Uber
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Uber dehnt seine Aktivitäten in der Schweiz aus – so will die Firma die Vorgaben einhalten



Der Fahrdienstvermittler Uber weitet sein Angebot auf die Westschweizer Städte Freiburg, Sitten und Yverdon aus. Nutzer der App können nun auch an diesen Orten Fahrten buchen.

Die Wahl der drei neuen Standorte sei durch eine starke lokale Nachfrage motiviert worden, erklärte am Dienstag ein Sprecher der Schweizer Niederlassung des US-Konzerns. In Sitten und Freiburg würden die Fahrten zu 100 Prozent von Taxis erbracht, nicht von anderen, privaten Fahrern. So solle garantiert werden, dass die geltenden Vorschriften eingehalten werden, hiess es weiter.

Das Unternehmen sieht seine Ausbaugelüste derzeit an vielen Orten durch Fahrermangel und regulatorische Hürden behindert. Besonders in der Romandie und speziell in Genf streitet sich Uber mit dem Kanton um den Status seiner Fahrer. Der Konflikt dreht sich vor allem um den Schutz der Arbeitnehmer und ob diese Angestellte von Uber oder Selbständigerwerbende sind. Uber stellt sich auf den Standpunkt, dass das Unternehmen lediglich Fahrten vermittle.

«Unsere Lancierung wird es Taxifahrern ermöglichen, die Nutzung ihrer Fahrzeuge zu erhöhen, neue Kunden zu gewinnen und so dank unserer Technologie mehr Umsatz zu generieren», sagte nun Jean-Pascal Aribot, Direktor von Uber Schweiz, zum Start in den drei welschen Städten.

In der Deutschschweiz ist Uber etwa in Basel, Bern, Luzern, Winterthur oder Zürich aktiv. (sda/awp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Demetria 09.07.2020 12:22
    Highlight Highlight Wenn ein Mann bei einem Date ein Uber ruft, so weiss ich, dass ich mit dem Typ keinen zweiten Abend verbringen werde. Niemand braucht einen Sparfuchs, der Andere ausnutzt als Partner. Dann lieber einer, der mich zu Fuss nachhause bringt, das ist galant und zeigt Initiative.
  • Abendländer 07.07.2020 18:55
    Highlight Highlight Wer wird in 20 Jahren für die Rente dieser "Selbständigen" aufkommen ? Sicherlich wieder der naive Staat mit Steuer- und Sozialgelder. Also jeder Bürger bzw. die Allgemeinheit der Gesellschaft, d.h. das Problem wird sozialisiert und Gewinne falls es die gibt streich die Privatwirtschaft (Uber) und allenfalls fallen noch Provisionen an unsere Politiker (Eliten) die dieses Business Lobbyeren.
  • TheKen 07.07.2020 16:45
    Highlight Highlight Klar ist Uber ein Arbeitgeber. Sie müssen Sozialabgaben bezahlen, wie alle hier.
  • landre 07.07.2020 14:12
    Highlight Highlight Sobald gewisse unternehmerische Profile bzw schon fast Branche monopolisierende Kolosse wie zB Uber zeigen wollen wie virtuos sie Vorgaben einhalten, dann bedeutet dies oftmals dass ein Schlupfloch gefunden gar vereinbart wurde...

    (Exklusiv "offiziell registrierte Taxifahrer-innen" einzuspannen, garantiert noch lange nicht dass diese für deren Arbeit vom Arbeitgeber/ Auftragsgeber auch haltbar geschützt und bezahlt werden...)

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