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Bild: watson/shutterstock/keystone/cécile kienzi

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Warum ich als Frau freiwillig ins Militär einrücke

Ich bin eine Frau und habe mich freiwillig fürs Militär gemeldet. Warum? Darum.



Im Januar geht für mich die Rekrutenschule los. Dort werde ich während fünf Monaten zur Infanteristin ausgebildet. Ihr wollt den Grund wissen, warum ich mir das freiwillig antun will? Ich erkläre es euch gerne.

Zuerst etwas vorweg: Das Schweizer Militär ist wichtig und sinnvoll. Es ergibt für mich Sinn, eine Armee zu haben, damit wir uns im Ernstfall verteidigen können (auch wenn dieser momentan sehr unwahrscheinlich scheint) und welche uns in Krisenzeiten unterstützt. Davon möchte ich gerne ein Teil sein.

Und nun zu meiner persönlichen Motivation: In den letzten Jahren sah ich immer mehr meiner männlichen Freunde einrücken. Oft haben sie mir vom Militär erzählt; wie anstrengend es doch sei, wie schlimm sie es fänden, wie sehr sie nicht gehen wollten.

Ich hingegen sah das Militär immer eher als grosse Herausforderung, an der man über sich hinauswachsen kann.

Ich habe mir immer gedacht: Das, was ihr könnt, das kann ich auch. Vielleicht sogar noch besser.

Kennst du diese Stimme im Kopf, die kommt und sagt: «Du kannst das nicht»? Dieser will ich beweisen, dass ich es eben doch kann. Und auch allen anderen, die mir sagen, ich werde «schon noch auf die Welt kommen». Ich weiss ganz genau, was mich erwartet. Ich will unbedingt «auf die Welt kommen».

In mir ist ein Wille, welcher mich dazu zwingt, immer wieder an meine Grenzen zu gehen. Ich versuche diese Grenze auch in meinem alltäglichen Leben regelmässig zu erreichen und zu überschreiten – deshalb treibe ich intensiv Sport und gehe Fallschirmspringen. Kurz vor einem Sprung denke ich, ich schaffe es nicht. Aber ich schaffe es dann doch. Das Selbstvertrauen, welches ich aus diesen Extremunternehmungen gewinne, hilft mir, auch in anderen Lebensbereichen weiterzukommen.

Es ist nicht einfach, etwas zu tun, was einen aus seiner Komfortzone bewegt. Es gehört viel Überwindung dazu. Die Komfortzone ist ein wirklich gemütlicher Platz, auch ich bin gerne dort – aber wer dort bleibt, kann sich unmöglich weiterentwickeln. Und ich will mich unbedingt weiterentwickeln – immer wieder, jeden Tag.

«Aber du kannst dir auch anderswo im Leben eine Herausforderung suchen», bekomme ich an dieser Stelle meist gesagt. Es geht ja eben nicht nur um irgendeine Herausforderung. Davon habe ich genug. Es geht um diese eine Herausforderung. Eine, die ich sonst nirgends bekomme. Das Nonplusultra eben.

Verstehst du? Ich will fühlen, wie es ist, am Ende zu sein. Ich will wissen, wie weit ich gehen kann, wenn ich nicht mehr kann. Ich will komplett an meine Grenzen stossen und über diese hinauswachsen. Ich will etwas machen MÜSSEN, weil ich mich dazu verpflichtet habe. Etwas, wovon es kein Zurück mehr gibt.

Und nun konkret: Ich will im gefrorenen Schlamm rumrobben. Ich will unter Schlafmangel leiden. Ich will 50 Kilometer laufen mit schwerem Gepäck und Schmerzen in den Beinen. Ich will kurz vor den Tränen stehen, diese dann wegwischen und weitermachen. Ich will hungrig, müde, wütend und erschöpft zugleich sein und trotzdem funktionieren müssen. Und nicht, weil ich es lustig finde. Sondern gerade weil es so schwierig ist und so viel von mir abverlangt.

Ob ich Angst habe? Und wie. Aber Angst war für mich noch nie ein Grund, etwas nicht zu tun. Das treibt mich nur noch mehr an.

Bin ich deswegen eine Masochistin? Kann sein. Aber genau deshalb will ich das Militär in einer Kampffunktion machen. Als eine Erfahrung, die mich weiterbringt und stärker macht. Die mich dazu bringt, alles zu geben. Eine, die mir hilft, meine Grenzen noch besser kennenzulernen. Und so auch mich selbst.

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341Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rufus Teague 01.10.2020 14:40
    Highlight Highlight Toll, dass du dich für diesen Weg entscheidest. Bin absolut kein Armee-Freund, denke aber das sich die Armee zum Positiven verändert wenn der Frauenanteil steigt.

    Wenn ich nochmals zurück könnte würde ich lediglich eine Sache ändern. Und zwar würde ich mich für das Durchdienermodell entscheiden.
    Wenn ich nun mit 27 Jahren noch ein Aufgebot erhalte, möchte ich meinem Vergangenheits-Ich schon relativ gerne eine saftige Ohrfeige für diese Entscheidung geben.
    • Cécile Kienzi 01.10.2020 14:41
      Highlight Highlight @Rufus Teague: Mal schauen, ob ich mich dann auch verteufeln werde 🙈
  • Michi_M 01.10.2020 11:42
    Highlight Highlight An die Grenzen kam ich höchstens mal, wenn ich alle Zeitungen gelesen hatte und nicht noch mehr rauchen wollte.
  • WalterWhiteDies 01.10.2020 11:24
    Highlight Highlight Es wird nich so sein, wie du dir das vorstellst. Du bist nämlich nicht bei de US Marines :'D. Du wirst sehr schnell merken, dass dieses gejammer das man ständig hört, ungerechtfertigt ist. Gefordert wird man da, wenn man etwas slortlich ist nicht. Durch stundenlanges nichts tun, wirst du gelangweilt sein. Das essen wird nicht schmecken und es kann sein das du nach einem langen Tag kalt duschen musst. Dies sind dann auch die härtesten Punkte der RS..
    • Müller Lukas 01.10.2020 11:48
      Highlight Highlight Jep. Finde ich jetzt realistisch beschrieben ;-)
      Aber eben: Mal kalt duschen, der übliche Kantinenfrass statt Gourmettempel, dazu hin und wieder Langeweile. Das reicht anscheinend heute schon, um viele irgendwie "psychisch an die Grenzen" zu bringen.
      Ich sage nur: First world problems...
    • Glaedr 01.10.2020 12:18
      Highlight Highlight Klar ist es nicht die US Marines, dennoch kommt es auch darauf an was man macht.
      Es gibt Einheiten wo man mehr gefordert wird als andere.
      Z.b könnten sie 1 Monat lang Häuserkampf üben und das denn ganzen Tag, ich bin mir sicher sie würden immer noch sehr viele Fehler machen.
      Kopf abstellen ist da nicht.
      Leider wird Cécile das nicht machen.
      Auch besteht die Möglichkeit das man weiter macht.
      Sehr viele Reglemente, wenig Zeit zum lernen, wenig schlaf und dann eine 2 tägige Übung ohne schlaf, viel Bewegung und auch mit schriftlichen Prüfungen und dazu laute Musik.
  • Müller Lukas 01.10.2020 09:37
    Highlight Highlight Bin einigermassen irritiert, wie viele der Kommentatoren hier sagen, sie seien psychisch (!) "an ihre Grenzen gekommen". Ist das euer Ernst? In Friedenszeiten, in der RS der beschaulichen Schweizer Armee? Ist wohl doch was dran mit der "verweichlichten" Jugend...
    Sicher, aus der Komfortzone raus musst du in der RS schon. Inwiefern du körperlich ans Limit kommst, ist von deiner eigenen Fitness abhängig. Wer psychisch ans Limit kommt, war aber definitiv auch davor nicht psychisch fit. Und ist in der Armee fehl am Platz, denn im Ernstfall wäre die psychische Belastung ja unendlich viel grösser.
    • TJ Müller 01.10.2020 11:03
      Highlight Highlight Wer gegen sein freier Wille zu etwas gezwungen wird und ein eigenen Willen hat, der empfindet das sehr wohl als psychische Qual. Klar, wenn du das Militär noch so okay findes, dich gerne unterordnet und dein Hirn abschalten kannst, dann empfindest du dies anders. Wenn man dann noch miterlebt, weil eben genau genauer hinschaut und empathisch ist, wie die einen Vorgesetzten andere psychisch Quälen, und man selber wegen der Befehlsstruktur nichts dagegen machen kann, dann kann man das schon als psychisch belastend beschreiben.
  • Qui-Gon 01.10.2020 09:12
    Highlight Highlight Klar gab es gute Momente und neue Kollegen. Alles in allem war es aber Zeitverschwendung.
  • Andi Weibel 01.10.2020 09:01
    Highlight Highlight Die RS als Herausforderung? Lächerlich.

    Ich habe mich nie so gelangweilt wie in meiner Zeit im Militär. Keinerlei Nutzen, aber riesige Kosten für die Allgemeinheit.
  • Mrs. Bonsai 01.10.2020 08:39
    Highlight Highlight Blogge doch aus dieser RS-Zeit. Das wäre schön und interessant. Viel Spass in der RS.
  • x4253 01.10.2020 07:22
    Highlight Highlight Viel Spass und lass dich nicht unterkriegen.
    X4253 Füss AD

  • kisimirö 01.10.2020 07:02
    Highlight Highlight Ich finde deine Entscheidung super. Ich bin immer gerne is Militär. Super Kamaraden mit denen ich heute noch kontakt pflegr. das eindrücklichste ist das man mit vielen leuten in ziviler Kleidung wahrscheinlich kein wort wechsel würde aber wenn alle gleich aussehen spielen viele vorurteile keine rolle. Ausserdem hat mir das Militär die LKW Prüfung ermöglicht und viele schöne ausfahrten mit alten Lastwagen über die schönsten Pässe. Die Erfahrung mit allen im zimmer klar zu kommen und auf einander acht zu geben würde jedem gut tun. Wünsch dir viel erfolg
  • Freischütz 01.10.2020 06:41
    Highlight Highlight Wer darf kann... Wer muss muss....

    Wenn man diesem Affenzirkus wirklich 5 Monate seines Lebens schenken will, dann hat man wirklich keine grössere Probleme..

  • Dwight D Eisenhower 01.10.2020 05:33
    Highlight Highlight Ich fand meine Durchdiener Zeit wunderbar, schon 13 Jahre her... Lernte die Schweiz kennen, ich liebte es überall bivakieren zu können etc
    Wir waren und sind Brüder bis Heute. Die Anwesenheit von Frauen, hat die Truppe eher gespalten, da es so ein paar Höselers gab, welche um die Gunst der Kameradinnen buhlten.
    Hatten die Frauen nichts dafür!
    Die Soldatinnen gingen in die RS um in die Berufsfeuerwehr zu kommen oder der Schiessausbildung wegen.
    • Christian Sigrist (1) 01.10.2020 07:14
      Highlight Highlight Schon nur "Höseler" ist weltklasse!
    • Sleepimust 01.10.2020 10:49
      Highlight Highlight Hatte in meiner Soldatenkarriere zweimal das Vergnügen, mit einem Pärchen (1x sogar mit 2 Paaren) den WK zu absolvieren. Herrlich, wie sich das Verhalten jeweils geändert hat, wenn der/die Partner/in anwesend war oder nicht.
      Zum Kotzen wars, ....

