Blogs
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Betendes Mädchen

Beten kann helfen. Aber warum? Bild: shutterstock.com

Sektenblog

Spielt es eine Rolle, ob ich Gott oder die heilige Kuh anbete? Wohl kaum

Glauben und Beten haben oft einen Placeboeffekt. Dabei spielt die Frage nach Gott eine untergeordnete Rolle.



Uns erscheint die Anbetung von Gestirnen oder Tieren als Frühform einer Religion oder eines Glaubens. Bekanntlich entrümpelten die monotheistischen Heilslehren den religiösen Himmel von Sonne, Mond, Sternen, Dämonen, Tieren und vielen anderen Göttern.

Doch spielt es eine Rolle, wen Gläubige anbeten? Ist die Wirkung anders oder grösser, wenn an die Stelle von der Sonne oder dem heiligen Stier Nandi Bull ein monotheistischer Gott tritt? Oder anders herum: Gibt es eine Werteskala der Religionen? Ein Rating? Ein Ranking?

Wenn man die Frage konsequent zu Ende denkt, ist es nicht so wichtig, wen man anbetet. Oder zu wem man betet. Denn über das Wesen von Gott können wir nur spekulieren. Der Glaube an höhere Wesen ist immer eine Projektion.

Der österreichische Ordenspriester Prof. P. Karl Wallner zum Thema Gebet:

abspielen

Video: YouTube/MAKA

Beim Beten geht es primär darum, die Hoffnungen und Sehnsüchte auf eine göttliche Instanz zu lenken, ihnen ihre Ängste zu übergeben, Trost zu suchen, Hilfe zu erhoffen und die Furcht vor dem Tod zu teilen. Deshalb sind Gebete für Gläubige so wichtig.

Sie spenden das Gefühl von Geborgenheit, Halt und Unterstützung und machen das Leben im Jammertal erträglicher. Vorausgesetzt, wir glauben an göttliche Wesen. Beten führt deshalb zu einem religiösem Placeboeffekt. Denn niemand weiss, ob beten hilft.

Viele Fragen, kaum Antworten

Wir können auch nicht nachweisen, dass es tatsächlich göttliche Wesen gibt. Selbst wenn sie existieren sollten, so ist nicht gewiss, dass sie unsere Gebete interessieren. Und ob sie sie überhaupt hören können. Sollten sie die Gebete tatsächlich wahrnehmen – bei sieben Milliarden Menschen eine logistische Herkulesaufgabe –, ist noch nicht gewährleistet, dass sie uns helfen können oder helfen wollen.

Fragen über Fragen. Eindeutige Antworten kennt niemand. Eine höhere Form des Betens ist die direkte Kommunikation mit Gott. Also das Gespräch mit Fragen und Antworten. Strenggläubige Christen, vor allem Freikirchler, sind überzeugt, mit Gott in einen Dialog treten zu können. Also von ihm Antworten zu bekommen. Diese besondere Form des Gebets hat einen noch stärkeren Placeboeffekt. Doch ein Zwiegespräch mit einem göttlichen Wesen strapaziert die Plausibilitätsfrage noch mehr.

Wie auch immer: Beten hat also weniger mit Gott als mit den Gläubigen selbst zu tun. Wären wir angstfrei, hätten wir kaum ein Bedürfnis, uns den göttlichen Wesen anzuvertrauen. So hilft uns der Glaube, Leid und Elend auf der Welt besser zu ertragen.

Dabei spielt es für den einzelnen Gläubigen wahrscheinlich eine untergeordnete Rolle, ob er seine Sehnsüchte auf einen heiligen Elefanten oder einen monotheistischen Gott projiziert. Hauptsache es hilft. Wie plausibel der Glaube oder wie wirkungsvoll das Beten ist, ist nicht zentral.

Wenn man den Gedanken weiter spinnt, stellt sich eine weit bedeutendere Frage: Spielt es überhaupt eine Rolle, an wen oder was ich glaube? Denn der Effekt ist immer ähnlich. Trost und Hoffnung spenden weniger die göttlichen Wesen, es ist vielmehr der Glaube selbst. Es handelt sich also primär um ein suggestives Phänomen.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen
281
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
281Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hypatia 17.03.2020 21:14
    Highlight Highlight Da singen die IntalienerInnen von ihren Balkonen aus. Ist das nicht auch eine Form des Gebets? - Beten sie nicht darum, dass alles wieder gut wird? - Äussert sich da nicht der Glaube an das Gute?

    Der Glaube muss frei werden von seinen religiösen Beschränkungen. Dann erst sehen wir, was er wirklich ist. Hoffnung und Vertrauen.

    Gerade in der Krise kommt diese irrationale Gläubigkeit zu ihrem Recht. Sie gehört zur Existenz des Menschen und wer sie leugnet, bleibt blind für das Menschliche im Menschen. Denn der Mensch ist keine Maschine - aber auch nicht nur ein Tier, das seinen Instinkten folgt
  • Nonbeliever 16.03.2020 22:10
    Highlight Highlight 2. Das kommt natürlich sehr gut an beim bigotten Durchschnitts-Ami und Trump-Wähler ist aber absoluter Unsinn, denn die Verbreitung eines Virus verhält sich nach mathematisch berechenbaren Regeln und nicht nach Gebeten. Diese Aussage beweist, dass Trump überhaupt nichts verstanden und diesbezüglich einen krassen Bildungsmangel hat. Er glaubt, dass sich ein Virus einfach wegbeten lasse. So eine Aussage eines Staatsmannes ist absolut fahrlässig!
  • Nonbeliever 16.03.2020 22:09
    Highlight Highlight 1. Auch der US-Präsi Trump glaubt – oder gibt das zumindest vor – dass Gebete etwas nützen, wenn sein Volk in Drangsal ist. So hat er den gestrigen Tag, den 15. März also kurzerhand zum Nationalen Gebetstag erhoben. Er meinte in etwa folgendes dazu: „in der Geschichte hat sich unser Land immer wieder auf Gott berufen und um Schutz und Stärke gebeten in Zeiten wie dieser. Ich ermutige alle in einem Akt von Vertrauen, sich dem Gebete zu zuzuwenden. So werden wir Oberhand haben.“ ....
    • Share 17.03.2020 08:05
      Highlight Highlight Ist doch einer gewissen Logik nachempfunden nach dem Internationalen Pi-Tag, dem 14. März, zu hoffen der Algorithmus habe richtig gerundet. Alle vier Jahre wird der 22. February zweimal begangen und ein 29. wird gezählt. Der Gang der Dinge lässt sich nicht berechnen. Das ist die Folge der Sonnenanbetung und Fanatisierung der Zahlenmystik. Bei der Inauguration wurde letzthin nicht auf die Verfassung geschworen, sondern auf sieben Bibeln. Ein Fanatismus der sondergleichen sucht.
  • Nonbeliever 16.03.2020 17:43
    Highlight Highlight Angesichts der der prekären globalen Lage, ist es schon fast ein bisschen amüsant, über so einen Hafenkäse wie "beten" zu diskutieren. Aber wenns der Ablenkung dient, warum nicht? Es ist so, wie HS schreibt: es übrigens gibt div. Studien, die belegen, dass Beten nicht über einen bekannten psych. Effekt hinaus geht, dass nämlich die, welche an Gebete glauben, sich dadurch im Allgemeinen besser fühlen. Betrifft auch die, für welche gebetet wird, sofern sie davon Kenntnis haben. Es ist wurst, ob man zu einem imaginären Alleine-Gott betet oder zu einer Kakerlake, der Effekt ist derselbe.
    • bbelser 17.03.2020 13:57
      Highlight Highlight Beten wegen Effekt ist wie Singen wegen Applaus.
      Die Verzweckung und Vermarktung jeglicher ursprünglich nicht ökonomisch angepasster Verhaltensweisen von Menschen ist in unserer Zeit allgegenwärtig. Wir sollten zweckfreien Ausdruck des Einfach-Daseins wieder neu lernen. Singend, malend, fabulierend, betend.
    • Power # Point 18.03.2020 07:07
      Highlight Highlight bbelser, lebt ihr Glaube rein nur aus dem Effekt heraus, denn das ist nach dem jetzigen Zeitpunkt und auch sonst später nicht möglich.
  • Alienus 16.03.2020 15:12
    Highlight Highlight 1/3

    Gebet: Gespräch mit Gott!? Eine kirchl. Auslegung.

    Schaut man die wahre Bedeutung von Gebet an, so ist man erstaunt. Althochdt.: gibet, gabet und meint „bitten“, erwarten, erwünschen, … Der Grundstamm ist „bit“. Auch „betteln“ stammt davon ab und ist länger in Anwendung.

