Blogs
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Frau sucht eine Flasche Wein.

Bild: shutterstock.com

Edvin Uncorked

Du willst Wein kaufen, hast aber null Ahnung? So schnappst du dir eine gute Flasche

Madelyne Meyer

Wenn du zu den 90% Schweizer gehörst, die Weine nach dem Etikett auswählen, dann bist du hier genau richtig. Willkommen im Auffangbecken.

Ich gehen davon aus, dass du Wein trinkst, Wein liebst, aber davon keine vertiefte Ahnung hast. Eventuell weisst du noch knapp, welche Weine du liebst und welche du hasst. (Als könnte man einen Wein hassen …)

Auch nehme ich an, dass du meistens den gleichen Wein oder Prosecco kaufst. Einfach mal auf Nummer sicher gehen. Das Leben ist unberechenbar genug. Aber was ist, wenn du einen neuen Wein auswählen könntest, ohne komplett daneben zu greifen?

Hier ein paar einfache Tipps:

Setz dein Geografiewissen ein

Kühles Klima sorgt für säurebetonte Weine. Heisses Klima sorgt für reife, schwerere Weine. Suche nach diesen Regionen und Ländern, wenn du knackige, frische Weine magst:

Suche nach diesen Regionen, wenn du schwerere Weine mit etwas höherem Alkoholgehalt suchst:

Etiketten-Hinweis: Zucker

Ein paar Indizien auf dem Etikett können dir verraten, ob im Wein eine gewisse Restsüsse (Zucker wurde nicht komplett in Alkohol verwandelt) bemerkbar sein wird:

Etiketten-Hinweis: Ausbau im Holzfass oder Stahltank

Holzfässer werden mehrheitlich geröstet. Das heisst, die Innenseite wird mit Feuer behandelt/getoastet, was den Zucker im Holz karamellisiert. Stark behandelte Fässer können dem Rotwein gewisse Aromen abgeben, wie Schokolade, Zimt, Karamell, Vanille. Genau, die sogenannten Röstaromen. Falls du diese Aromen magst, bist du am richtigen Ort. Plus: Je länger ein Wein im Holzfass ist, desto mehr kann er sich entfalten und wird geschmeidiger.

Wenn der Wein im Tank reift, mehrheitlich Weisswein, dann steht die Fruchtigkeit im Vordergrund. Jetzt liegt es an dir herauszufinden, was für ein Ausbautyp du bist.

Etiketten-Hinweis: Alte Reben

Alte Reben werfen weniger Ertrag (Trauben) ab als junge, weil sie geschwächt und müde sind. Ähnlich wie wir, irgendwann stoppt man die Performance. Weniger Ertrag steht für Qualität, da nicht einfach haufenweise Trauben, egal in welchem Zustand, geerntet werden. Zudem ist ihr Wurzelnetz dermassen ausgeprägt, dass sie mehr Mineralien aufnehmen können und so komplexer im Gaumen wirken.

Etiketten-Hinweis: Auf der Hefe ausgebaut

Wenn der fast fertige Wein auf der Hefe ausgebaut (gelagert) wird, wirkt er normalerweise runder, ein wenig schwerer und geschmeidiger. Eventuell entdeckst du Aromen von Brioche oder Gipfeli. En Guete.

Etiketten-Hinweis: auf so und so viel Meter

Reben sind ähnlich wie wir. Nicht nur werden sie mit dem Alter besser, sie lieben auch Sonne, frische Luft und Bergeshöhe. Da gedeihen sie auch speziell gut, denn Berge und Hänge bieten drei entscheidende Kontraste gegenüber Tälern:

  1. Direktere und konzentriertere Sonneneinstrahlung: fördert Tannine, macht lagerfähige Weine
  2. Dramatische Temperaturschwankungen: Intensives Sonnenlicht lässt die Trauben genügend geschmacksverstärkende Zucker zu produzieren und die kalten Nächten bedeuten, dass die Trauben ihre Säure und Komplexität bewahren.
  3. Aussergewöhnliche Drainage.
Wandern ist des Rebens Lust. Jupäidibäida.

Offene Fragen stellen

Bester Tipp meinerseits: Wenn es um Wein kaufen geht, dann geh zu einem Weinfachhändler, der dir tatsächlich helfen kann und stelle folgende Fragen:

Etiketten-Hinweis: Alkoholvolumen

Die Alkoholprozente auf dem Etikett verraten Dir viel über den Inhalt:

Azzurroooo!

