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Corona könnte den Handy-Markt umkrempeln – zugunsten der Konsumenten

Vor drei Jahren hat noch niemand geglaubt, dass jemand über 1000 Franken für ein normales Smartphone ausgeben würde. Heute ist das schon fast günstig. Doch es bahnt sich ein Umbruch an – auch dank Corona.



Jahrelang haben Smartphone-Hersteller die Preise für ihre Flaggschiffe kontinuierlich angehoben. Selbst als Apple 2017 mit dem iPhone X die symbolische Grenze von 1000 Franken überschritten hat, wurden die Geräte weiterhin gekauft. Dies führte dazu, dass auch bald andere Hersteller diesen Schritt wagten. Zuletzt kostete das Top-Modell von Samsung beim Marktstart schwindelerregende 1549 Franken. Egal welche horrende Zahl die Hersteller auf das Preisschild schrieben, die Nutzer schienen es zu akzeptieren.

Ironischerweise war es wohl die Tatsache, dass Handy-Nutzer ihre Geräte weniger oft ersetzt haben, die zu diesem Preisanstieg geführt hat. Ein iPhone-User behält sein Gerät mittlerweile durchschnittlich vier Jahre. Wenn die Kunden also nicht jedes Jahr ein neues iPhone kaufen, kostet es dann eben zwei- oder dreimal so viel. Man bezahlt das Geld, das man durch längere Nutzung des Handys gespart hat, also doch teilweise. Diese Strategie könnte für Handy-Hersteller nun aber langsam ein Ende finden.

Kunden greifen wieder mehr zu günstigen Smartphones

Die weltweiten Smartphone-Verkaufszahlen zeigen, dass Nutzer immer weniger bereit sind, über 1000 Franken für ein Handy zu bezahlen. So war das meistverkaufte Android-Smartphone in den ersten drei Monaten 2020 kein teures Flaggschiff, sondern ein Budget-Smartphone: das Samsung A51 für rund 300 Franken. Obwohl das Gerät erst im Januar dieses Jahres erschienen ist, führt es die Verkaufscharts bei den Android-Handys an.

Auch dahinter geht es mit dem Redmi 8 günstig weiter. Das Smartphone der Xiaomi-Tochter kostet in der günstigsten Ausführung gerade einmal 139 Franken. Erst auf dem dritten Platz schafft es mit dem Samsung S20 Plus ein Flaggschiff ins Ranking. Aber auch hier zeigt sich: Die Kunden greifen lieber zum günstigeren S20 Plus als zum S20 Ultra, das rund 450 Franken mehr kostet.

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Auffällig: Huawei ist nicht mehr vertreten. Hier zeigt wohl der US-Bann seine Wirkung. Bild: Strategy Analytics

Der Analyse-Dienst Strategy Analytics nennt als Grund für dieses neue Preisbewusstsein unter anderem die Mobilfunkbetreiber. Diese hätten die Subventionen für Geräte in den letzten Jahren immer weiter reduziert. Aber auch die Coronakrise zeigte ihre Auswirkungen.

«Viele Länder geraten jetzt in eine Rezession. Verbraucher wünschen sich preiswerte Geräte mit ausreichend technischer Leistung zu erschwinglichen Preisen.»

Dies könnte dazu führen, dass der Markt im Bereich der Mittelklasse, respektive der preiswerten Top-Smartphones weiterhin wachsen wird – vermutlich zulasten der teuren Flaggschiffe.

Auch Apple-Kunden kaufen preisbewusster

Auch bei Apple deutet sich an, dass Kunden immer häufiger auf den Preis schauen. Von den drei im Herbst vorgestellten Topmodellen wurde das iPhone 11 nach Schätzung des Analyse-Dienstes mehr als doppelt so häufig verkauft wie die teureren beiden Ausführungen zusammen. Da passt es natürlich nahezu perfekt, dass Apple mit der kürzlich vorgestellten Neuauflage des iPhone SE die Nachfrage nach günstigen Handys bedient.

Insgesamt bleibt die Kaufkraft der Apple-Kundschaft aber hoch. So verkauften Samsung und Huawei beide rund 18 Prozent weniger Smartphones, während der Rückgang bei Apple nicht einmal ein Prozent betrug.