  • Dani B. 30.09.2020 23:30
    Highlight Highlight Da hätte ich vier Tipps: Schuhe und Dienstreglement frühzeitig im Zeughaus abholen. Ein geschlossenes Postpaket darf vom Militär nicht geöffnet werden. Stell Dich gut mit dem Küchenschef. Sei unauffällig.
    • Granini 01.10.2020 07:48
      Highlight Highlight Unauffällig könnte schon mal schwierig werden 😏
    • Cécile Kienzi 01.10.2020 07:52
      Highlight Highlight @Granini: 😂😂😂
  • SpitaloFatalo 30.09.2020 22:30
    Highlight Highlight Hätte ich nicht gehen müssen, ich wäre nie freiwillig gegangen. Im Nachhinein war die RS für mich das Beste, was mir zu diesem Zeitpunkt passieren konnte. Frauen empfinden es zumeist als Angriff, wenn man die Wehrpflicht auch auf sie ausdehnen möchte. In Tat und Wahrheit werden sie durch ihr Nicht-Müssen diskriminiert. Diese Lebensschule, Freundschaften fürs Leben, fachliche Skills und nicht zuletzt zivil anerkannte Ausbildungen (Pflegehelferausweis, Lastwagen-, Bootprüfung etc.) werden ihnen auf diese Weise vorenthalten.
  • Carlo Meyer 30.09.2020 22:30
    Highlight Highlight Wenn man seine Lebenszeit mit Langweile verbringen will.
    Meine Dienstzeit hätte ich auch max. in der halben Zeit erledigen können.
  • d10 30.09.2020 22:28
    Highlight Highlight Ich gratuliere zu deinem Rückgrat und wünsche dir eine gute RS, mach ein Blog darüber :)
  • Past, Present & Future 30.09.2020 22:21
    Highlight Highlight Gute Entscheidung die hohen Respekt verdient! Ein Dienst am Land (nicht zwingend Militär) sollte für alle Bürgerinnen und Bürger Pflicht sein. Ich lese im Text zum Teil eine etwas romantisierte Vorstellung vom Militär. Klar, körperlich kommst du je nach Fitnesszustand in der RS an die Grenzen, manchmal darüber hinaus. Am meisten zehrt aber das ewige Herumgewarte, weniger die körperliche Anstrengung.

    Aber trotzdem eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Schon nur weil du dabei mit Leuten aus Gesellschaftsgruppen, mit denen du sonst nie etwas zu tun hättest, arbeiten und leben musst.
  • Connor McJesus 30.09.2020 21:47
    Highlight Highlight Schön, dass du das so für dich entscheiden kannst.
    Mich haben sie wegen eines vernachlässigbar kleinen Problem an einem Gelenk nicht genommen, ohne, dass ich die Wahl gehabt hätte. Den Einzahlungsschein schicken sie dafür jedes Jahr liebend gerne 🙃
    • Eraganos 01.10.2020 10:06
      Highlight Highlight in Österreich bekommst du keinen Einzahlungsschein. Woher kommt diese sinnlose Geldeintreiberei? damit nachher RS Leute rumsitzen und nichts tun? Wahnsinnige Geldverschwendung das Militär in dieser form.
    • Connor McJesus 01.10.2020 11:20
      Highlight Highlight @Eraganos Sie nennen das "Wehrpflichtersatzabgabe". Diese beträgt 3% des Jahreseinkommens.
      Das lächerliche dabei ist ja, dass der Name "Wehrpflichtersatz" impliziert, dass man eine Wahl hat.
    • Eraganos 01.10.2020 11:25
      Highlight Highlight wow, das ist aber ein rechte Sümmchen für eine relativ sinnfreie Organisation in deren aktuellen Struktur.
      Nicht nur eine Renten Umstrukturierung ist notwendig, sondern auch im Militär.
  • OGPD 30.09.2020 21:21
    Highlight Highlight Erhoffe dir nicht zu viel. Wir hatten bei uns in der RS auch zwei Frauen, die genossen im Gegensatz zu den Männern viele Vorzüge. Eigene Dusche, Einzel- oder Doppelzimmer etc. Wenn du nach einem 50km Marsch in einem Einzelzimmer deine Ruhe hast und dich erholen kannst, ist das doch nicht das gleiche wie wenn dein Bett im einem Raum mit 15 furzenden und schnarchenden Soldaten steht. Viel Spass auch beim unnötigen Material zählen (gefühlte 20 mal pro Woche) und beim ständigen Warten auf nichts. Die RS ist auch ein guter Zeitpunkt um mit dem Rauchen anzufangen.
    • DemonCore 30.09.2020 21:40
      Highlight Highlight Die meisten Rekruten schlafen nach dem 50 Km Marsch unter der Dusche ein...
    • regen 30.09.2020 22:32
      Highlight Highlight meine worte....ich musste die ganze militärzeit bis ans bittere ende machen. die einzige alternative war verweigern und knast, am ende landete ich dann gottseidank in der küche...die körperlichen herausforderungen ware nie das problem, pazifist bin ich auch nicht und ein verfechter des rechtstaatlichen gewaltmonopols. für die offiziere war die armee aber ein reiner networkingpool, um karriere zu machen und zu planen (joe ackermann war mein kadi, damals noch ein grünschnabel-hsg-absolvent). die flugzeugbeschaffungsfarce lässt mich ernsthaft zweifeln, ob sich wirklich etwas verändert hat.
    • Intus 01.10.2020 09:02
      Highlight Highlight @ just sayin

      Übung butterfly waren 50 km, nicht mehr sicher ob tatsächlich gelaufene(kam mir zumindest so vor), oder Leistungskilometer.
      Da sind wir sogar während dem Laufen "eingeschlafen". Die Strecke von Tenero nach Bellinzona bspw. ist in meiner Erinnerung nicht mehr vorhanden.
      naschliessend Zugschule und zum Abschluss HiBa.
      Das war toll. :-/
    Weitere Antworten anzeigen
  • Altweibersommer 30.09.2020 21:20
    Highlight Highlight Ich wünsche dir viel Spass!

    Ich habe damals das Militär aus ähnlichen Gründen gemacht (als Mann; ja, auch wir können wählen!). Lass dir nur gesagt sein, dass nicht das Robben im gefrorenen Schlamm das Problem ist, sondern das Warten im gefrorenen Schlamm. Du wirst nicht körperlich an deine Grenzen kommen, sondern psychisch!
    • AngelitosHE 30.09.2020 23:15
      Highlight Highlight Männer können wählen, aber die Auswahlmöglichkeiten sind nicht die gleichen.
  • nichtMc 30.09.2020 21:04
    Highlight Highlight Viel Spass! Als ex-Füsel meine ich das sogar Ernst. 😂

    Die RS wird deine Bedürfnisse gut befriedigen. Mühsam, sprich langweilig, wird es erst später im Dienst.
  • Mimo Staza 30.09.2020 20:13
    Highlight Highlight „Ich hingegen sah das Militär immer eher als grosse Herausforderung, an der man über sich hinauswachsen kann.“

    Dachte ich damals auch und meldete mich bei den Aufklärern. Tatsächkich hatte ich in der RS das erste Mal im Leben zugenommen. War ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Ich freute mich auf die Überlebenswoche aber wir sassen einfach eine Woche im gleichen Bauernhaus und fuhren jeden Tag sinnlos Runden mit dem Eagle. Ich hoffe, du wirst nicht auch enttäuscht...
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.09.2020 20:09
    Highlight Highlight Nur so eine Frage: Eine Frau, die freiwillig ins Militär geht, die wählt doch fast automatisch SVP? Oder zumindest FDP? SP, Grüne, und so Gmües passt da irgendwie nicht.
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 20:12
      Highlight Highlight @Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club: Was ist denn das wieder für eine Verallgemeinerung? Man kann doch zu verschiedenen politischen Themen auch verschiedene Ansichten, von links bis mitte bis rechts haben?
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.09.2020 20:16
      Highlight Highlight Ich fragte ja nur. Ich finde bloss, Militärdienst passt nur zu SVP und FDP. Die anderen sind, wie ich, pazifistisch drauf.
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 20:22
      Highlight Highlight @Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club: Wenn du schon darüber diskutieren willst: Die Schweizer Armee würde, wenn überhaupt, nur für die Verteidigung auf Schweizer Boden eingesetzt werden. Ich persönlich bin auch gegen unnötige Gewalt. Bei einer Armee, die gezielte Angriffe ausführt oder Ähnliches, hätte ich mich wohl nicht freiwillig gemeldet, weil das auch gegen meine Weltansicht geht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nino Reic 30.09.2020 19:59
    Highlight Highlight War auch bei der Infanterie Füsel. Viel Spass beim frieren. Ausser Schiessen und Schuhe perfekt zu putzen habe ich nichts gelernt.
  • Waldorf 30.09.2020 19:49
    Highlight Highlight Hunderte mansplaining Kommentare hier! *duckundweg*

    thihi
    • Waldorf 01.10.2020 13:49
      Highlight Highlight Und sie findens nicht mal lustig... Jänu
  • champedissle 30.09.2020 19:18
    Highlight Highlight Finde ich gut, nur schade, dass dies so wenige Frauen tun. Immer und überall wird uns "Gleichstellung" gepredigt, nur bei der Armee scheint das nicht zu gelten.
    PS Es ist wie mit allem im Leben. Es bleibt in der Erinnerung nur das Gute hängen und davon gibts in der Armee durchaus viel. Ich jedenfalls habe sehr gute Erinnerungen, vielleicht nicht an den Dienstbetrieb, aber an die Kameradschaft, die Freundschaften und vielleicht auch unsere Streiche (so ab und zu).
    • sowhat 30.09.2020 22:49
      Highlight Highlight Jo und dafür zahlen wir soviel Steuern, damit sich so'n paar Manner an gute Kameradschaft erinnern können. Geht zur Feuerwehr, da tut ihr was Gescheites daneben.
  • Luukituuki 30.09.2020 19:11
    Highlight Highlight Für mich war es so, dass ich das Militär zuerts nicht machen wollte.

    Aber jetzt da ich die rs absolviet habe und die uos zusätzlich auch noch, muss ich sagen, dass ich es warscheinlich wieder machen würde..

    Ich glaube das wort hassliebe trifft es ma besten😅
  • bullygoal45 30.09.2020 19:03
    Highlight Highlight „Ich weiss ganz genau, was mich erwartet!“

    Nein das weisst du nicht. Auch nach all diesen Aufzählungen weiss du das nicht. Es sind nicht die „Äusseren“ Umstände wie Regen, Kraftlosigkeit und Schlaflosigkeit. Sondern Dinge in deinem Innern wie Privatsphäre, Unterforderung und Freiheitsentzug die dich killen.

    Diese Dinge muss man erlebt haben und nicht wissen. Trotzdem cool das du es machst. Wäre schön in einem Jahr einen weiteren Bericht zu lesen - gib alles! 💪🏻🇨🇭🇨🇭🇨🇭
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 19:07
      Highlight Highlight @bullygoal45: Ich bin immer dankbar für mehr Einblicke! :) Es ist für jeden etwas anderes fordernd.
    • Stinkstiefel 01.10.2020 01:57
      Highlight Highlight Hatte den genau gleichen Eindruck: Die äusseren Umstände waren mühsam, aber die physischen Grenzen habe ich nie erreicht. Psychisch war's viel härter. Privatsphäre und Unterforderung waren mit 18 noch einigermassen zu ertragen (wäre heute weit schwieriger), aber das wirklich übelste war der Freiheitsentzug. Möglicherweise ist das aber einfacher, wenn man sich explizit freiwillig in diese Situation begibt.

      @Cécile: Mutig, das in der Corona-Zeit zu machen. Hoffe du musst nicht oft über's Wochenende dableiben wie im Frühling dieses Jahres.

      Toi toi toi auf jeden Fall - und eine gute Zeit!
  • Bronko 30.09.2020 18:56
    Highlight Highlight Jugendlicher, äh, Frohsinn soll mit bleibenden Anekdoten und guten Erfahrungen belohnt werden! ;-)
  • Hummingbird 30.09.2020 18:41
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • PeterausLuzern 30.09.2020 18:37
    Highlight Highlight Also ich kam im Militär nicht einmal nur annähernd an meine Grenzen in der Luftwaffe. Dies wollten sie mit sinnlosem Rumbrüllen kompensieren. Diese Sinnlosigkeit ohne echte Prüfung war dann die grosse Herausforderung. Wem's gefällt... Ich für meinen Teil bin froh, aus diesem bescheidenen Hobbyverein zu sein. Habe die letzten 4 WKs (mal 1.5) als Zivi im Spital geleistet und empfand dies als 1000 Mal sinnvoller.
  • Turrdy 30.09.2020 18:23
    Highlight Highlight Viel Spass.
    Im Gegensatz zu anderen hier habe ich aber eine andere Meinung: Mach aber bitte nicht weiter. Als Vorgesetzte mit dieser "Innerer Schweinehund überwinden"-Mentalität wirst du den Dienst vieler Männer die ins Militär MÜSSEN einfach versauen.
    Denn Offiziere sind wie Zeugen Jehovas: sie versuchen einem diese Mentalität aufzuzwingen und sind dann hässig, wenn man das dann nicht auch geil findest.

