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US-Polizei untersucht weiteren tödlichen Tesla-Unfall



Die kalifornische Autobahnpolizei untersucht einen tödlichen Unfall mit einem Tesla-Fahrzeug. Die California Highway Patrol teilte mit, das Fahrzeug sei in einen umgestürzten Lastwagen gerast.

Der 35-jährige Fahrer sei dabei getötet worden. Der Lastwagenfahrer und ein Helfer wurden schwer verletzt. Die Behörde teilte nicht mit, ob der Autopilot des Tesla eingeschaltet war.

Sie untersucht zur Zeit 24 Unfälle, in die Tesla-Fahrzeuge mit eingeschaltetem Autopilot verwickelt waren. Tesla konnte bisher noch nicht für eine Stellungnahme erreicht werden.

Ein TV-Bericht zum Unfall:

Fünf Minuten vor dem tödlichem Crash war ein Lastwagen auf der Autobahn umgekippt und blockierte zwei Fahrspuren, zitiert Reuters aus dem Polizeibericht. Ein 50-jähriger LKW-Fahrer und ein 30-jähriger Autofahrer, die anhielten, um dem Verunfallten zu helfen, erlitten schwere Verletzungen, als der 35-jährige Tesla-Fahrer offenbar mit hohem Tempo ins umgestürzte Fahrzeug prallte und ums Leben kam.

Neue Autopilot-Software

Tesla-Chef Elon Musk hat immer wieder betont, dass ein Tesla, der mit Autopilot betrieben wird, sicherer sei als ein Auto, das nur von einem menschlichen Fahrer gesteuert wird.

Beim Autopilot handelt es sich nicht um vollautonomes Fahren, sondern um ein Assistenzsystem, bei dem der Lenker die Hände in der Nähe des Lenkrades halten muss, um jederzeit eingreifen zu können. Lenkung, Bremsen und Geschwindigkeitskontrolle erfolgen teilweise automatisiert.

In den USA haben seit vergangenem Oktober wenige Tesla-Besitzer die Gelegenheit erhalten, die neueste Autopilot-Software mit der Bezeichnung FSD (Full Self Driving) als Beta-Version zu testen. Inzwischen seien es laut CEO Elon Musk einige tausend Kunden, wie US-Medien kürzlich berichteten. In Europa ist die FSD-Software noch nicht verfügbar.

Der Start einer grösser angelegten Testphase hänge laut Musk davon ab, wie der jetzige Durchlauf funktioniere, liess der Tesla-Chef via Twitter verlauten. Er wäre jedoch überrascht, wenn eine grosse Beta-Phase später als Juni 2021 starte.

(dsc/sda/reuters)

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