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Uber führt Notfallknopf für Fahrgäste ein



Der Fahrdienst Uber führt verschiedene neue Sicherheitsfunktionen für Passagiere und Fahrer ein. Dazu gehört ein «Notfallhilfe-Knopf» in der App: Wenn man ihn betätigt, wählt das Handy die europäische Notrufrummer 112. In der Schweiz wird man daraufhin automatisch zur Polizei weitergeleitet.

Uber schreibt:

«Mit diesem Feature kannst du direkt über die App Notfallhilfe von den örtlichen Behörden anfordern. Wir möchten damit sicherstellen, dass du die nötige Hilfe bekommst, solltest du dich jemals in einer Notsituation befinden. Bevor der Anruf rausgeht, geben wir dir wichtige Informationen, wie z.B. deine aktuelle GPS-Position, Fahrzeugmarke und -modell sowie das Autokennzeichen, damit diese einfach an die örtliche Behörde weitergegeben werden können.»

Uber-Nutzer sollten den Notfallknopf «in den kommenden Wochen» neu in der App finden. Während einer Fahrt werde ein Schutzschild-Symbol rechts unten auf der Karte eingeblendet, schreibt der Fahrdienst in seinem Newsroom. Wenn man dieses Symbol antippe, werde die sogenannte Sicherheitszentrale geöffnet: 

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Neu können die Fahrgäste und Chauffeure in der Uber-App auch Kontaktpersonen speichern, denen sie während einer Fahrt die Routeninformationen per Knopfdruck mitteilen können.

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In der Sicherheitszentrale sollen die Uber-Passagiere auch Tipps und Informationen zum 24-Stunden-Support, zu den Fahrern und deren Wagen, zur Fahrten-GPS-Überwachung sowie zum Bewertungs- und Feedback-System erhalten.

Für Uber-Fahrer wird zudem in der App eine «Tempolimit-Warnung» eingeführt. Damit sollen Chauffeure, die zu schnell unterwegs sind, zu langsamerem Fahren angehalten werden.

Uber stehe unter Druck, mehr für die Sicherheit von Passagieren und Fahrern zu tun, schreibt futurezone.at. «Für besonders heftige Kritik hatte vor einigen Jahren die Vergewaltigung einer Frau durch einen Fahrer in Indien gesorgt. In den USA wurden auch mehrfach Fahrer von Passagieren bedroht.»

(dsc, via Uber-Newsroom)

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