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epa08172232 A 5G sign is is on display in a phone store in London, Britain, 28 January 2020. The Government is set to make a statement on whether Britain is to allow Chinese company Huawei to run its 5G network.  EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA

Werbung für den neuen Mobilfunk-Standard: Zeit, die Heilsversprechen zu durchleuchten. Bild: EPA

Analyse

Die grosse 5G-Lüge

Ultraschnelles Internet, egal wo man gerade ist: Eine verlockende Aussicht, doch bei den Heilsversprechen rund um 5G sollten wir misstrauisch werden. Hier sind die wichtigsten Kritikpunkte und offenen Fragen.



«Die Tatsache, dass man im Gehirn spricht, bedeutet nicht, dass man denkt, sondern nur, dass man redet.»

Elektra Wagenrad, Hackerin

Ich trage mich schon lange mit dem Gedanken, einen kritischen journalistischen Beitrag zu 5G zu schreiben. Aber irgendwie fehlte der ultimative Ansporn.

Dann kam Elektra.

Elektra Wagenrad. Was für ein Name. Aber darum gehts hier nicht. Sondern um die knallharte Analyse, die die deutsche Hackerin bei golem.de publizierte.

Darf man als Digital-Redaktor kritisch eingestellt sein gegenüber einer Technologie, die absolut revolutionär sein soll? Ich finde, man darf nicht nur, man muss!

Zwar habe ich mal Informatik im Nebenfach studiert. Doch zu meiner Verteidigung möchte ich anführen, dass der Mobilfunk damals noch in den Kinderschuhen steckte.

Wenn man rund 30 Jahre nach 2G die Berichterstattung zu 5G verfolgt, könnte man meinen, uns stehe mit dem neusten Mobilfunk-Standard eine Revolution ins Haus.

Umso mehr freute ich mich, als ich bei meinen Online-Recherchen letzten Dezember auf den Golem-Beitrag von Elektra stiess. Der Titel: Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist.

Nachfolgend fasse ich die knackigsten Aussagen der unabhängigen Expertin zusammen und ergänze sie mit weiteren Kritikpunkten zu 5G, die aus meiner Sicht zentral sind.

Ein Demonstrant mit einem Emoji mit Signalstaerke-Anzeige und der Zeichentrickfigur

Hinweis: Dieser Beitrag dreht sich erst ganz am Schluss um die gesundheitlichen Risiken und vorrangig um technische Aspekte sowie wirtschaftliche Fragen. Bild: KEYSTONE

Das Wichtigste in Kürze

Cui bono?

Was wurde uns nicht schon alles versprochen zum neuen Mobilfunk-Standard. 5G wird als Heilsbringer vermarktet. Als Technologie, die uns in eine bessere Zukunft führt.

Dazu schreibt Elektra:

«Egal, ob nur ein paar Bytes am Tag aus dem Gewächshaus gefunkt oder viele Gigabyte auf sehr kurze Entfernung gestreamt werden sollen: 5G ist angeblich immer die beste Lösung. Am liebsten wäre es der Mobilfunkindustrie wohl, die Gesellschaft würde in allen Bereichen auf ihre 5G-Dienste vertrauen.»

Wenn etwas dermassen gut klingt, sollten alle Warnglocken läuten. Letztlich sind wir es, die für neue Technik bezahlen, als Konsumenten, Kunden und Steuerpflichtige.

Dass zu hohe Erwartungen geweckt werden, räumen übrigens selbst Leute ein, die vom 5G-Business massiv profitieren.

«Es ist etwas moderner, besser und schneller. Doch ob es das 5G-Netz wird, was sich viele erträumen, ist fraglich.»

Walter Haas, Huawei Deutschland, CTO

Es gibt neben 5G weitere Schlagwörter, mit denen uns die Marketing-Cracks eine komplett vernetzte Always-Online-Welt schmackhaft machen wollen. Wie etwa Cloud-Computing und das Internet der Dinge, kurz IoT. Das Ziel ist aus marktwirtschaflicher Perspektive völlig klar: Wir sollen noch stärker von Konzernen und ihren Produkten abhängig sein.