How much is the fish?

Falls du dich wieder beim Fachhändler deines Vertrauens vorfinden solltest, dann frag ihn tätsch use:

«Wieso sollte ich einen Wein über CHF 20/ 25.- kaufen?»

Er oder sie wird dir erklären, weshalb und du lernst jedes Mal dazu. Plus: Mit Learning by Drinking kommst du auf den Geschmack.

In diesem Sinne: Cheers!

Bild

Madelyne Meyer

Die Weinwelt kann extrem elitär und exklusiv sein. Darauf hat Madelyne Meyer aber gar keine Lust. Mit ihrem unkonventionellen Weinblog Edvin hat sich die Aargauer Weinexpertin in der Schweiz einen Namen gemacht. «Meine Leser mögen wohl meine selbstironische Art. Ich nehme mich und die Weinwelt nicht todernst, zolle dem Wein aber immer genügend Respekt».

Madelyne arbeitet in ihrem Familienbetrieb für Marketing & Kommunikation und schreibt noch für den Gault Millau Channel. Das Ganze rundete sie im September 2019 mit ihrem ersten Buch «Endlich Wein verstehen» ab.
Für watson schreibt Madelyne ab sofort regelmässig exklusiv in ihrem Blog.

Weitere Infos über Madelyne und Wein findest du hier:
Website
Instagram
Facebook

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Restaurant-Tipps der watson-Redaktion

Wir haben das Bachelorette-Viewing mit «Wein doch» verwechselt

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

96
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
96Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • andrew1 26.01.2020 12:35
    Highlight Highlight Noch akurater und einfacher: vivino app downloaden, ettikette fotografieren, auskunft über geschmack, preis, userwertungen erhalten und profitieren...
  • -thomi- 25.01.2020 16:45
    Highlight Highlight Spanien würde ich schon erwähnen. Gerade der Markt in der Schweiz nimmt viele kaltmazerierte, fruchtbetonte, alkoholstarke Weine auf, die deutliche Holzaromen aufweisen. Führt für meinen Geschmack zu einem lästigen Einheitsbrei, aber wir haben bei über 3000 Weinhändlern ja eine nette Auswahl ;-)
  • Lore 25.01.2020 10:20
    Highlight Highlight Oh, gibt es bei der Bezeichnung Unterschiede zwischen D und CH? In D bedeutet „Spätlese, Auslese, Beerenauslese" nicht, dass sie süß sind! Im Gegenteil, es ist eine Bezeichnung für die Qualitätsstufe, bzw. dem Oechslegrad (Zuckergehalt/Mostgewicht) der Trauben bei der Lese. Je nachdem haben Trauben einen anderen Zuckergehalt, der bei der Vergärung mit Hefe zu Alkohol umgewandelt wird. Je mehr Zucker in der Traube vergoren wird, desto mehr Alkohol entsteht. normaler Qualitätswein hat um die 80°oe, Spätles mind. 85° uns Auslese mind. 95°öe
    • Lore 25.01.2020 10:37
      Highlight Highlight ...war noch nicht fertig...

      Also: Man kann auch aus süßen Trauben einen knochentrockenen Wein machen, wenn man ihn durchgären lässt, also die Hefe den Zucker aufmampfen lässt. Ich habe mal eine Auslese mit 3 g Restzucker getrunken, also schön trocken und mit 14% Alk.

