USA
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Police walk through fire and smoke as hundreds of people gathered to protest the Minneapolis police killing of George Floyd, Saturday, May 30, 2020, in Portland, Oregon. (Dave Killen/The Oregonian via AP)

Die Proteste gegen Polizeigewalt haben sich auf das ganze Land ausgedehnt. In Portland (Bild) verhängten die Behörden eine Ausgangssperre. Bild: keystone

Proteste in den USA ++ 2 Tote ++ Portland verhängt Ausgangssperre

Die Proteste nach dem Tod von George Floyd gingen auch in der Nacht auf Samstag weiter. In Detroit wurde ein 19-Jähriger erschossen.



Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis haben die Proteste in der US-Grossstadt trotz Ausgangssperre angedauert. Reporter des Senders CNN berichteten in der Nacht zu Samstag, weder Soldaten der Nationalgarde noch Polizisten seien zu sehen. An den Protesten beteiligten sich demnach Schwarze ebenso wie Weisse.

Fernsehbilder zeigten, wie Demonstranten in der Stadt auf einer Schnellstrasse marschierten. Sie trugen Schilder mit Aufschriften wie «Bin ich der nächste?» und «Ohne Gerechtigkeit kein Frieden». CNN zeigte Bilder von friedlichen Protesten in Minneapolis, aber auch von in Brand gesteckten Autos.

Demonstranten plündern einen Lastwagen

Floyd war am Montag bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis ums Leben gekommen. Einer der vier an dem Einsatz beteiligten Polizisten wurde am Freitag des Mordes angeklagt. Bei ihm handelt es sich um den weissen Polizisten, der sein Knie minutenlang an den Hals Floyds gedrückt hatte. Floyd hatte mehrfach um Hilfe gefleht, bevor er das Bewusstsein verlor, wie ein Video festgehalten hatte. Der 46-jährige Schwarze wurde bei seiner Ankunft im Krankenhaus für tot erklärt.

Proteste in den ganzen USA

Auch in anderen US-Städten kam es in der vierten Nacht in Folge zu Protesten, die vereinzelt in Gewalt ausarteten. In Atlanta griffen Demonstranten das Hauptquartier des Senders CNN an.

Der Sender zeigte Live-Bilder aus der eigenen Zentrale, auf denen zu sehen war, wie Demonstranten von ausserhalb Objekte auf Polizisten im Eingangsbereich des Senders warfen.

Auch aus New York, Los Angeles, Dallas, Louisville und anderen Orten wurden Proteste gemeldet. Vor dem Weissen Haus in Washington versammelten sich ebenfalls Demonstranten. Einige von ihnen stiessen Barrikaden um.

In Detroit kam bei den Protesten ein 19-Jähriger ums Leben. Wie eine Sprecherin der Polizei sagte, habe jemand aus einem SUV Schüsse in eine Menschenmenge abgegeben. Der Verdächtige sei in einem Dodge Durango herangefahren und habe auf die Protestierenden geschossen.

In Oakland, Kalifornien, wurden zwei staatliche Sicherheitsbeamte angeschossen. Einer der beiden erlag seinen Verletzungen.

Der Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, hatte am Freitag eine Ausgangssperre für Minneapolis und die Nachbarstadt St. Paul verkündet, die um 20.00 Uhr (Ortszeit/3.00 MESZ) in Kraft trat. Infolge von Floyds Tod war es in den vergangenen Nächten zu schweren Ausschreitungen in Minneapolis gekommen. Walz hatte am Donnerstag die Nationalgarde mobilisiert und den Notstand für die Stadt und umliegende Gebiete ausgerufen. Die Nationalgarde teilte mit, mehr als 500 Soldaten seien in die Region entsandt worden.

epaselect epa08453509 A police officer reacts as protesters try to break through a police blockade during protests over the Minnesota arrest of George Floyd, who later died in police custody, in Los Angeles, California, USA, 29 May 2020. A bystander's video posted online on 25 May, appeared to show George Floyd, 46, pleading with arresting officers that he couldn't breathe as an officer knelt on his neck. The unarmed black man later died in police custody. On 29 May, Hennepin County Attorney Mike Freeman announced third degree murder charges against the Minneapolis police officer who killed George Floyd.  EPA/ETIENNE LAURENT

Demonstranten in Louisville fordern ein Ende der Polizeigewalt. Bild: keystone

Die vier an dem Einsatz beteiligten Polizisten wurden entlassen. Sie waren zunächst aber weder festgenommen noch angeklagt worden. Die Untersuchungen gegen die drei anderen Polizisten dauern an. Gouverneur Walz hatte Demonstranten am Freitag eindringlich zum Gewaltverzicht aufgerufen. Probleme wie systematischer Rassismus müssten angegangen werden, dies könne aber nicht passieren, solange noch «Anarchie auf den Strassen herrscht», sagte Walz.

Infolge von Floyds Tod war es in den vergangenen Nächten zu schweren Ausschreitungen in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota gekommen. Geschäfte gingen in Flammen auf, es kam zu Plünderungen. Demonstranten stürmten auch eine Polizeiwache und legten Feuer. Die Polizei setzte Tränengas gegen Demonstranten ein.

Ausgangssperre in Portland

Die Grossstadt Portland im US-Staat Oregon hat wegen der teils gewaltsamen Proteste den Notstand und eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Plünderungen und Brandstiftungen seien kein Mittel, sich für Veränderungen einzusetzen, sondern schlicht «widerwärtig», erklärte Bürgermeister Ted Wheeler am Samstag über Twitter. In Los Angeles erklärte die Polizei infolge gewaltsamer Protests ein Demonstrationsverbot für das Stadtzentrum.

Auch andere von Protesten erschütterte Städte, darunter die Grossstadt Atlanta, haben bereits den Ausnahmezustand verhängt. In Minneapolis galten ebenfalls Ausnahmezustand und nächtliche Ausgangssperre – protestiert wurde dort aber trotzdem.

Bis zu 35 Jahre Haft für Polizisten

In dem am Freitag veröffentlichten Haftbefehl für den Ex-Polizisten hiess es, dieser habe sein Knie insgesamt acht Minuten und 46 Sekunden auf den Nacken Floyds gedrückt. In den letzten zwei Minuten und 53 Sekunden habe Floyd keine Lebenszeichen mehr gezeigt. Polizisten müssten auf Basis ihrer Ausbildung wissen, dass diese Art des Festhaltens eines Verdächtigen grundsätzlich gefährlich sei.

