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Das neue Fairphone 3 Plus ist ein aktualisiertes Fairphone 3 mit besserer Kamera. bild: watson

Das Fairphone 3 Plus ist da – mit besserer Kamera und reduziertem CO2-Fussabdruck

Exakt ein Jahr nach dem Fairphone 3 kommt das Fairphone 3 Plus. Es ist ein fast identisches Smartphone mit besserer Kamera und höherem Recycling-Anteil. Doch wer bereits ein Fairphone 3 hat, profitiert ebenfalls.



Das neue Fairphone 3 Plus ist nahezu baugleich mit dem Fairphone 3 von 2019, mit dem feinen Unterschied, dass es nun eine optimierte Kamera hat und zu 40 Prozent statt wie bislang nur zu neun Prozent aus recyceltem Plastik besteht.

Das «Plus» im Namen ist etwas irreführend, da es weder grösser noch schneller geworden ist. Eigentlich ist es eher ein Fairphone 3.1, also ein Mini-Upgrade. Entsprechend kostet das Plus Modell 469 Franken, während das bisherige Modell im Preis auf 429 Franken gesenkt wird.

Das neue Fairphone kann ab sofort vorbestellt werden und wird ab dem 14. September ausgeliefert.

«Fairer und nachhaltiger.»

Fairphone-Motto

Das aktualisierte Modell hat den gleichen Mittelklasse-Prozessor wie im bisherigen Fairphone 3, der im Alltagsbetrieb genug Leistung entfaltet, damit das Gerät flüssig läuft. Ein schnellerer Prozessor würde die Kosten in die Höhe treiben und ist nicht im Sinne des Herstellers: Statt «immer schneller und besser» lautet das Motto hier «fairer und nachhaltiger».

Das bezieht sich primär auf drei Punkte:

Erstens will Fairphone möglichst viele Bauteile des Smartphones unter menschenwürdigen Bedingungen produzieren lassen.

Zweitens werden zur Herstellung von Smartphones benötigte Rohstoffe teils in afrikanischen Minen abgebaut, die von Warlords kontrolliert werden. Diese finanzieren so ihre Armeen. Fairphone, aber auch andere Hersteller, versuchen diese ungewollte Unterstützung von Kriegstreibern zu verhindern, indem zum Beispiel recyceltes Kupfer und Fairtrade-Gold aus Uganda genutzt wird.

Drittens können diverse Bauteile wie Display, Lautsprecher, Kamera, Akku, USB-C-Buchse etc. nachbestellt und selbst ersetzt werden.

Fairphone sagt, dass jährlich 1,4 Milliarden Handys gekauft werden, die im Schnitt nur 2,7 Jahre genutzt werden. Würden Handys fünf bis sieben Jahre genutzt, was die Firma mit dem Fairphone 3 (Plus) anstrebt, reduziere sich der CO2-Fussabdruck der Geräte (egal welcher Marke) um 28 bis 42 Prozent.

Das Spezielle am Fairphone: Da es wie ein Baukastensystem modular aufgebaut ist, lassen sich diverse Komponenten wie Display, Kamera, Akku und andere ohne spezielles Werkzeug selbst austauschen. Das neue Plus-Modell hat gegenüber dem Modell von 2019 ein etwas höherwertiges Kameramodul und diese neue Kamera kann auch auch einzeln bzw. separat gekauft werden. Besitzer eines bisherigen Fairphone 3 können ihr Handy somit mit dem neuen Kameramodul aufrüsten (statt ein neues Gerät zu kaufen).

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Fairphone-Nutzer können die Module für die Haupt- und Frontkamera im Set oder einzeln kaufen und selbst einbauen. bild: fairphone

Fairphone hofft, dass die Käufer ihr Handy länger behalten, wenn sie es mit einer besseren Kamera oder nach ein paar Jahren mit einem neuen Akku ausstatten können.

«Fairphones verbesserte Kameramodule beweisen, dass du kein neues Handy brauchst, um aktuelle Technologie zu bekommen.»

