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iPad Pro 2020 von Apple

Neu lassen sich auch iPads über ein Trackpad bedienen. Bild: Apple

Apple enthüllt neues Macbook Air und neues iPad Pro mit LiDAR-Scanner und Trackpad



Was gibt's Neues?

Apples Ankündigungen vom Mittwoch umfassen:

Es handelt sich um das erste Hardware-Upgrade, seit Apple 2018 das iPad Pro lanciert hatte. Und es ist das erste neue iPad-Pro-Modell, seit das mobile Betriebssystem iOS in die dedizierte «iPad OS»-Variante überführt wurde.

Am 24. März will Apple zudem iPad OS 13.4 veröffentlichen, das Trackpad-Support für diverse iPads bringt.

Was man übers neue iPad Pro wissen sollte

Zwei Jahre nach der letzten grösseren Produkt-Offensive im Markt für Tablet-Computer hat Marktführer Apple am Mittwoch vier neue iPad-Modelle vorgestellt.

iPad Pro 2020 von Apple

Das neue iPad Pro. Bild: Apple

Die grösste Neuerung betrifft das Kamerasystem, wobei es nicht nur ums Fotografieren mit dem Tablet geht. Zusätzlich zu normalen Kameras ist ein LiDAR-Scanner zur Tiefenerfassung verbaut. LiDAR ist eine dem Radar verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung.

Dies ist für Augmented-Reality-Anwendungen praktisch, die über die Sensoren exakte Informationen zur genauen Distanz von Objekten erhalten. Apple schreibt:

Der LiDAR-Scanner misst den Abstand zu umgebenden Objekten in einer Entfernung von bis zu 5 Metern, funktioniert sowohl in Innenräumen als auch im Freien und arbeitet auf Photonenebene mit Nanosekunden-Geschwindigkeiten.

Im iPad-Inneren arbeitet ein neuer Prozessor namens «A12Z Bionic», womit Apple die Namensgebung ändert – bislang wurde bei der schnelleren Variante einer neuen Prozessorgeneration ein «x» als Markierung angehängt.

Wie ein Notebook bedienbar

Die neuen iPads können ähnlich wie ein Notebook bedient werden. Apple hat dazu eine neue Tastatur für die Pro-Modelle entwickelt, in die auch ein Trackpad integriert ist. Bislang hatte Apple von der Bedienung mit einer Maus oder einem Trackpad beim iPad Abstand gehalten.

Die externe Tastatur, Magic Keyboard genannt, gibt's als kostenpflichtiges Zubehör. Mit der Auslieferung will Apple allerdings erst im Mai beginnen. Preis: 300 Dollar. In Deutschland soll die neue iPad-Pro-Tastatur 339 Euro kosten.

Trackpad-Support, mit dem sich auf dem Bildschirm ein Cursor bewegen lässt, soll auf allen iPads mit iPadOS 13.4 verfügbar sein und mit Apples Magic Mouse 2, Magic Trackpad 2 und dem Magic Keyboard fürs iPad Pro funktionieren. Mäuse von Drittanbietern, die über Bluetooth oder USB angeschlossen sind, werden laut Apple ebenfalls unterstützt.

Das neue iPad Pro im Bild

Die neue iPad-Generation sollte eigentlich an einem Event in Kalifornien präsentiert werden. Wegen der Reise- und Versammlungs-Beschränkungen durch die Coronavirus-Krise schwenkte Apple auf eine Ankündigung im Web um.

Mit den neuen iPad-Modellen baut Apple nach Einschätzungen von Experten seine Führung im oberen Marktsegment aus. Bei den preiswerteren Tablet-Computern spielen dagegen auch Modelle von Amazon, Samsung, Lenovo und anderen Herstellern eine Rolle, die in der Regel auf das Google-Betriebssystem Android setzen.

Die neue Apple-Hardware soll trotz der widrigen Umstände mit wochenlang reduzierter Kapazität in den Produktionsstätten in China ab kommender Woche im Handel verfügbar sein. Die Apple Stores bleiben vorläufig geschlossen.

Was man übers neue Macbook Air wissen muss

Neben dem für Apple-Verhältnisse tiefen Einstiegspreis von 1000 Dollar, respektive 1130 Franken, ist die neue Tastatur erwähnenswert, die im Gegensatz zur bisherigen Tastatur mit Butterfly-Mechanismus nicht fehleranfällig sein soll.

