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Microsoft ist seit 2012 CO2-neutral. Nun geht der Techkonzern einen grossen Schritt weiter. bild: microsoft / Brian Smale

«Neutral ist nicht genug»: Microsoft will CO2-Fussabdruck tilgen – so sieht der Plan aus

Microsoft will im Kampf gegen den Klimawandel seine Treibhausgasmissionen extrem reduzieren: Bis zum Jahr 2030 will der Windows-Konzern nicht nur «CO2-neutral» werden, sondern sogar mehr Kohlendioxid aus der Atmosphäre tilgen, als er selbst ausstösst.



CO2-neutral ist Microsoft nach eigenen Angaben seit 2012. Jetzt setzt der US-Technologieriese noch einen drauf: Bis 2030 will der Konzern mehr Kohlendioxid aus der Atmosphäre tilgen, als er selbst ausstösst. Diese «CO2-Negativität» soll dazu führen, dass bis 2050 alle Emissionen ausgeglichen sind, die der Windows-Anbieter seit seiner Gründung 1975 verursacht hat. Das gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt.

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Blau: Microsofts CO2-Emissionen. Hellgrün: Geplante CO2-Tilgung aus der Atmosphäre. bild: microsoft

«Neutral ist nicht genug, um den Erfordernissen der Welt zu begegnen», erklärte Microsoft. «Der wissenschaftliche Konsens ist eindeutig», sagte Konzernchef Satya Nadella. «Die Welt ist mit einer akuten Kohlenstoff-Krise konfrontiert.» Wenn die Emissionen nicht reduziert würden und die Temperaturen weiter anstiegen, werde dies nach Einschätzung der Wissenschaft «verheerende» Folgen haben.

Rückgewinnung von CO2

Nadella räumt ein, dass es noch keine Verfahren gebe, um der Atmosphäre sehr grosse Mengen an CO2 zu entziehen. Daher will Microsoft unter anderem eine Milliarde Dollar in den kommenden vier Jahren in einen Innovationsfonds stecken, der die Entwicklung von Technologien zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid erforschen soll, sogenannten Carbon-Capture-Methoden.

Man werde auf einen Mix von Techniken setzen – etwa Wiederaufforstung, Kohlenstoffbindung im Boden, Bioenergie mit Kohlenstoffabscheidung und -speicherung sowie direkte Luftaufnahme, sagt Microsoft.

Tatsächlich gibt es bereits erste Verfahren, um CO2 aus der Luft zu entfernen. Auch Schweizer Firmen erforschen solche Technologien, die aber noch sehr teuer sind. Unklar ist zudem, wie das CO2 im Boden gelagert werden kann. Ob Microsoft sein grosses Versprechen halten kann, muss sich daher erst zeigen.

Zwar sei dies nur ein «Bruchstück» dessen, was insgesamt erforderlich sei, sagte Microsoft-Finanzchefin Amy Hood. Sie hoffe jedoch darauf, «dass wir damit ein Beispiel sowohl für Regierungen als auch andere Unternehmen setzen, langfristig mit uns zusammen zu investieren, um das Problem zu lösen».

Geplant ist auch, die Energieversorgung für alle Rechenzentren und Gebäude des Konzerns bis zum Jahr 2025 vollständig auf erneuerbare Energien umzustellen. Microsoft ist nach Amazon der weltweit zweitgrösste Betreiber von Rechenzentren für Cloudlösungen. Studien zufolge setzen Clouddienste, dazu gehören auch Streamingdienste wie Netflix, inzwischen mehr CO2 frei als die Luftfahrt.

«Planet erhalten ist definitiver Moonshot»

Ausserdem will Microsoft künftig jährliche Berichte über seine CO2-Emissionen veröffentlichen. Intern vergibt Microsoft nach eigenen Angaben bereits eine Art CO2-Preisschild, das die Klimaauswirkungen von Produkten und Dienstleistungen mit in Rechnung stellt. Microsoft-Manager Brad Smith könnte sich vorstellen, dass dies künftig auch gegenüber den Konsumenten angegeben wird und damit deren Kaufentscheidungen mitbeeinflusst. Dies wiederum könne enorme Anreize für Unternehmen schaffen.

