Post
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Paket-Rekordmengen bei der Post an Black Friday und Cyber Monday



Ein Postbote liefert Pakete aus, am Donnerstag, 19. Maerz 2020 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Viel zu tun bei der Post. Bild: KEYSTONE

7,3 Millionen Pakete hat die Schweizerische Post in der Woche um Black Friday und Cyber Monday befördert. Dies sei fast ein Viertel mehr als 2019 und ein neuer Rekord, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Es geht um den Zeitraum vom 23. November bis und mit 1. Dezember. Durchschnittlich lieferten die Pöstlerinnen und Pöstler pro Tag mehr als 900'000 Pakete aus, in den Tagen unmittelbar nach Black Friday und Cyber Monday waren es sogar über eine Million.

Die Sortiermaschinen in den Paketzentren seien 22 Stunden am Tag gelaufen, heisst es in der Mitteilung. Die Belegschaft habe in Sonderschichten gearbeitet und auch samstags, damit alles fristgerecht habe sortiert werden können. Und so gehe es auch die nächsten Wochen weiter.

Die im September und November eröffneten regionalen Paketzentren in Vétroz und Untervaz hätten den ersten Härtetest erfolgreich bestanden. Sie hätten die grossen Paketzentren in Daillens, Härkingen, Frauenfeld und Urdorf so entlasten können wie erhofft – zusammen mit den regionalen Paketzentren in Cadanezzo und Ostermundigen, die bereits 2019 beziehungsweise im März 2020 eröffnet wurden. Insgesamt würden die regionalen Zentren täglich rund 190'000 Pakete verarbeiten.

Jahresrekord am 15. Dezember erwartet

«Nach Black Friday ist vor Weihnachten», schreibt die Post. Die Paketvolumen würden hoch bleiben und tageweise weiter zunehmen. Am Dienstag, 15. Dezember, rechne die Post mit der grössten Menge des Jahres.

Die weiteren Prognosen: Ein leichter Rückgang der Mengen in der Altjahreswoche und eine erneute Zunahme im Januar, dann flache die Kurve wieder etwas ab, bis sie an Ostern wieder stark ansteige. Eines scheine bereits jetzt klar: «Die Paketmengen kehren nicht mehr auf das Niveau vor Corona zurück», so Paket-Chef Stefan Luginbühl.

Der Onlinehandel werde weiter stetig wachsen – und damit die Paketmenge. Gleichzeitig wollten die Kundinnen und Kunden ihre Waren immer schneller erhalten. Damit die Post die Paketberge auch künftig zuverlässig verarbeiten könne, müsse sie ihre Kapazitäten abermals vergrössern.

Bis 2030 wolle die Post weitere regionale Paketzentren in Betrieb nehmen, voraussichtlich im Umkreis grosser Ballungszentren wie Basel, Bern oder Zürich. Man werde «zu gegebener Zeit» darüber kommunizieren. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Taskforce-Ökonom warnt: «Unser kulturell bedingter Sparreflex hat tödliche Folgen»

Die Ökonomen der Science-Taskforce sind sich einig: Grosszügige finanzielle Unterstützung ist jetzt angebracht und muss mit den Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus einher gehen. Der Bundesrat entscheidet am Mittwoch.

Mit Spannung erwarten viele die Bundesratssitzung von kommendem Mittwoch. Von Finanzminister Ueli Maurer wird erwartet, dass er dann Lockerungen der Härtefall-Regeln kommuniziert. Mitte Dezember entschied der Bundesrat, zur Abfederung der wirtschaftlichen Schäden das Härtefall-Programm für Unternehmen aufzustocken. Doch die beschlossene Regelung ist kompliziert und in vielen Kantonen hapert die Umsetzung. Betriebe, die dringend auf Hilfskredite angewiesen wären, werden abgewiesen oder …

Artikel lesen
Link zum Artikel