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Bei geplanter Obsoleszenz ist das schnelle Veralten eines Produktes vom Hersteller geplant und vorgesehen. Bild: shutterstock

Schadensfall-Detektiv erklärt, warum geplante Obsoleszenz zu einem grösseren Problem wird

Die kurze Lebensdauer technischer Geräte ist meist keine böse Absicht. Doch die geplante Veralterung von Geräten dürfte künftig zu einem echten Problem werden.



Kaum ist die Garantie abgelaufen, gibt das Gerät den Geist auf. Zwar gab es in der Vergangenheit Fälle, in denen Hersteller ihren Geräten ein Ablaufdatum einbauten. Doch meist steckt hinter der kurzen Lebensdauer keine böse Absicht, sondern enormer Kostendruck, berichten die Forscher der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa).

Am Black Friday und Cyber Monday haben sich viele Konsumenten auf Schnäppchenjagd begeben und sich insbesondere auch mit neuen Modellen elektronischer Geräte eingedeckt. Womöglich als Ersatz für eines, das just nach Ablauf der Garantie den Geist aufgegeben hat, nicht mehr rund läuft oder immer langsamer reagiert.

Hinter der kurzen Lebensdauer steckt manchmal böse Absicht der Hersteller, um den Absatz von Produkten anzukurbeln. Meistens liegt die kurze Lebensdauer allerdings nicht an solch «geplanter Obsoleszenz», sondern am enormen Kostendruck und langen Lieferketten, ist Peter Jacob von der Forschungsanstalt Empa überzeugt.

Detektive für Schadensfälle

Mit seinem Team geht Jacob Schadensfällen auf den Grund und ermittelt die Ursachen. Keine einfache Aufgabe, da oft Dutzende verschiedene Zulieferer beteiligt sind und verschiedene Faktoren zusammenkommen können. Gerade bei Produkten mit hohen Stückzahlen kann es für kleinere Zulieferfirmen um die Existenz gehen, wenn ein Fehler nachweislich bei ihnen zu finden sei, schreibt die Empa. Jacobs Team dient in solchen Fällen als neutrale Anlaufstelle.

Ein grosses Problem liegt laut Jacob im Preisdruck bei der Herstellung elektronischer Geräte. Aufgrund der engen Kostenvorgaben werden Bauteile oft bis an ihre Grenzen belastet. Und halten entsprechend weniger lang. Weil die Bauteile oft sehr anwendungsspezifisch produziert werden, sind nach wenigen Jahren meist keine Ersatzteile mehr zu haben. Die Reparatur wird unmöglich, das Gerät landet im Elektronikschrott.

Rätselhafte Ausfälle

Das Empa-Team vom Zentrum für Elektronik und Zuverlässigkeitstechnik stösst aber durchaus auch auf echte Konstruktionsfehler, die allerdings alles andere als einfach auszumachen sind. So sahen sich die Forschenden beispielsweise mit dem Fall eines Fahrzeugtyps konfrontiert, der immer nach rund 10'000 Kilometern in der Werkstatt landete, aber seltsamerweise nur in Ländern ohne Tempolimit. Zudem trat der Defekt nach der Reparatur nie wieder auf.

Wie Detektive gingen die Empa-Forschenden dem Fall auf den Grund und bauten das Puzzle der Umstände zusammen, die zu dem Ausfall führten: Ein Teil der Motorsteuerungseinheit zwischen Gummischläuchen war ohne Erdung installiert worden. Bei Geschwindigkeiten über 150 km/h entstanden plötzlich hohe elektrostatische Spannungen am Gehäuse, die bei tieferem Tempo nicht auftraten. Schuld waren der extrem hohe Luftdurchfluss und dessen Verwirbelungen. Ohne Erdung konnte die hohe Spannung nicht abfliessen, erreichte die Steuereinheit und zerstörte diese.

Nach mehr als 10'000 Kilometern trat das Problem nicht mehr auf, weil sich dann genug Dreck und Staub auf den Schläuchen angesammelt hatte, dass diese elektrisch leitfähig wurden und als Erdung dienen konnten.

