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Junge Fans geben der Muttenzer Kurve einen Impuls im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC Lugano im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Sonntag, 1. September 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Es ist durchaus möglich, dass bald wieder ein Teil des Stadions gefüllt sein wird. Bild: KEYSTONE

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Fussball mit Fans – wagen wir es! Warum der Vorschlag von Daniel Koch Sinn macht

Ab Juli soll es bereits Fussballspiele mit Zuschauern geben. Was ist davon zu halten? Lesen Sie, warum der mutige Schritt richtig ist.

Etienne Wuillemin / ch media



Es war ein völlig unerwarteter Steilpass. Aber ­genial in der Ausführung. Fast so, wie einst Hakan Yakin in Höchstform. Der Spielmacher heute heisst Daniel Koch. Am Sonntagabend sass er im «Sportpanorama» des Schweizer Fernsehens und überraschte die Zuschauer mit einer Aussage, die man noch vor kurzem für völlig undenkbar gehalten hätte: Schon bald soll es wieder Fussballspiele mit Zuschauern geben, am liebsten bereits im Juli.

Ja, so sagt das Koch, der Leiter der Abteilung Übertragbare Krankheiten des Bundesamts für Gesundheit. Das ist deshalb so bemerkenswert, weil Koch in den letzten Wochen eben gerade nicht damit ­aufgefallen ist, für rasche und unkomplizierte Lockerungen einzustehen.

Daniel Koch, Delegierter des BAG fuer COVID-19, spricht waehrend einer Medienkonferenz zur Situation des Coronavirus (COVID-19), am Montag, 18. Mai 2020 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Daniel Koch überraschte, als er eine baldige Rückkehr der Fans ins Stadion andeutete. Bild: KEYSTONE

Zunächst einmal: Im Überschwang der Freude sollte nun kein Fussballfan an die gewohnte Stadionwelt voller überbordender Emotionen denken. Dafür ist es zu früh. Wenn Koch von Zuschauern beim Fussball spricht, dann tut er dies bereits mit einer klaren Vorstellung der Abläufe rund um die Stadien. Es müssten ­zwischen den Zuschauern jeweils Plätze leer bleiben. Und – das ist der entscheidende Punkt– es muss rückverfolgt werden können, wer wann neben wem gesessen hat, im Klartext: Es würde nur nummerierte, personalisierte Tickets geben.

Noch ist in dieser Frage der Konjunktiv Trumpf. Entscheide fällt nicht Koch, sondern der Bundesrat. Am Mittwoch ein nächstes Mal. Angesichts der weiter tiefen Zahl von neuen Coronafällen ist es aber nicht auszuschliessen, dass Bundesrätin Viola Amherd die Planspiele von Koch tatsächlich bereits vorantreibt.

Im Interview mit CH Media hat Amherd bereits vor zwölf Tagen festgehalten, dass sie durchaus offen ist für kreative Ideen. Wenn nun der Bundesrat tatsächlich Varianten für Fussballspiele mit Zuschauern ausarbeitet, so wäre das endlich ein echter Beweis für das Bewusstsein in der Regierung, dass der Schweizer Profisport in seiner Existenz bedroht ist.

Doch natürlich drängen sich auch Fragen auf. Fussballspiele mit Zuschauern im Juli würden dem Grossveranstaltungsverbot bis 31. August widersprechen. Ob der Bundesrat tatsächlich bereit ist, seine Weisungen zu überdenken? Er würde damit indirekt auch Fehler zugeben. Nämlich dass es falsch war, bereits so früh für so lange so ziemlich jede Gelegenheit des ­sportlichen und kulturellen Zeitvertreibs zu verunmöglichen. Gerade in der Kultur wäre der Ärger von Veranstaltern verständlich, wenn sich nun herausstellen sollte, dass Absagen doch vermeidbar gewesen wären.

Doch eines haben die letzten Tage eben auch gezeigt: Irgendwann ist die Geduld der Gesellschaft erschöpft. Die Partynacht in Basel oder das illegale Fussballspiel in der Romandie mit Hunderten unvorsichtigen Menschen waren Beispiele dafür. Es kann weder im Interesse der Behörden noch im Interesse der weiterhin verzichtenden Bevölkerungsmehrheit sein, dass sich solche Mini-Revolten mehren.

Die Strategie, möglichst rasch kontrollierte Lockerungen zuzulassen, scheint darum richtig. Ganz im Sinne von: je weniger Verbote, desto geringer die Lust auf Revolte. Dass der Profifussball aber keine Ausnahme bilden darf, ist selbstredend. Es sollen auch kontrollierte Kino-, Theater-, oder Konzertbesuche wieder möglich sein. Dass die Bevölkerung die nötigen Schutzkonzepte respektiert und umsetzt, hat sie in den letzten Wochen grösstenteils mit Bravour gezeigt.

