Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
The new iPhone 11 Pro and Max was on display during an event to announce new products Tuesday, Sept. 10, 2019, in Cupertino, Calif. (AP Photo/Tony Avelar)

Die neue iPhone-Generation kommt in den Verkauf. Bild: keystone

Warum mehr bezahlen? So «günstig» gibts das iPhone 11 in der Schweiz

Dschungelkompass verrät, wie man unter Berücksichtigung der Gesamtkosten (auf zwei Jahre hinaus) am wenigsten ausgibt fürs neue Apple-Handy.



Der Schweizer Verkaufsstart für das iPhone 11 und die teureren «Pro»-Modelle, 11 Pro und 11 Pro Max, ist am nächsten Freitag, 20. September. Ab dann sollen die Apple-Handys in den Geschäften erhältlich sein.

Online vorbestellen kann man ab sofort (heute, 14 Uhr). Neben Apple bieten einige Schweizer Telekom-Unternehmen auf ihren Websites eine Vorbestellung an.

Der Vergleichsdienst Dschungelkompass zeigt in einem aktuellen Vergleich, wie und mit welchen Abo- oder Prepaid-Angeboten die tiefsten Gesamtkosten anfallen.

Die Ausgangslage

Oliver Zadori von dschungelkompass.ch hat angeschaut, wie man unter Berücksichtigung der Gesamtkosten auf zwei Jahre hinaus am wenigsten ausgeben muss.

Als wichtigste Grundregel gilt (wie schon 2018, als Apple das iPhone XS und das XS Max lancierte):

«Wer Abo und Gerät separat kauft, kommt langfristig am günstigsten.

Oliver Zadori, dschungelkompass.ch

Und bevor ein mehrjähriger Vertrag unterschrieben werde, solle man zuerst die Gesamtkosten vergleichen. Denn je nach Nutzungsprofil sei ein Prepaid-Angebot günstiger.

Um eine Preisberechnung aufzuzeigen, hat Zadori drei Beispielprofile erstellt. Als Beispiel wird das iPhone 11 (128 GB) verwendet. Sofern von den Anbietern selbst noch kein Preis vorlag, wurde der offizielle Preis von Apple von 879 Franken verwendet. Die nachfolgend genannten Kosten bestehen aus SIM-Karte, iPhone und Abogebühren.

Für Streaming-Fans und Hardcore-User, die eine Flatrate * wollen

* Unbegrenzte Anrufe, SMS und Datennutzung in der Schweiz.

Wer nicht auf den Datenverbrauch achten wolle oder sonstige möglicherweise anfallende Extrakosten, schliesse am besten ein unbegrenztes Flatrate-Angebot ab, rät Zadori.

Die besten Angebote im Detail:

Die Tabelle: So viel kostet das iPhone 11 (128 GB) im besten Fall mit einer Flatrate für die Schweiz

Bild

Für «normale» User, die selten telefonieren und mit 3000 MB auskommen

Wer monatlich 10 Minuten telefoniert, 10 SMS versendet und 3000 Megabyte (MB) Daten nutzt, fährt laut Dschungelkompass-Analyse mit dem Aktions-Prepaid «All in 30» von Yallo für total 1354 Franken am günstigsten. Noch weniger bezahlen Unter-30-Jährige: Mit dem Jugend-Abo «Basic Young» von Salt fallen Gesamtkosten von 1326.80 Franken an.

Leicht teurer seien die Angebote «Smart Prepaid» mit einem Datenpaket von Lidl (1385.40 Fr.), Digitec «Connect» (1454 Fr.) oder «Prepaid Smart M» von Aldi Suisse (1466 Fr.).

Die Tabelle für User mit mässigem Datenverbrauch ...

Bild

Damit kommen wir zu den Genügsamen ...

Für Wenignutzer

Wer monatlich 60 Minuten telefoniert, 10 SMS versendet, öfters mit WLAN-Verbindung surft und darum mit 500 MB auskommt, fährt mit folgenden Angeboten am besten:

Die Tabelle für Wenignutzer ...

