 15 Minuten unterbrochen. Danach treffen sie wieder aufeinander, wobei jeder 5 Minuten reden darf, ohne unterbrochen zu werden. Seit die beiden das so machen, sind sie sehr viel harmonischer.

Ich wünsche deinem Ex-Freund und dir, dass ihr ohne riesige Krämpfe und mit viel Wohlwollen wieder zusammenfindet.

Deine

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Und was würdest du Fiona antworten?

Die Geschichten aus dem Leben von Emma Amour:

Emma Amour ist ...

… Stadtmensch, Single, Mitte 30 – und watsons Bloggerin, die sich gerade einen Sommer lang eine Auszeit gönnt. In der Zwischenzeit gibts donnerstags jeweils Cleos Storys. Cleo ist Emmas BFF. Montags bleibt alles wie gehabt. Emma hat nämlich fleissig vorgearbeitet und sich vor ihrer Pause euren Fragen angenommen. Apropos Fragen: Die könnt ihr weiterhin an emma.amour@watson.ch schicken. Antwort gibts ab November.

Ach ja, damit sich Emma voll und ganz ins Abenteuer Leben stürzen kann, schwänzt sie während ihres Sabbaticals die Kommentarspalte. Natürlich wird sie hie und da heimlich mitlesen, weil: «Ich kann es nicht abstreiten, ich vermiss die Userschaft. Ist Userschaft ein gebräuchliches Wort?»

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Das bin nicht ich, aber so würde ich als Illustration aussehen. Öppe. bild: watson

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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • liavivica 08.07.2020 07:56
    Highlight Highlight Ich kenne inzwischen mehrere Paare in meinem Bekanntenkreis, die genau wegen so Alltags-Streitereien getrennt wohnen (oft am gleichen Wohnort oder sogar im gleichen Haus, in separaten Wohnungen). So hat jeder/jede sein eigenes Reich, und kann gleichzeitig die Zeit, die man sich zusammen nimmt, bewusst geniessen - ohne Diskussion über den zu vollen Küder. 😅
  • Kosmos33 07.07.2020 18:10
    Highlight Highlight Sich jeden Tag um banale Dinge zu streiten ,ist ganz schön anstrengend . Und ich würde mich fragen warum wir uns desswegen zanken. Das ist das eigentliche Problem. Meistens sind es aber zu unterschiedliche Vorstellungen und Bedürfnisse . Ich denke , dieses problem zeigt eigentlich schon die Lösung . Doch nicht der perfekte match . Stelle dir vor , du wirst in zukunft nur streiten mit deinem partner , ist esdaswas du dir in deinem Leben wünschst?
    Es macht dich kaputt . Er hat sich ja schon entschieden . Das ist meiner Meinung nach gelaufen.
  • Elenaaaa 07.07.2020 13:18
    Highlight Highlight Ich habe nie um eine Beziehung gekämpft, ich habe nur noch kurze Beziehungen, es scheint als wäre der Zug für eine richtige Beziehung für mich abgefahren.
    Ich hatte schon mal den perfect Match, sogar schon zweimal. Einmal mit IHM, mein Mann, es hat wunderbar gepasst, aber als es mal holprig wurde habe ich nicht gekämpft sondern habe seine Schwester verführt. Das andere Mal war es mit IHR, meine Frau, wieder dasselbe, anstatt zu kämpfen bin ich mit Ihrem Vater ins Bett, Scherz, sowas mache ich nicht, es war ihr bester Freund, sie hasst mich noch immer.
    Ich bereue es, nie gekämpft zu haben...😢
  • Janis Joplin 07.07.2020 07:28
    Highlight Highlight Lass ihn jetzt zu dir kommen, lauf ihm nicht nach. Kommt er nicht, war's das. Leb dein eigenes Leben!
  • Likewow 07.07.2020 07:07
    Highlight Highlight Ich hatte vor über einem Jahr eine ähnliche Situation. Er wollte die Trennung und ich habe um ihn gekämpft.
    Schlussendlich haben wir uns dann 4 Monate später am selben Punkt wiedergetroffen und da habe ich nicht mehr gekämpft. Denn wir hatten ausgemacht, dass wir immer über alles, was uns missfällt oder nervt sprechen und obwohl ich ihn darauf ansprach, wenn ich merkte, dass irgendwie der Wurm drin ist, dann hat er dies verneint.

