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Sektenblog

Wir brauchen keinen Gott, um zu wissen, was Gut und Böse ist

Das moralische und ethische Empfinden ist genetisch bedingt und tief in uns verankert.



Bild

Wir brauchen keine Himmelsleiter, um das Empfinden von Gut und Böse zu finden. bild pd

Religionsgemeinschaften können noch so unterschiedliche Heilslehren verkünden, eine universelle Gemeinsamkeit verbindet alle: Sie sind überzeugt, die Hüter von Moral und Ethik zu sein. Aus diesem Selbstverständnis heraus leiten sie ihre Relevanz und Daseinsberechtigung ab, die sie kräftig propagieren und als Rechtfertigung für ihre Missionsbestrebungen anführen.

Doch stimmt der Anspruch, dass die Welt ohne den Ethikkompass der Religionen ein barbarischer Ort wäre? Dass bei uns ohne den Glauben an eine höhere Macht und eine Erlösung nach dem Tod das Faustrecht regieren würde? Oder ist diese Selbsteinschätzung nur ein Mythos und ein geschickter PR-Schachzug?

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Sam Harris, der amerikanische Philosoph, Neurowissenschaftler und Schriftsteller über die christliche Moral. Video: YouTube/derhellseherblog

Angesichts der aktuellen Weltlage scheint diese Vermutung angebracht. Noch immer schwelen viele Religionskonflikte. Im Nahen Osten bekämpfen sich teilweise Sunniten und Schiiten bis aufs Blut. In Indien kommt es immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Hindus und Muslimen. Und in Myanmar veranstalten Buddhisten, die gemeinhin als besonders friedlich gelten, einen blutigen Genozid gegenüber den muslimischen Rohingyas – unterstützt von einer gläubigen Friedens-Nobelpreisträgerin. Um nur ein paar Beispiele zu nennen, bei denen Religionsgemeinschaften Moral und Ethik mit Füssen treten.

Es gibt aber auch andere Beobachtungen, die zeigen, dass Glaubensgemeinschaften keinen Grund haben, die Deutungshoheit für sich in Anspruch zu nehmen. Ethnologen haben längst bewiesen, dass selbst isoliert lebende Naturvölker, die noch nie etwas von Moral, Ethik, Glauben oder monotheistischem Gott gehört haben, sehr genau wissen, was Gut und Böse ist.

Moral und Ethik sind tief in uns verankert

Inzwischen weisen auch Wissenschaftler nach, dass Moral und Ethik tief in uns verankert sind und nichts mit Religion oder Glauben zu tun haben.

Der Psychologe Marc Hauser von der Harvard Universität in Bosten zum Beispiel hat einen Test entwickelt, der das ethische Empfinden von 300‘000 Personen in vielen Ländern prüfte. Eine Frage lautete, was die Befragten tun, wenn ein führerloser Zug auf fünf Arbeiter zurast. Sie stünden an einer Weiche und könnten diese umstellen. Dann würde der Zug lediglich einen Arbeiter überfahren, der sich auf dem anderen Geleise befindet.

Die zweite Frage lautete: Der Zug rast auf die fünf Arbeiter. Die Befragten können einen Arbeiter aufs Geleise schubsen, um den Zug zum Stehen oder Entgleisen zu bringen. Welche Variante wählen Sie?

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Ethik aus christlicher Sicht. Video: YouTube/ChrismonMagazin

Das Resultat: Bei der ersten Frage sagten die allermeisten, sie würden die Weiche umstellen, damit nur ein Arbeiter sterben müsse. Bei der zweiten Frage sagte aber nur ein Sechstel, sie würden den Mann aufs Geleise stossen, um die fünf Arbeiter zu retten.

Was auf den ersten Blick als unlogisch erscheint, lässt sich mit dem moralischen Empfinden der Befragten erklären. Die Weiche umzustellen empfinden die meisten als eine Art passive Handlung. Deshalb können sie nüchtern überlegen und sind fähig, das kleinere Übel zu wählen.

Wenn sie aber jemanden aktiv in den Tod stossen müssen, ist die ethischen Sperre übermächtig, auch wenn dadurch mehr Menschen sterben müssen.

Gläubige wie Atheisten, Amerikaner wie Chinesen, Alte wie Junge, Reiche wie Arme: Alle haben ein moralisches Gewissen.

Das Verblüffende am Resultat: Ob Chinesen, Amerikaner oder Nomadenvölker; ob Kinder, Erwachsene oder Alte; ob Arbeiter oder Akademiker; ob Reiche oder Arme; ob Christen oder Atheisten: Die allermeisten Befragten zeigten die gleichen ethischen und moralischen Muster.

Psychologen und Neurologen sind sich weitgehend einig, dass ethische und moralische Werte nicht primär durch Erziehung vermittelt werden, sondern genetisch verankert sind. Jeder Mensch wird mit einem Sinn geboren, der zwischen Gut und Böse unterscheiden kann. Man kann auch von einem Moralinstinkt sprechen.

Glaubensgemeinschaften sind weder Erfinder noch Hüter von Moral und Ethik

Glaubensgemeinschaften würde es gut anstehen, wenn sie bei der Frage nach Moral und Ethik etwas bescheidender auftreten würden. Sie sind weder deren «Erfinder» noch Hüter. Denn wir Menschen wissen auch ohne die zehn Gebote Gottes und andere religiöse Verhaltensregeln, was Gut und Böse ist.

Viele Glaubensgemeinschaften machen sogar den kapitalen Fehler, Ethik mit Moral zu verknüpfen. Um dies zu veranschaulichen, benutzen sie die Begriffe Sünde und Erlösung. Wer Böses tut, wird sündig, und wer sündig ist, verliert das Seelenheil und landet in der Hölle.

Diese Moralkeule bewirkt das Gegenteil dessen, was die Religionsväter angestrebt haben: Die Angst ist psychologisch der grösste Feind des Guten. Um «gut» zu sein, muss ich möglichst angstfrei sein, mich geborgen fühlen und viel Selbstvertrauen haben.

Wenn ich mich vor Gott aber klein und sündig fühle, bricht das Lebensfundament weg.Doch exakt davon profitieren viele Glaubensgemeinschaften: Ängstliche und verunsicherte Gläubige müssen sich unterwerfen, um sich geschützt zu fühlen. Der Glaube macht dann nicht frei, sondern führt in die Abhängigkeit.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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375Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Share 07.01.2020 21:51
    Highlight Highlight It’s the Heartbreak Century. Das umschreibt die technischen Möglichkeiten die mit der ausgefeilten Hirnforschung möglichen werden. So als eigener Kosmos fühle ich mich unzähligen Lichtimpulsen, das geht mittlerweile in den TausendstelNanoBeteich, ausgesetzt - Puten und ihre Pfeile - überall! Ob sich das im Raum zerstreut wie die Unendliche Geschichte wunderbar erzählt oder nach dem Versuch One World One Voice in graue Hirnmasse transformiert, den Menschen quantifiziert und aus mir programmierte Biomasse macht, das würde ich gerne wissen. Und äh, darf man das Programm selber aussuchen?
  • Pasionaria 07.01.2020 00:46
    Highlight Highlight 2.Versuch
    @ Watson- Redaktions oder IT-Team

    Was auch ist mit dem H.Stamm-Blog los? ​
    Seit den Festtagen wird entweder auf der Redaktion zu sehr gefeiert oder aber auf den Festtagen lag kein IT-SEGEN?​

    Der Blog wird interessant mit enorm zahlreichen Kommentaren gefuettert. Und von einem Tag auf den andern verschwinden Dutzende von Kommentare?​
    Wie ist das moeglich, sie werden auch spaeter nicht wieder aufgeschalten? ​
    Diese Aktionen zerstoeren total den Ablauf und somit die (teils) aeusserst spannenden Dialoge.​
    Ein User nennt es zurecht >  verbaler Massenmord!​
    BITTE um Erklaerung.
    Danke.
    • Milan Marquard 07.01.2020 06:58
      Highlight Highlight @Pasionaria: Wir sind dran, danke!
    • Pasionaria 07.01.2020 07:25
      Highlight Highlight Erfreulich, dass Ihr auf die Löschaktion eine Reaktion zeigt..
      Danke!
  • Chuck Wesley 06.01.2020 18:32
    Highlight Highlight In einer naturalistischen Weltsicht ist der Mensch nur eine Ansammlung von Atomen. Er muss dann so handeln, wie es seine Gene vorschreiben.
    Damit geht aber auch jegliche Moral verloren. Warum sollte ein Atomhaufen irgendwelchen moralischen Werten verpflichtet sein?

    Die Bibel lehrt, dass Gott jedem Menschen ein Gewissen gegeben hat. Darum gibt es diese Übereinstimmung im moralischen Empfinden. Und darum weiss auch Jeder in seinem Innersten, dass es einen Schöpfer gibt und dass er ihm Rechenschaft schuldet.
    • Satan Claws 07.01.2020 07:42
      Highlight Highlight @Chuck Wesley

      Weil Atomhaufen sehr gerne mit anderen Atomhaufen interagieren. Andere können unsere Fehler kompensieren und uns unterstützen. Wer glaubt keine Fehler zu haben wird Eremit und erleuchtet.
    • Spooky 07.01.2020 12:14
      Highlight Highlight @Chuck Wesley

      "Darum gibt es diese Übereinstimmung im moralischen Empfinden."

      🙈🙈🙈🙈
    • Alienus 07.01.2020 17:22
      Highlight Highlight Chuck

      1/2

      Sprachgeschichtlich dürfte sich „Moral“ aus „Mut“ entwickelt haben, da beide Begriffe einen gemeinsamen Ursprung hätten.

      Modellbetrachtung: der werdende Mensch in der Vorzeit verlässt die Höhle, um nicht nur für sich und seine Sippe das Essen zu jagen/sammeln, sondern auch für andere Kinder, Alte, Gebrechliche und Kranke.

      Dadurch ist er zwar einer etwas größeren Gefahr ausgesetzt, hat aber mehr Mut und deswegen Moral.

      Somit wurde der Mensch zum Wesen, welches zunächst egoistisch handelte, später mitfühlend wurde und somit eine Moral eigenständig entwickelte: eine Entwicklung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chuck Wesley 06.01.2020 18:24
    Highlight Highlight Wenn schon ein Ausschnitt aus der Debatte zwischen Sam Harris und W.L. Craig verlinkt wird, möchte ich die ganze Debatte empfehlen. Craig zeigt darin sehr schön auf, dass objektive Moral ohne Gott nicht begründet werden kann. Er zeigt darin auch die Fehler in Harris "Moral Landscape" auf.