Im Haftbefehl hiess es weiter, der Gerichtsmediziner gehe nach vorläufigen Erkenntnissen davon aus, dass Floyd nicht erstickt sei. Der 46-Jährige habe unter anderen gesundheitlichen Problemen gelitten, die gemeinsam mit der Festsetzung und möglichen Rauschmitteln in seinem Blut vermutlich zu seinem Tod geführt hätten. Dem Ex-Polizisten werden Mord und Totschlag vorgeworfen. Ihm drohen nach den Gesetzen in Minnesota insgesamt bis zu 35 Jahre Haft.

Die Frau des Polizisten habe die Scheidung eingereicht, berichteten mehrere US-Medien übereinstimmend.

Darüber hinaus kündigte US-Justizminister William Barr an, Bundesbehörden wie das FBI würden parallel zu den Ermittlungen der Behörden in Minnesota untersuchen, ob die betroffenen Polizisten Bürgerrechtsgesetze verletzt hätten. Er sei zuversichtlich, dass der Gerechtigkeit im Fall Floyd Genüge getan werde.

Minnesotas Gouverneur Tim Walz sicherte am Freitag zu, dass die Justiz das Vorgehen der Beteiligten schnell untersuchen werde. Der Gouverneur teilte das Entsetzen über den Vorfall. «Das Kapitel, das diese Woche geschrieben wurde, ist eines unserer dunkelsten Kapitel», sagte er. Walz rief Demonstranten eindringlich zum Gewaltverzicht auf. Probleme wie systematischer Rassismus müssten angegangen werden, dies könne aber nicht passieren, solange noch «Anarchie auf den Strassen herrscht», sagte er.

Trump spricht mit Angehörigen

US-Präsident Donald Trump zeigte sich am Freitag zuversichtlich, dass die Nationalgarde weitere Ausschreitungen in Minneapolis verhindern werde. Trump sagte im Weissen Haus, er habe mit Angehörigen Floyds gesprochen. «Grossartige Leute.» Trump forderte zugleich ein sofortiges Ende der Ausschreitungen. Man könne nicht erlauben, dass die Lage weiter in «Anarchie und Chaos» abgleite, sagte der Präsident. Er sprach von einer «furchtbaren, furchtbaren Situation».

Trump hatte zuvor für eine Kontroverse gesorgt, als er auf Twitter mitteilte: «Habe gerade mit Gouverneur Tim Walz gesprochen und ihm gesagt, dass das Militär ganz an seiner Seite steht. Wenn es Schwierigkeiten gibt, werden wir die Kontrolle übernehmen, aber wenn die Plünderungen beginnen, beginnt das Schiessen.» Twitter versah den Tweet mit einem Warnhinweis, weil der Beitrag gegen das Verbot von Gewaltverherrlichung bei dem Dienst verstosse.

Mit seinem Satz zu möglichen Schüssen auf Plünderer zitierte Trump einen Satz aus dem Jahr 1967, mit dem der damalige Polizeichef von Miami ein hartes Vorgehen gegen die schwarze Bevölkerung angekündigt hatte. Trump relativierte seine Aussage am Freitag in einem weiteren Tweet. Er teilte mit, er habe nur gemeint, dass Plünderungen zu Waffengewalt führen könnten, was ein Fakt sei. Später sagte er, er habe das Ursprungszitat aus Miami gar nicht gekannt. (sda/dpa)

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Dieses Video zeigt die Ausschreitungen in den Strassen von Minneapolis

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178Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • redeye70 30.05.2020 23:54
    Highlight Highlight Chauvin hat den «Wert» eines schwarzen Lebens definiert. Es sind exakt 20 Dollar!
  • roger_dodger 30.05.2020 18:40
    Highlight Highlight Wer Hass sät wird Gewalt ernten, die Saat des Präsidenten ist nun aufgegangen. Wette es kommt bald noch ein Tweet wo er dem SUV-Schützen gratuliert.
  • Arabra 30.05.2020 18:02
    Highlight Highlight Sie fordern das Ende der Polizeigewalt mit gewalt gegen die Polizei. Welch Ironie
  • CalibriLight 30.05.2020 17:05
    Highlight Highlight Da geht es mE nicht mehr "nur" um Floyd.
    Tiefsitzende Frustration, Zorn, Angst, Ungewissheit entladen sich. Die Corona-Krise mag das ihre dazu beigetragen haben.
    Es kommt mir vor wie ein Vulkanausbruch, nachdem sich der Druck für viele Menschen aus der Bevölkerung angestaut hat und sich nun entlädt.

    Der Mord an George Floyd ist so unfassbar grausam und sadistisch, dass er den Vulkan zum Ausbruch brachte.

    Man kann hier der Bevölkerung der USA nur wünschen, dass es einen Weg gibt, der sie ein bisschen zusammenführen kann. Aber sicher nicht mit Trump.
    • Hans Würstli 30.05.2020 17:34
      Highlight Highlight es geht um rassismus, sonst nichts, wenn du das nicht begreifst, schreib nichts
    • BlickvonAussen 30.05.2020 18:00
      Highlight Highlight Die Franzosen hatten genug von ihrem König und schickten ihn auf die Guillotine. Sie sind stolz auf ihre Revolution.

      Die USA wurden von Sklavenhaltern wie George Washington oder Thomas Jefferson gegründet.

      Für die Afroamerikaner ist es höchste Zeit eine Revolution zu starten, wenn sie nicht die Achtung vor sich selber verlieren wollen.

