Coronavirus
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Ein Mann arbeitet in ihrem abgetrennten Arbeitsplatz fuer das Contact Tracing im Kanton Zuerich, aufgenommen am Freitag, 8. Mai 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

So sieht es aus, wenn Contact Tracer die Ansteckungsketten zurückverfolgen. Bild: KEYSTONE

Welche Ansteckungsorte die Kantone registrierten – und wie viel sie wirklich aussagen

Das BAG steht in der Kritik wegen der Daten-Panne bei den Ansteckungsorten von vergangenem Wochenende. Die Kantone hätten den Fehler bemerken können – doch die Sache ist komplizierter.



Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) musste am Sonntag ein schwerwiegendes Korrigendum herausgeben. Nicht 41,6 Prozent der rückverfolgbaren Ansteckungen seien in den Clubs passiert – sondern gerade einmal 1,9 Prozent. Wochenlang zuvor dominierten sogenannte «Superspreading»-Events im Nachtleben die Schlagzeilen. Positiv getestete Personen besuchten Clubs und Bars und brachten durch ihr verantwortungsloses Vorgehen hunderte in Quarantäne.

Und nun soll das Nachtleben gar nicht so ein schwerer Ansteckungsort zu sein? Die Verärgerung bei den Veranstaltern und in der Politik war gross. «Mal hurti eine ganze Branche durch den Dreck gezogen», kommentierte Christoph Ris von der Bar- und Clubkommission Bern.

Recherchen zeigen nun, dass die kantonalen Behörden bereits vor der Veröffentlichung der falschen Daten wussten, dass die meisten rückverfolgbaren Ansteckungen nicht im Nachtleben passieren. watson fragte bei sämtlichen 26 Kantonen nach, welche Daten die Contact Tracer sammeln konnten. Zwei Erkenntnisse daraus sind zentral:

Daten schwer vergleichbar und nicht überall verfügbar

Die klinischen Daten und die Contact-Tracing-Daten können dabei durchaus Unterschiedliches aussagen. Ein Beispiel verdeutlicht das: Stecken sich vier Arbeitskolleginnen und -kollegen im Büro an, so wird der «Arbeitsplatz» als Infektionsort vom Arzt oder der Ärztin ans BAG gemeldet. Finden die Contact Tracer heraus, dass eine Person sich im Nachtleben ansteckte, bevor sie im Büro das Coronavirus weiterverbreitete, werden die kantonalen Ansteckungsdaten bei dieser Person zu «Club/Bar» korrigiert. Die übrigen Arbeitskollegen bleiben statistisch gesehen «Arbeitsplatz»-Infizierte.

Weil jeder Kanton unterschiedlich gut Infektionen zurückverfolgt, gibt es auch Unterschiede bei der Datengenauigkeit. So publizieren kleinere Kantone wie Obwalden und Appenzell Innerrhoden wegen der tiefen Fallzahl gar keine Daten. Der Kanton Glarus liefert Zahlen zu Ansteckungsorten, die nicht durch Contact Tracern herausgefunden wurden, sondern von Erkrankten mit einer Selbstdeklaration genannt wurden.

Andere Kantone, darunter Jura, Fribourg, Uri oder Graubünden sammeln zwar Erkenntnisse zu den Ansteckungsorten durch Contact Tracern – nennen aber keine konkrete Zahlen, weil die Daten «lückenhaft» oder gar nicht als Statistik verfügbar seien. Eindeutige Zahlen liefern bislang lediglich Zürich, Zug, Solothurn, Basel-Stadt, St. Gallen und Aargau – teilweise sogar öffentlich einsehbar im Internet.

BAG spricht von «menschlichem Fehler»

Jene Kantone, die Daten zu Ansteckungsorten liefern, deuteten bereits vergangene Woche darauf hin, dass die vermeintlich hohen Ansteckungszahlen in Clubs und Bars falsch sind.

Das BAG erhielt gemäss watson-Informationen diese Daten. Laut einem Tamedia-Bericht wurden sie jedoch nicht der SwissCovid-Taskforce des Bundes weitergeleitet. watson hat die BAG-Medienstelle zweimal um ein Hintergrundgespräch gebeten, um die Hintergründe der Datenpanne zu recherchieren. Für ein Gespräch standen die Verantwortlichen bis Redaktionsschluss nicht zur Verfügung.

Gegenüber den Zeitungen der Tamedia versicherte BAG-Sprecher Jonas Montani, dass an einer Anbindung der Contact-Tracing-Datenbanken der Kantone «mit Hochdruck» gearbeitet werde. Beim aktuellen Fall handle es sich um einen «rein menschlichen Fehler». Zudem äusserte sich BAG-Direktor Pascal Strupler am Dienstagabend äusserte in der SRF-Sendung «Club» zum Fehler.

Diese Ansteckungsorte konnten die Kantone durch Contact Tracing eruieren

Falls Grafik nicht angezeigt wird: Hier klicken. Daten-quellen: Kantone.