Fairphone

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Das Fairphone lässt sich leicht öffnen und reparieren. Das Testgerät wurde uns von Digitec zur Verfügung gestellt. bild: watson

Warum bringt Fairphone bereits jetzt ein neues Kamera-Modul?
«Das Fairphone 3 ist da – und es ist das erste faire Handy, das wirklich gut ist», schrieb watson auf den Tag vor einem Jahr, als das Smartphone erstmals präsentiert wurde. Es ist ausreichend schnell, es lässt sich besonders einfach reparieren und es wird vergleichsweise fair und nachhaltig produziert. Im Alltagstest zeigte sich, dass das Fairphone 3 fast alles richtig macht, die Kamera aber enttäuscht. Die nur mässige Fotoqualität ist denn auch für viele Nutzer ein Grund, doch kein Fairphone zu kaufen. Das könnte sich nun mit dem Kamera-Upgrade ändern.

Lohnt sich das Kamera-Upgrade?

Der niederländische Hersteller reagiert mit den neuen Kameramodulen auf die berechtigte Kritik an der bisherigen Kamera.

Die beiden folgenden Slideshows zeigen den Vergleich zwischen neuer und alter Kamera.

Fotos mit dem Fairphone 3 Plus (neues Kameramodul)

Fotos mit dem Fairphone 3 (altes Kameramodul)

Das Fazit zur neuen Kamera:

Die neue Kamera fokussiert schneller, etwas zuverlässiger und löst deutlich schneller aus. Schnappschüsse sollten so öfter gelingen, sehen aber meist nicht signifikant besser aus als mit dem bisherigen Fairphone 3. Auch das aktualisierte Plus-Modell hat nur eine Schönenwetterkamera, zumal die Bildqualität bei schwierigen Lichtsituation nach wie vor rapide abfällt. In der Nacht ist sie gar ein Totalausfall, was die meisten Nutzer indes kaum gross stören dürfte.

Auf Funktionen anderer Handy-Kameras mit mehreren Linsen (Ultraweitwinkel, verlustfreier Zoom) muss man verzichten, da Fairphone aufgrund der modularen Bauform keine signifikant grössere Kamera verbauen kann. Natürlich ist es gut, dass man Komponenten wie die Kamera nachrüsten kann, aber die modulare Bauweise hat auch Nachteile: Im Inneren gibt es kaum Platz für einen deutlich grösseren Kamera-Sensor. Die ganze Kamera musste deshalb umgebaut werden, um zumindest einen etwas grösseren Sensor unterzubringen.

Was auch erwähnt sein soll: Bei meinem Testgerät läuft die Kamera-App bislang alles andere als rund, sie hat immer wieder gewisse Aussetzer. Ein Problem, das bis zum Verkaufsstart Mitte September hoffentlich mit einem Update behoben wird.

Fairphone 3 Plus: die ersten Eindrücke

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Der Fingerabdruck-Scanner sitzt nach wie vor sehr weit oben. Auch das lässt sich vermutlich wegen der modularen Bauform nicht so einfach ändern. bild: watson

Das Plus-Modell ist abgesehen von der besseren Kamera und dem höheren Recycling-Anteil fast identisch mit dem bisherigen Fairphone 3, das ich 2019 ausführlich getestet habe. Es ist genau gleich gross wie das Vorgängermodell und gleicht dem Vorgänger auch optisch aufs Haar. Lediglich die Rückseite aus Kunststoff ist neu schwarz statt transparent.

Es ist und bleibt ein solides Mittelklasse-Smartphone mit einem etwas klobigen Design, das der modularen Bauform geschuldet ist. Die rutschfeste Rückseite lässt sich ohne Werkzeug öffnen, um etwa den Akku zu ersetzen. Möchte man weitere Teile wie Lautsprecher, USB-C-Buchse etc. austauschen, müssen mit dem mitgelieferten Schraubenzieher 13 winzige Schrauben gelöst werden.

Das Fairphone ist weltweit das einzige Smartphone, das von den unabhängigen Reparaturprofis von iFixit die Bestnote für die «Reparierbarkeit» erhalten hat. Auch absolute Laien sollten problemlos ein Display oder einen defekten Kabel-Anschluss wechseln können.

Technische Spezifikationen

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Mit 71,8 mm in der Breite ist das Handy gerade noch genug schmal, um gut in der Hand zu liegen. bild: fairphone (cc)

Wer kein High-End-Gerät besitzen muss, kann bedenkenlos zugreifen. Wer hingegen höchste Ansprüche an Leistung oder die Kamera hat, wird auch mit dem neusten Fairphone-Modell hadern.

