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Analyse

Griechenland setzt Flüchtlinge auf offenem Meer aus – und überlässt sie ihrem Schicksal

So aggressiv hat noch kein europäisches Land auf die Ankunft von geflohenen Menschen reagiert. Was die Hellenen da gerade machen, ist brandgefährlich.

Samuel Schumacher / ch media



Die Enthüllung der New York Times ist schockierend: Die amerikanische Zeitung berichtete am Wochenende, dass griechische Behörden in den vergangenen Monaten mindestens 31 Mal Flüchtlingsgruppen aus Auffanglagern holten, sie mitten in der Nachts aufs offene Meer hinausfuhren, in Schlauchboote setzten und sie an der griechischen Seegrenze ihrem Schicksal überliessen.

Mindestens 1072 Menschen haben sich die Griechen auf diesem Weg vom Hals geschafft. Die New York Times hat mit mehreren von ihnen gesprochen – und zahlreiche Bildbeweise der illegalen Aussetz-Aktionen gesammelt.

epa05047177 epa05025297 Local fishermen assist refugees arriving with a  rubber dinghy on the Greek island of Lesbos (Lesvos), Greece, 14 November 2015, after crossing the Aegean Sea from Turkey. Greece has become one of the focal spots for migrants trying to escape war zones and enter Europe. Hundreds of thousands of people, travelling by boat from Turkey to Greece, have embarked on the so-called Balkan migration route through Former Yugoslav Republic of Macedonia, Serbia, Croatia and Slovenia to Austria, with the ultimate goal of reaching Germany and other wealthy western European states.  EPA/ORESTIS PANAGIOTOU  EPA/ORESTIS PANAGIOTOU

Flüchtlinge in Griechenland, Archivbild aus dem Jahr 2015 Bild: EPA/ANA-MPA

Damit hat Griechenland ein langwährendes Tabu gebrochen. Das EU-Grenzland hat seit der Flüchtlingskrise 2015 stets Mühe bekundet, mit den ankommenden Menschenmassen aus den kriegsversehrten Staaten im Nahen Osten klarzukommen.

Die katastrophalen Zustände in den Flüchtlingslagern in Idomeni oder Moria wurden zu Sinnbildern für die griechische Überforderung. Unterstützung aus Europa gab es wenig. Bis jetzt ist nicht geklärt, wie die geflohenen Menschen, die in Griechenland und anderen Mittelmeeranrainerstaaten ausharren, auf die europäischen Länder verteilt werden sollen.

Sie holen sie mitten in der Nacht

Die griechische Strategie bestand bislang allerdings nie aus aktiven Abschiebemanövern, sondern beschränkte sich im wesentlichen auf von humanitären Organisationen garantierter Nothilfe und einer grossen Prise Ignoranz.

Im Frühjahr 2016 hatte ich selber Gelegenheit, die griechischen Fertigkeiten im Wegschauen mitzuerleben. Bei einer Recherchereise auf der Insel Rhodos, einem der Hotspots des griechischen Flüchtlingsdramas, versicherte der Bürgermeister der gleichnamigen Stadt gegenüber uns Journalisten, dass derzeit keine Geflohenen auf der Insel seien.

Wenige Stunden später trafen wir im Hafen von Rhodos in einer alten Schiffswerft auf 91 zusammengepferchte Flüchtlinge, die sichtlich verängstigt am Boden sassen und nicht wussten, was sie tun sollten.

Ausdruck einer neuen Gleichgültigkeit

Mit Wegschauen und Ignorieren hat die jüngste Strategie der Griechen allerdings nichts mehr zu tun. Die Aussetz-Fahrten aufs offene Meer, die die griechische Regierung trotz der klaren Beweislage abstreitet, sind Ausdruck einer neuen Gleichgültigkeit gegenüber dem Leben jener Menschen, die als verzweifelte Fliehende an den europäischen Küsten landen.

Die 50-jährige Syrerin Najma al-Khatib erzählte der New York Times, wie sie und 22 andere - darunter zwei Babies - mitten in der Nacht aus ihrem Lager auf Rhodos geholt und von maskierten Männern weit aufs Meer hinaus gebracht wurden:

«Ich habe Syrien aus Angst vor den Bomben verlassen. Aber als ich das erlebten, wünschte ich mir, ich wäre zuhause im Bombenhagel gestorben.»