      Wer die USA als Land der Freiheit bezeichnet, ist sicher nicht von dieser Erde oder als Mensch geboren.
    • Hiker 30.05.2020 18:07
      Highlight Highlight Hans Würstli, wenn Sie nichts anderes können als andere zu beleidigen haben Sie das richtige Synonym gewählt. Es geht bei den Gewaltausbrüchen um einiges mehr als nur Rassenhass. Trump hat dafür gesorgt, dass die Stimmung im Land sich immer mehr aufgeheizt hat. Wieso werden wohl Medienhäuser und Journalisten angegriffen? Da gehts nicht um Rassismus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Swen Goldpreis 30.05.2020 16:48
    Highlight Highlight Das einzige Gute an der Geschichte: Vielleicht helfen die Ausgangssperren ja, endlich einmal das Coronavirus in Griff zu bekommen.
  • Lioness 30.05.2020 16:12
    Highlight Highlight Ist etwas wahres an dem Gerücht dran, dass das Opfer und der Polizist sich seit 15 Jahren gekannt hatten? Sie haben anscheinend im gleichen Cafe gearbeitet. Und auf neuen Videoaufnahmen sieht man, dass nebst dem Hauptschuldigen, der sein Knie auf den Hals presst, auch noch 2 weitere Beamte auf dem Rücken und den Beinen des Opfers knien. Das ist doch keine gebräuchliche Polizeitaktik, dass ist insane!
    • Dark Monty 30.05.2020 16:57
      Highlight Highlight Der Mord war geplant. Auf dem Video sieht man dass der Polizist noch etwas wippt um noch mehr druck auf den Hals des Opfers ausführen zu können.
    • derWolf 30.05.2020 17:10
      Highlight Highlight @ dark Na klar, und dafür haben Sie sich als Tatort extra die Öffentlichkeit ausgesucht incl. einem Afro-Amerikaner der alles filmt. 🤦‍♂️👍
    • ninolino 30.05.2020 17:52
      Highlight Highlight @derWolf:
      Machtdemonstration?
      Hatte selber mal das zweifelgafte Vergnügen mit so einem Cop. Die Rolle als unwissender Tourist und naiver Europäer hat vermutlich schlimmeres verhindert...
  • Noblesse 30.05.2020 15:42
    Highlight Highlight "Ich könnte auf der Strasse jemanden erschiessen und nichts geschähe"! Von wem stammts? Der Trottel von einem Präsidenten ist das Problem. Mich nervt, dass hier immer noch nach Erklärungen im "Gstrüpp" der Gesellschaft gesucht wird. AUGEN AUF!!
    • Gowynda 30.05.2020 16:11
      Highlight Highlight Naja wäre die Gesellschaft nicht das Problem, wäre D.T. wohl auch nicht gewählt worden.
    • ninolino 30.05.2020 17:53
      Highlight Highlight Der Trottel ist das Produkt der kaputten Gesellschaft.
  • iudex 30.05.2020 15:24
    Highlight Highlight "kalifornische Grossstadt Portland", ok.
    • iudex 30.05.2020 15:29
      Highlight Highlight Aber ich meine, egal ob Reno oder Sacramento, Hauptsache Baja California.
    • Magnum 30.05.2020 16:59
      Highlight Highlight Immerhin steht da nicht «Oregons Hauptstadt Portland» (wieso zur Hölle ist dieses Kaff Salem mit rund vier Mal weniger Einwohnern Hauptstadt?).
    • Daniel Huber 30.05.2020 17:05
      Highlight Highlight @iudex: Ist natürlich falsch. Die SDA hat das irrtümlich so geschrieben, und ich hab's überlesen. Jetzt ist es korrigiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mooncat 30.05.2020 12:53
    Highlight Highlight Traurig finde ich, dass viele dieser Demonstranten dann in 2-3 Wochen eventuell einen hohen Preis zahlen müssen, für ihr Recht auf die Strassen zu gehen. Es mag in den Hintergrund geraten sein, aber das Coronavirus wütet nach wie vor in den USA - und trifft leider gerade die Afro-Amerikanische Bevölkerung härter.

    Und wenn dann die Fallzahlen in einem Monat möglicherweise explodieren, kann der Versager im Weissen Haus das auf die ‚Rioters‘ schieben, die all seine grossartigen Bemühungen zunichte gemacht haben.
    Dass die Fallzahlen heute schon in 17 Staaten ansteigend sind, wird egal sein ...
    • Super8 30.05.2020 13:37
      Highlight Highlight Whataboutismus
    • Magnum 30.05.2020 14:24
      Highlight Highlight @Mooncat

      Die Marke von 100'000 Toten wurde noch vor den Riots erreicht. Diese Marke kann Donald nicht auf die «thugs» abschieben, auf die er am liebsten die Nationalgarde schiessen lassen würde.

      Mit seiner Reaktion auf die ersten Proteste hat Trump in unverantwortlichster Weise Öl ins Feuer geschüttet. Er hat nach der ersten Krawallnacht nicht etwa alle Seiten zur Mässigung aufgerufen. Er hat dem Gouverneur versichert, dass Washington inklusive der Nationalgarde hinter ihm stehe. Und dann kam zu allem Überfluss auch noch MC Donnie mit seinem überaus lahmen «looting - shooting»-Reim.
    • Silent_Revolution 30.05.2020 14:51
      Highlight Highlight Es gibt Dinge die sind gefährlicher als ein Virus.

      Ein Polizeistaat zum Beispiel.

    Weitere Antworten anzeigen
  • homo sapiens melior 30.05.2020 12:33
    Highlight Highlight Als würde man irgendwas glauben, was Trump oder Barr von sich geben. Die haben längst jede Glaubwürdigkeit und jedes Vertrauen verspielt. Beide sind Abschaum.
    • schn wiedr 30.05.2020 17:42
      Highlight Highlight es wurden aber auch schon lügen über den Polizisten verbreitet. die photos die ihn angeblich neben Trump oder mit make whites great again mütze zeigen sollen stellen ganz andere Personen dar und nicht ihn. als ich z.b hier auf Watson in den kommentaren die bilder sah war erstmal alles klar. hab dann gegoogelt und jetzt weiss ich dass hier mit dreckiger propaganda aufgeheizt wird.
    • homo sapiens melior 30.05.2020 18:28
      Highlight Highlight Solche Fälschungen tauchen inzwischen immer auf, wenn sowas in den Medien landet. Das ist idiotisch. Und zwar von allen Seiten.
      Ändert aber auch nichts an der Unglaubwürdigkeit von Trump und Barr.
  • BetterTrap 30.05.2020 12:26
    Highlight Highlight Noch was:

    Jeder, der die USA und ihre jüngsten Aktionen mit denen eines nicht-westlichen Landes vergleicht, als ob sich das Land jetzt auf ein niedrigeres Niveau begeben hätte obwohl man anderen Ländern moralisch überlegen sein sollte, wiederholt nur rassistische und chauvinistische Mythen über eine einst tugendhafte USA, welche in der Realität so nie existiert hat.
    • Dark Monty 30.05.2020 17:05
      Highlight Highlight Die USA ist auf Lügen gegründet. Über den WK2 laufen jeden Tag in Dauerschleifen Dokus der schlimmen Taten. Über den Genozid an den 18 Millionen Ureinwohnern der USA kein Sterbenswort. Auch nicht über Hiroshima und Nagasaki.
    • opwulf 30.05.2020 20:31
      Highlight Highlight
      Play Icon


      Chickens are comming home to roost
  • DerSchöneVomLande 30.05.2020 12:23
    Highlight Highlight Und bei dem ganzen zerstöhrungswahn geht nun etwas vergessen, rassismus sinnvoll bekämpfen und solidarität und unterstützung für angehörige der opfer...
    • Silent_Revolution 30.05.2020 14:58
      Highlight Highlight Die Wut darf und muss auch erst mal raus.

      "We asked 10 years ago, we was asking with the panthers, with the civil rights movement, we was asking. Those people that were asking are all dead or in jail. So now what do you think are we going to do?! Ask?!"