    Die Argumentation in diesem Blogbeitrag zum Titel fehlt mir auch völlig. Wie man aus dem Bloginhalt zum Schluss kommen kann, dass Gott für objektive Moralmassstäbe überflüssig sei, wir überhaupt nicht hergeleitet (kann auch nicht). Der Titel klingt aber natürlich schön reisserisch...
  • Ro Viking Ger 06.01.2020 04:24
    Highlight Highlight Die Unterscheidung was Gut oder Böse sei, unterliegt der jahrtausend Indoktrination der monotheistischen Religionen in unseren Köpfen. Auch wenn wir Atheisten sind, wurden wir leider davon geprägt. Die Naturreligionen/Heidentum unterlagen nicht diesem Dualismus. Die Spaltung in Gut und Böse war den Heiden unbekannt. Jedes Lebewesen hatte seinen Bereich, Sinn, Aufgabe und stand eingebunden im Zusammenspiel der Naturkräfte. Alles war somit dienlich. Es gab eine Ethik welche auf den Grundsätzen der Ehre/gegenseitiger Treue gründete. Was fürs gemeinsame Überleben wichtig war.
  • Alienus 05.01.2020 21:19
    Highlight Highlight ?
    • Pasionaria 06.01.2020 02:45
      Highlight Highlight Und Du setzt in dem Blog ein Fragezeichen, in welchem Du bereits mehr als einen Punkt gesetzt hast!
    • Alienus 06.01.2020 08:18
      Highlight Highlight Pasionaria

      !
    • Alienus 06.01.2020 16:10
      Highlight Highlight Pasionarie

      Ach Schwemut, das ? war nötig, nachdem ein eiskalter Liquidator / Terminator in diesem Blog massenhaft unschuldige Buchstaben und Worte gekIllt hatte.

      Das ! steht dafür: man macht trotz verbalem Massenmord weiter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • My Senf 05.01.2020 18:40
    Highlight Highlight Ach ja noch was
    1. „böser Hugo“ da wird genau der Satz „ Sondern Gott weiß, dass an dem Tag, da ihr davon esst, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses.“ 1.Mo 3:5 Elberfelder
    Verwendet...

    2. in der Bibel wird einige Male auf die Grundmoral die in jedem „drin“ ist Bezug genommen. Da braucht es keine Gleisthorie dazu.
    Nur heisst es zu oft der oder die habe den moralischen Kompass verloren.
    Und je mehr die Menschheit Egoisten und Narzissten erzieht und fördert, desto mehr Kompasse gehen kaputt
    • *pison publice 05.01.2020 23:09
      Highlight Highlight Ein Frick schrieb ins Web; Ich bin Good, oder wirklich gemeint; Ich bin Gottes, also wirklich; etwa Gottesgott,

      wie ein Schrei; "Ich fühle mich als wäre ich Good. Quo Vadis

      Ausgerechnet die geistlichen Philosophen, die zwischen Gut u. Böse mit ihrer geschulten Rhetorik zu definieren versuchen, gelangen oft an ihre Grenzen, die dann mit Kursen kompensiert werden müssen.

      Dieses Mango wieder aufzufüllen, bringt Risiken mit sich, denn gerne nimmt man kritiklos an, was geistliches Oberhaupt, in Namen Gottes, als unfehlbar weitergibt.

      Frei heisst nicht frei, wenn Rhetoriker auf Anweisung predigt.
  • My Senf 05.01.2020 18:32
    Highlight Highlight Aaalso

    Das Beispiel mit dem Gleis ist natürlich schön zugeschnitten um was zu „beweisen“
    Interessant wäre die Reaktion auf die Frage „dein einziges Kind ist auf den Gleisen. Entweder Du stellst die Weiche auf ein dead end und alle 750 Insassen sterben, oder du lässt den Zug fahren und dein Kind überrollen“!

    • Satan Claws 05.01.2020 23:22
      Highlight Highlight Ich würde mich zu meinem Kind legen.
    • My Senf 06.01.2020 08:39
      Highlight Highlight Hmm
      Glaub ich dir nicht
    • Satan Claws 06.01.2020 09:32
      Highlight Highlight @My Senf

      Sie kennen mich auch nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • My Senf 05.01.2020 18:28
    Highlight Highlight Bosten?
    Wo ist dieser Ort genauer?
    Da gibt es meines Wissens keine nennenswerte Uni.
  • Florotor 05.01.2020 16:01
    Highlight Highlight Stamm, die Stadt mit den gebildeten Menschen heisst Boston...

    Von der Harvard, wo sie dem zitierten Marc Hauser anscheinend wegen intellektueller Unredlichkeit die Tür gewiesen haben,...

    ...ist es nur ein Katzensprung ans M.I.T., wo Noam Chomsky in den 70ern seine Theorie der Generativen Grammatik entwickelt hat inkl. der These von den angeborenen geistigen Fähigkeiten des Menschen,...

    ...kurz: Am CERN haben sie inzwischen das Higgs-Teilchen abgebildet. Von einem grammatischen oder ethischen Modul in Hirn oder DNA des Menschen: keine Spur bis heute.

    Stamm setzt immer auf das tote Pferd.
    • *pison publice 07.01.2020 06:53
      Highlight Highlight Florotor, DNA des Menschen; keine Spur bis heute,

      haben sie sich bis heute der Forschung in dieser Angelegenheit vollends auch gewidmet?

      Eines ist klar, das der Glaube, und dadurch die Moral u. Ethik aus dem Zwischenhirn stammt, wo auch die Gefühle entstehen, wie auch das Adrenalin.
  • Lisaa 05.01.2020 12:53
    Highlight Highlight Ich kenne beide Seiten. Ich bin in eine Freikirche hineingeboren, ich sehe diese Kirche als Sekte an. Religion kann hilfreich sein und einem Orientierung und Sicherheit geben, sofern man die Religion aus freier Überzeugung und ohne Angst ausleben kann. Ich war schon früh der Meinung das ich damit nichts anfangen kann und ich das nicht möchte. Trotzdem zwang man mich und setzte mich mit psychischer gewalt unter Druck. Dieser druck hat mich nur bestärkt rauszugehen was zur Folge hat, dass ich bis heute ein gestörtes Verhältnis zu meinem Vater habe und religiöse Menschen misstraue.
    • Michael Bamberger 05.01.2020 20:12
      Highlight Highlight Dass Sie bislang für Ihr Statement tatsächlich 2 Blitze erhalten haben, bestätigt die eklatante Hilf-und Ratlosigkeit von zwei fundamentalistischen, eiskalten Mitmenschen.

      Einen grossen Dank an Sie für Ihre Ehrlichkeit und Offenheit und viel Mut und Glück für Ihren weiteren Weg.
    • Pasionaria 05.01.2020 22:55
      Highlight Highlight Auch meinerseits bewundere ich Ihren Mut, sich Ihres Verstandes bedient zu haben!
      Chapeau.
  • Truthspitter 05.01.2020 04:09
    Highlight Highlight Früher waren die Menschen definitiv weiter, heute nur noch im freien Fall.

    "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."
    Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821-1881)

    Der Satz ist völlig richtig. Seit der sogenannten "Aufklärung" hängen viele dem Dogma an, daß der Mensch im Kern gut sei. Das ist falsch. Der Mensch ist
    im Kern egoistisch usw. Es ist faszinierend, besser erschreckend, zu beobachten, daß
    Kinder etwa im Alter von 4 oder 5 Jahren die Lüge entdecken, ohne daß
    sie ihnen jemand beigebracht hätte!

    Gäbe es Gott nicht und seine Gebote, dann hätten wir keine Korrektur.
    • Vintage 05.01.2020 08:45
      Highlight Highlight Klar doch. Wann früher? So um 1267? Dein Gott mit seinen Korrekturen ist aber nicht sehr erfolgreich.
    • Share 05.01.2020 08:48
      Highlight Highlight Wenn du mit diesen Kindern zu philosophieren beginnst, merkst du dass Wahrnehmung relativ ist. Was nicht heisst, fremdes Eigentum zu zerstören und es abstreiten wäre in Ordnung. Ethik, übrigens widerlegt das ausgediente Zitat. Organentnahme bei lebenden Menschen bedarf der schriftlichen Einwilligung. Die medizinische Ethik kennt auch Regeln zur Erklärung des Todeszeitpunkt.
    • Nonbeliever 05.01.2020 12:45
      Highlight Highlight @ truthspitter: Zitat: "Früher waren die Menschen definitiv weiter, heute nur noch im freien Fall. " Woher hast du denn diese selstsame Theorie? Und was ist mit "früher" gemeint? Vor 50 oder 50000 Jahren? Der Mensch wird wohl immer ein ambivalentes Wesen bleiben, das sich innerhalb seiner teils selbstgemachten Bandbreite zwischen böse und gut hin- und herbewegt. Und was den Dostojewski-Spruch anbelangt, müsste man mal nachschauen, wann und in welchem Zusammenhang er das geschrieben hat. Oder ist es eine Figur von Dostojewski, die das sagt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • G. 05.01.2020 01:06
    Highlight Highlight Wäre Gott allmächtig, könnte er einen Stein erschaffen, den er nicht heben kann. Kann er diesen nicht heben, ist er nicht allmächtig....
    • John316 05.01.2020 21:36
      Highlight Highlight Und warum sollte er dies machen? Um dir etwas zu beweisen?
      Was du hier beschreibst nennt man "Allmachtsparadoxon".

      Der irische Schriftsteller und Literaturwissenschaftler C. S. Lewis (Narnia) verteidigt die essenzielle, logikgebundene Allmacht danach, dass man Gott zwar Wunder zuordnen darf, aber keinen Unsinn. Die Behauptung, Gott könne z. B. einem Wesen den freien Willen geben und ihm gleichzeitig den freien Willen vorenthalten, sei schlichtweg keine sinnvolle Wortverbindung. Sinnlose Wortverbindungen werden nicht einfach sinnvoll, indem man ihnen die Worte "Gott kann" voranstellt.
    • Satan Claws 05.01.2020 23:54
      Highlight Highlight @John316

      "Sinnlose Wortverbindungen werden nicht einfach sinnvoll, indem man ihnen die Worte "Gott kann" voranstellt." Und die Bibel ist inwiefern sinnvoller oder besser? Sie macht doch genau dasselbe nur mit den Worten "Gott hat".
    • John316 06.01.2020 08:26
      Highlight Highlight Richtig, die Bibel sagt „Gott hat“. Und auch noch „Gott ist“, „Gott macht“, „Gott will“.
      Oft wird die Bibel als Schwachsinn belächelt und als das Problem aller Probleme gesehen. Wie wäre es, mal zu versuchen die Bibel als einen Beweis von Gott anzusehen? Mal davon auszugehen das wir Gott nicht egal sind sondern dass er uns gute Spielregeln gab und dazu 1200 Seiten geschrieben hat.
      Warum nicht einfach mal etwas in der Bibel lesen statt nur darüber zu philosophieren? Einfach mal das Neue Testament von Anfang an lesen. Gratis Apps und Onlinebibeln findest du sicher problemlos...
    Weitere Antworten anzeigen
  • gelesen 04.01.2020 22:21
    Highlight Highlight Wenn Gott diesen Planeten gebaut hat und lenkt, dann ist er ein ziemlicher Mistkerl! Kein Respekt für solch einen Gott.
    Mehr kann man dazu nicht sagen.
    • Pasionaria 05.01.2020 07:13
      Highlight Highlight Kleine Korrektur, gute gelesen, 'Gott' baut nicht, er kreiert....
    • *pison publice 06.01.2020 16:40
      Highlight Highlight Pasionaria, er kreiert?

      sonst würden das gestörte Verhältnis von Ethik u. Moral nicht so offensichtlich sein, u. wäre alles so in Ordnung u. Friedlich.

      Quo Vadis, wo ist Frieden, und wo ist kein böser Gedanke?

    • Pasionaria 06.01.2020 23:34
      Highlight Highlight *pison
      " wo ist Frieden, und wo ist kein böser Gedanke?"
      bei Babies und kleinen Kindern!

