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Landwirt Roland Ryser in Affoltern im Emmental (BE) fährt drei Bührer-Oldtimer. Bührer baute in Hinwil (ZH) bis in die 1970er-Jahre über 22'000 Traktoren, von denen noch immer 10'000 Traktoren im Einsatz sind.

Landwirt Roland Ryser in Affoltern im Emmental (BE) hat drei Bührer-Traktoren aus den 1980er-Jahren im Einsatz. bild: Pia Neuenschwander

Smart Farming

Jeder Schweizer Bauer hat 2,6 Traktoren. Aber hey – das ist nicht zu viel!

Die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest ist: Wie viele Traktoren braucht ein Schweizer Landwirt? Und die Antwort ist 42. Naja fast, genau genommen sind es 2,6 Traktoren.



Was ist «Smart Farming»?

Smart Farming ist der neue Blog von watson. Und alles dreht sich um die Landwirtschaft. Denn wir Schweizer glauben vielleicht, die moderne Landwirtschaft zu kennen, haben aber ehrlicherweise keine Ahnung mehr davon. Wir wollen deshalb das Thema auch den «Städtern» wieder näher bringen, ohne dabei zu Schulmeistern. Und möglichst am Beispiel von jungen Landwirten, die mit ihrem «Smart Farming» bereits ihren Beitrag für eine nachhaltige und zukunftsgerichtete Landwirtschaft leisten.

Mehr über Autor und Blog am Ende des Artikels.

«Warum zum Teufel braucht ein Schweizer Bauer zwei oder sogar drei grosse Traktoren? Der weiss wohl nicht, wie er unser Steuergeld anders ausgeben könnte.»

Nun ja, mit einem durchschnittlichen jährlichen Einkommen von 52'000 Franken pro Arbeitskraft (im Berggebiet sogar nur 39'000 Franken) wüsste wahrscheinlich jeder Schweizer Landwirt Besseres anzufangen, als einen neuen Traktor zu kaufen, der rund 100'000 Franken kostet. Aber schauen wir doch mal, welche und wie viele Traktoren die Schweizer Bauern fahren.

1000 Franken pro PS sind die Schweizer «Traktoren-Währung»

Die Luzerner Agronomin und «Milchprinzessin» Jasmine Baumann (31) zum Beispiel fährt einen John Deere 6125 R von 2013. Der Traktor ist mit 146 PS und 5,5 Tonnen Leergewicht nur eine mittelgrosse Maschine. Die grossen John-Deere-Traktoren haben bis zu 620 PS unter der Haube.

Jasmine Baumann mit dem John Deere 6125 R-Traktor von 2013.

Und auch der Deutz-Fahr 6140 aus dem Jahre 2016 des Engadiner Landwirtes Nando Neuhäusler (21) ist mit 145 PS und 6,5 Tonnen Leergewicht ein mittelgrosser Traktor. Genau richtig, um damit 50 Mutterkühe und 40 Kälber auf seinem 50 Hektar grossen Betrieb zu «versorgen»:

«Mein Traktor braucht Power für Zapfwelle und Hydraulik, um Siloballen zu pressen – sowie genug Leistung, um auch in Hanglagen zu fahren.»

Der Engadiner Landwirt Nando Neuhäusler (21) fährt einen Deutz-Fahr 6140-Traktor von 2016.

Jasmine und Nando fahren für Schweizer Verhältnisse sogar «grosse» Traktoren. Die meisten in der Schweiz verkauften Traktoren leisten nur 70 bis 110 PS und bringen weniger als 4,0 Tonnen Leergewicht auf die Waage. Sie sind also fast 50 Prozent kleiner als die Traktoren von Jasmine und Nando.

Kleine Traktoren sind ökonomisch und ökologisch sinnvoll. Deshalb ist der Fendt 200 Vario seit 2015 der meistverkaufte Traktor in der Schweiz. Der «kleine» Fendt hat mit maximal 111 PS einen geringen Treibstoff-Verbrauch und verursacht mit 3,9 Tonnen Leergewicht nur wenig Bodenverdichtung, die zu Bodenerosion und Überschwemmungen führen kann. Und er ist relativ günstig. Relativ, weil bei Traktoren jedes PS rund 1000 Franken kostet.

Fendt ist seit 2015 die meistverkaufte Traktoren-Marke der Schweiz.

Ein teurer Traktor ist langfristig ein günstiger Traktor

Im Ausland kaufen die Bauern oft das einfachste Modell einer Billig-Marke – und fahren den Traktor dann in zehn Jahren oder 5000 Betriebsstunden rücksichtslos zuschanden. Wenn der Traktor nur noch Alteisen ist, wird er durch einen neuen, billigen Traktor ersetzt, der dann wieder malträtiert wird.

Schweizer Landwirte dagegen kaufen die am besten ausgerüsteten Modelle der teuren Marken, also Fendt, Deutz-Fahr, Hürlimann und John Deere – und entsprechen damit dem Klischee. Sie fahren diese «Luxus»-Traktoren aber mit grosser Sorgfalt, putzen die Maschine am Abend und bringen sie regelmässig in den Service.

Die bessere Qualität der Traktoren und die sorgfältige Pflege zahlen sich langfristig aus. Die Schweizer Landwirte fahren ihre Traktoren mindestens zwanzig Jahre oder 10’000 Betriebsstunden. Meist sogar viel länger.

Über den Daumen gepeilt entsprechen 10'000 Betriebsstunden etwa 100’000 Kilometern bei einem Personenwagen. Das Auto wird aber nur in der Stadt und auf Autobahnen gefahren und muss nicht den Acker pflügen oder zwei je 20 Tonnen schwere Anhänger mit Zuckerrüben 30 Kilometer in die Zuckerfabrik fahren.

Landwirte bringen die geernteten Zuckerrüben in die Zuckerfabrik Aarberg (BE).

Im Umkreis von 30 km bringen die Landwirte die geernteten Zuckerrüben mit dem Traktor in eine der beiden Schweizer Zuckerfabriken in Aarberg (BE) oder Frauenfeld (TG). bild: Jürg Vollmer

Seit 1979 produziert die Schweiz keine Traktoren mehr – trotzdem fahren immer noch viele Bauern einen Schweizer Traktor

Bis in die 1970er Jahre fuhren die Schweizer Landwirte meist auch Schweizer Traktoren. Über 130 verschiedene Traktoren-Hersteller gab es einmal in der Schweiz. Unter anderen:

Einen Hürlimann-Oldtimer fährt auch Patrick Scherrer in Bütschwil SG. Vom Hürlimann T-9200 Allrad aus dem Jahre 1977 gibt es nur zwölf Stück. Scherrer fand den Traktor seines Onkels bei einem Sammler und Fan wieder – in alle Einzelteile zerlegt. Er konnte den Hürlimann zurückkaufen und restaurieren.

Patrick Scherrer in Bütschwil SG mit seinem Hürlimann T-9200 Allrad-Traktor von 1977.

«Von den 28’000 Hürlimann-Traktoren, die von 1929 bis 1979 in Wil SG gebaut wurden, sind immer noch mehr als die Hälfte in Betrieb.»

Das erklärt mir Hans Hürlimann jun. (76) stolz, als er mir seine Garage mit den Oldtimern zeigt. Mit einigen dieser Traktoren macht der Sohn des Firmengründers regelmässig Ausfahrten.

abspielen

Spannende Geschichte(n) über Hürlimann-Traktoren mit Hans Hürlimann jun. Video: YouTube/die grüne

Wieso brauchen Schweizer Landwirte neue Traktoren, wenn sie doch ihre alten Traktoren haben?