      Tupac Shakur
    • Notra 30.05.2020 19:14
      Highlight Highlight @Silent_Revolution
      Was jetzt rausgelassen wird ist nicht Wut, sondern rachsüchtige Grausamkeit.
    • DerSchöneVomLande 30.05.2020 22:04
      Highlight Highlight @silent.
      Die Wut muss raus, Wut gegen Unbeteiligte?? Das ist keine Wut, sondern nur sinnlose Gewalt und Rachelust
    Weitere Antworten anzeigen
  • Linus Luchs 30.05.2020 11:56
    Highlight Highlight Der systematische Rassismus könne nicht angegangen werden, solange Anarchie auf den Strassen herrsche, sagt der Gouverneur von Minnesota.

    Der Herr Gouverneur bringt etwas durcheinander. Die Anarchie, die auf den Strassen herrscht, ist die unaufhörliche tödliche Gewalt weisser Polizisten an Schwarzen. Anarchie ist der Schutz der Mörder durch die Behörden und Gerichte. Anarchie ist ein Präsident, der Nazis "anständige Leute" nennt.
  • Nik G. 30.05.2020 11:46
    Highlight Highlight Die Tragik an der ganzen Lage ist, dass es immer wieder passiert aber ändern tut sich nichts.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 30.05.2020 12:23
      Highlight Highlight @Nik G. Das ist nicht falsch, was Sie schreiben, aber richtig ist es auch nicht. Alle bisherigen Gesellschaft der Menschheit hatten Widersprüche und darum gab es Veränderungen ob gewaltsam herbeigeführt oder aufgrund andere Einflüsse. Z.B. hatten wir früher Feudalgesellschaften, Sklavenhaltergesellschaften, Kolonialismus, usw. heute haben wir das nicht mehr, dafür andere Formen der Ausbeutung und Unterdrückung. Eine Gesellschaft ohne Widersprüche wäre auch auf eine gewisse Art und Weise eine tote Gesellschaft, in der sich nichts verändert.
    • Nik G. 30.05.2020 14:18
      Highlight Highlight Ja auf die länge der Zeit gesehen absolut korrekt. Aber den Rassimus und das systematische Unterdrücken der Schwarzen Bevölkerung in den USA läuft schon seit der Sklaverei und mit diesem Präsidenten wird sich nicht so schnell was ändern. Besonders noch mit dem konservativen höchsten Gerichtshof.
  • Altweibersommer 30.05.2020 11:38
    Highlight Highlight Dass nun "Anarchie und Gewalt auf den Strassen herrschen" ist genau die Folge davon, dass der systematische Rassismus in den USA seit Jahren nicht nur nicht angegangen wurde, sondern unter Trump, aber auch mit dem selbstgerechten Nichtstun von Leuten wie Walz, noch verstärkt wurde.
  • T13 30.05.2020 11:32
    Highlight Highlight "Er sprach von einer «furchtbaren, furchtbaren Situation»."
    Ja das ist bestimmt furchtbar wenn das kurz vor einer Wahl passiert 🙄
  • Talken 30.05.2020 11:32
    Highlight Highlight Zum Glück sind in diesem Land schon alle recht gut bewaffnet...
  • DanielBS61 30.05.2020 11:24
    Highlight Highlight Der Killercop wird dann von einer weissen Geschworenen-Jury freigesprochen. Wie immer...
    • Stefan Morgenthaler-Müller 30.05.2020 12:27
      Highlight Highlight Sofern der Fall überhaupt vor Gericht kommt und nicht schon vorher Beweise "gefunden" werden, dass Floyd aufgrund anderer Gründe gestorben ist (Herzschwäche oder was auch immer), also unabhängig davon, ob der Polizist ihn 30s oder 180min am Boden gedrückt hätte.
    • bruuslii 30.05.2020 13:29
      Highlight Highlight zu empfehlen: die jury von john grisham.

      das buch habe ich nicht gelesen, dafür kann 8ch den film empfehlen.
      Play Icon
    • Sälüzäme 30.05.2020 17:00
      Highlight Highlight @SMM: volkommen richtig, es wird schon geschrieben, dass Floyd gesundheitliche Probleme hatte und von Rauschmittel ist auch die Rede. Es könnte wieder einmal darauf hinauslaufen, dass das Opfer selber schuld war oder es wird zumindest versucht, das Geschehene in diese Richtung zu drehen. In Amerika ist bei gewissen Leuten leben, sofern man einem anderen Stall angehört, offenbar verboten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kliby 30.05.2020 11:19
    Highlight Highlight Dass CNN auch in den Fokus der Proteste rückt, ist ja interessant. Das Problem liegt offensichtlich nicht nur bei der Polizei, sondern auch den Medien.
    • Basti Spiesser 30.05.2020 12:26
      Highlight Highlight Die Medien sind an der Spaltung mitschuldig. Gerade CNN.
    • *sharky* 30.05.2020 12:30
      Highlight Highlight Im gleichen Gebäude ist offenbar eine Polizei-Station...
      Aber ja, Fox-Leute wurden ein bisschen gejagt, nicht angegriffen(!), was ich gut, äusserst gut verstehen kann. Zumindest bist jetzt war es so und hoffentlich bleibt es auch so.
    • NumeIch 30.05.2020 12:56
      Highlight Highlight Ihre Aussage mit den Medien ist falsch. Denn...

      The Atlanta Police Department has a precinct inside CNN Center.
  • Yorik2010 30.05.2020 11:12
    Highlight Highlight Warum erstaunt die Unwissenheit Trumps nicht? Ganz einfach... sein Mangel an Intelligenz verhindert Wissen! Bei vielen Menschen ist halt leider Denken Glückssache! Da ist Trump keine Ausnahme.
    • Basti Spiesser 30.05.2020 13:26
      Highlight Highlight @O&C

      Sieht man ja gut hier in den Kommentarspalten. 😉 nein und ich meine nicht mich, auch wenn das deine Antwort sein wird.
    • Blitzmagnet 30.05.2020 14:41
      Highlight Highlight Dunning-Kruger
    • Notra 30.05.2020 19:17
      Highlight Highlight @Blitzmagnet

      Dunning-Kruger ist Opfer seiner eigenen These.
    Weitere Antworten anzeigen
  • joerckel 30.05.2020 11:07
    Highlight Highlight die Amis, vor allem die weißen Zuwanderer haben es nie begriffen, was zusammenleben bedeutet Ihnen ist das Machtgehabe wichtiger als die friedliebende Nachbarschaft.
    • Сédric Wermutstropfen 30.05.2020 13:33
      Highlight Highlight Du kannst ja in die friedliebende, schwarze Nachbarschaft gewisser amerikanischer Vorstädte ziehen. Nur weil Du ein SJW bist, wird Dich das nicht schützen, wenn Du weiss bist.
    • Magnum 30.05.2020 14:29
      Highlight Highlight Der Wermutstropfen ist zurück und greift schon wieder in den rhetorischen Giftschrank - SJW ahoi.