    Ich denke, wenn beide wirklich noch daran arbeiten wollen, dann kann es klappen. Es kommt eh wie es muss.

    Viel Erfolg liebe Fragestellerin.
  • Mundos 06.07.2020 23:43
    Highlight Highlight Es scheint mir, dass dies eher ein Problem der Sozialisation in diesem Land ist, insofern als dass der Hang zum Perfektionismus die Menschen in diesem Land engstirnig macht.
  • DartVaidder 06.07.2020 18:27
    Highlight Highlight Wenn du um Liebe kämpfen willst, läuft was falsch. Liebe ist bedingungslos.
  • Gawayn 06.07.2020 17:38
    Highlight Highlight Wenn 2 sich verknallen ist es immer so.
    Cupido hat den Bogen mit der Panzerfaust getauscht und beide hat es brutal erwischt.

    Rosa Wölkchen der Himmel voller Geigen einfach wundervoll!

    Doch es ändert sich. Wie alles im Leben.
    Dann kommt der Alltag...
    Zusammen Leben, im Alltag kann traumhaft sein und auch dauerhaft so bleiben.

    Aber es braucht Verständnis und Rücksicht auf beide Seiten.
    Die kleinen Streitereien sind nicht das Problem. Es sind gefundene Gründe sich zu ärgern. Klärt es, warum ihr sowas vorschiebt um zu streiten. Das ist das Problem..
  • Riesenpinguin 06.07.2020 17:10
    Highlight Highlight (2/2)
    Seit wir das wissen, reden wir anders miteinander und wir können jetzt die Diskussion rechtzeitig abbrechen und später ruhig zu Ende führen.

    An Fionas Stelle würde ich ihm einen neuen Versuch Vorschlagen, ggfs. mit Paartherapie. Wenn er allerdings komplett ablehnt, muss das akzeptiert werden, egal wie scheisse es sich anfühlt. Aber alles andere ist ihm gegenüber unfair.
  • Riesenpinguin 06.07.2020 17:09
    Highlight Highlight (1/2)
    Am Anfang hatte ich das Gefühl "he, so waren mein Partner und ich auch!"
    Als das Thema Trennung in den Taum geworfen wurde, haben wir uns für eine Paartherapie entschieden. In unserem Fall war das Ergebnis, dass er und ich in solchen Situationen auf unterschiedlichen emotionalen Ebenen kommuniziert haben und uns dann gegenseitig stets missverstanden fühlten.

    (Teil 2 folgt)
  • Macke 06.07.2020 16:07
    Highlight Highlight Meiner Erfahrung nach ist die Beziehung zu Ende, wenn das Gegenüber dies ausspricht. Ich habe es noch nie erlebt, dass sich jemand einfach so trennt, 'nur' weil es jetzt gerade Zoff über herumliegende Socken gab. Dies ist meist ein längerer Prozess und wenn dann der Entschluss zur Trennung da ist, ist es zu spät. Dann hat das Gegenüber bereits entschieden, dass es nicht mehr funktioniert resp. sich überlegt, ob noch irgendwas zu machen ist. Umgekehrt sitzt die Verunsicherung nach einer Trennung so tief, dass dies schwer wieder zu kitten ist.
  • Burdleferin 06.07.2020 15:48
    Highlight Highlight Wenn Liebe den Alltag nicht bestehen kann, was denn dann?
    • Pümpernüssler 06.07.2020 18:15
      Highlight Highlight Eine offene Kommunikation.
    • pamayer 07.07.2020 09:09
      Highlight Highlight Stimmt.
      Kommen Kinder dazu, geht es kräftig ab.
      Chronische Krankheiten, existentielle Probleme, Unfälle, Schwiegermütter/Väter/Tanten und was die liebe Verwandtschaft alles zu bieten hat.
      Die Aufzählung ist noch lange nicht abgeschlossen...
    • kerisma 07.07.2020 10:44
      Highlight Highlight Liebe genügt leider nicht, um eine Beziehung zu führen.
  • Amarillo 06.07.2020 15:06
    Highlight Highlight Ist in diesem Fall "er" wirklich noch interessiert an der Beziehung, oder sind die sogenannt "kleinen" Streitereien es eine willkommene Gelegenheit für den Ausstieg? Hat er bisher die Konfrontation gescheut, aber dennoch signalisiert, dass er aufhören möchte? Man kann solche Signale ja auch ignorieren oder sich schön reden. Wie viel Zeit ist vergangen, seit sich die erste Verliebtheit gelegt hat? Wenn das 3 Monate her ist, hat er eben möglicherweise einfach gemerkt, dass es doch nichts ist für ihn. Wenn man schon länger beisammen ist, macht eine "Paartherapie" eher Sinn...
  • kerisma 06.07.2020 15:05
    Highlight Highlight Die Beziehung wegwerfen halt ich f. falsch. Was schönes, das defekt ist, versuchst du zu reparieren & passende Beziehungen/Menschen sind rar & nicht einfach ersetzbar.
    "Abkühlpause" während eines Streits: gute Idee (Codewort, Karte), um sich emotional zu sortieren & nicht hässig Unsinn zu reden. Wie man sich während eines Streits (nicht) verhalten sollte, kann jeder lernen & üben.
    Alltagsprobleme werden aber m. der Zeit nicht weniger werden, eher mehr, & Schluss machen wegen sowas ist ein Problem. Dafür brauchts eine Entschuldigung von ihm.
    & erst danach übers "Kämpfen" nachdenken. Gemeinsam.
  • Bruno Wüthrich 06.07.2020 14:40
    Highlight Highlight Der Tipp mit der roten Karte könnte für viele Paare eine gute Sache sein. Fiona wird sie möglicherweise erst in ihrer nächsten Beziehung helfen.