    Placebo ist hier "Gott gefallend" translatiert. Es ist eine Anbietung des Menschen an gewünschtes, gefordertes Gottgefallen.

    Zieht man Schlussfolgerungen, und die sollte man nicht nur den alten, weisen (?) Männern der Religionshorden überlassen, ergibt sich, das Beten war und ist eine Bitte an ein „höheres Wesen“.
    • Pasionaria 16.03.2020 23:26
      Highlight Highlight wenn Logik obsiegt
      oder
      einmal mehr, Alienus unser…..

      .....nicht kurz, trotzdem buendig​
      immer auf's Neue wird er fuendig,
      dank Etymologien, klipp und klaren​
      als Antwort auf soviel Schmarren.
      zudem:
      Gott nicht erhoeret seines Sohnes Gebete
      wie soll er erhoeren, die von Hans und Grete.
      und von all seinen 'anderen' Weltenkindern,
      dasselbe, als ob du betest zu Kuh und Rindern!
    • bbelser 17.03.2020 14:14
      Highlight Highlight Der Gebrauch von Begriffen bestimmt deren Bedeutung, nicht die Etymologie. Die sagt mir allenfalls was über den Gebrauch zu früheren Zeiten.
      Schön ablesbar z.B. beim Begriff "geil", der im Gebrauch verschiedener Zeiten negative, neutrale, positive oder gar tabubelegte Bedeutung hatte.
    • Alienus 17.03.2020 18:46
      Highlight Highlight Bbelser

      1/3

      Hm, es wird zumeist Etymologie + Hermeneutik im Zusammenhang berücksichtigt.

      Es gibt natürlich Verschiebungen, Veränderungen und gegenteilige Begriffsanpassungen. Aber hier wird puritanisch der Ursprung gesucht, um den sog. „wahren“ Kern unserer Altvorderen zu ermitteln.

      Werden alte deutsche Bibeltexte in der heutigen Auslegung gelesen und die damalige Bedeutung der Übersetzung der Zürich- und Luther-Bibel nicht der Etym. + Herm. berücksichtigt, so ist man auf die einseitigen, manipulativen Auslegungen der alten, weisen (?) Männer der Religionshorden angewiesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alienus 16.03.2020 15:10
    Highlight Highlight 2/3

    Gott stammt im germ. Sprachbereich vom „Begossenen, begiessen“ ab, da Wasser in der germ. und prägerm. Mythologie eine wichtige Rolle spielte.

    Betrachtet man die menschliche „Seele“, die auch sprachlich vom See, Gewässern, Tümmpels, Lochs uam. entstammt und pränatale sowie postmortale Zustände der Menschen beschreibt, so sind in der indogerm. /germ. Mythologie die Feen, Nixen, Wasserwesen gemeint, die auf die Geburt warten und/oder nach dem Tod der Menschen dorthin gelangen.

    Da diese Wesen quasi entmaterialisiert, entkörpert sind, sind sie dadurch unsterblich und unendlich seiend.
  • Alienus 16.03.2020 15:07
    Highlight Highlight 3/3

    Zusammenfassend: Beten ist, das Wesen (symbolisch/historisch z.B. als Pfähle im Wasser, Figuretten, Skulpturen, Götzen, Götter, Gott) für seine Wunscherfüllung mit Wasser, später mit Worten, materiellen Gaben zu danken.

    In Erwartung der göttlichen Gabe, und wenn auch diese erfüllt sein sollte, ist dann bei den Wünschenden, Fordernden, Erwartenden das Glücksgefühl mächtig.

    > MICH HAT DAS HOHE WESEN ERHÖRT <. Da braucht es keine Beweise einer Gottgegebenheit!

    Leichtgläubige haben bei solchen Vorgängen keine skeptische Distanz.

    Solch ein Vorgang ist ein Allesfresser an human. Logos!
    • Share 16.03.2020 20:31
      Highlight Highlight Der erste Satz vom Impulstext bringt deine Sprachakrobatik ziemlich gut auf den Punkt. Uns erscheint die Anbetung...
      Die Angelsächsischen Wortwurzeln gehen zurück auf die Slawischen, wo noch heute das ‚Entschuldigung‘ ‚Frage’ aus demselben Wortstamm erwächst. Was lässt sich daraus schliessen? Der Herrscher war vor dem Bittsteller.
      Die Verästelung der deutschen Sprache erst hat durch die Schriftlegung das dem Religiösen zugeschanzt und durch die gemeinen Herrschaftsverhältnisse das Zwiegespräch mit Gottesglaube, was weder oben noch unten ist, sondern durchdringt, die Anbetung herausgearbeitet.
    • Alienus 17.03.2020 04:50
      Highlight Highlight Share

      ?

      Angelsächsischen Wortwurzeln > Slawisch
    • Share 17.03.2020 10:35
      Highlight Highlight Es gibt etliche Versuche die deutsche Kultur zurück zu datieren. Die Terminologie Indogermanistik zeigt davon. Doch kam das Deutsch fast ganz zum Schluss. Davor gab es Sanskrit und die Anglizisten gestehen dem Judentum die erste Schriftreligion zu sein zu. Zuvor gab es schon die Upanishaden, die persischen Erzählungen und die griechischen Legenden, ägyptische Kulte, die röm. Iden.
      Ich meine diese Tatsachen sind in der deutschen Betrachtung einer deutschen Etymologie nicht auszuschliessen bzw führen bewusst in die Irrungen und Wirren der Machtpolitik des heiligen Reiches deutscher Nation.
  • Andre Buchheim 15.03.2020 22:43
    Highlight Highlight Erkläre mir mal jemand, was das mit "Sekten" zu tun hat.
    Die Frage ob es einen Unterschied macht, ob ich Tante Martha oder meinen Arzt anrufe, muss wohl mit Ja beantwortet werden, und so ists auch mit Kuh oder Gott.
    Und wer vom Gebet eine Wirkung erwartet, hat den Sinn des Gebetes nicht verstanden.
    Ein Blinder kann mir die Farbe nicht erklären, ebensowenig ein Herr Stamm Gott. Man sollte nicht öffentlich über etwas schreiben, was man nicht kennt und worüber man nichts weiß. Einfach nur oberpeinlich ist das.
    Es gibt auch wiss. Studien zum Thema, aber die werden hier vollkommen ignoriert....
    • Power # Point 16.03.2020 01:50
      Highlight Highlight A Buchheim von uns kann sich niemand erwarten, dass alles was gesagt oder geschrieben wird, gleich angenommen wird, sonst würde die Meinungs- Glaubensfreiheit darunter leiden, was unter ihnen so hochgepriesen wird.

      Wenn man so sehr auf Gewissens- u. Glaubensfreiheit sich beruft, bestehe ich auf Toleranz, denn das ist mein Recht, ein Recht für Alle!!
    • Andre Buchheim 16.03.2020 03:51
      Highlight Highlight Ich bin tolerant, aber Intoleranz und Inhumanität müssen wir nicht einfach unwidersprochen hinnehmen, oder?
    • Alienus 16.03.2020 09:02
      Highlight Highlight Ach Herr Buchheim.

      Sie haben den Eröffnungstext zu H. Stamm nie gelesen: „Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: … Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie …“ Sic.

      Nun, da ist doch seine Rezeptur, um das alles hier richtig zu begreifen und einzuordnen.

      Immer öfters dünkt es mich, dass Sie als Blinder den Sehenden Ihre Empfindung der von Ihnen offensichtlich nicht gesehenen Farben aufbrummen wollen.

      Wollte doch auch ein Buch von Ihnen erwerben, aber das Geld und der Zeitverlust reut mich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasionaria 15.03.2020 18:40
    Highlight Highlight Strassen...hund
    "Der Autor vermittelt mit seinen floskelhaften Gedanken in wenigen Worten einfache pseudowissenschaftliche Weltbilder..."
    Bitte um Textstellen von 'floskelhaften Gedanken' und 'pseudowissenschaftlichen Weltbildern'.
    Danke.
    • Alienus 15.03.2020 21:05
      Highlight Highlight Man witrd es doch noch denken dürfen.

      > Straszenköter, m.,

      abschätzig für einen herrenlosen hund, … ein straszenköter mag mit angeborener tückischer lust … nachkläffen.