So ist es kein Wunder, dass die Schweizer Landwirte statistisch mehr Traktoren fahren, obwohl ihre Betriebe flächenmässig kleiner sind als in anderen Ländern.

1990 standen auf jedem Schweizer Landwirtschafts-Betrieb 1,3 Traktoren. 2015 waren es pro Betrieb schon doppelt so viele: Jeder Schweizer Bauer hat statistisch also 2,6 Traktoren. Zugenommen hat aber nur die Anzahl alter Traktoren: Mehr als die Hälfte aller in der Schweiz zugelassenen Traktoren sind mehr als dreissig Jahre alt. Typischerweise sind die «Oldtimer-Galerie» der Schweizer «Bauernzeitung» und der «TraumTraktor» im Fachmagazin «die grüne» die meistgelesenen respektive angeschauten Rubriken.

Diesen uralten Traktoren fehlt es mit 50 bis 80 PS aber an der Motorleistung, die für moderne Anbaugeräte nötig ist. Sie haben weder Allradantrieb, noch Frontzapfwelle und Frontlader, mit denen Anbaugeräte vom Mähbalken (im Sommer) bis zur Schneefräse (im Winter) montiert und angetrieben werden.

Weil es für diese alten Traktoren nur wenig Geld gibt, bleiben sie als «Dritt-Traktor» auf dem Hof. Die Bauern brauchen sie für leichte Arbeiten im Grünland, um die Milch in die Molkerei zu fahren oder als Antrieb des Futter-Mischwagens im Stall.

«die grüne»-Redaktor Beat Schmid arbeitet auf seinem eigenen Hof auch mit einem Hürlimann T-9200, den er 1977 schon als kleiner Bub gefahren ist.

Die neuen Traktoren sind dagegen mit mehr als 100 PS stark genug für moderne Anbaugeräte. Und sie sind für Smart Farming eingerichtet, also für die Vernetzung und Speicherung der Daten von Sensoren und Satelliten in der Cloud. So können die Landwirte die Produktivität maximieren und gleichzeitig die schädlichen Auswirkungen minimieren, welche die Landwirtschaft auf Klima, Boden, Wasser, Luft, Artenvielfalt und das Tierwohl sowie die Gesundheit der Menschen haben kann.

Wenn ein Landwirt Satelliten-Navigation, Real-Time-Kinematik, Videokameras, Sensoren und Multicontroller in seinen Oldtimer-Traktor einbauen will, kann er genauso gut seinem 90-jährigen Grossvater das superkomplexe Computer-Rollenspiel «Disco Elysium» schenken: «I’m too old for this Shit!»

Auf dem Mehrgenerationen-Hof hat jeder Traktor seine Aufgabe

In der Praxis sieht es auf einem Mehrgenerationen-Hof dann so aus, dass der Vater mit dem modernen «Erst-Traktor» auf dem Feld oder auf dem Acker arbeitet. Pflügen, Säen, Düngen und Ernten, wenn nötig auch Pflanzenschutzmittel sprühen. Dabei bedient der Landwirt in seiner Kabine mit Multicontroller und Touch-Screen alle relevanten Funktionen des Traktors und seiner Anbaugeräte.

Der Sohn leistet mit dem zehn Jahre alten «Zweit-Traktor» zum Beispiel für die Gemeinde Winterdienst. Dazu montiert er Schneepflug oder Schneefräse sowie Salz- und Split-Streuer, in Berggemeinden auch das Loipenspur-Gerät. Im Sommer fährt der Young Farmer den «Zweit-Traktor» mit Böschungsmäher oder Kehrmaschine für den Strassenunterhalt oder mit einem Holzgreifer für das Forstamt. Oder er transportiert Zuckerrüben in die Zuckerfabriken von Frauenfeld (TG) und Aarberg (BE).

Und der Grossvater bringt mit dem sorgfältig gepflegten «Dritt-Traktor», der ihn schon durch sein ganzes Bauern-Leben begleitet hat, vor dem Melken die Heuballen für die Kühe in den Stall. Zum Melken braucht er keinen Traktor. Aber danach fahren die beiden Oldtimer – Grossvater und Traktor – die Milch ins Dorf zur Molkerei. Und wenn der Grossvater schon im Dorf ist, lädt er vor der Landi noch ein paar Säcke Saatgut auf den «Dritt-Traktor» und fährt damit nach Hause.

Drei Generationen der Familie Studer im Weiler Nohl bei Laufen-Uhwiesen (ZH) fahren den Bührer PF 21 von 1968. Der 74-PS-Traktor begleitet Walter Studer (links) schon sein Leben lang. Sohn Sven und Enkel Sandro übernehmen im doppelten Sinne des Wortes das Steuer.

Es könnte statt Sohn, Vater und Grossvater auch Tochter, Mutter und Grossmutter heissen. Denn 6 Prozent aller Schweizer Landwirtschaftsbetriebe werden von Frauen (als Eigentümerin und Chefin) geführt. Und 16 Prozent aller Lehrabschlüsse als Landwirt EFZ machen Frauen, bei den Bachelors für Agronomie sind es sogar 42 Prozent Frauen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Bis alle diese Frauen einen Bauernbetrieb übernehmen, dauert es noch eine Generation. Denn so denken die Schweizer Landwirte: In Generationen, auch beim Traktoren-Kauf. Sie wissen, dass die in den 1950er bis 1990er Jahren für die Produktion der «Alt-Traktoren» gebrauchte graue Energie schon längst aus der Öko-Bilanz gefallen ist. Und die Betriebsrechnung belasten die Oldtimer auch nicht, sie sind längst abgeschrieben.

Darum hat jeder Schweizer Bauer 2,6 Traktoren. Und du weisst jetzt, das ist nicht zu viel.

Der Soundtrack zum «TraumTraktor»

12 Songs über Traktoren, einmal durch drei Jahrzehnte US-amerikanischer Countrymusic.

Bild

Jürg Vollmer

Jürg Vollmer (58) schreibt als Chefredaktor des Fachmagazins «die grüne» pointiert über die Schweizer Landwirtschaft. Dabei recherchiert er im Spannungsfeld zwischen Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft. Der kantige Bündner schaut Politikern, Chemie-Konzernen, Wissenschaftlern und Landwirten genauso kritisch auf die Finger wie den Konsumenten.

Im watson-Blog gibt Jürg einen Einblick in die moderne Landwirtschaft, die wir Schweizer zu kennen glauben – von der wir aber ehrlicherweise keine Ahnung (mehr) haben.

Sein Fachmagazin «die grüne» ist seit 1864 eine der ältesten Zeitschriften Europas und heisst so, weil ihr Titelblatt früher aus grünem Karton war.

