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In Nigeria dürfen Vergewaltiger bald kastriert werden



In einem Bundesstaat von Nigeria können verurteilte Vergewaltiger künftig mit Kastration bestraft werden. Die Gesetzesänderung sehe zudem vor, dass Täterinnen bei Verurteilung die Entfernung der Eileiter drohe, hiess es in einer Mitteilung, die der Gouverneur des Bundesstaates Kaduna, Nasir el-Rufai, am Mittwochabend twitterte.

epa08657454 A woman wearing a reflective rain jacket carries walnuts arranged in a tray along a road during rainfall in Lagos, Nigeria, 09 September 2020. Rainfall prediction for Lagos for the rest of year is expected at an extreme volume, higher than the previous year, with a possible risk of flooding in the coastal areas and to the city's drainage infrastructure, according to a local media report.  EPA/AKINTUNDE AKINLEYE

Ein Frau transportiert Nüsse durch Lagos, 9. September 2020. Bild: keystone

Bei Opfern jünger als 14 Jahre drohe zudem die Todesstrafe, bei Opfern älter als 14 Jahre lebenslange Haft. Das Gesetz wurde demnach vergangene Woche verabschiedet.

Diese «drastischen Strafen sind notwendig, um Kinder mehr vor schlimmen Verbrechen zu schützen», teilte der Gouverneur mit. In dem konservativen Bundesstaat Kaduna im Norden Nigerias haben einige Bürger härtere Strafen für Vergewaltiger gefordert.

In dem Land in Westafrika erlebt laut einem Unicef-Bericht von 2015 jedes vierte Mädchen und jeder zehnte Junge vor dem 18. Lebensjahr sexuelle Gewalt. (sda/dpa)

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Flüchtlingsfrauen auf italienischem Strich ausgebeutet

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