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Büsten, Dolche und Reichsadler: Grösster Fund von Nazi-Krempel in Argentinien



In einem Haus in der Nähe der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires hat die Polizei die bisher grösste Sammlung an Nazi-Devotionalien in dem Land entdeckt. Laut der Nachrichtenagentur AP wurden rund 75 Objekte gefunden – und zwar in einem Raum, der hinter einer Bibliothek verborgen war.

Unter den Gegenständen, die in einem verborgenen Zimmer gehortet wurden, waren eine Adolf-Hitler-Büste, Vergrösserungsgläser in eleganten, mit Hakenkreuzen verzierten Boxen und ein medizinisches Gerät, um die Grösse von Schädeln zu messen.

Von Hitler selbst verwendet

Die Behörden vermuten, dass die Gegenstände früher hochrangigen Nazi-Funktionären gehörten. Von vielen der Gegenstände gebe es auch alte Fotos. «Damit kann nachgewiesen werden, dass sie vom Horror selbst, vom ‹Führer›, verwendet wurden. Auf diese Art und Weise können sie gehandelt werden. Es gibt auch Fotos von Hitler mit den Gegenständen», so die argentinische Innenministerin Patricia Bullrich gegenüber AP.

Die Polizei untersucht derzeit, wie die Gegenstände nach Argentinien kamen. Eine Theorie der Ermittler laute, dass sie von einem hochrangigen Nazi nach dem Zusammenbruch des NS-Regimes nach Argentinien geschmuggelt wurden. (whr)

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mrsmarple1965 21.06.2017 22:21
    Highlight Highlight Eigentlich finde ich auch das wenns denn echt ist, in ein Museum gehört, aber irgendwie finde ich es auch bedenklich das man es dann öffentlich ansehen kann, weil es einfach ein Magbet für alle Neo's und Möchtegerns wird. Irgendwie heikel und gruselig, auch derjenige, der dieses Minimuseum gepflegt und zusammengestellt hat.
  • Liselote Meier 20.06.2017 17:10
    Highlight Highlight Hm denke mal reingeschmuggelt via "Rattenlinie" eher unwahrscheinlich.

    Erscheint viel plausibler, dass diese Gegenstände aus der deutschen Botschaft in Argentinien kommen.
    Die diplomatischen Beziehungen wurden "Offiziell" erst 1944 sistiert.

    In der Botschaft standen wohl sicher genau solch Büsten, Reichsadler usw. rum
  • Fischra 20.06.2017 14:42
    Highlight Highlight So abartig das Nazi Regime war, sind diese Gegenstände Kulturgütter welche in ein Museum gehören u d nicht zu irgendwelchen Nazi Fanatikern. Der Marshalstab von Rommel liegt auch im Museum Full Reuenthal und ist als Anschauungsgegenstand sehr interessant mit allem was sonst noch da ist
    • Fischra 20.06.2017 16:52
      Highlight Highlight Kulturgüter. Sorry für den Fehler. 😎
  • Whitebeard 20.06.2017 13:08
    Highlight Highlight Gab's nicht irgendwie eine Verschwörungstheorie, dass Hitler seinen Selbstmord nur vorgetäuscht hat und mit andern NS-Hochrangigen nach Argentinien geflüchtet ist?
  • Toerpe Zwerg 20.06.2017 12:56
    Highlight Highlight Darf man solche Nazigegenstände ästhetisch finden?
    • HAL9000 20.06.2017 13:09
      Highlight Highlight Klar doch ;)
    • Snowy 20.06.2017 13:42
      Highlight Highlight Geht mir ebenso.
      Genauso wie auch gewisse Waffen "geil/ästhetisch" finde und trotzdem für schärfere Waffengesetze bin.
    • mrgoku 20.06.2017 14:53
      Highlight Highlight Wieso nicht? Immerhin ist eine Geschichte dahinter... nur weil es eine traurige Zeit war heisst es nicht dass es keine schönen Objekte gab...
  • niklausb 20.06.2017 11:41
    Highlight Highlight Also die Geräte zur Schädelmessung...... Das eine scheint ein Gerät zur Messung von Schusswinkeln zu sein und das Andere etwas mit einer Art Feldstecher da scheint mir jemand zu versuchen noch ein bisschen mehr grusel in den schon gruseligen Fund hinein zu schreiben.
    • mitoffenenaugenniessengehtdoch 20.06.2017 12:39
      Highlight Highlight Definitiv. Dein verdacht scheint mir auch begründet. Details werden heutzutage oft weggelassen oder tatsachen verdreht und manches frei erfunden. Das ganze zeug muss doch erst mal einem sachverständigen übergeben werden und gehört danach ins museum.
      Mir graust beim gedanken dass jemand zu hause in einem geheimzimmer solche devotionalien hortet
    • p4trick 20.06.2017 13:15
      Highlight Highlight Bild 4 ist ein Gerät zur Schädelmessung, da war die Beschreibung wohl verrutscht.
      zum Vergleich: https://www.dhm.de/lemo/bestand/objekt/kraniometer-1933-1945.html
    • niklausb 20.06.2017 13:37
      Highlight Highlight @P4atrick das hab ich schon gesehen aber das ist in dem Fall dann einfach schlampig gearbeitet
    Weitere Antworten anzeigen
  • fifiquatro 20.06.2017 10:41
    Highlight Highlight Den Mist einschmelzen und was Sinnvolles daraus machen....
    • one0one 20.06.2017 11:05
      Highlight Highlight Das ist doch kein Mist... Nur weil das Nazi Regime "Mist" war sind dies dennoch historische Gegenstände... Mir ist klar dass diese Gegenstände auf gewisse Personen eine braune Faszination darstellen. Dennoch sollte man diese Gegenstände nicht vernichten sondern als Dokument einer grausamen Zeit anerkennen. Gerade in Zeiten wie diesen soll man die Menschen immer wieder daran erinnern was vor gar nicht langer Zeit in Europa los war! Mit verdrängen kann ich eventuell meine Probleme "lösen". Aber den Rassenhass werden wir damit nie in den Griff kriegen...
    • fifiquatro 20.06.2017 11:14
      Highlight Highlight Mein Gott Leute.....Ironie?!? Schon mal gehört?...:-)

      https://de.wikipedia.org/wiki/Ironie
    • one0one 20.06.2017 11:39
      Highlight Highlight Doch, ich liebe Ironie sogar... Aber ich konnte bei deinem Kommentar keine Ironie erkennen.. Wie soll ich auch, ich kenne weder dich noch deinen Schreibstil... Desweiteren gibt es Emoticons die es dem Leser ermöglichen fehlende Mimik zu erahnen. Von daher musst du mich nicht Fragen ob ich Ironie kenne sonder warum ich deine Ironie nicht erkannt habe ;-)

      Cheers
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