Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this March 15, 2017, file photo, a sign marks a pick-up point for the Uber car service at LaGuardia Airport in New York. Drivers for the ride-hailing company Uber are frustrated over a glitch that is keeping them from being paid immediately. The Mercury News of San Jose reports San Francisco-based Uber was still working on Saturday, Sept. 15, 2018, to fix a problem that was reported Friday. An Uber spokesperson said the company has identified an issue with a feature that allows drivers to cash out on rides immediately. (AP Photo/Seth Wenig, File)

Uber-Haltestelle in New York: Das Unternehmen informierte betroffene Kunden nicht über einen Datendiebstahl. Bild: AP

Uber muss Rekordstrafe bezahlen, wegen gestohlener Passagier-Daten



Dem US-Fahrdienstvermittler Uber kommt ein verschwiegenes Datenleck teuer zu stehen. Im Rahmen eines Vergleichs mit US-Behörden habe das Unternehmen eine Strafe in Höhe von 148 Millionen Dollar akzeptiert. Dies teilte New Yorks Generalstaatsanwältin Barbara Underwood am Mittwoch (Ortszeit) mit. Sie tat dies stellvertretend für alle 50 US-Bundesstaaten und den Regierungsbezirk District of Columbia.

Es handle sich um das bisher höchste Bussgeld, das in einem solchen Fall verhängt wurde. Uber seien zudem weitere Massnahmen zur Verbesserung der Datensicherheit auferlegt worden – etwa ein Integritätsprogramm und die Verpflichtung zu externen Prüfern.

Daten von 50 Millionen Fahrgästen erbeutet

Uber hatte im November 2017 eingeräumt, seit Oktober 2016 einen Cyberangriff verschwiegen zu haben, bei dem Hacker Daten zu rund 50 Millionen Fahrgästen und 7 Millionen Fahrern erbeutet hatten. Statt Betroffene und Behörden zu informieren, hatte Uber den Hackern 100'000 Dollar gezahlt und darauf vertraut, dass sie die Daten vernichten.

«Dieser Rekordvergleich sendet eine klare Botschaft: Wir haben null Toleranz für diejenigen, die das Gesetz umgehen und Verbraucher- und Mitarbeiterdaten gefährden», verkündete Underwood. Uber zeigte sich in einem Statement zufrieden, eine Einigung mit den Staatsanwaltschaften erreicht zu haben.

(dsc/sda/dpa)

Die Uber-Gesellschaft

3000 Meldungen zu sexueller Gewalt bei Uber – auch in der Schweiz

Link zum Artikel

Nach Lizenz-Entzug in London: Jetzt wird der Boden für Uber auch in der Schweiz heiss

Link zum Artikel

Uber-Chef über Vorwürfe: «Gibt es keine Alternative, können wir hier nicht mehr operieren»

Link zum Artikel

So viel verdienen Schweizer Uber-Fahrer

Link zum Artikel

Kanton Genf verbietet Uber – «Sie müssen ihre Fahrer per sofort anstellen»

Link zum Artikel

Die uberisierte Gesellschaft

Link zum Artikel

Bald ist jedes vierte Auto ein Elektromobil – und steuert sich selbst

Link zum Artikel

Teilen tönt gut – aber die Sharing Economy ist keine Kuschel-Wirtschaft

Link zum Artikel

Ein Uber für alle: So lassen sich die Verkehrsprobleme der Schweiz lösen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Wie Kinder ihre Eltern vor dem Verschwörungswahn retten wollen

In einem Online-Forum geben sich Angehörige Tipps, wie sie ihre Liebsten vom Verschwörungswahn wegbringen.

Wenn die eigenen Kinder eine Internetsperre für die Eltern verhängen, dann klingt das nach verkehrter Welt. Doch über solche und ähnliche Tricks diskutieren derzeit viele Jugendliche auf der Social-Media-Plattform Reddit. In der Gruppe «QAnonCasualties» tauschen sich über 100'000 Mitglieder darüber aus, was sie gegen den Verschwörungswahn ihrer Eltern tun können. Insbesondere wenn sie den Mythen der QAnon-Bewegung verfallen sind.

Die QAnon-Gläubigen sind davon überzeugt, dass es eine …

Artikel lesen
Link zum Artikel