      Das Opfer der Polizeigewalt war diesmal zwischen 40 und 50 Jahre alt - nicht eben das, was man sich unter einem Hitzkopf vorstellt, den die Polizei auf eine das Leben gefährdende Art fixieren müsste.
    • _kokolorix 30.05.2020 16:41
      Highlight Highlight Ob weiss oder schwarz, es sind auf jeden Fall Einwanderer, auch wenn die einen nicht ganz freiwillig einwanderten.
      Es ist sinnlos, das an den Menschen festmachen zu wollen. Die Menschen sind überall auf der Welt etwa gleich. Was sich aber fundamental unterscheidet, ist die Organisationsform der Gesellschaft. Ein völlig unregulierter Kapitalismus hat tausende von Kulturen in den USA für immer vernichtet. Die barbarische Gewalt, mit der die Profitwalze über den Kontinent raste, müsste uns eigentlich klarmachen, dass man dieses Monster niemals ohne Ketten herumlaufen lässt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BetterTrap 30.05.2020 10:59
    Highlight Highlight Wen beschützt die Polizei eigentlich? Sich selbst? Kapital?
    Die Bevölkerung beschützen sie aufjedenfall nicht - die ist Ihnen egal. Darum auch die gewaltsamen Proteste - soll der Staat doch daran erinnert werden, wer wirklich das Gewaltmonopol inne hat. Die Bevölkerung!

    & wenn sich nicht um die Bevölkerung gekümmert wird, nimmt sie das selbst in die Hand.

    Schlussendlich; wer interessiert sich für ein paar Läden, wer interessiert sich für Ordnung - wenn die existierende Ordnung Menschen das Leben kostet.
    • Gerhard K. 30.05.2020 11:37
      Highlight Highlight Sie haben die Antwort bereits geliefert. Die Polizei schützt sehr oft nur noch jene, die das Geld bringen. Also die Oberschicht. Was in den normalen Wohnzonen und in den Slums abgeht, ist nur noch lästiges Beiwerk. Und wenn sich der Unmut aus der unteren Schicht eben in die Zonen verlagert, wo die Oberschicht wohnt, greift die Polizei entsprechend vehement durch! Kapital ist alles, was in den USA zählt. Da kann auch ein Menschenleben schnell mal „unwichtig“ werden... Leider!
    • _kokolorix 30.05.2020 16:51
      Highlight Highlight Das Muster ist immer und überall gleich. Der Besitz der Vermögenden ist allemal mehr wert als das Leben der Normalsterblichen. Die Habgier der Besitzenden führt immer wieder zu Situationen, wo gewöhnliche Menschen ausweglos ums nackte Überleben kämpfen müssen, während sich der Geldadel in sicheren Reichen-Ghettos zurücklehnt und die Show geniesst, oder beim Shoppen gar nicht wahrnimmt.
      Deshalb wäre es wichtig, neben dem Existenzminimum, auch ein Existenzmaximum zu definieren. Das würde diesem sinnlosen streben nach noch mehr Reichtum ein Ende setzen
  • Victor Paulsen 30.05.2020 10:54
    Highlight Highlight Wenn barr zuversichtliich ist, dass die gerechtigkeit siegt, dann werden alle polizisten nächstes jahr wieder im dienst s😔tehen
  • Emma Jones 30.05.2020 10:53
    Highlight Highlight Dem Polizisten wird "3rd degree murder" vorgeworfen. Das bedeutet, dass er jemanden durch eine gefährliche Handlung getötet hat, ohne dabei jedoch Tötungsabsicht gehabt zu haben. 3rd degree murder mit Mord zu übersetzen ist schlicht falsch.

    Dass die Behörden nach diesem Video davon ausgehen, es sei keine Tötungsabsicht vorhanden gewesen, ist absolut stossend. Der Typ hat selbst nach Bewusstlosigkeit des Opfers nicht von ihm abgelassen. Der wollte richtig sicher gehen, dass sein Opfer nicht überlebt.
    • Ueli der Knecht 30.05.2020 11:51
      Highlight Highlight "3rd degree" kann mit Evantualvorsatz übersetzt werden.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Eventualvorsatz

      Ähnlich wird es auch in den Minnesota Statutes beschrieben:
      "Sec. 609.195 MURDER IN THE THIRD DEGREE:
      Whoever, without intent to effect the death of any person, causes the death of another by perpetrating an act eminently dangerous to others and evincing a depraved mind, without regard for human life, is guilty of murder in the third degree."
      https://www.revisor.mn.gov/statutes/cite/609.195

      "3rd degree murder" ist daher ein eventualvorsätzlicher Mord.
    • flyingdutch18 30.05.2020 11:54
      Highlight Highlight Genau. Und der Gerichtsmediziner hat bereis vorsorglich verlautbart, Floyd sei nicht an Erstickung gestorben. Gut vorstellbar, dass sein Mörder nur wegen Totschlags oder fahrlässiger Tötung verurteilt wird. Polizisten werden gemäss ständiger Rechtsprechung des Supreme Court ohnehin höchst selten verurteilt, was im Fall von rassistischer weisser Gewalt unerträglich ist.
    • Emma Jones 30.05.2020 12:22
      Highlight Highlight @Ueli: Eventualvorsätzlicher Mord existiert nicht, kannst du in unserem Strafgesetzbuch nachschlagen.

      Inwiefern findest du denn die Annahme von Eventualvorsatz nach 8 Minuten würgen angebracht?
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  • yanoi 30.05.2020 10:47
    Highlight Highlight Trump kokettiert immer wieder mit dem äussersten rechten rand... unvergessen die zusammenarbeit mit dem breitbart typen, seine aussagen damals als in charlottesville ein nazi in eine demo fuhr und anderes.
    also doch, ich kann mir durchais vorstellen, dass Trump das original zitat kannte 😬!...
  • bruuslii 30.05.2020 10:40
    Highlight Highlight hat jemand infos dazu, weshalb CNN angegriffen wurde?
    wie wird CNN in der farbigen gesellschaft wahrgenommen?
    in welcher posotion sieht sich CNN selbst?
    wie reagiert CNN darauf (nebst der berichterstattung)?
    • *sharky* 30.05.2020 12:35
      Highlight Highlight Gemäss einigen Tweets die ich gelesen habe, habe mir ja auch dieselbe Frage gestellt, ist im gleichen Gebäude eine Polizeistation.
      Und warum sich die Polizisten in den CNN Eingangsbereich 'zurückzogen' ist auch irgendwie seltsam.
    • Ueli der Knecht 30.05.2020 12:47
      Highlight Highlight CNN berichtet sachlich darüber, und nimmt es bisher gelassen.

