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retro windows 95

So sah das aus, als Microsoft 1995 Windows 95 in die Läden brachte.

«Start Me Up»: Wie Windows 95 vor 25 Jahren den PC-Boom auslöste

Am 24. August 1995 erschien Windows 95. Es begründete die Windows-9x-Reihe und löste in den folgenden Jahren einen PC-Boom aus.



Besonders sicher und stabil war Windows 95 nicht gerade. Doch die neue Optik und viele Verbesserungen in dem Betriebssystem machten es leichter, am PC zu arbeiten und zu spielen. Bill Gates schwärmt auch 25 Jahre danach vom «Meilenstein in der Microsoft-Geschichte».

«Start Me Up»: Die Rolling Stones prägten den Sound der Vorstellung des Microsoft-Betriebssystems Windows 95 vor 25 Jahren. Firmengründer Bill Gates hatte damals drei Millionen Dollar locker gemacht, um die Nutzungsrechte des Songs für die Premierenfeier am 24. August und spätere TV-Spots zu besorgen.

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TV-Werbung für Windows 95, inklusive legendärem Start-Sound. Video: YouTube/LegoJKL

Zur Präsentation der Software wurde TV-Star Jay Leno aus Los Angeles eingeflogen. 2500 Gäste feierten in riesigen Festzelten auf dem Firmencampus in Redmond bei Seattle ausgelassen die neue Software. In New York wurde in der Nacht das Empire State Building in den Farben von Windows angestrahlt. So etwas hatte die Branche noch nie gesehen.

Bill Gates, Steve Ballmer und Co. feiern den Windows-95-Launch 🙈

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«Me and the boys releasing an operating system.» Video: YouTube/TheHirnheiner

Windows 95 wurde als Weltneuheit gefeiert. Allerdings steckte unter der Haube noch viel alte Technik: Um die Besitzer von 16-Bit-Programmen für die ersten Windows-Versionen und antiquierter Software für das erste Microsoft-Betriebssystem MS-DOS nicht auszuschliessen, hatten sich Gates und seine Mitstreiter gegen einen radikalen Neuanfang entschieden.

Diese Entscheidung führte dann aber auch dazu, dass Windows 95 sich immer wieder mal mit einem Absturz verabschiedete. Das wurde später mit Windows XP weitgehend ausgebügelt.

Neue grafische Oberfläche

Bild

Viel überzeugender war die neue Optik: Das Microsoft-System brachte eine neue grafische Oberfläche mit, die sich an den Dokumenten orientierte. Die Schreibtisch-Metapher kam zwar den Besitzern eines Apple Macintosh irgendwie bekannt vor, für die meisten PC-Benutzer bot Windows 95 jedoch eine echte Premiere. «Windows 95 war ein grosser Meilenstein für das Unternehmen», sagte Gates 2018 in einem «Wired»-Video.

Gates räumt dabei freimütig ein, dass die grafische Benutzeroberfläche nicht von Microsoft erfunden wurde. Allerdings sieht er auch nicht Apple als Erfinder, sondern ein legendäres kalifornisches Forschungsinstitut. «Die grafische Benutzerschnittstelle ist im Xerox PARC erfunden worden, für einige sehr teure Maschinen, die nur in geringen Stückzahlen verkauft wurden.»

1985 erschien Windows 1.0: Vom Urwindows bis Windows 10

Tatsächlich hatten sich Apple-Mitbegründer Steve Jobs und sein Team für die Programmierung der Oberflächen der Apple-Computer Lisa (1983) und Macintosh (1984) bei mehreren Besuchen im Xerox PARC inspirieren lassen. Der Xerox-Konzern in New York bekam dafür lukrative Aktien-Optionen vor dem Apple-Börsengang. Gates und seine Entwickler lösten dagegen nie ein Eintrittsticket für einen Besuch der Labore vom Xerox PARC.

Über dieses Thema reden sich heute nur noch einige Nerds und Computer-Historiker die Köpfe heiss. Xerox liess damals eine historische Chance verstreichen. Und Microsoft profitierte davon.

