Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07308772 Workers prepare the stage prior to a photocall on the occasion of the opening of the new Google office in Berlin, Germany, 22 January 2019. On 22 January 2019 Google sets up a new office in the center of Berlin.  EPA/CLEMENS BILAN

Bild: EPA/EPA

Google will nicht zahlen – und kündigt Berufung gegen Millionenstrafe in Frankreich an



Der US-Internetgigant Google hat Rechtsmittel gegen die von der französischen Datenschutzbehörde CNIL verhängte Geldstrafe von 50 Millionen Euro angekündigt. «Wir haben uns entschieden, in Berufung zu gehen», erklärte Google am Mittwoch (Ortszeit).

Damit muss Frankreichs oberstes Verwaltungsgericht, der Staatsrat in Paris, über die Rechtmässigkeit der Millionenstrafe entscheiden.

Die Datenschutzbehörde CNIL hatte Google am Montag auf Grundlage der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zu der Millionenstrafe verdonnert. Die CNIL monierte unter anderem, dass Google seine Nutzer nicht «klar und verständlich» über die Nutzung ihrer persönlichen Daten informiere. Die CNIL kritisierte ausserdem die Informationspolitik zur Nutzung der Daten für personalisierte Werbung. Hier sei ein Häkchen voreingestellt, während die DSGVO eine «positive» Akzeptanz fordere, der Nutzer also selbst einwilligen müsse.

Google erklärte dazu am Mittwoch, für die Zustimmung zu personalisierter Werbung ein «möglichst transparentes und einfaches» System entwickelt zu haben. Zugleich zeigte sich Google über die möglichen Folgen des Entscheids der CNIL «für Herausgeber, Entwickler von Originalinhalten und Technologieunternehmen in Europa und anderswo» besorgt.

Die CNIL war die erste europäische Regulierungsinstanz, die mit Bezug auf die seit Mai geltenden DSGVO-Regeln einen globalen Internetkonzern bestrafte. (sda/afp)

Warum erscheint Trump, wenn ich «Idiot» suche?

Video: srf

So werden wir von Apple, Google und dem eigenen Staat überwacht:

Das iPhone verfolgt jeden Schritt von dir. So stoppst du die Handy-Überwachung

Link zum Artikel

Faszinierend. Google weiss, was Sie letzten Sommer getan haben. Minute für Minute, Ort für Ort. Kein Grund zur Panik. So stoppt man die Handy-Überwachung

Link zum Artikel

Wo war Herr Glättli die letzten sechs Monate? Minute für Minute, Ort für Ort? Swisscom oder Sunrise wissen es, Sie wissen es jetzt – und der Staat kann es jederzeit wissen

Link zum Artikel

Was der Staat von Ihrem Smartphone will. Und wann. Und weshalb.

Link zum Artikel

Das Pixel 3 von Google im Test

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unbekannte Anrufer: Das solltest du am Telefon nie sagen

Nicht nur per Spam-Mails, auch mit Anrufen versuchen Betrüger immer wieder, an Daten oder Geld von Nutzern zu kommen. Wer einen verdächtigen Anruf erhält, sollte darum besonders ein Wort vermeiden.

Wer am Telefon von unbekannten Anrufern dazu aufgefordert wird, laut «Ja» zu sagen, sollte aufpassen. Denn hierbei kann es sich um eine Betrugsmasche handeln. Davor warnen Faktenprüfungsseiten wie «Mimikama.at» oder auch die Verbraucherzentralen.

Denn Berichten zufolge sollen Nutzer im Anschluss an das Telefonat Rechnungen oder Vertragsunterlagen bekommen haben. Das «Ja» wurde dabei als Vorwand genommen, dass Nutzer dem Vertrag zugestimmt hätten. In Extremfällen soll das «Ja» sogar im …

Artikel lesen
Link zum Artikel