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Huawei Mate 30 Pro

Unschuldig liegt es in seiner Schachtel: das Huawei Mate 30 Pro. Bild: watson

Huawei Mate 30 Pro: So mühsam ist ein Handy ohne Google-Apps

Das High-End-Smartphone Huawei Mate 30 Pro ist noch immer nicht in der Schweiz erhältlich. Schuld ist die fehlende Google-Zertifizierung. Warum das für Konsumenten ein Problem ist, haben wir bei unserem Testgerät rasch gemerkt.



Donald Trump mag Huawei nicht. Er glaubt, China nutze die Technologie des Konzerns, um die USA auszuspionieren. Dies führte im Mai 2019 dazu, dass die US-Regierung Huawei auf eine schwarze Liste gesetzt hat, welche US-Unternehmen die Zusammenarbeit mit Huawei verbietet.

Diese Einschränkung betrifft auch Google, welches Software, die nicht Open Source ist, vorerst nicht mehr an Huawei lizenzieren darf. Die Folge: Neue Huawei-Handys ohne Google-Lizenz dürfen keine Google-Apps nutzen und verlieren damit den Zugang zum Play Store.

Hauptsächlich davon betroffen ist das Huawei-Flaggschiff Mate 30 Pro, das eigentlich bereits Mitte September vorgestellt wurde. Doch ohne Google-Apps zögert Huawei mit der Veröffentlichung des Handys auf dem europäischen Markt. Denn was für Tech-Nerds, Datenschützer und Bastler ein Segen sein dürfte, stellt den durchschnittlichen Handy-Nutzer womöglich vor unzumutbare Herausforderungen.

Huawei Mate 30 Pro

Laut der Website von Huawei Spanien, soll das Gerät zumindest in Spanien ab dem 9. Dezember erhältlich sein – allerdings in limitierter Zahl und ohne Google-Apps. Huawei Schweiz hatte im September angekündigt, dass auch der Verkauf in der Schweiz noch 2019 starten soll. Bild: watson

Huawei hat uns trotzdem schon einmal ein Testgerät zukommen lassen, bei dem wir vor allem einer Frage nachgegangen sind: Wie alltagstauglich ist ein Huawei-Handy ohne Google-Apps – und vor allem ohne Play Store? Im nachfolgenden Text beantworten wir die wichtigsten Fragen dazu und räumen den Mythos auf, wonach man Google-Apps problemlos nachinstallieren und benutzen kann.

Google-Apps nachinstallieren? Ja, aber es nützt nicht viel

Nachdem bekannt wurde, dass das Mate 30 Pro keine Google Apps nutzen darf, dachten sich viele Android-Kenner, dass man ja einfach den Play Store aus einer externen Quelle herunterladen und installieren kann – und zack, ist das Problem gelöst. Dies ist gang und gäbe, wenn man sich ein Handy aus China importiert, welches in Europa nicht erhältlich ist und darum keinen Play Store installiert hat.

Das Problem beim Mate 30 Pro ist aber nicht der fehlende Play Store, sondern die fehlenden Google Mobile Services, kurz GMS. Diese beinhalten diverse Schnittstellen, welche nicht nur von Google-Apps, sondern auch Anwendungen von Drittanbietern genutzt werden. GMS sind nicht Open Source und daher darf Huawei diese nicht auf dem Mate 30 Pro installieren. Und weil Google Mobile Services tief im System verankert sind, kann man sie auch nicht einfach mit ein paar Klicks herunterladen und selbst installieren.

Ebenfalls fehlen auf dem Mate 30 Pro die sogenannten Google Play Services. Diese sind ein Bündel von Hintergrunddiensten, die Apps den Zugang zu verschiedenen Funktionen ermöglichen. So wird beispielsweise sichergestellt, dass selbst eine veraltete Android-Version Push-Nachrichten anzeigen oder gewisse Dienste für Games bereitstellen kann.

Die Google Play Dienste sind ebenfalls nicht Open Source, können aber immerhin als App nachinstalliert werden. Allerdings sollte man äusserst vorsichtig sein, woher man die Google-Services-App bezieht. Mehr dazu weiter unten.

Ohne Google Mobile Services und Google Play Services funktionieren die meisten Google Apps nicht oder nur sehr eingeschränkt. Sprich: Ja, du kannst zwar alle Google-Apps nachinstallieren, nur funktionieren die allermeisten nicht richtig. So konnten wir beispielsweise den Google Play Store problemlos von einer externen Quelle aus installieren – allerdings liess er sich anschliessend nicht öffnen.

