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epa08379286 Mikaela Gonzalez, 14, receives a piano lesson from her teacher Gail Godfrey via the video communication app Zoom, at her home in Brisbane, Queensland, Australia, 23 April 2020. Mikaela and her siblings are educated at home, using remote learning, due to the coronavirus disease (COVID-19) pandemic.  EPA/DAN PELED AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Musikunterricht via Zoom. Bild: EPA

Skype, Zoom oder doch WhatsApp? Auf diese Apps setzen Lehrpersonen im Fernunterricht

WhatsApp und Skype werden im Zürcher Fernunterricht fast nie eingesetzt. Das zeigt eine Umfrage des Verbands der Schulleiterinnen und Schulleiter des Kantons Zürich (VSLZH). Die eigentlich bekannten Apps wurden in der Corona-Krise durch neuere Tools fast vollständig verdrängt.



Seit dem 13. März werden die Zürcher Schülerinnen und Schüler fernunterrichtet. Der VSLZH bat die Zürcher Schulleitungen um ein erstes Fazit. Von 500 Schulleitungen hätten 107 den Fragebogen ausgefüllt, teilte der Verband am Dienstag mit.

Demnach werden im Kanton unterschiedliche Tools eingesetzt. Über 61 Prozent verwendeten Office 365 (Microsoft Teams), gefolgt von Schabi (56 Prozent) und Lehreroffice (31 Prozent). Bei der Befragung konnten mehrere Antworten angekreuzt werden, hiess es auf Anfrage.

Für Videokonferenzen sind Microsoft Teams (68 Prozent) und Zoom (60 Prozent) die beiden klaren Favoriten. Die traditionellen Tools wie Skype (gehört Microsoft) und WhatsApp (gehört Facebook) werden nur in Einzelfällen eingesetzt. Auch hier konnten mehrere Antworten angegeben werden.

This photo shows high school seniors who attended a virtual prom via Zoom on April 16 hosted by the Baton Rouge Youth Coalition. With the Class of 2020 missing out on so many traditions due to the coronavirus pandemic, many have gone online to participate in virtual proms. (Baton Rouge Youth Coalition via AP)

Weltweit Nutzen immer mehr Schulen Zoom und MS Teams für Videokonferenzen. Bild: AP

Dass Videokonferenzen den Schulalltag nicht immer ersetzen können, zeigt eine andere Erhebung: 76 Prozent der Schulleitungen wiesen darauf hin, dass der Fernunterricht in Bezug auf die Unterrichtsqualität eine spezielle Herausforderung darstelle. Der teilweise fehlende persönliche Kontakt im Fernunterricht erschwere das Unterrichten.

Nur ein Prozent ist überfordert

Das Angebot sei bei den Eltern insgesamt gut angekommen, hiess es auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Gemäss den Antworten der Schulleitungen seien über die Hälfte der Eltern zufrieden mit dem schulischen Angeboten im Fernunterricht. Lediglich ein Prozent der Eltern sei mit dem Angebot überfordert. (aargauerzeitung.ch)

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Donald 29.04.2020 01:00
    Highlight Highlight https://open.meet.switch.ch/
  • TeaHead 28.04.2020 23:53
    Highlight Highlight Schweizer Jitsi Meet Instanz: meet.securemeet.ch
  • Antichrist 28.04.2020 21:12
    Highlight Highlight Microsoft stellt den Schulen Teams gratis zur Verfügung. Kein Wunder ist es das meistbenutzte Tool. Die Digitalisierung kostet die Schulen keinen Franken. Die Infrastrukturkosten sind lächerlich tief. Der Lerninhalt ist auf Youtube in allen Sprachen und Varianten verfügbar.
    • NotWhatYouExpect 29.04.2020 10:07
      Highlight Highlight Microsoft macht das ganz geschickt.. so bindet man Kunden... leider...

      Sowas können leider nur Big Player machen die eh schon auf einen Berg an Kohle sitzen und so Ihre Produkte weiter verbreiten.

      Solche Produkte / Angebote sollte man immer meiden!
    • Bits_and_More 29.04.2020 11:25
      Highlight Highlight Das Problem bei Teams ist die Begrenzung auf max. 4 Web-Cam Übertragungen. Gerade für Schulungen finde ich es wichtig, alle Teilnehmer auch via Video zu sehen, die Aufmerksamkeit ist automatisch höher.
  • Ueli der Knecht 28.04.2020 17:54
    Highlight Highlight So oder so wird die Privatsphäre der (in der Regel minderjährigen und ahnungslosen) Schüler mit den Füssen getreten, und (notabene ohne Zustimmung der Eltern!) an Firmen wie Facebook, Microsoft, Skype oder Google verschenkt.