«Den Planeten zu erhalten, ist der ultimative Moonshot», sagte Smith in begrifflicher Anlehnung an den bei US-Technologiekonzernen immer wieder verwendeten Vergleich innovativer Grossprojekte mit der Mondladung. «Kein Individuum, keine Firma und kein Land kann das alleine lösen», fügte er hinzu. Microsoft wolle seinen Beitrag leisten. (sda/afp)

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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • legis 18.01.2020 16:08
    Highlight Highlight DAS genau DAS ist die richtige Einstellung!!! Unser schweizer Politik BiS 2050 sInD WiR Co2 NeUtRaL (vilich, nu wämer Luscht händ, susch vilicht au nöd) Geschwafel über 20 Stützli Flugabgabe worauf sich Bünzlinormalo dann ausruht mit "Ich zahl ja Flugabgabe, dann erst Recht mit dem Flugi z Züri vo Basel go schaffen!
    Alles Vollsusis, wir haben wirklich 5 vor 12! also verhaltet euch jetzt einfach auch mal so herrgottnochmal!!
  • Dragonlord 18.01.2020 14:44
    Highlight Highlight Man kann es nicht allen Recht machen. Es wird immer jemand geben, der das Haar in der Suppe findet. Zur Not tut es auch das Eigene.
    Wenn sich ein grosses Unternehmen solche Ziele setzt, werden viele weitere folgen. Zudem motiviert es Konsumenten vielleicht noch mehr dazu, sich Gedanken über Nachhaltigkeit zu machen. Ich finde, das ist schon mal ein guter Anfang.
  • ast1 18.01.2020 14:30
    Highlight Highlight Carbon Capture and Sequestration (CCS) sowie CC and Usage (CCU) werden in absehbarer Zukunft unabdingbar um den Planeten bewohnbar zu halten. Sagt auch Shell in seinen (übrigens interessant zu lesenden) Zukunftsszenarien so.

    Beides erfordert aber grosse Mengen an Energie, ein Problem welches wir wohl vorher lösen müssen, denn Solar, Wind etc. benötigen selber zu viel Ressourcen als dass CCS damit möglich wäre. Hoffen wir also auf Erfolge in Kernfusion, damit wären einige Probleme gelöst.
  • John Henry Eden 18.01.2020 14:00
    Highlight Highlight Ein wirtschaftlicher Wandel kostet immer Geld. Sehr viel Geld sogar. Und wenn Unternehmen dieses Geld freiwillig investieren wollen, ist das gut.


  • Triumvir 18.01.2020 13:31
    Highlight Highlight Daumen hoch. Das reicht aber noch lange nicht, solange sich der durchschnittliche Aussi, Asiate, Europäer, Ami und Südamerikaner einen feuchten Dreck um seinen CO2-Fussabdruck schert...
  • Locutus70 18.01.2020 13:22
    Highlight Highlight Eine gute Sache. Das Projekt zeigt eben auch den großen Unterschied zwischen den USA und dem alten Europa.
    In den USA wird angepackt, im alten Europa wird gejammert.
    • Mber 18.01.2020 18:05
      Highlight Highlight Dies trifft leider nur auf wenige US Betriebe und Personen zu. Ansonsten wäre der pro Kopf Ausstoss der USA nicht so gross.
  • Vecchia 18.01.2020 12:27
    Highlight Highlight Jetzt kommen neue Gewinnchancen für die grossen Unternehmen und das "Gute" wird sein; der Überkonsum kann ohne Einschränkung weiter gepflegt werden.

    Ob "abgesaugtes" CO2 problemlos gespeichert werden kann, weiss gemäss Aussagen von Klimaexperten bislang niemand.

    Ich lese auch nirgends, dass die Techkonzerne in Zukunft in Langlebigkeit ihrer Produkte investieren wollen. Was nichts anderes heisst, als dass, abgesehen vom jetzt schon bedenklichen Weltraumschrott, auch die Erde weiter zugemüllt wird.

    Das "sapiens" beim Homo sollte dringend durch "stultus" ersetzt werden.
    • keplan 18.01.2020 16:24
      Highlight Highlight 😂 Unsere erde besteht zu einem grossen teil aus kohlenstoff (CO2) welches sich gebunden im boden oder wasser befindet, wo er auch kein problem darstellt. CO2 sollte sich einfach nicht in der luft befinden, daher sollte das speichern kein problem darstellen.
    • Vecchia 18.01.2020 18:53
      Highlight Highlight "... lassen sich jedoch nur erreichen, wenn das abgeschiedene CO2 für Jahrhunderte sicher gespeichert werden kann.

