DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ordnungsbussen und mehr Tests: Diese Massnahmen diskutiert der Bundesrat heute

Heute ist wieder Bundesratssitzung. Was dabei besprochen wird und ob uns weitere Massnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus in der Schweiz drohen, erfährst du hier.



Vor zwei Wochen hat der Bundesrat die bereits bestehenden Corona-Regeln in der Schweiz um weitere sechs Wochen verlängert und die allgemeinen Massnahmen weiter verschärft. Damals wurden die Verschärfungen eine Woche zuvor in die Vernehmlassung für die Kantone gegeben, dieses Mal gab es nichts in dieser Art. Wird Gesundheitsminister Alain Berset trotzdem mit weiteren Einschränkungen aufwarten? Das musst du zur Bundesratssitzung vom 27. Januar wissen:

Diese Punkte sind noch ungeklärt

Zwar hat der Bundesrat bereits am 13. Januar die Karten in Sachen Coronavirus neu gemischt und weitreichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens eingeführt. Trotzdem gibt es noch einige Punkte, die nicht ganz klar sind. Diese gehören dazu und könnten an der Sitzung vom 27. Januar besprochen und an der Medienkonferenz präsentiert werden:

Diese Massnahmen könnten diskutiert werden

Die wohl drängendsten Fragen, die die Schweiz im Moment beschäftigen, drehen sich um den Grenzverkehr, die Massentests und die Schulen. Weitgehende Massnahmen von Berset zur weiteren Eindämmung des Coronavirus werden jedoch keine erwartet, da diese sonst letzte Woche in die Vernehmlassung für die Kantone gegeben worden wären.

In einem offenen Brief forderten alle Bundesratsparteien, dass die Bestimmungen für den Grenzverkehr vereinheitlicht werden sollen. So fordern die Parteipräsidentinnen und -präsidenten, dass jede Person bei der Ein- oder Rückreise in die Schweiz einen Corona-Test machen soll und sich in Quarantäne begeben muss. Sollte ein weiterer Test fünf Tage nach der Einreise ebenfalls ein negatives Resultat anzeigen, kann die Quarantäne beendet werden.

Der offene Brief:

Weiter laufe ein Vernehmlassungsverfahren in den Kantonen zur Ausweitung der Personen, die sich auf Kosten des Bundes auf eine Corona-Infektion testen lassen können. So würde der Bund beispielsweise auch die Kosten von Tests im Umfeld von Risikopatienten übernehmen, wenn sich Personen ohne Symptome testen lassen. Weiter werden auch Ordnungsbussen zwischen 100 und 300 Franken für Zuwiderhandlungen gegen die Hygienemassnahmen und Corona-Regeln diskutiert. Hier sollen am Mittwoch erste Entscheidungen fallen.

Obwohl im Ausland die Schulen geschlossen bleiben und von zu Hause aus unterrichtet wird, steht dies für die Schweiz im Moment nicht zur Diskussion. Sogar die Corona-Taskforce rät momentan von flächendeckenden Schulschliessungen ab. Trotzdem dürfte uns das Thema in den nächsten Wochen beschäftigen, zumal bereits in einigen Schulen die britische Variante des Coronavirus um sich griff. Verschärfungen in den Skigebieten oder gar eine Schliessung ist nicht geplant.

Skifahrer mit Schutzmaske im Dorf Wengen, aufgenommen am Freitag, 8. Januar 2021, im Skigebiet Grindelwald - Wengen. Die Berner Skigebiete bleiben trotz Coronavirus geoeffnet, mit reduzierter Transportkapazitaet.  (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Eine Schliessung der Skigebiete ist zum jetzigen Zeitpunkt unwahrscheinlich. Bild: keystone

Das wissen wir bereits

Konkret ist nur bekannt, dass am Mittwoch Entscheidungen zur Übernahme der Kosten von Tests und zu einheitlichen Ordnungsbussen folgen. Weitere Einschränkungen oder Massnahmen kämen überraschend. Die Schweiz wird an der besonderen Lage festhalten.

Denn die Hospitalisationen, die Todesfälle sowie auch die Fallzahlen sind in den letzten Wochen rückgängig. «Die Richtung stimmt uns verhalten optimistisch», sagte Patrick Mathys vom Bundesamt für Gesundheit am Dienstag an der Pressekonferenz des BAGs.

Wann findet die Pressekonferenz des Bundesrates statt?

Die Bundesratssitzung findet jeweils am Morgen statt. Vor dem Mittag wird es sicher keine Medienkonferenz dazu geben. Je nachdem, wie lange die Sitzung dauert, wird der Bundesrat erst später am Nachmittag vor die Medien treten. Heute wurde die Medienkonferenz für 14 Uhr angekündigt.

Ausserdem wird Bundersrätin Simonetta Sommaruga am Donnerstagmorgen eine weitere Medienkonferenz abhalten. Das Thema wird aber nicht das Coronavirus sein sondern die langfristige Klimastrategie der Schweiz.

Bundespraesidentin Simonetta Sommaruga, Mitte, spricht an der Seite von Bundesrat Guy Parmelin, links, und Bundesrat Alain Berset, rechts, an einer Medienkonferenz, am Freitag, 18. Dezember 2020, im Medienzentrum Bundeshaus in Bern zur Verschaerfung der Corona-Massnahmen wegen der weitherhin hohen Fallzahlen in der Schweiz. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: keystone

Wo kann ich die Medienkonferenz live mitverfolgen?

Die Medienkonferenz des Bundesrates wird live auf YouTube gestreamt. Du wirst kurz vor Beginn der Konferenz auf dieser Seite einen Link zum Livestream finden. Zudem wird watson die Pressekonferenz tickern. Die wichtigsten Punkte dazu findest du am Nachmittag in unserem Liveticker.

(leo)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

So wird in Luzern geimpft

Arena: Parmelin verteidigt Corona-Massnahmen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Wie viele Personen wurden positiv auf das Coronavirus getestet? Wie viele sind daran verstorben? Und wie ausgelastet sind die Spitalbetten in deinem Kanton? Ein Überblick.

Am 24. Februar 2020 fiel der erste Test in der Schweiz positiv aus: Eine Person im Tessin hat sich mit dem Coronavirus infiziert. So hat sich die Kurve in der Schweiz seit Ende Februar entwickelt.

Anmerkung: Der Balken des aktuellen Tages enthält teilweise erst die Angaben von einigen Kantonen und kann im Verlauf des Tages noch grösser werden. Die Veränderung in Prozent im Titel bezieht sich daher auf die letzten beiden definitiven Fallzahlen.

Das Coronavirus hat inzwischen alle Kantone der …

Artikel lesen
Link zum Artikel