      Trotzdem hat es davon m.M. schon genug…..!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hatermagnet 04.01.2020 19:50
    Highlight Highlight Ist halt schon auffällig, wie krass die Moral in Europa zerfällt, seit das Christentum ja sooo überflüssig scheint...
    Mehr brauche ich gar nicht zu sagen.
    • Satan Claws 04.01.2020 21:39
      Highlight Highlight Stimmt, damals ohne Rassismus und Sklaverei war alles viel besser.
    • Hatermagnet 04.01.2020 22:30
      Highlight Highlight Na, das brauchst Du mir nicht erzählen!

      Schade, hat der Heilige Szent Gellért diese Zeit nicht erlebt, als er einst in Buda von den Heiden in einem nägelgesprickten Fass den Hügel hinunter in die Donau geworfen und ertränkt wurde...

      Ist natürlich nur einer dieser zahlreichen Einzelfälle, schon klar. ;) Wie die elf geköpften Christen neulich auch...
    • Satan Claws 04.01.2020 23:19
      Highlight Highlight @Hatermagnet

      Und schon werden aus Legenden Wahrheiten und aus Islamisten werden Atheisten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 04.01.2020 19:20
    Highlight Highlight Moral und Ethik sind Begriffshülsen, die sich mit beliebigen Wertvorstellungen füllen lassen.

    Moral und Ethik (wo ist eigentlich der Unterschied?) sind Erfindungen von Machtmenschen, die andere Leute mittels Moral und Ethik disziplinieren, um an der Macht zu bleiben.

    Darum gibt es weder Moral noch Ethik.
    • milone 04.01.2020 20:29
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, ob du tatsächlich eine Antwort erwartest aber Moral bezieht sich auf die Entwicklung einer Gesellschaft, ist somit verwandt mit Kultur, politischen Systemen und (auch) religiösen Werten... also den Prinzipien von richtig und falsch. Ethik ist das studieren der Moral auf eine wissenschaftliche Weise.
    • Maracuja 04.01.2020 20:37
      Highlight Highlight @Spooky

      <Die (allgemeine) Ethik wird heute als die philosophische Disziplin verstanden, die Kriterien für gutes und schlechtes Handeln und für die Bewertung seiner Motive und Folgen aufstellt>

      Keine Worthülse, sondern eine Disziplin, die sich mit Fragen zu gutem und schlechtem Handeln befasst und Kriterien für die Praxis liefert (z.B. im Bereich Medizinethik). Ich bezweifle, dass man an den entsprechenden Instituten vor allem Machtmenschen antrifft, aber selbstverständlich habe letztere durchaus Möglichkeiten zur Einflussnahme, die dem Normalverdiener nicht offen stehen.
    • Spooky 05.01.2020 20:26
      Highlight Highlight milone

      "Ich weiss nicht, ob du tatsächlich eine Antwort erwartest..."

      Wie kommst du darauf? Ist doch keine Frage. Ich freue mich über jede Antwort.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schnueffelix 04.01.2020 19:03
    Highlight Highlight Oscar Wilde sagte einst, dass Patriotismus die Tugend der Boshaften sei, und er hatte meiner Meinung nach recht. Diese "Heilsbringer" heisse ich Schakale, denn sie sind für mich von ein und demselben Schlag. Denn, eine wahrhaft gute Tat braucht keine Rechtfertigung.
    • *pison publice 06.01.2020 17:06
      Highlight Highlight Wow, wo bleiben denn die tausend Herzen, für diesen Text?

      Der Glaube braucht eben X-Milliarden von Aussagen um sich zu rechtfertigen, u. das hat kein Ende, weil niemand sich daran hält, die es von uns abverlangen, und so braucht es immer wieder neue Ausreden, wie …

      Gott hat ihnen schon vergeben, denn so sind die sündlos, u. brauchen der Vergebung nicht, denn dann sündigen die nicht mehr, u. können machen was die wollen. Quo Vadis

      Ein Glaubensbekenntnis das wahnsinnig u. beeindruckend ist, das es mir schleicht wird!

      Wo bleibt denn da die Ethik u. Moral??
    • *pison publice 07.01.2020 06:39
      Highlight Highlight Der Glauben macht Menschen nicht besser, auch dann nicht wenn er sich vormacht, dass wenn er an ein Opfer glaubt, die Seligkeit im Himmel erreicht zu haben. Man nennt es unterandern bei ihnen die das glauben, die Heilsgewissheit.

      Um dann ihren Glauben aufrecht zu haben, machen die sich wieder eine neue Theorie, das Pfand der Widergeburt.

      Wenn es diesen Gott gibt, würde er sich so weit unter den Hund begeben, um sich zu pfänden?

      Meine Meinung; wo trotz Glauben, keine Moral u. besteht, ist der Gaube fehl am Platz, und das ist bei den meisten selbstherrlichen Christen.
  • Toni.Stark 04.01.2020 17:43
    Highlight Highlight Sogar Dawkins bestätigt, dass die Religionen sehr wohl einen Einfluss auf Moral und Ethik haben. Er hat dazu ein Experiment gemacht und in einem Interview in The Times unterstreicht er, dass die ohne Religion die Menschen ganz schlimme Dinge tunt würden. HS ist völlig unsachlich in diesen Themen und schon längst keine Referenz mehr!
    • Satan Claws 04.01.2020 18:12
      Highlight Highlight @Toni.Stark

      Nicht zu vergessen diese liebevollen Inquisitoren und die wunderbare Hexenverfolgung.
    • Pümpernüssler 04.01.2020 18:36
      Highlight Highlight Deswegen sind soviele Terroristen Atheisten 😅
    • Maracuja 04.01.2020 20:50
      Highlight Highlight @Toni.Stark: Er hat dazu ein Experiment gemacht und in einem Interview in The Times unterstreicht er, dass die ohne Religion die Menschen ganz schlimme Dinge tunt würden

      Gehe ich Recht in der Annahme, dass sie 1. weder Links zum Interview oder zum Experiment liefern können und 2. das Buch „Der Gotteswahn“ von Dawkins nie gelesen haben? Ein argumentum ad verecundiam vorzubringen, ohne irgendwelche Belege dafür zu liefern, dass der erwähnte Experte die vorgebrachte Aussage tatsächlich gemacht hat, verfängt nur bei naiven Menschen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 04.01.2020 16:18
    Highlight Highlight Ist Tierquälerei ethisch vertretbar? Wenn ja, verhält sich der biblische Jesus extrem ethisch:

    "Lass uns in diese Schweine fahren», bettelten die Dämonen. Jesus erlaubte es ihnen. Jetzt liessen die bösen Geister den Mann frei und bemächtigten sich der Schweine, die den Abhang hinunter in den See stürzten. Und alle zweitausend Tiere ertranken." (Mk 5, 12-13)
    • Alienus 04.01.2020 18:40
      Highlight Highlight Michael Bamberger

      Die Dämonen sind doch auch nur arme Schweine!

      Sie werden andauernd dämonisiert.
    • Michael Bamberger 04.01.2020 20:41
      Highlight Highlight @ Alienus

      ...dann wäre es in der Tat noch viel schlimmer, nämlich simultan Tier-und Dämonenquälerei.

      Wo zum Teufel stecken denn die Ghostbusters?
    • Pasionaria 04.01.2020 21:00
      Highlight Highlight Alienus
      "Die Dämonen ....... werden andauernd dämonisiert."
      Bitte nicht verallgemeinen.
      Z B. ich kämpfe schon lange nicht mehr gegen meine Dämonen, wir haben uns arrangiert und teilen uns hie und da sogar einen Taco bei einem Tequila Don Jesus!
    Weitere Antworten anzeigen
  • John316 04.01.2020 16:09
    Highlight Highlight Herr Stamm, sie schreiben: "Alle haben ein moralisches Gewissen" und dass dieses "genetisch verankert" ist und wir deshalb keinen Gott brauchen. Sie erachten dies als "Beweis" dafür, dass es Gott nicht gibt.
    Nun meine Fragen: von wo stammt dann dieses Wissen? Aus dem Kosmos? Aus der Ursuppe? War dieses Wissen einfach so schon immer da? Braucht es da nicht etwas viel Glauben an den Zufall?
    Es ist schon lange bewiesen das Wissen und Informationen nicht einfach so entstehen können, sondern einen Ursprung haben müssen - wie wäre es mit Gott als Schöpfer aller Informationen?
    • Satan Claws 04.01.2020 18:19
      Highlight Highlight @John316

      Der Zufall ist ein stetiger Garant für neue Erfahrungen und neues Wissen. Das Chaos der Entstehung ordnend sich langsam an den Naturgesetzen, dass wir hie und da etwas davon mitbekommen ist nicht göttlich, sondern logisch, egal wie unwahrscheinlich es ist.
    • Alienus 04.01.2020 20:20
      Highlight Highlight milone

      Der war echt gut!!!
    • John316 04.01.2020 20:25
      Highlight Highlight @Satan Claws

      Interessanter Ansatz - Frage: Entstanden die Naturgesetze (=Physik) nun durch Zufall oder durch Chaos oder durch beides? Wenn dies so wäre, dann könnten wir keine physikalischen Vorgänge reproduzieren, sie wären dann dem Chaos und/oder dem Zufall unterworfen und würden immer ein anderes Ergebnis liefern. Würde dann bedeuten, dass wenn du Wasser kochst es zu einer Kernschmelze kommen könnte. Wird es aber nicht, weil das Naturgesetz/Physik von Wasser stabil ist und bleibt. Nun nochmal: wer hat die Naturgesetze festgelegt? Und wer hat das Gewissen programmiert? Gott? Gott!
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  • Locutus70 04.01.2020 15:32
    Highlight Highlight Der erste Satz schon wieder Blödsinn: Moral und Ethik sind höchst subjektiv und haben gar nix mit den Genen zu tun. Je nachdem in welchem Teil der Welt und/oder Kultur jemand lebt sind diese Dinge anerzogen bzw. von den Vorfahren vorgelebt.
    Mit den Religionen verhält es sich ähnlich, so schließt sich auch hier ein Kreis könnte man sagen :)
    • *pison publice 05.01.2020 00:16
      Highlight Highlight Ein Embryo hat sicher keine Kenntnis von Moral u. Ethik, denn das entwickelt sich erst später bei der Fötalen Periode, wenn das Gehirn gezimmert wird, als weiterentwickeltes Lebewesen, das ermöglicht eine Moral u. Ethik zu schaffen, was zwar bei Tieren auch vorkommt, aber bei keiner anderen Spezies wie bei dem Menschen missbraucht wird.

      Menschen mit grossen IQ, können mit falschen Idealen gefüttert werden, u. kann auch ein Genie zum Kriegsverbrecher machen.

      Ideologie, Ethik, Moral können umpolarisiert werden, doch ich bezweifle nicht dass zuerst der gesunde Menschenverstand unverdorben war.
    • Klaus07 05.01.2020 10:51
      Highlight Highlight @Locutus70
      Ich empfehle ihnen die Dokumentation „Vererbte Narben“ von Liz Wieskerstrauch.

      Hier geht es um Kinder, die Traumas ihrer Vorfahren vererbt bekommen haben.
      Man weiss unterdessen, das Umwelteinflüsse direkt auf die Erbanlagen Einfluss haben. Es werden Markierungen hinterlassen, die beim Nachkommen ganze DNA-Sequenzen Ein- und Ausschalten können.

      Daher würde ich das „Blödsinn“ aus ihrem ersten Satz überdenken.
    • *pison publice 07.01.2020 13:30
      Highlight Highlight Im Beitrag lese ich, dass Ethik u. Moral durch traumatisierte Erlebnisse beschädigt werden, u. auf DNA auswirken,

      so ist Trauma integrierte Veranlagung, das in DNA ihre spuren hinterlässt.