Du findest «die grüne» online hier:
www.diegruene.ch
www.facebook.com/diegruene
www.twitter.diegruene_agrar
www.instagram.com/diegruene_agrar

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179Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • FITO 04.02.2020 00:09
    Highlight Highlight Nostalgie pur!
    Vor allem der Bührer, auf dem ich meine ersten motorisierten Erfahrungen gesammelt habe.
    Einzig und alleine bei der Musik gäbe es noch Verbesserungspotential.
    Bei Country bekomme ich nur Bibeli.
    Play Icon
  • Hüendli 03.02.2020 23:40
    Highlight Highlight Herr Vollmer, Sie waren in der Watson-Anfangszeit schon mal hier, richtig (aber zu eher geopolitischen Themen)? Ich hab' Sie damals schon gerne gelesen, und daran hat sich nichts geändert. War ein spannender Auftakt zum Wiedereinstieg, bitte mehr davon! PS: Ich habe meinen froschgrünen Hürlimann geliebt – der hatte aber kein einziges PS, nur die Muskelkraft meines vierjährigen Ich.
    • VollmerJürg 04.02.2020 08:04
      Highlight Highlight Gut beobachtet. Ich bin sozusagen ein watson-Dinosaurier, den sie wieder aufgetaut haben ;-)
  • Grötzu 03.02.2020 23:25
    Highlight Highlight Ein Bauer ist selbstständig Erwerbender und geniesst das privileg einer Kinderzulage. Jeder andere selbstständig Erwerbender hat keine Kinderzulage. Warum???? Hatte seinerzeit 3 Kinder a 170.- somit 510.- im Monat das mir der Staat vorenthalten hat.
    • Skip Bo 04.02.2020 07:26
      Highlight Highlight Sobald eine KMU als juristische Person agiert, besteht die Möglichkeit zum Bezug von Kinderzulagen.
      In meinen Bekanntenkreis haben alle Handwerker eine AG gegründet. Warum wohl?
    • Bündn0r 04.02.2020 12:10
      Highlight Highlight Da sind sie gleichgestellt, aber es existieren trotzdem Bevorzugungen. Sogar die Finanzkontrolle des Bundes empfahl diese aufzuheben.
      So gibt es noch die "Haushaltungszulage in der Landwirtschaft für landwirtschaftliche Arbeitnehmende", die für Kinder zusätzlich noch bezogen werden kann und abgeschafft gehört.
    • Skip Bo 04.02.2020 18:50
      Highlight Highlight Bündn0r, da bin ich mit dir einig.
  • cgk 03.02.2020 21:38
    Highlight Highlight Ein recht interessanter Beitrag. Leider wird hier geschrieben, dass teure Marken älter werden, was nicht stimmt. Es gibt Alternativen (mache hier keine Werbung) die deutlich günstiger sind und man alle Feldarbeiten genauso gut verrichten kann. Die Traktoren werden zwar im Ausland weniger alt, die Auslastung pro Jahr in Arbeitsstunden ist rund 3x so hoch. Ein Traktor ist für viele CH-Bauern auch ein Prestigeprodukt.
  • Rolf_N 03.02.2020 20:52
    Highlight Highlight Toll das mal etwas über die Landwirtschaft kommt. Vieleicht könnte man auch nich erwähnen dass man 1996 ca. 80'000 Bauernbetriebe hatte und wir Heute bei ca 50'000 und sich in dieser Zeit die Betriebe mit über 30 Hektar verdoppelt haben. Dann relativierts sich auch wieder ein bisschen die Zahl mit den Traktoren pro Betrieb.
  • TheLaenz 03.02.2020 20:02
    Highlight Highlight Dieser Kommentar muss nicht freigeschalten werden:
    Liebes Watson Team, als in der Landwirtschaft Tätiger junger Mensch und Watson Early Visitor, freut es mich sehr, dass ihr das Thema Landwirtschaft mal aus einer Sicht beleuchtet von jemandem, der auch versteht was er sagt. Jürg Vollmer ist da der perfekte Partner, der sich einerseits sehr gut auskennt und zweitens durchaus differenziert argumentiert. Er ist also kein schwarz/weiss- Denker und das macht diese Rubrik erst lesenswert. Danke, dass ihr die Landwirtschaft so objektiv beleuchtet :-*
  • Avalon 03.02.2020 18:29
    Highlight Highlight Toll 👏 Find ich super, dass nun auch regelmässig was zum Thema Landwirtschaft kommt!
  • Hans Jürg 03.02.2020 16:58
    Highlight Highlight Noch eine Frage zum Einkommen:

    "Nun ja, mit einem durchschnittlichen jährlichen Einkommen von 52'000 Franken pro Arbeitskraft "

    Wenn "pro Arbeitskraft" die Rede ist, dann rechnet man das wohl ein Mal für den Bauern und ein Mal für die Bäuerin? Und wenn ein Knecht mitarbeitet, der aus Polen kommt und wohl nicht 4'500 Fr./Monat bekommt, dann kommt die Differenz von Lohn des Knechts zu diesem "pro Arbeitskraft"-Einkommen noch zum Einkommen der Bauern hinzu?

    Wenn also ein Ehepaar einen Bauernhof betreibt, haben die immerhin mindestens sein Einkommen von 104'000 Franken im Jahr? Nicht schlecht.
    • Skip Bo 04.02.2020 07:31
      Highlight Highlight Falsch gerechnet. Warte doch den Beitrag von VollmerJürg ab, bevor du hier solche Schönrechnerei betreibst.
      Die Arbeitskraft pro Betrieb wird NICHT anhand der auf dem Betrieb lebenden Personen berechnet.
    • Skip Bo 04.02.2020 08:20
      Highlight Highlight Falls du bereit bist, dich ehrlich mit dem Thema auseinander zu setzen, lies den verlinkten Agrarbericht. Dort lernst du, wie der Arbeitsverdienst berechnet wird.
      Vorsicht, es könnte deine Vorurteile widerlegen. https://www.agrarbericht.ch/de/betrieb/wirtschaftliche-situation/einzelbetriebe
    • Saerd neute 04.02.2020 09:45
      Highlight Highlight Hans
      Es ist das Einkommen der Bauernfamilie. Oft helfen auch noch die Kinder mit, erst wenn diesen ein Lohn ausbezahlt wird wird dieser Teil nicht mehr dazu gerechnet.
      Viele Bauern spliten noch zusätzlich das Einkommen auf sich und die Bäuerin sei es wegen der AHV oder dem Mutterschaftsurlaub.
      Aber so wie du es rechnest ist es nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rethinking 03.02.2020 16:43
    Highlight Highlight Die grosse Frage ist, ob schweizer Bauern auch beim Einsatz von Pestiziden, bei Monokulturen etc. in Generationen denken?
    • Saerd neute 04.02.2020 09:56
      Highlight Highlight Die Schweizer Bauern hängen an der Scholle. Oft sind Bauernfamilien seit Generationen auf dem gleichen Hof. Da hat jede Generation Interesse und auch ein bisschen Stolz wenn die Jungen auch wieder einsteigen. Der Betrieb wird auch günstiger an die eigenen Kinder weitergegeben als wenn er in fremde Hände kommt.
      Meinst du dass somit ein Bauer Interesse hat seine Böden und seine Tiere auszubeuten?
      Nein, viele Bauern dachten nachhaltig als das Wort Nachhaltigkeit noch nicht Mode war.
    • Rethinking 04.02.2020 11:19
      Highlight Highlight Ist das so?

      Warum sind dann unsere Flüsse und Seen voll Pestizide?

      Warum gibt es fast nur noch überzüchtete Monokulturen die ohne Chemie kaum überlebensfähig sind?

      Warum sind viele Böden verdichtet oder verfügen kaum noch über Nährstoffe?
    • Saerd neute 04.02.2020 15:53
      Highlight Highlight wolge

      Ein bisschen recht hat man immer, trotzdem:

      Gegenfrage;
      Leben nur Bauern in der Schweiz?

      Gelangen über Baumaterialien, Strassen, Industrieanlagen, präparierten Skipisten, Kläranlagen, städtische Gebiete, Baugruben, Fussballplätzen, Verkehr usw. keine Gift- und andere Stoffe in Flüsse und Seen?

      Und das mit Monokultur ist ein uraltes Schlagwort das im Zeitalter von Fruchtreihenfolge nur Kopfschütteln auslöst.

