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Stephen King hat sein Facebook-Profil gelöscht.

Vertrauen weg, Account gelöscht: Der Horror-Grossmeister hat eine klare Botschaft an seine Fans und Follower. bild: twitter/shutterstock

Darum kehrt Stephen King Facebook endgültig den Rücken



Stephen King hat die Schnauze voll von Facebook. Der Grossmeister der Horror-Erzählungen verkündete am Wochenende seinen Abgang beim Social-Media-Giganten.

Bild

screenshot: twitter

Kings Botschaft ist deutlich:

«Ich verlasse Facebook. Ich fühle mich weder wohl in der Flut falscher Informationen, die in der politischen Werbung erlaubt sind, noch vertraue ich auf ihre Fähigkeit, die Privatsphäre ihrer Nutzer zu schützen.»

Man solle ihm bei Twitter folgen, fügte der Beststeller-Autor an. Bekanntlich hat dieser US-Konzern (im Gegensatz zu Facebook) angekündigt, keine politische Werbung mehr zuzulassen. Ein PR-Stunt, der viel Sympatien einbrachte.

Die Reaktionen der Twitter-User auf Stephen Kings Abgang bei Facebook fielen ziemlich originell aus. Jemand twitterte, Facebook sei furchteinflössender als (der Mörderclown) Pennywise, der Cujo (den Bernadinherhund, der sich in eine blutrünstige Bestie verwandelt) auf einen Spaziergang mitnehme.

Kings Facebook-Profil sei gelöscht worden, berichtete CNN am Wochenende. Der umstrittene US-Konzern hatte Anfang Jahr mitgeteilt, dass er nicht auf die Einnahmen aus der Anzeige von politischer Werbung verzichten wolle. Selbst wenn es sich um nachweislich irreführende Inhalte handelt.

King, der mehr als 50 Bücher geschrieben hat, ist für seine Werke aus dem Horror- und Fantasy-Genre bekannt. Viele wurden für Film und Fernsehen adaptiert.

Der 72-Jährige ist politisch aktiv und sehr kritisch eingestellt gegenüber dem US-Präsidenten Donald Trump.

(dsc)

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22Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Therealmonti 04.02.2020 13:21
    Highlight Highlight Je doofer, desto Facebook. Vielleicht lese ich tatsächlich wieder einmal ein King-Buch.
  • Hoci 03.02.2020 13:08
    Highlight Highlight Er ist konsequent und hat Fantasie genug zu verstehen, wie gut man Daten missbrauchen kann.
    Alle Daten sind wertvoll und dienen Ausgrenzung, Überwachung und Manipulation, auch die von denen, die sich für unauffällig und gewöhnlich nicht gefährdet halten.
  • Lustiger Baum 03.02.2020 12:54
    Highlight Highlight Die Plutokratie versteckt sich gekonnt in der Öffentlichkeit.
    Der Gründer und Hauptaktionär von Twitter ist einer der grosser Trumpgönner.
    Natürlich ist es ihm ein Anliegen die Politwerbung vorerst mal zu deaktivieren. Hat doch sein Jüngling die besseren Chancen dadurch. Im Gegenzug gibt die US-Regierung Macht an Twitter ab. Es geht hier rein um Macht und nichts anderes.
    • @schurt3r 03.02.2020 13:00
      Highlight Highlight Klingt nach Verschwörungstheorie.

      «Im Gegenzug gibt die US-Regierung Macht an Twitter ab.»
      Was ist deine Quelle?
    • Lustiger Baum 03.02.2020 17:18
      Highlight Highlight Meine Quellen bestehen aus Nachrichten in diversen Sprachen (Englisch, Deutsch und Chinesisch) und Networking.

      Mir persönlich ist es egal, ob Du es als Verschwörung abtust oder nicht.

      Dieselben Quellen brachten bereits als Verschwörung anderes hervor - welches auf wundersame Weise doch wahr wurde . Darunter fallen: Abhörung durch die NSA, die Wahl Trumps, die Machtumbrüche in Saudi Arabien oder die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem.
    • Zinni 04.02.2020 17:32
      Highlight Highlight Genau so argumentieren diese leute. Hab auch so jemanden in meinem umfeld.
  • BLsz 03.02.2020 09:42
    Highlight Highlight Richtig so. Facebooks Kapital ist die Anzahl aktiver Nutzer. Will man diese Machenschaften nicht weiter durchgehen lassen, dann muss man sein Konto löschen. Vor einem Jahr habe ich das auch gemacht.

    Es wäre interessant wenn Watson einen Artikel über die Unterschiede bei Schutz von Privatsphäre und Spielregeln bei Werbung zwischen den Tech Unternehmen schreiben könnten. Zum Beispiel verbieten Google und Twitter politische Werbung und versuchen seit ein paar Jahren falsche Informationen zu bekämpfen.


    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.02.2020 10:41
      Highlight Highlight Hast du nicht vorhin eben eine Whatsapp verschickt?
    • Therealmonti 04.02.2020 13:22
      Highlight Highlight watson könnte seinen Facebook-Accont auch löschen. Wär sehr symphatisch.
  • Hans Jürg 03.02.2020 09:39
    Highlight Highlight Guter Entscheid, aber mindestens 5 Jahre zu spät.
    • Hoci 03.02.2020 13:09
      Highlight Highlight Es ist nie zu spät.
  • So oder so 03.02.2020 08:58
    Highlight Highlight Gute und verständliche Entscheidung !
  • Tekk 03.02.2020 08:15
    Highlight Highlight Wer ist denn Bitteschön noch auf Facebook? Selbst ich als Ü40 lungere da schon seit längerem nicht mehr rum. 🤔🤷‍♂️
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.02.2020 09:27
      Highlight Highlight Alle Whatsapp- und Instagram-Nutzer. Nur raffen die's nicht.
    • Bert der Geologe 03.02.2020 09:47
      Highlight Highlight @Antinatalist: Ich bin einer, der es deiner Meinung nach "nicht rafft". Whatsapp und Facebook gehören zwar derselben Firma, aber die Funktion ist schon ziemlich anders. Hatte über Whatsapp noch nie politische Informationen und Falschmeldungen erhalten. Was ich wem verschick entscheide ich selber. Facebook hat mich noch nie interessiert.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.02.2020 10:22
      Highlight Highlight @Bert der Geologe: Was du siehst, ist nicht, was Facebook sieht. Und scheinbar bist du naiv genug zu glauben, dass Whatsapp wirklich separiert von Facebook ist.
      Was du weisst ist, dass Whatsapp zwar zwischen dir und deinem Gesprächspartner die Nachrichten verschlüsselt, was du nicht weisst ist, dass Whatsapp selbst nicht verschlüsselt ist und die Nachrichten blank auf dem Gerät liegen, jederzeit ausles- und verwertbar. Davon abgesehen, dass er die Telefonnummer, den Nutzer permanent tracken kann und die Whatsapp Zugriff auf sämtliche Cookies hat. Zucki weiss über dein Verhalten genau Bescheid.
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