Wachsendes Problem wegen Software

Auch wenn es also meist an Kostendruck oder Konstruktionsfehlern liegt, gibt es geplante Obsoleszenz aber durchaus. Heute steckt oftmals Software dahinter, schrieb die Empa: Tintenstrahldrucker sind oft mit Chips ausgestattet, die das Drucken lahmlegen, sobald das Fülllevel der Patrone unter einen gewissen Schwellenwert fällt. Komplett aufbrauchen können Konsumenten die Tintenpatrone dadurch nicht.

Ein anderes Beispiel betrifft Smartphones: Eine Untersuchung der italienischen Wettbewerbsbehörde von 2018 kam zum Schluss, dass Software-Updates von Apple und Samsung die Leistung älterer Smartphones so stark verschlechterten, dass dies Konsumenten zum Kauf neuer Geräte drängte. Zudem drosselte Apple die Prozessoren der Smartphones bewusst, sobald der Akku einen gewissen Verschleiss zeigte. Beide Konzerne mussten eine Busse in Millionenhöhe zahlen und Verbesserungen umsetzen.

Die Software-bedingte Obsoleszenz dürfte sogar künftig zu einem noch grösseren Problem werden, schreibt die Empa: Im Zuge des sogenannten «Internet der Dinge» (IoT) werden Alltagsgegenstände mehr und mehr von Software-Updates abhängig. Ist die eingebaute Elektronik nicht mehr kompatibel mit dem neuesten Update, müssen dann noch funktionierende Geräte trotzdem ersetzt werden.

Hersteller vernetzen alle erdenklichen Geräte: So kann auch das Nutzungsverhalten besser überwacht werden.

Allerdings setzen Hersteller von Elektronik insbesondere auf eine andere Masche, um den Absatz ihrer Geräte anzukurbeln: Durch geschicktes Marketing legen viele Konsumenten wert darauf, auf dem neuesten Stand der Elektronik zu sein, egal ob das alte Gerät noch funktioniert oder nicht. Aktionstage wie der «Black Friday» tun ihr übriges.

(oli/sda)

