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epa08296900 A closed Apple store in Bangkok, Thailand, 16 March 2020. Apple Inc. retail stores outside Greater China will remain closed until 27 March 2020, to slow the spread of the coronavirus SARS-CoV-2 which causes the Covid-19 disease, to their employees and customers.  EPA/DIEGO AZUBEL

Bild: EPA

Milliarden-Wettbewerbsstrafe für Apple in Frankreich



Frankreich hat gegen Apple ein milliardenschweres Bussgeld wegen wettbewerbsschädlichen Verhaltens verhängt. Der iPhone-Konzern müsse 1.1 Milliarden Euro zahlen, kündigte die zuständige Behörde am Montag an.

Sie sieht es als erwiesen an, dass Apple mit seinem Logistik- und Vertriebsgebaren gegen französische Gesetze verstiess. Im Vorfeld hatten die US-Amerikaner dem widersprochen. Zwei von Apples Grosshändlern, Tech Data und Ingram Micro, müssen der Behörde zufolge 63 Millionen Euro beziehungsweise 76 Millionen Euro wegen Preisabsprachen zahlen.

Die französischen Wettbewerbshüter haben bereits in der Vergangenheit für Schlagzeilen gesorgt. So entschieden sie im Dezember, dass der Suchmaschinenanbieter Google wegen seiner undurchsichtigen Regeln im Werbekundengeschäft 150 Millionen Euro zahlen muss.

Von Apple lag am Montag zunächst keine Reaktion auf die Entscheidung vor. Im vergangenen Quartalsbericht hatte der Konzern bereits mitgeteilt, dass es eine Strafe in Frankreich geben könnte. Apple weise die Vorwürfe kategorisch zurück, hiess es dort. (sda/awp/reu/dpa)

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • erster 17.03.2020 23:52
    Highlight Highlight 1.1 Milliarden sind für Apple nicht sehr viel Geld.
    Was mir bei dem Artikel fehlt, wäre, wogegen denn nach Meinung des Gerichts genau verstossen wurde. "Logistik- und Vertriebsgebaren" scheint mir reichlich unpräzise.
  • nJuice 16.03.2020 18:25
    Highlight Highlight Was Tim Apple wohl dazu denkt...
  • ridega 16.03.2020 13:29
    Highlight Highlight Haha!

Das steckt hinter den merkwürdigen Post-SMS, die Tausende Schweizer seit Tagen erhalten

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