      DNA hat mit Erbanlage wie Tumor nichts zu tun, sondern ist Spur eine Veranlagung die langzeitlich ist.

      Doch ich bezweifle dass Ethik u. Moral beeinflusst werden, sonst würden jeder für behindert gelten.

      Die Gefühle kommen aus dem Zwischenhirn, wo das Adrenalin ausgestossen wird, u. andere psychische Empfindungen, die als Cocktail eine religiöse Empfindung herstellen an das man *glaubt u. empfindet.


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  • bigbackclock 04.01.2020 14:56
    Highlight Highlight Eine Analyse der neuen Netflix-Serie Messiah bitte Herr Stamm.
    • *pison publice 07.01.2020 18:49
      Highlight Highlight Mit Verschwörungstheorie gesammelt beschwört Trump seine Gläubigen, die in Ihm dem Erretter sehen, der ihr Gewissen der Moral u. Ethik abreisst, mit einem Dezibel aus dem Fernseher sich als den Erlöser einprägt, mit einem neuen wiedergeborenen Gewissen, als Gottes? Nein als Trumps-Kinder die ihm Nachfolgen!
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  • Scheu 04.01.2020 14:54
    Highlight Highlight Wie der amerikanische Präsident eben beweist, scheinen allgemein übliche Wertvorstellungen ("Test" Marc Hauser) nicht mehr zu gelten: er "schubst" den einen Arbeiter um - angeblich - Anderes zu verhindern hemmungslos vor "den Zug". Schöne neue Welt :(
    • *pison publice 05.01.2020 01:38
      Highlight Highlight Verschwörungstheorie kommt aus falschen Moralvorstellungen, denn ich frage mich aus welcher Schule hat Trump seine Ethik, u. welche gibt er wieder weiter, denn selbst mit Bücher lesen, u. Pauke hören, ist keine Garantie wie der Mensch später sein Leben führt, eher das Gegenteil, den ein autoritäre erziehen schmälert das Selbstbewusstsein, u. dem verlorenen Selbstbewusstsein zurück zu bekommen, nehmen die Betroffen die Gewalt in Anspruch, sei es passiver, u. auch in aktiver Gewalt. Wenn man die Gewalt mit Gewalt stoppen will, schafft man neue Gewalt, denn das müsste ein Gebildeter doch wissen.
    • Klaus07 05.01.2020 10:58
      Highlight Highlight @Scheu
      Auch beim Test von Marc Hauser gab es einige die lieber die fünf Männer opferten als nur einen.

      Statistisch gesehen haben wir aber eine Gesellschaft mit hohen Ethik und Moralvorstellungen.

      Gefährlich wird es erst, wenn man einen der wenigen, die lieber die fünf Männer opferten zum Präsidenten wählt. Dadurch ist die Gesellschaft nicht weniger ethisch oder moralisch. Jedoch wird dir Regierung unberechenbarer.
  • J-ME 04.01.2020 14:40
    Highlight Highlight Bei der 2. Frage, wenn ich den Arbeiter aufs Gleis schubsen würde steht, dass der Zug anhalten oder entgleisen würde. Wenn er entgleist gibt es möglicherweise auch Tote oder Verletzte. Ist das besser?😅
    • *pison publice 04.01.2020 23:39
      Highlight Highlight J-ME, das finde ich alles andere als Lustig,

      wenn Arbeiter auf Gleis geschubst wird, denn Trump macht es Trump jetzt mit seinen amerikanischen Soldaten, auf gedeih u. verderben, nach dem Wille des Führers.

      Vor 80 Jahren ist schon jemand mit Reden auf grossen Veranstaltungen aufgefallen, und hat so seine Nachfolger in den Tod geschickt.

      Die Ethik-moral-Vorstellung kann durch Freund-Feind-Propaganda zerstört, und neu aufgewickelt werden, so dass alles andere was nicht gleich denkt als Feind angeschaut wird.

      Gerade da wird die natürliche Ethik u. Moral durch Hirnwäsche manipuliert!







  • Jörg Wirz 04.01.2020 14:32
    Highlight Highlight Stamm:"Die Angst ist psychologisch der grösste Feind des Guten. Um «gut» zu sein, muss ich möglichst angstfrei sein, mich geborgen fühlen und viel Selbstvertrauen haben."

    Ich kenne viele Atheisten, die Angst vor dem Nichts und somit Angst vor dem Tod haben, da er mit dem Nichts endet. Somit müssten viele Atheisten böse sein, da Todes-Angst aufkommt, das Nichts keine Geborgenheit ermöglicht und somit am Selbstwert nagt.

    Das wäre eine spannende Studie, die auch die simple These von Stamm belegen würde! :-)


    • You will not be able to use your remote control. 04.01.2020 18:25
      Highlight Highlight > Ich kenne viele Atheisten, die Angst vor dem Nichts und somit Angst vor dem Tod haben

      Das stimmt sicher nicht :)
    • Satan Claws 04.01.2020 18:28
      Highlight Highlight @Jörg Wirz

      Es kommt aber nicht "das Nichts" als etwas wovon man sich fürchten müsste. Es ist einfach fertig. Jetzt könnte man sagen, dann ist es ja egal was man tut. Falsch, denn unser Handeln lebet in den Gedanken anderer weiter und dass sogar dann wenn wir noch leben. Darum ist kein Gott notwendig um Moral zu entwickeln. Menschen sind aufgrund ihrer Gene soziale Wesen und deswegen möchte im Grunde niemand alleine sein. Wie immer, Ausnahmen bestätigen die Regel.
    • Klaus07 05.01.2020 11:05
      Highlight Highlight @Jörg Wirz
      Im Gegenteil. Mit dem Wissen der Vergänglichkeit und Endgültigkeit des Totes, verliert man die Angst vor dem Tot und geniesst das Leben Intensiver.

      Da haben Gläubige eher Probleme, da diese ständig aufpassen müssen sich nicht zu versündigen und vor der Himmelstür Gott nicht genügen.


  • Sandro Kifer 04.01.2020 14:25
    Highlight Highlight Irreführender Titel
    • *pison publice 06.01.2020 18:01
      Highlight Highlight (S.K wohl kaum!)

      Der Glaube entspringt aus dem Zwischenhirn, u. ist ein Gehirn-doping aus verschiedenen chemischen Ausschüttungen, das was man unterandern die Gefühle nennt.

      Das ist bei einen mehr u. andern weniger, je nach aus Ausschüttung, denn die einen mögen lieber den Adrenalinausstoss den die andern eher meiden, und stattdessen den Glaubens-Dekret wählen.

      Für was man sich entscheidet bleibt jedem vorbehalten, aber das macht nichts aus, ob es nun die Genen bestimmen oder nicht, …

      ich glaub auch dass irgend wenn mal wieder schönes Wetter gibt.



  • Oxymora 04.01.2020 14:23
    Highlight Highlight Wer ist den bei uns für Ethik und Moral zuständig?

    Existiert von Amts wegen ein Ethikrat ohne Kirchen- und Islamvertreter?

    Scheint, als ob es ohne die Jenseitsfixierten nicht geht.

    Während auf Mitglieder, die sich gegen Kindsmissbrauch, für die Gleichberechtigung der Geschlechter, Umwelt, Vergewaltigungsopfer, ...., ...., Sterbehilfe, ...., Menschenrechte, ...., etc. engagieren oft verzichtet wird.

    Kein Wunder, haben die versendeten Moralpakete oft Stallgeruch von tausend Jahren.

    Aber zum Glück können sozial organisierte Lebewesen ihr Miteinander auch ohne antike Schriften gestalten.
  • Hypatia 04.01.2020 13:55
    Highlight Highlight Die beiden Fragen des Psychologen Hauser unterliegen m.E. einer ganz entscheidenden Voraussetzung, die in der Frage formuliert werden kann, ob es bei dieser hypothetischen Tat einen Zeugen gibt oder nicht, bzw. ob der Befragte weiss, ob der Fragende um die Antwort des Befragten weiss oder nicht. Es geht also darum, ob es einen Mitwisser gibt oder nicht, denn je nachdem könnte die Antwort/Tat anders ausfallen.
    Wir kennen die Fälle, wo A B einfach so vor den Zug stösst oder wo A B einfach so die Treppe hinunter stürzt, weil A davon ausgeht, unbeobachtet zu sein.

    Fortsetzung folgt.
    • Hypatia 04.01.2020 14:52
      Highlight Highlight Ich sage nicht, dass die Antwort/Tat anders ausfallen muss sondern nur, dass ich die Möglichkeit nicht ausschliessen kann, sodass der Befragte zwar in der zweiten Frage keinen Mord begehen würde, aber tatsächlich in einem unbeobachteten Moment einen Mord begehen könnte.

      Besteht diese Fragwürdigkeit zurecht in der Befragung des Psychologen, so muss ich den Schluss ziehen, dass es für ein moralisches Verhalten letztlich keine biologische oder biologistische Erklärung geben kann, sondern dass es für ein moralisches Verhalten eine andere Erklärung geben muss.

      Fortsetzung folgt.
    • Hypatia 04.01.2020 15:17
      Highlight Highlight Während es sich bei der ersten Frage also um das Dilemma handelt, zwischen zwei Unfällen wählen zu können, geht es in der zweiten Frage eindeutig um Mord oder Nichtmord. Daher die Unterschiede. Zudem könnte man sich noch die Frage stellen, ob sich der Befragte winkelriedmässig selbst vor den Zug werfen kann.

      Der Punkt, um den es mir hier geht, ist aber ein anderer und kann in dem Einwand formuliert werden, ob denn der Täter nicht selbst auch Mitwisser seiner Tat wäre.
      Dem ist in der Tat so. Wir nennen diese Mitwisserschaft als moralische Instanz in uns das Gewissen.

      Fortsetzung folgt.
    • Hypatia 04.01.2020 17:21
      Highlight Highlight Es ist denn auch kein Zufall, dass der deutsche Ausdruck "Gewissen" auf den lateinischen "conscientia" und dieser auf den griechisch-platonischen Ausdruck "syneidesis" zurückgeht, was soviel heisst wie Mitwissen.
      Im Miteinander der mitwissenden Anderen und insofern jeder ein mitwissender Anderer ist, bildet sich dieses Mitwissen bei jedem aus und wird als sogenanntes Gewissen verinnerlicht. Von daher ist die moralische Instanz ganz urtümlich ein Wissen der miteinander lebenden Gemeinschaft. Die Gemeinschaft ist es, die ein Sollen konstituiert und sichert.

      Fortsetzung folgt.
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  • TheRealSnakePlissken 04.01.2020 13:44
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • bbelser 04.01.2020 14:36
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    • Heinrich Kramer 04.01.2020 22:06
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    • Alienus 04.01.2020 23:23
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  • Michael Bamberger 04.01.2020 13:33
    Highlight Highlight @ Rabbi

    Mir ist Kants Ambivalenz in der Gottesfrage bewusst. M.E. hatte er aber bei der Vorrede zu "Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft" eine (nicht seltene) Sternstunde.
    • *pison publice 07.01.2020 15:54
      Highlight Highlight Also den Sternschnuppen traue ich nicht, auch den zu Bethlehem nicht, das damals von Kometen nur so geregnet u. einer davon besonders aufgefallen ist.
  • Michael Bamberger 04.01.2020 13:29
    Highlight Highlight @ Maracuja

    De Waal darauf hin, dass Bonobos allgemein friedfertiger sind als Schimpansen, doch auch sie zeigen aggressive Verhaltensmuster.