Noch ist es erst ein Steilpass von Daniel Koch. Noch ist der Ball nicht im Lattenkreuz versenkt. Dafür verantwortlich, dass genau dies geschieht, sind am Ende die Fussballclubs und ihre Fans. Die Clubs, indem sie sich am Freitag an ihrer ausserordentlichen Ligaversammlung in grosser Mehrheit dazu bekennen, den Betrieb wieder aufzunehmen. Und die Fans, indem sie beweisen, ein Fussballleben mit Corona zu akzeptieren. Auch wenn einiges ungewohnt bleiben wird.

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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Stambuoch 26.05.2020 18:52
    Highlight Highlight Fas riecht danach, durch die Hintertür dank Corona personalisierte Tickets und die (definitive) Abschaffung der Stehplätze zu erreichen. Das stinkt doch zum Himmel.
  • Blues 26.05.2020 17:43
    Highlight Highlight Ich bin kein Fussball Fan. Aber die Fussball Fans wollen wieder in das Stadion, ich habe eigentlich nichts da-gegen. Was mich stört, ist dass die Maskenpflicht in den Stadien überhaupt nicht diskutiert wird. Das blöde daran ist: man hat den Mundschutz kaputt geredet, wie soll heute noch einer daran Gutes finden. Der Fussballverband und der BR sollten eben auch überlegen ob es etwa sinnvoller ist Mundmaske und Abstand. Das einzige Problem werden die „Fankurven“ sein die halten sich an nichts. Die sollten einen eigenen Sektor erhalten, damit man nachher weiss wer alles betroffen sein wird.
  • wizzzard 26.05.2020 13:49
    Highlight Highlight Gemäss SFV sind im Schnitt pro Runde weniger als 60'000 Zuschauer in allen Stadien der Schweiz, also weit weniger als 1 Prozent der Bevölkerung. Ich finde, dass man etwas viel Energie in dieses krasse Minderheitenproblem investiert.
    • Blizzard_Sloth 26.05.2020 14:25
      Highlight Highlight An welchen Anlässen ist denn schon 1% der Bevölkerung vor Ort? Dieser Logik folgend ist eigentlich fast jeder Anlass ein "krasses Minderheitenproblem". Ausserdem werden hier die Fernsehzuschauer vergessen.

      Mir persönlich ist dieser Sport auch egal, aber wenn der Fussball ein Minderheitenproblem darstellt, dann wohl fast alles andere in Sachen Unterhaltung & Sport ebenfalls.

    • wizzzard 26.05.2020 15:50
      Highlight Highlight Die Problematik der Altersheime ist aus meiner bescheidenen Sicht beispielsweise wichtiger als Fussballspiele.
    • Danilowski 26.05.2020 18:50
      Highlight Highlight Wieso immer diese Vergleiche? Es ist doch kein Wenn oder Aber. Und die Popularität des Fussballs anzweifeln ist schon sehr abenteurlich.
  • Posersalami 26.05.2020 12:48
    Highlight Highlight Bis auf YB und evtl. Basel dürfte es für alle Vereine kein Problem sein, 2m Abstand zwischen die Zuschauer zu bringen. Die Stadien sind ja normalerweise recht leer..
    • Raber 26.05.2020 13:48
      Highlight Highlight St.Gallen und Luzern haben noch eine grosse Fanbasis,weiss aber nicht,wie viele Plätze es in diesen Stadien hat. Lustigerweise hat der Lugano Razetti heftig über mögliche Geisterspiele geklagt, aber normalerweise verlieren sich keine 3'000 Nasen im Cornaredo.
    • terence 26.05.2020 15:15
      Highlight Highlight St. Gallen ok.
      Von welcher luzerner Fanbasis du sprichst, weiss ich nicht.
  • Snowy 26.05.2020 12:38
    Highlight Highlight Fussball nur noch mit nummerierten Sitzplätzen und mit Abstand zwischen den Sitzen... ?!

    Also ohne Kurve.
    Und ohne mich.
    • Raber 26.05.2020 13:35
      Highlight Highlight Also ich würd mein Stehplatz für ein paar Spiele gerne für einen Sitzplatz auf der Gegentribüne eintauschen ;) Ist ja nur vorübergehend. Fände es einfach schade und komisch, wenn du, wegen deinen Vorbehalten, grundsätzlich dagegen bist und den anderen den Besuch nicht gönnen würdest.
    • AdiB 26.05.2020 14:13
      Highlight Highlight @raber, die kurve wird da nicht mitmachen und wenn snowy ein teil dieser kurve ist und sich dazu gehört fühlt, kann ich es gut nachvollziehen.
      Die vereine wiessen das die kurve resp die ultras dies boykottieren.