      Übertragen: seine unzufriedenheit hatte keine courage, sie ist wie ein kleiner straszenköter … als scheltwort für jemand, der sich viel auf der strasze herumtreibt, besonders für mädchen, auch für huren, …

      Aus Deut. Wörter Buch, Brüder Grimm

      Wie sagte es Siggi, der freudliche Herr aus Wien: Ein Jeder verrät sich im Geheimnamen durch diesen selbst!
    • Pasionaria 15.03.2020 23:38
      Highlight Highlight Alienus
      "Ein Jeder verrät sich im Geheimnamen durch diesen selbst!"
      Sehr richtig und nachweisbar vom freundl. Herrn aus Wien bemerkt.
      Dies ist ebenso auf die Witze, die die Leute erzählen, anzuwenden.
      Denke man da an diejenigen der Herren Buchheim, Kramer, Franz0815 etc.
      Traurig nun müssen noch die sympathische Hunde für das psychol. Outing (Strassenk..... oder Hund Basil) herhalten. Warum wohl und nicht z.B. Wūhlmäuse?
    • Power # Point 16.03.2020 02:03
      Highlight Highlight Hat nicht einer gegrüsst; "Friede sei mit Euch," wie steht es darum!?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 15.03.2020 18:23
    Highlight Highlight Heute auf kath.net:

    "Gott hat diese Pandemie zugelassen und möchte uns damit etwas sagen. Tatsache ist doch: Gott hat diese Pandemie zugelassen und möchte uns damit auch etwas sagen. Wie oft habe ich es in den vergangenen Jahren gehört: „Als es den Menschen schlecht ging, wurde gebetet. Vielleicht müssten nur wieder schlechte Zeiten kommen, dann würden die Menschen auch wieder mehr beten.“

    Fazit: Nur das inbrünstige Beten hilft wirklich, Hände waschen und Abstand halten ist für die Katz.
    • Power # Point 16.03.2020 18:09
      Highlight Highlight Bamberger, die Hindus kreuzen beim beten die Beine auf einem Teppich, der Moslem beugt kniend auf die Weisse Mappe vorüber, u. der Christ kniet auf dem Boden, u, die Buddhisten tuen dies Alles.

      Egal wie es inbrünstig das gestaltet wird, das ändert sich nicht an der Tatsache, dass ewiges Wiederholen den Glauben nicht stärkt, sondern nur aufzeigt wie schwach die Zuversicht im Menschen verwurzelt ist, der daran verzweifelt versucht zu glauben, in der Hoffnung genug mit viel beten genug geglaubt zu haben, dass seine Gebete erhört werden.

      Fazit: Einmal Danke, und einmal bitte dürfte auch genügen!
    • Power # Point 17.03.2020 00:26
      Highlight Highlight Bamberger, dein Gott hat das Corona zugelassen, und vielleicht sogar erfunden.

      Warum ist es so obligatorisch zu beten, da ja das Glauben einem freien Willen entspringt!?

      Darum darf jeder glauben, ohne Vorschrift wieviel er am Tag beten soll.

      Ich tue nicht beten, doch wenn es ihn gebe, was würde er für mich tun!?
  • Follower 15.03.2020 18:05
    Highlight Highlight https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0965229918313116
  • Hypatia 15.03.2020 13:07
    Highlight Highlight "Beten führt deshalb zu einem religiösem Placeboeffekt. Denn niemand weiss, ob beten hilft."

    Als Placeboeffekt bezeichnet man in der Medizin das Auftreten einer therapeutischen Wirkung durch die Gabe von Tabletten ohne Wirkstoff.

    Also hat Beten eine therapeutische Wirkung.

    Also wissen wir, dass Beten hilft.

    Was wir aber nicht wissen, ist, wie diese Wirkung/Hilfe zustande kommt.

    Logikgrundschule.
    • Share 15.03.2020 13:59
      Highlight Highlight @Hyppo
      An der Uni Bärn ist der Lehrstuhl für Logik unbesetzt. Wir könnten uns mal bewerben. Kontxtuelke Untersuchungen religiöser zu medizinischer Terminologie zwecks Einspeisung in das maschinelle Lernen. Klingt besser als Zentrum für Transkription, hä?
    • Hypatia 15.03.2020 15:29
      Highlight Highlight Share

      Primarschulniveau reicht völlig aus, um solche Fehler zu vermeiden.
      Aber solche Fehler sind typisch, wenn sich Ideologie gegen allen logischen Widerstand Bahn bricht.
    • Share 15.03.2020 20:11
      Highlight Highlight Meine persönliche Meinung zu Primarschule ist ganz einfach: lesen, schreiben, rechnen, turnen. Etymologie und Phonetik gehören ins Studium der Sprach- und Geisteswissenschaften. Und in die IT natürlich. 😊
    Weitere Antworten anzeigen
  • Power # Point 15.03.2020 12:01
    Highlight Highlight Beten ist selbst in Mittelpunkt stellen bei Gruppengebet, wo die einen die andern im Beten übertrumpfen will, mit behaupten besser gebetet zu haben, weil Anliegen erhört wurde, u. der Zufall es wollte.

    Egomanen beten sich selbst an, im egozentrisch sich in den Mittelpunkt stellen, ohne um das Wohl anderer zu kümmern.

    Egomanie ist weit verbreitet, u. davon lebt die globale Welt, unterandern die nicht anderes gelten lässt, als eigene Wünsche u. Begehren.

    Deshalb gibt es Krieg +Mobbing +Stalking.
    Stalken kann morden, mit vorsätzlich in den Tod treiben, was im Selbstmord endet, darum ist es vorsätzlich!
    • Heinrich Kramer 15.03.2020 12:56
      Highlight Highlight Der kerngesunde Papst in mitten des verseuchten Roms, ist ein anerkannter Beweis, dass beten sehr wirksam ist.
      Dank den Gebeten der Gläubigen kann der Pontifex seinen Kampf für Menschenrechte, das Leben, die Gleichberechtigung, den Frieden und gegen Missbräuche, usw. fortsetzen.
      Das ist überhaupt nicht egozentrisch, da auch Atheisten und sogar Protestanten von diesen Errungenschaften profitieren.
      Benutzer Bild
    • Power # Point 15.03.2020 13:30
      Highlight Highlight H Kramer, altern hat mit Kerngesund nichts zu tun, sondern mit zunehmenden Altersschwäche, u. deshalb müssen auf alle älteren Menschen rücksichtig genommen werden.

      Auch ein Altbundesrat kann sich einsam fühlen, auch wenn er früher Bundesrat war, u. das gilt besonders für alle die in Altersheimen leben.

      Noch besser als Beten ist Mut machen, die in ihrer Verantwortung für andere im Leben stehen, um zu helfen in jeglicher Art, u. so seine Liebe zu den Mitmenschen kund tut.

      Wer gesund ist, aber nicht hilt, obwohl er es kann, sollte niemals von der Liebe Gottes reden, wenn er überhaupt daran glaubt.
    • Rabbi Jussuf 15.03.2020 13:32
      Highlight Highlight Gut haben die noch einen Reservepapst, falls doch was schief geht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Adi71 15.03.2020 11:50
    Highlight Highlight Gott kann auch ohne Religion existieren Umgekehrt geht das allerdings nicht. Interessanter als Religion ist das Thema Nahtoderfahrungen.
  • Guido Zeh 15.03.2020 11:11
    Highlight Highlight Betet man "an" oder betet man "zu"?
    Macht es einen Unterschied, ob ich den Nichtgott anbete oder zu Gott bete?
    • Prozessionsspinnerin 15.03.2020 12:12
      Highlight Highlight Leider hat noch keine Universitäten eine Studie dazu veröffentlicht.

      Welche Version ist die zuverlässigere?

      Unterscheiden sich die Resultate je nach dem, ob der reformierte, der katholische oder ein Gott der Sieben, etc. angebetet wird?
      Benutzer Bild
    • Power # Point 15.03.2020 13:12
      Highlight Highlight Das scheint wohl die Antwort auf Gebetserhörung zu sein, in der Meinung, da hilf dir selbst, dann hilft dir Gott, so ein Quatsch#¬&%^!?
    • Share 15.03.2020 13:51
      Highlight Highlight Ein Gebet wird gesprochen oder gedacht. Das Anbeten ist Götzendienst, unterscheidet sich kaum vom Beten zu etwas, zu jemanden. Im Kloster Mariastein gibt es immer wieder die Verbindung von Buddhismus und Christentum; Buddhisten beten die Gottesmutter die als Gaja missverstanden wird, an. So war das nicht gedacht, deshalb gibt es auch keine Studien dazu.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 15.03.2020 10:19
    Highlight Highlight Dieser beruhigende Placebo-Aspekt ist sicher ein wesentlicher Beweggrund für das "Gläubig- und Religiös Sein"!
    Die menschliche Fähigkeit des Denkens ist dabei Segen und Fluch zugleich!
    Wir können uns mithilfe des Denkens "ein Bild machen" über das, was wir erleben und über die Zusammenhänge zwischen dem, was passiert und den "Wesen", von denen wir umgeben sind und mit denen wir interagieren.
    Mit dem gleichen, interessiert forschenden Geist können wir uns aber auch selber überlisten und uns selber im Weg stehen, mit selbstschädigenden und selbstbeschränkenden Gedanken, der sog. "Identität"...
    • bbelser 15.03.2020 17:33
      Highlight Highlight Für mich ist Religiosität, so wie ich sie für mich lebe, eher ein Stachel, der mich wach hält, aufmerksam, achtsam und empfindsam für die Menschen um mich, für Gerechtigkeit und Fruedfertigkeit, für die "Wunder" auch und offenen Fragen dieser Welt.
      Natürlich geht das auch bestens ohne Religiosität, es schadet aber auch nicht mit. Dass ich mich gegen alles Menschenverachtende, Ungerechte und Gewalttätige, was in Religionen auch vorkommt, wehre, ist für mich selbstverständlich. Es sind für mich aber nicht religionsspezifische Merkmale, sondern solche der menschlichen Natur.
    • Share 16.03.2020 15:21
      Highlight Highlight @bbelser
      Der Projektion ist es völlig egal ob Stachel oder Peitsche.