    Dazu Wikipedia: "Kommt es dennoch zu einer Begegnung, machen sie die andere Gruppe durch lautes Gebrüll oder Imponiergehabe auf ihr Revier aufmerksam. Mitunter kann es auch zu Kämpfen kommen. Die bei Gemeinen Schimpansen vorkommenden brutalen, an Kriegstaktik erinnernden Übergriffe sind jedoch bisher nicht nachgewiesen. Frans de Waal weist jedoch auf Verletzungen an bzw. das Fehlen von Händen oder Füßen in freier Wildbahn hin."
    • Michael Bamberger 04.01.2020 14:28
      Highlight Highlight sorry: "De Waal weist darauf hin..."
    • *pison publice 05.01.2020 00:36
      Highlight Highlight Manchmal wird auch der Mensch zum Tier, ob aus religiösen Beanspruchen, sich gedrängt zu fühlen, missionarischem Netzauswerfen um Fische ins Netz zu bringen, u. das möglichst viele, um von den Bekehrten voll in Besitz zu nehmen, u. sich von dem Mammon zu lösen, was die nicht brauchen, und alles geben was sie haben.

      Wo fängt da Moral und Ethik an, und wo hört das auf, denn dann wird der Mensch verändert, einfach dann neugeboren, denn also eine Wiedergeburt, aber wo bleibt denn die natürliche unbeschädigte Moral, das unversehrte Gewissen!?

    • *pison publice 05.01.2020 00:55
      Highlight Highlight Ein Missionar in Afrika hat mit derselben Rhetorik ganze Völker missioniert, u. predigte von heilen, vor allem in der Seele, doch was er mit dem Schwindel der Krankenheilung gemacht hat, dass ist schon Abzockerei, mit falschen Versprechen.

      *Wenn die Seelenheilung über Enttäuschung u. Niederlagen, u. Verlust versprochen wird, u. dann nur Hinterbliebe aus ungelösten Probleme zurücklassen, dann gibt es bald daraus Psychopathen! <

      *Eigentlich geht es da nicht um Seelenheil, Ethik u. Moral, sondern um ausnützen von gutgläubigen Menschen die sich helfen lassen wollen, aber keine Hilfe bekommen.
  • Eisvogel 04.01.2020 12:53
    Highlight Highlight Früher war Hugo Stamm ein Experte auf dem Gebiet der Sekten und eine wichtige Warnstimme. Seine heutigen Rundumschläge haben viel mit einem veralteten Religionsverständnis und einer sehr vereinfachten/vereinfachenden Sichtweise zu tun.
    • _kokolorix 04.01.2020 13:37
      Highlight Highlight Die meisten Artikel von Stamm in der jüngeren Vergangenheit waren recht gesucht, bisweilen ziemlich sinnfrei, da hast du recht. Der Mann muss liefern, darunter leidet die Qualität.
      Aber dieser hier, war nach langem mal wieder gut.
      Wieso meinst du veraltet? Die Glaubensgemeinschaften funktionieren doch genau so. Das meistgehörte Argument warum man an Gott glauben soll ist, damit man weiss was richtig und falsch ist, das zweite damit man jemanden hat der die eigenen Fehler(Sünden) vergibt, das dritte, damit man nach dem Tod in den Himmel kommt.
      Die rituelle Unterwerfung ist allgegenwärtig
    • Eisvogel 04.01.2020 19:27
      Highlight Highlight @_kokolorix
      Veraltet weil es nicht mehr der Realität entspricht. Die meisten Menschen heute ordnen sich zwar einer Religion zu, praktizieren aber nicht; das gilt in der CH gleichermassen für Christ*innen und Muslim*innen. Die meisten glauben etwas diffus an eine Kraft, eine Energie, manche nennen es Gott, manche das Göttliche, manche Spirit etc. Innerhalb der sog. Glaubensgemeinschaften gibt es eine grosse Vielfalt, eine riesige Spannbreite. Deshalb kann man nicht einfach von DER Religion sprechen, die gibt es nicht.
    • _kokolorix 04.01.2020 20:52
      Highlight Highlight Menschen die einer Religion angehören, diese aber nicht praktizieren (das bedeutet, dass sie die regelmässigen Gehirnwäschen und Unterwerfungsrituale nicht mitmachen) werden auch kaum jemanden missionieren wollen. Dabei wird es solche haben die zu faul sind aus der Kirche auszutreten, solche die das Gefühl haben 'nützts nüt, de schads nüt', und solche die für sich an einen Gott glauben, aber keine Bestätigung in einer Filterblase benötigen.
      Die aktiven Glaubensgemeinschaften, funktionieren aber alle wie eh und je, ausser dass mal ein Schlagzeug auf der Bühne steht und nicht nur eine Harfe
  • Rene Goeckel 04.01.2020 12:40
    Highlight Highlight Ich frage mich, zu welcher Kategorie gehören hier die Blitze-geber? Nicht nur, dass sie offensichtlich des Schreibens unkundig sind, sie bestrafen auch wohldurchdachte posts Andersdenkender. Für mich stellt sich das so dar, dass Religion Empathie und Einfühlungsvermögen behindert. Wie kann man sich mit solchen Scheuklappen überhaupt an einem Gespräch über Ethik/Moral beteiligen?
    • bbelser 04.01.2020 13:54
      Highlight Highlight Du gibst irgendwas auf diesen völlig aussagefreien undifferenzierten Herzchen-Blitze-Quatsch? Und schliesst daraus sogar noch auf den Charakter von deiner Vermutung nach religiösen Menschen? Finde ich jetzt sehr gewagt...
    • Michael Bamberger 04.01.2020 14:20
      Highlight Highlight @ Rene Goeckel

      Wäre es plausibel anzunehmen, dass viele der Blitze-geber begnadete Analphabeten vor dem Herrn sind, die (1) ihre Nichtschreiberei per Knopfdruck blitzschnell kompensieren und (2) gezielt ihr argumentum ad hominem simultan loswerden?

      Obiges rüttelt aber m.E. keinesfalls an der Tatsache, dass viele hiesige Figuren trotz ihres offensichtlichen Analphabetismus, immer wieder ihr konfuses Geschreibsel feilbieten.

      Potz Blitz!
    • Rene Goeckel 04.01.2020 16:40
      Highlight Highlight @bbelser. Nein, ich gebe nichts darauf. Mich würde nur die offensichtlich gegenteilige Meinung der Blitzer im Detail interessieren. Wozu sonst trifft man sich hier, wenn nicht zum Meinungsaustausch?
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  • Beteigeuze 04.01.2020 12:34
    Highlight Highlight Natürlich ist Gut oder Böse tief in unserem Wesen verankert. Aber es kommt darauf an, wie der Mensch diese beiden Dinge deutet.

    Hitler wurde 1944 gefragt ob er glaubt, dass der Krieg noch zu gewinnen ist. Seine Antwort war: "Das Gute muss siegen, es gibt keine andere Möglichkeit". Für die Sieger war Hitler jedoch Böse und sie haben es dann 1945 besiegt.

    Hitler meinte also, dass er das Gute ist, die anderen waren aber vom Gegenteil überzeugt.

    Man sieht also, Gut und Böse sind relative Begriffe.

    Und wenn ich mir das Weltgeschehen anschaue glaube ich nicht, dass 1945 das Gute gesiegt hat
    • Ohniznachtisbett 04.01.2020 13:36
      Highlight Highlight Hast du jetzt allen Ernstes mit dem letzten Satz gschrieben, dass Hitler im 2. WK der Gute war? Wir erinnern uns, Holocaust, Vernichtungskrieg im Osten, Euthanasie, Verfolgung von Sozialdemokraten, Kommunisten, Homosexuellen im Reich. Millionen Opfer.
    • TheRealSnakePlissken 04.01.2020 13:39
      Highlight Highlight Ihren Mangel an Fantasie demonstrieren Sie jetzt aber ziemlich ungehemmt: Wie die Welt nach einem Sieg der Achsenmächte ausgesehen hätte, können Sie sich zur Zeit im Streaming unter „The Man in the High Castle“ anschauen. - Ist der Geschichtsunterricht in der Schweiz sooo schlecht? Meines Wissens nicht,.
    • Share 04.01.2020 14:03
      Highlight Highlight Faszinierender Gedanke. Wieso ist die Antwort auf des Geschnäutzten, der offensichtlich meint, nicht die die glauben, sondern die überzeugten? Warum ist das Müssen mit der Stärke gleich gesetzt? Wann ist ein Mediator ein Gewinner und was macht einen Verlierer zum Aggressor? Wann wird Politik zum Aktivismus und Sektierertum?
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  • Mijasma 04.01.2020 12:18
    Highlight Highlight Wenn die Religion nicht mehr wäre werden sie einen anderen Grund finden um sich umzubringen wie z.b die Rasse. Das es jemals enden wird ist auch ein Glaube.
    • *pison publice 07.01.2020 16:29
      Highlight Highlight Mijasma, ob das noch nie geschehen wäre, dann könnte es verhütet werden, denn Genozide ist ein altes Muster, wo Ethik und Moral zu Gewalt umgekrempelt wurde, und die Ethnischen Minderheiten um mehrere Millionen dezimiert wurde, u. das war erst der Angang, denn was seither geschah kann niemand mehr zählen.
  • Marco Singer 04.01.2020 11:21
    Highlight Highlight Ich frage mich einfach, wie sich aus Urschleim ein universelles moralisches Gewissen entwickeln konnte? So gesehen ist dies eher ein gutes Argument FÜR die Existenz Gottes.
    Schliesslich sind die Artikel im Sektenblog eher als Antireligionsblog zu sehen und es wäre ok, dies auch so zu benennen.
    Für sehr tendenziös, gelinde gesagt, halte ich auch die Aussage, dass sich religiöse Menschen nur aus Angst moralisch verhalten. Dies deckt sich nicht mit den persönlichen Erfahrungen, die ich mit Christen mache.
    An der Stelle möchte ich auf Peter Kreeft verweisen. Auf YouTube, leider nur englisch...
    • Rabbi Jussuf 04.01.2020 11:42
      Highlight Highlight Marco
      Es gibt kein universelles moralisches Gewissen!

      Es geht schlicht um die "Beisshemmung" gegenüber der eigenen Art. Das kann man dann hochstilisieren zu einer universellen Moral. Was allerdings dann dabei herauskommt ist nichts als Grausamkeit und Tod. Wenn das dein Gott ist...?
    • eldorak 04.01.2020 11:54
      Highlight Highlight Ich würds eher als instinkt bezeichnen. Der Mensch ist auf andere amgewiesen. Auserdem möchte er gerne ebenfalls von anderen respektiert und fair behandelt werden. Was das genau ist dürfte bei jedem etwa dasselbe sein, schlussendlich brauchen alle etwa dasselbe um zu Überleben.
    • Oxymora 04.01.2020 12:14
      Highlight Highlight Und ich frage mich einfach, wie sich aus Nichts ein Gott entwickeln konnte.