Was sagen denn nun die Daten aus? Jene Kantone, die ausführlich Ansteckungsorte im Rahmen des Contact Tracings erfasst haben, bestätigen die Aussage der korrigierten BAG-Zahlen. Wenn eine Ansteckungsquelle eruiert werden konnte, dann passierte die Infektion in den häufigsten Fällen an folgenden Orten:

Dies bestätigen auch jene Kantone, deren Fallzahlen gering sind und genaue Zahlen entweder nicht verfügbar sind oder aufgrund starker Schwankungen eine geringe Aussagekraft haben. So stellte etwa Uri fest, dass die überwiegende Mehrheit der rückverfolgbaren Neuansteckungen auf Reiserückkehrende und das familiäre Umfeld zurückzuführen sind.

Graubünden stellte beim Contact Tracing fest, dass es häufig zu Ansteckungen im Freizeit- und familiären Umfeld kommt.

Der Kanton Fribourg berichtet, dass sich Personen am häufigsten «innerhalb der Familie», an privaten Anlässen und während den Pausen an den Arbeitsplätzen angesteckt hätten. «Dies gründet oftmals in den zu wenig konsequent angewandten Schutzmassnahmen durch die Arbeitnehmer/Innen, obwohl die Schutzmassnahmen vorhanden sind», schreibt Claude Bertelletto Küng der Fribourger Gesundheitsdirektion.

Über die meisten Kantonsdaten lässt sich unter dem Strich – auf den ersten Blick – kaum eine erhöhte Infektionsgefahr innerhalb Clubs und Bars feststellen. Der einzige Kanton, der in die Nähe der falschen BAG-Daten kommen könnte, ist Genf. «Nau» zitiert eine Kantonssprecherin, wonach «etwa 40 Prozent der positiven Fälle auf das Nachtleben» zurückgehen würden. watson erhielt von der Genfer Kantonsärztin Aglaé Tardin Daten von Anfang Juli, wo wöchentlich zwischen 16,8 und 33,4 Prozent der Fälle in «zwischenmenschlichen Beziehungen» zurückverfolgt werden konnten.

Solothurn warnt vor falschen Schlussfolgerungen

Die stellvertretende Solothurner Kantonsärztin Bettina Dübi warnt jedoch vor falschen Rückschlüssen. Die Zahlen des Contact Tracings würden keine Auskunft über das tatsächliche Ansteckungsrisiko geben. Einerseits seien die Daten aus ihrem Kanton aufgrund einer kleinen Fallzahl nicht repräsentativ.

«Es mag zwar mehr infizierte Reiserückkehrende als infizierte Diskobesuchende geben, es gibt aber absolut gesehen auch mehr Reiserückkehrende als Diskobesuchende.»

Bettina Dübi, stellvertretende Kantonsärztin in Solothurn

Andererseits müsste man die Zahlen mit Massnahmen und der Grundgesamtheit ins Verhältnis setzen: «Es mag zwar mehr infizierte Reiserückkehrende als infizierte Diskobesuchende geben, es gibt aber absolut gesehen auch mehr Reiserückkehrende als Diskobesuchende.»

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89Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rudolf VII 06.08.2020 09:00
    Highlight Highlight und dann wäre bei den Reiserückkehrern noch zu beachten ob sie vorwiegend bei Ihrer Familie waren oder einfach nur auf einer Ferienreise.
    eigentlich weiss niemand genau von wem er wirklich angesteckt wurde.
    Also zurück zum Anfang: Hände waschen und Distanz halten
  • Lokas 05.08.2020 20:31
    Highlight Highlight Die Nachkommastellen bei St. Gallen hätte ich gerne noch verstanden!? Sind das St.Galler die Bratwurst mit Senf essen und deshalb nicht ganz zählen?
    Oder kann jeder Infizierte wählen als was er sich fühlt? Dann möchte ich im Fall einer Infektion zu 80% Berner und 20% Luzerner erfasst werden...
  • Thomas G. 05.08.2020 19:04
    Highlight Highlight Was jetzt geschehen muss:

    1. Dringende Empfehlung Home Office, mindestens Maskenpflicht in allen Innenräumen. Inkl. Büros

    2. Schliessung aller Clubs und Bars nach 19.00

    3. Maximal 100 Personen pro Veranstaltung


    Nur so kriegen wir das Virus in den Griff.
    • René Gruber 06.08.2020 14:01
      Highlight Highlight Warum sollte man wegen der steigenden Zahlen? Zwar möchte man uns immer wieder weise machen die Zahlen würden Steigen, aber sie steigen ja gar nicht. Wird mehr getestet gibts mehr Fälle, bei weniger Tests gibts weniger. Die Fallzahlen schwanken seit zwei drei Wochen plus minus zwischen 50 und 200, dies ist KEIN Anstieg in meinen Augen.
  • De-Saint-Ex 05.08.2020 14:24
    Highlight Highlight Und deshalb sind diese „Zahlen“, resp. Nicht-„Zahlen“ vollkommen wertlos. Wenn jetzt auch noch Massnahmen auf diesen „Daten“ gründen sollen, dann gebe ich die Hoffnung ganz auf. Dann kann man das ganze Corona-Dossier getrost ad acta legen...
  • salvie 05.08.2020 13:21
    Highlight Highlight Weiss man, wie ehrlich die Leute anlässlich Contact-Tracing-Befragung sind? Da würde mich die Antwort aus Fachkreisen (Psychologie) interessieren.