Dateien auf dem Schreibtisch

Windows 95 entfachte einen Upgrade-Boom, denn im Vergleich zum Kommando-Zeilensystem MS-DOS und den ersten Windows-Versionen sah das neue Betriebssystem so viel besser aus und war auch einfacher zu bedienen. Es warf auch die lästige Längenbeschränkung für Dateinamen auf acht plus drei Zeichen über Bord (BEISPIEL.TXT).

Und man konnte auch wie beim Mac die Dateien auf dem virtuellen Schreibtisch (Desktop) ablegen. Gelöschte Dateien landeten in einem Papierkorb und konnten vor dem endgültigen Löschen auch wieder daraus entnommen werden.

FILE - In this Aug. 24, 1995, file photo, Microsoft Chairman Bill Gates sits on stage during a video portion of the Windows 95 Launch Event  on the company's campus in Redmond, Wash. One of the biggest changes with Windows 8 is the disappearance of the familiar start button at the lower left corner of the screen. There will be a new screen filled with a colorful array of tiles, each leading to a different application, task or collection of files. (AP Photo/File)

Bild: AP

Einen eigenen Akzent setzte Microsoft mit dem Start-Menü, auch wenn einige Anwender nicht verstehen konnten, warum man auch zum «Beenden» auf «Start» klicken musste. Das Festhalten am Start-Menü über viele Jahre war später auch dafür mitverantwortlich, dass sich die Windows-Variante für Smartphones nicht durchsetzen konnte.

Auf den kleinen Bildschirmen funktionierte das Konzept des Start-Knopfes nicht. Als Microsoft sich 2010 endlich davon verabschiedete, war der Siegeslauf von Android und dem iPhone schon nicht mehr aufzuhalten.

Windows 95 war ein Verkaufserfolg

Vor 25 Jahren war die Windows-95-Euphorie aber ungebrochen: Allein in den ersten sieben Wochen verkaufte Microsoft sieben Millionen Exemplare. Innerhalb eines Jahres waren es 40 Millionen. Damit holte Gates den Personal Computer aus der Nerd-Ecke und kam seiner Vision «Ein PC auf jedem Schreibtisch» einen entscheidenden Schritt näher.

1995 wurden weltweit erst gut 60 Millionen Computer verkauft. Zehn Jahre später überschritt die Zahl der verkauften PCs weltweit erstmals die Schwelle von 200 Millionen, Microsoft hielt damals einen Marktanteil von über 95 Prozent.

Seinen Höhepunkt erlebte der PC-Markt 2011 mit 365 Millionen verkauften Geräten. Seitdem zeigt die Kurve deutlich nach unten, weil bei vielen Menschen das Smartphone oder ein Tablet-Computer die Funktion des PCs übernommen hat.

Internet verschlafen

Komplett falsch schätzte Gates damals den Online-Markt ein. Zu Beginn wurde Windows 95 sogar ohne Webbrowser verkauft, obwohl der britische Wissenschaftler Tim Berners-Lee das Web bereits fünf Jahre zuvor erfunden hatte und der populäre Mosaic-Browser auch schon seit 1993 verfügbar war. Erst im «Plus!»-Paket gab es einen Browser dazu.

Gates glaubte damals noch an den Erfolg proprietärer Online-Dienste wie Compuserve oder AOL und stattete sein Windows mit dem Microsoft-Gegenstück MSN aus. Diese geschlossenen Onlinedienste versuchten, die Nutzer in einem abgeschotteten Bereich zu halten, der vom offenen Web aus nicht erreichbar war. Erst als der Mosaic-Nachfolger Netscape den Markt überrannte, erkannte Gates die Herausforderung.

Immerhin reagierte der Microsoft-Chef schnell: Vier Monate nach der Premiere von Windows 95 änderte Gates seinen Online-Kurs um 180 Grad. Er wählte in einem Workshop dazu einen aussergewöhnlichen historischen Vergleich, um die neue Strategie zu verdeutlichen. Am Jahrestag des Überfalls Japans auf Pearl Harbor erinnerte er an den Kommentar des japanischen Admirals Yamamoto, «er fürchte, sie hätten (mit dem Überfall) einen schlafenden Giganten geweckt».