Verkaufte Smartphones in Millionen Einheiten:

Bild

(Zum Vergrössern auf das Bild klicken). Bild: idc.com

Chinesische Billiganbieter profitieren und sind weiterhin auf dem Vormarsch

Die Sensibilisierung der Handy-Nutzer machen sich vor allem die chinesischen Marken zunutze. Bereits Huawei hatte vor rund sieben Jahren mit günstigen Einstiegsmodellen in Europa Fuss gefasst. Diesen Erfolg scheint nun Xiaomi zu wiederholen – mit dem Unterschied, dass Xiaomi top Hardware zu Niedrigpreisen anbietet. Mit einem Wachstum von über 6,1 Prozent von Januar bis März 2020 konnte sich das «chinesische Apple» erstmals einen zweistelligen Marktanteil sichern. Geht es so weiter, könnte Xiaomi Apple in wenigen Jahren als weltweite Nummer drei ablösen.

Gleich hinter Xiaomi reiht sich mit Vivo die nächste chinesische Marke ein. Vivo gehört zusammen mit Oppo und OnePlus zum Elektronikriesen BBK Electronics. Gemessen an den Stückzahlen ist der Konzern hinter Samsung der zweitgrösste Smartphone-Hersteller der Welt. Vivo ist zwar in Europa noch nicht so bekannt, allerdings gibt es schon länger Gerüchte, dass der Hersteller seine Präsenz in Europa stark ausbauen will.

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Bild: idc.com

Teure Geräte noch nicht am Ende

Sofort verschwinden – wenn überhaupt – werden die teuren Flaggschiffe aber nicht. Dass die Hochpreisstrategie im Moment noch aufgeht, zeigt eine Aussage von Samsung. Demnach habe der höhere Preis des Galaxy S20 zu einer Gewinnsteigerung geführt.

Davon will dann auch der eine oder andere Billighersteller profitieren, wie das Beispiel von OnePlus zeigt. Wie Xiaomi war OnePlus bisher vor allem für Top-Hardware zu günstigen Preisen bekannt. In den Anfangszeiten hiess es vonseiten OnePlus sogar, dass ein top Smartphone nicht mehr als 600 Dollar zu kosten brauche. Diese Haltung hat der Hersteller mit dem jüngsten Flaggschiff OnePlus 8 Pro mehr als nur Lügen gestraft: Die günstigste Variante kostete bei Markteintritt 949 Franken.

Gleichzeitig hat Samsung schon lange gemerkt, dass man nicht mehr mithalten kann, wenn man hauptsächlich auf das Hochpreissegment setzt. Diese Taktik hatte zuletzt dazu geführt, dass man praktisch aus dem chinesischen Markt gedrängt wurde. Inzwischen veröffentlicht Samsung gefühlt monatlich ein neues Budget-Smartphone. Doch auch die anderen Hersteller mischen mit guten Handys im Niedrigpreissegment mit. Wer heute ein Top-Handy will, braucht nicht mehr als 500 Franken auszugeben. Das wird den Leuten nun immer häufiger bewusst – auch dank Corona.

Was ist für dich die preisliche Obergrenze, wenn du ein Smartphone kaufst?

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ruego 26.05.2020 21:49
    Highlight Highlight Da ich als Student nie wirklich Geld zur Verfügung hatte, kaufte ich jeweils ein zwei, drei Jahre altes "Topmodel" für ca. 200.- im Shop. Bis heute zieht sich dies so weiter.

    Witzig dabei ist, dass ich trotzdem immer das Gefühl habe revolutionäre Technologie und Fortschritt erleben zu dürfen. Denn im Vergleich zu meinem "völlig veralteten" Vorgänger ist es das ja auch... Einfach paar Jahre später.

    Möglich, dass sobald mein Samsung Galaxy A6 den Geist aufgibt ich in drei vier Jahren ein Iphone X für 200.- kaufe...

    Kann ich nur jedem empfehlen...
  • Back in Time 26.05.2020 18:04
    Highlight Highlight Was können denn die Top-Modelle mehr oder besser als die günstigen Geräte? Für die, die viel am Handy spielen und/oder gern die beste verfügbare Kamera haben, mag das ja ok sein. Aber vielen Leuten bieten die günstigen Modelle bereits mehr als genug Leistung. Ich habe mir damals das Galaxy S7 neu gekauft, als es lanciert wurde. Ein S20 hole ich mir aber nicht, da ich nichts daran finde, was mich überzeugt. Ich werde beim nächsten Gerät eher kein Samsung mehr kaufen.
  • tuco 26.05.2020 17:34
    Highlight Highlight Glaube es mir...

    mehr als genug... und funtioniert einwandfrei...