Animiertes GIF GIF abspielen

Bild: watson

Ohne Play Store kann man sich also den Zugang zu Apps via Play Store schon einmal abschminken. (Wie ihr trotzdem an Anwendungen kommt, lest ihr weiter unten.)

Diese Google Apps funktionieren (nicht)

Wir haben die wichtigsten Google Apps auf unserem Testgerät nachinstalliert, um zu prüfen, ob sie funktionieren oder nicht. Dabei haben wir das Gerät so belassen, wie es aus der Verpackung kommt – sprich, wir haben die Google Play Services nicht nachinstalliert.

Folgende Google Apps haben auf unserem Testgerät nicht funktioniert (Stand 19.11.2019):

Folgende Google Apps haben auf unserem Testgerät teilweise funktioniert (Stand 19.11.2019):

Folgende Google Apps haben (auf den ersten Blick) ohne Einschränkung funktioniert (Stand 19.11.2019):

Anschliessend haben wir die Google Play Services manuell nachinstalliert. Sehr viel bringt das allerdings nicht. Zwar läuft dann YouTube, allerdings funktioniert dann witzigerweise Google Maps nicht mehr wirklich. Der grösste Teil der Google Apps bleibt damit auch mit installierten Google Play Services unnutzbar.

Wie gut lassen sich Google-Apps ersetzen?

Das muss wohl jeder und jede für sich selbst herausfinden. Grundsätzlich ist es so, dass zu jeder Google-App eine brauchbare Alternative existiert. Teilweise sogar eine bessere. Der grosse Vorteil der Google-Apps ist aber natürlich, dass sie perfekt aufeinander abgestimmt sind und zusammenarbeiten.

Ein weiterer, problematischer Punkt ist die Bezugsquelle der Alternativen. Da man diese nicht aus dem Play Store laden kann, stellt sich die Frage, woher man diese nimmt. Versierte User werden wohl einfach die APK-Datei von ihrem alten Handy portieren. Wem das zu kompliziert ist, muss auf einen alternativen Play-Store ausweichen. (Dazu weiter unten mehr.)

Funktionieren wenigstens andere Apps?

Wer sich jetzt sagt «Easy, ich brauch keine Google-Apps, ich hab genug Alternativen», hat womöglich trotzdem das Nachsehen. Denn fast alle Apps von Drittanbietern nutzen auf irgendeine Art und Weise Google-Dienste oder Schnittstellen – und sei es nur, um zu überprüfen, ob ein Update im Google Play Store verfügbar ist.

Das führt bei vielen Apps zu solchen Push-Nachrichten:

Huawei Mate 30 Pro

Bild: watson

Wenn eine App den Play Store nicht mehr auf Updates überprüfen kann, ist das unter Umständen vernachlässigbar. Allerdings gibt es auch Anwendungen, die auf wichtige Schnittstellen der GMS zugreifen müssen und darum überhaupt nicht mehr funktionieren. Ein Beispiel dafür ist Twint, das die Bezahl-API von Google nicht findet und darum den Dienst verweigert.

Auch wer sich ursprünglich bei einer App via Google registriert und nie ein anderes Login erstellt hat, hat Pech gehabt, denn weder Registrieren noch Anmelden via Google ist möglich. So kann es also passieren, dass man aus seinem eigenen Account ausgeschlossen wird.

Besser ist es da natürlich, wenn man sich seine Apps aus dem Huawei-eigenen Store namens App Gallery besorgt. Huawei-Chef Richard Yu hatte bereits im September versprochen, dass man rund eine Milliarde US-Dollar investieren werde, um die App Gallery auszubauen und Entwickler dabei zu unterstützen, ihre Apps zum Huawei-Ökosystem zu portieren. Die fehlenden Google Mobile Services werden dabei von Huawei durch die Huawei Mobile Services ersetzt.

Play-Store-Alternative App Gallery

Die Frage ist natürlich, wie gut ist die App Gallery im Moment? Wir haben uns die vorinstallierte Play-Store-Alternative der Chinesen angeschaut.

