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Firefox 57 aka Firefox Quantum: Der neue Web-Browser sei doppelt so schnell wie der bisherige Firefox, verspricht Mozilla.

Vergiss Google Chrome! Firefox Quantum ist da 🚀

Nach langer Entwicklungszeit hat Mozilla heute den bislang schnellsten «Feuerfuchs» als Download freigegeben. Der Browser ist schneller, schlanker und schöner geworden und soll endlich wieder Googles Chrome übertrumpfen.



Firefox hat in den letzten Jahren stetig Nutzer an Googles Chrome-Browser verloren. Gelingt nun das Comeback?

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Google Chrome dominiert den Browser-Markt. grafik: statista

Firefox Quantum ist laut Mozilla das «grösste Update aller Zeiten» und nichts weniger als «die Wiedergeburt von Firefox». Eine Beta-Version war seit Ende September verfĂĽgbar, nun hat Mozilla die finale Version des runderneuerten Browsers veröffentlicht.

Neues Design

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Photon nennt sich das neue Design des Firefox.

Die Benutzeroberfläche wurde besser fĂĽr die Bedienung mit den Fingern und fĂĽr hochauflösende Bildschirme optimiert. Davon abgesehen sind auch die Firefox-Einstellungen sowie die Add-ons-Verwaltung ĂĽbersichtlicher geworden. Apropos Add-ons: Firefox-Nutzer, die viele Erweiterungen nutzen, könnten eine böse Ăśberraschung erleben: «Ab sofort sind nur noch Add-ons erlaubt, welche mit Version 54 eingefĂĽhrt wurden», schreibt Heise. Alte Add-ons werden also ohne Anpassungen der Entwickler mit der neusten Firefox-Version nicht mehr laufen.

Neu ist auch das Icon für die «Bibliothek». Sie sammelt alles, was beim Surfen anfällt an einem zentralen Ort: Lesezeichen, wichtige Seiten, die Chronik, Downloads etc.

Insgesamt wirkt der Browser etwas moderner und aufgeräumter als sein Vorgänger, ohne dass man sich völlig umgewöhnen müsste.

Darum ist Firefox Quantum schneller

Die wichtigste Neuerung ist die neue Browser-Engine Quantum. Sie soll laut Mozilla den Seitenaufbau deutlich beschleunigen und dabei weniger Arbeitsspeicher (RAM) beanspruchen. Â«Firefox Quantum verteilt Aufgaben auf mehrere Prozessorkerne und arbeitet effizienter als die Vorgänger», schreibt Heise.

Mozilla habe seinen Browser endlich fĂĽr schnelle Computer und Smartphones optimiert, die Prozessoren mit mehreren Prozessorkernen nutzen. Bis vor Kurzem griff Firefox ĂĽblicherweise nur auf einen Prozessorkern zu, mit Version 57 nutzt Firefox mehrere Kerne aus, um Webseiten schneller zu laden. Davon profitieren insbesondere komplexere Webseiten und Web-Apps.

Zumindest gefĂĽhlt schneller sei der Browser auch, weil der aktiv genutzte Tab nun immer Vorrang gegenĂĽber den ungenutzt im Hintergrund liegenden Tabs hat. So zwingen selbst 1691 geöffnete Tabs den Browser nicht in die Knie, wie Firefox-Entwickler Dietrich Ayala bewies.

Laut dem deutschen Techportal Heise ist der neue Firefox mit der Versionsnummer 57 doppelt so schnell wie Version 52. Damit hat Mozilla ihr Versprechen gehalten. Aber: «Im Vergleich zu Microsofts Edge 41 liegt Firefox 57 gleichauf; Chrome 62 hat noch einen deutlichen Vorsprung», schreibt Heise. Mozilla hat also den Anschluss an Microsoft geschafft, hinkt aber Google – zumindest bei der Geschwindigkeit – noch immer etwas hinterher.

Browser-Vergleich: So schnell laden diese zehn populären Websites

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Video: YouTube/Firefox

Welchen Browser verwendest du am häufigsten?

Firefox Quantum steht ab sofort zum Download bereit fĂĽr Windows, macOS und Linux. 

(oli)

Fan-Remake: Im Browser durch «Super Mario 64» hüpfen

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Video: watson

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