      Ich denke auch nicht das er es dir den besuch nicht gönnt.
    • Connor McJesus 26.05.2020 16:49
      Highlight Highlight @Snowy die Schwache nimmts 👋🏼
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raber 26.05.2020 12:32
    Highlight Highlight So könnten zumindest die Saisonabi Besitzer ins Stadion gelangen. Hier in Bern hätten knapp 20'000 Abonnemente in einem gut 31'000 Stadion genügend Platz. In den anderen Stadien wäre es noch lockerer. Es würden aber sicherlich auch Einige zu Hause bleiben, was zu noch mehr freien Platz führen würde.
    • bernd 26.05.2020 12:52
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass 20'000 im Wankdorf realistisch sind. Denk nur an die Trams, WCs oder Bierstände. Jahrelang waren um die 20'000 die Regel im Stadion. Klar, die waren nicht gleichmässig verteilt aber es gab auch bei 20'000 schon Engpässe. Man müsste wohl Zeitfenster für An- und Abreise etc. organisieren und dann ist man finanziell recht schnell wieder im Minus.
    • Raber 26.05.2020 13:27
      Highlight Highlight Ich sehe deine Einwände und denke auch, dass es da einiges zu organisieren gäbe. Andersrum haben die Abi Besitzer ja bezahlt und es wäre komisch, da ein paar reinzulassen und andere nicht. Dieses Problem stellt sich in Bern am meisten. In Basel ist das Stadion grösser und leicht weniger Abis verkauft. Bei allen anderen Clubs sehe ich weniger Probleme. Die Verpflegungs Stände müssten wahrscheinlich schon offen haben,damit auch Umsatz generiert werden kann. Aber Take Aways hatten sowieso nie einen Lockdown. Alles machbar,wenn man denn will.
  • Score 26.05.2020 12:15
    Highlight Highlight Ich hoffe einfach dass diese ganzen Überwachungsmassnahmen auch wirklich nur temporär sind. Da lecken sich einige Politiker die Finger, da bin ich mir sicher...
    • Connor McJesus 26.05.2020 18:12
      Highlight Highlight Bill Gates sicher auch
  • Atavar 26.05.2020 11:31
    Highlight Highlight Begrüsse jede Lockerung als Schritt zur "Normalität" (auch wenn es wrsl nie wieder die alte Normalität wird).

    Sehe aber jede Lockerung auch kritisch. Die Prioritätenliste hat sich nach meiner Leseart einfach geändert. Zugunsten von Ausnahmen für "Wenige" (auch wenn es viele Fussballbegeisterte gibt).

    Selber Sport machen dürfen - auch in einer kleinen, bestimmten Gruppengrösse - hielte ich für gesellschaftsdienlicher.

    Aber gut, die Umfragen vor ein paar Wochen haben ja gezeigt, das primär Konsum (Shopping) und Konsum in sozialer Umgebung (Gastro / Party) gewünscht werden...
    • Jonaman 26.05.2020 18:04
      Highlight Highlight @Atavar: Wovon sprichst du? "Selber Sport machen dürfen" darf man ja bereits seit einiger Zeit. Ist zwar an Auflagen gebunden, aber die meisten Sportarten haben Schutzkonzepte erarbeitet, die es ermöglichen, in kleinen Gruppen wieder zu trainieren. "Selber Sport machen dürfen" war abgesehen davon gar nie verboten, man durfte immer raus zum Joggen, Vitaparcours, usw.
    • Atavar 27.05.2020 09:25
      Highlight Highlight @Jonaman

      Es geht ja gerade darum, dass man als Privatperson wieder in einem sozialen Rahmen Sport treiben darf.

      Persönlich habe ich wrsl während dem Lockdown mehr Sport betrieben als zuvor - aber gewisse Aktivitäten fehlen noch immer. Doppel im Tennis, Fussball mit den Nachbarn, Biketour mit Freunden, usw.

      Es ist also eher eine Kritik am Prinzip (Lockerungen für Minderheiten ggü. Lockerungen für die Masse). Aber zufrieden werden eh nie alle sein. Ich kann es so akzeptieren.
  • Dragonlord 26.05.2020 11:29
    Highlight Highlight Ich verstehe, dass irgendwo ein Anfang gemacht werden muss. Die Stadien sind offen und deshalb gut durchlüftet, die Sitzplätze sind klar definiert, eine Rückverfolgung ist deshalb möglich. Die Ströme in den Ein- und Ausgängen können mit einem simplen Konzept geleitet werden. Die Verpflegung müsste noch diskutiert werden, wie das genau gehandhabt werden soll.
    Grundsätzlich bin ich dafür, ABER es sollte dann genau dasselbe auch für Openairs (zumindest kleine) möglich sein!
    Die Veranstalter müssten dann evtl. eine Besucherlimite durch höhere Eintritte kompensieren. Mein Interesse wäre da.
  • c_meier 26.05.2020 11:25
    Highlight Highlight Bei einem Openair mit 20'000 Zuschauern auf dem Gurten, St. Gallen, Heitere, Greenfield usw gibt es keine fixen Sitzplätze sondern nur unnummerierte Stehplätze.