Was ganz sicher stimmt: 5G ist ein Bombengeschäft für die Telekommunikationsbranche, von Huawei über Swisscom bis zu unzähligen kleineren Firmen. Für die Mobilfunk-Provider ist 5G nicht nur die Gelegenheit, teure neue Smartphones und Abos zu verkaufen, sie können so auch die Kabelnetzbetreiber austricksen und noch mehr User-Daten sammeln.

Schliesslich ist daran zu erinnern, dass 5G die bestehende Infrastruktur nicht so schnell ersetzt, sondern die bestehenden Mobilfunk- und WLAN-Architekturen ergänzen soll.

Für die Industrie ist es eine Win-Win-Situation. Für die Umwelt leider nicht ...

Schlecht fürs Klima

«Laut Huawei verbraucht 5G weniger Energie», titelte Golem im Juli. Ende 2019 hiess es beim gleichen deutschen Techportal: «5G lässt Energiebedarf stark ansteigen». Dies sei das Fazit einer Studie zu stromhungrigen Rechenzentren.

Sicher ist, es gibt beunruhigende Prognosen, was den Stromverbrauch der neuen Mobilfunk-Technologie betrifft. Und die Aussagen variieren, je nach Perspektive und Akteur.

Huaweis Vorstandsvorsitzender sagt zu 5G:

«Wir müssen insgesamt weniger Energie verbrauchen, um mehr Daten zu übertragen und den Gesamtenergieverbrauch von Energiesystemen zu senken.»

Hui Cao

Dem hielt ein hochrangiger Vertreter von China Mobile, dem grössten Mobilfunk-Provider, entgegen:

«Um ein 5G-Netzwerk in China aufzubauen, sind dreimal so viele Basisstationen nötig wie bei 4G. Der Energiebedarf ist mindestens dreimal höher und die Basisstationen sind dreimal teurer als 4G.»

Zhengmao Li, China Mobile

Sicher ist: Wenn die neuen ultraschnellen «Datenautobahnen» da sind, werden sie auch befahren.

Die WOZ brachte es auf den Punkt:

Alle reden vom Klimawandel und dass die Wirtschaft nachhaltig umgebaut werden müsste. Gleichzeitig wird die Infrastruktur der Zukunft hochgezogen, ohne darüber nachzudenken, wie klimafeindlich sie wird. Hauptsache billig. Einmal gebaut, wird sie ihre Eigendynamik entfalten, die kaum mehr zu stoppen ist.

quelle: woz.ch

Eine absehbare Konsequenz des neuen 5G-Netzes besteht darin, dass die Konsumenten mehr Geräte schneller als je zuvor nutzen können – dadurch wird der Stromverbrauch weltweit mit Sicherheit steigen. Dieser Energieverbrauch ist heute einer der Hauptfaktoren für den Klimawandel.

Selbstkritisch muss sich die Generation Netflix (also jung, mittelalterlich und alt) fragen, warum wir trotz drohender Klimakatastrophe die Konsumgewohnheiten nicht anpassen? Warum schränken wir uns beim – zugegeben sehr bequemen – Streaming nicht ein, sondern wollen immer mehr?

4K-Filme im Tram? WTF!

Wo 5G drauf steht, ist manchmal 4G drin

Werden die kabellosen Netze überhaupt das halten, was uns die Marketing- und Werbeleute versprechen?

Böse ausgedrückt ist 5G in gewissen Anwendungsbereichen eine Mogelpackung. Weil es noch kein flächendeckendes Netz mit 5G-Antennen gibt, werden die von den Smartphones gesendeten Daten über 4G-Verbindungen übertragen.

Wesentliche Leistungssteigerungen gegenüber bisherigen Mobilfunknetzen sind bei 5G erst bei der Nutzung von Frequenzen über 6 GigaHertz (GHz) zu erwarten.

Das wird irgendwann in der Zukunft sein.

Das heisst allerdings nicht, dass wir wegen 5G kein WLAN mehr brauchen werden. Im Gegenteil ...