      Prost.
    • -thomi- 25.01.2020 16:23
      Highlight Highlight In der CH sind diese Bezeichnungen nicht üblich. Und sie unterscheiden sich zwischen D und AT. Aber es ist generell richtig, dass alles über Kabinett eine spürbare Restsüsse aufweist. Zum Beispiel muss eine Auslese in Österreich 9 g/l Restzucker aufweisen. Spätestens ab der Beerenauslese sind die Weine süss (und geil).
    • Jamaisgamay 25.01.2020 17:32
      Highlight Highlight @thomi: auch die meisten Kabis haben RZ, auch wenn trocken draufsteht. Auch die 'Grossen Gewächse', per Gesetz 'trocken', haben RZ. Einzig 'fränkisch trocken' (steht aber nirgends so drauf) bedeutet idR wirklich trocken. Mich stören diese Zuckerschwänzchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Purscht 25.01.2020 09:07
    Highlight Highlight Es ist häufig ein Qualitätsmerkmal wenn möglichst genaue Ortsangaben auf der Flasche stehen.
  • phiwi80 25.01.2020 09:02
    Highlight Highlight Der Hinweis dass bei Überseeweinen Kalofornie südafrika australien die beigabe von geschmacksstofen erlaubt sind, in europa jedoch nur echte weine, fänd i scho no wichtig.
    • -thomi- 25.01.2020 16:27
      Highlight Highlight Es gibt keinen Wein, der in der EU (und in der CH) als solcher verkauft werden darf, der Geschmacksstoffe beigemischt haben darf. Ansonsten darf er nicht Wein genannt werden. In Europa ist Wein ein Getränk, was aus Trauben der Spezies Vitis vinifera gekeltert wurde und nicht mal andere Vitis Arten sind zugelassen. Richtig ist, dass man in der "neuen Welt" eher bewässern darf und auch sonst im Keller mehr anstellen kann. Aber Geschmacksstoffe? Nein. Wir dürfen in der Schweiz zum beispiel aufzuckern und entsäuern, was den Geschmack ja auch verändert...
    • Jamaisgamay 25.01.2020 18:56
      Highlight Highlight @thomi: naja, 2006 haben die Amis durchgeboxt, dass Eichenchips auch in Europa zugelassen sind. Und die Fraktionierung durch SpinningConeColumn (in Europa nicht zugelassen) geht schon auch Richtung Kunstwein/Aromatisierung.
      Pilzwiderstandsfähige Rebsorten (Piwi) sind Kreuzungen aus V.vinifera und amerikanischen oder asiatischen Vitis-Arten. Bei uns in CH weitgehend zugelassen, in der EU, je nach Land, mit Einschränkungen.
    • -thomi- 26.01.2020 09:14
      Highlight Highlight Bei Geschmacksstoffen denke ich ehrlich gesagt eher an das, was man an der FH Wändenswil so rumexperimentiert mit Wein. Da kann man wirklich schauen, was im Keller alles getan werden kann. Nicht alles davon ist legal. Piwi sind Hybride. Ja, die sind zugelassen. Aber ausser auf Unterlagsreben wirst Du keinen Wein aus V. Berlandieri, V. Amurensis, V. Rupestris finden, der "Wein" heissen darf.
  • Hans Rudolf Rudolf Lavater 25.01.2020 08:14
    Highlight Highlight Null Ahnung? Dann kauf Dir lieber eine Flasche Limo.
    • Burdleferin 25.01.2020 10:20
      Highlight Highlight Das kann man sich ja aufbauen. Interesse und Freude genügen.
  • Spooky 25.01.2020 04:45
    Highlight Highlight Ich trinke Jumilla Alta Sierra DO Karton 6er Drehverschluss 0.24/10cl CHF 2.35 vom Coop.

    Good enough for me!
    Hauptsache, ich werde betrunken. 🐁🐜🐞
    • Gubbe 25.01.2020 09:13
      Highlight Highlight In Spanien bekommst du den für 0.25 Rp. pro Liter.
      Das gibt ein Fest ;-)
  • Gubbe 25.01.2020 00:25
    Highlight Highlight Der Wein wird durch den Preis nicht besser. Auch die Lagerung über 8 Jahre, bringt der Weinqualität absolut nichts. Um einen Wein zu kosten, sollte er nicht zu kalt sein. Auf keinen Fall unter 16°. Da verschwinden die Aromen. Vor dem Kauf koste ich die Weine beim Händler. Meine Weine sind im Bereich 8 - 17 Fr. angesiedelt.
    • Spooky 25.01.2020 09:12
      Highlight Highlight 8 - 17 Franken? Viel zu teuer!
    • BöserOnkel 25.01.2020 10:57
      Highlight Highlight Doch, oft eben doch. Der Preis hat heutzutage meistens mit Qualität und Quantität zu tun. Ausser bei irgendwelchen bekannten Modeweinen. Probier mal deinen CHF 15.— Wein und dann probierst du von der gleichen Rebsorte einen gut ausgebauten Spitzenwein aus alten Reben. Da sind Welten dazwischen! Selbst für Ahnungslose. Das heisst nicht, dass man in deiner Preisklasse nicht auch gute Weine findet. Ich zahle in der Regel auch max. CHF 35.—, aber wer mal so einen Weltklassewein getrunken hat, weiss wovon ich schreibe.
    • Gubbe 25.01.2020 13:14
      Highlight Highlight BöserOnkel
      Weine sind Geschmacksache. Nimm mal 2 Gläser, fülle Wein mit der Chateau-Etikette in ein Glas, dann nimm einen guten, aber 1/2-preisigen und fülle das andere Glas. Beim verdeckten kosten werden die Meisten nichts merken. Genau wie mit dem Bier.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 24.01.2020 23:02
    Highlight Highlight Mein Tipp: degustieren vor dem Kauf. Es gibt immer wieder Gelegenheiten dafür, sei es an einem Winzerfest, an einer Weinmesse oder beim Händler. So verhindert man Fehlkäufe und entdeckt interessante Weine.