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48Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kong 05.12.2019 21:28
    Highlight Highlight wenn wir uns schon mehr um die Umwelt bemühen möchten... da müsste man eben auch ansetzen
  • G.Raphe 05.12.2019 15:37
    Highlight Highlight Die Politiker sollten endlich die Garantie von 2 auf 8 Jahren erhöhen. Damit helfen wir auch der Umwelt
  • Franz v.A. 04.12.2019 19:58
    Highlight Highlight Es geht auch anders. Mein Motorola ist nun bald 15 Jahre alt. Das faszinierende daran, immer noch mit dem allerersten Akku. Ich muss es etwa alle 3 Tage aufladen. Funktioniert immer noch alles bestens. Allerdings, mehr als telephonieren oder SMS geht damit nicht :)
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 05.12.2019 11:46
      Highlight Highlight Dann bist du hoffentlich Kunde bei Sunrise.
    • Supermonkey 05.12.2019 17:00
      Highlight Highlight Gratuliere, das ist in der Tat wahnsinng faszinierend 😊
  • Matrixx 04.12.2019 15:45
    Highlight Highlight Als ehrenamtlicher Mitarbeiter in einem Repair-Cafe kenne ich das Problem sehr gut.
    Hinzu kommt noch, dass Geräte oftmals so konstruiert werden, dass man sie nicht aufmachen kann, um sie zu reparieren. Die meisten modernen Geräte wären nämlich reparierbar, wenn man sie aufkriegen würde (ausser es ist softwaretechnisch gesteuert).
  • EinePrieseR 04.12.2019 15:10
    Highlight Highlight Ich versuche so weit es geht Hersteller zu unterstützen, deren Geräte gute Qualität aufweisen, Bedienerfreundlich und lange reparierbar sind. Sind zwar oft teurer in der Anschaffung, langfristig glaub ich aber nicht, dass ich mehr als ander ausgebe, im Gegenteil. So oder so ersparrt es mir eine menge Ärger, denn ich hasse nichts mehr als schlechte Qualität. Ist doch schön wenn man lange freude an etwas haben kann. Meine Kinder müssen sich dafür immer mal wieder den Satz "So einen billigen Mist kaufe ich nicht" anhören..
    • Na_Ja 05.12.2019 10:38
      Highlight Highlight Ist bei Kleidern und Schuhen genau so. In der Anschaffung ist gute Qualität teurer, über längere Zeit gesehen wahrscheinlich fast günstiger. Billiges Zeug geht oft nach 10x tragen kaputt und muss ersetzt werden, am anderen kann man jahrelang Freude haben.
    • EinePrieseR 05.12.2019 12:35
      Highlight Highlight @Na_Ja: Absolut. Und bei guten Schuhen kann man die Sohle vom Schuhmacher auch mal erneuern lassen.. Finde es auch erschrekend wie viele Leute sich so billig zeugs wie Primark antun. War einmal in so einem Laden. Gekauft habe ich nichts. Anfassen hat gereicht um zu wissen: billig ist da vor allem die Qualität.
  • Dominik Treier 04.12.2019 14:24
    Highlight Highlight Ist ein immer grösseres Problem. Gerade bei Elektronik sind die Hersteller gar nicht daran interessiert das Gerät so zu bauen, dass es auch der zukünftigen Softwareentwicklung einigermassen standhalten kann oder im Zweifel eine Aufrüstung möglich wäre, besonders wenn die Elektronik eigentlich nur eine Zusatzfunktion wäre und selbst wenn bieten sie diese gar nicht an. Ganz grässlich bei Autos... Die Navi- und Infotaimentsysteme sind nach 3-5 Jahren meist heillos veraltet und selbst Kartenupdates kosten Unsummen, nachrüsten unmöglich, nur damit die Leute neue Autos kaufen!
    • bebby 05.12.2019 06:37
      Highlight Highlight Letzteres lässt sich allerdings leicht umgehen, in dem man das Navi des Smartphones verwendet, machen die Taxifahrer ja auch.
    • EinePrieseR 05.12.2019 12:39
      Highlight Highlight Das muss nicht sein. Mein VW Touran ist 15 Jahre alt und es gibt seit Jahren keine Karten updates mehr fürs Navi. Also habe ich einfach ein neues Radiosystem eingebaut mit Carplay etc. Muss also nicht gleich ein neues Auto sein.
  • Ichsagstrotzdem 04.12.2019 14:04
    Highlight Highlight Das mit den Updates für jeden erdenklichen Mist wird zum Problem werden. Sobald man ein Gerät wegwerfen muss, wenn es keine Updates mehr gibt.
  • Randen 04.12.2019 13:32
    Highlight Highlight Apple hat ein Interesse daran, dass die Geräte lange funktionieren. Die Akku Vorwürfe sind nicht berechtigt! Sobald der Akku unter ein gewisses Level fällt wird die Leistung gedrosselt. So läuft das Gerät weiter problemlos. Sonst würde es öfters zu einem Neustart kommen. Apple hätte das von Anfang an irgendwo sichtbar machen sollen. Das war sicher ein Fehler. Aber jetzt kann man kontrollieren und bei Bedarf den Akku auswechseln lassen. OS Updates gibt es länger als bei anderen und seit iOS 12 wurde die Leistung älterer Geräte stark verbessert.
    • El Vals del Obrero 04.12.2019 16:26
      Highlight Highlight Und warum muss man dann den Akku auswechseln *lassen* und kann das nicht mehr selber tun?