      Ja, Aufklärungsarbeit ist nötig.
  • Gummibär 03.02.2020 16:22
    Highlight Highlight Mir drückt es fast das Herz ab, wenn ich sehe wie "Im Ausland die Bauern oft das einfachste Modell einer Billig-Marke kaufen– und den Traktor dann in zehn Jahren oder 5000 Betriebsstunden rücksichtslos zuschanden fahren."
    Diesen dummen Ausländern müsste das Traktorfahren ein für allemal verboten werden !
    Benutzer Bild
  • Edwin Schaltegger 03.02.2020 16:20
    Highlight Highlight Was mir aber bei den Traktoren fehlt, sind umweltfreundliche Diesel Filter und adblue Zusätze!
    Hybrid- oder Wasserstoffmotoren sind auch kein Thema!
    Für jeden PW gelten heute immer strengere Abgasvorschriften und damit verbundene höher od. tiefere Steuern. Nur bei den Traktoren scheinen die Abgasvorschriften niemanden zu kümmern. Sie sind die ärgsten Feinstaub- Stickoxyd und CO2 Schleudern.
    Hier könnten die Bauern auch eine Vorbildfunktion übernehmen. Für eine Biobetrieb Zertifizierung sollten umweltfreundliche Vehikel auch mit einbezogen werden!
    • PERSILflage 03.02.2020 22:20
      Highlight Highlight Ich wage zu behaupten dass die Dieselmotoren in Traktoren(und auch LKW) mit zu den effizientesten und technologisch ausgereiftesten Verbrennungsmotoren zählen.
      Schon aufgrund der Tatsache dass sie zu 90% immer im optimalen Kennfeldbereich betrieben werden. Technische Fortschritte wie die Commonraileinspritzung, die Abgasnachbehandlung mittels Filter und/oder AdBlue wurden bei selbigen durchschnittlich immer eine "Generation" früher in Serie gebaut als bei Autos.
      Was aus eigener Erfahrung die Doityourself-Reparatur um einiges erschwert... auch da läuft fast nichts mehr ohne Computer
    • Skip Bo 04.02.2020 07:39
      Highlight Highlight Edwin, ein Auto von 1980 das heute noch fährt, muss auch nicht die Abgasvorschriften eines Neuwagen erfüllen. Neue Traktoren (ab 2010) haben eine Abgasreinigung. Die alten machen relativ wenig Betriebsstunden pro Jahr.
      Die Erneuerung der Traktorenflotte läuft deutlich langsamer ab als bei den PW.
  • Kaffo 03.02.2020 15:38
    Highlight Highlight Wenn man einen Traktor braucht um alleine den Futtermischwagen zu betreiben, dann ist dieser schon überflüssig. Einen Balkenmäher habe ich schon lange nicht mehr gesehen an einem Traktor. Heute fräst man mit dem Kreiselmäher über die Felder. Fragt einmal die Bienen wie das geht. Mir kann niemand glaubhaft machen, dass die Bauern Umwelt und Landschaftsschützer sind. Ich habe jetzt alle in den selben Topf geworfen was natürlich nicht recht ist. Sorry
    • Ostrogota 03.02.2020 17:38
      Highlight Highlight Genau desswegen braucht es diese rubrik. Um leute wie sie aufzuklären. Also wenn ich einen alten 30 jährigen traktor am futtermischwagen habe, dann spart mir dies täglich 30-45 minuten umhängzeit. Bei einem 10 Stunden tag durchaus relevant. Betreffend Balkenmäjer: Ich würde schätzen auf fast jedem betrieb gibt es einen balkenmäher oder/und einen motormäher. Und gerade die balkenmäher werden heutzutags wieder vermehrt eingesetzt. denn bei den ökoflächen (q2) gibt es einen beitrag wenn man mit balkenmäher mäht. (Mit dem beitrag wird abgegolten was wir an zusatzaufwand haben.)
    • DemonCore 03.02.2020 18:05
      Highlight Highlight Was schlägst du vor? Kein Gras mehr zu mähen? Besser noch mehr brasilianischen Urwald roden um Soja anzubauen?
  • Hans Jürg 03.02.2020 15:37
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man zu diesem Blog noch ein paar Informationen mehr liefern, als hier - aus meiner Sicht sehr beschönigend - geliefert wurde. "Die Grüne" heisst die Zeitschrift. Soso. Aber mit "Grün" hat sie nicht viel zu tun. Denn der Name des Verlages war "Bauernzeitung".
    Der Präsident des VR des Verlages Markus Alfred Aebi ist SVP-Mitglied. Urs Schneider, stv. Direktor beim Bauernverband, ist/war dort auch Mediensprecher. Und - natürlich - SVP-Mitglied.
    Ich könnte jetzt jedes Mitglied des Verlages googeln, aber das wäre doch Aufgabe des Watson-Teams.
    • Skip Bo 04.02.2020 08:03
      Highlight Highlight "Die Grüne" ist kein Parteiblatt. Es ist eine objektive Fachzeitschrift, wo alle Sichtweisen betrachtet und diskutiert werden.
      Keine Angst, watson wird nicht von "SVPBauern", deinem Lieblingsfeindbild, unterwandert.
      An dieser Stelle möchte ich watson für seine Bereitschaft zur Veröffentlichung einer anderen Sichtweise danken.
      Dass das nicht allen passt gehört wohl dazu.
    • VollmerJürg 04.02.2020 08:26
      Highlight Highlight Bleiben wir doch bei den Fakten ;-)

      «die grüne» heisst so, weil sie bei der Gründung 1864 einen grünen Umschlag hatte. Die Landwirte nannten sie deshalb die Grüne, weshalb der Verlag den Namen irgendwann der Realität anpasste.

      Der Verlag heisst Schweizer Agrarmedien AG und publiziert die «BauernZeitung», «die grüne», «Frauenland», sowie agrarjobs und agropool.

      In VR und GL sind auch ein Manager des führenden Schweizer Online-Marktplatzes und andere Agrar-/Medien-Fachleute.

      Dass im VR auch zwei SVP-Mitglieder sind, ist normal. Schliesslich sitzen im Bundesrat auch zwei SVP-ler ;-)
  • 7immi 03.02.2020 14:54
    Highlight Highlight Ein weiterer Grund für die "vielen" Traktoren sind sicher auch die Bedarfs-Peaks. Schaut man nur die durchschnittliche Auslastung an, würden auch zwei Schneeräumfahrzeuge pro Kanton reichen. Allerdings muss sehr viel gleichzeitig von Schnee befreit werden, so reicht das nicht. Ähnlich ist es mit den Traktoren. In der Hochsaison werden auch hier alle Fahrzeuge gebraucht, in der Nebensaison stehen sie rum oder werden gewartet. Abgesehen davon ist das Gerät das Rückgrat und unabdingbar für einen reibungslosen Betrieb.
  • no-Name 03.02.2020 14:18
    Highlight Highlight 52’000 jährlich. In der buchhaltung.
  • rem8032 03.02.2020 14:14
    Highlight Highlight PR-Artikel, hübsch verpackt, ein paar banale Fakten. Das allgemeine Schweizer Standards nicht vor den Bauern halt machen sollen, ist wohl klar. Niemand freute sich, wenn er z.B. zu einem in Deutschland üblichen Lohn in der Schweiz unterrichten sollte. Der Autor entlarvt sich mit seiner peinlichen Ansicht zum Ausland. Zur konkreten Finanzierung der neuen Traktoren steht sehr zufälligerweise wenig, ja ja das Einkommen... Und natürlich steht nirgendwo ein alter Schrott-Traktor im Regen. Als nächstes folgt garantiert die Mär von den Alpweiden und der Artenvielfalt.
  • Carlo Meyer 03.02.2020 14:00
    Highlight Highlight Landwirtschaft ist in der Schweiz nur noch Folklore. Anderenorts können Lebensmittel viel effizienter und ökologischer produziert werden als in unserem hügeligen und bergigen Land.
    Und wo es noch sinnvoll wäre, werden lieber Logistikzentren und leerstehende Renditebauten hingestellt.
    • VollmerJürg 03.02.2020 14:53
      Highlight Highlight Ich war schon in vielen Ländern, in denen Lebensmittel effizienter produziert werden. Ökologischer war es in den seltensten Fällen. Und vom Tierwohl reden wir gar nicht.