    Benutzer Bild
  • Blues 26.05.2020 17:27
    Highlight Highlight Wenn ich mir vorstelle: ein Mobile für Fr. 1000.00 und dann noch monatliche kosten von ca. Fr. 400.00 so würde ich mir eher in 2 Jahren ein schönes gebrauchtes Auto kaufen und das ohne Verschuldung.
    • Gopfridsenkel 27.05.2020 15:50
      Highlight Highlight Wieso monatliche Kosten von 400 CHF?
  • Firefly 26.05.2020 15:30
    Highlight Highlight "Wenn die Kunden also nicht jedes Jahr ein neues iPhone kaufen, kostet es dann eben zwei- oder dreimal so viel. Man bezahlt das Geld, das man durch längere Nutzung des Handys gespart hat, also doch teilweise. "

    Ist ja gut für die Umwelt. Der Trend sollte meiner Meinung nach in diese Richtung weitergehen. Teuer, dafür hohe Qualität und hält länger... so wird weniger Abfall produziert.
    • rburri38 26.05.2020 17:46
      Highlight Highlight Die teureren haben nicht unbedingt bessere Qualität. Zudem sind sie praktisch immer günstiger und einfacher zu Reparieren. Schau z.B. mal das iPhone 11 Pro: Wenn die Glas-Rückseite (Ja, Rückseite!) kaputt geht, kostet eine Reparatur 600 Franken (!). Es ist praktisch unmöglich, das selber zu machen. Bei günstigen Geräten kann man das für 20 Franken meistens selber kurz erledigen.
  • AndOne 26.05.2020 14:47
    Highlight Highlight Ein Smartphone über 1000.- Franken ist völlig überissen. Die Dinger gehen ja gerne mal verloren, kaputt oder werden gestohlen. Ich würde niemals >1000 für ein Smartphone ausgeben. 500-700.- maximal.
  • Knety 26.05.2020 13:59
    Highlight Highlight Endlich!! Man fühlte sich ja teilweise in die 90er Jahre zurückversetzt.
  • Füdlifingerfritz 26.05.2020 13:22
    Highlight Highlight Habe schon länger nicht mehr als 200.-- für ein neues Handy ausgegeben und fahre damit ausgezeichnet. Wenn man gut mit ihnen umgeht, halten die ja genau so lang. Aber kommt natürlich auf den jeweiligen Anspruch ans Gerät an. Wer Luxus will, kommt mit einem alten Samsung-Modell für 120 Franken natürlich nicht weit.
  • moedesty 26.05.2020 13:14
    Highlight Highlight Gott wie sich die Menschen easy für dumm verkaufen lassen. Zuerst gewöhnt man "uns" an 1000+ Handys damit dann CHF 500-700 als günstig angesehen wird.

    Gut gemacht Apple und Samsung.
  • Alnothur 26.05.2020 13:04
    Highlight Highlight Ich bin sehr glücklich gewesen mit meinem Fairphone 2 und habe jetzt aufs Fairphone 3 gewechselt. Das werde ich die nächsten 4 Jahre behalten - mindestens.
    • Moeff 27.05.2020 09:05
      Highlight Highlight Mein Fairphone 2 war leider eine Katastrophe, machte ständig Probleme. Das habe ich der guten Sache akzeptiert. Was mich sehr enttäuscht hat, war der Support. Sie waren überhaupt nicht an der Lösung der Probleme interessiert sondern haben ienfach immer angeboten das entsprechende Teil zu ersetzten (Bildschirm, Akku), obwohl dank dem offiziellen Communityforum klar war, dass nicht kaputte Komponenten das Problem waren. So macht das ganze keinen Sinn und der Ressourcenverbrauch bleibt gleich hoch
  • bärn 26.05.2020 12:45
    Highlight Highlight was ich nie verstehen werde:

    wieso kauft man samsung mit ihren absolut unnötigen eigenen kalender, kontakte etc apps welche dann möglicherweise einfach nicht gesichert werden?