Die potenziell mörderischen Aussetz-Fahrten sind auch Ausdruck einer neuen Härte, mit der die seit 2019 waltende konservative Regierung von Premier Kyriakos Mitsotakis das Flüchtlingsproblem lösen will.

Dass diese neue Härte mit illegalen und menschenrechtswidrigen Praktiken umgesetzt wird, darf Europa nicht dulden. Es sind nicht nur die griechischen Grenzen, an denen Menschen praktisch ohne Schutz den Wellen übergeben werden. Es sind auch europäische.

Menschen im offenen Meer auszusetzen, das erinnert eher an die uralte Piratenpraxis, die Besatzung geenterter Schiffe über Bord zu werfen und ertrinken zu lassen, als an jene humanitären Prinzipien, die Europa gerne hochhält. Das Leid der Millionen Flüchtlinge weltweit zu ignorieren, ist schlimm genug. Verzweifelte Menschen aktiv dem Schicksal ans Messer zu liefern, das kann sich Europa nicht leisten, ohne sich selbst zu verraten.

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Pilotprojekt: Bauern stellen Flüchtlinge ein

Sommaruga auf der griechischen Flüchtlingsinsel Lesbos

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    Alle Leser-Kommentare
  • Calichris 19.08.2020 03:15
    Highlight Highlight Ich denke, dass einige Flüchtlinge aus Kriegen, die mit Hilfe durch die USA erst möglich wurden, erst geflüchtet sind. Also wären die USA nicht auch mitverantwortlich? Ist meine Meinung. Vlt denke ich falsch...
    • Anam.Cara 19.08.2020 06:35
      Highlight Highlight Die US of A sind weit weg und bauen eine Mauer im Süden, damit die Araber aus Südamerika (sowas hat Trump mal behauptet) sie nicht scharenweise infiltrieren können.
      Die verstehen das Wort "Refugee" anders, als Europäer. Vermutlich weil ein grosser Teil der Einwohner von Flüchtlingen abstammt.
  • Demetria 18.08.2020 22:47
    Highlight Highlight Da könnte die Schweiz doch mal mit gutem Beispiel voran gehen und die Asylanträge via Botschaft wieder erlauben. Das ist sicher, human, es gibt überschaubare bürokratische Prozesse und würde auch das Geschäft der Schlepper schädigen. Vermutlich gäbe es auch mehr Kontrolle als jetzt. Im Grunde müsste man ohnehin beides sein: strenger und grosszügiger: Grosszügiger mit Kriegsflüchtlingen vor allem Familien, Alten, Behinderten und Kindern, härter mit Wirtschaftsflüchtlingen aus stabilen Schwellenländern wo der Papi die überflüssigen Söhne nach Europa schickt, weils halt billiger ist als ne Lehre.
    • Anam.Cara 19.08.2020 06:47
      Highlight Highlight Nur so am Rand: die CH-Botschaft in Griechenland ist vermutlich in Athen. Die geflüchteten Menschen stranden aber auf den entlegensten Inseln der Ägäis. Die haben keine Chance in die Nähe einer Botschaft zu kommen.
      Ausserdem sind die Leute in diesem Fall vermutlich Syrer, die schon Jahre in der Türkei waren und schliesslich in die EU einreisen (die ja auch mit der Schweiz Verträge zum Flüchtlingswesen abgeschlossen hat).
      Übrigens: Der Papi schickt den Sohn trotz aller Risiken nach Europa, weil es da gar keine Lehre gibt und auch kaum was zu essen.
  • SUP_2 18.08.2020 18:10
    Highlight Highlight Die Griechen nehmen hier Australien als Beispiel. Die setzen Flüchtlinge seit Jahren auf hoher See wieder aus, indem sie die kleinen Boote einfach zur Umkehr zwingen.... kein Dreck besser!
    Was mich schon etwas erschüttert, ist der Hass gegen diese Flüchtlinge, der einem aus vieler der Kommentare hier entgegenschlägt! Natürlich ist die Situation in Griechenland und anderswo eine Katastrophe. Das illegale Aussetzen ist aber obsolet und klar gegen die Genfer Konvention. Unmenschlich und kriminell
    • Samurai Gra 18.08.2020 22:42
      Highlight Highlight Es ist halt einfacher, Fremde zu hassen, denen man wahrscheinlich nie begegnet, als auch den eigenen Anteil am Ursprung des ganzen einzugestehen (Unterstützung von Parteien, die für Waffenexporte sind und die keine Probleme mit ausbeuterischen Firmen haben, sowie das eigene Konsumverhalten).

