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Twitter-Alternative Parler darf zurück in Apples App Store



Die bei Anhängern von Ex-Präsident Donald Trump und rechten Amerikanern populäre Twitter-Alternative Parler darf zurück in Apples App Store. Die Betreiber von Parler hätten die Verfahren zum Entfernen verbotener Beiträge mit Gewaltaufrufen und Drohungen verbessert, erklärte Apple am Montag zur Begründung.

Parler bezeichnet sich als eine auf Redefreiheit ausgerichtete Online-Plattform. In der Realität war es eine Art Twitter-Kopie, wo alles erlaubt ist. Die noch verhältnismässig kleine Plattform verzichtete weitgehend auf Regulierung von Inhalten und unternahm damit auch wenig gegen Hassreden und die Verbreitung falscher Informationen.

Neu mit Inhalte-Filter

Gemäss einer Medienmitteilung von Parler wollen die Verantwortlichen gewisse Filtermechanismen implementieren, wohl um problematische, oder gar illegale Inhalte zu blockieren. Dieser Inhalte-Filter soll nur für die iPhone-App gelten und sind eine Zulassungsbedingung von Apple.

«Während die App-Store-Version von Parler einige Beiträge, die Parler erlaubt, verbietet, bleiben diese Beiträge auf der webbasierten und Android-Version von Parler sichtbar»

quelle: theverge.com

Parler führe nicht näher aus, welche Arten von Inhalten das betreffen würde, konstatiert The Verge. Apple verlange im Grossen und Ganzen ein System zum Filtern von «anstössigem» Material, das von Usern gepostet werde.

Die Parler-App soll nächste Woche (ab dem 26. April) in den App Store von Apple (iOS, iPad OS) zurückkehren.

Aus den App-Stores verbannt

Angesichts eines zunehmend härteren Vorgehens von Twitter und Facebook gegen Gewaltaufrufe und Verschwörungstheorien waren schon im vergangenen Jahr verstärkt Trump-Anhänger zu Parler abgewandert.

Die App war in diesem Jahr wochenlang offline. Parlers Cloud-Dienstleister Amazon hatte den Dienst im Nachgang der Erstürmung des Kapitols in Washington durch Trump-Anhänger von seinen Servern geworfen. Apple und Google verbannten die Anwendung zudem aus ihren App Stores. Trump wurde im Januar bei Twitter und Facebook ausgesperrt.

Apple betonte am Montag, die Entscheidung sei ohne Absprache mit Google oder Amazon getroffen worden. Bei Parler seien damals Beiträge entdeckt worden, in denen unter anderem zu Gewalt gegen konkrete Personen aufgerufen und Nationalsozialismus verherrlicht worden sei. Apples Regeln verlangen von App-Entwicklern, Verfahren zu haben, um dies zu verhindern.

Quellen

(dsc/sda/dpa)

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