    wieso kauft man nicht androidone geräte wie zum beispiel pixel, nokia, sony?

    wieso verkauft google nicht endlich seine pixel geräte offiziell in der schweiz? die bedenklich tiefen verkaufszahlen sollten eigentlich dazu bewegen möglichst viele absatzkanäle zu öffnen

    ich für mich warte auf das pixel 4a... scheint ja preisgünstig zu werden und hat wohl wieder eine topcamera und hoffentlich wifi calling...

    habe fertig
    • ursus3000 26.05.2020 17:52
      Highlight Highlight Samsung und Google könnten noch was lernen von Dir . Wenn ich die wär würde ich Dich anstellen
  • Blues 26.05.2020 12:18
    Highlight Highlight Ich habe das günstige Mobile meiner Frau versehentlich mit einem Glas Wasser zerstört. Beim Telco Anbieter hätte wir für das gleiche wieder über 200.00 Fr. bezahlen müssen. Jetzt hat sie ein ganz einfaches mit Whatsapp für Fr. 88.00 und ist begeistert.
  • N. Y. P. 26.05.2020 11:48
    Highlight Highlight Dieses A51 von Samsung für 300 Hämmer werde ich mir auf jeden Fall genauer ansehen.

    Wie lange dieser Knochen wohl hält?
    • Pascal Scherrer 26.05.2020 13:54
      Highlight Highlight @N. Y. P.: Günstige Geräte halten locker 2, 3 Jahre, wenn nicht sogar länger. Kommt natürlich immer auf den Verwendungszweck und den Umgang an. ;)

      Das Problem ist eher, das günstigere Geräte oft nicht so lange Updates erhalten.
    • N. Y. P. 26.05.2020 14:19
      Highlight Highlight Ach so. Danke für die Info.

      Falls man also billige Handys kauft, sollte man zugreifen, wenn sie auf den Markt kommen, damit die Updates sicher genug lange laufen.

      Dieses A51 wäre also eine geeignete Beute für mich als Proletarier.
    • rburri38 26.05.2020 17:47
      Highlight Highlight Investiere nach 2-3 Jahren einfach ein paar Minuten ins rooting, nimm z.B. ein Linage OS, und du bekommst Updates für mindestens 5 weitere Jahre, vermutlich viel länger ;)
  • Negan 83 26.05.2020 11:42
    Highlight Highlight Einer der Gründe ist auch das man jedes Jahr ein neues Gerät bringen muss. Würde man dieses Zeitfenster wieder vergrössern sagen wir auf zwei bie vier Jahre, gäbe es längerfristig auch wieder grössere Technische sprünge. Und gerade dies ist bei manchrn Geräten nur bedingt gegeben!
  • db13 26.05.2020 11:42
    Highlight Highlight Schade, dass es für die Einsicht, dass ein Gerät für einen Bruchteil des Preises der Flagschiffe für mindestens 90 Prozent der Benutzer alle Anforderungen erfüllt, eine Pandemie und eine Wirtschaftskrise braucht...
  • Ein Schelm 26.05.2020 11:32
    Highlight Highlight Ich denke wie oft jemand ein neues Handy kaufen möchte hängt von jedem selbst ab. Klar ist es begrüssenswert nicht jedes Jahr ein neues zu kaufen.

    Ich für meinen Teil bin sehr zufrieden mit meinem Handy. Kurz mach der Geburt meines ersten Kindes gab es noch eine robuste Hülle oben drauf im die Lebensdauer "zu erweitern". Ersetzen musste ich bisher die Hülle einmal nachdem ich während der Arbeit echt ungünstig darauf gefallen bin.
  • glüngi 26.05.2020 11:23
    Highlight Highlight toll, dann können wir noch schneller, noch mehr Ressourcen verschwenden!
  • HerbertBert 26.05.2020 11:17
    Highlight Highlight Xiaomi, Mittelklasse Samsung (A71), + diverse andere kosten 400-450 Fr. Haben die fast gleiche Hardware wie die Edeltelefone die 3 Mal so viel kosten.

