DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Aktie taucht: Wird Snapchat ein Flop? 



Der Börsengang des Snapchat-Betreibers im März war noch als Erfolg gefeiert worden. Inzwischen sind die Sorgen der Anleger um die Wachstumsaussichten der Firma so gross, dass die Aktie nun weniger kostet als der Preis, zu dem sie damals Anlegern verkauft wurde.

Die Aktie der Firma hinter der populären Foto-App Snapchat ist erstmals unter den Ausgabepreis des Börsengangs Anfang März gefallen. Das Papier der Snap Inc. schloss nach einem weiteren Rückgang von 1,11 Prozent bei 16.99 Dollar.

Angst vor Facebook

Es war Investoren vor dem Börsendebüt für 17 Dollar verkauft worden und zunächst bis an die Marke von 27 Dollar gestiegen. Anleger machen sich Sorgen, dass Snap im harten Konkurrenzkampf mit dem grossen Rivalen Facebook Federn lassen könnte.

Die Investoren stellen sich auf anstehende Zahlen für das zweite Quartal ein. Die Ergebnisse des ersten Vierteljahrs zeigten, dass Snapchat sich schwer tat, neue Nutzer zu gewinnen, während Facebook erfolgreich Funktionen von Snapchat kopierte.

Video: watson

Anhaltende Flaute beim Wachstum

Snap verfehlte die Prognosen von Analysten beim Wachstum von Nutzerzahl und Umsatz. Denn wie gross und wie effizient die Firma werden kann, ist nach wie vor die zentrale Frage für die Investoren. Snap kam im ersten Quartal auf 166 Millionen täglich aktive Nutzer. Das waren nur acht Millionen mehr als im Quartal zuvor. Damit ging die seit Herbst andauernde Flaute weiter.

Die zuvor steile Wachstumskurve knickte ein, als Facebook anfing, in grossem Stil Elemente von Snapchat nachzuahmen – wie etwa die «Stories»-Funktion, bei der Nutzer für 24 Stunden Bilder mit ihren Freunden teilen können.

Facebooks Fotodienst Instagram verkündete im Frühjahr, dass ihr «Stories»-Klon auf über 200 Millionen User kommt – also mehr als bei Snapchat selbst. Instagram legte auch ein ganz anderes Wachstumstempo vor: Die App gewann zwischen Dezember 2016 und April dieses Jahres 100 Millionen Nutzer hinzu und kommt jetzt auf 700 Millionen. (whr/sda/dpa)

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Das sind die beliebtesten Elektroautos – ein Modell fährt allen davon

Der Schweizer Elektroauto-Markt in sechs Grafiken dargestellt.

Elektroautos sind auf dem Vormarsch. Von Januar bis März wurden in der Schweiz über 4700 neue Elektroautos verkauft, gut 50 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum vor einem Jahr. Vorneweg fährt einmal mehr Tesla. 739 Einheiten des Model 3 wurden bis Ende März neu zugelassen. VWs neuer Kompaktwagen ID.3 kommt auf 516 Neuzulassungen. Auf Rang drei folgt der seit Jahren beliebte Kleinwagen Renault Zoe mit 471 Verkäufen.

Erwartungsgemäss dominieren Teslas Model 3 sowie VWs ID.3, quasi der neue Golf …

Artikel lesen
Link zum Artikel