Die neue Ansage von Gates lautete: «Heute ist das Internet die treibende Kraft bei allen Verbesserungen, die wir bei all unseren klassischen Produkten vornehmen.» Microsoft verstrickte sich nach dieser Ansage in einen schmutzigen «Browserkrieg».

Jennifer Aniston und Matthew Perry erklären Windows 95

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Video: YouTube/Arcade Punks

Kampf gegen Netscape

Der Kampf gegen Netscape hätte fast zur Aufspaltung des Konzerns geführt, weil sich die Aufsichtsbehörden an Microsofts Geschäftspraktik störten, den Browser Internet Explorer mit Windows zu bündeln. Zum Schluss blieb Netscape auf der Strecke.

Inzwischen spielt der Browsermarkt nur noch eine untergeordnete Rolle. Hier versucht Microsoft mit einem runderneuerten Browser Edge den x-ten Anlauf eines Comebacks gegen Google Chrome. Im Kampf um die Erlöse aus dem Netz steht Microsoft dennoch inzwischen auf der Siegerseite. Das Cloud-Geschäft mit Microsoft Azure und Microsoft 365 hat inzwischen die Erlöse mit Windows weit abgehängt. (oli/sda/awp/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • -thomi- 24.08.2020 19:41
    Highlight Highlight Also all die Funktionen hatte man schon mit Win 3.11. 95 hatte ein paar nerdige Gadgets wie die Taskleiste, wo man nette Programme reinladen konnte. Und auch heute noch gibts unter Win 32 bit programme für den Fall, dass alte Software halt einfach keine 64 bit adressieren möchte. Nennt man Rückwärtskompatibilität (und ja, damit beruflich zu kämpfen, ist Sch*****). Habe in dieser Zeit auf Linux gewechselt und nun seit Studium auf MacOS. Schritt nie bereut, Windows kann ich aber auch noch wenn ich muss ;-) Office ist für mich das Star-Produkt von Microsoft.
  • Carry62 24.08.2020 14:03
    Highlight Highlight Übrigens... Win 95 war auch noch nicht wirklich stabil anfangs der 2000er mit ME...
    Wer könnte das besser beurteilen als Ellen Feiss mit ihrem Mac und gutem Dope 😜
    Das war übrigens ein offizieller Trailer von Apple 😳

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  • Carry62 24.08.2020 13:53
    Highlight Highlight Für alle, welche von Win95 schwärmen und Apple hassen...
    DAS hat Euer «Idol» damals ausgesagt:

    Play Icon
  • Digichr 24.08.2020 13:20
    Highlight Highlight Konnte die "Ur" Version von Windows 95 überhaupt TCP-IP? Da musste man sich doch etwas nachinstallieren. Oder träume ich?
    • Ueli der Knecht 24.08.2020 14:07
      Highlight Highlight TCP/IP war dabei, man musste es aber konfigurieren. Es war aber kein Browser dabei.

      Die meisten Internet-Provider lieferten damals eine Installations-Diskette (so komische Plastikdinger), welche das TCP/IP und das Modem (PPP) konfigurierte, und einen Netscape- oder Mosaic-Browser mit installierte.
    • Digichr 24.08.2020 14:22
      Highlight Highlight Netscape 1.1N - und der nächste konnte dann mit Frames umgehen! Oh Gott! Wir beide sind alt Ueli
  • El Vals del Obrero 24.08.2020 12:50
    Highlight Highlight Aber auch noch heute erliegen Hersteller der "geschlossenen Welten"-Versuchung.

    Siehe etwa bei den Streaming-Diensten oder beim Apple-Universum. Oder Kaffee-Kapseln usw.

    Wahrscheinlich ist der Unterschied, dass es heute genug Konsumenten gibt, die das mitmachen oder gar toll finden "Ich habe etwas exklusives, ich bin so ein VIP!".
    • Ueli der Knecht 24.08.2020 14:12
      Highlight Highlight Grundsätzlich sollten solche proprietären Systeme verboten werden, weil sie Wettbewerbsverzerrent sind, und somit die Regeln des freien und fairen Marktes aushebeln.

      Das heisst, Hardware-Lieferanten dürfen nicht selbst auch die Software für ihre Geräte liefern, sondern jeder beliebigen Firma (auch zB. Tochterfirmen) erlauben, Software für ihre Hardware zu produzieren. Die Schnittstellen müssen transparent sein, und kein Softwarelieferant darf benachteiligt werden.