Huawei App Gallery

So sieht es auf der Startseite aus. Bild: watson

Ein erster Blick in die App Gallery bestätigt einem, was viele von euch schon vermuten dürften: Das Angebot für europäische, respektive Schweizer Nutzer ist sehr begrenzt. Und das ist sogar noch optimistisch formuliert. So ist von den aktuell zehn beliebtesten Apps im Play Store nur gerade eine in der App Gallery verfügbar. Bei dieser handelt es sich um die chinesische App TikTok, bei der es wegen ihrer Herkunft wenig verwundert, dass sie bei Huawei verfügbar ist.

Top-Apps in der App Gallery und im Play Store

Huawei App Gallery

TikTok ist in der App Gallery zwar nicht unter den Top-Anwendungen, kann aber heruntergeladen werden. Bild: watson

Auch wenn man einfach mal ein bisschen auf gut Glück durch die verschiedenen Kategorien scrollt, sind Apps auf deutsch Mangelware. Und selbst wem englische Apps recht sind, wird nur eine kleine Auswahl finden. Meist muss man sich durch eine Mischung aus etwas dubios wirkenden und chinesischen Apps wischen.

Huawei App Gallery

Bild: watson

Dennoch: Huawei scheint bemüht, bekannte Apps in ihre App Gallery zu holen. So sind bereits nach sieben Tagen einige Anwendungen in der App Gallery aufgetaucht, die zuvor noch nicht da waren. (Unter anderem ist nun auch watson News verfügbar). Wegen des US-Banns sollte man aber nicht so schnell mit US-amerikanischen Apps wie WhatsApp, Instagram oder Microsoft Office rechnen.

Die App Gallery als Alternative zum Play Store ist damit in etwa so gut, wie ein Tante-Emma-Laden als Alternative zu einem Einkaufszentrum.

Andere Play-Store-Alternativen

Eine weitere Möglichkeit, an Apps zu gelangen, ist der Weg über einen App Store eines Drittanbieters. Bekannte Anbieter sind unter anderem APK Pure, APK Mirror und F-Droid.

APK Pure Screenshot

Den APK Store kann man sich einfach von der Website herunterladen und anschliessend installieren. Bild: Screenshot APK Pure

Bei diesen Stores sollte man aber immer im Hinterkopf behalten, dass die genaue Herkunft der Installationsdateien nicht immer ganz klar ist. Zwar gelten APK Pure, APK Mirror und F-Droid grundsätzlich als vertrauenswürdige Seiten, die durch verschiedene Methoden versuchen, gefährliche Apps auszusortieren.

Dennoch findet man in diesen Stores auch immer wieder modifizierte Apps oder Fälschungen, mit denen man sich im schlimmsten Fall Schadcode einfängt. Vor allem, wenn es sich um eine Gratis-Anwendung handelt, die im Google Play Store kostenpflichtig ist, sollte man lieber die Finger davon lassen. Ebenfalls sollte man keinesfalls Apps aus diesen Shops beziehen, die mit sensiblen Daten zu tun haben (es sind beispielsweise durchaus Schweizer eBanking-Apps in APK Pure zu finden).

Eine weitere Alternative ist der Amazon Appstore. Diesen kann man ganz einfach über die Amazon-Website herunterladen und installieren. Allerdings ist für den Zugang ein Amazon-Konto zwingend nötig.

Huawei unterstützt die Installation von Apps aus fremden Quellen

Äuffällig ist, dass Huawei einem die Installation von Apps von Beginn an erleichtert. So muss man in den Einstellungen nicht mehr die Installation von Apps aus externen Quellen explizit aktivieren.

Stattdessen poppt beim Installieren eine Meldung auf, bei der man über die Risiken aufgeklärt wird. Anschliessend kann man die App aber ohne Umwege installieren. Auch der optionale Virencheck ist löblich. Ob dieser allerdings jede Gefahr erkennt, ist schwer zu sagen.

Bild

Bild: watson

Grundsätzlich sollte man die Apps, wenn immer möglich, direkt von der Hersteller-Website beziehen. Sowas ermöglicht beispielsweise WhatsApp. Nur so kann man davon ausgehen, dass die Anwendung nicht von fremden Personen modifiziert wurde.

Vorsicht vor Lösungen aus dem Netz

Im Moment kursieren diverse Anleitungen im Netz, die es ermöglichen sollen, die Google Mobile Services mit allen Google-Apps nachzuinstallieren. Zwar kann es durchaus sein, dass diese Anleitungen zum Erfolg führen, allerdings geht man damit ein erhebliches Sicherheitsrisiko ein.

