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1129 Franken während Wochen verschollen und dazu ärgerliche Umtriebe: Dabei wollte die Frau nur schnell und bequem einen Geschäftspartner per Handy-App bezahlen. bild: unsplash

Wie eine Twint-Userin ungewollt 1000 Franken verlor (und fast nicht mehr zurückbekam)

Der Schweizer Handy-Bezahldienst sagt, solche Fehler beim Überweisen von Geldbeträgen passierten extrem selten, und verspricht Besserung.



Was ist passiert?

Eine Twint-Userin verlor ungewollt über 1000 Franken, als sie einem Geschäftspartner Geld überweisen wollte.

Dies berichtet das Konsumentenschutz-Magazin «Kassensturz» in einem bei srf.ch veröffentlichten Beitrag.

Der mit der Twint-App überwiesene Betrag kam nie beim Empfänger an. Das Geld war während Wochen wie verschollen.

Wie konnte das passieren?

Damit über die Twint-App Geldbeträge an Dritte überwiesen werden können, verknüpft Twint die persönliche Telefonnummer des Users (Mobilfunk) mit dem Bankkonto.

In diesem Fall war die Telefonnummer des vermeintlichen Geld-Empfängers mit dem Bankkonto des früheren Besitzers der entsprechenden Telefonnummer verknüpft. Und dieser Vorbesitzer der Handynummer erhielt das Geld.

Es kam noch schlimmer für die Betroffenen: Der unberechtigte Empfänger, der unverhofft das Geld erhielt, weigerte sich, die überwiesene Summe zurückzubezahlen.

Dumm gelaufen: Wenn Geld auf ein falsches Konto überwiesen wurde, dürfen es Banken nicht ohne Einwilligung des Kontoinhabers abheben und an Dritte weiterleiten. Die betroffene Twint-Userin sollte darum bei der Polizei eine Strafanzeige einreichen, um ihr Geld zurückzuerhalten.

Gab's ein Happy End?

Ja. Wobei die Umstände laut «Kassensturz» nicht öffentlich geklärt werden konnten.

Zwei Tage nach der Intervention von «Kassensturz» habe die Twint-Userin ihr Geld zurückerhalten. «Ob der unberechtigte UBS-Kunde das Geld endlich zurückerstattet hat oder ob es sich um Kulanz der Banken handelt, darüber wollen sich weder Twint noch die involvierten Banken äussern.»

Passiert das oft?

Nein.

Laut Twint passiert es extrem selten. «Kassensturz» zitiert den stellvertretenden Geschäftsführer:

«Wir haben für unsere 2,5 Millionen Kunden schon 100 Millionen Transaktionen getätigt, und so etwas ist noch nie passiert.»

Anton Stadelmann, Twint

Twint wolle nun zudem mit Swisscom und anderen Mobilfunk-Anbietern sicherstellen, dass künftig bei einem allfälligen Besitzerwechsel der Handynummer jegliche Verknüpfungen mit Twint-Konten automatisch gelöscht würden.

(dsc)

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