      Kommt dazu, dass die Schweiz damit ihren niedrigen Selbstversorgungsgrad (56%) verlieren würde, der gemäss Welternährungsorganisation FAO im Vergleich mit anderen Ländern jetzt schon zu tief ist.
    • Hans007 03.02.2020 19:47
      Highlight Highlight Deine Meinung zur Landwirtschaft im Ausland ist schon seltsam. Nur in wenigen Ländern ist die Landwirtschaft noch intensiver und noch umweltbelastender als bei uns. Auch deine Sicht des Tierschutzes im Ausland ist falsch: einiges ist bei uns besser, anderes ist schlechter. Generell ist der Standard in den umliegenden Ländern gleich. Der Grund ist einfach: es wird vielerorts nicht kontrolliert.

      Irreführend sind deine Angaben zum Selbstversorgungsgrad. Wir importieren grosse Mengen Futtermittel, vorallem Soya, aber auch Futtergetreide, Rauhfutter, Fischmehl, Palmöl, Luzerne und anderes.
    • Chrebu 03.02.2020 21:29
      Highlight Highlight Abgesehen davon werden im bergigen Land auch keine Lebensmittel hergestellt, das ginge gar nicht mit den grossen Maschinen. Der Ackerbau findet meist in flacheren Gebieten, zB im Seeland statt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Satan Claws 03.02.2020 13:47
    Highlight Highlight Wie natürlich unsere Landwirtschaft ist wiederspiegelt sich in den unglaublich bearbeiteten Bildern des Artikels. Grauenhaft.
    • VollmerJürg 03.02.2020 14:58
      Highlight Highlight Wie die urbane Bevölkerung schätzen auch die Schweizer Landwirte ein (Landwirtschaft-)Magazin, das nicht billige und unbearbeitete Amateur-«Föteli» druckt, sondern von Profi-Fotografen perfekt belichtete und sorgfältig bearbeitete Bilder.

      Wir sind sogar stolz auf die Qualität unserer Bilder :-)
    • Satan Claws 03.02.2020 17:14
      Highlight Highlight @VollmerJürg

      Ich gönne Ihnen den Stolz, aber Natürlichkeit ist trotzdem etwas anderes und genau so sieht es nähmlich mit konventionell produzierten Lebensmitteln. Besonders Tierfreundliche Stallhaltung ist mein absoluter Favorit.
  • Saerd neute 03.02.2020 13:46
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel!
    Habe nicht gedacht dass ich einmal auf Watson einen so guten Beitrag lese.
    Danke für die Aufklärungsarbeit.
  • circumspectat animo 03.02.2020 13:26
    Highlight Highlight Die schöne heile Bauernwelt.
  • bullygoal45 03.02.2020 12:56
    Highlight Highlight Super! Das war immer ein schönes Gefühl, als wir mit dem alten Bührer eines Freundes durchs Dorf fuhren (oder an die Bührer-Chilbi in Urswil LU😀)!
  • Der Kritiker 03.02.2020 12:54
    Highlight Highlight Das ist doch nur die halbe Wahrheit. Seit 1990 sind bis 2015 ein bisschen mehr als 42.6% der Betriebe eingegangen. Was sollten diese Betriebe mit ihren Traktoren unternehmen? Richtig, sie gleich mitverkaufen. Somit steigt die Anzahl Traktoren pro aktiven Betrieb automatisch.
  • Jo Blocher 03.02.2020 12:36
    Highlight Highlight Traktoren mal beiseite: Mit 59k netto im Jahr als selbständiger Kleinunternehmer, hätte ich mich zu meiner Zeit nicht beklagt!
    • skisandtrail 03.02.2020 12:58
      Highlight Highlight Die zeiten heute sind etwas anders.
      Als ich noch angestellt war hatte ich mit gerade mal 2 jahren berufserfahrung mehr...

      Vermute mal, dass zu deiner zeit die löhne usw noch etwas tiefer waren...?
    • ursus3000 03.02.2020 13:08
      Highlight Highlight So vor 100 Jahren ? Oder als ?
    • aglio e olio 03.02.2020 13:24
      Highlight Highlight Unter Berücksichtigung der Arbeitszeit ein Sackgeld. Und die Lebenskosten zu deiner Zeit? Eben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 03.02.2020 12:34
    Highlight Highlight Nicht zu vergessen die Bauern helfen sich auch untereinander denn nicht nur die Traktoren sind teuer auch die Maschinen für die Arbeit.
    • VollmerJürg 03.02.2020 14:12
      Highlight Highlight Das ist so. Ob Maschinenring oder Lohnunternehmer, ich komme in einem späteren Beitrag darauf zurück. Versprochen.
  • piatnik 03.02.2020 12:05
    Highlight Highlight in frankreich begehen pro jahr ca 600 bauern selbstmord...obs an den traktoren liegt?
  • Regas 03.02.2020 11:49
    Highlight Highlight Hier stellen sich mehrere Fragen:

    Warum brauchen die Traktoren keine Abgasreinigung und dürfen demzufolge hemmungslos Feinstaub produzieren?

    Wann kommt der CO2 Ausstoss freie Elektrotraktor?
    • Heavens 03.02.2020 12:41
      Highlight Highlight Wenn die Akkus gross genug sind um die Hydraulik zu betreiben ohne nach 10 Minuten wieder an die Steckdose zu müssen.

      Ich arbeite in der Hydraulikindustrie und Elektrohydraulik bzw. Effizienzsteigerung ist ein grosses Thema.
      Aber eben, eine Ballenpresse z.B. läuft nicht mit Luft und Liebe sondern mit Hydrauliköl unter Druck von einer Pumpe die 50-300KW+ Leistung braucht.

      Um die Milch ins Dorf zu bringen, warum nicht, schwere Arbeit auf dem Feld? Unrealistisch.
    • vivikola 03.02.2020 12:46
      Highlight Highlight Mit solchem Halbwissen sollte man aufpassen. Seit 1975 muss jeder Traktor mindestens alle 4 Jahre einen Abgastest bestehen. Die neueren Traktoren sogar alle 2 Jahr. Auf den neuen Traktoren ist die gleiche Technik der Abgasreinigung verbaut wie bei Autos jedoch viel größer. Beim Neukauf eines Traktors sind wir soweit, dass die Abgasreinigung zwischen 10% und 20% des Kaufpreises ausmacht.
    • VollmerJürg 03.02.2020 12:51
      Highlight Highlight Neue Traktoren haben (je nach Hersteller und Modell) u.a. eine gekühlte Abgasrückführung, einen Dieseloxidationskatalysator oder SCR-Katalysator und einen Partikelfilter.

      Die Oldtimer-Traktoren wurden vor Jahrzehnten noch ohne diese Errungenschaften gebaut. Dafür ist die graue Energie für ihre Produktion längst «amortisiert».