      Ob das funktioniert, hängt nicht zuletzt von der Beschaffenheit des Untergrunds ab.
      Denn das in den Boden gepumpte CO2 kann nicht nur durch bestehende Bohrungen wieder entweichen, sondern auch durch Störzonen im sogenannten Deckgestein..."

      Quelle:
      https://ethz.ch/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2019/01/co2-speicher.html



      Weil Tiefenlager und unberechenbare Abfälle aus Technologien so ungeheuer populär sind ...

    • keplan 18.01.2020 19:40
      Highlight Highlight Jede pflanze bindet co2 und gefiltert werden u. A. Kohlkraftwerke auch. Wenn du mal nach co2 binden suchst wirst du diverse möglichkeiten finden. Warum es die ethz in gasförmiger form lassen will entzieht sich meiner Kenntniss.
      Die einfachste form der CO2 reduktion in der luft wäre aufforstung der wälder
  • dmark 18.01.2020 12:16
    Highlight Highlight Tue Gutes und rede darüber...
    Warum machen solche Unternehmen es nicht einfach, ohne sogleich alles an die grosse Glocke zu hängen? Eben weil es auch Werbung ist - und weil es Amis sind ;)
  • boi08 18.01.2020 12:10
    Highlight Highlight 100% PR. Kein Unternehmen weiss, ob es 2050 noch besteht. Nokia und Microsoft waren vor 10 Jahren noch gleich auf. Wo ist Nokia heute?
  • landre 18.01.2020 11:42
    Highlight Highlight Ob PR-Aktion oder konkret implementierte Unternehmensphilosophie (wahrscheinlich beides), es bleiben Schritte in die richtige Richtung.

    Da aber auch Microsoft in einer relativ freien Marktwirtschaft mit einer wachsenden Konkurrenz konfrontiert ist, fragt sich ob diese Philosophie für das Unternehmen langfristig haltbar bleibt falls die Konkurrenz nicht mitmachen will.

    Schlussendlich bleibt es also eine Baustelle die von der beauftragten Politik entschieden und geleitet werden muss und zwar durch die gesamte Weltgemeinschaft und nicht nur durch einzelne Länder und Unternehmen...
    • Locutus70 18.01.2020 13:25
      Highlight Highlight @landre - Mittel- und langfristig ist Strom aus erneuerbaren Energien immer günstiger. Zudem darf man die Unabhängigkeit nicht unterschätzen.
      Man muss es eben nur richtig anpacken und daran hapert es oft (vor allem im alten Europa)
    • glass9876 18.01.2020 22:47
      Highlight Highlight Microsoft ist wirtschaftlich stark genug, um die Investitionen zu stemmen. Langfristig wird es sich sogar finanziell auszahlen, da andere Firmen/Staaten/etc. die so entwickelten Technologien auch einsetzen werden/müssen.

      Auf diesen Innovationszug sollte auch die Schweiz aufspringen; dies würde uns langfristig den Wohlstand sichern, den wir heute haben.
  • w'ever 18.01.2020 10:37
    Highlight Highlight #karmakauf
  • Gapunsa 18.01.2020 10:08
    Highlight Highlight Klar ein PR Aktion, jedoch viel besser angelegtes Geld als in klassischer Werbung
  • Leider Geil 18.01.2020 09:54
    Highlight Highlight Nadella räumt ein, dass es noch keine Verfahren gebe, um der Atmosphäre sehr grosse Mengen an CO2 zu entziehen.

