DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Basels Spieler jubeln nach dem 2:0 im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC Lugano im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Dienstag, 11. Mai 2021. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Die Basler konnten den ereignisreichen Tag mit einem Sieg krönen. Bild: keystone

Basel gewinnt nach Degen-Übernahme gegen Lugano – YB führt dominante Saison in Vaduz fort

Nach einem ereignisreichen Tag mit der Übernahme durch David Degen beim FC Basel gelingt gegen den FC Lugano ein 2:0-Erfolg. Der Meister aus Bern lässt nicht nach und setzt seine dominante Saison auch in Vaduz fort.



Basel – Lugano 2:0

Der FC Basel lebt! Am Nachmittag verkündet der Klub den Besitzerwechsel, Stunden später lässt es die Muttenzerkurve vor dem Stadion knallen und die Mannschaft auf dem Platz gegen Lugano. Basel gewinnt gegen Lugano dank Matchwinner Valentin Stocker 2:0.

Sportlich hatte der FC Basel seit einiger Zeit nicht mehr viel zu lachen. Der am Dienstag angekündigte Besitzerwechsel im Klub sorgte aber für einen schlagartigen Stimmungsumschwung. Nicht nur beim Basler Anhang wirkte die Kunde aus der Führungsebene befreiend. Der FCB schlug Lugano 2:0 und festigte seinen Kurs Richtung 2. Schlussrang.

Die beiden Tore des Spiels. Video: SRF

Vor dem Anpfiff zur 35. Runde gegen den FC Lugano drückte Patrick Rahmen im TV-Interview mit «blue» seine Erleichterung aus, dass der FCB auch in der nächsten Saison auf ihn als Trainer zählt und endlich Klarheit darüber herrscht, wie es im Klub weitergeht. Kurz darauf präsentierte sich vor allem Valentin Stocker in Feierlaune. Der Captain, der seit der Begnadigung nach der Suspendierung unter Rahmens Vorgänger Ciriaco Sforza seinem Standing wieder gerecht wird, bereitete in der 19. Minute den Kopfballtreffer von Pajtim Kasami vor und traf kurz darauf aus 17 Metern zum 2:0. Lugano kam lediglich dem Anschlusstreffer nahe, als Heinz Lindner einen Abschluss von Alexander Gerndt an den Pfosten lenkte (83.).

Ausserhalb der Stadionmauern wurde Stockers Torjubel von Petarden-Knallen und Gesängen der feiernden Fans begleitet. Stocker selbst zeigte beim Jubel mit der Hand auf seine in den Klubfarben gehaltene und mit dem Logo der Muttenzerkurve geschmückte neue Captainbinde. Ja, am Tag des Machtwechsels herrschte beim Basel die grosse Erlösung.

Basel - Lugano 2:0 (2:0)
100 Zuschauer. SR Tschudi.
Tore: 19. Kasami (Stocker) 1:0. 24. Stocker (Frei) 2:0.
Basel: Lindner; Widmer, Klose, Cömert, Petretta; Kasami, Frei; Van Wolfswinkel (89. Males), Palacios (63. Abrashi), Stocker (75. Pululu); Cabral.
Lugano: Baumann; Lavanchy, Daprelà, Oss, Ziegler, Guerrero; Custodio (76. Covilo), Sabbatini, Macek (66. Bottani), Lovric; Lungoyi (76. Gerndt).
Bemerkungen: Basel ohne Jorge, Padula, Xhaka (alle verletzt), Zhegrova (krank), . Lugano ohne Kecskes und Maric (beide verletzt). 83. Kopfball an den Pfosten von Gerndt.
Verwarnungen: 36. Cömert (Foul). 71. Abrashi (Foul). 73. Klose (Foul/im nächsten Spiel gesperrt).

Basels Valentin Stocker jubelt nach seinem 2:0 fuer seine Farben im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC Lugano im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Dienstag, 11. Mai 2021. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Stocker deutet nach seinem Treffer demonstrativ auf das Logo der Muttenzerkurve auf seiner Kapitänsbinde. Bild: keystone

Vaduz – YB 0:2

Der FC Vaduz erhält im Abstiegskampf der Super League keine Geschenke vom Meister. Die Liechtensteiner verlieren ihr drittletztes Spiel gegen die Young Boys zu Hause 0:2. Es droht der Fall ans Tabellenende.

