Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Nicht antippen, sonst stürzt die App ab ... screenshot: androidpolice

Schwarzer Punkt in WhatsApp-Nachricht lässt Handys abstürzen 💣



Android-User sollten zurzeit aufpassen, wenn sie eine Nachricht mit diesem Emoji drin erhalten: ⚫️

Wenn man es antippt, kann die App abstürzen und unter Umständen nicht mehr auf weitere Eingaben reagieren.

Der Tech-Blog Android Police berichtete am Samstag, dass bei WhatsApp entsprechende Nachrichten kursierten.

Betroffen sind ausschliesslich Android-User, denn der Fehler steckt in der so genannten «Text Rendering Machine» des mobilen Betriebssystems aus dem Hause Google. Das ist ein Programmteil, um Sprachzeichen korrekt darzustellen.

Die Nachricht besteht wie zu erwarten aus mehr Zeichen, als auf dem Smartphone-Display angezeigt werden.

Bild

Der unsichtbare Teil der Nachricht bestehe aus Sonderzeichen, die Unicode verwendet, um festzulegen, ob ein bestimmter Text von rechts nach links oder von links nach rechts ausgegeben werden soll. Diese Zeichen seien notwendig, um Text in mehreren Sprachen, die von rechts nach links geschrieben sind, wie z.B. Hebräisch und Arabisch, korrekt darzustellen.

Android Police fasst zusammen:

Das Problem tritt nur auf, wenn eine seltsame Kombination von Zeichen einen obskuren Fehler in der Rendering-Engine auslöst – und genau das passiert hier. Die Folge von zweitausend Zeichen schaltet die Ausrichtung des Textes wiederholt hin und her, und wenn die Engine diese Zeichenfolge nicht verarbeiten kann, sperrt sie die App und stürzt ab. Der merkwürdige Teil ist, dass Android in der Lage ist, die Charaktere ohne Probleme darzustellen, aber blockiert, wenn ein Benutzer versucht, die Nachricht anzutippen.

Der Fehler betrifft nicht nur WhatsApp, sondern diverse Dienste, in denen die Zeichen angezeigt werden können. In Indien verbreitete sich der #Blackspot-Scherz in Windeseile. Der Chrome-Browser von Google soll nicht betroffen sein.

Der YouTuber Tom Scott machte den Bug bekannt, im folgenden Video erklärt er die technischen Details (auf Englisch).

(dsc, via Android Police)

10 Spartipps für deine WG, die du dir getrost sparen kannst

Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Lya Saxer

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Schweizer vertrauen SwissCovid-App mehr als den Online-Shops und Tinder

Eine neue repräsentative Befragung zeigt, welchen Internet-Akteuren die Bevölkerung am meisten vertraut. SwissCovid schneidet positiv ab.

Der Vergleichsdienst Comparis hat die Ergebnisse einer neuen repräsentativen Befragung zu SwissCovid veröffentlicht. Dabei galt es für die Befragten, die Tracing-App zu bewerten sowie auch andere Online-Dienste und Internet-Akteure.

Am stärksten vertrauen Herr und Frau Schweizer demnach Banken und Behörden. Dies mit einer Bewertung von 7 bzw. 6,8 (von maximal 10 Punkten), die zugehörige Skala reicht von 1 gar «kein Vertrauen» bis 10 «volles Vertrauen».

Die SwissCovid-App komme auf 5,9 Punkte und …

Artikel lesen
Link zum Artikel