    Freiwillige Vorgesetzte können unfreiwillige Soldaten nicht führen, da das grundlegende Verständnis des Gegenüber einfach fehlt.
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 19:26
      Highlight Highlight @Turrdy: Danke! Aber da bin ich anderer Meinung. Ich mach es ja in erster Linie für mich. Und als Vorgesetzte würde ich dann genug Empathie und Verständnis bringen, dass es nicht alle so "geil" finden wie ich. Und das ist auch vollkommen okay.
    • DemonCore 30.09.2020 19:41
      Highlight Highlight Ich habe viele unfreiwillige geführt und das ging tiptop. Genau gleich wie in der Privatwirtschaft, da wollen auch nicht immer alle gleich oder überhaupt.

      Ruhe bewahren, höflich bleiben, Sinn stiften.
    • Turrdy 30.09.2020 20:21
      Highlight Highlight Ehrenhafte Worte, Kienzi. Ich denke, wir werden sehen wie gut das dann funktioniert.
      Mein letzter Absatz galt nämlich in beide Richtungen: auch unmotivierten Soldaten fehlt das Verständnis gegenüber (über-)motivierten Vorgesetzten.
      Du wirst erstaunt sein, wie schwierig es ist, jemanden zu führen, der grundlegend nicht motiviert ist, irgendetwas zu tun.

      Und du schreibst, du machst das in erster Linie für dich selbst. Das kann man als Offizier nicht. Also ja, kann man schon, aber so wird man kein guter Offizier.
      Überlegs dir gut!
  • Isso 30.09.2020 18:20
    Highlight Highlight Toll, nur sollte jeder die Möglichkeit haben zu entscheiden was er machen will. Beim Punkt zur Landesverteidigung musste ich lachen; Jedes Land dass potenziell gefährlich ist, vernichtet uns binnen wenigen Stunden. Des Weiteren wird vermutlich 3/4 der Armeeangehörigen gar nicht einrücken im Ernstfall.
    Aber geniess dein Leben im Militär, nur zur Gesellschaft trägst du so nicht sehr viel bei ;)
  • Wen nicht Ich wer dann 30.09.2020 18:01
    Highlight Highlight Ich hoffe Du wirst es so gut, interessant und streng haben wie ich in meiner RS und hoffe auf einen guten KüC, das macht es noch besser😊
  • Mike Minder 30.09.2020 17:55
    Highlight Highlight Eines vorweg. Starke Entscheidung, meinen Respekt.

    Zu meinen männlichen Mitkommentierern: Hättet ihr euch mal vor der Rekrutierung Gedanken gemacht würded ihr heute nicht heulen.
    Ich hatte keinen einzigen langweiligen oder sinnlosen WK. Ich habe mein Einsatzribben und war im Ausland. Alles sehr spannend und ja auch “cool/geil wie auch immer“.
    Nein ich bin kein Militärfetischist oder ähnliches.
    Einfach eine spezielle Funktion in einer speziellen Einheit.
    • Pram 30.09.2020 18:22
      Highlight Highlight Schwache Antwort in meinen Augen. Den wirklich Gedanken machen kann man gar nicht, reine Illusion. Zu oft gehört das Jemand eigentlich in eine andere Einheit wollte und dann nicht zugelassen wurde. Zudem entscheiden die da Oben wer in welche Einheit kommt. Macht natürlich Sinn, so kann man die Einheiten optimal mit Jungen Menschen einteilen mit ihren entsprechenden Stärken. Aber auch dies wird nicht wirklich so praktiziert nach meiner Auffassung. Das schweizerische Militär ist nichts weiter als eine Lachnummer die sich selbst besäuft. So viel zum: Militär ist notwendig. Wers glaubt.
    • bullygoal45 30.09.2020 19:04
      Highlight Highlight War auch bei der Luftwaffe und durfte mit den Piloten an der FA-18 arbeiten. Voll geil!

      Jedoch können das nicht alle. Es braucht auch Füsl, Besatzer und Logistiker...
    • Mike Minder 30.09.2020 19:57
      Highlight Highlight Armer Pram... Kenne niemand der sich vorgängig damit befasst hat und sich danach beklagt hat.
      Sinnlose Besäufnisse musste ich bei meiner Truppe zum Glück nie erleben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • reaper54 30.09.2020 17:35
    Highlight Highlight Ich finde deine Einstellung toll und bewundernswert.

    Ich wünsche dir viel Erfolg und Gelingen. Möge dir die Rekrutenschule und die WKs genau so viel beinringen und gut in Erinnerung bleiben wie mir.

    Tipp; Kampfstiefel gut einlaufen und einige Märsche mit steigerndem Gewicht absolvieren.
    • Benjamin Gmür 30.09.2020 21:11
      Highlight Highlight Heute muss man die Stiefel nicht mehr einlaufen, man geht einfach in die Kuschel RS und trägt seine Turnschuhe 😂
  • Parcival 30.09.2020 17:24
    Highlight Highlight Ich habe mehr als 20 Jahre Militär gemacht, auch aus Pflicht und um an der Herausforderung zu wachsen, aber am meisten habe ich dabei gelernt, gut zu anderen Menschen zu sein.
    • DemonCore 30.09.2020 18:22
      Highlight Highlight Das unterschreibe ich Wort für Wort. Rang und Befehl ist schön und gut. Wenn du wirklich auf andere angewiesen bist, brauchst du ihren Respekt, und den kriegst du nicht mit Rumbrüllen oder dem Beharren auf der Hierarchie.
    • _kokolorix 30.09.2020 22:14
      Highlight Highlight Ich hab auch fast 20 Jahre 'gedient'. Ich habe zahlreiche Offiziere kommen und gehen sehen, die meisten lieber gehen. Ich würde sagen, in dieser Zeit habe ich etwa 4 fähige Offiziere erlebt, die auch die unmotiviertesten Qerulanten so zu nehmen wussten, dass am Ende alle am Strick zogen. Der grosse Rest stiftete mit leeren Drohungen, Einschmeicheln und Herumbrüllen maximales Chaos, erreichte nie ein Ziel und wäre im Kriegsfall wohl Opfer eines bedauerlichen Unfalls geworden...
      Ist aber keine Spezialität der Schweizer Armee, ist fast überall so
    • DemonCore 01.10.2020 09:11
      Highlight Highlight Kokolorix, ich bin sicher, du hättest alle unmotivierten Querulanten um Nu zum Spitzensoldaten transformiert.

      Mit gewissen Leuten ist einfach nicht viel zu machen. Dann muss man hauptsächlich Schadensbegrenzung betreiben. Sehr frustrierend für alle.
  • no-Name 30.09.2020 17:21
    Highlight Highlight Bitte, lass dir NIE den Rucksack von deinen Mitrekruten abnehmen...

    Was die „Ernstfallverteidigung“ angeht... Ich seh das anders. Unsere Banken haben die ganze Kohle von allen potenziell gefährlichen Staaten.... Die verhindern den Einmarsch (der nach 3-4 Tagen wohl volendet wäre) besser als jeder verlorene Panzer und jede Luftwaffe zu bürozeiten.

    Aber Hey! Viel spass! Schreib doch danach wie es war.... 😊
    • DemonCore 30.09.2020 18:24
      Highlight Highlight Viele Kriege brechen aus wenn es massenhaft hoffnungslose Leute gibt (und Leute hiess in der Geschichte fast immer junge Männer). Die sind dann i.d.R. nicht zufrieden mit Geld. Die wollen Dinge niederbrennen. In so einem Fall nützen unsere Banken nichts, und gute Infanteristen sind ihr Gewicht in Gold wert...
    • _kokolorix 30.09.2020 22:21
      Highlight Highlight @Cemon
      Seit wann bestimmen junge Männer ob und wo Krieg geführt wird. Diese 'guten Infanteristen' werden von alten Männern nach Belieben verheizt, weil diese nur im aller bschissensten Fall selber am Kampfgeschehen teilnehmen müssen.
      Krieg wird da geführt, wo die Mächtigen einen Gewinn zu erwarten haben. Selbst die ultimativen Machtmenschen, die Nazis, sahen keinerlei Wert darin die Schweiz zu erobern, die Schweizer waren 'unabhängig' wesentlich wertvoller und auch sehr willig, daran hat sich nichts geändert.
  • Neruda 30.09.2020 17:21
    Highlight Highlight Im Militär geht man schon an seine Grenzen. An die Grenzen seiner Nerven 😂 Gewisse halbschlaue Vorgesetzte, faule Armeeangestellte und total unlogische Abläufe, die man nur darum nicht ändern kann, weil es schon immer so gemacht wurde, können eine vernünftige Person schon arg an seine Grenzen bringen.
    • DemonCore 30.09.2020 18:24
      Highlight Highlight Das habe ich alles auch in der zivilen Wirtschaft gesehen. Aber klar, es nervt auch in der Armee.
    • Fisherman 30.09.2020 21:07
      Highlight Highlight @DemonCore
      Natürlich gibt es das auch in der Privatwirtschaft. Aber in welcher Perfektion das Militär und das AMP Leerläufe und kaputte Prozesse produziert, das kriegt keine Firma hin. Die wäre schon 10 Mal konkurs.
    • DemonCore 30.09.2020 21:48
      Highlight Highlight Ja ja... das tönt sicher gut im allgemeinen militärkritischen Mainstream. Aber ob es eher ein träfer Spruch ist oder die objektive Wahrheit könnte nur eine belastbare quantitative Untersuchung zeigen. Persönlich bin ich nicht überzeugt, dass in der Armee grundsätzlich schlechter geführt, gearbeitet oder gewirtschaftet wird als in einer x-beliebigen anderen Organisation.
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  • Waskrasses 30.09.2020 17:10
    Highlight Highlight Gratuliere zu deiner Einstellung. Versuche bei einer Truppengattung eingeteilt zu werden, in die man nur mit genügender Punktzahl gelangt. Die Meisten in dieser Truppengattung wollen dort eingeteilt werden. Da sind die Leute generell motivierter den Dienst zu leisten.
    Ich wünsche Dir eine super Zeit :)
  • Satanarchist 30.09.2020 16:54
    Highlight Highlight RS war aushaltbar, da es immerhin nie langweilig wurde. Die WKs waren jedoch eine absolute Katastrophe: Inkompetenz am Laufband, extreme Leerläufe und einfach nur unglaublich langweilig. Bin sehr froh, dass ich nicht mehr gehen muss.
  • daene 30.09.2020 16:52
    Highlight Highlight Viel Erfolg wünsche ich! Und wer weiss, vielleicht reicht dein Können und der Wille gar für eine Kaderfunktion!