      @rod
      Alle Identität die über den Menschen hinausgeht ist Teil eines Heranwachsenden, der sich selbst noch kennenlernen tut. Nach der körperlichen und mentalen Achterbahn sollte der Mensch eigentlich wieder bei sich sein, eingemittet, geerdet.
  • gulf 15.03.2020 08:55
    Highlight Highlight Gott findet man mit aufrichtigem Suchen.
    Nicht mit intellektuellem Gebrabbel und pseudo - philosophischem Gerede.
    Demut und Hören .... wer kann das noch?
    • Share 15.03.2020 09:55
      Highlight Highlight Gott finden? Wie kommst du darauf?
    • gulf 15.03.2020 10:20
      Highlight Highlight versuchs einfach, lass Dich darauf ein
    • rodolofo 15.03.2020 10:22
      Highlight Highlight Wem gegenüber soll ich demütig sein?
      Ich bin dem Ministranten-Alter schon lange entwachsen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 15.03.2020 08:44
    Highlight Highlight Beten ist gut. Nichtbeten ist auch gut. Egal was jemand zu glauben glaubt oder glaubt.
  • Prometheuspur 14.03.2020 21:38
    Highlight Highlight Bei mir ist das so..
    Wenn ich Zweifel habe ob und ob überhaupt ich irgendetwas anbeten soll, genauso ob es den Kerl nun wirklich gibt oder nicht, sehe ich mir einfach ”Monty Python’s - Life of Brian” an und damit hat sich's.

      Zitate:
    «Wenn sich jemand mit einer nicht anwesenden imaginären Person unterhält, gilt ein solcher Mensch kurzum als verrückt. Tut jemand das selbe mit Gott ist er nicht verrückt, er ist religiös»
    Komisch!

    «Es ist seltsam das man Gott bittet eine Situation zu ändern in diese er einem offensichtlich gebracht hat»
    Auch komisch!
  • Spooky 14.03.2020 21:25
    Highlight Highlight Betet, Leute, wenn es euch danach ist! Egal, ob ihr an Götter glaubt oder nicht.

    Beten kann Kräfte freisetzen, die verschüttet in uns schlummern und nur darauf warten, dass sie zum Zug kommen.
    • Pasionaria 14.03.2020 23:19
      Highlight Highlight "Beten kann Kräfte freisetzen...."
      Probateres Mittel als beten:
      mit Leidenschaft kämpfen, bescheiden siegen, mit Respekt verlieren, jedenfalls niemals aufgeben!
    • gulf 15.03.2020 10:00
      Highlight Highlight man kann beten und mit Leidenschaft kämpfen, etc. das schliesst sich nicht aus !!
    • bbelser 15.03.2020 17:41
      Highlight Highlight @gulf:
      Ich denke auch, dass gerade das Beten Kräfte freisetzen kann zum Kämpfen und Lieben, zum Durchhalten und zum Fokussieren aufs Wesentliche, auf Gerechtigkeit, Frieden, Nachhaltigkeit. Ein Entweder-Oder führt nicht weiter, wie so oft, höchstens in Schattenkämpfe.
  • soulpower 14.03.2020 20:09
    Highlight Highlight Interessant wie so viele, auch der Journalist, davon ausgehen zu wissen, ob es eine göttliche Instanz gibt oder nicht. Was ich nicht weiss macht mich nicht heiss. Für was denn immer wieder diese journalistischen Kreuzzüge für oder gegen eine mögliche oder unmögliche höhere Macht? Finde es eher bedenklich wie so viele von sich denken sie wüssten etwas wovon sie eigentlich keine Ahnung haben, und dann Andersdenkende diskreditieren. Und auch wenn jemand eine Erfahrung mit Gott, oder eben ohne Gott macht, dann sollte er dies doch einfach nicht an die grosse Glocke hängen. Leben und leben lassen.
    • rodolofo 15.03.2020 10:31
      Highlight Highlight So harmlos, wie Du sie hier darstellst, sind sie eben nicht, diese "Gläubigen", weil sie eben so handeln, als ob sie genau wüssten, was sie tun und was zu tun sei!
      Jesus hat einen bemerkenswerten Satz gesprochen: "Denn sie wissen nicht, was sie tun!"
      Damals meinte er vermutlich diejenigen, die ihn gekreuzigt hatten, weil diejenigen glaubten, im Sinne von Recht und Ordnung die Stabilität des Römischen Reichs zu sichern.
      Aber vielleicht hat Jesus auch diejenigen gemeint, die ihm folgten, weil sie einfach irgendwo dazugehören wollten...?
      Tip:
      https://www.arte.tv/de/guide/20200310/
    • soulpower 15.03.2020 11:35
      Highlight Highlight rodolfo...gut erkannt, seh ich auch so..es gilt immer verschiedene Gesichtspunkte und Möglichkeiten anzuerkennen.
  • Dani B. 14.03.2020 19:59
    Highlight Highlight Ich mag "Don Camillo" von Giovannino Guareschi.
    Geehrter Herr Hugo Stamm, für wieviele Bitcoins würden Sie einen Vertrag unterschreiben, durch welchen Ihre geschätzte "Seele" veräussert würde? --- Was wäre unmoralischer? Fünf Rappen oder fünf Millionen?
    • Pasionaria 14.03.2020 23:34
      Highlight Highlight ......ob das wohl der richtige Ansprechpartner ist, um diese Frage zu stellen?
      Wie auch wollen Sie ein NICHTS veräussern?
      Da sind Sie im falschen Blog gelandet.., da empfehle.ich Ihnen eher kath.net und deren Seelenan- und Verkäufe.
    • Gummibär 15.03.2020 08:56
      Highlight Highlight Die Form und allenfalls die Existenz Gottes in Frage zu stellen heißt noch lange nicht, dass man die Existenz einer Seele verleugnet.
      Zudem : Hätte die Seele einen materiellen Wert, wäre sie nicht nur käuflich sondern auch belehnbar. Ich bin sofort bereit die meine als Kaution gegen ein kurzfristiges, zinsloses Darlehen zu hinterlegen ........
    • Pasionaria 15.03.2020 18:46
      Highlight Highlight Gummibär
      Bevor man von der Existenz oder Nichtexistenz der Seele sprechen kann, sollte man wissen, was die Seele sein soll.
      Einfach, was jeder einzelne sich darunter vorstellt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vollkornzwieback 14.03.2020 19:31
    Highlight Highlight Stamm macht den Denkfehler, den viele Gläubige ebenfalls machen: Gott oder eine Gottheit mit menschlichen Massstäben zu messen. Wenn man sich aber auf der Ebene des dauernden Kritikers mit Religion befassen möchte, sollte man mindestens mal Meister Eckehardt gelesen haben und zu der Erkenntnis gekommen sein, dass wir einen (echten oder angenommenen Gott) gar nicht verstehen, sondern halt eben einfach nur im Gebet zu erreichen versuchen können.
    • Share 14.03.2020 22:31
      Highlight Highlight Um meine grauen Hirnzellen zu aktivieren machte ich mir eben die Mühe den professionellen WikiEintrag zu lesen, wobei ab dem ersten Drittel die restlichen zwei Drittel einem geradezu ins Auge springen. Etwa so wie des Meister Ekhart‘s Pumuckel.
      Eckehard wird dort angeführt wo quasi das Ende der Fahnenstange beginnt und das OrdemetProgresso verzweifelt nach Argumenten sucht.
      Die Überlegung des Thomas von Aquin, das Überwinden des eigenen Wesen im Zwang, auch Abgeschiedenheit in Frage zu stellen und die Berufung dem Geist zu überlassen zeugt von tiefem wenn nicht unendlichen Gottesvertrauen.
    • Share 14.03.2020 22:31
      Highlight Highlight Der Klerus allen vor an Ratzinger tat das seine mit der willentlichen Namenswahl Benedikt seines dazu. (Priesterpatron Vianney wirkt mit seinem sprachlichen Begrenztheit auf die Gnade hin.) In der Fundamentaltheologie wird die Berufung als persönliche, individuelle Singularität mit Eckehardt fassbar.
      Das Gebet voranzustellen widerspricht dem Erleuchtungserlebnis des Saulus fundamental.
    • Vollkornzwieback 15.03.2020 01:18
      Highlight Highlight Es geht nicht um "das Gebet voranzustellen" in meiner Aussage, sondern eben genau um das völlige Vertrauen in Gott, wenn man wirklich gläubig ist. Ich behaupte, dass hier auch die meisten Gläubigen sich unter dem Gebet etwas falsches vorstellen. Ausserdem empfehle ich, nebst dem Wiki-Eintrag auch die Deutschen Traktate selber zu lesen. Aber das nur, um die fein geschliffenen aber unnötigen Spitzen in Ihrem Kommentar zurückzugeben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasionaria 14.03.2020 18:06
    Highlight Highlight Aus meiner bescheidenen Sicht und nicht zuletzt von Hitchens' Gedanken beeinflusst:
    wo Religion endet - beginnt Philosophie,
    wo Astrologie endet - beginnt Astronomie
    wo Homöopathie endet - beginnt Medizin
    wo Wunschdenken endet - beginnt Beten
    wo beten endet - beginnt > sich den Tatsachen stellen!
    Amen
    • Share 14.03.2020 20:07
      Highlight Highlight Hm Pasi, du und beten? Das ist ja etwas ganz neues. Streich die Homöopathie. Wo die Medizin endet - beginnt die Pflege. Stell‘ dich den Fakten.
    • Alienus 14.03.2020 20:31
      Highlight Highlight … wo Logos endet - beginnt Schwachsinn.
    • Pasionaria 14.03.2020 22:53
      Highlight Highlight ...wo menschlicher Verstand endet -
      beginnt Alien'sche Übersicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jol Bear 14.03.2020 17:27
    Highlight Highlight Hoffnung und Trost, Angst vor dem Tod mögen wichtige Inspirationen für Glaube an Gott oder Götter sein. Nicht zu vergessen ist aber die Suche nach Erklärungen für das Leben auf dieser Erde und die Besonderheiten der Menschen im Gegensatz zur übrigen Natur mit all den andern Lebewesen. Lässt sich zwar wissenschaftlich herleiten und beschreiben, beinhaltet auch dann noch viele zeitliche und örtliche Zufälle. Dass hier ein übergeordneter Plan dahinterstehen könnte, führt u.a. auch dazu, dass namhafte anerkannte Wissenschaftler die Existenz eines Gottes nicht a priori verneinen.
    • gelesen 14.03.2020 18:02
      Highlight Highlight ... und was ist für Sie ein Gott, Herr Baer?
      Ist das nicht etwas eine zu menschliche Erklärung?
    • Jol Bear 14.03.2020 19:03
      Highlight Highlight @glesen: Sokrates soll sinngemäss gesagt haben, dass er, was er nicht wisse, auch nicht glaube zu wissen. Weiter als das bin ich auch nicht gekommen...
    • gelesen 15.03.2020 11:10
      Highlight Highlight Baer 19:03