      CNN ist eher ein Feindbild von Trump. Generell hat die Bürgerrechts-Bewegung ("Black Lives Matter") Mühe mit den herkömmlichen Medien der alten weissen Männer. CNN hat aber stets über deren Aktivitäten und Anliegen berichtet. Auch wurde schon mehrfacht beklagt, dass sich die soziale Medien (Twitter, Facebook, usw.) zuwenig gegen den dort grassierenden Rassismus unternehmen.
    • opwulf 30.05.2020 14:35
      Highlight Highlight CNN steht in den Augen vieler Progressiver für das White Moderate Establishment. Biden oder Warren über Bernie Sanders. Die Leute welche das CNN HQ angegriffen haben, waren nicht nur Afroamerikaner der BLM Bewegung wie man ganz klar auf den Aufnahmen sehen kann. Hier ein gutes Bsp. mit Nina Turner betreffend White Moderates und ihren Einfluss auf den Status Quo:
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  • Ichiban 30.05.2020 10:40
    Highlight Highlight So jetzt beginnen bereits erste Diskreditierung des Opfers durch die Gerichtsmedizin:
    1. Ist die Tat weniger schlimm, wenn das Opfers an gesundheitlichen Problem litt? Es waren immer noch 2 Minuten in welchen der Polizist sein Knie nicht wegnahm als das Opfer nicht mehr reagierte.
    2. Was soll die Erwähnung von vermutlichem Drogenkonsum. Das sollte mittlerweile doch schon längst durch eine Autopsie geklärt worden sein und man sollte in dieser Situation von öffentlicher Seite nicht Vermutungen kommunizieren.
    • BetterTrap 30.05.2020 11:00
      Highlight Highlight Das Opfer war nicht gesund genug um 8 Minuten lang erwürgt zu werden.

      Schrecklich.
    • Juliet Bravo 30.05.2020 11:09
      Highlight Highlight Genau mein Gedanke.
    • Gerhard K. 30.05.2020 11:40
      Highlight Highlight Es ist eh stossend, dass die Polizei derart rigide vorgeht, um jemanden festzusetzen. Selbst in der Schweiz schaffen es die Polizisten, eine renitente Person recht schnell festzusetzen, ohne dabei lebesgefährliche Ruhigstellungsmassnahmen anzuwenden. In den USA ist das wohl milde Gewalt und um eine Person längerfristig ruhigzustellen, wird gerne mal zur Pistole gegriffen. Stellt die festzusetzende Person dauerhaft ruhig. Mit Sicherheit!
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  • Basti Spiesser 30.05.2020 10:38
    Highlight Highlight „Ihm drohen nach den Gesetzen in Minnesota insgesamt bis zu 35 Jahre Haft.„

    Und was hier wieder fantasiert wurde, der Polizist, kommt kaum ins Gefängnis etc.

    Wie auch das Zitat Trumps, was völlig falsch interpretiert wurde. Euer TDS vernebelt einigen wirklich Sinne & Verstand.
    • Kiril 30.05.2020 12:45
      Highlight Highlight Die vielen anderen Polizisten, die Afroamerikaner ermordet haben, sind ja auch frei gekommen. Warum denkst du, wird hier eine ausnshne gemacht? Wenn er wirklich für so lange eingebuchtet wird, dann nur aufgrund des öffentlichen Drucks, aber sicher nicht, weil das System es so verlangt. Und natürlich interpretieren alle Trumps Aussage falsch, nur die Trumpisten nicht.
    • Basti Spiesser 30.05.2020 12:57
      Highlight Highlight Warum? Genau du sagst es. Wegen dem öffentlichen Druck. Trump ist Opportunist, darum. Meiner Meinung ist er auch kein Rassist, sonder einfach nicht politisch korrekt. Er wäre nicht so weit gekommen, wäre er Rassist.

      Fast ja, die leitenden Medien interpretieren es bewusst falsch, damit man Trump damit angreifen kann, der Rest plappert nach.
    • Kiril 30.05.2020 13:32
      Highlight Highlight Nur sollte es nicht aufgrund des öffentlichen Drucks passieren, sondern weil die Justiz intrinsisch gerecht sein muss. Ist sie aber nicht, schon gar nicht in den US und A.
      Da ich gerne sachlich diskutiere wüsste ich gerne, wie du denn seine Aussage interpretierst? Für mich klingt es nämlich so, wie es die Medien darstellen, und ich bin eh nicht einer, der nur auf die Medien hört.
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  • banda69 30.05.2020 10:35
    Highlight Highlight .... ob dieser Mord der Tropfen war, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat...?

    Und einmal mehr bin ich dankbar, dass unsere Rechtspopulisten nie mehr als 30% Wähleranteil erreicht haben.
  • iudex 30.05.2020 10:27
    Highlight Highlight Also wenn Medien angegriffen, Geschäfte geplündert und niedergebrannt werden, dann ist es nur richtig, dass die Nationalgarde entsandt wird. Wird dann noch die Polizei dermassen angegriffen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis einer erschossen wird.
    • Cpt. Jeppesen 30.05.2020 11:59
      Highlight Highlight iudex: Du kennst das Prinzip von Ursache und Wirkung?
      Zuerst wurde mal wieder ein Schwarzer bei der Verhaftung grundlos getötet, der wievielte in diesem Jahr?
      Aber man vergisst ja schnell, so z.B. der Fall als ein Autofahrer mit Frau und Kind angehalten wurde und er vor den Augen von Frau und Kind im Auto erschossen wurde, als er die Papiere zeigen wollte.
      Oder der Schwarze in New York, der bei seiner Verhaftung erwürgt wurde ("I can't breath...").

      Es gibt hunderte dokumentierter Fälle von rassistisch motivierter Polizeigewalt und du wunderst dich dass die Schwarzen auf die Strasse gehen?
    • iudex 30.05.2020 14:36
      Highlight Highlight @Cpt. Jeppesen: und deswegen klaut man bei Target einem Toaster?
    • iudex 30.05.2020 14:43
      Highlight Highlight @Obama & Clinton: bist es dann nicht eher du, der nich lesen kann? Polizei/Nationalgarde haben noch keinen Demonstranten erschossen.
  • sikki_nix 30.05.2020 10:27
    Highlight Highlight Gott sei dank, es wurda ja auch langsam langweilig nur mit dem Virus. (Achtung Sarkasmus)
  • du_bist_du 30.05.2020 10:24
    Highlight Highlight Wer sich mit den USA ein bisschen beschäftigt weiss, dass vieles auf Oberflächlichkeiten beruht, auch der Zusammenhalt. Es gab in den letzten Jahrzehnten genügenend einigermassen nichtpopulistische Präsidenten. Tiefgründige Einigkeit gab es trotzdem nie. Kein Präsident wird Nachhaltig das Volk einen wenn die Zeit nicht reif ist. Ein Waffenverbot würde wohl auch die egalitären Studis an Eliteunis erfreuen. Den Latino in LA aber genau gleich angurken wie den Weissen in Texas, pauschalisierend gesagt. Was will ich sagen. Beruhigung kann es geben. Aber eine Lösung? Ich denke nicht.
  • DinPapi 30.05.2020 10:23
    Highlight Highlight "Floyd war am Montag bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis ums Leben gekommen."