    Was ich meine: Es gibt die von aussen aufgenötigten gefährlichen Situationen (Anwesenheitszwang im Büro). Die zählt man doch dem Contact Tracer gerne auf ("Chef isch tschuld!"). Und dann gibts jene, denen man sich freiwillig/leichtsinnig ausgesetzt hat (Clubs, Partys bei Freunden). Wie viele davon "vergisst" man zu erwähnen? Niemand will doch eingestehen, freiwillig andere gefährdet zu haben. "Frölein, schriibed sie 'Ansteckungsort unbekannt'".
    • P. Meier 05.08.2020 17:43
      Highlight Highlight Club dürfte da etwas schwieriger sein, da man ja seine Kontaktdaten hinterlassen muss und diese auch noch kontrolliert werden (sollten). Die Fete im Keller mit der Clique kann man da schon besser vergessen.
  • Eugen1999 05.08.2020 13:12
    Highlight Highlight Die Diskussion um die Ansteckungsorte bringt so nun gar nichts ausser Verunsicherung. Schauen wir die einzigen halbwegs brauchbaren Fakten an sieht es so aus: Vor allem sterben alte geschwächte Personen an diesem Virus. Ohne diese Vorerkrankungen wären sie kaum gestorben. Also gibt der Virus bloss den längst fälligen Mupf. Die Üersterblichkeit bewegt sich im Rahmen von 2015 und 2017, ist also nicht so aussergewöhnlich. Bei allen Massnahmen wiedersprechen sich die Spezialisten ständig. Dies mehr zum sich Profilieren als um Lösungen zu bringen. Nur verAPPeln wollen sie und alle. So ist 2020
    • c_meier 05.08.2020 13:19
      Highlight Highlight das Problem ist: die Übersterblichkeit im Frühjahr 2020 war etwa gleich hoch wie 2015-2017...
      aber...
      eben 2 auch Monate (März-April) ohne Zuschauer bei Fussball/Eishockey, ohne Konzerte, ohne Vereinsaktivitäten, ohne Chorproben, Familienfeste usw.
      jeder darf für sich selber ausrechnen, wo die Übersterblichkeit wäre MIT allen diesen Veranstaltungen
    • Eugen1999 06.08.2020 09:40
      Highlight Highlight Hmm, Deutschland hat noch lange Bundesligaspiele mit vollen Stadien durchgeführt, als dies in der Schweiz schon gstoppt worden war. Im Vergleich steht Deutschland aber nicht schlechter da. Die ETH hatte ziemlich genau die Übersterblichkeit voraus berechnet die dann eingetroffen ist. Dies vor dem Lockdown. Es ist schlicht nicht bewiesen, dass die Massnahmen so viel gebracht haben wie uns glauben gemacht wird. Das ganze Ansteckungstheater welches von den Medien noch angeheizt wird bringt niemandem was. Immer dieses Sensationsgelabber, anstatt sachliche und saubere Infos. Das stört mich extrem.
    • Eugen1999 06.08.2020 13:55
      Highlight Highlight Noch was. Die meisten, angeblich wegen Covid Verstorbenen waren über 75 Jahre alt und in Behandlung wegen Erkrankungen. Als Todesursache wird Covid geführt. Die Erkrankung(en) fallen somit als Ursache weg. Es könnte aber auch sein, dass Nebewirkungen von Medikamenten oder Unverträglichkeiten durch Covid tödlich geworden sind. Was auch immer, da wissen die Spezialisten dann plötzlich nichts mehr. Es geht mir nicht um Verschwörung, aber offensichtlich wird mit verschiedenen Ellen gemessen. Je nach gewünschtem Resultat und Profilierungseffekt. Und die Medien? Die sind sensationell dabei.
  • TheUglyTruth 05.08.2020 13:10
    Highlight Highlight So kann man auch Millionen verblöden.

    Solche "Studien" bringen nur sehr wenig, wenn dann das BAG die Daten nicht richtig interpretiert und dem Volk jede Woche einen anderen Salat präsentiert.

    Aufgrund der langen Inkubationszeit ist die Verbreitung des Virus extrem schwierig zu berechnen.