    Das ist ein Armutszeugnis.

    "Nur ein Prozent ist überfordert"

    Im Gegenteil. Offensichtlich sind 99% überfordert. Wie sonst lässt sich erklären, dass 99% der Lehrer die Privatsphäre ihrer Schützlinge grob missachten, und massenweise verschenken? Public private Partnership? Die Eltern haben gar keine andere Wahl als diesen Unsinn mitzumachen.
    • Toerpe Zwerg 28.04.2020 18:29
      Highlight Highlight Was genau wird denn verschenkt?
    • Ueli der Knecht 28.04.2020 18:48
      Highlight Highlight Die Privatsphäre der Schüler und deren Familien wird verschenkt, @Toerpe:

      zB. deren Telefonnummer (und der gesamten Familie), deren Beziehungsnetz (und ebenfalls das Beziehungsnetz der gesamten Familie), die Kaufkraft, Beziehungsstatus der Eltern und Geschwister, deren soziales und politisches Umfeld, uvm.

      Bei meinem Schützling ist es so, dass er ohne MS-Office-Lizenz seine Aufträge gar nicht erledigen kann. Er musste Whatsapp installieren und Microsoft Teams. Die schauen auch in sein Schlafzimmer. Der Lehrer, Facebook und Microsoft haben aber im Schlafzimmer ihrer Schüler nichts verloren!
    • Toerpe Zwerg 28.04.2020 20:39
      Highlight Highlight Nun, dann sind Sie beim Aufsetzen des Accounts für das Kind aber nicht wirklich geschickt vorgegangen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChillDaHood 28.04.2020 17:35
    Highlight Highlight Es ist eine Schande, wie da einfach Lehrer selber gewurstelt gelassen wird. Da entscheidet sich an der selben Schule je nach Lehrer*in ob Teams, Zoom oder die Briefpost/Fax/Mail verwendet wird. Sorry, aber es muss ein klares einheitliches Konzept geben... Als ob mir mein Arbeitgeber freistellen würde, wie und mit welchen Werkzeugen ich zu arbeiten habe.

    Blöd, wenn das halt von Gewissen seit Jahren verpennt, verschoben und ignoriert wird. Ich habe von Lehrerinnen gehört, welche auch nach Corona die Vorteile des Online Schooling verwenden wollen (z.B. Aufgaben und deren Abgaben online)
    • Ueli der Knecht 28.04.2020 17:56
      Highlight Highlight Vorallem wäre es Lehrpersonen eigentlich strikte verboten, mit der Privatsphäre ihrer Schützlingen derart grobfahrlässig umzugehen. Lehrpersonen müssten ebendiese Privatsphäre schützen; und nicht praktisch gratis an Google, Microsoft, Skype und Facebook verschenken.
    • Michele80 28.04.2020 18:59
      Highlight Highlight Innerhalb der Schule ja, da macht Einheit innerhalb einer Schule macht Sinn. V.a. auch weil es für Fachlehrpersonen unglaublich mühsam ist wenn jede Klassenlehrperson ihr eigenes Ding wurstelt. Darüber hinaus wirds aber wohl kaum einheitlich, der Föderalismus lässt grüssen (und sich auch von Corona nicht unterkriegen).
    • Ueli der Knecht 28.04.2020 23:50
      Highlight Highlight Ich verlange keine Einheitlichkeit, @Michele80. Im Leben und in der Berufswelt werden die Schüler schliesslich auch eine heterogene Informatik-Umgebung antreffen.

      Ich meine nur, die IT-Verantwortlichen der Schule sollten den Datenschutz und die Privatsphäre der Schüler unbedingt mehr beachten. Und sie sollten den Schülern im Rahmen von Public Private Partnership auch keine kommerziellen Produkte mehr aufdrängen, sondern möglichst Free Open Source Software (FOSS) einsetzen.

      Die Corona-Krise hat auch viele Lehrer überfordert. Aber sie sollten daraus lernen, und es künftig besser machen.
    Weitere Antworten anzeigen

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