Wi-Fi 6 kann und bietet praktisch das Gleiche

Im digitalen Alltag müssen die kleinen, teuren 5G-Funkzellen mit der neusten WLAN-Generation konkurrieren, die Wi-Fi 6 genannt wird und langsam aber sicher Einzug hält.

Wi-Fi 6 ist bereits über Router verfügbar, die den neusten drahtlosen Datenübertragungs-Standard beherrschen. Und die Smartphone-Marktführer Samsung und Apple haben Wi-Fi 6 in ihre aktuellen Flaggschiff-Modelle integriert.

Bei näherer Betrachtung und insbesondere im Vergleich mit Wi-Fi 6 falle die angekündigte 5G-Technik-Revolution eher ernüchternd aus, konstatiert Elektra. Technisch seien die Unterschiede zwischen dem aktuellen Wi-Fi 6 und 5G viel kleiner, als man vermuten könnte.

Der Mobilfunk sei mit 5G im Begriff, das beim WLAN übliche Konzept der sehr kleinen, schnellen Funkzellen mit breiten Übertragungskanälen zu übernehmen – wenn auch mit sehr hohem technischen und finanziellen Aufwand.

Falsche Tempo-Versprechen

5G ist schnell. Sauschnell. Im besten Fall.

Aber «schnellstmöglich» wird es im Alltag selten geben. Die theoretische Höchstgeschwindigkeit für die Datenübertragung wird in der Praxis nur unter ganz bestimmten, funktechnisch optimalen Umständen erreicht. Dies gilt für WLAN-Verbindungen wie auch für das 5G-Netz. Dazu Elektra:

«Ist man mit einem Endgerät etwas weiter von der Basisstation entfernt, bleibt von den angekündigten sagenhaften Datenraten wegen der rasch abnehmenden Qualität der Übertragungsbedingungen nur ein Bruchteil übrig.»

Man muss also noch mehr Geld und Energie in die Infrastruktur stecken, um die Tempo-Versprechen zu halten.

5G ist «flächendeckend» Blödsinn, kann aber helfen, die Umwelt zu schonen

Auf dem Gelände von Unternehmen oder Forschungsinstituten machen lokale 5G-Netze durchaus Sinn, um mit gezielten Punkt-zu-Punkt-Verbindungen grosse Datenmengen ultraschnell und zuverlässig zu übertragen.

5G eignet sich auch für Grossveranstaltungen, weil die Organisatoren viel weniger Material herankarren müssen, um die TV-Übertragung und andere Streams zu gewährleisten.

Kann 5G die Welt der Sportveranstaltungen revolutionieren, wie die Swisscom vermutet? An den Olympischen Jugend-Winterspielen 2020 in Villars wurde die kabellose Zukunft schon mal getestet. Und das angeblich erfolgreich.

Fakt ist: Durch Betreiben eines Funknetzes kann auf ein aufwändiges kabelgebundendes System verzichtet werden und umweltbelastende Lastwagen-Transporte entfallen.

Wenn es weniger Material und Personal braucht, sind die Umweltauswirkungen kleiner, was nicht nur die Leute freut, die bezahlen müssen, sondern auch die Anwohner.

5G im Millimeter(wellen)-Bereich ist störungsanfällig

Jetzt wird es ziemlich technisch, lohnt sich aber, um bei Diskussionen mitreden zu können. 😉 Wie Elektra erklärt, ist das neue WLAN (Wi-Fi 6) eine sinnvolle Alternative.

Die Übertragungseigenschaften des exklusiv von 5G genutzten Frequenzbands liegen laut Elektra physikalisch zwischen den Frequenzbändern heutiger WLAN-Router, dem 2,4-GHz-WLAN-Band und dem 5-GHz-WLAN-Band.

5-GHz-WLAN weise ungünstigere physikalische Übertragungseigenschaften als 2,4-GHz-WLAN auf und reiche weniger weit, biete aber ein breiteres Frequenzband (für breitere Kanäle) und damit mehr Geschwindigkeit beim Surfen.