    Alles Gute!
    • PeterausLuzern 30.09.2020 18:41
      Highlight Highlight Also bei allem Respekt. Aber das ergattern einer Kaderfunktion ist nun wirklich keine Herausforderung oder Leistungszeugnis. :-D
    • daene 30.09.2020 19:15
      Highlight Highlight Sie wurden wohl nicht ausgewählt?
    • DemonCore 30.09.2020 21:49
      Highlight Highlight Das Kaderassessment der Armee wurde von der Universität Zürich entwickelt. Die interessieren sich sicher brennend für ihre fundierte Kritik, Peter.
  • Barracuda 30.09.2020 16:50
    Highlight Highlight Ist das tatsächlich die ganz grosse Herausforderung, wie sie hier dargestellt wird? Schließlich macht das ja jeder Mann, der diensttauglich ist. Eine RS, die locker 90 Prozent problemlos überstehen (vielfach sogar unfreiwillig), kann ja dann nicht die Extremsituation sein, wie sie hier dargestellt wird. Mich hat die Füssel-RS keinen Millimeter weitergebracht im Leben. Wer sportlich keine Pflaume ist, wird jetzt auch nicht dauernd Höllenqualen durchmachen. Vielleicht eher die geistige Unterforderung und Sinnlosigkeit waren fordernd. Trotzdem Toitoitoi und viel Spass! 😉
    • Neruda 30.09.2020 17:24
      Highlight Highlight Wäre die RS eine grosse Herausforderung, würden 70% der Rekruten in den ersten paar Wochen wieder heimgeschickt 😄
    • sealeane 30.09.2020 22:19
      Highlight Highlight 100%ige Zustimmung von mir. Das belastenste ist devinitiv die Untervorderung und Verblödung...
  • Ivan se Terrible 30.09.2020 16:47
    Highlight Highlight Hey cool, finde das toll, vor allem nach deinem "Wein doch" hätte ich sowas nicht erwartet :-D
    • DemonCore 30.09.2020 18:26
      Highlight Highlight Wieso, was worüber hat sie sich dort beklagt?😊
    • DemonCore 30.09.2020 21:50
      Highlight Highlight Hahaha, das Video wurde oben geteasert. Wir brauchen eine vorher/nachher Version.
    • sowhat 30.09.2020 23:00
      Highlight Highlight Für mich was es grade das Wein doch, das hat aufgezeigt, dass es für sie passt. Da übernimmt wieder jemand anders die Aufgaben, die vorher das Mami gemacht hat. Cecile braucht da viel weniger selber denken und sich organisieren. Sie muss nur gehorchen. Ist doch viel einfacher.
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  • Benjamin Gmür 30.09.2020 16:47
    Highlight Highlight Also nach deinem Text muss ich sagen, du hast echt keine Ahnung was dich erwartet. Ich bin gespannt wie sinnvoll du unser Militär nachher findest 😊
    • DemonCore 30.09.2020 18:29
      Highlight Highlight Was meinst du mit "das Militär"? Den persönlichen Dienst oder das Militär als letztes Instrument des Staates?

      Den persönlichen Dienst kann man nur nach der Dienstleistung beurteilen, und dieses Urteil ist massgeblich davon abhängig, wie man sich dazu stellt. Klar hat man mal schlechte Vorgesetzte oder schlechte Kameraden, aber das ist selten der einzige Grund, wenn es nicht läuft.

      Die Frage nach der Daseinsberechtigung einer Armee ist eher eine gesellschaftsphilosophische als eine der persönlichen Erfahrung.
    • Benjamin Gmür 30.09.2020 21:08
      Highlight Highlight Ich meine das Militär als letztes Instrument des Staates.
    • DemonCore 30.09.2020 21:14
      Highlight Highlight Gut, aber was trägt dann die eigene Dienstleistung zur Beantwortung dieser Frage bei?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Steasy 30.09.2020 16:45
    Highlight Highlight "Ich will etwas machen MÜSSEN, weil ich mich dazu verpflichtet habe."

    Das ist schön und gut, aber gerade auch der Grund wieso ich (M) keinen Militärdienst geleistet habe. Ich konnte es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, gezwungen zu werden etwas machen zu müssen, zu dem ich mich NICHT verpflichtet habe. Ich habe darum ein Jahr lang einen sehr sinnvollen Zivildienst im Spital geleistet und hätte dies auch doppelt so lange gemacht, nur um den Armee-Zwang herumzukommen.
    • Eraganos 01.10.2020 10:03
      Highlight Highlight Als Österreicher habe ich genauso gehandelt in Österreich. Die Sinnlosigkeit und Verblödung des 6 monatigen Militärs habe ich mir nicht angetan und habe den 9 monatigen Zivildienst geleistet.

      Anmerkung: In Österreich kann man immer ohne Kosten etc. wählen ob man Militär oder Zivi macht. Wenn man Untauglich ist, kann man beides NICHT machen. zahlt aber auch nichts.
  • Snowy 30.09.2020 16:44
    Highlight Highlight Gute Reise! 👍

    Grenadier AD Snowy
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 17:02
      Highlight Highlight @Snowy: Danke dir ! :)
  • Brave 30.09.2020 16:41
    Highlight Highlight Ich finde das eine super Einstellung und wünsche dir viele positive Momente und gelebte Solidarität unter erschwerten Bedingungen!
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 17:01
      Highlight Highlight @Brave: Danke :)
  • Pitsch Matter 30.09.2020 16:41
    Highlight Highlight Ich finde die Motivation eigentlich gut, trotzdem bezweifle ich, dass sie im Militär das vorfindet, was sie sich darunter vorstellt.
  • DemonCore 30.09.2020 16:34
    Highlight Highlight Für alle, die monieren, das geistige käme zu kurz im Militär hier zwei Vorschläge:

    1) Weitermachen

    Leute dazu bringen eine Aufgabe zusammen zu lösen ist gar nicht so einfach, aber sehr spannend und oft auch unterhaltsam.

    2) Reclam-Büchlein passen perfekt in die TAZ Taschen.

    • d10 30.09.2020 22:24
      Highlight Highlight Das Geistige kommt auch beim Weitermachen zu kurz!
  • Zwerg Zwack 30.09.2020 16:33
    Highlight Highlight "Ich will kurz vor den Tränen stehen, diese dann wegwischen und weitermachen. Ich will hungrig, müde, wütend und erschöpft zugleich sein und trotzdem funktionieren müssen. Und nicht, weil ich es lustig finde. Sondern gerade weil es so schwierig ist und so viel von mir abverlangt."

    Mach doch einfach Kinder! 😜
    • Riesen.schweiz 30.09.2020 16:50
      Highlight Highlight Militär ist zeitlich begrenzt, ist aber sicher auch ein gutes Training..
    • PeteZahad 30.09.2020 23:00
      Highlight Highlight @Riesen.schweiz Bei Kindern hast nach +- 20 Jahren auch wieder Ruhe 😉
  • türülüü 30.09.2020 16:28
    Highlight Highlight Rekr Kienzi, vielen Dank für deine Worte, genau so ging es mir auch. Ich war Fahrer bei den SanTr und wenn ich jedesmal 1 CHF bekommen hätte für die Frage "warum gehst du als Frau in die Armee" wäre ich jetzt ziemlich reich. In der RS kam ich an meine Grenzen, dies ist aber auch eines der Ziele der ganzen Aktion. Im ersten WK habe ich mich gelangweilt, aber nachher erlebte ich soviele Dinge, die man eben nicht anderswo erfahren kann: Flüchtlinge betreuen, Arbeit mit Behinderten und vieles mehr. Ich freue mich sehr, dass du das Ganze so positiv angehst und hoffe, dass du viel mitnehmen kannst!
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 16:30
      Highlight Highlight @türülüü: Danke dir! Ja, die Frage geht einem schon irgendwann auf den Zeiger. Aber ab jetzt kann ich ja einfach meine Story weiterleiten... :P
    • Neruda 30.09.2020 17:28
      Highlight Highlight Bei welcher Truppe betreut man im WK Flüchtlinge und Behinderte? Von solch sinnvollen Einsätze hört man sonst nur beim Zivildienst. 😄
    • türülüü 30.09.2020 19:28
      Highlight Highlight @Neruda: ich bin halt ein "altes Weib" und war, wie viele männliche Kameraden, Ende der 90er Jahre für die Betreuung der Kosovoflüchtlingr eingeteilt.. ebenso hat jeweils jährlich ein Spitalregiment ein Ferienlager für behinderte Personen im Melchtal organisiert, eine Erfahrung für alle Beteiligten.
  • DemonCore 30.09.2020 16:28
    Highlight Highlight Eine sehr löbliche Einstellung! Guten Dienst! Und nur nicht nervös werden 😉
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 16:29
      Highlight Highlight @DemonCore: Danke dir :) Nervös bin ich so oder so!
    • DemonCore 30.09.2020 17:33
      Highlight Highlight Ja, das ist halt Programm, es wird auch das Verhalten unter Stress getestet (darum auch die vielen 'doofen' Beübungen, vor allem in den Kaderschulen). Einfach mit Humor nehmen, das nächste Mal erwischt es einen anderen und der nächste Ausgang/Urlaub kommt bestimmt :) Hat immer funktioniert.

      Nach der Übung ist es immer lustig, wenn jeder seine Heldentaten berichtet und die anderen keinen Schimmer haben wovon er/sie redet ;)

      Das beste ist wirklich die Kameradschaft. Nichts schweisst so zusammen, wie unter widrigsten Umständen eine Herausforderung zu meistern.
  • Riesen.schweiz 30.09.2020 16:24
    Highlight Highlight Ich empfehle dir die Ausbildung zur Zugführerin zu machen. Die Ausbildung wird sicher eine körperliche und mentale Prüfung sein, aber das willst du ja. Anschliessend bist du in einer spannenden Funktion wo du eine grosse Verantwortung trägst und die verschiedensten Charaktere kennenlernen und führen kannst.
    Ich kenne keine andere Institution bei welcher so unterschiedliche Bevölkerungsgruppen gemeinsam arbeiten (müssen). Sehr spannend und herausfordernd.
    Viel Erfolg.
    *Hand an den Helm und Gruss*
    Ps: siehe aber zu, dass das Thema Militär auch mal fertig ist. Stichwort Mutter und WK...
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 16:26
      Highlight Highlight @Riesen.schweiz: Danke dir, auch für deinen Input! Ich freue mich darauf. 👍
    • Zwerg Zwack 30.09.2020 16:34
      Highlight Highlight "Mutter und WK"? Vater und WK ist also easy, aber als Mutter in den WK geht nicht? 🤔
    • DemonCore 30.09.2020 17:35
      Highlight Highlight Das kann ich nur unterschreiben. Menschenführung ist sehr spannend und erfüllend, und wie weiter unten geschrieben, eine gute geistige Herausforderung. Nicht unbedingt mathematisch-technisch, aber zwischenmenschlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • virus.exe 30.09.2020 16:24
    Highlight Highlight Pro Cécile Kienzi's Militärkolumne bei Watson!!! ☝
  • paddyh 30.09.2020 16:17
    Highlight Highlight Wenn du dich quälen willst, kannst du ja auch eine Mathematikstudium machen. Da wirst du auch ziemlich rangenommen und viele schaffen es nicht. Ich würd auch sagen dass die Gesellschaft mehr davon hätte, wenn du dich bildest anstatt im Dreck rumrobbst. Es wird dir halt niemand zuklatschen, wenn du endlich verstehst, was eine Mannigfaltigfkeit ist. Und auf Instagram gibt das halt auch nicht so viel her. Aber lernen ist eigentlich etwas sehr befriedigendes und ich wünschte mir, dass es auch Artikel dazu gäbe, dass du als Frau die STEM Fächer rockst.
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 16:19
      Highlight Highlight @paddyh: Ich mag lernen auch ;) Nach der RS werde ich studieren gehen.
    • -thomi- 30.09.2020 16:33
      Highlight Highlight Hmm. Mannigfaltigkeiten. Die tun nicht wirklich weh. Im Idealfall kann man da sogar differenzieren. Bisschen im Dreck rumrobben ist gelegentlich ganz erholsam. Und ein elementares Erlebnis für algebraische Topologie ist es allemal. Den mathematischen Beweis dafür, dass man die Hose nur nach unten ausziehen kann, den gibts dann später rigoros. Soll sich austoben.
  • Elmas Lento 30.09.2020 16:15
    Highlight Highlight Dann bin ich mal gespannt auf das Fazit nach der RS, vielleicht auch ein Zwischenbericht gegen Ende der Grundausbildung, soweit ich mich erinnere war das etwa Woche 8/9 wenn man immer nur dasselbe wiederholt. Danach wird es wieder etwas interessanter während der Spezialisierung, zumindest vorübergehend bis alles wieder hundertfach wiederholt wird. Körperlich kam ich nie an meine Grenzen, dazu habe ich aber auch die passende Funktion gewählt. Der Wechsel in den Zivildienst nach der RS war für mich trotzdem die beste Entscheidung welche ich in der Armee getroffen hatte.
  • Olmabrotwurscht miss y'all 30.09.2020 16:15
    Highlight Highlight Weisst du was der Vorteil ist als Frau im Militär? Gar keinen in der Uniform sind alle gleich und werden alle gleich behandelt. Du schaffst das Kameradin.
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 16:17
      Highlight Highlight @Olmabrotwurscht miss y'all: Super, ich will auch keine Vorteile!
  • Graviton 30.09.2020 16:14
    Highlight Highlight Ideologische Überhöhung und Romantisierung gehören zum Jungsein dazu. War bei mir genau gleich. Ich wünsche dir viel Spass und ein gutes Überstehen der meist nicht zu vermeidenden Desillusionierung, die nach dem Jungsein folgt.
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 16:15
      Highlight Highlight @Graviton: Ist ok, gehört dazu :)
  • Zinni 30.09.2020 16:12
    Highlight Highlight Wahrscheinlich hab' ich es überlesen. Aber was genau macht sie im militär? Gebirgsinfanterie?
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 16:13
      Highlight Highlight @Zinni: Infanteristin
    • Zinni 30.09.2020 16:18
      Highlight Highlight Schon mal gut für dein bedürfnis 😊👍 und was genau?
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 16:20
      Highlight Highlight @Zinni: Eben, Infanteristin ! 😅👍 Ganz normale Füssel :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • DINIMAMIISCHNDUDE 30.09.2020 16:07
    Highlight Highlight Sie werden auf die Welt kommen. Nicht wegen der körperlichen Ertüchtigung, sondern wegen der unsagbaren Langeweile/Unterforderung. Laufen, essen, warten, Übungen, warten, schlafen, schuheputzen und noch mehr warten. Gerne noch ein Artikel von Ihnen nach dem Dienst, ob Ihre romantischen Vorstellungen erfüllt wurden und ob Sie denken, dass diese veraltete Strukturen tatsächlich verhalten in Krisensituationen.
    • daene 30.09.2020 16:55
      Highlight Highlight Offenbar haben die Strukturen in der Krise „verhebed“.
    • Donald 30.09.2020 16:58
      Highlight Highlight Diese "Probleme" kommen erst nach der der Hälfte der RS. Am Anfang gibt es bei den meisten Truppen nicht viel Zeit für Langeweile und warten. Da sind eigentlich 18 Stunden pro Tag durchgeplant und den rest schläft man, wenn man kann... Das vergessen aber viele nach ein paar WK.
    • Carlo Meyer 30.09.2020 23:04
      Highlight Highlight 18 Stunden?
      Ich habe in meiner RS im Schnitt nicht mehr als 3 Stunden pro Tag geschlafen.
  • Zigünerspiess 30.09.2020 16:04
    Highlight Highlight Dank derselben Einstellung machte ich die Inf-Offizierschule und ich habe es nicht bereut. Ich wünsche dir viel Durchhaltewillen und Spass.