    Das Virus macht eigentlich nichts, die Verbreitung des Virus ist einzig und allein mit dem Verhalten der Menschen zusammenhängend. Das zeigt sich jetzt ganz deutlich wie sehr sich die Zahlen der verschiedenen Länder unterscheiden.
    Und dass die "Experten" eigentlich nur raten zeigt sich jetzt auch deutlich.
  • Tschowanni 05.08.2020 13:04
    Highlight Highlight Silvia Köse es wird langsam einfach lächerlich und die Verhältnismäßigkeit ist schon lange verloren. Wir haben alleine in Europa jährlich rund 90'000 Opfer durch Spitalinfektionen, trotz Vorsorge, Hygienevorschriften und Auflagen. Interessiert keinen. Hier macht man son Theater wegen etwas womit wir leben werden müssen und 98% der Opfer die Durchschnittliche Lebenserwartung erreicht haben.
    • Varanasi 05.08.2020 14:38
      Highlight Highlight Dann liest du allerdings die falschen Medien, wenn du denkst, dass das niemanden interessiert.

      90.000 Opfer in Europa, ok.
      Ende Juni sind in Europa bereits 140.000 Menschen mehr gestorben, als im gleichen Zeitraum anderer Jahre. Und das, obwohl überall hart durchgegriffen wurde.
      Zu dem Lebensalter: ihr redet solange abschätzig über die Toten, bis es mal jemanden von Euch trifft.
      Ich kenne zwei Personen, die sind mit Mitte 60 gestorben. Die hätten beide noch länger zu leben gehabt.
      Dafür das Wort Theater zu benutzen, finde ich abstossend und widerlich.
    • TheUglyTruth 05.08.2020 15:05
      Highlight Highlight Die Grippewelle ("normale", saisonale Influenza) 17/18 hat auch kein Schwein von den Medien und den Regierungen interessiert.

      Weltweit hat es 650'000 Tote gegeben, 25'000 alleine in Deutschland und das trotz Impfung!

      Wo war da Lockdown, Masken tragen, Versammlungsverbot?
  • Barracuda 05.08.2020 12:58
    Highlight Highlight Watson scheint ja einen guten Draht zur Clubszene zu haben. Nochmals... Die Tatsache, dass es im familiären Umfeld am meisten Ansteckungen gibt, ist absolut irrelevant. Dass jetzt die Clubs und watson aufgrund dieser Zahlen suggerieren, dass Clubs kein Problem sind, erstaunt nicht. Man hat dieses Zahlenwirrwarr dankend aufgenommen, um abzulenken. Massgebend sind aber die primären Gefahrenherde, die Familien kann man eigentlich komplett ausblenden. Es ist auch kein Zufall, dass die Neuansteckungen exakt zwei Wochen nach den Grenz- und Cluböffnungen wieder angestiegen sind.
    • P. Meier 05.08.2020 14:23
      Highlight Highlight Da haben wohl einige wenig Freude an diesem Kommentar. Wenn ich den Artikel richtig gelesen habe werden die Zahlen wie folgt erfasst. 1 Person steckt sich in Club an - 2 sind Mitarbeitende, welche sich am Arbeitsplatz infizieren, alle stecken danach je 3 Familienangehörige an. Das gibt 1 x Club, 2 x Arbeit und 9 x Familie. Somit ist klar, dass der Club mit 1 Ansteckung die geringste Gefahr bedeutet. Daneben überrascht es mich auch, dass die Zahlen nach der Einführung der Maskenpflicht im ÖV nicht eingebrochen sind. Denn der ÖV war ja die grösste "Virenschleuder".
    • Clank 05.08.2020 15:13
      Highlight Highlight @Barracuda Selten so viel Unsinn gelesen:
      1) Klar watson und die BAG, die Wochen lang über jeden einzelnen Fall im Club einen Drama gemacht haben, sind teil einer Ablenkungskampagne. Glaubst selber nicht. Den Aluhut nicht vergessen.
      2) Eine Ansteckung im familiären Umfeld ist irrelevant? Wie bitte? Genau durch solchen Ansteckungen verbreitet sich der Virus erst durch alle Altergruppen bis hin zur Risikogruppe. Solche Ansteckungen sind genau relevantesten und zu vermeiden.
      3) Die Neuansteckungen haben schon früher zugenommen, bevor Clubs und Grenzen überhaupt offen waren.
    • Clank 05.08.2020 15:23
      Highlight Highlight @P. Meier
      Warum geht ihr jedesmal von der Annahme aus, dass die Infektionskette in einem Club anfängt. Diese 1 Person, die sich im Club ansteckt. Von wem hat sie den Virus? Ist der Virus etwa im Club magisch durch irgendwelche Tanzmoves entstanden? Nein, diese Person wurde auch von irgendeinem Gast angesteckt, der sich vorher ausserhalb des Clubs angesteckt hat. Hört auf irgendwelche Szenarien zu erfinden, die Clubs für alles verantwortlich machen. Fakt ist: die Zahl Clubgänger war schon sehr klein und ist durch Covid noch mehr eingebrochen. Die Mehrheit hat absolut Null Kontakt zu Clubgänger
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clank 05.08.2020 11:30
    Highlight Highlight Die BAG und Medien veröffentlichten schlussendlich nur das, was alle hören wollten, dass eine kleine Minderheit schuld an allem ist und durch eine simple Lösung, die die wenigsten spüren, die Clubschliessung, Corona besiegt wird und die Mehrheit sorglos ohne Einschränkungen weiterleben kann. Diese Idee stellt sich leider als falsch und rein populistisch heraus. Tatsächlich geht es nicht so einfach. Wenn aufgrund der Clubschliessung einfach die Anzahl Fälle bei private Events steigt, löst das kein Problem. [2/2]
  • mikarapaja 05.08.2020 11:29
    Highlight Highlight Die Lockerung damals im Mai sagen doch alles. Die Fallzahlen stiegen ab dem Moment wo die Restaurants Clubs und Homeoffice Empfehlung zurückgenommen wurden. Irgendwo da muss doch der Hund begraben sein.
    • Barracuda 05.08.2020 13:01
      Highlight Highlight Dieser Hund ist nicht begraben, der liegt eigentlich schon lange auf dem Präsentierteller. Nur werden die Eigeninteressen anscheinend stärker gewichtet als die Tatsachen. Jeder vernunftbegabte Mensch sieht, dass die Lockerungen der Phase III verantwortlich sind für den Anstieg.
    • Thomas G. 05.08.2020 19:08
      Highlight Highlight Die Wirtschaft hat bewusst darauf gedrängt alles aufs mal zu öffnen. Denn man wollte nicht dass man einzelne Bereiche identifizieren kann. Deshalb jetzt auch diese "Korrektur" der Ansteckungsorte, einfach zu erkennen als politisches Manöver. Jetzt soll es plötzlich die Familie sein, obwohl viele Studien zeigen dass die Familie exakt nicht das Problem ist. Das Problem sind die Innenräume mit vielen Menschen wo man sich lange aufhält. Also Clubs, Bars, Restaurants, Büros, Zug, Bus, Flugzeug, Kirche, Tanzverein usw.
  • lilie 05.08.2020 11:25
    Highlight Highlight Danke, @Petar, für die sorgfältige Recherche. 👍