Abgesehen von diesen beiden populären WLAN-Frequenzbändern, die für drahtlose Netzwerke in Häusern und Wohnungen verwendet werden, gebe es auch noch das schnellere 60-GHz-WLAN. Allerdings sei dies nicht weit verbreitet, weil die entsprechenden Router viel mehr kosten.

Der zukünftige 5G-Millimeterbereich (das sind die Netze, die wirklich revolutionär sein sollen) liegt bei 28 GHz und hat eine Wellenlänge, die mit knapp über einem Zentimeter nur etwa doppelt so lang sei wie bei 60-GHz-WLAN.

Und jetzt kommt der grosse Haken, wie Elektra erklärt:

«Bereits Regen, Schnee und Nebel dämpfen oberhalb von 10 GHz stark. Regentropfen sind bei 1 cm Wellenlänge als störende Objekte nicht mehr zu vernachlässigen. Auch die Freifelddämpfung (Abschwächung der Signale über die Distanz, auch ohne störende Objekte) ist bei kürzeren Wellenlängen physikalisch bedingt grösser.»

Millimeterwellen-5G (mmWave) ist also störungsanfällig, was die Kosten für die Netze in die Höhe treibt und eine Vielzahl von Antennen erfordert. Da ist es wenig tröstlich, wenn diese Mini-Anlagen fürs Auge kaum sichtbar sind. Denn schon heute zeichnet sich ein Bewilligungskrieg ab ...

Hickhack statt Kooperation

Die konkurrierenden Provider, allen voran Marktführerin Swisscom, sowie Sunrise und Salt, liefern sich ein Wettrennen um das beste und schnellste 5G-Netz der Schweiz.

Meine Frage lautet:

Wenn wir annehmen, dass ein perfekt funktionierendes 5G-Netz unverzichtbar ist für den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes und die Kommunikationsbedürfnisse zukünftiger Generationen: Warum bauen dann die Provider nicht ein einziges 5G-Mobilfunknetz auf und teilen sich die Kosten für den Betrieb?

Infosperber kommentierte dazu:

«Statt dass ein politisch strikt kontrollierter, konzessionierter Anbieter mit Leistungsauftrag ein funktionierendes, flächendeckendes Netz aufbaut und betreibt, sollen nun nur um der Konkurrenz willen drei Anbieter nebeneinander drei 5G-Netze mit Zehntausenden neuer Antennen im ganzen Land installieren, die dann heftig um die Wette strahlen. Für Milliardenkosten – die sie dann natürlich wieder von ihren Kunden (von uns fast allen also) eintreiben müssen.»

quelle: infosperber.ch

Damit sind wir bei einer potenziellen 5G-Anwendung, die zurzeit noch in den Science-Fiction-Bereich gehört.

5G taugt nicht für Roboterautos

Ketzerische Frage von Elektra:

«Will man sich ernsthaft gerade beim autonomen Fahren von einer flächendeckenden Versorgung mit schnellen 5G-Mobilfunk-Basisstationen abhängig machen?»

Die 5G-Technik sei für Ad-hoc-Kommunikation zwischen Endgeräten kaum geeignet, betont die Hackerin.

Die Zukunft ist gläsern

Eine Warnung lässt sich aus der Argumentation der deutschen Hackerin auch an die Verantwortlichen ableiten, die in den Gemeinden und Kantonen über den Ausbau der Glasfaser-Netze entscheiden. Kernpunkt: Wer sich auf die Versprechen des Mobilfunks verlasse, spare am falschen Ende.

Wegen 5G gleich auf den weiteren Ausbau von Glasfaserleitungen in der letzten Meile zu verzichten, wäre extrem riskant. Nur die Glasfaser biete langfristig eine skalierbare Bandbreite, die mit dem Bedarf wachsen könne.

Das Funkspektrum hingegen existiere nur einmal. Bei einer lokalen Übernutzung der Mobilnetze würden sich die Anwendungen gegenseitig behindern, warnt Elektra.