      E-Traktoren sind dagegen für die Landwirtschaft noch (!) nicht praxistauglich: Noch zu teuer und zu wenig Batterieleistung für einen langen Arbeitstag.
    Weitere Antworten anzeigen
  • undduso 03.02.2020 11:45
    Highlight Highlight Netter Artikel, der jedoch ein ziemlich romantisches Bild der Landwirtschaft zeichnet. Vor allem die Rechtfertigung für die alten Traktoren stört mich. Sagt doch einfach, dass diese meist Hobby sind. Habe da auch nichts dagegen, nur ehrlich könnte man sein.
    Vielfach wird beispielsweise die Milch von einem Lastwagen abgeholt und nicht mit dem Traktor rumgekarrt. Auch von Hand gemolken wird immer weniger, ist aber ein anderes Thema.
    Dafür werden die Tiere immer mehr in einem Traktor und Anhänger auf die Alp gefahren, statt sich die Zeit zu nehmen und zu Fuss zu gehen.
    Bergbauersohn.
    • ursus3000 03.02.2020 12:07
      Highlight Highlight Die Rinder meines Bruders , früher meines Vaters gehen ins Engadin . 150 Km wandern ? Im Zug ist es eng für 10 Jungtiere , aber alle die wollen fahren mit Dem Auto ?
    • Matthias Brugger (1) 03.02.2020 12:37
      Highlight Highlight Das mit dem LKW stimmt nicht. Wo es regionale Molkereien hatt fahren die Landwirte täglich selber. Nur Gross- respektive abgelegene Betriebe werden angefahren. Aus Erfahrung aus meiner Familie kann ich dem Artikel nur zustimmen. Die meisten alten Traktoren werden definitiv nicht nur als Hobby betrachtet.
    • undduso 03.02.2020 12:39
      Highlight Highlight Bei diesen Distanzen ist das klar, da fährt aber ein Lastwagen und kein Traktor. Ich rede von den Bauern die 10km unterhalb der Alp oder ihren Maiensässan wohnen.
      Heute wird auf die Distanzen, die ich als kleiner Junge das Vieh treiben durfte/musste, meist alles in Anhänger verladen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerElch 03.02.2020 11:43
    Highlight Highlight Sehr spannender Einblick. Diese Aufklärung ist wichtig, der berühmte "Bauern wird das Geld ja nachgeschmissen"-Rundumschlag ist leider weit verbreitet, ohne dass man weiss, was hinter der Arbeit steckt die doch mehr ist als es bitzeli übers Feld fahren und morgens und abends die Kühe melken lassen.
    Da ist eine solche Serie sehr wertvoll und wichtig, weiter so!
  • MacB 03.02.2020 11:42
    Highlight Highlight Als Bauernsohn geht mir das Herz auf! Schöne Rubrik.

    Mein pensionierter Vater hatte einen Lamborghini Traktor ☺️
  • Aruma 03.02.2020 11:33
    Highlight Highlight Sehr interessanter Artikel.
    Viele Traktoren auf einem Hof müssen also nicht besonders belastend sein. Aber schwere Traktoren hinterlassen Landschäden, die sogar für Städterinnen sichtbar sind. Oder sollen wir uns an den so entstehenden Unkenteichen freuen?
    • ursus3000 03.02.2020 12:09
      Highlight Highlight Landschäden machen Baumaschinen die sogar für Städterinnen Land Überbauen
    • Lami23 03.02.2020 13:22
      Highlight Highlight Glaub mir, ein Bauer will nicht sein Land schädigen. Macht ja keinen Sinn.
    • nuhresideeli 03.02.2020 15:08
      Highlight Highlight @ursus
      nicht zu vergessen das die Bauern am meisten Landwirtschaftsfläche verbauen....
      Wie Landschäden an Überbautem Land wohl sichtbar sind?
    Weitere Antworten anzeigen
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 03.02.2020 11:18
    Highlight Highlight Für mich und dich. Und für de Sophia ihres neue Projekt. 😁
    • ursus3000 03.02.2020 11:29
      Highlight Highlight Coop-Werbungen sind super * chli stinke mueses *
  • Tauriel 03.02.2020 11:11
    Highlight Highlight Find ich genial, dieses neue Blog-Format!

    Die Landwirtschaft/der Schweizer Bauernverband SBV hat zwar laut Umfragen sehr an Reputation und gutem Image gewonnen - aber die Wichtigkeit des Schweizer Bauerntums ist in unseren Köpfen schlicht einfach zu wenig präsent (siehe Littering auf Weiden & Co.)!
  • Hans Jürg 03.02.2020 11:01
    Highlight Highlight Wie wird eigentlich bei den Bauern das Einkommen berechnet? Ist das brutto oder netto? Wenn es netto ist, also nach Abzug aller Kosten wie z.B. die Wohnkosten, die Steuern, Strom, Wasser, etc., dann ist eine Netto-Einkommen von 59'000 Franken ja nicht sooo schlecht.
    • VollmerJürg 03.02.2020 11:12
      Highlight Highlight Merci für die gute Frage! Das Einkommen der Schweizer Landwirte ist später einen eigenen Blog-Beitrag wert. Versprochen!
    • Skip Bo 03.02.2020 13:13
      Highlight Highlight Hans Jürg, vorweg, vom landw. EK müssen sämtlichen Privatausgaben bezahlt werden. Darunter fallen Steuern, private Vorsorge, der Privatanteil der Strom-, Auto- und Wohnkosten (Eigenmietwert), Krankenkasse, sowie betriebliche Naturallieferungen an die Familie wie selbstproduzierte Lebensmittel.
      Ein landw. EK von 59'000 Fr. sind nicht Erspartes.
      VollmerJürg wird das sicher aufschlussreicher darstellen.
    • Hans Jürg 03.02.2020 15:56
      Highlight Highlight Also nachdem ich jetzt selber ein wenig nachgeforscht habe über die Zeitschrift und die Hintergründe komme ich zum Schluss, dass der Inhalt dieses Blogs doch sehr kritisch zu würdigen ist. Denn er kommt direkt aus dem Herzen des Bauernverbandes.

      Ich bin gespannt auf diesen versprochenen Blog-Beitrag, der uns aufzeigt, wie das Einkommen eines Bauernbetriebes berechnet wird und was da alles dabei ist und was nicht.

      Und dann noch eine Bitte an Watson: Bitte schenkt uns doch reineren Wein ein, wenn ihr Meinungen eines Verbandes transportiert. Denn das erwartet man bei "News ohne Blabla"...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sam12 03.02.2020 10:55
    Highlight Highlight Danke, ihr leistet hier starke und wichtige Arbeit. Weiter so!
  • Elster 03.02.2020 10:53
    Highlight Highlight 99,9% der Bauern in der Welt leben im Ausland. Nur 0,1% in der CH. Aber wie dumm alle Ausländer sind und wie klug & sauber die Schweizer:
    „Im Ausland kaufen die Bauern oft das einfachste Modell einer Billig-Marke – und fahren den Traktor …rücksichtslos zuschanden. Wenn der Traktor nur noch Alteisen ist, wird er durch einen neuen, billigen Traktor ersetzt, der dann wieder malträtiert wird.
    Schweizer Landwirte dagegen .., …Sie fahren aber mit grosser Sorgfalt, putzen die Maschine am Abend und bringen sie regelmässig in den Service.“
    Was sind wir wieder für eine überhebliche Herrnmenschenrasse!
    • Bits_and_More 03.02.2020 11:33
      Highlight Highlight Da stimme ich dir zu. Und die Ganzen Extras für die Traktoren werden ja nicht exklusive für die Schweiz profitiert sondern für die ganzen grossen Betriebe in den Staaten, Kanada, Deutschland usw.
    • Hans Jürg 03.02.2020 15:57
      Highlight Highlight "Was sind wir wieder für eine überhebliche Herrnmenschenrasse!"

