Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer DatenschutzerklÀrung.

Google-Chef droht mit kostenpflichtigem Android 😳

Macht Google auf Microsoft? Der CEO trommelt schon mal kriegerisch.



Nach der Multimilliarden-Strafe der EU widerspricht Google-Chef Sundar Pichai dem Vorwurf des Marktmissbrauchs und lĂ€sst durchblicken, dass deswegen nun ein kostenpflichtiges Lizenzierungsmodell fĂŒr Android im Raum stehe.

Wenn die EU-Kommission Google zwingt, seine Apps nur noch einzeln anzubieten und nicht mehr als obligatorisches Gesamtpaket, könnte dies weitreichende Folgen haben. Und zwar fĂŒr die Hersteller von Android-GerĂ€ten und die Konsumenten.

Im Google-Blog schreibt Pichai:

«Wenn Hersteller und Netzwerk-Anbieter nicht lÀnger unsere Apps in deren GerÀte integrieren können, bringt es das Gleichgewicht durcheinander.»

Nun sei das bisherige GeschÀftsmodell, von dem auch viele Android-Entwickler profitierten, infrage gestellt.

«Bisher basierte das Android-Modell darauf, dass wir von den Herstellern keine GebĂŒhren fĂŒr unsere Technologien verlangt haben.»

Macht Google jetzt auf Microsoft?

Pichais Schreiben könne als Warnschuss an Konsumenten verstanden werden, kommentiert Die Presse. Das Wiederholen des durch die EU-Kommission ins Wanken gebrachten Gleichgewichts könnte bedeuten, dass kĂŒnftig Android lizenziert werde – «ganz nach dem Modell Microsoft und Windows».

Das könnte bedeuten, dass die GerĂ€tehersteller ihre Produkte verteuern, um die Mehrkosten hereinzuholen. Oder mĂŒssten sie wegen des harten Konkurrenzkampfes das Schrumpfen der eh schon relativ kleinen Gewinnmarge hinnehmen?

Fakt ist: Ob Google tatsÀchlich zu solch einschneidenden Massnahmen greift, ist völlig offen. Der Blog-Post des Google-Chefs ist zunÀchst nichts weiter als eine DrohgebÀrde.

Als nĂ€chstes sind die Google-AnwĂ€lte dran. Sie werden versuchen, die EU-Strafe zu kippen, respektive das damit einher gehende App-BĂŒndelungs-Verbot auszuhebeln. 

Wird Android nun kostenpflichtig?

(dsc)

Das könnte dich auch interessieren:

Der Yosemite-Nationalpark brennt

Video: srf

DANKE FÜR DIE ♄

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefĂ€llt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kĂŒrzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzufĂŒhren. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine HĂŒrden fĂŒr den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstĂŒtzen willst, dann tu das doch hier.

WĂŒrdest du gerne watson und Journalismus unterstĂŒtzen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstĂŒtze uns mit deinem Wunschbetrag per BankĂŒberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Review

11 Dinge, die jeder Android- und iPhone-Nutzer ĂŒber das Fairphone 3 wissen sollte

Die dritte Auflage des Fairphones klingt nicht nur in der Theorie gut, das Android-Smartphone macht auch im Alltag Spass – wenn man ĂŒber ein paar SchwĂ€chen hinwegsehen kann.

«Das Fairphone 3 ist da – und es ist das erste faire Handy, das wirklich gut ist», schrieb watson Ende August, als das Smartphone erstmals prĂ€sentiert wurde. Nach meinem mehrwöchigen Test kann ich dies ruhigen Gewissens unterschreiben.

Der niederlÀndische Hersteller hat im dritten Anlauf vieles richtig gemacht. Wer mit dem neuen Fairphone liebÀugelt, sollte aber auch dessen SchwÀchen kennen. Kommen wir also ohne weitere Umschweife zu den Erfahrungen meines Alltagstests.

Um es vorwegzunehmen: Das 


Artikel lesen
Link zum Artikel