In der Regel wird bei solchen Workarounds tief ins System eingegriffen und fremden Programmen vollen Zugriff (Administratorreche) auf das Handy gewährt. Wer auch immer diese Programme kontrolliert, hat dann uneingeschränkten Zugriff auf euer Smartphone. Ganz davon abgesehen, dass Software-Basteleien am Betriebssystem dessen einwandfreie Funktion gefährden können.

Fazit

Ein Leben mit dem Huawei Mate 30 Pro ohne Google-Apps ist möglich, keine Frage. Allerdings braucht das Einrichten viel mehr Zeit und Nerven. Die App Gallery als Play-Store-Alternative scheidet aus, da sind alternative App-Stores besser. Allerdings können Anwendungen daraus gefährlich sein und funktionieren oft nicht korrekt, da die Google Mobile Services fehlen.

Den durchschnittlichen Handy-Nutzer wird das Mate 30 Pro damit vermutlich überfordern und es ist verständlich, warum sich Huawei deshalb scheut, das Mate 30 Pro auf den europäischen Markt zu bringen. Bastler und Tech-Enthusiasten wiederum dürften am Mate 30 Pro ihre helle Freude haben.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Paedu87 22.11.2019 09:56
    Highlight Highlight Und was, wenn Huawei wirklich die Daten direkt in den chinesischen Staatsaparat einfliessen lässt? Jaja das machen die anderen auch und blablabla trotzdem ist das sicher nichts was ich vermisse...

    Das Huawei dauernd als reines Opfer der Launen des Donald Trump dargestellt wird geht mir sowas von auf den Sack...
    Es ist offensichtlich das Huawei-Technologie von irgendwo her subventioniert ist und das wird nicht Human Rights Watch sein.
  • Theageti 21.11.2019 21:03
    Highlight Highlight Das erinnert mich ein wenig an mein vorheriges Windows Phone. Es gab sehr beschränkt Apps und die die es gab funzten nicht 😂
  • aglaf 21.11.2019 20:48
    Highlight Highlight Einerseits erschreckt die Versinnbildlichung, wie Konzerne wie Google viele Bereiche unseres Lebens beherrschen. Andererseits verdanken wir dem Konzern unglaubliche Vereinfachungen und Innovationen für den Alltag. Mit den Sanktionen wird uns ein Tor geöffnet, um dem Zwang zu entfliehen. Aber es ist wie ein Entzug einer Droge. Warum soll ich mir diese Unbequemlichkeit antun, wenn ich der einzige bin und ich mich dadurch von meinem sozialen Umfeld isoliere?
  • El Vals del Obrero 21.11.2019 19:09
    Highlight Highlight Naja, ist halt wohl Geschmacks- und Gewohnheitssache. Ich mag es eher nicht, wenn alle Programme miteinander "perfekt abgestimmt" also miteinander komplex "verzahnt" sind.

    Lieber soll ein Programm nur eine Sache machen, diese dafür richtig. Im Idealfall natürlich mit Schnittstellen, so dass sie mit jedem geeigneten Programm verknüpft werden können, nicht nur mit solche vom gleichen Hersteller.

    Deshalb würde ich das "Fairphone Open" (Android ohne Google) nicht missen wollen.

    Aber klar, für den absoluten DAU wäre es natürlich nichts.
  • Donspliff 21.11.2019 12:15
    Highlight Highlight Also für mich klingt ein handy ohne google nach befreiung vom daten kraken.

    Nur. Schade gibt es keine gescheite alternative...
    • El Vals del Obrero 21.11.2019 19:11
      Highlight Highlight Gibt es schon, zumindest wenn man nicht jedes Jahr ein neues topaktuelles Gerät will:

      https://code.fairphone.com/projects/fp-osos/ (Installation dauert 3 Minuten, ohne irgendwelche komplizierten Hacks).
    • Donspliff 21.11.2019 21:55
      Highlight Highlight Danke für den link
  • Hüendli 21.11.2019 07:38
    Highlight Highlight Hat die Orange nicht erst die Ausnahmegenehmigung für Huawei wieder verlängert? Oder gilt das nur für Smartphones, die beim Entzug der Handelslizenz bereits auf dem Markt waren? 🤔
    • Pascal Scherrer 21.11.2019 09:12
      Highlight Highlight Es gilt für alle Smartphones, die von Google lizenziert worden waren, bevor Huawei auf der schwarzen Liste gelandet ist.