      (Betrifft natürlich noch viele andere als nur Apple)
    • Randen 04.12.2019 16:55
      Highlight Highlight @Obero Weil er fest verbaut ist und das war er schon immer. Trotz ganz offensichtlichem Nachteil (Ich weiss, dass es Blitze hageln wird) überwiegen insgesamt die Vorteile eines fest verbauten Akkus. Design, Wasser und Staubdicht, Stabilität, Akku wird fachgerecht entsorgt, Gefahr dass man einen billigen Schrott Akku einbaut ist weniger gross und dadurch verbessert sich die Sicherheit.
    • Geysir 04.12.2019 17:09
      Highlight Highlight Ich glaube apple hat dies sogar zugegeben vor gericht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Andre Buchheim 04.12.2019 13:26
    Highlight Highlight Sowas wie Black friday verbieten, ordentliche Qualitäts- und Umweltstandarts festlegen, überall ordentliche Löhne zahlen und Menschenrechte achten. Dabei fällt mir ein, hat unser Planet nicht auch Rechte?
    Wie auch immer, hier wäre die Politik gefragt, aber dazu müsste sie sich das Primat vor der Wirtschaft wieder erkämpfen, im Moment wird da eher gekuscht. Solange wir in einer Lobbykratie leben, wird daraus wohl nichts.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 05.12.2019 11:54
      Highlight Highlight Dieses "...überall ordentliche Löhne zahlen..." fördert den Konsum. Ist also aus Umweltgründen völlig kontraproduktiv.

      Zielführend wäre: Überall so wenig Lohn zu zahlen, damit man gerade so über die Runden kommt und sich ein paar Kartoffeln und Reiskörner leisten kann.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 05.12.2019 11:59
      Highlight Highlight Recht, übrigens, ist ein juristischer Begriff. Der Planet kann weder eine Anzeige machen noch vor Gericht erscheinen. Daher hat er keine Rechte. Dafür müsste es zuerst ein gültiges Planetenrecht, analog dem Menschenrecht, und dann einen menschlichen Stellvertreter geben. Wenn's dies dann gibt, könntest du dich ja als Erd-Anwalt etablieren und überall alle Staaten verklagen. Danach lochen wir sie alle ein. Wir müssen die dann aus Platzgründen wohl in den Pinatubo schmeissen oder so.
  • DarkEnergie 04.12.2019 13:18
    Highlight Highlight Nicht alles wurde erwähnt, auch die Energieeffiz ist Teil des Problems. Das einsparen von Energie geht auf Kosten der Haltbarkeit. Die Bauteile müssen immer kleiner und leichter sein, damit der Energieverbrauch reduziert werden kann. Dadurch sinkt auch Lebensdauer der Elemente, sie müssen früher ersetzt werden oder eine Reparatur ist öfters notwendig (letzteres z. Bsp. Haushaltsgeräte).
  • Sam1984 04.12.2019 13:16
    Highlight Highlight Wer IoT Geräte kauft ist selber schuld.

    Keep things simple. Ein Gerät, welches nicht zwingend Internet Zugang haben muss, sollte nicht ans Internet angeschlossen sein (jedes Gerät mit Internetanschluss ist ein zusätzliches Sicherheitsrisiko). Ist zwar nicht so cool wie ein durch-digitalisiertes Smart Home, aber dafür hat man viel weniger Probleme wenn das Internet mal ausfällt oder der Hersteller von Smart Devices seine Server abstellt.

    • saukaibli 04.12.2019 13:36
      Highlight Highlight Ja aber sorry, wie willst du denn vernünftig Zähne putzen, wenn deine Zahnbürste nicht am Internetz hängt?
    • Xiakit 04.12.2019 15:57
      Highlight Highlight Das geht schon, ich empfehle da alle Geräte die unbedingt mit der Cloud quatschen wollen, in ein separates Netzwerk zu hängen (fast jeder Router hat die Funktion für ein Gäste Netzwerk). Anschliessend nur Geräte kaufen, die auch lokal betrieben werden können und nicht zwingend die Cloud brauchen oder Opensource sind.

      Gute Beispiele dafür:
      -Shelly 1 / 1PM
      -MyStrom
    • El Vals del Obrero 04.12.2019 16:35
      Highlight Highlight Ja, wenn man herausfindet, dass ein anderes Schwingungsmuster für die Zähne besser ist, will man doch auch davon profitieren.

      Oder etwa das Feature, dass die Zahnbürstenbewegungen genau zum Rhythmus des Liedes im Radio passen, wie will man das ohne Internetverbindung hinkriegen?

      Oder wie will man seine Zahnputzseinstellungen bei Bedarf auf ein neues Gerät syncen ohne Internetverbindung?