    Stattdessen sollte da stehen:
    "Floyd wurde am Montag bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis von einem Polizisten ermordert."
  • Helios 30.05.2020 10:06
    Highlight Highlight In den Niederungen der Kommentarspalten habe ich gelesen, dass nicht das CNN Büro Ziel der Meute war, sondern der sich im selben Gebäude befindende Polizeiposten.
  • Alnothur 30.05.2020 10:04
    Highlight Highlight Diese ganze Nation widert mich mittlerweile an. Die unfähige und gefährliche Polizei. Die gewalttätigen Proteste, die vor Allem Unbeteiligte treffen. Ein Land verseucht mit Selbstjustiz, Wut, Polizeigewalt, krankhaftem Egoismus und Lügen.
  • DuhuerePanane 30.05.2020 09:50
    Highlight Highlight Ich war heute in diversen amerikanischen Foren unterwegs. Unfassbar die vielen rassistischen Kommentare, und das N*Wort in jedem 2. Beitrag.
    • BVB 30.05.2020 13:02
      Highlight Highlight Wenn man anfängt Häuser abzubrennen und Lebensgrundlagen zu zerstören um dagegen zu protestieren dass Leute denken man ist kriminell schiesst man sich halt ins eigene Knie.
  • De-Saint-Ex 30.05.2020 09:45
    Highlight Highlight Das hat jetzt „nur“ noch bedingt mit Minneapolis zu tun... es bringt einfach das Fass zum überlaufen.
    Den über 3 Jahren Trump, der nun nicht mit seinem „white first“ zurückgehalten hat sowie der Tatsache, dass in dieser Corona-Krise es die Schwarzen sind, die wieder überproportional zu leiden haben, wird jetzt die Quittung präsentiert.
    Das geradezu perverse an der Sache ist, dass es die Reihen der Weissen hinter Trump schliessen wird. So gesehen, ist das womöglich das beste, das Trump vor den Wahlen passieren konnte.
    • Vipermaschine 30.05.2020 10:05
      Highlight Highlight Das hat jetzt mit Trump höchstens am Rande zu tun. Dunkelhäutige sind in den USA auch seit Abschaffung der Sklaverei bestenfalls Menschen 2. Klasse. Auch die Präsidentschaft von Obama hat daran nicht das Geringste geändert.
    • Juliet Bravo 30.05.2020 11:14
      Highlight Highlight Man könnte sowas auch über soziale Medien zusätzlich anheizen. Einen Mob heiss machen und auf eine TV-Station loslassen. Ach was phantasiere ich!
  • Pukelsheim 30.05.2020 09:35
    Highlight Highlight Wow, was für eine Rede:
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    • *sharky* 30.05.2020 12:55
      Highlight Highlight Killer Mike...

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    • Pukelsheim 30.05.2020 13:24
      Highlight Highlight @Sharky: Was bedeutet deine Antwort?
    • *sharky* 30.05.2020 13:54
      Highlight Highlight Run the Juwels ist neben 'El-P' eben 'Killer Mike', der welcher diese sehr bewegende Rede hielt.

      Im Video gibts eben auch einen 'Riot' und zuoberst oben die 'Stars and Stripes', symbolhaft und passend zu dem, was momentan alles abgeht.

      Und last but not least, ein geiles Lied, dadurch irgendwie ein positiver Kontrast-Clip zu all den verstörenden und bedrückenden Twitter-Clips...
  • Nick nolte 30.05.2020 09:14
    Highlight Highlight Schätze, der Wahlkampf in den USA ist jetzt so richtig lanciert!
  • Black Cat in a Sink 30.05.2020 09:14
    Highlight Highlight Das EDA gibt doch Reisewarnungen heraus. Leider erscheint das Bürgerkriegsland Trumpistan nicht darin. Noch nie gab es einen Präsidenten, der so trennend auf sein Land wirkte. Verglichen mit Trump war die McCarthy Hetze eine Ausflug ins Grüne.
  • rodolofo 30.05.2020 09:05
    Highlight Highlight Der Mörder in Polizei-Uniform fiel laut Tagesanzeiger von heute bereits früher durch zahlreiche Vergehen (mit tödlichen Folgen) auf!
    Die Staatsanwältin, diee damals ein Verfahren gegen diesen Mann verhinderte, hiesse Amy Klobouchard und nehme an den Vorwahlen der Demokratischen Partei fürs Präsidentenamt teil.
    Das zeigt, wie tief verankert Rassismus und Polizeigewalt in der US-Gesellschaft bis weit hinein in die Kreise der demokratischen Opposition sind und wie aussichtslos sich die Lage für AfroamerikanerInnen präsentiert.
    Dass jetzt solche "Banlieu-Amokläufe" stattfinden, ist da nur logisch.
  • leu84 30.05.2020 09:01
    Highlight Highlight Trump hat vielleicht keinen Krieg im Ausland angefangen, dafür schafft er es ein bürgerkriegsähnliches Klima zu schaffen. Klar, mancherorts war die Abschaffung der Rassentrennung nie aus den Köpfen verschwunden.
  • ar2mq 30.05.2020 08:57
    Highlight Highlight Klar...Trump hat kurz überlegt und gedacht: „When the looting starts, the shooting starts... great sentence, really great...!“ und dann geposted... mal kurz selber ausgedacht. Zufälle gibt‘s...
  • Ebony 30.05.2020 08:54
    Highlight Highlight Die Geschichte in der USA wiederholt sich immer wieder, diese Menschen sind leider nicht lernfähig, besonders unter der Regierung der Republikanern, die betreiben Gewaltverherlichung gegen Minderheiten und sind Waffenliebhaber. Wie früher im wilden Westen.
  • paule 30.05.2020 08:27
    Highlight Highlight An der Spitze der USA ein "Plauderi", die Polizei so korrupt wie in den Western nur fehlt der Held der dann aufräumt.