      WIR bestimmt nicht. Aber gewisse Kreise rund um die SVP und dem Bauernverband bestimmt ein bischen mehr, als der Rest von uns ;-)
    • Saerd neute 04.02.2020 11:13
      Highlight Highlight Elster, Bits_,. Hans Jürg,

      Na ja ist klar, das passt euch natürlich nicht wenn sich euer Bild von der Landwirschaft auflöst. Ihr hättet lieber es käme wieder mal ein Skandal raus damit über die Bauern hergezogen werden kann.
      Schwarze Schafe gibt es überall aber die grosse Mehrheit der Schweizer Bauern leben mit Liebe für und mit den ihr anvertrauten Flächen und Tieren und nehmen dazu ein grosses Arbeitspensum mit vergleichsweise wenig Einkommen in Kauf.
      Aber ehrlich ich staune auch ein wenig dass auf Watson ein so guter Artikel Platz bekommt.
  • Elster 03.02.2020 10:47
    Highlight Highlight 99,9% der Bauern in der Welt leben und arbeiten im Ausland. Nur 0,1% in der CH. Und jetzt schau mal wie dumm alle Ausländer sind und wie klug und sauber die Schweizer.
    „Im Ausland kaufen die Bauern oft das einfachste Modell einer Billig-Marke – und fahren den Traktor …rücksichtslos zuschanden. Wenn der Traktor nur noch Alteisen ist, wird er durch einen neuen, billigen Traktor ersetzt, der dann wieder malträtiert wird.
    Schweizer Landwirte dagegen …Sie fahren aber mit grosser Sorgfalt, putzen die Maschine am Abend und bringen sie regelmässig in den Service.“
    Was sind wir wieder für eine überhebliche Herrnmenschenrasse!
    • Seuli 03.02.2020 14:18
      Highlight Highlight Ging mir auch so. Kein bisschen Selbstzweifel oder Kritik am 'Schweizer Bauern'. Das Geld-Argument wird locker weggewischt, wenn der Bauer nur 59kCHF verdient, woher kommt das Geld fuer den 100kCHF -Traktor? Bankkredit?
      Fehlt da nicht der Hinweis auf 'sponsored content'?

      Eigentlich habe ich erwartet, dass am Schluss Heidi und Geissepeter zusammen in den Sonnenuntergang fahren, auf einem Oldtimertraktor.

      Herr Vollmer wird vorgestellt als jemand der 'pointiert über die Schweizer Landwirtschaft' berichtet. Davon war bis jetzt noch nicht viel zu sehen. Da ist noch Luft nach oben.
    • Saerd neute 04.02.2020 11:23
      Highlight Highlight Elster
      Ich setze mich seit vielen Jahren mit der Landwirtschaft auseinander.
      Vollmer überspitzt hier sicher, aber aus schweizer Sicht hat er recht.
      Auch der Schweizer Normalbürger pflegt im Vergleich sein Auto viel intensiver und sorgfältiger als mancher anderer Autobesitzer auf der Welt.
      Habe auch schon etliche Betriebe im Ausland gesehen, da ist weniger Sorgfalt nicht nur bei den Maschinen oft deutlich sichtbar. Zudem machen auf grossen Betrieben im Ausland die Traktoren vielfach deutlich mehr Stunden/ Jahr, der Traktor wird als Verbrauchsartikel gesehen.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.02.2020 10:45
    Highlight Highlight Zu viel ist die abartig bestialische Dieselwolke und der Lärm, die diese Mistdinger verursachen. Somit ist jeder Traktor ist zu viel.
    • Amboss 03.02.2020 11:15
      Highlight Highlight Möchtest du auch hin und wieder mal etwas essen?
      Oder brauchst du das nicht?
    • skisandtrail 03.02.2020 11:18
      Highlight Highlight Kuul, sende mir deine Adresse. Bin da in einer landwirtschaftlichen Region, wüsste da einen Bauern, der auch gerne auf die "abartig bestialische Dieselwolke" verzichten würde.
      Sende mir deine Adresse, dann melden wir uns im Frühling / Sommer / Herbst. Sense haben wir noch, einen Rechen auch, Diemen können wir auftreiben, Tragnetze ebenfalls, eine Leiter um alles in den Heustock zu bringen ist vorhanden.
      Im Herbst sind alte Güllenfässer - Pferdegezogen (modern!) organisierbar. Im Übrigen: du musst lediglich flexibel sein - je nach Wetter halt.
      Aber es wäre alles flach, nur 5ha zum Beginn...
    • Bits_and_More 03.02.2020 11:34
      Highlight Highlight Wie lautet deine Alternative?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Puki 03.02.2020 10:34
    Highlight Highlight Niederlande zweitgrösster Agrarexporteur
    Die niederländischen Agrarexporte beliefen sich im letzten Jahr auf 94 Mia. Euro. Die Niederlande, die mit 17 Mio. rund doppelt so viele Einwohner zählen wie die Schweiz, ist der zweitgrösste Agrarexporteur der Welt. Einzig die USA exportieren mehr Lebensmittel. "Wir mussten im grossen Stil in Innovationen und die Forschung investieren, um aus unserer Landwirtschaft das Maximum an Profit herauszuholen".
    https://www.schweizerbauer.ch/politik--wirtschaft/international/niederlande-zweitgroesster-agrarexporteur-33210.html
    • ursus3000 03.02.2020 11:39
      Highlight Highlight Russland ist der grösste Weizenexporteur, Brasilien der grösste Soja , die USA wahrscheinlich der grösste Mais , dann kommen Bananen und Ananas aus den Niederlanden ? Oder aus Tierfabriken, wie wir sie noch nie gesehen haben ? Man muss sich für ein Modell entscheiden .
    • michiOW 03.02.2020 12:15
      Highlight Highlight Hast du die Topografie verglichen?

    • Puki 03.02.2020 13:22
      Highlight Highlight Ja, sie haben weniger Berge, das ist bekannt. Dafür aber auch doppelt so viele Einwohner.

      Geht auch gar nicht darum. Ist als Denkanstoss gemeint, dass man eine innovativere Landwirtschaft für dieses Geld haben könnte. Wie in anderen Bereichen auch, geht die NL einen anderen Weg, sage nicht richtig oder falsch. Eine kostendenkende und ökologischere Landwirtschaft ist aber möglich. Weniger Pestizide, weniger Flächenverbrauch, allgemein ökologischer produzieren und weniger importieren müssen.

      Play Icon


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  • ursus3000 03.02.2020 10:31
    Highlight Highlight Mein Bruder hat 5 Traktoren . 2 Oldtimer Jg 1955 und 1956 von meinem Grossvater , einen Midtimer Jg 1969 , einen neueren Jg 1989 und ein aktuelles Arbeitsgerät Jg 2008 . Die alten werden vor allem wegen Familientradition erhalten und gebraucht . Aber ich weiss Ahhh 5 Traktore Uhhh Feinstaub Ohhhh soviel CO2
    • Balikc 03.02.2020 11:56
      Highlight Highlight Und meine Grossmutter hatte Jahrgang 1902 und hat noch mit Ochsen gepflügt ... interessiert aber auch keinen.
      ;-)
    • ursus3000 03.02.2020 13:18
      Highlight Highlight Genau es war ein Artikel über Traktoren . Aber lesen ist Glückssache
  • DemonCore 03.02.2020 10:28
    Highlight Highlight Eine dringend nötige Rubrik. Wie bei den Themen Energie und Sicherheit ist auch bei der Landwirtschaft erstaunlich wenig Wissen in der breiten Bevölkerung vorhanden. Dazu kommt die Hans-Im-Schnäggeloch-Thematik: Im Laden will ich Produkte von glücklichen Tieren aus der Region kaufen, kosten darf es selbstverständlich nicht mehr als im Ausland. 100% Selbstversorgung der Schweiz in Sachen Nahrungsmittel sei anzustreben, aber bitte endlich alle Subventionen abschaffen. Von den Konsumenten und Kommentatoren kann man erwarten, sich etwas zurückhaltender und realistischer zu äussern.
  • chleber 03.02.2020 10:21
    Highlight Highlight Vielen Dank für den Artikel, ich bin gespannt auf die nächsten dieser Serie!