    Klar, z.B. das Samsung Ultra 20 extrem hyper bla bla hat einen besseren Prozessor als da A71, doch nicht einen 3 Mal so starken, die Unterschiede sind weder spürbar noch sonst merkbar. Speicher sowieso erweiterbar. Bleibt noch induktives Laden, was mir die 1000 Fr. nicht wert sind, und bei meinem alten S7 edge eh nie benutzt habe.

    Wozu also nen 1000er mehr in die Hand nehmen für das fast gleiche Produkt? "Pro" ist nur Marketing, sonst nichts.
  • Kastigator 26.05.2020 11:11
    Highlight Highlight Mittlerweile ist auch der Occasionsmarkt gut ausgebaut, es gibt verlässliche Anbieter, die revidierte Geräte mit einem Jahr Garantie verkaufen. So kann man sich recht günstig jeweils das Topmodell des letzten Jahres leisten.
  • Saperlot 26.05.2020 11:04
    Highlight Highlight Ich hatte früher auch teure Abos und alle 2 Jahre gewechselt. IPhone 3g dann 4, 5 und 6, und jetzt hab ich ein günstiges nicht Swisscom Abo, wo nichts subventioniert wurde. Am Anfang war der Sprung der Geräte nach 2 Jahren noch riesig, heutzutage kann man die locker 5,6 Jahre benutzen (iPhones zumindest)
  • Atavar 26.05.2020 11:04
    Highlight Highlight Ich oute mich als Super-Gadget-Affin. Mein Wiederkaufrythmus liegt für Smartphones und Wearables bei ca. 18 Monaten.

    Ich würde eine Marktveränderung sehr begrüssen. Natürlich bin ich "selbst schuld", dass ich einen solchen Wiederbeschaffungsrythmus habe.

    Lustigerweise bin ich sonst wenig Konsumaffin.
  • Dave1974 26.05.2020 10:58
    Highlight Highlight Mein Android hat Fr. 140.- gekostet und läuft seit 4 Jahren tiptop. Der Akku hält und gegebenfalls könnte ich den auch selber wechseln.
    Ist erst mein zweites Smartphone und das erste dient noch immer als mp3-player.
    Leider musste damals ein neues her, weil gewisse Apps auf dem alten nicht mehr liefen.

    Hätte ich nicht wegen des Berufs ein Smartphone gebraucht, hätte ich wohl nur den alten Knochen.
    Dennoch verstehe ich, dass ein Smartphone praktisch sein kann, aber die ständige Wechselei verstehe ich nicht. Gerade mit Blick auf Umweltsünden.
  • Hans Jürg 26.05.2020 10:57
    Highlight Highlight Tipp für ganz Preisbewusste: Behaltet Eure Telefone, bis sie nicht mehr funktionieren. Und damit sie auch Jahre lang ihren Dienst versehen, behandelt sie pfleglich.
    Das schon den Geldbeutel und schont die Umwelt.
  • Ricardo Tubbs 26.05.2020 10:48
    Highlight Highlight habe mir vor zwei Wochen das nokia 7.2 geholt für schmale 250 chf (das xiaomi a3 war vergriffen), weiss nicht was ein 1000 chf telefon besser könnte und wieso man das überhaupt kauft (ausser zum bluffen)…

    hatte vorher das huawei p10 drei jahre, huawei ist für mich aber mittlerweile nicht mehr bezahlbar
  • ast1 26.05.2020 10:47
    Highlight Highlight Das Handy ist der Gegenstand welchen ich mit Abstand am meisten verwende. Im Schnitt fast 100 mal pro Tag. Entsprechend bin ich bereit, für ein tolles Gerät mehr zu bezahlen, und regelmäsSig upzugraden. Ich verkaufe dann mein Handy nach einem Jahr weiter. Da ich es gut behandle sieht‘s meistens aus wie neu. Somit kommt jemand Anderes zu einem günstigeren Occasion-gerät, und ich zu den neusten Features. Die Betriebskosten sind so übrigens vergleichbar, ob man ein Handy nun ein oder zwei Jahre verwendet. Nur wenn man es wirklich braucht bis es hinüber ist wird‘s günstiger.
  • Arnaldo Urbanetti 26.05.2020 10:37
    Highlight Highlight Smartphones sind Massen- und somit Volumenprodukte die zu mindestens 70 % überteuert sind.
    Die Abomasche der TELCO Anbieter versteckte den hohe Preis und so lange quersubventioniert. Dieses Businessmodell stirbt nun hoffentlich.
    Bedauerlich ist, dass nach wie vor importeure und Zwischenhandel bis zu 80% vom Preis abkassieren und Hersteller mit planed obsolence, Lifecyle von 3 Jahren, Mimimalismus & Zwängerei operieren.
    Mein nächstes Handy/Tablett plane ich, nach ca. 10 Jahre, wenn genügend schnell, robust mit internen Speicher von 1TB & technisch up to date mit OS Harmony online zu kaufen.