      Und seit langem hassen wir was anders ist, erst waren es Juden, dann die Menschen der Strasse, dann Leute aus dem Balkan und nun Schwarze und Muslime, wobei der Hass auf die vorangegangen nicht aufhört, auch wenn viele das letztgenannten unterschieben möchten.
    • Andi Amo 19.08.2020 00:25
      Highlight Highlight @SUP_2
      Ich finde den Hass von dem Sie schreiben, nicht in den Kommentaren.
      Vielleicht zeigen sich auch einfach schon zu stark die diversen negativen Auswirkungen von massloser illegallen Einwanderung und man ist nicht mehr bereit, jeden mit offen Armen in unsere Gesellschaften zu lassen? Ich glaube viele wären gewillt, den Leuten an sich zu helfen, aber es ist keine Lösung, Millionen von kulturfremden Leuten nach Europa zu lassen.
    • Anam.Cara 19.08.2020 06:59
      Highlight Highlight @Andi Amo: masslose illegale Einwanderung? Millionen kulturfremder Leute?
      Wir sprechen hier von Menschen, die einen überaus riskanten, lebensgefährlichen Fluchtweg einschlagen, um sich vor Kriegen in Sicherheit zu bringen. Die Zielländer mit der grössten Anzahl Flüchtlinge sind übrigens Libanon (das selber nichts hat) und die Türkei (die von der EU unterstützt wird).
      Ist es nicht ein bisschen zynisch, sich von hier aus über die Millionen kulturfremder Leute aufzuregen? In einer globalisierten Welt? Was genau ist eigentlich "Kulturfremd"?
  • stefan reiser 18.08.2020 16:57
    Highlight Highlight Es ist dem Dialog nicht förderlich , wenn Watson
    bei emotionalen Themen in ein Streichkonzert
    verfällt . Kantige und grenzwertige Voten bieten
    oft die Grundlage für ebensokantige Gegenvoten .
    Bei den Spass -um- jeden Preis und den
    Ironie -ohne -Grenzen Brüllern dürft ihr hingegen gerne
    ab und zu den Rotstift ansetzen .
    • hgehjvkoohgfdthj 18.08.2020 21:52
      Highlight Highlight Ironie ist doch eine schöne Sache, Und das beste daran: Sie wird nicht von allen verstanden. So kann man mit Ironie sehr gut die radikalen Rechten und die Fundie mit einem Augenzwinkern provozieren und entlarven. Ironie ist eine det besten Waffen gegen Rechts.
  • Liserl 18.08.2020 15:52
    Highlight Highlight Es gibt nur 2 Lösungen, wir Schweizer nehmen grundsätzlich alles auf ( alles andere wird nie passieren) , oder wir halten unseren Mund !
  • TBD 18.08.2020 11:08
    Highlight Highlight Wann lernt es mal jeder einzelne Mensch, dass wir alle gemeinsam auf diesem verdammten Planeten sitzen!

