DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Instagram versagt nach schrecklicher Tat – doch User reagieren mit Herz

16.07.2019, 17:19

Eine junge Frau wird getötet, der mutmassliche Mörder veröffentlicht bei Instagram grausige Fotos, und das zu Facebook gehörende US-Unternehmen schafft es nicht im Ansatz, die Verbreitung verstörender Inhalte zu stoppen.

So weit (und absichtlich kurz) die Geschichte, und damit zu dem Teil, der uns ein bisschen hoffen lässt.

Instagram mag kalt und herzlos sein. Doch viele Userinnen und User sind es nicht.

Sie fluten die Social-Media-Plattform nach der schrecklichen Tat mit Botschaften voller Liebe. Um Voyeuren den kranken Spass zu verderben, verwenden sie genau die Hashtags, die zur Verbreitung der kranken Aufnahmen dienten.

Wir halten fest: Instagram verdient fleissig Geld mit Veröffentlichungen der User, wertet jeden werbewirksamen Klick und jede Interaktion aus, und behauptet, man sei «leider» nicht in der Lage, illegale Inhalte «zeitnah» zu löschen.

Das Unvermögen des Konzerns ärgert mutige Userinnen und User wie @bia.nnccaa. Sie greifen zur Selbsthilfe, unterstützten aber natürlich mit ihren Protest-Aktionen ungewollt auch das Unternehmen, das die Plattform betreibt ...

Bleibt anzumerken, dass Instagram offensichtlich auch nicht in der Lage ist sein will, den Jugendschutz zu gewährleisten. Minderjährige User, 13-jährig oder noch jünger, bekommen die abstossenden Fotos ebenfalls zu Gesicht.

(dsc, via mashable)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

«Hate Speech» bei Facebook – was toleriert wird, und was nicht

1 / 27
«Hate Speech» bei Facebook – was toleriert wird, und was nicht
quelle: epa/epa / koca sulejmanovic
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Wenn ein Mädchen im Holocaust Instagram gehabt hätte

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Kompletter Blödsinn» – so demontiert ein Biophysiker ein Video eines deutschen Arztes

Ein Video eines deutschen Arztes, der die Corona-Krise für reine Panikmache hält, findet auf den sozialen Medien grosse Beachtung. Richard Neher, Biophysiker am Biozentrum der Universität Basel, demontiert die Aussagen des vermeintlichen Experten und entlarvt seine Aussagen als das, was sie sind: «Kompletter Blödsinn.»

Es geht ein Gespenst um in den sozialen Medien. Das Gespenst heisst Wolfgang Wodarg. Er ist Protagonist verschiedener Videos, die derzeit auf WhatsApp, Facebook und Twitter verbreitet werden. Mit ernstem Blick hinter runden Brillengläsern schaut Wodarg in die Kamera und verkündet die Wahrheit. Vermeintlich.

Die wenige Minuten langen Filme heissen «Stoppt die Corona-Panik» oder «Krieg gegen die Bürger». Darin erklärt Wodarg, warum die Corona-Krise reine Panikmache sei. Solche Viren habe es …

Artikel lesen
Link zum Artikel