Wir sollten alle Städte und möglichst viele Gemeinden mit Glasfaserleitungen erschliessen, erklärt Elektra:

«Die Menschen täten gut daran, auf einen flächendeckenden Ausbau mit Glasfaser zu bestehen. Wo die breitbandige Versorgung für die Mobilfunkindustrie ein Verlustgeschäft bleibt, werden sie sich ohnehin weiterhin mit WLAN selbst helfen müssen.»

Die Hackerin prognostiziert, dass auch mit dem 5G-Netzausbau Funklöcher bleiben werden und die versprochenen Datenraten und Reaktionszeiten (Latenzzeiten) trotz grosser Investitionen kaum einzuhalten seien. «Warum also nicht etwas mehr Eigeninitiative beim Netzausbau übernehmen?» Dafür biete sich WLAN an, egal in welcher Generation.

«Gäbe es mehr öffentlich zugängliche WLANs und hätte die Bevölkerung weniger Bedenken, ihre WLANs untereinander zu vernetzen und freizügiger zu teilen, träfe der Hype um 5G möglicherweise auf eine kritischere Öffentlichkeit.

Überall schnelles Internet per Glasfaser, das die Bevölkerung über ein vermaschtes WLAN teilt, dazu gut ausgebauten Mobilfunk in der Fläche ohne nennenswerte Funklöcher, der gern auch etwas kosten darf – das wäre doch etwas.»

Elektra

Blackout 👀

Schliesslich gilt es auch noch an ein Worst-Case-Szenario zu erinnern, das von vielen unterschätzt wird: ein flächendeckender Stromausfall, der ganze Landesteile lahmlegt.

Die Idee, wichtige Rundfunkwarnungen im Krisenfall nur noch über Mobilfunknetze zu verbreiten, hält die Hackerin angesichts der Mobilfunkversorgung in Deutschland für «abwegig». In der Schweiz ist die Netzabdeckung besser, aber die grundlegenden Gefahren und Risiken sind die gleichen.

Wie wir oben gesehen haben, sind 5G-Basisstationen stromhungrig: Bei einem Blackout falle das 5G-Netz nach wenigen Stunden aus, hält Elektra fest. Dann wäre es ohne analogen Rundfunk unmöglich, die Bevölkerung zu informieren.

Was ist sicher?

Risiken und Nebenwirkungen? Dafür haben wir dann auch noch später Zeit. Aber haben wir das wirklich?

Fakt ist, dass wir die gesundheitlichen Risiken einer neuen Technologie, die wir derzeit nicht zum Überleben brauchen, nicht einfach ausblenden können. Fakt ist auch:

«Möglicherweise krebserregend»: Dieses Video (englisch) geht auf die gesundheitlichen Bedenken anerkannter Experten ein

abspielen

Video: YouTube/Investigate Europe

Quellen

Zur Vertiefung empfohlene Lektüre:

Wer ist Elektra Wagenrad?

Corinna Aichele aka Elektra ist eine deutsche Hackerin, Buchautorin und unabhängige Expertin für digitale Datennetzwerke. Sie hat die Entwicklung der Mesh-Technologie für Community-WLANs bei Freifunk.net «aktiv mitgestaltet und hat den Einsatz der WiFi-Technologie auch in Bangladesh, Indien, Chile, Tanzania, Südafrika unterrichtet. Sie ist Autorin des Buches ‹Mesh› und Coautorin des Buches ‹Wireless Networking in the Developing World›, das unter der Creative-Commons Lizenz steht.

Elektra arbeitet als Software- und Hardwareentwicklerin. Sie hat «unter anderem den B.A.T.M.A.N. Routing-Algorithmus für Freifunk-Netze entwickelt. Ausserdem die Mesh-Potato, einen Wireless-Router für drahtlose Ad-Hoc-Netzwerke in Entwicklungs- und Schwellenländern.»
(Quelle: re-publica.com)

Hier erfährst du das Wichtigste zum «revolutionären» neuen WLAN:

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Die fünf ersten 5G-Smartphones im Überblick

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