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Huawei wehrt sich gegen Einstufung als «Sicherheitsrisiko» durch US-Behörde



Die Anwälte von Huawei kämpfen in den USA gegen Einschränkungen der Geschäfte infolge der Einstufung des Unternehmens als «Sicherheitsrisiko». Der chinesische Konzern spricht von einem rechtswidrigen Vorgehen.

Der Netzwerkausrüster und Smartphone-Hersteller geht mit einer fast 200-seitigen Einreichung gegen die drohende Entscheidung der Federal Communications Commission (FCC) vor, den chinesischen Tech-Giganten als Risiko für die nationale Sicherheit der USA einzustufen. Huawei nennt die Bemühungen «rechtswidrig und fehlgeleitet».

epaselect epa07328403 Acting Attorney General Matthew Whitaker (C) speaks beside US Secretary of Commerce Wilbur Ross (L), US Secretary of Homeland Security Kirstjen Nielsen (2-R) and Director of the Federal Bureau of Investigation (FBI) Christopher Wray (R), during a news conference held to announce law enforcement action related to Huawei Technologies Co. Ltd. of China, at the Justice Department in Washington, DC, USA, 28 January 2019. Officials from the US Justice Department, US Department of Homeland Security and US Commerce Department attended the news conference to announce criminal charges related to Chinese telecommunications conglomerate Huawei. US authorities announced a thirteen-count indictment charging four defendants; Huawei, two Huawei affiliates and Huawei's chief financial officer Meng Wanzhou.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Frühere Pressekonferenz des FBI und weiterer US-Bundesbehörden, die gegen Huawei ermitteln. archivBild: EPA

Im November stimmte die FCC mit 5:0 dafür, Huawei und ZTE zunächst als nationale Sicherheitsrisiken zu bezeichnen, was Huawei-Kunden im ländlichen Land Gebieten die Möglichkeit nimmt, Subventionen in Höhe von 8.5 Milliarden Dollar unter anderem für die Netzabdeckung in Anspruch zu nehmen.

Huawei bewerte die Einstufung als «Kampagne von bestimmten Regierungsbeamten, einschliesslich Mitgliedern des Kongresses, um Huawei zu stigmatisieren und einzuschränken», so dass der Konzern in den USA und weltweit an Reputation verliere und aus dem amerikanischen Markt gedrängt werde.

Französische Orange lässt 5G-Netz von Europäern ausbauen

Inmitten der Huawei-Debatte setzt der französische Mobilfunkanbieter Orange für sein 5G-Netz auf Technik aus Europa. Bei Netzwerkausrüstung und Dienstleistungen für den superschnellen Datenfunk kommen Nokia und Ericsson aus Finnland und Schweden zum Handkuss. Dies teilte Orange am vergangenen Freitag mit und zeigte damit dem chinesischen Telekomausrüster Huawei die kalte Schulter. Nokia und Ericsson liefern bereits jetzt die Mobilfunkinfrastruktur von Orange.
In Europa läuft seit garaumer Zeit die Diskussion, ob Huawei zum Ausbau der 5G-Netze zugelassen werden solle. Die US-Regierung macht Druck auf ihre westlichen Verbündeten, auf Ausrüstung des chinesischen Konzerns zu verzichten, und begründet das mit Gefahr von Spionage und Sabotage.
In der Schweiz setzt Sunrise beim Mobilfunknetz auf Huawei, während die Swisscom Ericsson-Ausrüstung verwendet. (awp/sda/dpa)

(dsc/sda/reu)

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