    Ich möchte einfach noch anmerken, dass watson bereits vor 2 Wochen einen Artikel brachte, der in einzelnen Kantonen nachfragte und einige Länder beizog. Das Bild war überall das Gleiche: Die meisten Ansteckungsorte sind unbekannt, von den bekannten kam zuerst die Familie, dann Arbeit, Reisen und Freizeit. Nirgends gab es Hinweise, dass die Clubs ein spezifisches Problem darstellen:

    https://www.watson.ch/schweiz/coronavirus/663919528-coronavirus-ferien-arbeit-schule-club-hier-steckt-man-sich-an
    • Petar Marjanović 05.08.2020 11:28
      Highlight Highlight Merci, lilie!
    • lilie 05.08.2020 11:44
      Highlight Highlight @Petar: Gerne! Ich hab auch schon geschumpfen, gell, aber in letzter Zeit habe ich wirklich viele gute Sachen von dir gelesen! Danke dafür! 👍

      Darf ich noch etwas fragen: Ich habe verstanden, dass die Ärzte direkt an das BAG melden müssen, also quasi in Umgehung der Kantone. Hast du nicht gerade kürzlich eineAufschlüsselung dazu gemacht? Ich kann sie leider nicht mehr finden.

      Demnach gibt es ein BAG-Formular für die Ärzte, oder habe ich das falsch verstanden?

      Diese ganze Melderei klappt noch gar nicht. Bis wir das im Griff haben, ist die Pandemie vorbei... 🙄
    • ulmo 05.08.2020 12:19
      Highlight Highlight Ärztinnen und Ärzte bzw. Spitäler melden gemäss Meldekriterien an das Kantonsarztamt und das BAG. (https://bit.ly/30r4k1M)
    Weitere Antworten anzeigen
  • ich-bin-so-mellow 05.08.2020 11:25
    Highlight Highlight Es kann doch nicht so schwer sein, eine digitale Plattform zu erstellen, auf der jeder Kanton ein Login hat und auf einer vorgefertigten Maske täglich seine Zahlen einträgt und Abends auf «Senden» klickt?!
    • ulmo 05.08.2020 12:16
      Highlight Highlight Das BAG erhält seine Zahlen nicht von den Kantonen, sondern direkt von den Ärzten.
    • ich-bin-so-mellow 05.08.2020 12:28
      Highlight Highlight Stimmt, da hast du natürlich recht. Somit sollte jeder Arzt ein Login erhalten :)
    • _andreas 05.08.2020 13:22
      Highlight Highlight @ulmo: Und was macht das für einen Unterschied? Richtig, nur die Accountanzahl.