    Befremdlich wirkt der Hinweis auf die Paartherapie. Der Freund hat sich getrennt. Es scheint daher eher unwahrscheinlich, dass er mit der Aussicht auf eine Paartherapie reumütig zurück krebst.

    Den Kampf um ihre Beziehung wird Fiona zu Beginn alleine kämpfen müssen. Auch hier: der Freund hat sich getrennt. Das heisst, er hat sich gegen das Kämpfen entschieden.

    Fionas Kampf kann trotzdem erfolgreich sein. Mal schauen, ob und wie er drauf anspringt.
  • Burdleferin 06.07.2020 14:35
    Highlight Highlight Paartherapie dient nur dazu, herauszufinden, dass er schuld ist 😂
  • Kanuli 06.07.2020 14:34
    Highlight Highlight Wichtig ist meiner Meinung nach folgendes: Ist die Wurzel wirklich bei den Alltagsproblemen, oder tiefer? Dafür bedarf es eine ehrliche Kommunikation und Reflektion über Stichproben der Probleme. Wenn man im Gespräch merkt, dass die eigentlichen Probleme woanders liegen, aber der Grundkonsenz bleibt (wir sind auf einer Wellenlänge), dann kann man gemeinsam daran arbeiten. Wenn allerdings wirklich die winzigen Probleme die Ursache sind, dann könnte es ewig so weitergehen. Man wird nie alle Kleinigkeiten beseitigen können und man scheint dann eben nicht auf einer Wellenlänge zu sein.
  • Babbs 06.07.2020 14:33
    Highlight Highlight Ja, lohnt sich.

    Lösung: Realisieren, dass es sich um eine unterschiedliche Meinung zu einer alltäglichen Kleinigkeit handelt, ganz wertfrei und geh mit gutem Beispiel voran und rege DICH einfach NICHT auf.

    Nimm es als " kulturelle Gewohnheit", werte es nicht.
    Mit der Zeit synchronisiert ihr Euch automatisch .
    Kommt Zeit kommt Velo.

    Alles ist halb so wild.
    ( sagt CH / BRA Beziehung)
    • Cirrum 06.07.2020 15:00
      Highlight Highlight Genau:-) Manchmal hilft es, das eigene Ego auf die Seite zu stellen und nicht immer alles persönlich zu nehmen, dann erledigen sich viele Sachen von alleine:-)
      Und selber kann man auch wachsen an solchen Beziehungen:-) Wenn man dann auch will und bereit dazu ist.
    • natalie74 06.07.2020 17:30
      Highlight Highlight Hier auch CH / BRA. Danke für Deine Worte :-)
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 06.07.2020 14:23
    Highlight Highlight Wenn er die Beziehung beendet hat, ist eigentlich vorbei mit darum kämpfen. Nichts ist schlimmer und selbstzerstörerischer, als für eine verlorene Sache "weiterzukämpfen".