    Aber las dein Hirn eingeschaltet und challange deine Vorgesetzten(natürlich nur im passenden Moment und Ton). Kader üben ihre Funktion in der RS zum ersten Mal aus und machen viele Fehler, sei deshalb ein bisschen nachsichtig.

    Ich wünschte es würden mehr kritische Geister in der Armee weiter machen, damit man die unnötige Figgerkultur zu einer sinnvollen, menschlichen aber herausfordernden Trainingskultur transformieren kann.
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 16:14
      Highlight Highlight @Zigünerspiess: Danke dir :) Finde ich einen guten Ansatz!
    • Neruda 30.09.2020 17:32
      Highlight Highlight Wenn man als Mann sein Gehirn eingeschaltet lässt, muss man weitermachen 😂 Aber wenn man freiwillig geht, sind die Chancen ja höher, dass man dies machen möchte.
  • fraunickname 30.09.2020 16:01
    Highlight Highlight Da ich selber vor ein paar Jahren als Frau entschieden habe die RS zu machen, finde ich deine Entscheidung super! Es war echt voll anstrengend und teilweise grenzwertig, aber möchte es nicht missen. Hat mir persönlich sehr viel gebracht. Ich wünsche dir eine tolle Zeit und hoffe du machst auch so tolle Erfahrungen wie ich damals.
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 16:03
      Highlight Highlight @fraunickname: Danke dir vielmal, das ist gut zu hören :)
  • Lou Disastro 30.09.2020 15:57
    Highlight Highlight Da wo ich die RS absolvierte hatte es auch Frauen. Das ging ganz gut. Ich wünsche der Autorin einen guten Dienst, und dass sie Kameraden bekommt, die sie akzeptieren und unterstützen. Wird es eine RS-Kolumne geben oder zumindest einen Erfahrungsbericht danach?
  • Dellac 30.09.2020 15:48
    Highlight Highlight Cool... Mit dieser Einstellung kann eigentlich nichts schief gehen. Weil die Geschichten und Erlebnisse, die du im Militär machen wirst, werden dich dein Leben lang begleiten.

    Eine der letzten Erinnerungen, die ich an meinem Grossvater habe, war, wie er mir begeistert von dem "Sch*iss" erzählt hat, den er damals im Militär machen musste. Als ich mit meiner RS durch war habe ich verstanden, warum die eigentlich schwierigen Sachen so schön für ihn waren.

    Viel Glück und "geniess" es :)
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 15:51
      Highlight Highlight @Dellac: So schön! Mein Grossvater und Vater haben mir auch viele tolle Geschichten erzählt. Danke dir :)
  • Clank 30.09.2020 15:42
    Highlight Highlight Witzig so haben wir doch alle mal gedacht "Herausforderung, körperliche und psychische Grenzen kennen und überschreiten, sich beweisen und es allen zeigen blablabla" und dann geht man hin und merkt, dass sich zu 95% nichts bewahrheitet. Nach wenig Wochen ist das Militär schnell nur noch Beschäftigungstherapie ohne Sinn und Zweck. Ausser den Einblick ins CH-Militärleben lernt man da überraschend wenig. Immerhin verliert man dadurch diese naive Illusion vom "harten wichtigen Militär". Aber genau weil diese Illusion verschwindet, tut sich das keiner nochmals an.
    • Nico Rharennon 30.09.2020 16:19
      Highlight Highlight Hehe schön gesagt. Ich bin mit einer ähnlichen Einstellung wie Rekrut Kienzi eingerückt. Die RS dann als Wm verlassen und gleich eine Spende an die GSOA getätigt.
      In den WKs haben mein Fourier und ich dann jeweils eine Kiste Flyer und sonstiges Propaganda-Material von der GSOA bestellt und es unter die Leute verteilt. ;-)
      Das positive an dem Verein, die Kameradschaft gibt es in jedem anderen Verein ebenso.
      @Kienzi, du landest dann wohl auf der Liste fürs weitermachen, kann ich definitiv nicht empfehlen!
    • Adrian Ochsner 30.09.2020 20:23
      Highlight Highlight Chabis. Die RS kann man nicht als Wachtmeister verlassen. Schöns Gschichtli, aber frei erfunden.
    • Nico Rharennon 30.09.2020 20:54
      Highlight Highlight Doch kann man, oder besser konnte man.
      Irgendwie und irgendwann musst du den Wm ja abverdienen und das macht man üblicherweise in einer Rekrutenschule.
      Wir hatten das "alte" Modell , 7 Wochen AGA, 7 Wochen UO-Schule und dann FGA und VBA mit "unseren" Rekruten. Ich glaube wir wurden zwischen AGA und FGA dann zu Wm gemacht.
      Die legendäre Brig Germaine J.F. Seewer persönlich hat mir die Gradabzeichen ausgehändigt. (Damals noch Oberst)
  • gupa 30.09.2020 15:42
    Highlight Highlight Ich hatte im Militär Glück einige sinnvolle Sachen zu machen die ich wohl sonst nie gemacht hätte und mich durchaus auch mal an Grenzen brachten (Gebirgsdienst, Feuerwehr mit Atemschutz). Dazu auch ein paar sinnlosere Übungen. Habe viele tolle Typen und ein paar Idioten kennengelernt. Bin froh hab ichs seit ein paar Jahren durch, aber ist auch gut hab ichs gemacht. Hoffe du findest was du dir wünscht.
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 15:47
      Highlight Highlight @gupa: Danke dir :) Hoffe ich auch!
  • Ohniznachtisbett 30.09.2020 15:40
    Highlight Highlight Finde ich toll Rekr Kienzi. Ich habe mich dort täglich genervt und trotzdem bin ich gerne hingegangen und möchte die Zeit nicht missen. Aber als Tipp eines altgedienten Kriegers (des Det Verschlaufe): Den Artikel hätte ich erst nach der Kaderselektion geschrieben. Weil Regel Nr. 1 für die Kadelselektion ist: Denkt mit, macht weiter! Gut vielleicht möchtest du ja Lt Kienzi werden... auch gut! Ah und noch ein Tipp vom Det Verschlaufen: Die Winter RS ist auch mutig... hätt ich nicht gemacht.
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 15:42
      Highlight Highlight @Ohniznachtisbett: Was mir der Artikel einbrocken wird, wird sich noch zeigen ... 🙈
    • Chantal Stäubli 30.09.2020 16:05
      Highlight Highlight Vor- und Nachgeschichte. Ich will alles lesen! :) Machs gut!
  • Word_Up 30.09.2020 15:37
    Highlight Highlight Ich bin 32 Jahre alt und im Militär als Fachoffizier für das IES tätig. Meine Rekrutenschule habe ich als Inf Füs DD mit Unteroffizierslehrgang gemacht. Die Ausbildung war körperlich wie geistig anspruchsvoll.
    Die Kameradschaften die ich vor 10 Jahren geschlossen habe, halten noch immer. Neue Kameradschaften habe ich durch den Assistenzdienst gewonnen. Nicht zu letzt sind es aber die wertvollen Erfahrungen mit Menschen die aus allen Bereichen der Privatwirtschaft kommen und ihren Teil beitragen.

    Ich bin bei der Armee weil ich Gewalt verabscheue, befürworte jedoch Bevölkerungsschutz. #peace
    • Turbokapitalist 30.09.2020 17:04
      Highlight Highlight Lustig, wie die Erfahrungen auseinander gehen. Ich fand das ganze weder körperlich, noch geistig besonders anspruchsvoll und das, obwohl ich bei den Militärpolizeigrenadieren war. Nur der Essens- und der Schlafmangel haben mich belastet, aber das war mehr mühsam und unnötig als eine Erfahrung, von der ich profitieren könnte. Es hatte ein paar witzige Momente dabei, aber das ist alles. Reine Zeitverschwendung für mich.
    • Word_Up 01.10.2020 10:50
      Highlight Highlight Es ist auch richtig dass die Erfahrungen auseinander gehen. Jeder Mensch startet mit anderen Grundvoraussetzungen ins Leben. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Wahrnehmungen. Ich denke am Schluss kann jeder etwas aus seiner Zeit in der Armee mitnehmen, insofern man geistig in der Lage ist Schlüsse für sich selbst zu ziehen. Für mich war der Schlafmangel das grösste Problem und ich konnte in der Armee lernen wie ich trotz wenig schlaf Leistungsfähig bin. Ich war nicht sehr diszipliniert in dieser Zeit, auch hier konnte ich lernen und Erfahrungen sammeln die mir im privaten Leben halfen.
  • throo 30.09.2020 15:34
    Highlight Highlight Hätte ich also nicht erwartet.... 😬😉 Viel Spass und “guete Dienst”
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 15:39
      Highlight Highlight @throo: danke !! :D
  • El_Sam 30.09.2020 15:28
    Highlight Highlight Wenn du deine Einstellung beibehältst, heisst es wohl bald Lt Kienzi. Wäre sicher auch für die Truppe gut jemanden motiviertes als Vorgesetzte(n) zu haben (Motiviert an Grenzen zu gehen und die Herausforderung zu suchen, nicht motiviert die anderen klein zuhalten).
    Ich wünsche dir, dass deine Erwartungen erfüllt werden und du eine gute Zeit hast.
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 15:32
      Highlight Highlight @El_Sam: Vielen Dank ! :-)
  • Liselote Meier 30.09.2020 15:28
    Highlight Highlight Naja bei den Füslen wenn du einigermassen Fit bist wirst du nicht an deine körperlichen Grenzen kommen, ausser du baust viel Mist und darfst den Satellit beim Marsch spielen und Nachts im BG4 nach dem Ausgang rumrennen ;)