      Verstehe dadurch ihre Aussage noch weniger.
  • pamayer 14.03.2020 14:01
    Highlight Highlight Ja, ja, die Geschichte um Gott, Jesus, Maria und Josef...

    Wer sich etwas zurücklehnt wird festgestellen können, dass religiöse Würdenträger (Männer, natürlich) in der Regel die herrschenden Verhältnisse unterstützen, bzw Angriffskriege zu führen "von oben" abzusegnen.
    Da sie im Namen der/des Allmächtigen sprechen, murrt niemand wenn Männer gemetzelt und Frauen vergewaltigt werden. "Gott hat es so gewollt".

    Das religiöse Gedöns ist weit politischer als spirituell. Um uns Menschchen schön unterwürfig zu halten. Und wir sind dankbar, dass Gott uns wieder mal ins Verderben gestürzt hat. Amen.
    • Share 14.03.2020 20:03
      Highlight Highlight @Walter
      Jesus hat sich geopfert, als Sühneopfer und sich auch nicht aufhalten lassen in Jerusalm einzuziehen. Mose hat gut begonnen, zog aus Ägypten, das Gesetz hat er dennoch in Stein gemeisselt.
  • Hypatia 14.03.2020 12:06
    Highlight Highlight Placebo domino in regione vivorum.



    • Hypatia 14.03.2020 13:02
      Highlight Highlight Der obige Satz stammt aus der Vulgata, s. Wikipedia unter dem Stichwort "Placebo".

      Man könnte diesen Satz als Glaubensgrundsatz postulieren und es wäre nicht ohne etymologische Ironie, wenn wir dabei den Ausdruck "Placebo" in seiner modernen Form hineinlesen.

      In diesem Sinne bestätigt die Bibel den Stammschen Ansatz durchaus. Nur, - wie vermag etwas zu wirken, ohne doch in irgend einer Weise wirksam sein zu können? Das Bieri-Trilemma hilft uns da nicht wirklich weiter. Der Hinweis auf den Placeboeffekt bleibt so lange unbefriedigend, als dass damit eigentlich nichts wirklich geklärt ist.
    • Hypatia 14.03.2020 16:16
      Highlight Highlight Das Zitat weist mit "dominus" darauf hin, was wir mit dem Göttlichen assoziieren, etwas, das "Herr" über uns ist, was über uns verfügt, aber worüber wir nicht verfügen.

      In diesem Sinne bedeutet Gott soviel wie unverfügbar Verfügendes.

      "placere" heisst soviel wie "gefallen", ich gefalle jemandem, beliebe ihm, d.h. füge mich ihm, bin ihm gefällig, gefügig.

      Setze ich das alles zusammen, so ergibt sich folgende freie Übersetzung:

      Im Reich des Verfügbaren füge ich mich dem unverfügbar Verfügenden.

      Das macht Sinn ganz ohne religiösen Überbau, aber eine Kuh gehört ins Reich des Verfügbaren.



    • Share 14.03.2020 16:44
      Highlight Highlight Zitat: Im Reich des Verfügbaren füge ich mich dem unverfügbar Verfügenden. Zitat Ende.
      Diese Aussage empfinde ich als Übergriff. Denn auch wenn etwas Verfügbar ist, kann nicht unverfügbar darüber verfügt werden. Ohne hierarchischen Überbau ergibt sich folgende Aussage: Im Reich des Verfügbaren füge ich mich dem verfügbaren Unverfügbaren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • John316 14.03.2020 12:00
    Highlight Highlight Jesus ist der deutlichste Beweis dafür das es Gott gibt.

    Und dieser Gott, der Schöpfer des Universums und allen Lebens fordert uns auf nur ihn allein anzubeten und ihm zu danken.

    Wir alle werden schon bald die einmalige Gelegenheit bekommen vor diesem Schöpfer zu erscheinen. Was meint ihr was er dazu sagen wird wenn wir sagen: „es gibt dich nicht“, „ich habe mir selber einen Gott gebastelt“ oder „du bist mir egal“?

    Glaubt ihr ernsthaft, dass eine solche Antwort angemessen ist auf Gottes Liebe, seine Vergebung durch Jesus Christus und sein riesengrosses Friedensangebot für jeden Mensch?
    • trou 14.03.2020 13:08
      Highlight Highlight Erkläre mir bitte in aller Bescheidenheit, wie du zur Wahrheit gefunden hast und so viele andere nicht? Was ist das Geheimnis?
    • cheeky Badger 14.03.2020 14:07
      Highlight Highlight Also ich glaube nicht an arme Steine, heillige Archen mit grenzenloser Kapazität und auch nicht an einen Zimmermann mit magischen Kräften.

      Was wird deiner Meinung nach passieren, sollte ich dann tatsächlich vor deinen Schöpfer treten?