    Habe mich schon in einige Weine verliebt, die ich nicht gekauft hätte, wenn ich nur das Etikett gelesen hätte. (Und einige gekauft, bei denen das Etikett schöner als der Wein war...)
  • Mambojambo123 24.01.2020 21:44
    Highlight Highlight Geht noch einfacher: auf bio und kurze Tranportwege achten und die Auswahl ist so, schon um ca. 99% eingeschränkt ;-). Spart Zeit, tut gut.
    • insomnia 25.01.2020 13:36
      Highlight Highlight Wenn Bio-Weine dann auch noch schmecken würden...😄
    • -thomi- 25.01.2020 17:26
      Highlight Highlight Tun sie. Die Lage Romanée-Conti zum Beispiel im Burgund ist sogar Biodynamisch erzeugt. Jahresproduktion so ca. 2000 Flaschen. Der letzte Jahrgang war so ab ca. 3000 Franken zu haben (die Flasche). Schmeckt, aber ohne die dritte Säule abzuheben... Leider nein😂
  • Jamaisgamay 24.01.2020 21:12
    Highlight Highlight Fachlich-pingelige Randbemerkung @Edvin zu 2, Zucker: trocken doesn't mean zero! (dass diese Bezeichnungen nur in D relevant sind und du auch 'Geschmack' und Qualitätsstufen munter mixt, egal). Trocken bedeutet höchstens 4g/l Restzucker, je nach Säure sogar bis 9g. Das ist sensorisch wahrnehmbar. Auch bei uns in CH je länger je mehr verbreitet. Furchtbar.
    • -thomi- 26.01.2020 09:21
      Highlight Highlight Ja wenn das Zeug halt ausreift und so viel Zucker einlagert, dass die Hefe nicht alles durchgären kann, dann wirds halt natürlich süss. Vielleicht auch gewollt. Furchtbar ist es doch eigentlich nur, wenn die Säure fehlt, dann ist das Ganze eine sirupige Angelegenheit. Alles Andere ist Geschmackssache.
  • Spooky 24.01.2020 20:44
    Highlight Highlight Wow! Prost! 👾
  • p4trick 24.01.2020 20:40
    Highlight Highlight Einfach Wein kaufen und probieren, ob man selbst den Wein mag schmeckt ihr dann ;-)
  • I_am_Bruno 24.01.2020 20:05
    Highlight Highlight Die beste ist immer die zweit teuerste sagt man. Oder wars die zweit günstigste?Ich gebe zu, ich habe keine Ahnung.
  • Namenloses Elend 24.01.2020 19:50
    Highlight Highlight Kleiner Tip: Denner hat immer wiedermal Weine im Aktionsangebot, die sie sonst nicht im Sortiment haben. Die sind in der Regel sehr gut und auch schnell ausverkauft. Z.b Trivento Golden Reserve Malbec, der normale Trivento gibt es hingegen immer zu kaufen. Oder der Masi Campoforin. Ansonsten sich einfach mal in einer Weinhandlung beraten lassen. Auch wichtig ist, dass der Wein bei der richtigen Temparatur getrunken wird. Sonst kann auch ein guter Wein schnell mal nach gar nichts schmecken. In dem Sinne, prooost! 😗🥂🥂
  • sometimes 24.01.2020 19:47
    Highlight Highlight Hmm da fehlt für mich ein sehr wichtiges Gebiet, die ganze iberische Halbinsel...
  • FITO 24.01.2020 19:32
    Highlight Highlight Was mir hier fehlt sind die Weine aus Spanien (z.B. Rioja) oder Portugal (Madeira), die oft auch Spitzenweine hervorbringen.
    Zudem haben sie doch eine etwas längere Weinbautradition als die Amis oder Neuseeländer.
  • Weltatlas 24.01.2020 18:41
    Highlight Highlight Falls man nicht sicher ist, einfach den Wein in TetraPak nehmen. Diese sind auf den Massengeschmack der Bevölkerung abgestimmt und schmecken gut. Geheimtipp: einen Dekanter kaufen, schon weiss niemand, dass der Wein aus dem TetraPak kommt.😎
    • -thomi- 25.01.2020 17:32
      Highlight Highlight Merkt man schon, mit etwas Erfahrung. Hängt ja aber auch davon ab, wie Du Deine Gäste bewirten möchtest... Aber für die normale Studiparty: Nur zu 😂
    • Jol Bear 25.01.2020 18:22
      Highlight Highlight War es Peter Bichsel, ich möchte ihm jedenfalls nichts unrechtes unterstellen, der gesagt hatte, dass es keine schlechten Weine gäbe? Für Leute mit kleinem Budget, die bei Wein und Zigaretten über das Sein und Nichtsein philosophieren, ist Denner mit seinen TetraPack-Weinen einfach Anbieter No. 1.
  • Amateurschreiber 24.01.2020 18:30
    Highlight Highlight Die Tipps sind eher für Fortgeschrittene!