    Wenn wir alle gemeinsam an einem Strick ziehen würden... Stell dir mal vor, wo wir dann heute stehen würden und was wir alles gemeinsam erreichen könnten!!
    • Liserl 18.08.2020 18:38
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Andi Amo 19.08.2020 00:35
      Highlight Highlight @TBD
      Kleiner Hinweis am Rande - die Welt da draussen sieht aber in der Realität anders aus.
      Diese Welt ist leider auch fressen und gefressen werden. Unsere Gattung Homo Sapiens zerstört und löscht aus, seit wir auf dieser Erde wandeln. Auch ohne Ausschwitz und Gulag. Ich wünschte auch es wäre anders, nur nützt es nix, wenn man die Augen vor der Realität verschliesst.
  • JackMeMore 18.08.2020 09:58
    Highlight Highlight Boote wurden von Grenzwachtkorps (egal ob Türkei, Griechenland oder Frontex) beschossen und aktiv abgedrängt. Dann haben einige gefunden, in Europa habt ihr das grosse Los gezogen, hauptsache ihr haut mit eurem Gedankengut und Lebenstil ab und die Menschen folgten den Parolen. dann gabs die, die fanden, dass man Europas Trohn unterwandert indem man die Söhne zur Ausbildung nach Europa schickt. Und hier? Das schöne Leben auf FB und Insta posten um ja den Schein zu wahren. P.s am anderen Ende der Welt in der Misere werden diese Bilder auch gesehen, nur wissen die nicht, dass das Fassade ist.
    • hgehjvkoohgfdthj 18.08.2020 11:34
      Highlight Highlight Jack, und wo genau siehst du die Lösung des Problems? Weiterhin Flüchtlingsboote beschiessen und Fotos davon auf Facebook posten?
    • JackMeMore 18.08.2020 16:23
      Highlight Highlight @hgehjvkoohgfdthj; jetzt versuche ich dir bereits seit drei stunden zu antworten und kämpfe mich gerade durch eine emotionelle BergundTalfahrt. Es schmerzt zu sehen, was mit einem Unterfangen passiert ist, für das man Blut, Schweiss, Ehre, Ehrgeiz, Stolz, Niederlagen, Tränen, Traumas, Träume, Hoffnungen geschwitzt hat. Lösung; Desillusionierung auf allen ALLLLEN Seiten.
    • JackMeMore 18.08.2020 16:31
      Highlight Highlight @hgehjvkoohgfdthj; jetzt versuche ich dir bereits seit einer stunde zu antworten und kämpfe mich gerade durch eine emotionelle BergundTalfahrt. Es schmerzt zu sehen, was mit einem Unterfangen passiert ist, für das man Blut, Schweiss, Ehre, Ehrgeiz, Stolz, Niederlagen, Tränen, Traumas, Träume, Hoffnungen geschwitzt hat.
      Ich muss mich erst in den Fall einlesen und sehen, wodurch diese Gruppe von Flüchtlinge zustande gekommen ist. Irgendetwas stinkt gewltig an dieser Story. Somit ist Lösungsansatz auch nicht ganz einfach. Generell: Ursachen angehen.
  • Quacksalber 18.08.2020 09:41
    Highlight Highlight Schuld ist immer noch Assad und seine Unterstützer in Russland und Iran. Schockierend ist es trotzdem.
  • grünerantifaschist #blm 18.08.2020 09:32
    Highlight Highlight Ist doch klar dass die menschen aus vom westen ausgebeuteten regionen nun auch mal was vom kuchen abbekommen wollen. Und ganz ehrlich? Wir sollten ihnen ein stück abgeben. Was Greece macht, was die Weltgemeinschaft nicht macht, ist Mord.
    • Dr no 18.08.2020 10:27
      Highlight Highlight wie genau beute ich Syrien aus. Kannst du mir das mal erklären, danke. Und du kannst gerne deinen kuchen teilen.
    • Andi Amo 18.08.2020 11:40
      Highlight Highlight Sie sind wohl einer, der dem weissen Mann die Schuld an allem gibt. Legen Sie mal die ideologischen Scheuklappen ab, die Menschen flüchten auch und vor allem aus ganz anderen Gründen, z.B. weil sich etliche Fraktionen in Syrien bekriegen müssen und praktisch alle Länder des nahen Ostens da schön mitmischen, nur um dann flüchtende ‚Glaubensbrüder‘ nach Europa abzuschieben.
  • Trouble 18.08.2020 08:57
    Highlight Highlight Diese Praxis ist durch nichts zu entschuldigen. Unbeschreiblich grausam.
    Die europäischen Länder müssten aber eine gemeinsame Lösung finden, bevor so etwas überhaupt geschieht, und nicht die Mittelmeer-Anrainerstaaten alleine sitzen lassen. Es scheint jedoch, als könnten wir uns nur auf eine Sache aufs Mal konzentrieren. Flüchtlingskrise, dann Klimawandel, dann COVID-19...
  • Superreicher 18.08.2020 08:57
    Highlight Highlight Die sind auch nicht besser als die skrupellosen Schlepperbanden.
  • Shabbazz 18.08.2020 08:54
    Highlight Highlight Traurig traurig, aber wir sind ja immer mehr eine entsolidarisierte Gesellschaft geworden!! Jeder schaut für sich selber, der Egoismus dominiert unser Denken und Humanitarismus wird immer irrelevanter!