      Die schwarze Liste bedeutet, dass US-Produkte nur an Huawei verkauft werden dürfen, wenn die Regierung dafür eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Leider hat Google bisher keine solche erhalten, daher gibt's das Mate 30 Pro noch nicht mit Google Apps.

      Im Oktober hiess es zwar, Trump würde nun erste Sonderlizenzen vergeben, allerdings ist seither nicht viel passiert, wie es scheint. Angeblich sind aktuell etwa 260 Anträge bei der US-Regierung hängig.
    • Hüendli 21.11.2019 12:16
      Highlight Highlight Top, Danke!
    • Maya Eldorado 21.11.2019 21:29
      Highlight Highlight Mit dem impeachementverfahren kann man vielleicht auch bald damit rechnen, dass Trump bald nichts mehr zu sagen hat.
  • winglet55 21.11.2019 07:38
    Highlight Highlight Es ist ja schon peinlich, wenn ein Mobile ohne Google quasi unbrauchbar wird. Peinlich, weil all die Gratis Angebote, wenn sie gestrichen werden uns, hilflos & und ohne Alternative zurückzulassen scheinen.
    Erschreckend wie unsere Geiz ist Geil Generation in die Abhängigkeit eines einzelnen Konzerns geglitten ist.
    • FyRn4d4 21.11.2019 12:12
      Highlight Highlight lies doch bitte jeweils den Artikel, bevor du irgendwelche Sachen zusammen dichtest.

      Oder kannst du mir sagen, welches Gratis-Angebot gestrichen wurde?
      Weggefallen sind nur die GMS. Und die waren nie OpenSource oder Freeware sondern mussten immer schon bezahlt werden.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 21.11.2019 06:41
    Highlight Highlight Mangels eines Mate 30 Pro kann ich es nicht testen, aber habt ich das ausprobiert:

    https://www.gearbest.com/blog/how-to/a-new-simple-way-to-install-google-apps-gms-on-huawei-mate-30-pro-8639



    Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Infos, die ihr hier "bereitstellt", nicht ganz korrekt sind.
    • Pascal Scherrer 21.11.2019 07:16
      Highlight Highlight Hast du den ganzen Bericht gründlich gelesen?

      Unter dem Punkt «Vorsicht vor Lösungen aus dem Netz» gehen wir auf solche Anleitungen, wie du sie verlinkst, ein.

      Auch wenn die Lösung von Gearbest sauber erscheint, kannst du nie wissen, ob sie wirklich sicher ist, resp. stabil läuft. Sie schreiben sogar selbst in ihrem Tutorial, dass sie keine Haftung für Fehler übernehmen.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 21.11.2019 06:35
    Highlight Highlight Ein Notchphone geht einfach gar nicht. Egal, was ihm sonst fehlt.
  • Ganjaflash 21.11.2019 03:39
    Highlight Highlight Angenommen jemand geht in die USA und wird am Zoll kontrolliert was passiert dann mit dem Smartphone? Reine Neugier gehe bestimmt nich nach Amerika.
    • AngelitosHE 21.11.2019 07:13
      Highlight Highlight Gar nichts
    • winglet55 21.11.2019 07:39
      Highlight Highlight @ Ganjaflash, Dein Mobile wird kontrolliert.
  • Maya Eldorado 21.11.2019 00:39
    Highlight Highlight Google geht mir sowas auf den Wecker! Einfach zu mächtig!
    • one0one 21.11.2019 07:27
      Highlight Highlight Das kann durchaus sein. Hat aber hier nix zu suchen da es keine Entscheidung von Google ist.
  • echter Züricher 21.11.2019 00:06
    Highlight Highlight

    https://f-droid.org/de/packages/com.aurora.store/

    "Aurora Store is an alternate to Google's Play Store, with an elegant design, using Aurora you can download apps, update existing apps, search for apps, get details about in-app trackers, spoof your location and much more."
    • Pascal Scherrer 21.11.2019 06:53
      Highlight Highlight Das löst aber nicht das Problem, dass man nicht genau weiss, woher die APKs Apps kommen.