    Für die mit null Ahnung gilt:
    1. Geht zu Eurem nächsten Detailhändler. Dessen Weinsortiment entspricht den regionalen Vorlieben und ist qualitativ einwandfrei.
    2. Wählt dann nach Farbe (rot/weiss), Preis, Herkunft, und etwaigen Angaben wie z.B. zu welchem Essen der Wein passt.
    3. Wichtigster Punkt: Probieren! Kauft eine Flasche, nicht zu gross, nicht zu teuer und degustiert sie daheim in aller Ruhe.

    Welchen Wein schenken?
    - Denen, die gern Wein trinken: In Erfahrung bringen, welchen Wein sie mögen.
    - An Weinkenner: Eine Schachtel Lindor - Kugeln.

    • Gulasch 24.01.2020 18:54
      Highlight Highlight Betreffend Schenktipps, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen!
    • fools garden 24.01.2020 21:48
      Highlight Highlight An Weinkenner, Lindorkugeln, find ich schade.
      Ich bin Winzer und hab ausgesprochen Freude an "fast" jeder Flasche Wein.
      Den Eigenen trinken wir oft genug und wenn man darüber noch ein Wenig Fachsimplen kann, gibt das einen ganz tollen Abend, prost!
    • Edvin Uncorked 25.01.2020 11:39
      Highlight Highlight Finde ich auch! Weinkenner wollen auch Wein! :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gummibär 24.01.2020 17:59
    Highlight Highlight Es überrascht mich, das südafrikanische Weine nicht erwähnt werden. Die dort entwickelte Rebsorte Pinotage ergibt wirklich guten Tafelwein, z.B. Beyerskloof Pinotage der in der Schweiz für ca. CHF 15.00 erhältlich ist.
    • PeteZahad 24.01.2020 19:28
      Highlight Highlight Es gibt in Europa eine riesige Auswahl an Weinen, ich finde es Irrsinn diese um die halbe Welt zu karren.
      Ich kann es ja noch halb verstehen bei Früchten/Gemüse welches in Europa nicht wächst, resp. nicht in genügender Menge zur Verfügung steht. Aber wieso Weine aus Südafrika, Kalifornien oder Neuseeland importieren wenn es in Italien, Spanien, Portugal oder Frankreich Weine gibt die diesen in nichts nachstehen.
    • Gummibär 25.01.2020 12:31
      Highlight Highlight Ein durchaus einleuchtender Kommentar. Noch besser man trinkt Schinznacher, Herrliberger und Merlot aus der Cantina Sociale in Mendrisio.
      Aber:
      Die Schweiz exportiert jährlich über eine Milliarde von Industriegütern nach Südafrika. Wir können natürlich die Container auch leer nach Europa zurückschippern und in SA nichts kaufen - oder noch besser den Handel mit SA ganz einstellen und die frei werdenden Arbeitskräfte in die Walliser Rebberge schicken.
    • -thomi- 25.01.2020 16:37
      Highlight Highlight Das Problem ist leider, dass Weine, die aus der neuen Welt hergeschippert werden, eine gar nicht so schlechte CO2 Bilanz haben. Die werden die meiste Zeit auf grossen Containerschiffen mit anderen Gütern verfrachtet, während der Spanier die meiste Zeit in kleinen LKWs verbringt und damit einen grösseren Ausstoss pro Flasche produziert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Billiethecat 24.01.2020 17:55
    Highlight Highlight Mein Tip, vorallem im Ausland... wenn man noch weniger Ahnung hat und vor dem Weinregal steht: sich für den Wein entscheiden der am wenigsten verstaubt ist😜
  • Pana 24.01.2020 17:50
    Highlight Highlight Für die Schüchternen gibt es auch noch die Vivino app.
  • I don't give a fuck 24.01.2020 17:20
    Highlight Highlight Ich suche guten Trinkwein im Bereich von 500-700 pro Flasche. Irgendwelche Empfehlungen? Danke
    Lieber Gruss
    • Back in Time 24.01.2020 21:56
      Highlight Highlight 500-700 was? Hosenknöpfe?
    • konzision 24.01.2020 23:47
      Highlight Highlight Sind die nicht alle zwischen 500 und 700 Milliliter? 😎
    • Gubbe 25.01.2020 00:11
      Highlight Highlight Du musst nur nicht gleich den Billigsten aussuchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Widmer 24.01.2020 17:05