    Wenn die Beziehung "nur" in Frage gestellt worden ist, dann kann man gemeinsam überlegen, ob man etwas verbessern kann.
  • format C: 06.07.2020 14:20
    Highlight Highlight Wenn es wegen eines leeren "Schiisirölleli" und anderen banalen Kleinigkeiten im Alltag bereits wüsten Streit gibt, der (jedesmal) die Beziehung in Frage stellt, dann ist das leider alles andere, als ein "Perfect Match". Und es ist meeega anstrengend, für beide. Willst du das wirklich zurück? Wenn, ja: Was ändert ihr, dass es besser wird? Was bist du bereit zu geben, was er? Wie Emma sagt; Ihr müsst beide wollen. Alles andere ist zurück zu der selben Geschichte mit den gleichen Problemen, die sehrwahrscheinlich wieder am gleichen Ort landet... und endet.
    • kerisma 06.07.2020 17:48
      Highlight Highlight Das ist, denk ich, die viel wichtigere Frage: WANN es sich lohnt, darum zu kämpfen.
      (& ich stell, wie du, in Frage, ob das für eine Beziehung sein sollte, in der einer wegen Alltagsstreitigkeiten alles beendet.)
    • format C: 07.07.2020 10:22
      Highlight Highlight Wann es sich lohnt kann nur jede/r für sich selbst entscheiden. Ich würde jedenfalls diese Beziehung nicht zurückwollen. Was nützt es mir mit jemandem in der Theorie tiefgründig zu philosophieren, wenn in der Praxis und im Alltag das kleinste Ding zu einer Staatsaffäre wird? Ich hatte mit meinen 43 Jahren genu
    • format C: 07.07.2020 10:25
      Highlight Highlight hoppla, da ging er dahin, mein Kommentar 😅

      Ich wollte schreiben, dass ich mit 43 Jahren genügend Drama in Beziehungen erlebt habe. Keine Lust mehr darauf :) Ist also nicht nur ein Thema von ihr, die hier an Emma schreibt, sondern wir kennen das wohl alle inkl. mir natürlich.

      Also Kopf hoch und weiter gehts.
  • Ichweissmeinennamennichtmehr 06.07.2020 14:05
    Highlight Highlight Meine Eltern haben sich jeden Tag gestritten selbst um die Frage ob sie Streit haben oder nicht. Irgendwann war ich und meine schwester es leid, wir baten darum das sie sich endlich scheiden lassen sollen... und das als Kinder wohl gemerkt.
    Die zwei Idioten sind bis heute immer noch verheiratet!
    Ganz ehrlich, jeden Tag zu streiten und diskutieren ist sowas von dämlich, das Leben ist zu kurz dafür. Wie Gesund kann so eine Beziehung sein? Eines Tages wirst du und er aufwachen und feststellen das jedliche Respekt und Wertschätzung abhanden gekommen ist.
    Es gibt schlimmeres als alleine zu sein!
    • Team Insomnia 06.07.2020 16:38
      Highlight Highlight „selbst um die Frage ob sie Streit haben oder nicht.“

      Klasse beschrieben 😂👍👍
    • Zyniker haben es leichter 06.07.2020 18:22
      Highlight Highlight Es gibt Menschen, die brauchen Streitereien wegen Nichtigkeit.
    • skisandtrail 06.07.2020 21:25
      Highlight Highlight Vielleicht brauchen sie das auch einfach?
      Gehört schon so lange dazu, dass sie sich sonst anschweigen würden....
      Siehs mal von dieser Seite
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dwight D Eisenhower 06.07.2020 14:02
    Highlight Highlight @Fiona Reisende reisen lassen
  • Atavar 06.07.2020 13:59
    Highlight Highlight Zuerst: "Um die Liebe kämpfen lohnt sich meiner Meinung nach nur, wenn es beide Parteien wollen und beide Parteien an einem Strang ziehen." Das sehe ich identisch. Auch weil es den / die Kämpfende(n) zerstören kann, wenn der Gegenpart nicht mitzieht.