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  • Michele80 04.01.2020 11:00
    Highlight Highlight Als jemand, der Ethnologie studiert hat und sich mit Moral-Ethnologie beschäftigte, hab ich meine Mühe mit der der "Naturvölker"-Aussage (der Begriff ist veraltet und die Ethnologie distanziert sich davon). Moralverständnisse beschreiben ja faktische Regeln oder Muster für Handlungen. Daraus leitet sich die Vereinfachung "gut vs. böse" ab. Daher würd ich behaupten dass durchaus moralverständnisse existieren, nur einfach vlt nicht im westeuropäischen Stil.
    • Rabbi Jussuf 04.01.2020 11:45
      Highlight Highlight Das mein ich doch auch! Solche "moralischen Verhaltensmuster" sind instinktbedingt und keineswegs zu verallgemeinern - weil sie dann notgedrungen pervertiert werden, da die entsprechenden Umweltbedingungen wegfallen.
    • Alienus 04.01.2020 16:12
      Highlight Highlight Oxymora

      Trotz setzen eines Hertzelein möchte man auf eine relevante Bibelschwäche hinweisen.

      Denn wenn am Anfang Licht sei, so muss „Etwas“ zuvor gewesen sein. Das Licht als Korpuskel bzw. Welle kommt von einem realen Emittenten!

      Also wird logischerweise eine Reaktion im Himmel zuerst gewesen sein und danach Licht aussenden.

      Die Bibel muss umgeschrieben werden:
      Am Anfang war eine Urexplosion, dann die Himmelsexpansion, dann das Licht und danach der Urknall.

      Ohne Gott: allgemein anerkannte kosmische Gesetze.

      Mit Gott: identisch, da die Gesetze von ihm stammen würden.

      Wat nu, Gott?
  • Michael Bamberger 04.01.2020 10:51
    Highlight Highlight "Die Moral, sofern sie auf dem Begriffe des Menschen, als eines freien, eben darum aber auch sich selbst durch seine Vernunft an unbedingte Gesetze bindenden Wesens, gegründet ist, bedarf weder die Idee eines andern Wesens über ihm, um seine Pflicht zu erkennen, noch einer andern Triebfeder als des Gesetzes selbst, um sie zu beobachten."

    Immanuel Kant, Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft, BA II, Vorrede, Zur ersten Auflage
    • Rabbi Jussuf 04.01.2020 11:49
      Highlight Highlight Michael
      Kant hatte seine liebe Mühe seine Theorie philosophisch zu belegen. Dabei unterliefen ihm sogar Zirkelschlüsse.
      An anderen Stellen meint er, man müsse die Annahme eines Gottes machen, sowie der "Freiheit" um daraus dann eine Grundlage der Sitten entwickeln zu können.
    • bbelser 04.01.2020 11:54
      Highlight Highlight Ein sehr optimistischer Immanuel Kant...;-)
      Aber ernsthaft: eine fundierte Auseinandersetzung mit solch einer These würde ich gerne einmal bei Hugo Stamm lesen.
      Stattdessen Experimental-Psychologen mit völlig aussagefreien Ergebnissen, unausgegorene oder längst überholte Genetik-Theorien, Rückgriff auf die Idee vom "edlen Wilden", Verklärung eines imaginären Urzustands etc.
      Dabei gäbe es doch alleine schon im Christentum wahrhaftig genug MoraltheologInnen oder EthikerInnen für eine Auseinandersetzung auf der Höhe der heutigen(!) Zeit. Religionsungebundene Moralphilosophen tätens auch schon.
    • Share 04.01.2020 12:00
      Highlight Highlight @Bambi
      Und das Gesetz sei das Ermächtigungsgesetz, dann um zu handeln? Was verstehe ich nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 04.01.2020 10:50
    Highlight Highlight "Moral also führt unumgänglich zur Religion, wodurch sie sich zur Idee eines machthabenden moralischen Gesetzgebers außer dem Menschen erweitert, in dessen Willen dasjenige Endzweck (der Weltschöpfung) ist, was zugleich Endzweck des Menschen sein kann und soll."

    Immanuel Kant, Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft, BA II, Vorrede, Zur ersten Auflage
    • Rabbi Jussuf 04.01.2020 11:51
      Highlight Highlight Leider liegt Kant damit völlig richtig.
  • Gubbe 04.01.2020 10:47
    Highlight Highlight In der heutigen Zeit, gehe ich mit dem Artikel einig. Viel früher war dem nicht so. Da hiess es oftmals: was mir nützt ist gut. Menschen wurden bedenkenlos geopfert, um sich als Herrscher zu geben. Aber ja, heute weiss eigentlich jeder zivilisierte Mensch, was gut und weniger gut ist.
    • Rabbi Jussuf 04.01.2020 11:52
      Highlight Highlight Ich sehe nicht, was sich seit alten "finsteren" Zeiten geändert haben soll.
  • Piepe 04.01.2020 10:36
    Highlight Highlight Wen die Menschheit mal glaube glaube sein lassen würden wir alle viel ruhiger leben und wäre alle viel weiter. Wen man in die Geschichte schaut habe Religonskriege nie was gebracht aus für die Religions füher
  • Sir Lanzelot 04.01.2020 10:36
    Highlight Highlight Also zwischen Weiche umstellen und Mensch vor Zug schupsen gibt es noch einen weiteren Unterschied: Weiche umstellen funktioniert sicher. Eine rationale Entscheidung ist also relativ einfach. Das ein Mensch einen Zug (vielleicht?!) entgleisen lassen soll um 5 Menschen vielleicht zu retten lässt gar keine rationale Entscheidung zu.
    Somit ist dieses Gedanken-Experiment inhärent falsch. Was hingegen mit Moral und Ethik passiert wenn Religion zu lange unterdrückt wird, lässt sich sehr gut beobachten in den Ländern wo genau das gemacht wurde... Das wäre doch mal
    eine Recherche wert lieber Hugo?
    • _kokolorix 04.01.2020 14:34
      Highlight Highlight In diesen Ländern wurde wesentlich mehr als die Religion unterdrückt.
      Es zeigt die inhärente Selbstüberschätzung der Gläubigen, dass sie meinen für alles verantwortlich zu sein, im Guten wie im Schlechten🙂
  • dorfne 04.01.2020 10:18
    Highlight Highlight Die Welt ist TROTZ des Ethikkompasses der Religionen ein barbarischer Ort. Wenn ich das aktuelle Bild von gemeinsam betenden amerikanischen Politikern anschaue, wird mir schlecht. Was soll ich von Frömmlern halten, die einst sagten, eine Krankenversicherung für alle Amerikaner (Obama Care) sei Gotteslästerung?
    • amRhein 04.01.2020 12:22
      Highlight Highlight Vielleicht verhalten sich verschiedene Menschen WEGEN ihren religiösen Vorstellungen barbarisch?
    • *pison publice 07.01.2020 15:23
      Highlight Highlight Ist doch klar wie der Pastor Trump mit seinem Macho-Gehabe seine Anhänger mobilisiert, da ist doch klar, das mit schreien von Oben herab, in seinem Rhythmus über die *Schmerzgrenze von 130 Dezibel unüberhörbar ist, schon fast nicht mehr verständlich ist, nur dass die ganze Menge für u. nach ihm tanzt. Selbst die Silben sind nicht mehr verständlich, dabei *Moral und Ethik in K.o. versumpft.
  • Denverclan 04.01.2020 10:08
    Highlight Highlight Wenn ich mir die Welt so ansehe, bräuchten wir dringend einen „Gott“. Natürlich im Sinne des Guten. Ich „glaube“ der Teufel hat gerade ziemlich Oberwasser! Was ich noch lustig finde ist, wir bekämpfen ein Bild, dass wir selbst erschaffen haben. Sozusagen der Feind in mir selbst ist das Ziel. Nun, offensichtlich gibt es laut Herr Stamm keinen Gott, nur der Teufel ist täglich unterwegs..wenn wir dann mal das Zeitliche segnen, werden wir vielleicht wissen was Sache ist. Im Moment wünschte ich mir, dass wir „Gott“ weniger bekämpfen würden, eher gewisse „Menschen“. Energie wäre vorhanden, nur.🤷‍♂️
    • PeteZahad 04.01.2020 10:56
      Highlight Highlight Jeder Mensch hat "gutes" und "böses" in sich. Die Welt wäre schon ein besserer Ort, wenn wir an das Gute in jedem Menschen glauben und jedem Menschen auch so, nämlich unvoreingenommen, begegnen würden. Es braucht keine übersinnliche Manifestation von Gut und Böse auf welches wir unser und anderer Menschen handeln abschieben können.
    • dorfne 04.01.2020 11:07
      Highlight Highlight Wir haben bereits einen Gott. Die freie Sicht auf ihn ist aber versperrt durch herrsüchtige Narzissen, die sein Wort missbrauchen, um die Menschen zu versklaven. Bis zum heutigen Tag..
    • amRhein 04.01.2020 12:14
      Highlight Highlight @ dorfne: „Wir haben bereits einen Gott.“

      Das stimmt in mehrerlei Hinsicht nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 04.01.2020 10:07
    Highlight Highlight Was die Wissenschaftler, Psychologen und Neurologen beschreiben, gleicht einem Schalter, der - eingeschaltet - gelb leuchtet. Jetzt von einem Umami der Religionen zu sprechen, tja, auch das ist einfach nur dreist.
    (In etwa so menschenverachtend wie ein Kind als den nächsten Buddha aus seinem Leben und Umgebung zu reissen und als Umami-Glaubensmascottchen herum zu reichen.)
    Das alles hat nichts mit Glaube und Spiritualität zu tun. Es ist ein Geschäftsmodell unter Vielen.
    • Share 04.01.2020 16:32
      Highlight Highlight Wer würde deshalb die Existenz von Schmerzen annehmen?
    • Share 04.01.2020 16:46
      Highlight Highlight Unter Schmerzen gebären ist nichts gottgegebenes. Es steht vielmehr als Metapher des Kognitiven. Ob Umami oder nicht, ist noch immer persönliches Empfinden. Ein unversehrter Corpus galt lange Zeit als Eintritt in ein irdisches Leben. Mit der Taufe wirkte man dagegen. Heute wird ein reifes sich bekennendes Individuum über den Glauben hinaus erwartet und fordert dies ein. Ethische Übereinkunft macht es möglich. Eine durch und durch rationale Geschichte. Weit über die Wahrnehmung hinaus. Ein emotionales Umami ist keine Religion, eher ein 6 im Lotto - für Romanciers: ein 6 in der Liebe. ☺️
    • Share 05.01.2020 15:10
      Highlight Highlight Ist das dem Google-Theorem zuzuschreiben, dass ohne Wissen um die Antwort, sich eine Frage nicht stellen lässt? Darauf aufgebaut such auch die Neurologie nach Mustern. Ist Schmerz nun etwas das Prägung kennt bzw. voraussetzt? Bei Suchtkrankheit scheint eine Prägung messbar. Ob auch bei Säuglingen ist mir nicht bekannt aber vorstellbar. Ist nun auch ausserhalb von Meditation bzw Kontemplation eine religiöse Prägung im Sinne von Umami existent? Da fällt mir der Gedanke vom Geburtsschmerz ein, Sehnsucht, Wille, Überforderung, Illusion.
  • ray c 04.01.2020 09:50
    Highlight Highlight jeder Mensch wird mit einem Sinn geboren, der zwischen Gut und Böse unterscheiden kann?

    klingt klar nach einer Schöpfung.
    • PeteZahad 04.01.2020 10:59
      Highlight Highlight Was spricht hier gegen evolutionäre Entwicklung. Unsere Vorstellung von Ethik und Moral hat sich ja seit dem Mittelalter auch ein "bisschen" gewandelt. Wenn es von der Schöpfung eingepflanzt wäre, wären Pranger und Steinung für gewisse Sünden immer noch vertretbar.
    • Rabbi Jussuf 04.01.2020 11:57
      Highlight Highlight Pete
      Die Umstände haben sich geändert. Die Moral hat sich angepasst.
      Wir sind schnellstens wieder beim Pranger und der Steinigung, wenn es in die andere Richtung geht.
      An unserer "Zivilisiertheit" hat sich kaum etwas geändert.
    • Rene Goeckel 04.01.2020 12:58
      Highlight Highlight @ray cappo, machst Du es Dir nicht ein wenig zu einfach? Ich meine, befriedigt Dich Deine Antwort voll und ganz?
  • Tjugt 04.01.2020 09:44
    Highlight Highlight Warten wir mal ab und schauen mal wie sich diese "gottlose" Gesellschaft entwickelt 🤷🏼‍♂️
    • Klaus07 04.01.2020 10:02
      Highlight Highlight Ja gerne. Denn die Christliche Gesellschaft hat es in 2000 Jahren nicht geschafft den Weltfrieden zu bringen.