Bild

Das Fazit

Noch vor wenigen Jahren sei das Mobilfunk-Abo in vielen Fällen der grössere Budget-Posten gewesen, schreibt Zadori. Inzwischen würden die Abos immer günstiger, die Geräte hingegen blieben gleich teuer oder wurden sogar teurer.

«Wer kostenbewusst ist, vergleicht zuerst die Gesamtkosten, bevor ein mehrjähriger Vertrag unterschrieben wird. Denn wie dieser Vergleich zeigt, entstehen die tiefsten Kosten oft, wenn iPhone und Prepaid bzw. Abo getrennt gekauft werden.»

Im aktuellen Vergleich falle zudem auf, dass für die beiden Nutzungsprofile «Wenignutzer» und « Wenig Telefonie und 3000 MB Datenvolumen» mit einer Ausnahme Prepaid-Angebote günstiger als Abos seien.

Für das Profil «Unlimitierte Flatrate Schweiz» seien die drei günstigsten Möglichkeiten Promotions-Abos. Das günstigste reguläre Angebot wäre ebenfalls ein Prepaid.

Was ist mit vergünstigten Handys?

Was früher üblich war, ist selten geworden: Inzwischen sei Salt noch die einzige Anbieterin, die vergünstigte Smartphones beim Abschluss eines Abos anbiete, konstatiert Zadori in seiner aktuellen Analyse. Swisscom, Sunrise, UPC und TalkTalk würden Handy-Kauf und Abo-Abschluss trennen.

Dafür würden Abzahlungsmöglichkeiten angeboten. Diese seien jedoch nur mit Abos erhältlich, die in diesem Vergleich eher teurer abschneiden.

Es gebe aber andere Möglichkeiten: Zum Beispiel biete Swisscom ein Buyback-Programm an. Auf das iPhone 11 64 GB erhalte man 380 Rabatt, wenn ein einwandfreies iPhone XR 64 GB zurückgegeben werde.

Sunrise biete eine kostenlose iPhone-Upgrade-Option an. Dabei werde das alte Gerät «in gutem Zustand» zurückgegeben, der alte Geräteplan (Abzahlungsvertrag mit 24 Monatsraten) werde aufgelöst und es könne ein neuer abgeschlossen werden. Dieser Weg sei nicht unbedingt der günstigste, aber komfortabel, hält Dschungelkompass mit.

Wer sein altes iPhone (oder Android-Smartphone) verkaufen möchte, sollte im Internet recherchieren und bei revendo.ch und anderen Occasions-Händlern reinschauen.

Und es gilt den Online-Tarifrechner von dschungelkompass.ch in Erinnerung zu rufen. Da sind laut Zadori auch die befristeten Aktionen der Anbieter, bzw. Promos, enthalten.

Unser Kauftipp

Darum empfiehlt watson-Redaktor Daniel Schurter das günstigste neue Modell, das iPhone 11:

(dsc)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Apple zeigt, was es hat

In voller Fahrt ein Smartphone gefangen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Wohnst du neben einer 5G-Antenne? Hier findest du es auf einen Blick heraus

Sunrise und Swisscom haben das 5G-Netz gestartet. Der Bund zeigt auf seinem Online-Kartendienst, wo die neuen (und die bisherigen) Antennen stehen.

In der Schweiz sind bereits über 300 5G-Antennen installiert. Sie sind jedoch noch nicht alle in Betrieb. Auf der Website des Bundesamtes für Kommunikation sind alle Telefonantennen auf einer interaktiven Karte markiert, jene, die 5G übertragen, aber auch 3G- und 4G-Antennen.

Die 5G-Antennen von Swisscom, die seit Mittwoch in Betrieb sind, senden aber vorerst noch auf 4G+-Frequenzen. An 102 Standorten in 54 Ortschaften wie Zürich, Bern, Basel, Genf und Lausanne, soll 5G in Betrieb genommen …

Artikel lesen
Link zum Artikel