Zwar tauschte YB-Trainer Gerardo Seoane nach dem 2:0-Sieg am Wochenende gegen Basel mehr als die Hälfte seines Stammpersonals aus. Die Vorteile lagen aber auch so klar bei den Gästen, zumindest in der Anfangsphase und bis zum Führungstreffer. Nach zwölf Minuten standen bereits sieben Torschüsse für YB zu Buche – gegenüber null des Heimteams. Drei Minuten später lag Vaduz hinten.

Die Highlights des Spiels. Video: SRF

Jordan Siebatcheu köpfelte eine Flanke von Nsame gekonnt über Vaduz-Goalie Benjamin Büchel ins entfernte Eck. Es war der sechste Kopfballtreffer des grossen Mittelstürmers in der Liga und der zwölfte insgesamt. Für die Entscheidung sorgte in der 79. Minute der soeben als Joker ins Spiel gekommene Christian Fassnacht. Auch er traf, nach schöner Vorarbeit von Felix Mambimbi, per Kopf.

«Am Anfang taten wir uns sehr schwer. Wir waren zu weit weg von den Gegenspielern. Nach dem Gegentor wachten wir aber auf», befand der Vaduzer Cédric Gasser. Vorab durch Standardsituationen kamen die spielerisch und physisch unterlegenen Gastgeber nach der Pause zu einigen Chancen. Zuerst verfehlte Yannick Schmid das Tor nach einem Einwurf knapp (50. Minute), später kullerte der Ball dreimal nach Cornern auf der falschen Seite des Pfostens vorbei.

Mario Frick nach dem Spiel: «Wir sind viel zu ängstlich ins Spiel gestartet.» Video: SRF

Zwei Punkte liegt Vaduz somit vor Sions Heimspiel gegen Luzern vor dem Tabellenende. Während die Sittener den letztjährigen Aufsteiger mit einem Sieg am Mittwoch überholen können, bietet sich St. Gallen und dem FCZ im Direktduell in Zürich die Gelegenheit, das geschrumpfte Polster wieder auszubauen.

Vaduz - Young Boys 0:2 (0:1)
100 Zuschauer. SR Piccolo.
Tore: 15. Siebatcheu (Nsame) 0:1. 79. Fassnacht (Mambimbi) 0:2.
Vaduz: Büchel; Dorn, Schmied, Schmid, Simani, Obexer (61. Santin); Gasser (80. Gomes), Gajic (88. Djokic), Cicek, Lüchinger (61. Prokopic); Di Giusto (80. Sutter).
Young Boys: Von Ballmoos; Maceiras (93. Hefti), Camara, Lefort, Garcia; Spielmann (67. Sulejmani), Lauper, Rieder (67. Martins), Gaudino (77. Fassnacht); Nsame (77. Mambimbi), Siebatcheu.
Bemerkungen: Vaduz ohne Hug, Wieser (beide verletzt) und Coulibaly (krank). Young Boys ohne Elia, Lustenberger, Moumi Ngamaleu, Sierro, Maier, Petignat (alle verletzt) und Aebischer (geschont).
Verwarnungen: 18. Schmid (Foul). 27. Camara (Foul). 37. Simani (Reklamieren/im nächsten Spiel gesperrt). 53. Gajic (Foul). 93. Maceiras (Foul).

YBs Jordan Sibatcheu bejubelt sein 0-1 im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC Vaduz und dem BSC Young Boys, am Dienstag, 11. Mai 2021, im Rheinpark Stadion in Vaduz. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Jordan Siebatcheu feiert seinen Führungstreffer für die Young Boys. Bild: keystone

Die Tabelle

(nih/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat

1 / 42
Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Schiedsrichter testen Videoassistenten VAR in der Praxis

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Christian Gross motiviert Hakaaaan bis in die Zehenspitzen und wir dürfen zuschauen

9. Mai 2002: Das Schweizer Fernsehen strahlt einen Dok-Film über den FC Basel aus, der auf dem Weg zum ersten Meistertitel der Neuzeit ist. In Erinnerung bleibt besonders eine Pausenansprache von Trainer Christian Gross.

Acht Meistertitel in Folge zwischen 2010 und 2017 – bis YB zu seinem Höhenflug ansetzte, war der FC Basel das Mass aller Dinge im Schweizer Klubfussball. Dabei liegen die Zeiten, als Rot-Blau selber zu den Habenichtsen gehörte, noch gar nicht weit zurück.

Erst 2002 holt der FCB den ersten Titel der Neuzeit und aus dieser Zeit stammt auch ein köstliches Video. Es zeigt die Halbzeit-Ansprache von Trainer Christian Gross im Rückspiel des UI-Cup-Finals bei Aston Villa im August 2001, die bei seinem …

Artikel lesen
Link zum Artikel