Das neue Macbook Air (2020)

Das neue Macbook Air unterstützt ein 6K-Display über einen der beiden Thunderbolt-3-Anschlüsse. Konkret ein 6K-Display oder ein 5K-Display, oder bis zu zwei 4K-Displays, was in Home-Office-Zeiten interessieren dürfte.

Das 13,3-Zoll-Display (33,78 cm Diagonale) mit LED-Hintergrund-Beleuchtung und IPS-Technologie bietet eine native Auflösung von 2560 × 1600 Pixeln (bei 227 ppi).

Die weiteren Spezifikationen:

Bild

screenshot: apple.ch

Quellen:

Mit Material der Nachrichtenagentur SDA

(dsc)

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20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mimimimi 18.03.2020 23:21
    Highlight Highlight Wieder kein neues MacBook 12" 😢
    Das war zwar keine Rakete, aber sagenhaft dünn und leicht!
  • TheKen 18.03.2020 22:06
    Highlight Highlight das Macbook Air ist schon klasse. Mein MBA ist noch aus dem 2013, achtes Jahr, funktioniert immer noch absolut tadellos. ich hatte mal zu Neptun Zeiten ein Ibm Thinkpad gekauft. das beendete seine Dienste bereits nach zweieinhalb Jahren. Der Preis damals war 1700CHF. Wir sind quitt.
  • BVB 18.03.2020 19:46
    Highlight Highlight Ein Dualcore für über 1000 im Jahr 2020?! Ich kann nicht mehr😂 Aber das Schlimme ist, dass Leute das noch kaufen...
    • urwald 18.03.2020 21:38
      Highlight Highlight Und ich verspreche dir, dass man damit besser Bilder bearbeiten kann als mit meinem i7 9th Gen. Lenovo Thinkpad mit 16 GB RAM.
    • BVB 18.03.2020 23:13
      Highlight Highlight @urwald
      Das glaube ich keine Sekunde lang. Deine CPU hat mindestens doppelt so viel Kerne, das kann keine Softwareoptimierung wettmachen.
    • urwald 19.03.2020 07:01
      Highlight Highlight ist leider so, aber allgemein habe ich bisher nur schlechte Erfahrungen mit Lenovo gemacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • gugelhopf13 18.03.2020 19:21
    Highlight Highlight „ Es handelt sich um das erste Hardware-Upgrade, seit Apple 2018 das iPad Pro lanciert hatte“
    Das iPad Pro wurde im 2015 lanciert. 2018 dann das grössere Upgrade. Und nun dieses Upgrade im ähnlichen Design.
  • Thom Mulder 18.03.2020 17:46
    Highlight Highlight macbook air, immer noch Technik von vorgestern. Und nur 8GB/512GB ? Lächerlich.
  • bcZcity 18.03.2020 16:33
    Highlight Highlight Die Microsoft Surface Geräte von Apple.
    • Hank Moody 18.03.2020 18:29
      Highlight Highlight Nur ohne Windows, also besser!
    • BVB 18.03.2020 18:56
      Highlight Highlight @Hank Moody
      Windows ist besser als OSX
    • Hank Moody 18.03.2020 19:25
      Highlight Highlight @BVB
      Auf dem iPad läuft kein OSX.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 18.03.2020 14:57
    Highlight Highlight Spezielles Design finde ich.
  • Weggli 18.03.2020 14:55
    Highlight Highlight Magic Keyboard...klar, lässt auf magische Art und Weise dein Geld verschwinden..! Eine Tastatur für 339.-- Euro.. Mamma mia
    • Zwiebeln haben Schichten 18.03.2020 23:19
      Highlight Highlight Da kann man ja gleich ein Laptop kaufen.

Das steckt hinter den merkwürdigen Post-SMS, die Tausende Schweizer seit Tagen erhalten

Kriminelle versenden im Namen der Post SMS, die über eine angebliche Zustellung informieren. Betrüger versuchen so auf Android-Geräten eine Spionage-App zu installieren oder an die Apple-ID von iPhone-Nutzern zu gelangen.

Tausende Schweizer haben in den letzten Tagen eine SMS erhalten, die angeblich von der Post kommt. Flüchtig betrachtet sieht sie wie eine typische Zustell-Benachrichtigung aus. In Tat und Wahrheit versuchen Kriminelle an die Apple-ID von iPhone-Nutzern zu gelangen, bzw. Android-Nutzer dazu zu verleiten, eine Spionage-App zu installieren. Gekaperte Handys versenden anschliessend automatisch und auf Kosten der Opfer Tausende von SMS an weitere Handynutzer.

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