    Highlight Highlight Etiketten-Hinweise auf Meter über Meer, Zucker oder Stahltank/Holzfass gibt es auf keiner Flasche. Nicht sonderlich überlegen finde ich, dass die Autorin keine Argumente für Weine über 25 Fr. finden. Wer einigermassen gute Weine trinken will, kauft Weine ab 25 Fr. Die Unterschiede zu billigen Weinen sind frappant. Günstige Weine sind meist viel alkoholhaltiger, damit die schlechte Qualität von schlechterem Traubengut verbessert werden kann.
    • I don't give a fuck 25.01.2020 01:11
      Highlight Highlight dem einfachen pöbel missfällt deine meinung
    • Edvin Uncorked 25.01.2020 11:42
      Highlight Highlight Ich empfehle Dir Rückenetiketten zu lesen. Da steht der Ausbau zu 90% immer drauf. Auch Höhenlagen findest Du da oft vor. Beim Zucker musst Du genauer hinschauen.
    • DerLettant 25.01.2020 14:10
      Highlight Highlight @ versuch im Blindtest mal Wein für 50.- von einer Flasche für 20.- zu unterscheiden. Wenn du nicht in der Branche arbeitest, wirst du kläglicher scheitern als Beat Breu als Winzer (war der bestimmt auch schon mal oder?).
    Weitere Antworten anzeigen
  • ARoq 24.01.2020 16:59
    Highlight Highlight Seit ich in einem Weinbaugebiet wohne, ist mir die Lust auf Wein gänzlich vergangen. Die Reben bekommen mehr Pestizide/Fungizide als Wasser. (Auch die Bioweine)
    • PlayaGua 24.01.2020 17:23
      Highlight Highlight Ja, sonst gäbe es auch keine Trauben.
    • Gulasch 24.01.2020 18:53
      Highlight Highlight Sicher?
      Auch biodynamische Weine werden gespritzt, aber mit vollkommen natürlichen Materialien, der Schein kann täuschen!
    • ARoq 25.01.2020 00:23
      Highlight Highlight Ein Bio-Winzer hat die Blätter einzeln mit einer Handpumpe gespritzt. Das hielt ich für eine ausgezeichnete Lösung. Allerdings konnte er sich damit finanziell trotz Subventionen nur knapp durchbringen und hat schlussendlich aufgegeben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jamaisgamay 24.01.2020 16:47
    Highlight Highlight Schlechter Wein muss nicht billig sein!
    • ChiliForever 24.01.2020 18:06
      Highlight Highlight Das stimmt. Aber wenn‘s günstig sein soll, geht das meist nur über Masse und schnelle Herstellung. Da bleibt dem Winzer (so man denn einen industriellen Massenbetrieb noch so benennen will) nicht mehr viel Zeit, den Wein reifen zu lassen und regelmäßig zu probieren. Damit sinkt die Chance auf Qualität halt deutlich.
      Aber ja, Wein muß mir schmecken, das ist nicht nur eine Sache des Preises.
    • Jamaisgamay 24.01.2020 18:37
      Highlight Highlight Keine Sorge, ich interessiere mich nicht für Industrieplörre.
    • Jamaisgamay 24.01.2020 18:54
      Highlight Highlight ...mich ärgert's mehr, wenn für haarsträubende Vanille-Eichenholz-Mixgetränke 20.-, 25.- oder (viel) mehr ausgegeben wird, und die Leute meinen dann tatsächlich, dass sei ein 'grosser' Wein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DrDeath 24.01.2020 16:46
    Highlight Highlight Azzurroooo! 🤣🤣🤣🤣🤣🤣 Na dann mal 🥂
  • luanakoala 24.01.2020 16:42
    Highlight Highlight YES!!! genau was ich brauche - danke madelyne :)
  • Bort? 24.01.2020 16:35
    Highlight Highlight Bei den Oesterreichern vielleicht die Haende vom Schwarz Rot lassen, den wuerde ich nicht unbedingt als "leicht" einstufen :-D
    • Gulasch 24.01.2020 18:56
      Highlight Highlight Generell ist Schwarz nicht leicht, aber wahnsinnig gut!
    • Jamaisgamay 24.01.2020 19:06
      Highlight Highlight Neben dem 'Unplugged' von ??? vielleicht das Schlimmste, was ich je aus AT gehabt hab 🤣
    • Raddadui 24.01.2020 19:28
      Highlight Highlight @jamaisgamay:
      Hannes Reeh.
      Schwarz/Rot würde ich übrigens nicht als schlecht bezeichnen, höchstens überteuert. Was sind denn deine Geheimtipps aus Österreich oder generell?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kiro Striked 24.01.2020 16:08
    Highlight Highlight Der Weinhändler Meines Vertrauens bietet mir immer gerne Weine unter 20/25.- an.