  • TheKen 26.05.2020 10:36
    Highlight Highlight Ich benutze das mein Mobile nicht zum spielen. Ein Batterieersatz kommt wesentlich billiger als ein komplett neues Handy zu kaufen. News Lesen (Watson acerto), Termine, Mails, Computer fuer den Hosensack, kann nur fuer mich reden, aber mein Mobile genuegt mir noch Jahre.
  • Triumvir 26.05.2020 10:32
    Highlight Highlight Ich kaufe schon lange nur noch Occasion-Handy's dafür aber ehemalige Oberklasse-Modelle. Mein altes gebe ich dabei gleich in Zahlung. Den Wertverlust überlasse ich so gerne den Menschen, die immer das Neuste haben müssen und einfach nicht warten können und ihr Geld zum Fenster hinaus schmeissen wollen oder denen es einfach egal ist, da Geld keine Rolle spielt....
  • tuco 26.05.2020 10:27
    Highlight Highlight

    mein handy nokia 3310 ist günstiger:-)

    hat 49.- franken gekostet und funktioniert wunderbar :-)
  • Cubebyte 26.05.2020 10:24
    Highlight Highlight Tipp für Preisbewusste: Oppe Reno 2.
    Dieses Smartphone bietet mit weitem Abstand das beste Gesamtpaket bis 300.-.
    • Barracuda 26.05.2020 13:21
      Highlight Highlight Xiaomi Mi 9 lite zum gleichen Preis bietet ebenfalls eine überdurchschnittliche Leistung und Ausstattung für 300 Stutz.
    • Tomtom64 26.05.2020 18:07
      Highlight Highlight Habe auch ein Oppo Reno2 und bin absolut glücklich. Knapp unter Highend und einen bomben Akku. Zudem sieht's ohne Hülle auch noch hammer aus.
  • coheed 26.05.2020 10:18
    Highlight Highlight Der gesunde Mittelweg ist wohl auch hier das beste. Ein ultra-billiges Samsung Smartphone welches alle 6-12 Monate gewechselt wird macht auch keinen Sinn. Vor allem da man es dann auch nicht am Occasion-Markt verkaufen kann. Es landet in der Tonne... Die "Luxus"-Modelle sind ein Witz und einfach überteuert. Die Modelle zwischen 600 und 1000 CHF sind wohl am besten vom Preis-Leistungs-Verhältnis und sie halten ein paar Jahre.
    • rburri68 26.05.2020 11:13
      Highlight Highlight Die Ultra-Billigen Samsung halten auch Jahre.und wenn man einmal 30-60min investiert und das Gerät flasht (z.B. ein Linage OS oder Pixel experience), hat man ewig Updates.
  • The Rogue 26.05.2020 10:18
    Highlight Highlight Wie kommt man zu so einer Aussage wenn man nur die Statistiken von diesem Jahr anschaut? Ein Trend kann man nur beobachten wenn man die Zahlen mit dem Vorjahr vergleicht. Ich sehe aber nur Statistiken von diesem Jahr. Dass die teuren Pro Geräte eben für Pros sind und nicht für die breite Masse war ja schon von Anfang an klar..
    • Henri Lapin 26.05.2020 12:34
      Highlight Highlight was ist ein "Pro", wenn es ums Telefon geht?
    • ghawdex 26.05.2020 13:09
      Highlight Highlight Für was steht in deinem Beitrag Pro, Professionel oder Prolethen?
      Bei letzterem wäre ich einigermassen einverstanden ;-)
    • The Rogue 26.05.2020 14:21
      Highlight Highlight User welche Anwendungen benutzen welche auch die mögliche Leistung der Komponenten ausnutzen. Meistens halt im Professionellen Bereich. Wer nur Facebooklet und Whatsapplet gehört da sicher nicht dazu, wer aber trotzdem ein solches Gerät hat gehört vielecht schon zu den anderen "Pros" oder mag einfach die sensationellen Kameras in diesen Geräten ;)
  • Lustiger Baum 26.05.2020 10:15
    Highlight Highlight Der Preis den ein Smartphone haben kann oder darf ist individuell.