      Und es ist ja verständlich, dass der Softwarehersteller sich vor Raubkopien schützen will, deshalb braucht es natürlich einen DRM-Server für die Zahnbürste.
  • SpoonerStreet 04.12.2019 13:02
    Highlight Highlight Die Hersteller von Glühbirnen waren die Erfinder der geplanten Obsoleszent. Damals um 1880 wurde das erste mal festgelegt wie lange so eine Birne glühen darf. So entstand auch das erste Kartell. Denn die Hersteller einigten sich darauf, dass alle Birnen in etwa gleich lange glühen müssen.
    • Dominik Treier 04.12.2019 14:27
      Highlight Highlight Weiss nicht warum das Geblitzt wird, ist nachgewiesen und war damals sogar legal machbar so ein Kartell!
      Im Übrigen hat in den 80ern mal jemand eine Glühbirne mit 100 Jahren also 300000 Stunden statt 3000 erfunden.... Auf dem Weg zur Einweihung seiner ersten Fabrik ist sein Kleinflugzeug abgestürzt...
    • SpoonerStreet 04.12.2019 15:11
      Highlight Highlight @Dominik Treier
      den Zündkerzen wurden wohl auch 100 Jahre zugesprochen, hielten aber halt trotzdem nur 10 Jahre ;)
    • El Vals del Obrero 04.12.2019 16:39
      Highlight Highlight @Dominik Treier:
      Es tönt halt sehr verschwörungstheoretisch und ist technisch nicht ganz so einfach vorstellbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 04.12.2019 12:21
    Highlight Highlight Bald muss man schon froh sein, wenn die WC-Spülung noch ohne Zwangs-Apps, Onlinekonto und Internetverbindung und Updates funktioniert.
    • *sharky* 04.12.2019 18:41
      Highlight Highlight Hauptsache Du bist für die Hard- und Software-UpDates noch selbst zuständig... kein Scheiss Mann... ;)
  • Zing1973 04.12.2019 12:05
    Highlight Highlight Was mir beim lesen des Artikels sofort in den Sinn kam, ist der enorme Sondermüll an Elektronikabfall der dann die sonst schon belastete Umwelt noch mehr denn je in die Knie zwingt 🙁🙁
  • Jaspar Stupan 04.12.2019 11:45
    • You will not be able to use your remote control. 04.12.2019 15:27
      Highlight Highlight Nein, das war ein Softwarebug, der auch behoben wurde. Die Garantie war noch nicht abgelaufen.
    • Jaspar Stupan 04.12.2019 16:09
      Highlight Highlight Genau und wieso genau ist da ein Zähler drin?
    • foobar 04.12.2019 22:16
      Highlight Highlight Der zählt die Betriebstunden. Problem der Speicherbereich wurde zu klein bemessen, es kommt zum Pufferüberlauf, festplatte tot. Keine Bosheit vermuten wo Dummheit am Werk ist.
  • so war es doch nicht gemeint 04.12.2019 11:45
    Highlight Highlight Förderung der Wegwerfmentalität pur.
    • saukaibli 04.12.2019 13:41
      Highlight Highlight Nur so funktioniert der Kapitalismus. Traurigerweise sind schon Firmen Konkurs gegangen, weil sie zu gute Qualität produzierten. Entweder es muss kaputt gehen oder man braucht fantastische neue Features wie z.B. 3D-Fernseher, damit die Leute ständig Neues kaufen. Wenn aber ein Produkt einfach mal zehn oder mehr Jahre läuft, kann eine Firma ja kaum wachsen und somit können die Aktionäre nur wenig verdienen. Stell dir vor Samsung würde nur solche Mikrowellen herstellen, wie die, die seit ca. 25 Jahren bei mir in der Küche steht, die wären längst pleite.
    • bebby 05.12.2019 06:52
      Highlight Highlight Waschmaschinen und Trockner sind im Vergleich zu Smartphones effektiv nicht sehr profitabel, weil kaum innovationen kommen, die den Kunden interessieren. Und deshalb halten die auch nicht mehr lange und Ersatzteile werden auch immer weniger produziert.

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