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YouTube verlängert Trump-Sperre auf unbestimmte Zeit

Der US-Ex-Präsident darf weiterhin keine neue Videos hochladen.



YouTube hat die Sperre für das Hochladen neuer Videos des früheren US-Präsidenten Donald Trump auf unbestimmte Zeit verlängert.

Ein YouTube-Sprecher teilte am Mittwoch mit, der Kanal bleibe dafür wegen der «Besorgnis über das anhaltende Gewaltpotenzial» bis auf weiteres gesperrt. «Unsere Teams bleiben wachsam und beobachten jede neue Entwicklung genau.»

YouTube CEO Susan Wojicki speaks during the introduction of YouTube TV at YouTube Space LA in Los Angeles, Tuesday, Feb. 28, 2017. People fed up with paying for cable the traditional way will soon be able to subscribe to it from YouTube. The Google-owned site known for cat videos and do-it-yourself makeup tutorials is the latest company to offer a version of cable that looks and feels more like Netflix. (AP Photo/Reed Saxon)

YouTube-CEO Susan Wojicki. Bild: Ap

Ältere Videos sind auf Trumps YouTube-Kanal weiterhin abrufbar. Der Ex-Präsident kann aber keine neuen Videos oder Livestreams hochladen. Die Kommentarfunktion auf dem Kanal ist deaktiviert. Hintergrund ist die Erstürmung des Kapitols durch Trump-Anhänger am 6. Januar.

2,8 Millionen Abonnenten

Der Google-Videodienst hatte eine Woche nach dem Angriff auf den Kongress damit begonnen, den damals noch amtierenden Präsidenten am Hochladen neuer Inhalte zu hindern. Am vergangenen Donnerstag hatte der Google-Videodienst die Sperre für Trump zunächst für eine Woche verlängert.

Zuvor hatten unter anderem Twitter und Facebook die jeweiligen Konten des abgewählten Präsidenten dauerhaft gesperrt. Bei YouTube hat Trump knapp 2.8 Millionen Abonnenten.

Die Richtlinien von YouTube sehen vor, dass nach dem ersten Verstoss ein Konto für eine Woche ausgesetzt werden kann, nach dem zweiten für zwei Wochen. Nach einem dritten Verstoss droht eine dauerhafte Sperrung des Kanals.

Wie Twitter hat YouTube nach der Amtseinführung von US-Präsident Joe Biden den offiziellen Kanal des Weissen Hauses («The White House») am Mittwoch an die neue Regierung übergeben.

(dsc/sda/dpa)

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