    @Fragestellerin: "[...] wir haben ähnliche Interessen und Ansichten, können schöne tiefgründige Gespräche führen." Ich durfte das auch erleben, hab aber erkannt, dass das nicht (immer) reicht. Man kann aus sehr unterschiedlichen Gründen ähnliche Ansichten haben.

    Ich wünsche dir alles Gute. Den gefühlten "perfect match" loszulassen ist schwer!
  • Madison Pierce 06.07.2020 13:59
    Highlight Highlight Habe von einem Paartherapeuten erfahren, dass Streit um alltägliche Nichtigkeiten nur stellvertretend für tiefer liegende Probleme sei. Am Anfang einer Beziehung rege man sich ja nicht über herumliegende Socken oder nicht raus gebrachten Müll auf.

    Eine Paartherapie kann helfen, das wirkliche Problem zu finden und zu lösen. Oft sei es zu wenig Paar-Zeit. Also Zeit, die man nicht nur räumlich, sondern auch geistig miteinander verbringt. Zusammen TV schauen gehört nicht dazu, ein Gespräch über die Beziehung (ohne Ablenkung durch Smartphone etc.) schon.

    Ich würde das an Deiner Stelle versuchen.
    • fraunickname 06.07.2020 15:25
      Highlight Highlight Vielen Dank für diesen Kommentar Madison Pierce!
    • rodolofo 06.07.2020 19:09
      Highlight Highlight Das denken vielleicht Du und ich, dass wenn man wegen Kleinigkeiten streitet, etwas Grösseres dahinterstecken müsse!
      Es gibt auch die entgegengesetzte Argumentationsweise, die ich jeweils von meiner Frau zu hören kriege.
      Ich: "Das ist doch nur eine Kleinigkeit, dass ich das WC-Papier zu kaufen vergessen habe!"
      Sie: "Ja, nicht einmal eine solche Kleinigkeit bringst Du fertig!"
  • rodolofo 06.07.2020 13:36
    Highlight Highlight Heikel...
    Gleichgültiges Akzeptieren wäre genauso verkehrt, wie abhängiges Klammern.
    Wer sich rar macht, wirkt dadurch interessant und begehrenswert! Oder arrogant...
    Wer stürmt und "einfach nur reden will", wird bald einmal als Stalker gesehen und bekommt es mit den Familie der begehrten Person und mit der Polizei zu tun (Habe ich selber mal durchleiden müssen).
    Manchmal ist darum "Nichts tun und das Schiksal entscheiden lassen" am besten.
    Geduld haben, sich Zeit lassen.
    Das Begehren und die Sehnsucht wächst mit dem Getrennt sein!
    Ich selber falle jeweils nach spätestens zwei Wochen um. ;)
  • Zeit_Genosse 06.07.2020 13:33
    Highlight Highlight Statt einer roten Karte, die ja emotional bereits besetzt ist, plädiere ich bei Kleinigkeiten für ein lustiges Codewort (bei Kleinigkeiten muss bereits bei der Aussprache schmunzeln). Die Regel dahinter soll einfach sein. Z.B. einfach nur „Stopp“ oder „wir treffen uns in 10 Minuten draussen“. Der Ortswechsel schafft nochmals Distanz zum Ereignis.

    Um Liebe zu kämpfen sollte man nicht müssen, sich aber für eine Beziehung engagieren, ist sinnvoll. Doch wo Schluss ist Schluss.

    Die Tugend ist zu warten. Denn wenn jemand Schluss macht und nicht wieder den Kontakt sucht, ist es besser so.
    • Bruno Wüthrich 06.07.2020 14:42
      Highlight Highlight „wir treffen uns in 10 Minuten draussen“...

      ...und bieten unseren Nachbarn etwas Spektakel.
    • Zeit_Genosse 06.07.2020 20:40
      Highlight Highlight Hr. Wüthrich,
      In der Regel verhalten sich Menschen in der Öffentlichkeit zurückhaltender. Gerade deshalb macht der Wechsel des Orts ja Sinn. Wer dann herumschreit und streitet, tut das nicht wegen den besagten Kleinigkeiten. Und wenn da mehr ist, ist gut wenn es nicht zu Hause ausartet. Aber keine Regel ohne Ausnahme. Inkl. des von ihnen erwähnten Spektakels.

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