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Das Fairphone läuft mit Googles purem Android 10. bild: watson

Was für das Fairphone spricht – und was dagegen

Das optimierte, separat kaufbare Kameramodul verdeutlicht den Vorteil der modularen Bauweise des Fairphones. Anders als bei fast allen anderen Smartphones können insgesamt sechs Bauteile vom Nutzer selbst gewechselt werden, falls dies nötig werden sollte. Dies verlängert die Lebenszeit des Geräts, minimiert Elektromüll und schont die Umwelt.

Das leichte Öffnen und die sehr gute Reparierbarkeit haben aber auch einen Haken, den man rasch vergisst: Das Fairphone 3 (Plus) ist – anders als moderne, geschlossene Smartphones – schlecht gegen Staub und Wasser geschützt. Die modulare Bauweise macht es auch etwas dicker als ultraschlanke, dafür fast nicht reparierbare Geräte. Anders gesagt: Der Wettlauf um immer dünnere Smartphones verhindert gut reparierbare und somit nachhaltige Geräte.

Die Produktion eines modularen Geräts, das in relativ kleinen Stückzahlen hergestellt wird, ist teurer, was sich auf den Endpreis auswirkt. Die Kosten sind denn auch ein Grund, warum die grossen Hersteller günstigere, nicht modulare Bauweisen bevorzugen. Und hier kommt das nächste Problem: Das Fairphone 3 Plus kostet rund 470 Franken. Technisch vergleichbare Geräte mit modernerem Design, die mutmasslich weniger nachhaltig sind, bekommt man für rund 200 Franken – und der Wunsch nach nachhaltigerer Technik endet beim Konsumenten oft beim Griff ins Portemonnaie.

Wer sich sich für das vergleichsweise teure Fairphone entscheidet und mit der Technik zufrieden ist, dürfte zumindest für viele Jahr Spass am Handy haben, zumal Fairphone seine Geräte 5 Jahre mit Software-Updates versorgen will (Beim 2015 lancierten Fairphone 2 wurde dieses Versprechen eingehalten).

Dabei sollte man nicht vergessen:

«Das nachhaltigste Smartphone ist das, das du bereits besitzt.»

Fairphone

Wenn dein Smartphone noch läuft, macht es keinen Sinn, ein Fairphone zu kaufen. Der einfache Grund: Die grösste Umweltbelastung eines Handys entsteht durch den Herstellungsprozess – und nicht etwa bei der Nutzung. Fairphone selbst sagt daher: «Sei es das Fairphone oder ein anderes Modell, das nachhaltigste Mobiltelefon ist immer dasjenige, das du bereits hast.»

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Der CO2-Fussabdruck von Herr und Frau Schweizer ist massiv

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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hans Würstli 28.08.2020 07:36
    Highlight Highlight das ganz liese sich problemlos regeln, in dem man gesetzlich verlangt, dass geräte mind 5 jahre garantie haben - alle, generell!
    auch die ausbeutung in der 3. welt lässt sich problemlos regeln, indem der schutz des menschen bei uns auf die 2. + 3. welt übertragen wird. man/frau muss nur wollen. in der schweiz könnte ein register online geführt werden, wo jeder zu bestimmten themen stellung bezieht - zb bin ich für die konzern initiative. vielleicht könnte damit sozialer druck aufgebaut werden - wenn jemand nicht drauf ist, ist er stillschweigend mit kinderarbeit, etc einverstanden
  • Anti-Bot 27.08.2020 22:28
    Highlight Highlight Noch nachhaltiger wäre der Kauf eines gebrauchten Gerätes.
  • Lästermaul 27.08.2020 21:01
    Highlight Highlight Da wohnt wer in Bülach 😁
  • Jacob Crossfield 27.08.2020 18:05
    Highlight Highlight Ich besitze noch das FP2. Das Scheissding geht einfach nicht kaputt und wenn gibt es noch Ersatzteile. Ich denke ich werde das FP3 kaufen wenn die vierte Version schon draussen ist.
    • kunubu 27.08.2020 21:15
      Highlight Highlight Habe das gleiche "Problem" und hoffe auch, dass ich es schaffe die Version 3 zu überspringen 😁
  • Andre Buchheim 27.08.2020 17:54
    Highlight Highlight "Das nachhaltigste Smartphone ist das, das Du bereits besitzt."
    Fairphone

    Wenn eine Firma von sich aus auf so etwas hinweist, macht sie mir das sympathisch.
  • Rundlauf 27.08.2020 16:56
    Highlight Highlight Dieses Produkt geht nicht auf. Zum Nischendasein verdammt. Schade um die guten Absichten!