    Liegt vielleicht daran, dass mein Weinhändler des Vertrauens direkt der Hersteller ist (Österreicher). Die selben Weine werden in der Schweiz für 45-80.- von normalen Weinläden weiterverkauft :P
    • DrDeath 24.01.2020 16:47
      Highlight Highlight Direkt beim Gut zu bestellen, kann sich lohnen. Wir machen das seit Jahren, und sind immer zufrieden gewesen.
    • Kiro Striked 24.01.2020 18:37
      Highlight Highlight Wofür man blitzt frag ich mich :P weil manche zu doof sind, beim Weingut direkt einzukaufen, oder weil ich im Ausland Wein kaufe?

      Sorry aber die erreichbaren Weingüter für mich lokal wären nur Prattler Weine.. und da Trinke ich lieber gar nix mehr, das Zeug ist echt nicht meins.

      Machts nen Unterschied ob ich 58.- für ne Flasche ausgebe beim Weinspezi. Oder 19.99 beim Weingut? Ich geh mich ja nicht beim Spezi beraten lassen. Ich gehe regelmässig an Weinmessen.
    • Tomtom64 24.01.2020 20:12
      Highlight Highlight Ist mir ohnehin ein Rätsel, weshalb Österreicher bei uns so teuer sind im Vergleich zu Österreich selber.
      Wenn jemand die Antwort kennt, bitte ...
    Weitere Antworten anzeigen

Smart Farming

Haben die dümmsten Bauern die grössten Kartoffeln? Die Antwort: Ein klares Nein!

Im Mai werden die ersten Schweizer Kartoffeln geerntet. Zwar werden wegen den Restaurant-Schliessungen im Corona-Lockdown 75 Prozent weniger Pommes frites verkauft, dafür 25 Prozent mehr Pommes Chips und sogar 40 Prozent mehr Speisekartoffeln. Der Kartoffelanbau ist gleichzeitig Risiko-Geschäft und Wissenschaft.

Haben die dümmsten Bauern wirklich die grössten Kartoffeln? Die Antwort ist ein klares Nein! Denn eine Kartoffel der Sorte «Charlotte» – unsere klassische Speisekartoffel – darf zum Beispiel höchstens 60 Millimeter Durchmesser und 120 Millimeter Länge haben.

Grössere – oder je nach Sorte und Verwendungszweck auch kleinere – Speisekartoffeln weisen die Verarbeiter und Grossverteiler zurück. Ebenso Speisekartoffeln mit Verfärbungen oder Druckstellen auf der Schale. Und natürlich alle …

Artikel lesen
Link zum Artikel