Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Falls nicht schon getan, solltest du JETZT dein iPhone und iPad updaten

Wegen einer Schwachstelle in Apples Betriebssystem iOS könnten Geräte beim Aufrufen einer manipulierten Website gehackt werden – ohne Wissen der Betroffenen. Apple hat bereits reagiert und iOS 12.1.3 veröffentlicht.



Ein Artikel von

T-Online

Eine Sicherheitslücke bedroht derzeit iOS-User: Unbekannte könnten mit dem sogenannten Exploit «Chaos» aus der Ferne das iPhone oder iPad knacken und sich Zugriff aufs Gerät verschaffen. Das berichtete Heise Online.

Nutzer müssen dafür eine manipulierte Webseite aufrufen. Dadurch wird der schädliche Code auf das iPhone geladen. Nutzer bekommen von dem Download nichts mit.

Wegen einer Schwachstelle im Kernel können Unbekannte dann aus der Ferne das System knacken und übernehmen. Das Aushebeln von Sicherheitsmechanismen von iOS-Systemen wird in Fachkreisen «Jailbreak» genannt.

Ist das System übernommen, können Angreifer heimlich Schadsoftware aufs Gerät laden. Die Lücke hat der chinesische Sicherheitsforscher Qixun Zhao entdeckt.

«Ein Sicherheitsforscher hat Details zu zwei gravierenden Schwachstellen veröffentlicht, die einen Remote Jailbreak von iOS-Geräten ermöglichen und somit auch zum Einschleusen von Malware auf iPhone und iPad eingesetzt werden könnten. Apple hat diese – und viele weitere – Schwachstellen mit iOS 12.1.3 beseitigt. Das Update sollte zügig installiert werden, wenn nicht schon geschehen.»

quelle: heise.de

Update stopft Lücke

Betroffen sind alle Geräte mit einschliesslich iOS 12.1.2. Das Betriebssystem kann auf allen iPhones ab dem 5S laufen. Auch die neuen iPhones wie das XS, XS Max und XR sind betroffen.

Sicherheitsforscher Qixun Zhao hatte die Lücke Apple gemeldet. Der Konzern hat erst vor kurzem eine neue iOS-Version herausgegeben: iOS 12.1.3. Die neue Version schliesst die Sicherheitslücke «Chaos». Zudem behebe sie noch fast 30 andere Sicherheitsprobleme für iOS-Geräte.

So prüfst du deine iOS-Version

Um zu prüfen, ob das Betriebssystem aktualisiert werden sollte, gehst du wie folgt vor:

  1. «Einstellungen»-App öffnen
  2. Auf «Allgemein» tippen.
  3. Auf «Software-Updates» tippen

Bei vorhandener Internet-Verbindung, wird nun ein verfügbares Updates angezeigt. Falls du in Zukunft automatisch die aktuelle iOS-Version auf das Gerät bekommen möchtest, kannst du in dem Menü automatische Updates aktivieren.

Verwendete Quellen:

(avr/t-online.de)

Kann das funktionieren?

Video: srf

Apples iPhone-Software iOS

Das tut Apple gegen die iPhone-Sucht von Kindern und Erwachsenen

Link zum Artikel

Das sind die besten neuen Funktionen fürs iPhone mit iOS 12

Link zum Artikel

Ist das der Google-Maps-Killer? 7 Fakten zum neuen Apple Maps

Link zum Artikel

Die WWDC endet ohne «One More Thing» – Apple schickt Macs in die Wüste

Link zum Artikel
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

9
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Calvin Whatison 28.01.2019 11:10
    Highlight Highlight Wenn ich was Schädliches geladen habe und nichts davon weiss, wie find ich dann raus, ob ich betroffen bin?!!! 🤔
    • @schurt3r 28.01.2019 12:31
      Highlight Highlight Das ist höchst unwahrscheinlich, da noch keine funktionierende Malware aufgetaucht/bekannt ist.

      Um die Integrität deiner iOS-Systemsoftware zu überprüfen, kannst du die App «Lookout» installieren. Unter > Sicherheit > Systemberater > nachschauen, ob aktuell/alles in Ordnung

      https://apple.co/2UkEN4n
      (App-Store-Link)
    • Calvin Whatison 28.01.2019 13:09
      Highlight Highlight @schurt3r: top 👍🏻 #merciviumou😀
  • Platin 28.01.2019 06:51
    Highlight Highlight Was soll ich jetzt machen? Gestern habe ich auf Forbes gelesen, dass man nicht updaten soll, da das neue update das Wifi unbrauchbar machen kann und in mamchen Fällen die mobilen Daten ebenfalls „deaktivieren“ kann.
    Sprich im worst case ist man nicht mehr online mit dem Handy, so dass empfohlen wurde, kein update zu machen.
    • Captainlvs 28.01.2019 07:40
      Highlight Highlight Absolut kein Problem bei mir.
      Habe das Update vor paar Tagen gemacht und nichts davon bemerkt.
    • heywhatsuphello 28.01.2019 07:44
      Highlight Highlight habe das Update durchgeführt & bisher keine Probleme festgestellt :)
    • Re Né 28.01.2019 07:44
      Highlight Highlight Meine Erfahrung dazu:
      iPhone X, iPad Air 2, Apple Whatch 2 und Apple TV 4 laufen mit den neuesten Updates einwandfrei.
    Weitere Antworten anzeigen

Schweizer Sektenführer Sasek von Anonymous brutal vorgeführt

Netzaktivisten haben die Schweizer OCG-Sekte gehackt. Veröffentlichte Dokumente zeigen, welche Spenden die Sekte von ihren Mitgliedern erhält. Sektenführer Ivo Sasek macht derweil mit Panikvideos gegen Corona-Schutzmassnahmen mobil.

Wie lukrativ ist es Sektenführer zu sein? Dank des Hacker-Kollektivs Anonymous kennen wir nun die ungefähre Antwort. Die Netzaktivisten haben in den letzten Wochen und Monaten mehrere Server der Schweizer Sekte Organische Christus-Generation (OCG) von Sektenführer Ivo Sasek gehackt und tausende E-Mails, Dokumente und insgesamt rund 300 GB an Dateien erbeutet, ausgewertet und Teile davon veröffentlicht. Darunter Tabellen, die fein säuberlich die Spenden der Sektenmitglieder aufführen. Wir …

Artikel lesen
Link zum Artikel