    Seit wann hängt Nachhaltigkeit mit der Power eines Rechenkerns zusammen? Bzw, welches Naturgesetz schliesst aus, dass ein nachhaltiges Phone nicht trotzdem die Power haben könnte, um die angestrebte Lebensdauer von 5+ Jahren gut bewältigen zu können?

    Wenn das Teil von Apps überfordert ist bzw. nicht mehr damit kompatibel ist wegen der Hardware, wird es auch niemand nutzen wollen. Fairphone existiert nicht in einem Vakuum, sondern einem knallharten Markt.

    Der Tesla der Handys muss das Ziel sein.
    • BVB 27.08.2020 18:48
      Highlight Highlight "Seit wann hängt Nachhaltigkeit mit der Power eines Rechenkerns zusammen? Bzw, welches Naturgesetz schliesst aus, dass ein nachhaltiges Phone nicht trotzdem die Power haben könnte, um die angestrebte Lebensdauer von 5+ Jahren gut bewältigen zu können?"
      Nur schon der Fakt dass eine leistungsstärkerer Prozessor mehr Strom braucht und dass nicht aller Strom auf der Welt grün ist, spricht dagegen.
    • seabear 27.08.2020 20:30
      Highlight Highlight Es geht ja eben nicht nur um Leistungsstärke und Nachhaltigkeit. Die fair(er)en Arbeitsbedingungen sollten hier vor allem überzeugen.
    • Globemaster 28.08.2020 08:55
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass Nachhaltigkeit eben Geld kostet. Das FP ist monetär gesehen ein eher teures Mittelklassehandy. Irgendwo muss an der Leistungsfähigkeit der Komponenten gespart werden, damit der Preis nicht explodiert.
      Cool wäre es natürlich auch, wenn man das Motherboard als Kernkomponente nach Jahren upgraden könnte. Die Modularität wäre ja schon da...
  • je-maison 27.08.2020 16:32
    Highlight Highlight Wieso wird ein neues Handy lanciert und nicht nur das neue verbesserte Kameramodul? Das ist ja doch der Sinn der Sache, man muss nicht staendig ein neues, besseres Geraet kaufen, sondern kann mittels neuer Module das alte aufruesten.
    • dä dingsbums 27.08.2020 18:21
      Highlight Highlight Selbstverständlich kann man das FP3 mit der neuen Kamera aufrüsten.
    • peeti 27.08.2020 18:53
      Highlight Highlight ist es nicht das alte FP3 mit neuer Kamera, das jetzt als Plus verkauft wird? Macht schon Sinn..
      Bei den vielen neuen Modellen der Konkurrenz sind die Änderungen teilweise auch marginal. Trotzdem wird mit viel tamtam ein neues Produkt vorgestellt.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 27.08.2020 16:30
    Highlight Highlight "reduziere sich der CO2-Fussabdruck der Geräte (egal welcher Marke) um 28 bis 42 Prozent."

    Diese Aussage stimmt so natürlich nicht. Der CO2-Fussabdruck bleibt im Endeffekt derselbe, er wird lediglich langsamer über einen längeren Zeitraum emittiert. Nutzen hingegen schon bald doppelt so viele Menschen ein Smartphone, wird der CO2-Ausstoss insgesamt sogar grösser. Das ist in der Regel der übliche Vorgang.