      Gehört der Aurora Store zum Aurora OS? Das wird doch vom russischen Staat kontrolliert, wenn ich es richtig in Erinnerung habe.
  • Froggr 21.11.2019 00:04
    Highlight Highlight Ich kann mich noch gut erinnern, als hier alle behauptet haben das die Sanktionen der USA Huawaii gar nicht mitbekommen wird. Ja dass sie sogar gestärkt daraus hervorgehen. Wie planlos und verbissen muss man bitte sein, um so einen Stuss rauszulassen. Huawaii wird zu Grunde gehen. Gut so! China muss geschwächt werden und zwar mit allen Mitteln.
    • Mia_san_mia 21.11.2019 05:49
      Highlight Highlight Hey, was soll das? Huawei ist super, ich liebe mein P20 pro!
    • degu03 21.11.2019 05:53
      Highlight Highlight und wo denkst du kommt dein handy / pc / fehrnseh her? oder die spielzeige deiner kinder oder Neffen? ich glaube kaum dass du so extrem an der Schwächung chinas interessiert bist das du bei jedem Artikel nachsiehst obs nicht doch "made in china" ist...
    • Pascal Scherrer 21.11.2019 07:20
      Highlight Highlight @Froggr: Huawei wird nicht zu Grunde gehen. Die machen ja weit mehr als nur Handys. Ironischerweise haben sie dank den US-Sanktionen sogar mehr Handys als jemals zuvor verkauft. Hauptsächlich, weil viele Chinesen aus Solidarität Huawei gekauft haben.

      Auch wenn sie den europäischen Markt verlieren sollten: In China bleibt Huawei eine Macht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WHYNOT 20.11.2019 22:38
    Highlight Highlight Wie zahnlos ist doch die EU. Bleiben wir doch besser aussen vor und behalten einen minimalen Handlungssspielraum
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 21.11.2019 06:50
      Highlight Highlight Das liegt nicht an der EU, sondern an dir. Du bist der Konsument. Wenn du US-Produkte (iOS, OSX, Android, ChromeOS, Windows) nutzt, dann gelten US-amerikanische Regeln. Du kannst ein europäisches OS verwenden, dann umgehst du diese Probleme und förderst den Standort Europa, statt die USA.
      Wenn du aber weiterhin US-Produkte konsumierst, dann kannst du deinen minimalen Handlungsspielraum begraben. Zahnlos bist also vor allem du.
    • Pascal Scherrer 21.11.2019 07:22
      Highlight Highlight Wir hatten mind. zweimal die Chance, ein europäisches OS zu fördern. Einmal Nokias Symbian und danach Sailfish OS. Beides ging mangels Kundschaft ein.

      Auch Mozillas Firefox OS hatte keine Chance. Wäre auch eine gute Alternative gewesen.
    • bebby 21.11.2019 08:30
      Highlight Highlight Wir werden trotzdem ein Europäisches OS brauchen, bevor die USA Sanktionen gegen Europa aussprechen. Dieser Tag wird schon noch kommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • grosnaldo 20.11.2019 22:22
    Highlight Highlight WeChat, Baidu Maps und Alipay funtionieren sicher bestens 😬 Aber sei vorsichtig wenn Du nächstes Mal nach Nord-China fliegst und Berichte über Hong Kong gelesen hast, könnte sein dass Du mit 1 Niere weniger zurückfliegst.. wenn überhaupt. Süd-China (Taiwan) hingegen mag vermutlich lieber Google.
  • Alnothur 20.11.2019 21:52
    Highlight Highlight Es gibt Apps, die den Play Store direkt ersetzen, d.h. sie zeigen die Play Store-Apps an und können sie einem direkt installieren.
    • Pascal Scherrer 21.11.2019 07:24
      Highlight Highlight Hast du den ganzen Text gelesen? 😏
    • Alnothur 21.11.2019 14:28
      Highlight Highlight Ja, habe ich... und da sehe ich nichts von Yalp Store bzw. dessen Fork Galaxy. Diese beiden greifen direkt auf die Play Store-Bibliothek zu.

      Nur von App Stores, die eigene Repositories führen.
  • glass9876 20.11.2019 21:47
    Highlight Highlight Habt ihr's damit versucht oder stuft ihr das als riskant ein? https://opengapps.org/
    • Pascal Scherrer 21.11.2019 07:26
      Highlight Highlight Grundsätzlich muss man jeden Store als riskant einstufen. Aber es gibt sicher weniger riskante Stores, die ein erfahrener Nutzer durchaus nutzen kann.