      Sorry aber wie schwer kann es sein, eine solche Webapp zu schreiben? Wenn ich weis, welche Informationen genau gespeichert werden müssen programmiere ich das kurz an nem Wochenende.. Ich glaube, ich schreib dem BAG gleich mal ne Offerte.. Mal schauen, vieleicht kann ich ja wie Ubique bei der App einen Astronomisch hohen Preis verlangen. 😎
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clank 05.08.2020 11:19
    Highlight Highlight Das macht den Skandal nicht besser. Im Gegenteil, es bestätigt, dass alle sowohl Kantone aber vor allem auch Medien vor vornherein wissen mussten, dass die erstveröffentlichten Zahlen nicht stimmten. Trotzdem wurden sie vor der Veröffentlichung null überprüft und alle Widersprüche wurden ignoriert.
    Warum? Wie kann das passieren? Offensichtlich war die Nachtszene schon von Beginn an das perfekte Sündenbock. Diese falsche Zahlen passten perfekt ins Klischee-Narrativ des "jungen verantwortungslosen egoistischen Partygänger". [1/2]
  • Thomas G. 05.08.2020 11:11
    Highlight Highlight Also wenn mein Arbeitskollege sich im Nachtleben ansteckt und dann im Büro fünf weitere ansteckt ist eben trotzdem das Nachtleben die Ursache!
    • Clank 05.08.2020 11:34
      Highlight Highlight Nein, dann wäre die Ursache, der Ort, wo sich der eine Angesteckte im Club vorher angesteckt hat. Wieso zieht du die Grenze beim Club? Der Virus ist auch nicht dort entstanden.
      Nach deiner Logik führt die Ursache einfach immer zum Patient 0 im China (oder wo auch immer).
    • cheeky Badger 05.08.2020 12:10
      Highlight Highlight Thomas, nach deiner Logik wären 100% der Ansteckungen auf Fledermäuse zurückzuführen.

      Die standen ja am Anfang der Kette.
    • ulmo 05.08.2020 12:14
      Highlight Highlight Oder die Ursache ist, dass ihr kein Homeoffice macht, sonst hättet ihr euch auch nicht angesteckt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rethinking 05.08.2020 10:49
    Highlight Highlight Total unverstanden ist, dass noch immer keine erneute Home Office Empfehlung ausgesprochen wurde..,
    • Andy 05.08.2020 12:44
      Highlight Highlight Ich würde mir auch wünschen, dass an der Medienkonferenz heute Nachmittag, diese Frage gestellt wird - zumal der Arbeitsplatz gemäss der aktuellen Datenlage die grössere Gefahr darstellt, als der Club. Progressive Firmen wie Google oder Novartis, haben ihre Home-Office Pläne wohl nicht umsonst verlängert..
    • p4trick 05.08.2020 13:26
      Highlight Highlight Ich sage mal so, es gibt Firmen denen ihre Mitarbeiter wichtig sind und andere nicht.
      Es liegt alleine in der Verwantwortung einer Firma WFH durchzusetzen.
    • Andy 05.08.2020 15:19
      Highlight Highlight @p4trick: Das ironische dabei ist ja, dass sich ja sogar für die Firmen lohnen würde, die eigenen Leute zu schützen (abgesehen von Ausfällen, sind gewisse Teams sogar produktiver..). Viele Firmen wehren sich lediglich dagegen, weil sie glauben das Micro-Management zu besseren Resultaten führt - was ein Irrglaube ist.

      Ich spreche nicht von einem Gesetz, aber schon die "Empfehlung" würde wohl für einigen Paradigmenwechsel sorgen. Aktuell wird das Thema einfach totgeschwiegen, was absolut unverständlich ist, wenn man sieht, wo die Ansteckungen stattfinden.
  • Berick 05.08.2020 10:49
    Highlight Highlight Wie kann Eigener Haushalt Platz 1 sein? Kommt der Virus zu mir nach Hause? Irgendwer muss den ja ausserhalb eingefangen haben. Das man den in der Familie weitergibt ist ja dann logisch....