      Oder darf zwar die Kapsel-Kaffeemaschine patentiert werden, aber nicht die Kapseln, die dann jeder herstellen darf.
    • El Vals del Obrero 24.08.2020 19:32
      Highlight Highlight Das wäre vielleicht auch übertrieben. Aber eine Regelung, die es Hardware-Herstellern untersagt, die Installation von anderer Software zu verhindern oder zu erschweren und transparente Schnittstellen zu haben wäre sehr begrüssenswert.

      Und Kaffeekapseln finde ich, neben Flaschenwasser in Gebieten mit funktionierender Trinkwasserversorgung, ohnehin einer der dümmsten und unnötigsten und dekadentesten Erfindungen der Menschheit (wenn man von Atombomben etc. absieht).

      Wenn Menschen freiwillig Marketingopfer sein wollen, ist das gar nicht so einfach zu verhindern.
    • El Vals del Obrero 24.08.2020 19:38
      Highlight Highlight Wir sind uns ja fast einig. Ich würde es nur den Herstellern noch zugestehen, eigene Software standardmässig zu installieren und es so zu vermarkten. Nur dürfte andere Software eben nicht per Prinzip ausgeschlossen werden.

      Und das war bei Microsoft ja lange auch gar kein Problem, da sie lange selbst nicht Hardware-Hersteller waren (abgesehen von "dummen" Mäusen und Tastaturen) und selber darauf angewiesen waren, dass ihr Betriebssystem auf Hardware von Drittherstellern installiert werden konnte.
  • Carry62 24.08.2020 12:26
    Highlight Highlight Wenn ich mir da die Menge der Blitze sehe, bin ich ein bisschen erstaunt...
    Einige hier sind wohl schlicht und einfach zu jung (ist kein Vorwurf 😉)... die haben das einfach nicht erlebt... Viele wurden erst auf Apple aufmerksam mit dem iPod oder dem iPhone...

    Die Mac Benutzeroberfläche gab es 23 Jahre vor dem ersten iPhone und 11 Jahre vor Win95... und in der IT sind das lange Zeiträume
  • Piwi 24.08.2020 11:09
    Highlight Highlight Die grafische Benutzeroberfläche wurde weder von Microsoft, Apple noch Xerox PARC erfunden, sondern hat ihren Ursprung in der "Mother of all Demos", die Douglas Engelbart 1968 vorgestellt hat.

    Unter anderem wurden dort als Konzept die Maus, Fenster, Word Processor, Hypertext mit Links, Copy-Paste, Echtzeit-Kollaboration über's Arpanet (Vorläufer des Internet) und Videokonferenz vorgestellt.
    Ziemlich beeindruckend und visionär.

    Die Videoaufnahme davon kann man sich bei Youtube anschauen.
    • Ueli der Knecht 24.08.2020 13:21
      Highlight Highlight Man kann übrigens in watsons Kommentaren auch Youtube-Videos dazulinken.

      Doug Engelbart würde sich vermutlich im Grab umdrehen, wenn er sähe, was aus den ursprünglichen Ideen der 68er-Generation schliesslich wurde, bzw. wie diese Technologien zu Massenüberwachung, Ungleichheiten, sozialen Spannungen, Massen-Manipulationen, und schliesslich sogar zum Tod der Wahrheit führten.