    Wird das Gerät zum arbeiten verwendet und muss lange Akkulaufzeiten haben, dann darf es gerne mehr Kosten.

    Wer damit nur WhatsApp, TikTok und weitere Socialmediaservices konsumiert, ist mit einem 2+ Jahre alten Handy bestens bedient.

    Die Geräte machen schon lange keine technischen Sprünge mehr wie früher. Einzig die "Gadgets" können noch eine Mehrwert bieten. Doch was ist da bahnbrechendes gekommen seit FaceID?
    • The Rogue 26.05.2020 10:23
      Highlight Highlight AI und Bionic Prozessoren zum Beispiel?
    • Suigarah 26.05.2020 10:34
      Highlight Highlight Da Stimme ich gerne zu. An mein erstes Smartphone (N900 2009) konnte ich noch den PS Controller zum zocken koppeln. Es hatte nebst BT,WLAN auch einen UKW-Sender. So konnte man über jedes Radio die Gespräche und Musik hören. PS: Bezüglich Akku. Geräte mit 13000 mAh gibts auch.
    • Lustiger Baum 26.05.2020 12:37
      Highlight Highlight Rogue, der Bionic Chip für FaceID wurde doch explizit erwähnt?
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  • Scaros_2 26.05.2020 10:14
    Highlight Highlight Also mein letzter Kauf war das Iphone X als es auf den Markt gekommen ist da ich passend gerade mit dem Abo bei der Swisscom auf Kriegsfuss stand und so vergünstigungen hatte. Das Teil funktioniert heute auch noch und ganz ehrlich. Viel mehr als Whats-App, Fitness apps, Youtube und so zeug macht man damit ja auch nicht (als 0815 User) und Bilder machen habe ich mir abgewöhnt - ich guck das zeug eh kaum an. Ich sehe derzeit keinen Grund in ein neues 1000+ Fr. Gerät zu investieren. Wenn es dann kaputt geht oder anzeichen gibt, ja dann schaue ich nach der nächsten Investition. Aber sonst? Why?
    • db13 26.05.2020 11:38
      Highlight Highlight Warum denn überhaupt ein so teures Gerät? Die aufgezählten Anforderungen erfüllt jedes Handy ab 200 Franken oder gar darunter! Wenns denn kein Apfel sein muss...
  • 7immi 26.05.2020 10:08
    Highlight Highlight Im Umkehrschluss heisst das also, dass die Umwelt darunter leiden wird, wenn wir schneller die Telefone wechseln... Schade. Ich kaufe gerne teurere iPhones und nutze sie dann lange, mein derzeitiges iPhone 6 läuft noch immer, einzig den Akku habe ich kürzlich gewechselt.
    • Hans12 26.05.2020 10:24
      Highlight Highlight Ein teures Telefon hält nicht unbedingt länger. Meine letzten 2 IPhones (7 und 8) haben nach 2 Jahren den Geist aufgegeben (beide mal war es der Lautsprecher und das Mikrophon). Beide haben mit dem grossen Speicher jenseits von CHF 1000 gekostet.
    • Holunder 26.05.2020 10:35
      Highlight Highlight Dazu muss man auch sagen, das die Produktionsbedingungen auch unterschiedlich sind. 2017 gab es mal ein Rating von IT-Firmen (https://sehen-und-handeln.ch/it-rating/)
      Etwas aktuelleres habe ich nach kurzer Google-Suche nicht gefunden.

      Wäre toll, wenn Watson dem mal nachgehen würde und diese Umstände der Preisentwicklung gegenüberstellen würde.
    • Neruda 26.05.2020 10:50
      Highlight Highlight Nur weil ein Handy günstig ist, hält es nicht weniger lang. Das sind eh Fantasiepreise, die nicht durch so viel bessere Komponenten zustandekommen, zumindest qualitativ! Mein 4-jähriges 170.- Xiaomi ist noch gleich schnell wie zu Beginn. Also nix da von schneller Telefon wechseln.
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