    Ausnahme ist wenn du für die Scharfschützen-Ausbildung selektioniert wirst.
  • skater83 30.09.2020 15:26
    Highlight Highlight schon mal auf die idee gekommen triathlon oder iron man zu laufen - da ist der blödsinn wenigstens selbstbestimmt - du wirst massiv enttäuscht werden weil die herausforderung im Militär nicht primär darin besteht körperliche strapazen zu meistern, sondern unsinnige wartezeiten und nicht nachvollziehbare leerläufe mit rennen zu kompensieren...
    Ich kann dich beruhigen - du wirst es (wie alle) überleben und schaffen - aber wirst masslos enttäuscht sein...
    und zwischen all den demotivierten Männern welche müssen evtentuell leicht streberhaft rüberkommen!
    (immerhin hast du zweierzimmer...)
    • Donald 30.09.2020 17:05
      Highlight Highlight Stimmt nicht ganz. Viele schaffen die RS nämlich nicht bis zum Ende. Und zwar nicht wegen Unterforderung oder Leerläufen, sondern weil sie mit der Belastung (18 Stunden Tage und so) nicht zurecht kommen...
      Bei einer gut organisierten RS gibt es in der Grundausbildung keine Lücken im Tagesplan. Und Infanterie RS sind meistens sehr gut organisiert.
    • skater83 01.10.2020 12:24
      Highlight Highlight ...noja, ich habs geschafft (inklusive 10 (!!!) WK's hinterher... rechnerishcer ausreisser nach umstellung des armeesystemes - dumm gelaufen halt "ja sie, das isch tatsächlich komisch, aber das channi nöd ändere, isch so im system") und oben genanntes ist meine erkenntniss daraus...
      aber das ist wahrscheinlich sehr individuell...
  • fidget 30.09.2020 15:26
    Highlight Highlight Es macht eben schon einen Unterschied, ob man als Mann MUSS oder als Frau DARF. Sie geht freiwillig auf ihren Wunsch hin, daher verstehe ich auch ihre Motivation dies zu tun. Als Mann hingegen musst du ins Militär (sofern man keinen anderen Weg wählt). Und dann ist noch dies, dass aufgrund der Kaserneninfrastruktur Frauen einen leicht besseren Komfort haben. Wegen der Geschlechtertrennung teilweise Einzelzimmer, eigener Sanitärbereich, der mit deutlich weniger Kameradinnen geteilt werden muss etc.
    • andrew1 30.09.2020 15:54
      Highlight Highlight Aber eben hat schon einen grund wieso so wenige frauen ins militär gehen. Nicht das sie das nicht können nur ist es oftmals sehr mühsam und anstrengend dort. Das beklagen wäre wohl bei beiden geschlechtern etwa gleich gross wenn eine generelle wehrpflicht bestehen würde....
    • DemonCore 30.09.2020 17:41
      Highlight Highlight Die andere Frage ist, was die Armee mit geschätzt doppelt so vielen Rekruten machen soll. Mehr Truppenkörper aufstellen??

      Die Frage nach der Wehrpflicht für Frauen ist etwas komplexer. Die Ungleichbehandlung stört mich eigentlich nur angesichts der (teilweisen) Forderung nach kompletter Gleichstellung in anderen Bereichen (z.B. mittels Quoten).

      Ich habe immer gerne mit Frauen Dienst geleistet und wünsche ihnen nur das beste, wie jedem anderen AdA.
    • Carlo Meyer 30.09.2020 23:10
      Highlight Highlight Müssten Frauen in ins Militär, wäre die Schweizer Armee längst abgeschafft.
  • _Qwertzuiop_ 30.09.2020 15:23
    Highlight Highlight Toll willst du das. Aber genau das wollen ist der Punkt. Männer müssen. Sie sollten ebenso wollen dürfen und nicht müssen. Ich bin absolut kein Fan des ganzen, verstehe aber, dass es vielleicht mal nützlich sein kann. Meiner Meinung nach, benötigt die ganze Apparatur aber eine Generalüberholung, gemeinsam mit Zivildienst etc. Ein obligatorisches soziales Jahr, geleistet bis zum 40. Lebensjahr finde ich eine tolle Idee. So hat jeder/jede Zeit für seine Ausbildung, kann es sich frei einteilen und aussuchen, was er/sie für die Gesellschaft machen möchte.
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 15:24
      Highlight Highlight @_Qwertzuiop_: Das mit dem Sozialjahr finde ich ebenfalls eine gute Idee!
  • sikki_nix 30.09.2020 15:19
    Highlight Highlight Ich konnte mchh mit meiner infanterie RS recht gut arrangieren. Wobei mich die sportlichen harausvorderungen und die "survival" aspekte nicht gestört haben. Belastend fand ich Die vielen leerläufe gegen ende meines dienstes; lange wartezeiten, viel arbeitsbeschätigung, material und munitionsverschleiss um das budget auszureizen, appelle, inventarkontrollen zugschulen etc. Aber richtig fest angewurstet hat es mich erst bei meinen WKs. Und zwar jedes Jahr ein bisschen mehr, vor allem als ich vater wurde. Irgendwann hast du einfach genug von sinnlosen befehlen und inkompetenten vorgesetzten.
  • -thomi- 30.09.2020 15:13
    Highlight Highlight Bleibt nur noch zu sagen, was zu Generation X Zeiten noch üblich war: "En schöne Dienscht!"
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 15:17
      Highlight Highlight @-thomi-: Danke!
  • yrk 30.09.2020 15:12
    Highlight Highlight Ich hoffe du erwartest einfach nicht Zuviel von unserem Militär. Die Entscheidungsträger sind nicht ohne Grund dort :)
    • DemonCore 30.09.2020 17:46
      Highlight Highlight LoL was willst du damit sagen? Viele Milizkader sind Gemeinde- und Kantonsräte oder Kader in der Wirtschaft, und engagieren sich freiwillig für die Schweizer Armee, für die Führung und Ausbildung anderer Bürger. Alles, damit wir absoluten Notfall über 100'000 Dienstleistende aufbieten können für Schutz, Rettung und Kampf.

      Ein Milizkader ist übrigens kein "Entscheidungsträger". Er/sie kriegt einen Auftrag und hat minimalen Spielraum, wie dieser Auftrag erledigt wird. DR, MG, RoE setzen enge Grenzen. Ebenso ist Material und Personal ziemlich eng definiert. Wir machen einfach einen Job.
  • GstOf 30.09.2020 15:05
    Highlight Highlight Was du im Militär lernen willst, wirst du neben vielem anderen lernen. Und es wird dir für deine Zukunft viel geben, Selbstvertrauen und Kraft. Und wenn du dich in der Armee am richtigen Ort fühlst, dann bilde dich zum Kader aus.

    Ich hatte mit ganz ähnlicher Motivation vor vielen Jahren in der Armee begonnen und eine lange Karriere gemacht. Ich habe sehr viel dabei gelernt. Und ich habe es nie, gar nie bereut.

    Mach's guet und sei deinem Umfeld ein gutes Vorbild.
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 15:13
      Highlight Highlight @GstOf: Vielen Dank! :-)
  • Golddigger 30.09.2020 15:04
    Highlight Highlight Die ersten sieben Wochen waren von der Herausforderung zwar am strengsten aber wenigstens hatten die Übungen meistens einen Sinn und man wusste wofür man etwas macht. Danach musste man nur noch ohne Grund irgendwohin rennen um zu warten. Und hier liegt aucu der Unterschied zu dir: du hast ein Ziel, das macht es schon viel besser. Das Hotelzimmer statt den Bunker (wie von anderen schon geschrieben) hilft natürlich auch ;) Ich würde ja sagen jedem das seine aber äbe: das gilt hier ja nicht...


  • GenerationY 30.09.2020 14:59
    Highlight Highlight Ich war auch in der Infanterie.

    Geistige Herausforderung:
    Keine

    Körperliche Herausforderung:
    Konnte am Ende recht viele Liegestützen wegen den Kollektivstrafen, die es angeblich nicht mehr gibt. Ansonsten viel Rumsitzen.


    Fazit:
    Ein komplett verschwendetes halbes Jahr, welches mir höchstens aufgezeigt hat, wie viele dumme Menschen es doch gibt.
    • DemonCore 30.09.2020 17:49
      Highlight Highlight ... und du bist einer davon, wenn du glaubst Liegestützen im Zugsrahmen seien eine "Kollektivstrafe". Gemeinsame körperliche Ertüchtigung macht fit, steigert das Gemeinschaftsgefühl und fördert einen gesunden Wettbewerb.
    • DemonCore 30.09.2020 17:49
      Highlight Highlight Geistige Herausforderungen müssen gefunden werden. Leute die Herausforderungen auf dem Silbertablett präsentiert haben müssen, sind nicht die Zielgruppe.
  • CaptainObvious 30.09.2020 14:59
    Highlight Highlight Ich drücke dir die Daumen, dass du eine so authentische Erfahrung wie möglich machst.
    Allerdings habe ich meine Zweifel.
    In meiner aktiven Zeit hatten wir hie und da Frauen in der Truppe. Es gibt/gab da aber so ein paar Unterschiede zwischen Soldaten und Soldatinnen (zB Zimmer-Genossen und -Grösse, sanitäre Anlagen, anderer Massstab beim Sporttest, unangemeldete Zimmer-Inspektion vom Feldweibel).

    Überhaupt die Option zu haben das Militär freiwillig machen zu wollen/dürfen, lässt dich die Sache anders angehen.
    Die Motivation ist eine andere wenn man den Entschluss selber gefasst hat.
  • schlorziflade 30.09.2020 14:58
    Highlight Highlight Na dann, viel Spass. Wichtigste Dinge zum Einpacken: - gute Bücher, - Powerbank, - gute Oropax....
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 15:15
      Highlight Highlight @schlorziflade: Danke, werde ich mir aufschreiben!
    • landre 30.09.2020 15:39
      Highlight Highlight Binden und/ oder Tampon ist auch völlig i.O. (In einer Armee ist nicht nur gewichtig was man trägt, sondern auch wie man es trägt.)
    • Marko_32 30.09.2020 16:58
      Highlight Highlight Laptop, Spielkonsole und Beamer nicht vergessen. Das ist zwar eher für den WK
  • Carry62 30.09.2020 14:58
    Highlight Highlight Tolle Einstellung 👍😍

    • Cécile Kienzi 30.09.2020 15:15
      Highlight Highlight @Carry62: <3
  • Troxi 30.09.2020 14:57
    Highlight Highlight Also ich muss ganz klar festhalten, dass die RS trotz Corona und der einen oder anderen fragwürdigen Massnahme, eine tolle und kameradschaftlich sehr lehrreiche Zeit war. Ich empfehle euch, als Frau speziell, ein Zivigesuch einzureichen, falls es sich doch nicht als so toll herausstellen sollte um die Chance als Soldat im WK zu erscheinen erhöhen zu können. Ihr seid ja Freiwillig (zum Weitermachen) dort. Am besten schon bei der Hinfahrt Hirni ausschalten, dann kann es gut kommen!
    • DemonCore 30.09.2020 17:53
      Highlight Highlight Am anstrengendsten sind genau solche Leute im Militär:

      "Ich stelle mich möglichst blöd an und mache 3 Wochen lang mir selbst und meinen Kameraden das Leben schwer. Dazu motze ich noch über alles und verbreite miese Stimmung."

      Und sich dann wundern wieso Militärdienst mühsam ist... In der zivilen Wirtschaft sind es meistens totale Überflieger, ist ja klar 😂
    • DerewigeSchweizer 30.09.2020 20:22
      Highlight Highlight Du, DemonCore, ich erkläre Dir das:

      Das passiert, wenn man einen jungen Mensch in die Armee zwingt, und es ihm wirklich nicht gefällt, nicht nur "mühsam" oder so, sondern wirklich "Nein, ich will das nicht", aber trotzdem muss, ... dann macht er auf Anti.