    Wichtig sind die Orte ausserhalb des familiären und beruflichen Kontaktes...
    • Clank 05.08.2020 11:36
      Highlight Highlight Der Virus kommt ja überall von irgendwo. Irgendwenn muss ihn jedesmal von ausserhalb eingefangen haben, damit er an einem neuen Ort gebracht wird. Der Virus entsteht nicht einfach so plötzlich im Club oder Büro.
      Deine Überlegung macht keinen Sinn.
    • Jonaman 05.08.2020 11:47
      Highlight Highlight "Wie kann Eigener Haushalt Platz 1 sein?"
      1 Person steckt sich im Club an und steckt selbst 2 Personen zu Hause an.
      1 Person steckt sich im Büro an und steckt selbst 2 Personen zu Hause an.
      Voilà, du hast 4 Ansteckungen zu Hause aber nur 1 im Club und Büro.
    • Barracuda 05.08.2020 13:07
      Highlight Highlight @Clank
      Das sind Nebelpetarden von dir. Die Familien sind in der Tat nie das Problem, weil das sekundäre Gefahrenherde sind und dort Ansteckungen nicht vermeidbar sind im Gegensatz zu anderen Orten! In der Familie waren die Ansteckungen schon immer am höchsten, trotzdem waren wir mal auf 10 Fällen! Die Ansteckung ist logischerweise dort am höchsten, wo du keine geeigneten Schutzkonzepte erstellen kannst. Und das ist nun mal unter anderem in Clubs der Fall, wo du mit x Leuten ohne wirksame Schutzmassnahmen in einem Raum eingepfercht bist und wo du einander anschreist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 05.08.2020 10:27
    Highlight Highlight Das Beispiel mit den 4 Infektionen am Arbeitsplatz durch einen infizierten aus dem Club zeigt doch eigentlich die Nutzlosigkeit der Daten.
    Also 1 Club 3 Arbeit, wobei die 3 Arbeit nicht entstanden wären, wenn der Club nicht geöffnet wäre.
    • Clank 05.08.2020 11:40
      Highlight Highlight Das Ganze funktioniert ja auch umgekehrt. Jemand steckt sich im Büro an und geht dann im Club und steckt dort weitere 3 Leute an. In Statistik heisst das 1 Arbeit, 3 Club, obwohl die 3 Fälle im Club, nicht entstanden wären, wenn der Typ Homeoffice gemacht hätte.
      Die Ansteckungsorte anders zu definieren macht keinen Sinn, sonst kann man gerade bei jedem Fall "China" ankreuzen, dort hat die Infektionskette angefangen.
    • Jonaman 05.08.2020 11:45
      Highlight Highlight Zur Einschätzung und Eingrenzung der Anzahl Infizierungen sind die Zahlen sehr wohl wichtig. Man weiss, wo u.U. Massnahmen angepasst werden müssen.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 05.08.2020 13:10
      Highlight Highlight @CLANK...ja das mit China wäre wohl sinnvoll .
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilas 05.08.2020 10:09
    Highlight Highlight "Dort, wo sich Personen über einen längeren Zeitraum im selben Gebäude aufhalten. Sprich: Am Arbeitsplatz, in Alters- und Pflegeheimen... und im Rahmen einer Reise, im Ausland..." So.
    Und daheim. Und warum daheim? Weil man eng zusammenwohnt und jemand das Virus heimbringt denn es entsteht ja nicht in der Wohnung. Also sollte eine Ansteckung daheim doch nicht als Ursprungsort angesehen werden.
    Klar ist, sowenig wie möglich länger in Räumen mit vielen Menschen sein,Distanz, Mundschutz,Hygiene u keine unnötigen Reisen.
    • Jonaman 05.08.2020 11:42
      Highlight Highlight "denn es entsteht ja nicht in der Wohnung" - dann kannst du jede Kategorie weglassen.
    • Barracuda 05.08.2020 13:09
      Highlight Highlight @Jonaman
      Nein! Die Frage ist, wo du dich am einfachsten anstecken kannst! Die grössten Gefahrenherde sind massgebend.
    • Qui-Gon 05.08.2020 13:13
      Highlight Highlight jonaman, aber wohnen tut jeder. Fast alles andere kann weitgehend umgangen werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ein Schelm 05.08.2020 09:58
    Highlight Highlight Das Nachtleben bashing war halt einfacher als an einer soliden und umsetzbaren Lösung für die eigentlichen "Risikoorte" zu arbeiten.

    Niemand will die Leute zu Hause zu Massnahmen zwingen das ist mir klar. Und vor der Wirtschaft macht der Bund ja regelmässig einen Kniefall.

    Aber alle Stenkereien mal beiseite. Eine einheitliche Datenlage wäre ein erster Schritt. Kommt schon BAG, ihr könntet diese einfordern. Und wenn es bedeutet dass Personen welche jahrelang in irgendwelchem Zweigstellen vor sich hin gegammelt haben jetzt endlich mal arbeiten müssen.
  • _andreas 05.08.2020 09:58
    Highlight Highlight An den oben eingebundenen Grafiken sieht man schon, dass eine einigermassen gute und verständliche Statistik unmöglich ist, das fängt schon alleine bei den verschiedenen Bezeichnungen für das gleiche an.
  • Wen nicht Ich wer dann 05.08.2020 09:57
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehe, die Personen welche in der Familie jemanden anstecken müssen sich ja vorher auch irgendwo infiziert haben. Und das ist ja dann eher ein Club, der Arbeitsplatz, oder die ÖV.

    Warum wird dann die Familie als primärer Ansteckungsort überhaupt gerechnet?
    • lilie 05.08.2020 12:22
      Highlight Highlight @Wen nicht: Weil der, der sich zuhause ansteckte, sich zuhause angesteckt hat und nirgends sonst.