    • Jason84 14.03.2020 14:26
      Highlight Highlight Es ist ihnen ja gestattet eine solche Weltanschauung zu haben und an ihren Gott zu glauben. Tun sie das, bitte.
      Legen sie aber bitte nicht die Regeln ihres Glaubens auf mich oder andere Menschen. Diese dürfen nämlich auch eine eigene Sicht der Dinge haben und so leben wie sie wollen. Natürlich im Einklang mit den geltenden weltlichen Gesetzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Regas 14.03.2020 11:33
    Highlight Highlight Der Angestellte Betet für schönes Wetter um den Urlaub zu geniessen. Während der Bauer um Regen Betet damit seine Aussaht wächst.
    Wenn es regnet spricht der Bauer von einer wundersamen Gebetserhörung und der Angestellte schweigt.
    Wenn das Wetter schön ist spricht der Angestellte von einer wundersamen Gebetserhörung und der Bauer schweigt.
    • bbelser 14.03.2020 14:05
      Highlight Highlight Ja, so läppisch stellt sich manch einer das Beten vor. Nachdem man diese läppische selbstfabrizierte Vorstellung zur vorherrschenden Norm erklärt hat, wird diese dann verurteilt und lächerlich gemacht.
      Die eigene Filterblasen-Belegschaft applaudiert fassungslos.
      Das Ganze hat etwas von geistiger Selbstbefriedigung. Irrelevant für einen echten Diskurs.
    • Regas 14.03.2020 14:29
      Highlight Highlight bbelser:
      Na ja das Beten ist eine höchst komplexe Angelegenheit die nur speziell ausgebildete Beter nach mehrjährigem Studium beherrschen. Leihen dürfen wohl nur die von Wissenschaftlern vorgegebenen Gebete beten.
    • bbelser 14.03.2020 15:20
      Highlight Highlight Regas:
      du bestätigst meine Aussage mit einer weiteren läppischen Vorstellung über das Beten.
      Leute, die nach eigenem Bekunden doch 0 Erfahrung mit dem Beten haben, stellen hier reihenweise Behauptungen über das Beten auf und urteilen pauschal und herablassend über Menschen, denen das Beten wichtiger Bestandteil ihres Lebens ist.
      Soll man solch erfahrungsloses Pauschalisieren ernstnehmen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ray c 14.03.2020 11:26
    Highlight Highlight every knee will bow and every tongue will confess.



  • Strassenköter 14.03.2020 11:10
    Highlight Highlight Ein interessantes Thema, wobei sich Herr Stamm leider schon in seinen ersten Sätzen in eigenen unlogischen Schlussfolgerungen disqualifiziert „Wenn man die Frage konsequent zu Ende denkt, ist es nicht so wichtig, wen man anbetet.“
    Leider muss auch mal gesagt sein, dieser Blog entbehrt immer wieder einer wissenschaftl. Denkweise. Der Autor vermittelt mit seinen floskelhaften Gedanken in wenigen Worten einfache pseudowissenschaftliche Weltbilder, was einem „Newsportal“ natürlich propagand. in Hände spielt.
    Das amusante am Ganzen ist nur noch, der ganze Blog diskreditiert sich immer wieder selbst
    • Schorschli 14.03.2020 13:53
      Highlight Highlight Gut gebrüllt, aber was ist dein Punkt??
    • You will not be able to use your remote control. 14.03.2020 15:26
      Highlight Highlight Was an dieser Schlussfolgerung unlogisch ist, müsstest du noch nachliefern.
    • Gummibär 15.03.2020 09:31
      Highlight Highlight "Der Autor vermittelt mit seinen floskelhaften Gedanken einfache pseudowissenschaftliche Weltbilder"

      ....und die in Glaubensgemeinschaften propagierten Weltbilder sind wissenschaftlich ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Musikuss 14.03.2020 10:58
    Highlight Highlight Gottes Existenz: Man kann zwar wissenschaftlich beweisen, dass ein Mensch denkt, aber was nützt das, wenn man das Wichtigste, nämlich den Inhalt der Gedanken, nicht kennt? Was der Mensch denkt, wird man erst erfahren, wenn man mit ihm redet, alles Andere ist Zeitverschwendung.
    Die Existenz Gottes beweisen zu wollen, ist ebenfalls Zeitverschwendung, denn erstens wird das nicht gelingen und zweitens versäumt man damit die Gelegenheit, mit Gott zu sprechen. Wer behauptet, dass dies angeblich nicht möglich sei, sollte wenigstens zugeben können, dass er es noch nie ernsthaft versucht hat.
    • Power # Point 14.03.2020 14:44
      Highlight Highlight Musikuss

      Und führe uns nicht in Versuchung, OK wars das nun??

      Nun dieser Versuch ist nicht gelungen, doch bestätigt es das Selbstwertgefühl wenn man den andern glaubend machen kann, dass es einen Gott gibt, und eine gelungenes missionieren ist!?
    • Klaus07 14.03.2020 14:50
      Highlight Highlight Die Existenz Gottes beweisen zu wollen, ist ebenfalls Zeitverschwendung, denn erstens wird das nicht gelingen und zweitens versäumt man damit die Gelegenheit, mit Gott zu sprechen...

      Was für ein Paradoxon! Wie kann man mit etwas reden, das nicht beweisbar ist. Ab dem Augenblick, in dem man mit diesen etwas spricht, ist auch die Existenz beweisbar. Oder man spricht in die leere Luft hinaus, dann müsste man sich ernsthafte Gedanken über die Gesundheit dieses Menschen machen.
    • Klaus07 14.03.2020 17:50
      Highlight Highlight @Walter Sinclair
      Das heisst? Gott ist also ein mathematischen System Satz? Oder was genau wollen Sie hier Beweisen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Franz0506 14.03.2020 10:52
    Highlight Highlight Moses bekam auf dem Berg Sinai die 10 Gebote vermittelt:
    1. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
    2. Du sollst dir kein Bildnis von Gott machen und auch nicht von
    sonstigen geistigen Wesen, weder von solchen im Himmel noch von solchen in der Unterwelt.
    3. Du sollst den Namen deines Herrn nicht missbrauchen.
    Man kann es sich aussuchen ob man sich nach diesen Geboten oder nach den Ausführungen von H. Stamm ausrichten will.
    Jeder trägt aber auch immer die Folgen von seinen Entscheidungen, seinem Denken und Handeln, so soll man daran denken, dass man diese Welt einmal verlassen muss.
    Benutzer Bild
    • Adam Smith 14.03.2020 12:39
      Highlight Highlight Wie oft wollt ihr Gläubigen noch dieses Meme posten? Es wird nicht wahrer. Die Welt wirst du verlassen, aber so wie vor der Geburt existierst du dann schlicht und einfach nicht mehr, unabhängig davon, was du im Leben gemacht hast. Es gibt mehrere Tausend Religionen und alle haben einen Anspruch auf Absolution und ihr Christen denkt tatsächlich, eure sei die einzig richtige?😂 Eigne dir bitte die Fähigkeit des rationalen Denkens an.
    • Klaus07 14.03.2020 14:46
      Highlight Highlight @Franz0506
      Wenn Jesus Gottes Sohn sein soll, ist Jesus nicht automatisch auch ein Gott? Und was ist mit der Ehefrau von Gott bez. der Mutter von Jesus? Die müsste ja dann auch ein Gott bez. Göttin sein?
      Und was genau sind sonstige geistige Wesen?
      Wie ist eigentlich der Name von Gott? Gott Muzenbacher? Gott Eigenheer?
      Und ja, jeder verlässt einmal diese Welt. Na und? Danach kommt nichts.
    • Power # Point 14.03.2020 14:51
      Highlight Highlight Franz056, ich schätze deinen Humor, hat nicht jemand gesagt, wir sind alle Götter!?

      Schöpfer hin oder her, basteln ist ein schönes Hobby.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 14.03.2020 10:34
    Highlight Highlight Ich gebe zu, dass ich Mühe habe mit 'unserem' Gott, und all den anderen Gottheiten. Ich glaube seit meiner Kindheit nicht daran. Die Gläubigen sehnen etwas herbei, das sie selbst nicht erreichen können. Dabei würde es reichen zu denken oder zu sagen: Ich hätte gern... Ein Kreuz, oder was auch immer, hört, denkt und handelt nicht. Auch verbirgt sich in zB. Statuen kein Geist. Gläubige, sehr oft arme Leute, hängen ihre ganzen Hoffnungen an eine Gottheit und warten auf Erfüllung ihrer Wünsche (Gebete).
  • ft.$y$tem 14.03.2020 10:17
    Highlight Highlight Gott ist der Einzige, den man anbeten sollte. Alles Andere sind Götzen.
    Die Freimaurer beten zB. die Sonne an.
    Aber man weiss, dass die Sonne auch als Luzifer gilt, wenn man sich mit der Thematik Illuminati befasst.
    Gott hat gesagt, die Bösen werden Wunder tun... aber glaubt nicht den Falschen.
    Dem Teufel sein Ziel ist, die Menschheit glauben zu lassen, dass es ihn nicht gibt. Wir sind schon ziemlich in der Endzeit angelangt.
    • Laut_bis_10 14.03.2020 10:34
      Highlight Highlight Wenn man sich mit der Thematik der Bibel befasst, weiss man aber auch, dass Gott die Sonne erschaffen hat und sah, dass es gut war ;)
    • DCCB 14.03.2020 10:57
      Highlight Highlight 1/1
      Das glaubst du ernsthaft?