      Bei mir waren auf 120 Leute zwei so. Man hätte die beiden nach Hause geschickt und es wäre alles besser gewesen. Aber nein, sie mussten bleiben ... und haben jeden Tag ihre Verweigerungshaltung demonstriert. Und alle mussten darunter leiden, ... mit ihnen.

      Ganz klar Führungsfehler. Inkompetente Führung.

    • DemonCore 30.09.2020 20:44
      Highlight Highlight Nein, das ist kein Führungsfehler. Die Kader auf Stufe Schule/Truppenkörper können nicht einfach irgendwelche Leute "heimschicken", da dies vom Gesetz nicht so geregelt ist. Ein Kommandant kann jemanden administrativ entlassen, aber der kommt nächstes Jahr wieder. Das Problem wird so nicht gelöst. Damit jemand definitiv (und unter strafrechtlichen und finanziellen Folgen) aus der Militärdienstpflicht entlassen wird, muss er entweder straffällig werden oder ein ernstes medizinisches Problem haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • elGatillo 30.09.2020 14:51
    Highlight Highlight Das Militär (Infanterie von 2008-2014), wie ich es erfahren habe, lässt sich sehr kurz zusammenfassen: Komplexbeladene, aggressive Rambos dürfen ihre masochistischen Züge endlich ausleben.

    Ich möchte niemandem unterstellen, nicht qualifiziert zu sein, jedoch lief damals meiner Meinung nach ziemlich viel falsch bezüglich Respekt, Organisation, Budget und Sinn der ganzen Veranstaltung. Durchgezogen habe ich es trotzdem aus Solidarität.

    In den WKs läuft's dann etwas entspannter ab.
    • landre 30.09.2020 15:07
      Highlight Highlight "Durchgezogen habe ich es trotzdem aus Solidarität."

      Ok. Cool, aber Solidarität zu Wem oder Was?

      (Unabhängig von Fragen wie zB "(...) bezüglich Respekt, Organisation, Budget und Sinn der ganzen Veranstaltung.")
    • elGatillo 30.09.2020 20:15
      Highlight Highlight Solidarität bezüglich dem Souverän, welcher nicht am Milizsystem rütteln will.
    • DemonCore 30.09.2020 20:45
      Highlight Highlight Es ist immer einfach, sich zu beklagen, zu kritisieren und herumzumäkeln. Besser machen hingegen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerSeher 30.09.2020 14:50
    Highlight Highlight Starke Entscheidung auch wenn du dir auf diesem Portal keine Freunde machen wirst. Chapeau!
  • CeV71 30.09.2020 14:50
    Highlight Highlight Alles gute für deine Armeezeit! Ich hoffe deine Kompanie ist nicht so frauenfeindlich wie meine es war.
    • pejewi 30.09.2020 15:26
      Highlight Highlight @CeV71: Warum? Sie will doch die richtige Armee Erfahrung. Ohne Frauenfeindlichkeit wäre es ja nicht so doll wie sie sich es vorstellt.
    • DemonCore 30.09.2020 17:56
      Highlight Highlight Tja, die Milizarmee ist ein nahezu perfektes Abbild der Bevölkerung. Wenn es Frauenfeinde hat im Militär sind es einfach Frauenfeinde, die grad ein paar Tage lang die Uniform anhaben. Die Armee als Institution profitiert von jeder Frau, die Dienst leistet.
    • CeV71 30.09.2020 22:43
      Highlight Highlight @DemonCore
      Die Milizarmee ist das gemeine Volk da gebe ich die recht. Jedoch wurden viele durch das frauenfeindliche Verhalten der Berufsoffiziere darin bestätigt und haben quasi einen Safespace in der Kaserne gefunden. Dies war aber auch nicht in jeder Kaserne in der ich war gleich, also hoffe ich für das Beste.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mdr2507 30.09.2020 14:47
    Highlight Highlight Liebe Cécile
    Ich finde deine Einstellung TOP und wünsch dir viel Erfolg!
    Aus eigener Erfahrung (leider "nur" bei der ABC ) kann ich dir sagen: Mach weiter und werde Kader! Die Armee braucht Leute, die es aus Überzeugung machen und nicht aus Machtgeilheit!
    Die Erfahrungen, welche ich als Gruppenführer und Einheitsfeldweibel gesammelt habe möchte ich nicht missen. Die Zeit als Kader (vor Allem als Einh Fw) hat mir gezeigt, wie weit ich gehen kann und dass ich auch mit einem Minimum an Schlaf und Nahrung noch funktionieren kann.
    Es ist hart, aber es lohnt sich!
    Ich wünsche dir eine tolle Zeit!
    • /Autokorrektur 30.09.2020 15:55
      Highlight Highlight "dass ich auch mit einem Minimum an Schlaf und Nahrung noch funktionieren kann" - eine Erfahrung, die man mit einem Baby allenfalls auch macht. 😉
    • mdr2507 30.09.2020 16:49
      Highlight Highlight @Autokorrektur Ich habe meine Zeit bim Militär noch nie als Virbereitung auf ein Baby gesehen 😅
      Find ich aber gut 😁
  • landre 30.09.2020 14:40
    Highlight Highlight Unsere Armee ist Miliz. Frau darf also nicht bevorzugt und auch nicht benachteiligt werden.
    • DemonCore 30.09.2020 17:58
      Highlight Highlight Das hat eigentlich wenig mit dem Milizcharakter der Schweizer Armee zu tun, sondern eher mit dem Gleichbehandlungsgebot der modernen Rechtsauffassung.
  • Mike Milligan 30.09.2020 14:40
    Highlight Highlight Man stellt vermehrt fest, dass Junge immer mehr und mehr wollen. Noch höher, noch weiter, noch schneller. Es ist in meinen Augen eine bedenkliche, weil zu extreme, Entwicklung. So lernt man nie zufrieden zu sein. Nichts ist gut genug. Es geht immer besser. Es gibt hier ein angenehmes Mittelmass, das Zufriedenheit heisst.
    • sapnu puas 30.09.2020 15:27
      Highlight Highlight @Mike, sehe ich genau so
      nennt sich glaube ich Selbstoptimierung
      WAHNsinn
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 15:33
      Highlight Highlight @Mike Milligan: Ich bin ganz zufrieden, fordere mich nur gerne heraus. :) Das schliesst das andere ja nicht aus.
    • Mike Milligan 30.09.2020 15:45
      Highlight Highlight Genau, das gesunde Anspornen ist super
    Weitere Antworten anzeigen
  • MrJS 30.09.2020 14:39
    Highlight Highlight Es wird Zeit, dass in Sachen Wehrpflicht auch Gleichberechtigung herrscht - egal ob schliesslich Zivildienst oder Militär. Ein soziales Jahr für alle!
    • Mike Milligan 30.09.2020 16:03
      Highlight Highlight Dann will ich auch Kinder gebären!
  • Kanuli 30.09.2020 14:38
    Highlight Highlight Masochistisch wäre es doch nur, wenn man das Gefühl geniesst, das lese ich hier nicht heraus.
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 30.09.2020 14:37
    Highlight Highlight Wenn das Ganze nicht so teuer wäre... 🙄

    Nei, asoguet. Viel Spass. Ich wünsche eine erfüllende und sinnstiftende Zeit ☝️🙊
    • DemonCore 30.09.2020 18:05
      Highlight Highlight Tja. Kasernen, Fahrzeuge, Kleider, all das kostet halt. Das ist im Zivilen ja auch nicht gratis. Für soziale Wohlfahrt geben wir viel, viel mehr aus. Für die Landwirtschaft, für Kultur, für Verkehr, für Umweltschutz. Für alles haben wir Geld.

      Warum ist es ein Problem, Geld für unsere Armee in die Hand zu nehmen, dass die AdA vernünftiges Material haben, um ihren Auftrag zu erfüllen?
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 30.09.2020 22:03
      Highlight Highlight Ich denke, warum wir uns nicht einig sind:

      Ich glaube der Autorin, Dir und allen AdAs gerne, dass ihr das super macht.
      Nur denke ich nicht, dass die Mühe es wert ist.
  • Der Prediger 30.09.2020 14:37
    Highlight Highlight Ich finde Deine Einstellung inspirierend! Ein absoluter Kontrast zu dieser Verlierermentalität à la „wir schaffen es eh nicht, also probieren wir es gar nicht erst“... Aber irgendwie auch schade, wird den Männern die Möglichkeit verwehrt, sich bewusst für diese Erfahrung zu entscheiden.
  • Hans -würkli- Nötig 30.09.2020 14:35
    Highlight Highlight Finde deine Einstellung betr. sich überwinden sehr gut!
    Ob die RS dafür der richtige Ort ist wird sich zeigen; in unserem Milität lernt man vor allem Gehorsam. Wer seinen Kopf ausschalten kann hats leichter (erst rennen um dann zu warten, nochmals zu warten und dann wieder rumstressen).
    Und als Frau wirst Du ein eigenes Zimmer (keine 20 furzende, schweisselnde, schnarchende Kameraden) haben, da schläft sichs bestimmt auch besser.
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 15:11
      Highlight Highlight Danke, ich werd's herausfinden :-)
    • DemonCore 30.09.2020 18:08
      Highlight Highlight Jä... ich weiss nicht. Gehorsam ist wichtig, vorallem wenn's "chlöpft", weil dann keine Zeit mehr ist um lange rumzudiskutieren. Dann muss eine(r) entscheiden (und Verantwortung übernehmen), und alle müssen funktionieren. Im Vergleich zu anderen Armeen (und anderen Zeiten) nehmen wir es aber mit der Disziplin sehr locker. Manchmal ist das auch gefährlich und Duros kippen um, Munition wird gestohlen oder Schlauchboote werden zur tödlichen Falle (Kander-Unglück).

      Gehorsam und Disziplin schützen Leben. Man kann Gehorsam auch anständig einfordern und leisten.
  • mon tuno 30.09.2020 14:32
    Highlight Highlight Tja, die Motivation macht’s vermutlich. Darum nicht vergleichbar. Wenn man nicht will/kann/grad in der Ausbildung/oders grad strub im Geschäft ist, dann ist dieser Verein ziemlich mühsam.

    Vielleicht ist es heute ja anders, aber für jeden mit IQ>100 ist die Zeit eine persönliche Beleidigung.

    Überdies ist „ich kanns vielleicht besser“ schon der Anfang vom Übel.
  • KBL SLT 30.09.2020 14:27
    Highlight Highlight Viel Erfolg. Der Enthusiasmus dürfte sich höchstwahrscheinlich aber noch legen. Der Institution fehlt der "Drive".
  • Stogge 30.09.2020 14:26
    Highlight Highlight Ich glaube du überschätzt die Herausforderung (vielleicht körperlich nicht für eine Frau).
    Für mich war es damals schwierig, mich von Vollidioten herumkommandieren zu lassen und nicht mitdenken zu dürfen. Würde dies niemandem freiwillig empfehlen, da es schlicht keinen Mehrwert bringt, ausser Geduldspiele besser zu ertragen. Die WK's waren dann Ferien, in welchen ich meistens freiwillig fürs Geschäft gearbeitet habe, da es mir so langweilig war.

    Wünsche dir trotzdem alles Gute für diesen mutigen Schritt als Frau. Kleiner Tipp, falls du noch nicht jassen kannst -> lerne es noch ;-)
    • The Destiny // Team Telegram 30.09.2020 14:54
      Highlight Highlight Also meine WKs waren bisher immer Toll, Arbeit gibt es immer genug, leider zum Teil auch Sinnloser Zeitvertreib.