    Also könnte keine Rückverfolgung gemacht werden falls ein Fall auftauschen würde.
    Im Gegensatz zu den angedachten Fussballspielen mit personalisierten Tickets ist dies schon mal ein seeeehr grosser Unterschied.

    Fansektoren mit Stehplätze müsste separat abgeklärt werden, wobei im Europacup im Herbst auch Sitzplätze in allen Sektoren vorgeschrieben sind von der uefa
    • Dragonlord 26.05.2020 11:58
      Highlight Highlight Grosse Openairs sind wohl noch länger nicht möglich, aber kleine Openairs wären denkbar. Die Zu- und Abströme müssten geleitet werden, die Zuschauer müssten in Sektoren eingeteilt sein, die Verpflegung müsste auch konzipiert sein.
      Also vor allem bei den kleinen Openairs für Kinder, bzw. Familien sehe ich dies in naher Zukunft als umsetzbar. Bezüglich Kindern sollten ja aufgrund der Schulöffnungen im ganzen Land bald genug Daten vorhanden sein bezüglich Ansteckungsrisiko.
    • Basul 26.05.2020 18:42
      Highlight Highlight Theoretisch stimmst das, in der Praxis ist es allerdings illusorisch. Man wird ja nicht durch Zauberhand auf seinen Sitz teleportiert und verbringt dann da 90 Minuten und ist dann schwubs wieder weg. Das Anstehen beim Einlass, bei den Verpflegungsständen, die Toilettengänge, überall, wo die Schlagen schon so extrem lange werden können, oder schon nur der Weg zum Sitzplatz in der Mitte eines Blockes - keine Chance, dass man da bei ausverkauften Spielen von z.B. YB oder Basel (auch wenn nur die Hälfte der Leute reingelassen werden) die Abstandsregeln einhalten kann.
  • Dong 26.05.2020 11:08
    Highlight Highlight Das sollte ja eigentlich eine wissenschaftliche Entscheidung sein, und ich hab mir mal zusammengereimt, dass Chorgesang (ob in Kirche oder im Stadion) eben schon sehr gefährlich ist, wegen Aerosolisierung von Viruspartikeln, da hilft dann die Abstandsregel nachher auch nicht mehr viel.

    Bin allerdings vom Informations-Rhythmus der Tagespresse überfordert - hat jemand eine seriöse zusammenfassende Analyse der Übertragungswege gefunden?
    • Meiniger 26.05.2020 11:43
      Highlight Highlight Dies ist korrekt.
      Jedoch ist Aerosol draussen viel weniger gefährlich als z.B. in einer Kirche wie es gerade in Deutschland passiert ist.

      Jedoch müsste auch in Kurve abstand vorhanden sein.
  • Glenn Quagmire 26.05.2020 10:38
    Highlight Highlight Bei den Hoppers wurde der Mindestabstand ja schon vor Corona eingehalten.
    • Mia_san_mia 26.05.2020 11:35
      Highlight Highlight Ohne den obligatorischen GC-Kommentar geht es bei diesem Thema wohl nicht 😂
    • deepsprings 26.05.2020 11:40
      Highlight Highlight GC wollte dem Covid-Pflegepersonal als Dankeschön Gratiseintritte verschenken. Die haben abgelehnt. Sie hätten schon genug Not und Elend gesehen...
    • Glenn Quagmire 26.05.2020 11:48
      Highlight Highlight Mia: ich finde es ja selber langweilig, wollte einfach der erste sein 😂

      Und wenn wir ehrlich sind, ausser in Basel und St. Gallen und mit Abstrichen vielleicht noch in Luzern, ist herrscht in jedem Schweizer Stadion gähnende Leere, wenn der Verein keinen Erfolg hat. Auch YB und der FCZ spielten jahrelang vor knapp 3'000 Zuschauern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • GenerationY 26.05.2020 10:19
    Highlight Highlight Erst wurde der Bundesrat dafür getadelt, dass er mit endgültigen Aussagen zu Grossanlässen wie Openairs im Sommer etc. viel zu lange gezögert hat.
    Nun wird er im Nachhinein wohl dafür kritisiert werden, weshalb er schon so früh Verbote ausgesprochen hat.

    Wenn die Leute nur mal wissen, was sie wollen…
    • elco 26.05.2020 10:50
      Highlight Highlight Ja wirklich ärgerlich auch. Könnte es sein, dass diejenigen welche alles am liebsten für immer verbieten möchten, und diejenigen welche den gesunden Menschenverstand walten lassen wollen, eventuell nicht die selben Leute sind? Quasi so wie in einer Demokratie üblich?

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