      Die Endzeit ist für mich eher, wenn die Religiösen (egal welcher Gott/Götter), die Leitung übernehmen. Viel grosses Leid ging von Religionen aus. Für mich ist Religion 'des Teufels'.
    • DCCB 14.03.2020 10:57
      Highlight Highlight Anhand deines Kommentars ist für mich ersichtlich, dass du Ammenmärchen allgemein nicht abgeneigt bist (bsp. Illuminati). Was meine Ansicht noch bestärkt. Denn überspitzt ausgedrückt ist Religion, wie auch die meisten Verschwörungstheorien, etwas für schwache Menschen, die ohne 'Führung und Beistand' nicht klar kommen.
      Eigentlich weiss doch jeder was gut oder schlecht ist, auch ohne imaginären Freund, der einem eine Anleitung gibt..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kari Baldi #WirAlleSindCorona 14.03.2020 10:10
    Highlight Highlight Nützt's nüt, so schad's nüt. Beten IST Placebo.
    • Share 14.03.2020 11:06
      Highlight Highlight Was für ein Zirkelschluss. Egal was, die Beschäftigung, hier die Anbetung, ist ohne Folge nicht.
      Bspw wochenlang dasselbe Spiel zu spielen hat bereits eine Hirnwäsche zur Folge. Es ist eingeübt, trainiert. In einer Stresssitation greift der Reflex auf dieses Training zurück, teilweise mit verheerenden Folgen. Diese Mechanismen brachten erst die Disziplin des Coach, Mentaltrainers hervor.
      Bestens beobachtbar beim Versuch der gegenwärtigen Pandemie Herr zu werden. Pandemieplan ade, Politics as usual. Hüenerhuuffe.
  • Michael Bamberger 14.03.2020 10:00
    Highlight Highlight Die Liste von Religionen und Weltanschauungen auf Wikipedia führt weltweit rund 230 Religionsgemeinschaften auf, welche heute aktiv sind.

    Im Himmel schwirren also unzählige Götter herum, welche gebauchpinselt sind, von ihren jeweiligen Gläubigen untertänig angebetet zu werden.

    Und jeder von diesen Göttern ist zudem überglücklich darüber, dass ihre jeweiligen Anhänger tatsächlich der Meinung sind, gerade ihr Gott sei da oben ganz alleine.
    • lilie 14.03.2020 11:24
      Highlight Highlight @Michael: Die wenigsten Religionen sind monotheistisch. Andere Religionen und Konfessionen haben ein anderes Verständnis und akzeptieren sogar nicht nur ihre eigenen, sondern auch fremde Götter.

      Somit ist deine Aussage sehr vom christlichen Glauben geprägt, was typisch ist für westliche Atheisten.
    • Gummibär 15.03.2020 09:53
      Highlight Highlight Nicht zu vergessen die Hunderten von Religionen, die vor den abrahamistischen und über bedeutend längere Zeitperioden bestanden.
      Alle hatten einen Wahrheitsanspruch und, so vermute ich, glaubten ewig zu bestehen.
      Ueber die kurze Geschichte unserer Erde gesehen waren es alle Blitzlichter, die Millisekunden dauerten. Bauen wir auf Erfahrungswerten, so werden sich, wenn man dazugesellen.
    • lilie 15.03.2020 11:32
      Highlight Highlight @Gummibär: Dabei kann man noch diskutieren, was eine Religion überhaupt ist. Ist es der Glaube, das Weltbild, die postulierte Weltordnung? Oder geht es vielmehr um Riten, Bräuche, kultischen Handlungen?

      Wir zünden zum Beispiel immer noch Lichter an um die Wintersonnenwende, obwohl wir längst nicht mehr daran glauben, dass die Sonne irgendwelche Überredung braucht zurückzukehren.

      Wir bestatten seit Menschengedenken unsere Toten, egal, ob wir an ein Jenseits glauben oder nicht.

      Und viele Religionen bestanden in Abgrenzung zu andern - ihr Wahrheitsanspruch war also per definitionem begrenzt.
  • Garyx 14.03.2020 09:47
    Highlight Highlight Ich finde es gut und richtig, dass und wie sich Hugo Stamm der Frage nach dem Göttlichen stellt. Ich spüre im Artikel das sonst immer vorhandene Überhebliche nicht. Gratuliere!
  • bernhardmat 14.03.2020 09:24
    Highlight Highlight Der Vorteil, wenn man Gott statt die Kuh anbetet ist, dass man die Kuh essen kann. 😉
    • rodolofo 15.03.2020 10:20
      Highlight Highlight Der Nachteil ist, dass Du dann Gott nicht essen kannst.
    • Dani B. 15.03.2020 20:30
      Highlight Highlight Nie in einer Kirche gewesen? Dort wird Gottes Fleisch gegessen und sein Blut getrunken.
    • Nik G. 16.03.2020 07:54
      Highlight Highlight Was wenn Gott eine Kuh ist?
  • Amateurschreiber 14.03.2020 09:09
    Highlight Highlight Ein Punkt wurde nicht erwähnt:
    Wenn jemand z.B. dafür betet, gesund zu bleiben, ist das ja schön und gut.
    Was aber wenn man z.B. dafür betet, einen Sportanlass oder eine Wahl zu gewinnen? Oder bei der Job- und Wohnungssuche bevorzugt zu werden? Das wäre ja mehr ein "Schadenszauber". Man bittet Gott nicht nur einem selbst zu bevorzugen, sondern die anderen zu benachteiligen!
    • BVB 14.03.2020 09:21
      Highlight Highlight Nicht alle Gebete werden erhört. Gott hat einen Plan.
    • Klaus07 14.03.2020 09:24
      Highlight Highlight Wo ist da das Problem?
      Beten ist kein Zauber und funktioniert nie (Zauber übrigens auch nicht).
      Einzig derjenige der betet fühlt sich dadurch stärker, bestätigt, getröstet oder was auch immer.
    • BVB 14.03.2020 09:51
      Highlight Highlight @Klaus07
      Wenn du nur um selber zu profitieren betest, ist klar dass es nicht funktioniert. Darum geht es nämlich nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 14.03.2020 09:08
    Highlight Highlight Logischerweise konzentriert sich der Gottesglaube auf das Unbekannte, was nicht zu beherrschen ist. So ist das Gebet und die Anbetung zuweilen dem Frömmigkeitsgedanken zuzuordnen, was ein Nach- gar Hinterfragen ablehnt und den Betenden zum Gebenden macht, also Hierarchie und Macht bestätigt.
    Alle anderen Aspekte sind von der Psychologie besetzt. Motivation, Autosuggestion, Psychohygiene scheinen gängigen Krankheitsbildern der Psychiatrie entgegenzuwirken.
    Anbetung von Tieren, des Geliebten wächst aus dem Besitzanspruch, der spätestens mit dem Tod des Objekts erlischt, der Beschwörung gleicht.
    • Share 14.03.2020 09:23
      Highlight Highlight Bleibt die Frage des Rituals, des rituellen Betend im Tagesablauf. Hier wird wohlwissend von der Andacht gesprochen. Einstimmen auf den Tag, auf die Nacht, was der Meditation am nächsten kommt und die Ichzentrierung zurückbindet. Die Vertiefung in eine Sache erst gar nicht zulässt. Dafür steht das stündliche Glockengebimmel, das neunmalige Beten nach dem Gebet des Muezzin oder das sechsmalige Beten im klösterlichen Leben.
    • Power # Point 14.03.2020 15:11
      Highlight Highlight Das Opferlamm wird auch personifiziert als den Erlöser das geschlachtet wird, aber wofür? Dieses Lamm betet man an, und glaubt an den Schuldenerlass wenn man daran glaubt, aber ist das wirklich so, oder ist das Selbstbetrug!?

      Es wurden unzählige Tiere an viele Götter geopfert, und man tut es immer noch, das Lamm an die Schlachtbank zu führen.

      Es ist ein grausames Ritual, um sich selbst wieder zu gefallen, und alle Unzulänglichkeiten glaubt man dann loszusein ,
    • Share 14.03.2020 16:36
      Highlight Highlight Es ist ein grosses Mass an Selbstbetrug notwendig, die Zeit und den Lauf der Dinge aufhalten meinen zu können. Schuldenerlass ist des Gläubigers freie Entscheidung. Sündenerlass hingegen hängt wahlweise von des Schuldners Gottesbild, Menschenbild oder Weltbild ab.
    Weitere Antworten anzeigen
  • peterpan42 14.03.2020 09:06
    Highlight Highlight Um einen Vergleich in die Medizin zu ziehen:
    Damit ein Medikament optimal wirkt, muss der Patient an die Wirksamkeit glauben.
    Ist es deswegen egal, ob ich gegen meine Kopfschmerzen Smarties oder Aspirin nehme?
    Zurück zum Beten:
    Beten hilft immer ein Stück weit, wenn das Gebet mir Hoffnung und Mut schenkt. Sollte es einen Gott geben (was wir nicht ausschliessen oder beweisen können) - hilft das Gebet zu diesem mehr (vorausgesetzt dieses Wesen will helfen)
    • You will not be able to use your remote control. 14.03.2020 15:16
      Highlight Highlight > Ist es deswegen egal, ob ich gegen meine Kopfschmerzen Smarties oder Aspirin nehme?