    Natürlich ist es generell besser, ein Fairphone zu kaufen. Aber für die Umwelt ist nur kein Smartphone zu kaufen gut.
    • chraebu 27.08.2020 17:02
      Highlight Highlight Wenn ich in 5 Jahren 2 identische Smartphones kaufe, habe ich doch vereinfacht gesagt (lassen wir recycling etc mal aussen vor) den doppelten Abdruck als wenn ich nur eines kaufe.
    • Lami23 27.08.2020 21:34
      Highlight Highlight Natürlich, wie immer ist gar nicht haben am besten. Wenn man aber dazu nicht bereit ist.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 28.08.2020 07:42
      Highlight Highlight @chraebu: Dein ganz persönlicher Abdruck spielt nur eine sekundäre Rolle. Ob du das Smartphone kaufst oder es nur im Ladenregal liegt, spielt keine Rolle. Da die Weltbevölkerung weiterhin wächst, wird das liegengebliebene Smartphone schon einen Käufer finden.
      Da deine Nachkommen dann ebenfalls wieder ein Smartphone kaufen wollen (oder noch etwas Verreckteres), ist naheliegend. Der Faktor Zeit ist irrelevant. Relevant ist nur die Gesamtmenge an produziertem Schrott. Ob dies nun 10, 20 oder 30 Jahre geht, spielt keine Rolle. Das Fass läuft voll.
      Hast du keine Nachfahren, können die keins kaufen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • T13 27.08.2020 16:24
    Highlight Highlight Wie siehts mit der Prozessoreinheit aus lässt sich diese auch upgraden?
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 28.08.2020 07:51
      Highlight Highlight Das nennt sich SoC (System on a Chip) und lässt sich nur durch den Austausch des Mainboards tauschen. In der Regel bestehen heute Smartphones aber nur noch aus einem Mainboard, daher: Forget it.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 28.08.2020 08:07
      Highlight Highlight Also, nur um es bildlich zu verdeutlichen. Hier hast du den Snapdragon 820er im Vergleich zum direkten Nachfolger, dem SD835. Wie stellst du dir das Upgraden vor?
      Benutzer Bild
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 27.08.2020 16:04
    Highlight Highlight But can it run Crysis?
  • Peter Ranzoni 27.08.2020 15:00
    Highlight Highlight Mir staunt die Preisunterschied.
    Jemand könnte denken: wieso CHF 270 mehr zahlen für ein technisch gleichwertiges Produkt?

    Ich sehe es anders: wer ein Handy für CHF 200 kauft, der lässt sich von unsere Erde/Gesellschaft die restliche CHF 270 finanzieren. Die Rechnung kommt bestimmt samt Verzugszinsen und Spesen.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 27.08.2020 16:35
      Highlight Highlight Genau so lebt die Schweiz. Einen ökologischen Fussabdruck von fünf statt eins und mit dem Schwarz- und Raubgeld anderer Länder. Da sind wir dann schon wieder bei der Konzernverantwortungsinitiative, die zwar unbedingt angenommen werden muss, am Ende aber eben auch einmal mehr nur ein Papiertiger sein wird. Denn die Schweiz wurde durch Schwarzgeld reich. Und heute wird sie durch Schwarzgeld immer reicher.
  • Der Buchstabe I 27.08.2020 14:57
    Highlight Highlight Sobald mein Galaxy S7 irgendwann den Geist aufgibt, gibts ein Fairphone. Lange gehts wohl nicht mehr, nach 5 Jahren verabschiedet sich langsam aber sicher der Akku.
    • skater83 27.08.2020 15:46
      Highlight Highlight Damit hat aber auch dein S7 den Lifecycle des FP1 ÜBERlebt...
    • Hollda von Quorn 27.08.2020 16:47
      Highlight Highlight Es gibt schon Möglichkeiten, den Akku des FP1 zu ersetzen. Im Internet findest du Nachbau-Akkus oder Akkus für andere Smartphones (Huawei), die zwar etwas kleiner sind, aber ein kleines Hölzchen könne die Lücke füllen.
      Mein FP1 übrigens läuft mit dem 2. Akku (ersetzt, als es ihn noch offiziell gab).
    • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 27.08.2020 17:01
      Highlight Highlight Mein altes S7 läuft auch immer noch. Und es gibt sogar vierteljahrlich Sicherheitsupdates. 👍
  • Mamasita 27.08.2020 14:39
    Highlight Highlight Bin nun mittlerweile fast 1 Jahr mit dem FF3 unterwegs und möchte es nicht mehr hergeben. Obwohl man Teil für Teil ersetzen könnte, ist das Gerät robust wie S*u. Fiel mir schon diverse mal runter (ohne Bumper/Case). Keine Risse ausser kleine Spuren am Rand des Gehäuse. Die Kamera-App muss deaktiviert werden, taugt leider für nichts. OpenCamera App löst dieses Problem jedoch tiptop. Leute die sich ein FF3 oder FF3+ zulegen dürfen nicht ein Tempo wie bei einem Galaxy S10 o.ä. erwarten. Doch diese 0,5sek die das FF3 länger braucht, lohnen sich allemal dieses tolle Gerät zu unterstützen.
    • Mamasita 27.08.2020 14:45
      Highlight Highlight * meinte natürlich "FP3" nicht FF3.
    • MarGo 27.08.2020 15:41
      Highlight Highlight Hab mein FP3 auch etwa so lange und bin auch vollkommen zufrieden, sogar mit der Cam... :)
      Hatte davor 5 Jahre ein Iphone6 und merke so wahrscheinlich auch nicht, dass es Geschwindigkeitseinbussen gäbe...
  • Alnothur 27.08.2020 14:19
    Highlight Highlight "Was auch erwähnt sein soll: Bei meinem Testgerät läuft die Kamera-App bislang alles andere als rund, sie hat immer wieder gewisse Aussetzer."