    Das ist halt nicht Hollywood das jetzt ab geht, das ist die USA, der möchte gern Vormund der Welt!
  • Leichterbär 30.05.2020 07:54
    Highlight Highlight Diese Demos Ausschreitungen und Plünderungen zeigen doch exakt die Situation in diesem Land🤦🏼‍♂️
  • Alice36 30.05.2020 07:44
    Highlight Highlight Schön das alle so zuversichtlich sind - ändern wird sich aber gar nichts. Auch wenn Trump nun mit den ach so grossartigen Angehörigen gesprochen hat die ihm in Wirklichkeit wohl so ziemlich am A.... vorbeigehen wird sich am latenten Rassismus in den US-Staaten und ihrem grössten Potus aller Zeiten der diesen noch anheizt nichts aber auch gar nichts verbessern. Leeres Geschwafel wie seit Jahrzehnten. Die Schwarzen sind in den USA nur alle 4 Jahre interessant wenn sie als Wähler gewonnen werden sollen, zumindest diejenigen die nicht durch das System von den Wahlurnen ferngehalten werden.
  • NumeIch 30.05.2020 07:40
    Highlight Highlight Für alle die nicht verstehen können oder wollen, warum es in den USA wieder zu solchen Ausschreitungen kam. Ansehen.

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    • cille-chille 30.05.2020 09:10
      Highlight Highlight In die Erklärung von Trevor Noah kann ich mich sehr gut hineinversetzen und nachvollziehen
      (Was ich in Sachen kulturelle Aspekte, bei den Amerikanern oft, eher nicht so gut kann).

      Das Video zeigt mir eine Perspektive auf, welche mir einiges erklärt.

      Was mich interessieren würde, ist, was die Beweggründe derjenigen sind, welche den Post von NumeIch, resp. das Video "geblitzt" haben.
      Was sehe ich nicht, oder anders gefragt, was irritiert die Blitzer?

      Möchte es verstehen lernen.
    • bruuslii 30.05.2020 09:30
      Highlight Highlight ich habe das video angesehen. es ist sehr zu empfehlen. die vollen 18min lohnen sich.

      besonders gegen schluss, wo trevor vom gesellschaftsvertrag spricht, auf dem eine nation aufbaut.
      dieser werde gegenüber der farbigen bevölkerung dauernd gebrochen. diejenigen, die jetzt mit dem finger auf die plündernden zeigen und damit den gesellschaftsvertrag gebrochen sehen, sollten mal darüber nachdenken.
      (ohne dass trevor das gut heisst. es geht ums verständnis - nicht um eine rechtfertigung)
    • Hillman 30.05.2020 10:15
      Highlight Highlight Auf den Punkt gebracht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Natuschka 30.05.2020 07:39
    Highlight Highlight Ich verstehe das die Leute wütend sind, das bin ich auch. So etwas darf im 21. jahrhundert nicht mehr vorkommen und ich hoffe der Polizist kriegt seine Strafe!😭😡
    Jedoch verstehe ich nicht, wieso man bei Demonstrationen immer plündern und Sachen von dritten (die nichts damit zu tun haben) beschädigen muss.
    • Verbesserer 30.05.2020 08:09
      Highlight Highlight Weil in dem Chaos, die beste Gelegenheit besteht sich Güter zu beschaffen die man sich sonst nicht leisten kann.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 30.05.2020 08:16
      Highlight Highlight Vielleicht weil die Leute vorher jahrelang schon friedlich demonstriert haben und sich nichts geändert hat? Vielleicht weil man schon sein ganzes Leben lang mehr oder weniger offensichtlich fertig gemacht wurde, weil man Schwarzer ist? Vielleicht weil erst sich etwas ändert, wenn Gewalt im Spiel ist?

      Oder denken Sie 1789 hätten Adel und Klerus abgedankt, hätte der Dritte Stand einfach nur Bitte gesagt?

      In den USA gehts mehr als um diesen Mord, es geht um eine Gesellschaft, in der die einen extrem von der Ausbeutung und Abwertung der anderen profitieren. Jeder hat das Recht, sich zu wehren.
    • Sapere Aude 30.05.2020 08:26
      Highlight Highlight Wenn Rassismus und Polizeigewalt über Jahrzehnte staatlich verordnet ist, muss man sich nicht wundern, wenn die Situation eskaliert. Insbesondere wenn selbst Schwarze, die während der Nationalhymne knien als nicht legitimen Protest anschaut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AdvocatusDiaboli 30.05.2020 07:19
    Highlight Highlight Die Polizisten scheinen nichts gelernt zu haben, auch Frauen bleiben nicht verschont:

    https://twitter.com/CalebJHull/status/1266587860947394560
    • Quo Vadis 30.05.2020 09:32
      Highlight Highlight ...in your face sage ich da nur..
  • Spi 30.05.2020 07:19
    Highlight Highlight „Später sagte er, er habe das Ursprungszitat aus Miami gar nicht gekannt.“ Zum ersten Mal glaube ich ihm etwas.
  • [CH-Bürger] 30.05.2020 07:19
    Highlight Highlight "Später sagte er, er habe das Ursprungszitat aus Miami gar nicht gekannt."

    alles andere hätte mich überrascht! 👻
    • glass9876 30.05.2020 07:35
      Highlight Highlight Richtig ist, dass Trump 2020 bereits 1967 so famos bekannt war, dass er in all seiner Genialität zitiert wurde.
    • Nick nolte 30.05.2020 09:42
      Highlight Highlight Stimmt, die Wahrheit aus seinem Mund wäre überraschend.
  • DemonCore 30.05.2020 07:09
    Highlight Highlight Logisch kennt Trump das Zitat von 1967 nicht. Weil er ein ungebildeter Klotz ist. Er verachtet Bildung und Wissenschaft geradezu und befindet sich damit in allerbester Gesellschaft, weit über seine unmittelbare Wählerbasis hinaus.

    Das Resultat ist seine destruktive Wortwahl und Politik. Trump ist durch Geschichtsbewusstsein völlig ungehemmt. Genau das passiert wenn Stammtischinstinkte Politik diktieren.
    • Eskimo 30.05.2020 14:31
      Highlight Highlight @DemonCore Hast du denn das Zitat gekannt? Nein? Dann gilt das selbe für dich...
    • KnolleBolle 30.05.2020 15:33
      Highlight Highlight Nicht alle am Stammtisch sind dumm.....
    • B-Arche 30.05.2020 18:27
      Highlight Highlight Schau Dich in der Welt um. Überall erreichen nur noch diese Stammtische Mehrheiten. Bolsonaro, Le Pen (laut Umfragen nächste frz. Präsidentin), Trump, Duterte, Erdogan, Orbàn, Kaczynski, Babis, in Ostdeutschland Höcke...

      Die Leute wollen diese Zerstörung. Sie wollen ihren niederen Instinkten Genugtuung bringen, dafür sollen Minderheiten leiden. Und sie nennen das Demokratie.

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