      Es ist sicher egal, ob du Mentos oder TicTac nimmst.
  • Ich mein ja nur 14.03.2020 09:00
    Highlight Highlight Dieser Herr Stamm muss wirklich eine tiefe Kränkung erfahren haben. Dieses eindimensionale destruktive Verständnis von Spiritualität...
    • ursus3000 14.03.2020 10:32
      Highlight Highlight Das meinst Du nur
    • reactor 14.03.2020 13:50
      Highlight Highlight Spiritualität und Götzenglaube sind zwei paar Schuhe.
  • DemonCore 14.03.2020 08:46
    Highlight Highlight Religion schädigt Menschen und Gesellschaften. Religiöse Gesellschaften sind signifikant ärmer, ungesünder und schlechter gebildet als areligiöse. Religon (z.B. Islam) ist Fluchtursache Nummer 1 in weiten Teilen der Welt.
    Religionen geniessen ungerechtfertigte Priviliegien:

    -Lärmbelastung (Kirchenglocken)
    -Zwangsrekrutierung unmündiger Kinder
    -Nimbus als ethische Instanz
    -staatliche Unterstützung (administrativ, finanziell)
    -Freipass zur Verstümmelung von Kindern in ihrem Intimbereich
    -Ausnahmen im Baurecht
    -Ausnahmen im Militärstrafrecht und im Völkerrecht (Schweizergarde)
    • Forest 14.03.2020 10:01
      Highlight Highlight Ich würde eher behaupten die Flagge auf deinem Profilbild ist Flucht Ursache Nr.1

      Zur Lärmbelastung: Die meisten Kirchen oder sogar alle waren schon vor ihren (Aktuellen) Anwohner schon dort (Ist ungefähr so als würde ich nach Kloten ziehen und mich über Fluglärm beschweren).

      Zwangsrekrutiert wird man von der Bundesverfassung (Militär)

      Man kann für oder gegen Religion sein ist mir egal. Natürlich haben auch Religionen ihre Schattenseite aber die Religion für als verantwortlich zu machen Lärm, Klimawandel etc. Ist schon etwas Naiv.
    • ft.$y$tem 14.03.2020 10:07
      Highlight Highlight Mimimi
      Religion hat nichts mit dem Glauben zu tun.
      Wenn du von Herzen glaubst, brauchst du keine Glocken, oder Krirchen, oder wasauchimmer
    • Musikuss 14.03.2020 11:12
      Highlight Highlight Dann würde ich Dir empfehlen, in ein Land auszuwandern, wo Religion verboten und verfolgt wird, z.B. China. Da wirst Du Dich bestimmt besser fühlen und wir haben einen Miesepeter weniger...
    Weitere Antworten anzeigen
  • HugiHans 14.03.2020 08:34
    Highlight Highlight Du hast es erwähnt im Beitrag: Das Beten wird durch den Gläubigen selbst bestimmt.
    Entscheidender ist mehr, WARUM betet er. Wurde ihm allenfalls der Himmel auf Erden oder 100 Jungfrauen nach dem Tot versprochen? Geht der Glaube mit der Zeit über das Beten hinaus und es folgen Taten durch eine langsame Radikalisierung?
    Leider hat der Mensch Thendenzen zu solchen Handlungen, allerdings nicht nur im Glauben sondern in allen Bereichen des Lebens.
  • HundBasil 14.03.2020 08:13
    Highlight Highlight Stamm glaubt nicht an Gott. Betet demnach nicht. Und will dennoch wissen, ob eine Kommunikation mit Gott möglich ist oder nicht. Etwas arrogant, oder?
    • Share 14.03.2020 08:49
      Highlight Highlight Altersmilde trifft’s wohl eher.
    • BVB 14.03.2020 10:17
      Highlight Highlight @BratmirnenStorch
      Wie meinst du genau privat?
      Die meisten machen es nicht in der Öffentlichen.
    • HundBasil 14.03.2020 10:48
      Highlight Highlight Also ich bete daheim und in der Kirche. Ist das privat genug?
    Weitere Antworten anzeigen
  • äti 14.03.2020 08:12
    Highlight Highlight Die Bibel-Gottheiten sind eine einzige Männer-Domäne. Keine Frau Gott oder so. Man lässt die Hälfte der Menschheit aussen vor. Schlimmer noch, man degradiert Frauen zu zweiter Klasse und behandelt sie lieber als Gegenstände, die nunmal da sind. Aber nie Gleichwertig. Die Katholiken treiben dies gar auf die Spitze. Aber klar, Herr Gott hat alle gleich lieb. Eine satte Lüge schon am Anfang. Denke eher, Religionen sind reine Männerphantasien mit riesigem Aufwand am Leben erhalten. Gilt natürlich auch für Sekten.
    • peterpan42 14.03.2020 09:10
      Highlight Highlight Ich denke, vieles ist interpretiert - ich lese zB den folgenden Vers so, dass Gott das Weibliche ebenso wie das Männliche in sich vereint:
      Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.
      1. Mose 1:27 SCH2000
    • Rabbi Jussuf 14.03.2020 09:30
      Highlight Highlight äti
      Stimmt nicht so ganz.
      Immerhin haben Frauen die Möglichkeit "Braut Christi" zu werden. Das ist dann nochmal eine ganz andere Stellung, als ein Mann sie je erreichen könnte. Da ist selbst der Stellvertreter Christi eben nur ein Stellvertreter aber nicht gleichgestellt.
    • äti 14.03.2020 09:52
      Highlight Highlight @peterpan42. Natürlich, aus der Bibel kann man lesen und interpretieren was man will. Das nennt sich Bibelforscher (zB bei ZJ). Ich sehe aber mehr, was daraus gemacht wird. Und das ist beileibe nicht schön.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans Rudolf Rudolf Lavater 14.03.2020 08:05
    Highlight Highlight Spielt es eine Rolle, ob ich Hugo Stamms wie immer oberflächliche Zeilenfüller lese oder nicht? Wohl kaum.
    • Amateurschreiber 14.03.2020 08:56
      Highlight Highlight Aber gelesen hast Du es offenbar trotzdem? ;-)
  • Heb dä Latz! 14.03.2020 07:40
    Highlight Highlight Bein anbeten bleibe ich gerne pragmatisch und progressiv mit Wein, Weib und Gesang.
    • ursus3000 14.03.2020 10:29
      Highlight Highlight Oder Neudeutsch " Sex Drugs and Rocknroll
    • pamayer 14.03.2020 13:43
      Highlight Highlight Genau so geht es mir auch.
  • Klaus07 14.03.2020 07:31
    Highlight Highlight Wie sagt man so schön „geteiltes Leid ist halbes Leid“.

    Ob man mit In einer belasteten Situation seinem Partner, Freund, Kollegen, Gott, Katze, Hund oder das fliegende Spaghettimonster spricht ist Irrelevant aber das darüber Sprechen hilft. Egal ob Religiös oder nicht.

    Das Perfide an Religion ist jedoch, dass alle Religionen zusätzlich ein Heilsversprechen abgeben und dieses Heilsversprechen an die Bedingung knüpft, ausschliesslich an ihren Gott oder Guru zu glauben.

    Da waren Polytheistische Religionen interessanter. Man hatte zu jedem Problem einen eigenen Ansprechpartner!



Sektenblog

Die Corona-Pandemie bringt Impfgegner arg ins Schwitzen

Die Coronakrise macht deutlich, wie wichtig Impfstoffe im Zeitalter der globalen Mobilität sind. Und in Zukunft wohl erst recht sein werden.

Impfkritiker und vor allem Impfgegner liefen vor der Corona-Pamdemie zur Hochform auf. Sie konnten ihren Einfluss laufend ausbauen, weil die Skepsis gegenüber Impfungen immer breitere Bevölkerungskreise erfasst hatte.

Die Allianz der Gegner umfasste nicht nur die hartgesottenen Wutbürger, die in der Schulmedizin, der Pharmaindustrie, den Wissenschaftlern und vielen Politikern das klandestine Wirken geheimer Mächte sahen. Zu ihr gesellten sich vermehrt auch Esoteriker, Naturheilpraktiker, …

Artikel lesen
Link zum Artikel