    Mir persönlich fehlt in der Playlist dieses Lied hier:
    Play Icon


    Diese Melodie läuft bei mir immer im Kopf, wenn ich auf der Hauptstrasse einem Traktor und seinen "Verfolgern" hinterher fahre.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.02.2020 10:47
      Highlight Highlight Dann ändern wir das jetzt sofort.
      Play Icon
  • leu84 03.02.2020 10:12
    Highlight Highlight Na klar. Ein grosser Traktor zum unter den Bauern anzugeben, den kleinen um Milch in die Chäsi zu liefern und den dritten für zum Stammtisch. ;)

    Natürlich Quatsch. Ohne die Bauern müssten wir wohl am Fingernagel kauen. Sie ärgern sich, wenn es wegen Gesetze wieder etwas kompliziert werden muss. Aber am Ende sind es nette Menschen, die manchmal auch etwas bockig sein können.
    • leu84 03.02.2020 10:24
      Highlight Highlight Ja, ich bin auf dem Land aufgewachsen und habe Eltern die noch ländlicher aufgewachsen sind. Daher kenne ich die Tücken von Bauern ;)
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.02.2020 10:55
      Highlight Highlight "Ohne die Bauern müssten wir wohl am Fingernagel kauen."

      Weiss ja nicht, was dir deine Eltern beigebracht haben. Andere wissen, dass sie auch alles selbst anbauen können. Aus erster Hand ist sowieso immer noch am besten.
    • michiOW 03.02.2020 12:18
      Highlight Highlight @Antinatalist
      Du könntest dich das ganze Jahr selbst versorgen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • de_spy 03.02.2020 10:04
    Highlight Highlight Spannend und interessant der Artikel, Merci dafür! Dass aber das gesamte Ausland über einen Kamm geschworen und gebasht wird, find ich etwas merkwürdig. Braucht es das oder ist das so eine Art ländliche Grundeinstellung?
    • Anonymer 03.02.2020 11:00
      Highlight Highlight Hier muss ich zustimmen. Kürzlich habe ich die Traktor-Zulassungen Deutschlands angesehen:
      Spitzenreiter war dort John Deere mit Fendt dicht dahinter.
      In Österreich und Norditalien das gleiche Bild.
      Somit kann man hier kaum von Billiginvestoren sprechen.
    • VollmerJürg 03.02.2020 11:11
      Highlight Highlight Merci für den Hinweis. Es ist natürlich nicht in meinem Sinn, alle Landwirte in allen anderen Ländern zu bashen. Deshalb auch die Formulierung «Im Ausland kaufen die Bauern oft das einfachste Modell ...»
    • skisandtrail 03.02.2020 11:11
      Highlight Highlight Dass aber das gesamte Ausland * hochgejubelt wird, find ich auch etwas merkwürdig. Braucht es das oder ist das so eine Art ländliche Grundeinstellung? ;-)

      *von diversen Usern usw.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fidget 03.02.2020 10:03
    Highlight Highlight Danke für diesen ausführlichen Hintergrundbericht zu diesem Aspekt der Landwirtschaft. Viele wissen schlichtweg nicht, wie es in der Landwirtschaft läuft. Sie denken nur, dass vom Staat Unsummen an Geld in die Hofkassen transferiert wird, ohne einen Handstreich zu machen. Aus der Familie weiss ich, dass es kein "Schleck" ist. Man hat eine 7-Tage-Woche, das Einkommen ist überschaubar und regelmässige Ferien sind auch eher selten. Dennoch machen die Landwirte ihre Arbeit mit Herzblut.
    • Amboss 03.02.2020 10:41
      Highlight Highlight Ja, es ist wirklich faszinierend und erschreckend, wie wenig viele Konsumenten über die Landwirtschaft wissen und somit, wie das, was wir täglich essen, produziert wird.

      Da herrscht einfach dieses naive Bild vor, es sei tatsächlich so, wie man es aus den Kinderbüchern kennt.

      Und leider wird dieses Bild auch durch die Werbung gefördert. Die Grossverteiler, aber auch die Bauern selbst, fördern dieses Kinderbuch-Image leider kräftig.

    • WatDaughter (aka häxxebäse) 03.02.2020 11:23
      Highlight Highlight Die 7-Tage-Woche, die man sich selbst einteilen kann. Hat man keine Kühe muss man auch nicht um 3.00 aufstehen... im Winter ist es auch nicht gerade stressig. Ball flach halten, bin auf dem Land aufgewachsen und kannte keinen armen oder gestressten Bauern.
    • michiOW 03.02.2020 12:22
      Highlight Highlight @häxxebäse
      Stimmt, die hohe Suizidrate kommt bestimmt nicht von Existenzängsten und Stress.
      Und jeder Boden ist natürlich für Ackerbau geeignet, die Bauern in den Bergen snd einfach seit dem Mittelalter zu dumm dafür umzustellen.
      Und wen interessiert schon das Wetter? Ich ernte ab Mo 08:00, so habe ch mir das eingeteilt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Bollinger (1) 03.02.2020 10:03
    Highlight Highlight Nur ein elektrischer Traktor ist ein guter Traktor.
    • dä dingsbums 03.02.2020 10:13
      Highlight Highlight Gibt es da schon einen Markt?
    • ursus3000 03.02.2020 10:16
      Highlight Highlight Auf wann hat denn Tesla einen angekündigt ? Aha im Jahr 2050 . Und 10 Tonnen Akkus ? Wenigstens hast du einen Kommentar geschrieben
    • Thomas Bollinger (1) 03.02.2020 10:25
      Highlight Highlight
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    Weitere Antworten anzeigen
  • Spellbinder 03.02.2020 09:57
    Highlight Highlight Ist schön das die alten Traktoren noch fahren und gepflegt werden.

    Aber eine kritische Auseinandersetzung mit der höheren Umweltbelastung beim Betrieb der Maschinen fehlt in dem Artikel.
    • fidget 03.02.2020 10:07
      Highlight Highlight Die Belastung dürfte höher sein, wenn ein neuer Traktor produziert wird. Und da meistens nur noch kleinere Arbeiten mit den Oldtimern ausgeführt werden, hält sich die Umweltbelastung während des Betriebs auch in Grenzen.
      Aber Du hast recht, man hätte es noch anschneiden können.
    • DemonCore 03.02.2020 10:41
      Highlight Highlight Viele Bauern machen kaum Ferien ausserhalb von Europa. Für einen Interkontinental-Flug können diese Traktoren noch etwa 1000 Jahre fahren um auch nur annähernd soviel Umweltbelastung zu verursachen wie alle super-grünen Städter, die 3x im Jahr wegfliegen. Von den Berufsfliegern ganz zu schweigen.
    • dan2016 03.02.2020 11:11
      Highlight Highlight @DemonCore, ich muss immer ein bisschen schmunzeln, da Du ja offenbar Landwirt oder sehr landwirtschaftsnah bist. Da ist man selber die grösste Mimose, jammert, wie die anderen es nicht verstehen und anschliessend teilt man undifferenziert aus, als ob man Glarner persönlich wäre.
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Smart Farming

Haben die dümmsten Bauern die grössten Kartoffeln? Die Antwort: Ein klares Nein!

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