      P:S. Auch eine „Gottlose“ Gesellschaft wird nie einen Weltfrieden erreichen, denn zusätzlich zu Ethik und Moral, hat jeder Mensch auch andere Charaktereigenschaften wie Gier, Neid, Missgunst, Hass in sich. Die Menschlichen Eigenschaften kommen der Menschheit immer in die Quere! Egal ob Christlich, Jüdisch, Muslimisch oder Atheismus!
    • affenkönig 04.01.2020 10:59
      Highlight Highlight das versteh ich nicht ganz... und unter welchem Namen vergnügt sich der Pfarrer am Ministranten?
  • Phrosch 04.01.2020 09:31
    Highlight Highlight Dass alle Menschen im Grunde wissen, was gut und böse ist, widerspricht dem christlichen Glauben ja nicht. Alle Menschen sind von Gott geschaffen und mit einer „inneren Instanz“ ausgestattet, die man Gewissen nennt. Der gleiche Schöpfer gibt also allen von ihm geschaffenen Menschen das gleiche Gewissen. Das entbindet niemanden von der Verantwortung, diesem inneren Wissen gerecht zu werden in seinem Handeln. Und wenn wir nicht tun, was wir wissen dass wir sollten, hilft eine vergebende Instanz, also Gott. Denn nur wer „Gesetze“ erlässt, kann begnadigen.
    • fuegy 04.01.2020 10:05
      Highlight Highlight Verstehe ich das richtig, dass ich so schlimme Dinge tun kann wie sie nur vorstellbar sind, solange ich vor dem Sterben "Jesus in mein Herz lasse" und Gott als Schöpfer anerkenne wird mir vergeben?
    • Klaus07 04.01.2020 10:05
      Highlight Highlight Wer heute noch glaubt, das Gott Adam aus einem klumpen Lehm und Eva aus einer Rippe von Adam erschaffen hat, dem ist nicht mehr zu helfen!

      Wenn ich nur schon das Wort „Schöpfer“ lese kommt mit das Ideologische Kotzen!
    • invisible 04.01.2020 10:29
      Highlight Highlight ist das nicht praktisch? 🥴
    Weitere Antworten anzeigen
  • bbelser 04.01.2020 09:30
    Highlight Highlight Mit der Religion ist es wie mit der Justiz. Die Justiz behauptet auch immer, Hüterin von Recht und Gesetz zu sein. Dabei sehen wir doch, wieviele Fehlurteile es im Laufe der Geschichte gab, wieviele Menschen unschuldig im Gefängnis sitzen, wie sehr das Recht allüberall mit Füssen getreten wird. Experimente mit 300000 "Kaspar Hausers", also Menschen, die noch nie mit Recht und Gesetz in Berührung kamen, beweisen, dass das Rechtsempfinden tief im Menschen genetisch verankert ist und ganz ohne Justiz auskommt. Ja, schon Hunde gehorchen Regeln. Fazit: Justiz abschaffen, die Gene genügen.
    Really?
    • Klaus07 04.01.2020 10:16
      Highlight Highlight @bbelser
      Jede Justiz ist nur so gut wie die Gesetze, die Politik und ihre Richter. Und ja, es gibt Fälle bei denen es keine Beweise sondernund nur Indizien gibt. Da kann es zu Fehlurteilen kommen. Die Menschen sind nun mal auch Lügner, Betrüger und Manipulierer. Da hilft auch keine Göttliche Macht oder Genetisch veranlagte Ethik. Es gibt kein Perfektes System und es wird nie ein perfektes System geben, aber besser als gar nichts oder die Bibel, sind unsere Gesetze immer noch.
    • bbelser 04.01.2020 11:28
      Highlight Highlight @Klaus07: wie die Justiz ist jede Religion nur so gut wie die Menschen, die sie leben. Mit dem Justizbeispiel wollte ich nur leicht ironisch auf die Absurdität der Argumentation von Hugo Stamm hinweisen. Mir ist auch klar, dass alle unsere Regelwerke "semper reformanda" sind, immer wieder anzupassendes Stückwerk. Die Bibel ist dabei ein gewichtiger Teil dieser "Anpassungsgeschichte". Sie ist für mich alleine deshalb schon historisch wertvoll, weil sie exemplarisch die Auseinandersetzung der Menschen mit Recht, Gesetz, Moral, Ethik und Regeln zeigt.
    • Klaus07 04.01.2020 12:24
      Highlight Highlight Gottes Gerechtigkeit?

      Ist es Gerecht, das Gott kleine Kinder sterben lässt,
      Ist es Gerecht, das Gott unbescholtene Bürger mit Krebs oder andere todbringenden Krankheiten belegt.
      Ist es Gottes Gerechtigkeit, dass Kinder bei reichen und mächtigen Familien geboren werden und andere kurz nach der Geburt verhungern?

      Also Gott ist weder Gerecht noch Barherzig. Eigentlich ist es ihm scheiss egal wie es den Menschen geht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HundBasil 04.01.2020 09:28
    Highlight Highlight Stamm hat natürlich recht. Glaubende sind nicht die besseren Menschen als die anderen. Wer so etwas behauptet, hat die Bibel nicht verstanden.
    • dorfne 04.01.2020 11:17
      Highlight Highlight Gott will nicht, dass wir bessere Menschen sind. Er will, dass wir gute Menschen sind. Im Interesse der Gemeinschaft, im Interesse des Lebens. Wir haben versagt, Religion hin oder her, haben den Planeten geplündert und an den
      Rand der Zerstörung
      geführt, nehmen andern Lebewesen den Lebensraum weg, führen sinnlose Kriege, usw.. Wer in einer säkularisierten Welt soviel Elend schafft, wird nicht mehr den Religionen die Schuld dafür geben können.
    • _kokolorix 04.01.2020 14:59
      Highlight Highlight @dorfne
      Auf die von dir propagierte säkularisierte Welt werden wir noch lange warten müssen. Vorderhand prägen religiöse Dünkel das Weltgeschehen von West bis Ost. Und die Bequemlichkeit der Menschen. Aber das war schon immer so, darum wurden hohe Geistliche in der Sänfte herumgetragen, während die gemeinen Gläubigen zu Fuss gehen mussten...
    • *pison publice 07.01.2020 17:47
      Highlight Highlight Kokolorix, die Moral u. Ethik ist zu neutrale Natur, dass es an keiner festen Struktur hält, sondern wie Wackel-Pudding hin u. her schabt.

      Man setzt da einen Punkt, doch es bleibt nur ein Ausgangspunkt in einem Labyrinth, denn wo fängt die Ethik an u. wo führt es hin!?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Georges Sugarless 04.01.2020 09:02
    Highlight Highlight Jeder Mensch soll und kann sich selber entscheiden, an was er glauben will. Gott ist keine Theorie über Moral und Ethik, welche sich einfach nur erklären lässt. Er ist viel mehr und er ist erlebbar, weil er lebt und dich liebt.

    Ihn persönlich zu suchen/finden ist einfacher, statt nur zu glauben, dass es Ihn nicht gibt. Denn jeder, der bittet, empfängt, und wer sucht, findet, und wer anklopft, dem wird geöffnet. Lk.10.10 Denn er möchte nicht, dass irgendjemand verloren geht; er möchte vielmehr, dass alle ´zu Ihm` umkehren. 2. Petrus 3:9
    Ich habe Ihn gefunden und ich bin dankbar dafür.
    • Klaus07 04.01.2020 10:20
      Highlight Highlight Weil er lebt und dich liebt?

      Er ist seit 2000 Jahren tot und ich liebe seit 30 Jahren meine Frau. Auf die Liebe eines toten kann ich gerne verzichten!

      Ihre Bibelsprüche können Sie sich, wo auch immer, hinstecken.
    • dorfne 04.01.2020 11:21
      Highlight Highlight @Klaus07. Leben und leben lassen fällt Ihnen wohl schwer. Wenn Sie sich das Recht herausnehmen verbalaggressiv dreinzufahren, haben andere auch das Recht ihre Gedanken zu posten. Auch wenn Ihnen diese nicht gefallen..
    • HundBasil 04.01.2020 11:50
      Highlight Highlight Georges: sehr schön, danke
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 04.01.2020 08:47
    Highlight Highlight <Inzwischen weisen auch Wissenschaftler nach, dass Moral und Ethik tief in uns verankert sind>

    Verankert ja, aber tief? Das bezweifle angesichts der schrecklichen Verbrechen, zu denen Menschen in Kriegen, Diktaturen u.Ä. Die Menschenrechte sind nicht irgendwie „genetisch“ vorgegeben, sondern müssen immer wieder verteidigt/erkämpft werden.
    • Michael Bamberger 04.01.2020 09:52
      Highlight Highlight @ Maracuja

      Die Auslöser solcher Untaten sind ebenfalls tief verankert, nämlich in der Kategorisierung von in-group versus out-group. Schau Dir bloss die blutigen Kämpfe von z.B. Schimpansen-Gruppen gegen "feindliche" Artgenossen an.
    • Klaus07 04.01.2020 10:27
      Highlight Highlight In jedem Menschen sind Moral und Ethik vorhanden, jedoch auch Egoismus, Neid, Missgunst, Hass etc. Solange es Menschen gibt, wird es einen ewigen Kampf zwischen gut und böse geben. Da helfen weder Gesetze noch Religionen.
    • Michael Bamberger 04.01.2020 10:46
      Highlight Highlight @ Maracuja

      "Moralische Empfindungen wie Wut, Schuld oder Vergebung gehen auf neuronale Mechanismen zurück, die entstanden sind, um die Zusammenarbeit in der Gruppe zu ermöglichen...Gefühle sind somit nicht das Gegenteil von Vernunft - sie verkörpern evolutionäre Rationalität."

      Yuval Noah Harari: 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert. C.H.Beck, München 2018. S. 79. ISBN: 978 3 406 72778 8.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Lienat 04.01.2020 08:41
    Highlight Highlight "Psychologen und Neurologen sind sich weitgehend einig, dass ethische und moralische Werte nicht primär durch Erziehung vermittelt werden, sondern genetisch verankert sind."