      Lustig finde ich, dass Doug den Cursor damals noch Bug nannte.
      Play Icon
  • Berberis 24.08.2020 10:54
    Highlight Highlight Meine Erinnerungen an Windows 95:
    Benutzer Bild
    • Miimiip! aka Roadrunn_er 24.08.2020 19:54
      Highlight Highlight @izak
      Meine Lieblings Meldung wenn man ein Modem angeschlossen hat. ‚Gehen sie ins Internet und laden sie sich den neuesten Treiber herunter🤨
      Aber Windows 95 war schon noch cool, installieren mit ein paar Disketten 🤓
    • Eistgleichemcequadrat 24.08.2020 22:10
      Highlight Highlight Danke für die Erinnerung an den berüchtigten "blue screen"! Hat garantiert meine Lebenserwartung durch nervliche Zusammenbrüche um einige Stunden verringert. War ja immer genau im kritischsten Moment der Arbeit und nie, wenn's eh wurscht und vorm Runterfahren war.
      Aber was war Windows doch schon für ein Fortschritt gegenüber der Zeit, als wir auf unserem Olivetti PC mit einer 10 MB Festplatte zwei Partitions hatten: eine für MS-DOS und eine für CP/M.
  • Zinni 24.08.2020 10:53
    Highlight Highlight Da gabs ja auch noch kein USB 🤔 und Internet wurde noch sauteuer im Minutentarif abgerechnet. Das Geräusch des Modems werde ich auch nie vergessen 😂 Naja, ich erinnere mich gerne zurück. Aber wenn ich an meinem aktuellen Rechner sitze, dann denke ich: Früher war definitiv nicht alles besser 😂
    • Elmas Lento 24.08.2020 13:05
      Highlight Highlight Windows 95b auf meinem ersten PC (ok, eigentlich gehörte er meinen Eltern 😉) unterstützte schon USB, dummerweise hatte die Software zum USB-Modem als Mindesanforderung Win 98 😂. Die Navigation im Internet war auch noch etwas komplizierter und wenn man nicht vorsichtig war hatte man plötzlich einen Dialer welcher die Einwahl auf eine sauteure Nummer umleitetet... Da werden Erinnerungen wach 😁
    • Zinni 24.08.2020 14:32
      Highlight Highlight 🤣🤣🤣👍 Ey ey ey...
  • Milhouse 24.08.2020 10:09
    Highlight Highlight Für immer mit Windows 95 verknüpft:
    Play Icon
  • Raffaele Merminod 24.08.2020 09:56
    Highlight Highlight Ich habe mich immer gefragt, wie es sich entwickelt hätte, wenn Apple mit dem iMac nicht erst 1998 gekommen wäre?
    Aber eben, 3 Jahre waren schon in den 90er in dieser Branche eine Ewigkeit und der Markt von Windows schon klar übernommen.
    • Peter Vogel 24.08.2020 10:09
      Highlight Highlight Es hätte keinen Unterschied gemacht. Die Mac Systeme waren und sind schlichtweg zu abgeschlossen, als dass sich Apple im Geschäftsumfeld je hätte durchsetzen können.
    • insert_brain_here 24.08.2020 10:54
      Highlight Highlight @Peter Vogel: So ein Unsinn. Apple war genauso wenig ein geschlossenes System wie MS Dos/Windows und war damals wie heute im Geschäftsumfeld sehr wohl verbreitet. Jahrelang war ein Mac in Bereichen wie Grafikdesign, Fotographie, Layouting etc. sogar alternativlos, weil die marktführenden Programmen gar nicht für Windows entwickelt wurden.
    • Ueli der Knecht 24.08.2020 11:02
      Highlight Highlight "den ersten all-in-one mit desktop und maus gabs bereits 1984 mit dem macintosh 128K."

      In der ETHZ gab es bereits 1980 Workstations, mit Maus und grafischer Oberfläche.

      http://www.ethistory.ethz.ch/rueckblicke/departemente/dinfk/forschung/weitere_seiten/lilith/index_DE/popupfriendly/

      Sowohl Hardware und Software waren ETHZ-Eigenentwicklungen. Den federführenden Prof und Gründer des ETH-Informatikstudiums Niklaus Wirth hat die ETHZ von Xerox abgeworben. Daher ist die ETHZ im Bereich Informatik immer noch weltweit ganz vorne mit dabei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Carry62 24.08.2020 09:46
    Highlight Highlight Verstehe den Hype bis heute nicht... Die erste, für Normalanwender, brauchbare Benutzeroberfläche... und (fast) alle jubelten 😳
    Der Mac (128K) hatte diese schon 1984... Man wurde als Macuser aber noch 11 Jahre bis zu Win95 belächelt... Spielzeug 😂
    • Peter Vogel 24.08.2020 10:08
      Highlight Highlight Dürfte am geschlossenen System liegen. Apple fährt diese Politik seit jeher und steht sich so selbst im Weg. Und die Mac-User jammern.
    • Carry62 24.08.2020 11:14
      Highlight Highlight Was soll mich am geschlossenen System stören? Word und Excel gab es zuerst für den Mac!
      Musik-, Grafik-, pdf-Format ist plattformunabhängig!
      Ich arbeite seit 1984 mit Mac. Und gezwungenermassen ab und zu im Geschäft mit Win. Und dies nur weil der Arbeitgeber keine Macs will.
      Ich stand mit dem Mac noch nie im Wald!
      Das einzige Argument, welches ich für Win gelten lasse: Es gibt mehr Games... aber das betrifft mich nicht wirklich.
      Und dass die Macuser jammern ist mir neu 😳
    • Carry62 24.08.2020 14:18
      Highlight Highlight @ just sayin' (beleidigende user werden ignoriert)