    Klar kann man nicht allen aufnehmen oder allen helfen, aber so wie Europa gezielt wegschaut und seine Grenzen abschirmt ist einfach eine Frechheit! Vorallem da wir bis heute Teil des Problems sind, warum diese Menschen flüchten müssen!
  • neutrino 18.08.2020 08:51
    Highlight Highlight Ja gut, Griechenland hat all die Flüchtlinge und bleibt auf ihnen sitzen, weil die anderen europäischen Staaten, die nicht aufnehmen. Die osteuropäischen Länder nehmen gar keine, die westeuropäischen nur einen Bruchteil.

    Und warum will die niemand? Weil man sie nicht wegbringt - selbst mit Landesverweis bei Verbrechen, oder wenn klar keine Asylgründe vorliegen - Eritrea, Syrien, Somalia, etc. nehmen einfach keinen zurück.
    • MarGo 18.08.2020 09:29
      Highlight Highlight Syrien = Krieg
      Somalia = 30-jähriger Bürgerkrieg
      Eritrea = "Frieden" seit 2018, aber geändert hat sich nichts - vor allem nicht am nationalen Arbeits- und Wehrdienst, der nichts anderes als moderne Sklaverei ist...
      Will damit nur sagen: Menschen aus diesen drei Ländern haben Recht auf Asyl.
    • Ian Cognito 18.08.2020 09:53
      Highlight Highlight Der erste Abschnitt mag ja noch halbwegs korrekt sein. Aber die Länderauswahl im zweiten ist mit Verlaub sehr seltsam.
      In Syrien herrscht nach wie vor Bürgerkrieg. Somalia ist nach wie vor ein Failed-State.
      Wer in (Süd und Zentral) Somalia soll den jemanden zurücknehmen? Die Al-Shabab?

      Somaliland und Puntland akzeptieren soweit ich weiss zumindest freiwillige Rückkehrer und Eritrea (vorallem wenn man diese Gebühr zahlt) auch.

      Ein bissel besser informieren, bevor man einfach irgendetwas erzählt..
    • neutrino 18.08.2020 10:42
      Highlight Highlight Ist mir schon klar, dass Somalia ein failed state ist. Und ich verstehe jeden, der Eritrea verlassen will.

      Es geht um den Fakt, dass die Leute einfach nicht mehr dorthin zurückkehren (können, wollen..).

      Aber, es gibt friedliche Gebiete in Syrien. Oder seid ihr der Meinung, dass man die ganze Bevölkerung Syriens, Somalias, Eritreas, etc. nach Europa evakuiert. Verdient hätte es die Bevölkerung - ich habe keine höheres Recht in Europa zu leben, als die Personen, sondern einfach Glück, hier geboren zu sein.

      Aber es geht praktisch nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saerd neute 18.08.2020 08:32
    Highlight Highlight "Das EU-Grenzland hat seit der Flüchtlingskrise 2015 stets Mühe bekundet, mit den ankommenden Menschenmassen aus den kriegsversehrten Staaten im Nahen Osten klarzukommen."

    Das stimmt so nicht.
    Die Migranten kommen auf dem Seeweg aus der Türkei. Die Türkei hat selber grosse Flüchtlingslager und es wird schon lange vermutet dass die Türkei gezielt Flüchtlinge nach Europa entlässt.
    Man könnte als Titel also auch schreiben; Erdogan schickt Tausende ins offene Meer hinaus".
  • Glenn Quagmire 18.08.2020 08:32
    Highlight Highlight Wie wäre es denn, wenn die NYT sich dafür stark macht, Flüchtlinge in die USA zu bringen?