      Tichu ist auch noch empfehlenswert nebst Jassen.
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 15:09
      Highlight Highlight Danke, Jassen kann ich bereits. :-) Und auch von Geduldspielen kann ich etwas lernen.
    • Neruda 30.09.2020 17:46
      Highlight Highlight Für einen einigermassen intelligenten Menschen bringt der Dienst wirklich rein gar nichts. Nur für die verwöhnten Schnösel-Goofen ist's mal gut, kommen sie mit ihrer Faulheit nicht immer durch und bekommen mal einen Tritt in den Arsch, wobei sie hoffentlich merken, dass die Mitmenschen nicht dazu da sind, die eigene Faulheit zu kompensieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Buchstabe I 30.09.2020 14:23
    Highlight Highlight Wenn ihr mich fragt, ist das Femknismus in seiner reinsten Form. Auch mal etwas machen, obwohl Frau gar nicht müsste.
  • sheshe 30.09.2020 14:20
    Highlight Highlight Als Rekrut wirst du voraussichtlich nicht an deine Grenzen kommen, ausser die liegen schon sehr tief. Anders sieht es aus, wenn du weitermachst.

    Aber viel Spass dabei, ich darf diesen Herbst (endlich) abgeben und damit diese Episode abhaken.
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 15:08
      Highlight Highlight Danke! Das freut mich für dich :D Weitermachen ist schon eine Option, aber nicht in Stein gemeisselt.
    • ChillDaHood 30.09.2020 15:24
      Highlight Highlight Genau das! Ich habe mit einigen Frauen Militärdienst geleistet. Viele von denen (und auch ich) haben vor allem die RS als häufig banal und langweilig erlebt. Die Highlights werden eher spärlich sein in den Wochen. Bereite dich aber auf viel Jufle-Seckle-Warte vor.
      Entgegen den meisten kann auch ich das Weitermachen empfehlen, allerdings nur bis zum Oberleutnant aus Vereinbarkeit mit dem Privat und Berufsleben.
  • TanookiStormtrooper 30.09.2020 14:19
    Highlight Highlight Bitte noch einen Artikel nach der RS. 🤣
    • Troxi 30.09.2020 15:04
      Highlight Highlight Dann noch einen vor und nach Abverdienen des WM. Frauen sind ja die ersten die „freiwillig“ weitermachen.
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 15:08
      Highlight Highlight @dickmo @dickmo @dickmo
    • esmereldat 30.09.2020 15:22
      Highlight Highlight Und während der RS!
    Weitere Antworten anzeigen
  • McStem 30.09.2020 14:18
    Highlight Highlight "Ich hingegen sah das Militär immer eher als grosse Herausforderung, an der man über sich hinauswachsen kann."

    Genau das ist doch der Punkt? Die Männer müssen, du aber darfst. Das macht schon ein ganz andere Einstellung.

    Und dass mehr Männer über die Armee klagen, ist auch nur logisch. Schliesslich müssen alle (Ausser Zivildienst/ZS/Zahlende) in die Armee. Bei Frauen, gehen nur jene welche wollen und entsprechend motiviert sind. Alle Frauen, welche nicht wollen, müssen auch nicht und werden sich dementsprechend auch nicht bekalgen.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 30.09.2020 14:40
      Highlight Highlight Frauen müssen auch nicht zahlen, wenn sie nicht wollen...
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 15:07
      Highlight Highlight Ich habe unterschrieben. Es ist für mich nicht mehr freiwillig. Wenn ich jetzt keinen Bock mehr habe, kann ich nicht mehr einfach abbrechen. Um das geht's.
    • ChillDaHood 30.09.2020 15:25
      Highlight Highlight Nö, die beklagen sich durchaus auch.

      Und werden dann von einem Typen angeschnauzt, dass sie doch freiwillig da seien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alfadas 30.09.2020 14:16
    Highlight Highlight Do it. Alles Gute dabei und wenns manchmal schwierig oder kompliziert oder einfach nur doof ist. Am Schluss kann man über vieles lachen.

    Guete Dienscht!
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 15:06
      Highlight Highlight Danke :)
  • Citizen321 30.09.2020 14:14
    Highlight Highlight Möglich, dass du (als Frau) körperlich an die Grenzen kommen wirst. Geistig wirst du zu 0% gefordert werden. Wer das mag, solls machen...
    • /Autokorrektur 30.09.2020 14:30
      Highlight Highlight "als Frau" 🙄
    • Paulsson 30.09.2020 14:37
      Highlight Highlight Es gibt im Fall Fachgruppen, bei welchen man durchaus einiges auf der Festplatte haben muss! Beim mir war es umgekehrt (ich war Unteroffizier nach Armee 95) - körperlich kam ich selten bis nie an meine Grenzen, geistig fand ich elektronische Kriegsführung durchaus anspruchsvoll (NATO-Voice, Wellentechnik etc. lernen) und habe oft bis spät in die Nacht hinein büffeln müssen...
    • Citizen321 30.09.2020 15:00
      Highlight Highlight @autokorrektur: keineswegs sexistisch gemeint! Aber Frauen haben nun mal andere körperliche Voraussetzungen. Wenn du mit 1.65m/50kg mit 25kg Gepäck 30km marschieren musst, ist das was anderes, als mit 1.90m/90kg!
    Weitere Antworten anzeigen
  • derEchteElch 30.09.2020 14:14
    Highlight Highlight Sehr gute Entscheidung und sehr gute Beweggründe. Ich bin stolz auf dich und wünsche dir viele tolle Erfahrungen 😀👍

    Lg, Hptm Elch 🙋🏻‍♂️
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 15:04
      Highlight Highlight Vielen Dank!
  • Forreal 30.09.2020 14:13
    Highlight Highlight Gut für dich. Schön fänd ich, wenn jeder Schweizer diese Entscheidungsfreiheit hätte.
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 15:04
      Highlight Highlight Finde ich auch.
  • -V- 30.09.2020 14:13
    Highlight Highlight schön, dass du dich für den gugus überwindest .. nur gibt es sinnvollere dinge die man tun kann ... Militär ist in erstens: nicht mitdenken sondern nur tun ... also keine herausforderung ... zweitens langeweile .. und wenn nicht dann wieder tun und nicht nachdenken ... und das wegen verteidigung und so ... naja jedem die eigene Meinung ...

    trotzallem chapeau dass du da freiwillig hin gehst :)

    hoffentlich bekommen wir nach deiner RS noch einen Bericht was dein Fazit ist
    • Stem 01.10.2020 09:57
      Highlight Highlight Ist abhängig von deinem persönlichem Minset.
  • eddie_c 30.09.2020 14:13
    Highlight Highlight Das nenne ich bodenständigen Feminismus. Viel Erfolg!
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 15:03
      Highlight Highlight Vielen Dank :) !
  • maylander 30.09.2020 14:12
    Highlight Highlight Na dann viel Spass.

    Unbedingt die Schuhe vorher einlaufen. Und immer gut einfetten.


    Übrigens gefrorenen Schlamm ist die nette Version. Lieber - 2°C als +2°C.
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 15:03
      Highlight Highlight Danke. Bin schon dran :)
  • D(r)ummer 30.09.2020 14:12
    Highlight Highlight Na dann, viel Erfolg!

    Mögst du eine dieser Frauen sein, die nicht nach 2 Wochen bereuen, diesem Verein beigetreten zu sein.
    (Und auch keine, die in der 2. Woche von den Kameraden erfährt, dass sie auch als Frau in den WK muss).
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 15:03
      Highlight Highlight Danke! :) Ich weiss natürlich, dass ich in den WK muss.
  • TrueClock 30.09.2020 14:12
    Highlight Highlight Bin sehr gespannt was deine Meinung nach der RS ist. und dann nach den WK's.

    • Cécile Kienzi 30.09.2020 15:01
      Highlight Highlight Ich auch :P
  • What’s Up, Doc? 30.09.2020 14:11
    Highlight Highlight Mit deiner Einstellung wirst du eine gute und interessante Erfahrung in der RS machen. Ich bin jetzt schon auf deinen Erfahrungsbericht gespannt, den du hoffentlich verfassen wirst.
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 15:03
      Highlight Highlight Danke! Das würde ich natürlich gerne machen :) @dickmo, bist du dabei?
    • Nico Rharennon 01.10.2020 00:30
      Highlight Highlight Könnte mir vorstellen das dickmo für einen authentischen Bericht das kleinere Hindernis ist... Die beim Bund sind bei solchen Themen eher ein wenig stur.
      Wir wurden damals mehrfach gewarnt, dass wir ja nichts am Blick erzählen sollen. 🤔
    • What’s Up, Doc? 01.10.2020 10:30
      Highlight Highlight @Nico Rharennon
      Das mag bei YouTube Filmchen so sein indem Armeematerial zweckentfremdet wird gegen einen journalistischen Erfahrungsbericht hat wohl niemand grosse Einwände.
  • koala 30.09.2020 14:10
    Highlight Highlight Und ich dachte schon es ginge um Gleichberechtigung... Aber die Story kannst du ja für später aufsparen. Liebe Grüsse von einem Wesen, für welches die RS keine Selbstverwirklichung sondern ein simpler Zwang war.
  • Der Rückbauer 30.09.2020 14:09
    Highlight Highlight 0.5% Soldatinnen robben im Schlamm rum. 99.5% Soldaten robben im Schlamm run.
    Das heisst: Neunundneunzigundeinhalber Soldaten und eine halbe Soldatin robben im Schlamm rum.
    Wie steht's mit der Frauenquote im Abfuhrwesen?
    Und? Gehen wir jetzt ein Cüpli trinken?
  • MarGo 30.09.2020 14:07
    Highlight Highlight Gehst du zu den Navy Seals oder in die Schweizer RS? ;)
    Wenn du Glück - oder in deinem Sinn dann wohl eher Unglück - hast, chillst du den ganzen Tag rum, vertrödelst die Zeit, die Märsche sind einem Schuälreisli gleichzusetzen und auch der Rest erinnert mehr an das Schullager der 5. Klasse....
    Aber ich wünsch dir viel Spass und dass sie dich schlauchen bis zum geht nicht mehr ;)
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 14:59
      Highlight Highlight Danke :'D
  • dä dingsbums 30.09.2020 14:07
    Highlight Highlight Freiwillig würde ich nicht ein halbes Jahr meines Lebens für so eine "Erfahrung" opfern.

    Aber, jede wie sie will.

    Viel Erfolg.
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 14:59
      Highlight Highlight Danke :) Für mich passt's so!
    • Buibui8 30.09.2020 17:38
      Highlight Highlight Die RS geht ja noch, WK sind die geopferte Lebenszeit.
  • /Autokorrektur 30.09.2020 14:06
    Highlight Highlight 🤣
    Du wirst effektiv noch "auf die Welt" kommen. Herumsitzen, warten, noch etwas herumsitzen, etwas aufbauen, warten, wieder abbauen, warten... ich kenne keinen, der mir von Erschöpfung erzählt hat. Diese Geschichten kenne ich nur aus den Medien, wenn ein Rekrut zusammenbricht. Viel häufiger sind aber die Geschichten darüber wie sich die Rekruten ERbrechen, weil mal wieder das Essen nicht mehr gut war.
    Ich wünsche dir trotzdem, dass du deine Ziele erreichst. Dass du durch den Schlamm robben kannst, Tränen und Schmerz erfahren darfst, und am Ende das gute Gefühl hast, es geschafft zu haben! 😊
    • 7immi 30.09.2020 14:28
      Highlight Highlight @autokorrektur
      Warst also nie in der Armee? Denn wenn etwas gut war, dann das Essen.
    • Lorenz Carisch 30.09.2020 14:43
      Highlight Highlight @7immi
      Nur weil Du in der Armee eine gute Küche hattest, heisst das nicht dass es überall so ist.
      Bei mir war das Essen in der RS nicht sehr gut, aber in den WKs dafür Weltklasse.
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 14:59
      Highlight Highlight Danke! Ich hoffe auf einen guten Küsche. :)
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  • Hugo Hugentobler 30.09.2020 14:06
    Highlight Highlight Respekt! Ein Entscheid, den sie zwar oft verfluchen, aber im Anschnluss wohl nie bereuen werden. Viel Spass Rekrut Kienzi :)
    • Cécile Kienzi 30.09.2020 14:57
      Highlight Highlight Danke :) Das hoffe ich auch!
  • ubu 30.09.2020 14:04
    Highlight Highlight Schöner Text! Und jetzt kriege ich bitte nächste Woche dieselbe Plattform um zu erklären, warum ich den Dienst verweigert habe und stattdessen Zivildienst geleistet habe?

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