      😍😍😍
      Der Checker / die Checkerin 👏
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blitzmagnet 24.08.2020 09:41
    Highlight Highlight Der alte 16bit und DOS-Zopf wurde nicht erst mit XP abgeschnitten sondern mit Windows NT (New Technology) und für Privatanwender mit Windows 2000.
    • baumgrt 24.08.2020 10:45
      Highlight Highlight Wenn ich mich richtig erinnere, war Windows 2000 (Version 5.0) der Nachfolger von Windows NT 4.x und somit vor allem für Business-Anwendungen ausgerichtet. Die Privatanwender durften sich derweil mit dem desaströsen Windows ME herumschlagen, bis dann mit XP (Version 6.0) die beiden
      Entwicklungslinien vereinigt wurden (bzw. eigentlich die 9x-Linie aufgegeben wurde).
    • Mittelpunk0 24.08.2020 11:12
      Highlight Highlight Du würfelst da etwas durcheinander. Windows 2000 ist NT 5.0 und ich kenne wenige Personen, die zwischen Win 98 und ME/XP im privaten Bereich Windows 2000 eingesetzt haben.
    • Blitzmagnet 24.08.2020 11:39
      Highlight Highlight Ich kenne viele die Win2k eingesetzt haben. Vereinigt wurde nichts, reine Umbenennung von NT. Dasselbe mit XP (NT 6)
    Weitere Antworten anzeigen
  • insert_brain_here 24.08.2020 09:15
    Highlight Highlight Ich kann mich an das erste grosse Update erinnern, dass die Systemvoraussetzungen auf damals happige 8Mbyte RAM erhöhte 😱
    • Brockoli 24.08.2020 10:11
      Highlight Highlight Damals, als MS Office auf etwa einem halben dutzend Disketten ausgeliefert wurde und natürlich eine davon nicht funktionierte weil jemand das kleine Plastikteil schief angesehen hat, was schon reichte um die Diskette schrottreif werden zu lassen.
    • insert_brain_here 24.08.2020 10:37
      Highlight Highlight @Brockoli: Ich hab mir damals 10.- Sackgeld verdient indem ich meinem Vater Windows 3.1 inklusive Office (Version weiss ich nicht mehr, aber sicher 20 Disketten in eine zweireihigen Plastikbox) installiert habe. Dazu notwendig waren zwei grosse Flaschen Cola, ein Sack Chips und zwei VHS-Kassetten mit aufgezeichneten Bud Spencer und Terence Hill Filmen um sich bei der vierstündigen Diskjockeytätigkeit bei Laune zu halten.
    • Fretless Guy 24.08.2020 10:49
      Highlight Highlight Ich habe mich für 16 MB RAM beinahe verschulden müssen, da das MB zu ca 150 Stutz gehandelt wurde. Windows NT und nicht OS2 war halt mein Favorit und ich wollte das rote Pferdchen rennen sehen, wenn auch sonst nichts so richtig lief weil alles auf die HD gecasht wurde. Man hatte grosse Ehrfurcht vor der teuren Hardware und immer brav das Erdungs-Armband getragen. Heute liegen 16 GB RAM Dinger lose in der Schublade rum.
      Aber die Mac User mussten da noch viiiel tiefer in die Taschen greifen. Oder meine erste 56kb Leitung für über 1000 Stutz im Monat 😃
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