      Ich selbst finde APK Mirror okay, weil da die Leute von Android Police dahinter stecken und die Apps überprüfen (sagen sie). Aber eben. 100 Prozent sicher sein kann man nie.
    • Madison Pierce 21.11.2019 09:50
      Highlight Highlight So wie ich das verstehe, ist Open GApps kein eigener Store, sondern enthält die originalen Google-Dienste und einen Installer dafür.

      Problematisch ist eher, wie man das ohne Root-Rechte installiert...
  • MrEurovision 20.11.2019 21:42
    Highlight Highlight kann huwaii nicht einfach den bootloader zumindest für diese generation freigeben? dann würden sie es ermöglichen, dass man das betriebssystem selbst installieren kann und dann sind auch die meisten features die von google kommen kein problem mehr. (klar, je nachdem funktioniert nicht alles einwandfrei, aber das würde es für versierte nutzer ziemlich vereinfachen
    • bärnergiu 21.11.2019 07:27
      Highlight Highlight Auch mein Gedanke.
      Sauberes Lineage OS drauf und gut ist.

      Allerdings verweigern diverse Apps (z.B PostFinance Mobile) ihren Dienst 😔
    • Pascal Scherrer 21.11.2019 07:30
      Highlight Highlight Huawei will ja die Masse erreichen. Und diese kann/will sich nicht erst das Betriebssystem selbst installieren müssen. Der Durchschnittsnutzer will das Handy einschalten, in den Play Store und sich dort seine liebsten Apps herunterladen. Fertig.

      Von daher ist das Verhältnis von Risiko zu Nutzen wohl zu unausgeglichen, als dass sie es machen würden.
    • Madison Pierce 21.11.2019 09:53
      Highlight Highlight Klar ist Root nichts für den Durchschnittsnutzer. Aber sie könnten es ja für die Bastler ermöglichen. Schliesslich verdienen sie an der Hardware, nicht der Software.

      Verstehe wirklich nicht, weshalb die Hersteller sich da so schwer tun. Gerüchteweise ist Google nicht glücklich, wenn die Leute Root-Rechte haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • cucumberworld 20.11.2019 21:17
    Highlight Highlight Sehr gut, eine der wenigen Vorstösse der USA unter der momentanen Administration. China und damit verbunden Huawei sollte man in die Schranken weisen, so ein Spyware-Phone würde ich mir nie und nimmer anschaffen.
    • Pitsch Matter 21.11.2019 02:16
      Highlight Highlight Nur so zur Erinnerung, dass die USA Handys ausspionieren wurde bewiesen und nicht China.
  • TheManoure 20.11.2019 20:59
    Highlight Highlight Der Amerikanische Präsident kann bestimmen was in Europa verkauft werden darf. Das ist doch krank...
    • maylander 20.11.2019 21:12
      Highlight Highlight Krank ist eher, dass man solche Monopole überhaupt zulässt.
    • Ironiker 20.11.2019 22:57
      Highlight Highlight Und einmal mehr wünsche ich mir ein Europäisches Betriebssystem. Ich würde auch etwas dafür bezahlen (in Franken meine ich, nicht so wie jetzt in Daten).

      Aktuell habe ich ja nur die Wahl, ob ich meine Daten den Amis oder den Chinesen geben will.
    • Faethor 20.11.2019 23:27
      Highlight Highlight Es ist doch eher so, dass der amerikanische Präsident jemandem verbietet amerikanische Software zu lizensieren. Und wir in Europa nutzen nun mal diese amerikanische Software... leider
    Weitere Antworten anzeigen
  • whis 20.11.2019 20:43
    Highlight Highlight Habt ihr die Google Services bewusst so schön angeordnet? ❤️
    • Pascal Scherrer 20.11.2019 21:42
      Highlight Highlight Jap. :)
  • Martin Hafen 20.11.2019 20:41
    Highlight Highlight Das ist eben der so genannte "freie Markt" mit seiner unsichtbaren Hand...
  • Pitsch Matter 20.11.2019 20:08
    Highlight Highlight Immer wieder erschreckend, wie mächtig die USA sind.
    • ursus3000 20.11.2019 20:54
      Highlight Highlight vor allem ihr irrer Präsident
    • SeineEminenz 20.11.2019 21:09
      Highlight Highlight Lieber eine mächtige USA als ein mächtiges China
    • Thomas Rothen 20.11.2019 23:05
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