    Wo sind die gsammelten Bildbeweise? Falls es stimmt und Bilder gibt können die Griechen nichts verneinen.
  • Super8 18.08.2020 08:20
    Highlight Highlight Eine merkwürdige Story. Wo sind die Ausgesetzten denn wieder gelandet? Diese Information fehlt hier sehr.
  • Ricardo Tubbs 18.08.2020 08:06
    Highlight Highlight das EU Geld haben sie aber gern genommen.
  • Sprachrohr 18.08.2020 07:53
    Highlight Highlight Die Sache wäre in der Tat schockierend und muss unbedingt untersucht werden.

    Aber so ganz traue ich der Story nicht:

    Würden die Flüchtlinge wie im Artikel beschrieben an der griechischen Seegrenze (nur wenige km von der Küste) ausgesetzt, wären die meisten wohl im Handumdrehen wieder in Griechenland, was auch aus Sicht der "Hardliner" wenig Sinn ergibt.

    Da wäre eine Nichtregistrierung der Neuankömmlinge und die Förderung von deren eigenen Weiterzugsplänen Richtung Westeuropa wesentlich zielführender.

    Ich vermute deshalb, dass an der Story wenig dran ist.
  • hgehjvkoohgfdthj 18.08.2020 07:39
    Highlight Highlight Der griechische Regierungssprecher hat bereits Mitte März die Fl0chtlinge als "asymetrische Bedrohung" bezeichnet.
    Es herrscht Krieg gegen wehrlose Flüchtlinge. Tatkräftige Unterstützung bekommt die "konservative" griechische Regierung von rechtsradikalen Bürgerwehren.

    Die Menschenverachtung kennt keine Grenzen mehr, nicht nur bei den korrupten und rassistischen griechischen Behörden, sondern auch hier im Forum.