    Dann benutz die halt einfach nicht. Die Original-Kamera-App des FP3 war ja auch komplett Müll (das ist der Grund, warum die Kamera so bemängelt wurde). OpenCamera drauf und gut ist.
  • Freddie Quecksilber 27.08.2020 13:47
    Highlight Highlight Es wird mit 5 Jahren updates versorgt aber lohnt sich das. Hat ein Smartphone das einen Technischen Wert von 200Fr. hat noch genug leistung um in 5 Jahren sinnvoll zu funktionieren.
    • Alnothur 27.08.2020 14:17
      Highlight Highlight Ja.
    • Evan 27.08.2020 19:47
      Highlight Highlight Was willst du denn in 5 Jahren mehr machen als heute?
    • Freddie Quecksilber 27.08.2020 20:38
      Highlight Highlight Es geht um die Ladezeit. Mein reserve Handy hat jetzt ca.5 Jahre auf dem Buckel und hat dazumal 500.- gekostet und das lädt extrem lange zum einfache Apps zu öffnen wie Whatsapp und Spotify
  • skater83 27.08.2020 13:43
    Highlight Highlight Das Fairphone hat einen kleinen ideologischen haken - Ein Kollege von mir (ich besitze ein Samsung A3) hat Zeitgleich mit mir ein Fairphone 1 gekauft - sein Fairphone wurde jetzt nach einem Akkutausch nach der hälfte des Lifecycles abgelöst (nach 4 Jahren), unter anderem WEIL FAIRPHONE SEIT 2017 KEINE ERSATZTEILE MEHR LIEFERT!!!
    Mein Samsung A3 ist nach wie vor mit erstem Akku im einsatz und hat damit ohne Komponententausch das Fairphone überlebt...
    Da nützt am ende die ganze Modulare Bauweise nix, wenn vor ende des Lifecycles keine ersatzmodule mehr erhältlich sind...
    • Vesparianer 27.08.2020 15:23
      Highlight Highlight Dass das Erstprodukt Fairphone 1 noch nicht ganz so auf der Höhe war, sollte m.E. logisch sein. Was aber alles vom FP1 zum FP3 verbessert wurde, ist immens.
    • Hollda von Quorn 27.08.2020 16:49
      Highlight Highlight Im FP-Forum gibt es Infos zum Ersatz des FP1-Akkus. Sind halt keine Originalteile mehr, aber weiterverwenden ist sicher besser als wegwerfen.
      https://forum.fairphone.com/t/generic-battery-to-replace-fp1-battery-see-first-post-for-warning/30590/180
    • recto 28.08.2020 07:17
      Highlight Highlight Aus diesem Grund wünschte ich mir auch einen schnelleren Prozessor im Fairphone. Zurzeit nutze ich aber noch ein 4-jähriges iPhone und bin damit ganz glücklich.

Kommentar

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