    Ich bin kein Verhaltensforscher. Aber meiner Laien-Meinung nach können die genetisch verankerten Werte sehr wohl aberzogen werden.
    • Rabbi Jussuf 04.01.2020 12:08
      Highlight Highlight Ich behaupte, es gibt keine angeborenen Werte. Das widerspricht der Evolutionstheorie diametral.
    • Lienat 04.01.2020 12:37
      Highlight Highlight Warum soll dass der Evolutionstheorie widersprechen? Das wäre nur dann der Fall, wenn angeborene Werte ein evolutionärer Nachteil wären. Unsere Werte sind jedoch einer der Eckpfeiler unseres sozialen Zusammenhalts, welcher wiederum einer der Faktoren ist, welcher uns Menschen zur dominanten Spezies gemacht hat.
    • Rabbi Jussuf 04.01.2020 12:51
      Highlight Highlight Lienat
      Ganz einfach: Es gibt keine "Werte" in der Evolution. Ein Wert ist eine teleologische Abstraktion in "erstrebnswert" oder "nicht erstrebenswert" von realen Umständen/Eigenschaften/Veranlagungen. Sie sind also (noch) nicht realisiert. Evolution hingegen ist "blind" und kann mit Ideen nichts anfangen. Sie ist wertfrei!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saerd neute 04.01.2020 08:38
    Highlight Highlight Und jetzt, Hugo, was willst du damit sagen? Dass es keine Religionen braucht? Oder dass alle Religionen gleich sind?

    Jeder Mensch weiss was gut und was böse ist?
    Für den Moslem ist es scheinbar nicht gleich schlimm einen Juden zu töten wie für einen Christen. So sieht es jedenfalls aus wenn der Koran mit der Bibel verglichen wird.
    • Nevermind 04.01.2020 10:22
      Highlight Highlight Um gleich viele Juden auf dem Gewissen zu haben wie die bibelgläubigen Christen müssen sich die korangläubigen Muslime aber rannhalten.

      Irgendwo in deinem Geschichtsbuch fehlen da über mehrere Kapitel und Jahrhunderte ein paar Seiten.
    • PlusUltra 04.01.2020 11:03
      Highlight Highlight Jap. Religionen bräuchte es nicht.
      Und im Grunde sind alle Religionen gleich.
    • dorfne 04.01.2020 11:28
      Highlight Highlight Antisemitismus und Judenverfolgung sind des Teufels, genauso wie Priester, die Kinder sexuell missbrauchen usw.. Den Menschen hängt die Religion zum Hals heraus? Vielleicht ist es umgekehrt, und Gott hat die Schnauze voll von uns.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hades69 04.01.2020 08:32
    Highlight Highlight Gott, das Absolute oder das Alpha und Omega, ist jenseits von Gut und Boese. Mit dem Verstand nicht fassbar, fern von allem Relativen und Dualem, zu finden in der Einheit, im Eins sein. Keine Idee und kein Gefuehl, sondern die Essenz die uns durchdringt.
    • Klaus07 04.01.2020 10:36
      Highlight Highlight Gott ist weder Gut noch Böse, weder Alpha noch Omega. Gott ist einer Erfindung der Juden. Ein Märchen, mehr nicht.
    • Hades69 04.01.2020 10:57
      Highlight Highlight Sich als Einheit fühlen, eins sein, ist eine mystische Erfahrung. Es ist ein wegloser Weg. Du jedoch suchst im Bereich der Ideen und Erfahrungen.
    • amRhein 04.01.2020 11:24
      Highlight Highlight @Klaus07: Göttervorstellungen sind deutlich älter als das Judentum. https://de.wikipedia.org/wiki/Gott#Geschichte_der_„Gottesidee“

      Ein „Märchen“ ist es meiner Meinung auch nicht, sondern eine Idee oder Vorstellung, um Unbekanntes vermeintlich erklären zu können. Daraus haben findige (oder machtbesessene) Menschen Mythen entwickelt.

      @Hades69: wenn Götter „nicht fassbar“ sein sollten, wie kannst du sie denn beschreiben?

    Weitere Antworten anzeigen
  • Vecchia 04.01.2020 08:28
    Highlight Highlight "..., dass selbst isoliert lebende Naturvölker, die noch nie etwas von Moral, Ethik, Glauben oder momotheistischem Gott gehört haben, sehr genau wissen, was Gut und Böse ist."

    Abgesehen davon, dass Naturvölker auch "glauben", leben sie mit dem natürlichen Instinkt der Arterhaltung - wie die Tiere auch. Zur Arterhaltung braucht es soziale Regeln. Wer die Sippe oder Lebensgrundlagen gefährdet wird gestraft etc.

    Der moderne Homo sapiens ist längst degeniert, zerstört seinen eigenen Lebensraum und überträgt Hirnaktivitäten an elektronische Gnome, die von speziellen Göttern kontrolliert werden.
  • amRhein 04.01.2020 08:20
    Highlight Highlight Das richtige Verhalten, wird immer wieder neu ausgehandelt - von den Menschen, die zusammen leben. Wir leben und handeln i.d.R. so, wie wir selbst gerne behandelt werden möchten.

    Entsprechend verändern sich Gesellschaften und ihre Vorstellung, vom richtigen Handeln. Im Umgang, in der Erziehung, in neue Sitten und Traditionen, im Gesetz...

    Beispiele: Stellung und Umgang mit Frauen und Kindern, Schönheitsideale, religiöse Gebote (Fastenzeit, freitags Fleischverbot, Tragen eines Trauer- oder Kommunionschleiers), Mode (Rocklänge, Hut, Sonntagskleider, Handschuhe, Frisur) etc
    • fant 04.01.2020 09:16
      Highlight Highlight Bin erstaunt, in deiner Liste von 'richtigem' Verhalten neben 'Umgang mit Menschen' (was für mich der Kernpunkt von Moral ist) so oberflächliches wie Mode (für mich eine reine Geschmacksfrage) zu finden.

      Dein Wohl ist davon abhängig, wie ich dich behandle. Aber nicht davon, welche Farbe mein T Shirt hat...
    • amRhein 04.01.2020 10:39
      Highlight Highlight @fant: Mode war immer auch moralischen Vorstellungen unterworfen, was schicklich ist; ob Mann Hut tragen sollte, wie lange der Rocksaum sein durfte, oder, ob man sich bewusst darüber hinwegsetzte.

      ZB Handschuhe siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Handschuh#Geschichte
    • Share 04.01.2020 11:18
      Highlight Highlight Ja, und könnten wir noch ein Statement zu Sachbeschädigung haben - insbesondere der Maschinen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheClouder 04.01.2020 08:08
    Highlight Highlight “ Wir brauchen keinen Gott, um zu wissen, was Gut und Böse ist”

    Das ist wie wenn du sagst: “Wir brauchen keine Eltern, um zu wissen wie man aufwächst”

    • Klaus07 04.01.2020 10:54
      Highlight Highlight Jedes Kind hat angeborene und vererbte Charaktereigenschaften. Doch Wissen ist weder angeboren noch kann Wissen vererbt werden! Ihr Kommentar ist mit Abstand das schlechteste was ich dieses Jahr gelesen habe!
    • amRhein 04.01.2020 11:37
      Highlight Highlight Eltern sind real.
    • Saerd neute 04.01.2020 15:08
      Highlight Highlight
      Klaus07

      So schlecht ist der Kommentar nicht.
      Die Eltern formen die Kinder auch wenn diese verschiedene Charaktereigenschaften in sich tragen.
      Wenn dem Kind Egoismus, Anstandslosigkeit usw. vorgelebt wird, wird es sich eher auch so verhalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garyx 04.01.2020 08:06
    Highlight Highlight Es kommt darauf an, wie unser Gottesbild aussieht. Ich stimme Hugo Stamm zu hundert Prozent zu, wenn er den Titel seines Artikels ändern würde, denn wir brauchen vor allem keine Religionsgemeinschaften, weder christliche noch hinduistische noch sonst welche. Die sind leider real. Gott ist jedoch nur ein Bild des Menschen.
  • Beggride 04.01.2020 08:02
    Highlight Highlight Super treffender Artikel, doch das Umgekehrte geht vielmals auch: "wer die Angst vor der Hölle braucht, um ein guter Mensch zu sein, ist in Wahrheit kein guter Mensch."
    • FrancoL 04.01.2020 10:22
      Highlight Highlight Da liesse sich anführen, dass beim der Flut von Regelungen und Gesetze offensichtlich ein guter Teil der Menschheit keine guten Menschen sind, denn sie brauchen häufig eine "Hölle" um "richtig" zu handeln.
  • Mia_san_mia 04.01.2020 07:56
    Highlight Highlight Wer ist wir? Ich weiss, dass ich keinen brauche.
    • Klaus07 04.01.2020 10:57
      Highlight Highlight Das sagt ja genau der Titel aus. Es braucht keinen Gott um Moral und Ethik zu leben!
  • ammann 04.01.2020 07:54
    Highlight Highlight dass es keinen Gott dazu braucht, dem stimme ich zu. Das ´Experimentˋ und das Genetikgeschwafel haben mit Ethik gar nichts zu tun und sind reiner Blödsinn. (definieren Sie erst mal Ethik und die des ˋExperimentesˋ...)
    • bbelser 04.01.2020 09:40
      Highlight Highlight Beim Experiment haber ich mich auch gefragt, wo der Experimental-Psychologe 300000 Menschen gefunden hat, die völlig unberührt von Religion, Kultur, Justiz leben. Nur dann würde es evt. ein irgendwie belastbares Ergebnis geben. Wissenschaftlich geht anders... Dass es einen Gott für Moral nicht zwingend braucht, dem stimme ich auch zu. Wie ich aber die Religionen aus der kulturellen Entwicklung der Menschen rausrechnen soll, ist mir schleierhaft.
    • Klaus07 04.01.2020 10:59
      Highlight Highlight Warum soll man aus der vergangenen Geschichte Etwas „rausreichenden“?

      Wir haben jedoch die Chance unsere Zukunft ohne Religionen zu bilden!
  • Michael Bamberger 04.01.2020 07:34
    Highlight Highlight 1

    Danke Hugo Stamm, für diese konzise Ausführung. In der Tat ist die humanwissenschaftliche neurologische Beweislage beeindruckend. Aber nicht nur was Menschen anbelangt, sondern auch Tiere. Der niederländische Zoologe und Verhaltensforscher Frans de Waal, der sich seit den 1970er Jahren hauptsächlich mit Schimpansen und Bonobos befasst, hat in unzähligen Studien deren Verhalten und Fähigkeiten bezüglich Moral, Empathie und Altruismus belegt.

    • Share 04.01.2020 10:09
      Highlight Highlight Vormachen und Nachmachen. Das haben wir alle gemein. Mehr ist da nicht.
  • Michael Bamberger 04.01.2020 07:33
    Highlight Highlight 2

    Dazu folgende Leseempfehlungen:

    Der Affe in uns. Warum wir sind, wie wir sind. Carl Hanser Verlag, München 2006, ISBN 3-446-20780-5

    Primaten und Philosophen. Wie die Evolution die Moral hervorbrachte. Carl Hanser Verlag, München 2008, ISBN 978-3-446-23083-5

    Und nun wünsche ich ALLEN hier ein GUTES NEUES JAHR 2020
    • Share 04.01.2020 10:32
      Highlight Highlight Danke. Dir. Lieber M. Auf weiteres disputieren im neuen Jahrzehnt.
    • Maracuja 04.01.2020 11:04
      Highlight Highlight @Michael

      Dir auch gutes Neues Jahr.

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