    Soso aber es gab mal den Amazonas. Ironischerweise ist Amazon sehr klimaschädlich unterwegs
    • Ohniznachtisbett 18.01.2020 10:30
      Highlight Highlight Es gibt dieses Gerät und Verfahren sehr wohl. Es heisst Baum und betreibt Fotosynthese. ;)
    • Sir Lanzelot 18.01.2020 10:36
      Highlight Highlight Es geht um Microsoft... Nadella spricht von Microsoft!
    • Leider Geil 18.01.2020 11:56
      Highlight Highlight Sag ich ja, Amazonas. Viele Bäume.
  • franzeen 18.01.2020 09:53
    Highlight Highlight Klingt doch gut! Hoffen wir dass sie diese ambitionierten Ziele erreichen können
    • Useurbrain 19.01.2020 10:00
      Highlight Highlight Genau😂, klingt gut um den weiteren kurzfristigen Absatz zu fördern.... wir sind nicht nur neutral, sondern produzieren bei wachsenden Zielsegmenten sogar negativ.... Greenwashing und Greta–PR vom feinsten.... kommt übrigens immer auffallend von den grössten Umweltverschmutzern/Konzernen.... und dann wird die PR–Scheisse auch noch ohne Recherche publiziert!
  • Brandelli 18.01.2020 09:32
    Highlight Highlight Greenwashing und Häuchlerei auf höchstem Niveau. Eigene negative CO2-Emissionen vermarkten und gleichzeitig Geld mit der Öl-Industrie machen und mit Machine Learning den Öl-Preis tief halten und die Nachfrage sichern.
    Play Icon
    • Sir Lanzelot 18.01.2020 10:37
      Highlight Highlight Er sagt ja nicht, dass sie schon so weit sind!
    • Back in Time 18.01.2020 10:42
      Highlight Highlight Ob es Greenwashing ist und inwiefern es heuchlerisch ist, lässt sich doch jetzt noch gar nicht sagen. Ich finde, es ist doch ein guter Anfang, wenn sich eine Firma wie MS so ein Ziel setzt.
    • Truth Bot 18.01.2020 10:58
      Highlight Highlight Du kannst der Ölindustrie die Technik nicht wegnehmen. Machine Learning, vor Allem für Bilderkennung ist viel zu einfach. Die haben wohl eher die Rechenleistung bei den genannten Konzernen eingekauft, als das Knowhow.

      Ausserdem: dürfte gemäss dieser LogikHerr Muster kein Windows benützen, weil er täglich Fleisch isst und dies dem Umweltengagement von Microsoft zuwiederläuft?

      Machine Learning wird übrigens auch zur Effizienzsteigerung von Erneuerbaren genutzt. Wenn das Öl zu billig ist, ist das nicht wegen den Techkonzernen, sondern wegen unserer Politik.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DemonCore 18.01.2020 09:29
    Highlight Highlight 280 000 Kubikkilometer reines CO2 haben wir als Spezies der Atmosphäre hinzugefügt seit 1850. Emissionen reduzieren reicht nicht, wir müssen von den 280 000 Kubikkilometer auch einiges wieder entfernen. Das kostet Geld und braucht sehr viel Energie.
    • Locutus70 18.01.2020 13:18
      Highlight Highlight Es wäre hilfreich den Artikel zu lesen. Microsoft will klimaneutral werden und das von ihnen verursachte CO2 wieder aus der Atmosphäre zurückholen.

      Aber warum lesen? Jammern ist ja bequemer.
  • Gipfeligeist 18.01.2020 09:19
    Highlight Highlight Schön zu hören. Dabei geht völlig unter, dass Microsoft Azure durch Datenströme und Machine Learning Geschäfte mit den Öl-Konzernen macht:

    "AI, leveraging of the intelligent cloud and edge computing ... these manifest in better reservoir characterization, optimized drilling, reduced downtime, and safer operations to mention a few”

    Microsoft hat Verträge mit Chevron, Exxon, BP, Shell. Und damit sind sie nicht alleine, Google und Amazon machen auch fleissig Kohle mit, naja, Kohle.

    Quelle: https://gizmodo.com/how-google-microsoft-and-big-tech-are-automating-the-1832790799
    • Chääschueche 18.01.2020 11:09
      Highlight Highlight Und du kaufst dann das ÖL. Bist also nicht besser.
    • samuel_97 18.01.2020 11:37
      Highlight Highlight Muss man grad immer 100% geben (voll radikal grün also?) und alle Geschäftsbeziehungen jeglicher Art abbrechen? Reicht es nicht zuerst einmal das eigene Unternehmen sowie Zulieferer grün zu machen?
      Ganz ehrlich, was will man nich erwarten von Microsoft?

      Und was machst du, Gipfeligeist, so für die Umwelt?
    • Gipfeligeist 18.01.2020 11:48
      Highlight Highlight @Chääschueche
      Ja, leider kaufe ich das Öl, weil unsere (jetzige) Wirtschaft davon abhängt. Ich habe also keine andere Wahl.

      Aber die IT-Firmen haben eine andere Wahl
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