  • pali2 18.08.2020 07:27
    Highlight Highlight Es ist schrecklich, was da passiert. Das kann man sich gar nicht vorstellen. Das Problem ist aber auch, dass wenn Flüchtlinge super willkommen geheissen werden in Europa, dann werden auch immer mehr den gefährlichen Weg wagen. Es ist ein Teufelskreis. Denn früher oder später wären die europäischen Länder dann überfordert sein.
  • Jordan Belfort 18.08.2020 07:09
    Highlight Highlight .
    Play Icon
    • wimi2 18.08.2020 08:48
      Highlight Highlight Ich denke die Blitzer haben das Lied nicht ganz begriffen. Leider...
  • Bravo 18.08.2020 06:45
    Highlight Highlight Nicht nur die New York Times, auch andere Presseorgane sind ununterbrochen dort, wo Flüchtlinge sind...
    • Demetria 18.08.2020 23:08
      Highlight Highlight Sprechen wir jetzt von derselben NYT die sich Ende Dezember noch für Eugenik und Rassenhygiene in die Bresche gelegt hat und nun gerade den Skandal um die Weiss hatte? Tönt nicht so Links oder? Oder hast Du mal das Buch von Gregory Clark gelesen, dass die Jungs von der NYT damals finanziert und in die Wege geleitet haben? Ich würds auch nicht empfehlen, ausser du bist zufällig Historiker. Sagen wir mal es ist ebenso falsch wie hässlich nahe an den Nazis. Ich schätze die sind auf der Redaktion eher nicht so pro Flüchtlinge.
  • Raffaele Merminod 18.08.2020 06:45
    Highlight Highlight Schockierend ist vor allem eins: Der Umstand dass hier Leute anhand von Likes und Blitze die Praxis der Griechen sogar gut finden.
    Das kann man nicht mehr schön reden.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 18.08.2020 09:27
      Highlight Highlight Ist vielleicht desshalb, weil man davon ausgeht, dass die NYT gerade am relotieren ist.
    • Raffaele Merminod 18.08.2020 10:46
      Highlight Highlight @nadasagenwirjetzteinfachmal: wünschenswert wäre es. Aber wenn es wahr ist?
    • Ian Cognito 18.08.2020 13:22
      Highlight Highlight @Raffaele ist bei allen Migrationsthemen so. Ich vermute, dass dann immer noch ein paar "Besucher" hier landen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • stefan reiser 18.08.2020 03:01
    Highlight Highlight Jetzt wo der Frieden in Syrien langsam in Griffnähe rückt, würden diese Bootsflüchtlinge wahrscheinlich
    nirgendwo so sehr gebraucht wie in ihrer Heimat.
    Dazu bräuchte es ein internationales Aufbauprogramm, den Abzug aller fremden Mächte und direkte Verhandlungen mit Präsident Asad.
    Europa hätte danach mehr Kapazität zur Aufnahme von Kriegsversehrten aus anderen Krisengebieten.
    • Sprachrohr 18.08.2020 08:16
      Highlight Highlight Frieden in Syrien? Habe ich was verpasst?
    • Saraina 18.08.2020 08:28
      Highlight Highlight Assad will diese Leute nicht zurück. Er hat Häuser und Grundeigentum von geflohenen Syrern grosszügig an Söldner aus Afghanistan und Tschetschenien verschenkt. Vor einigen Jahren wurde in den Medien breit berichtet, dass er eine Deathline setzte, innert derer man in Syrien sein Grundeigentum bestätigen müsse, ansonsten es verfalle. Das haben die meisten nicht getan, oder nicht tun können. Zudem wird der internationale Aufbau, wie auch im Irak und anderswo, durch internationale Firmen getätigt, was das gespendete Geld wieder in die Geberländer zurück führt.
    • Ian Cognito 18.08.2020 09:55
      Highlight Highlight Frieden in Syrien?? Nur weil die Medien nicht mehr so oft berichten, ist da nicht einfach Frieden!
    Weitere Antworten anzeigen
  • patitomio 17.08.2020 23:42
    Highlight Highlight Wenn natürlich nur noch als Informations Konfetti zur geschichtliche Wahrnehmung vermittelt werden, weiss heute darum kaum noch jemand wie das Unheil in Syrien seinen Lauf nahm.
    Wer hat den IS und all die anderen "gemässigten" Rebellen hochgepäppelt, bezahlt und bewaffnet, nur um buchstäblich "ums Verrecken" Assad loszuwerden.
    Sollten nicht all die anderen NATO-Länder, die das ganze Leid in Syrien angezettelt haben viel eher als die Griechen für all die Flüchtlinge aufkommen?
    • hgehjvkoohgfdthj 18.08.2020 08:09
      Highlight Highlight Gratuliere. Whataboutism vom Feinsten.
    • Ian Cognito 18.08.2020 10:19
      Highlight Highlight @hgehjvkoohgfdthj Nein, ist es nicht! Das W-Wort ist nicht ein Zauberwort, um jegliche Vergleiche und Perspektivenwechsel zu verbieten, sondern eine konkrete Manipulationstechnik!
      https://en.wikipedia.org/wiki/Whataboutism
  • Thural 17.08.2020 22:51
    Highlight Highlight Das Problem ist doch, niemand will sie haben und die Griechen wissen auch nicht wohin. Kein Land will freiwillig soviele Flüchtlinge aufnehmen, auch die Schweiz nicht.

    Der Punkt ist auch, so eine Integrierung kostet Geld, viel Geld. Dieses Geld würde der Staat dann aber nicht von den Reichen nehmen, sondern er streicht Programme für die Mittel- und Unterschicht.

    Und die beklagt sich dann wieder über die vielen Ausländer und Flüchtlinge und es schürrt den Fremdenhass. Dabei sind beide unten. Ein Teufelskreis.
    • Superreicher 18.08.2020 09:14
      Highlight Highlight "Dieses Geld würde der Staat dann aber nicht von den Reichen nehmen, sondern er streicht Programme für die Mittel- und Unterschicht."