      Das andere Familienmitglied, welches den Virus nach Hause brachte, hat sich hingegen irgendwo ausserhalb angesteckt, und das wird auch so vermerkt.

      Es geht darum, wo die Übertragung stattfindet, nicht wo die Ursache ist. Weil die ist ja bekannt (irgendeine Fledermaus in China).
  • Verflixtundzugenäht 05.08.2020 09:46
    Highlight Highlight Danke fürs recherchieren. Die Zahlen der Kantone sind alle vergleichbar. Dass sich so viele im Ausland anstecken find ich überraschend
    • Garp 05.08.2020 12:53
      Highlight Highlight Das ist nicht überraschend, im Urlaub will man die Seele baumeln lassen und vergisst dann schnell die Vorsichtsmassnahmen.
  • woezzl 05.08.2020 09:38
    Highlight Highlight Aber sind wir dich ehrlich. Der Ansteckungsort Haushalts ist ja eigentlich ein Witz. Von irgendwoher ausserhalb wird er ja nachhause geschleppt, die Frage ist von wo.
    • Clank 05.08.2020 11:42
      Highlight Highlight Das kannst du ja bei jedem anderen Ansteckungsort auch sagen. Der Virus entsteht nicht magisch an einem Ort, sondern wird jedes Mal, von jemand ausserhalbes mitgeschleppt.
    • NullAchtFünfzehn 05.08.2020 11:47
      Highlight Highlight Ok, woezzl, seien wir ehrlich ( das willst du doch):
      Auch der “Superspreader“ im Club kam von irgendwoher ausserhalb des Clubs. Also ganz gleich wie in der Familie.
      Das heisst halt nun, dass wir uns zuhause der Gefahr bewusst sein müssen. Jeder unserer Liebsten kann sich angesteckt haben und den Virus nach Hause getragen haben.
  • versy 05.08.2020 09:35
    Highlight Highlight Wieso gibt der Bund/BAG den Kantonen nicht einfach eine Vorgabe welche Daten er haben möchte?
    Wenn es ein Kanton dann nicht macht, kann man ihn immernoch "unehrenhaft" an einer Pressekonferenz erwähnen 😆
    Fertiges "gelauer" des BAG was das betrifft, null Pfupf um diese Situation zu verbessern.
    • iudex 05.08.2020 09:56
      Highlight Highlight Weil die Kantone zuständig sind.
    • ulmo 05.08.2020 12:12
      Highlight Highlight Der BAG erhält seine Daten nicht von den Kantonen, sondern direkt von den Ärzten. Jeder Arzt, der einen positiven Test macht, muss dies dem BAG direkt per Formular melden. Das Kantonale Tracing hat damit nichts zu tun.

      Leider ist dies vielen nicht klar.
  • Haebu 05.08.2020 09:32
    Highlight Highlight Fazit: Die Zahlen sagen momentan gar nichts aus aufgrund der fehlenden und lückenhaften Datengrundlage.

    Interessant und beunruhigend finde ich die hohe Zahl an unbekannten Antseckungsorten wie z.B. in Zürich. Da stehlt sich die Frage, ob das Contact-Tracing auf die Dauer ausreichend ist bei einer so hohen Ungewissheit.
    • Garp 05.08.2020 15:11
      Highlight Highlight Das Contact Tracing hilft einfach Infektionsketten zu unterbinden. Das ist schon eine der wichtigsten Massnahmen. Nebenbei können dann eben noch Daten erhoben werden.
  • Posersalami 05.08.2020 09:25
    Highlight Highlight In wie vielen Artikeln wollt ihr das Versagen der Schweiz noch ausbreiten?

    Es versagt hier wirklich jeder, vom Bundesrat bis ganz hinunter zum Privathaushalt. Der Bundesrat, weil er es noch nicht mal hinbekommt einheitliche Regeln zur Erfassung zu definieren und der Privathaushalt, weil selbst einfachste Regeln viele Menschen völlig überfordern. Dazwischen das Trauerspiel im BAG die lieber Faxpapier wiegen anstatt eine moderne Lösung anzustreben und die Kantone, die.. ach lassen wir das.

    Wir können froh sein, dass das Virus nur so naja-schlimm ist. Wäre es ernst, gäbe es keine Schweiz mehr.
    • Petar Marjanović 05.08.2020 11:25
      Highlight Highlight Ist halt unser Job. Sorri.
    • covfefe 05.08.2020 13:12
      Highlight Highlight @Petar
      Das finde ich persönlich eine ganz schlechte Aussage. Ihr seit Meinungsbildner, was man deutlich an den Kommentaren hier erkennt. Solange ihr negativ über Bund, BAG, Kantone.. herzieht, wird sich das Bild eurer Leser nicht ändern.
      Und ein Hoch auf jene die noch nie einen Fehler gemacht haben. Alle stehen hier vor einem Problem dass es so in der Neuzeit (lassen wir die Schweinegrippe aussen vor) noch nicht gab.

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