      Dass die Integration viel kostet, ist das eine. Dieser Punkt ist aber wegen der geltenden Gesetze kurzfristig nicht so einfach zu ändern (Flüchtlingskonvention, Menschenrechtskonvention, Asylgesetz usw.) Dass das Geld dafür von der Mittel- und Unterschicht genommen wird (Kürzung von staatlichen Leistungen), ist zumindest in der Schweiz, ein politisches Versagen, und zwar der bürgerlichen Mehrheit in unserem nationalen und den meisten kantonalen Parlamenten.
    • geissenpetrov 18.08.2020 19:29
      Highlight Highlight Thural
      "Dieses Geld würde der Staat dann aber nicht von den Reichen nehmen, sondern er streicht Programme für die Mittel- und Unterschicht"

      Das ist ein politisch gestaltbarer Prozess. Es wäre an uns, dass zu ändern. Einmal Fahrt aufgenommen, könnten wir auch durchsetzen, Ausbeutung und Kriege zu stoppen. Das sind keine Naturgesetze und genug für alle hat es auch.
      Solange wir aber darüber streiten, ob es legitim ist nicht Kriminelle zu kriminalisieren, ihnen gar den Tod wünschen, wird sich mit Sicherheit nichts ändern.
    • geissenpetrov 19.08.2020 01:13
      Highlight Highlight @Сédric
      Dich mag es verwundern, aber 95% aller Menschen sind insgeheim friedliebend und wünschten sich eine Welt ohne Kriege und Ausbeutung. Wer lebt schon gerne in solchen Zuständen?
      Da es kein Naturgesetz gibt, dass die Tyrannei der übrigen 5% rechtfertigen könnte und historisch mehrmals unter Beweis gestellt wurde, zu was der Mensch fähig ist (leider auch im schlechten), sollte man nicht mutlos werden.
      Bedauernswerterweise beschränkt sich die Utopie vieler in der heutgen Zeit auf Konsum und Selbstoptimierung. Danach kommt nicht mehr viel gescheites, wie man hier täglich nachlesen kann.
  • DerTaran 17.08.2020 22:29
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • DerTaran 17.08.2020 22:37
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Varanasi 17.08.2020 22:55
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • T13 17.08.2020 21:47
    Highlight Highlight Ich finde die Verweigerung von EU Staaten die Flüchtlinge aufzunehmen und Griechenland zu entlasten ist genau das gleiche wie sie auf dem Meer auszusetzen. Jedes andere Land würde genau die gleiche Verteilung in der Union fordern wenn diese Boote bei ihnen angekommen wären.
    • Tir 17.08.2020 22:20
      Highlight Highlight << EU Staaten die Flüchtlinge aufzunehmen und Griechenland zu entlasten ist genau das gleiche wie sie auf dem Meer auszusetzen. >>
      Nein das gleiche wäre die Türkei nicht zu bezahlen damit sie die Flüchtlinge nicht zu uns schicken.

      Wärend sie auf dem Meer auszusetzten das gleiche wäre wie als die Blauhelme in Srebrenica, Die bosniakische Flüchtlinge an serbischen Einheiten zu übergeben.


  • Wurstbrot 17.08.2020 21:39
    Highlight Highlight Der Beweis, dass man die EU in der Tüte rauchen kann. Man kann den überflüssigen Verein auch gleich auflösen.

    Den Griechen die Schuld in die Schuhe zu schieben geht nicht. Dasselbe gilt für die Italiener. Die EU hilft zuwenig. Es ist der EU schlicht sch... egal wenn die Flüchtlinge ersaufen bzw. es ist ihnen grad recht.
  • De-Saint-Ex 17.08.2020 21:38
    Highlight Highlight Ok, ich kipp dann mal mein griechisches Olivenöl in den Abfluss. Kriegt Griechenland von Rest-Europa zuwenig Unterstützung? Oh ja. Aber das soll sowas rechtfertigen?
    Wenn sowas die neue Norm sein soll, ist die Menschheit definitiv schon jetzt am Arsch.




    • ein bekiffter Holländer 17.08.2020 22:52
      Highlight Highlight Öl bitte nicht in den Abfluss kippen.
      Ist schädlich fürs Wasser. 🙈
    • mon tuno 18.08.2020 04:40
      Highlight Highlight „Wenn sowas die neue Norm sein soll, ist die Menschheit definitiv schon jetzt am Arsch.“

      Schon jetzt? Soll das Ironie sein oder ist das wirklich ernst gemeint?
  • Grötzu 17.08.2020 21:34
    Highlight Highlight Wer hat diesen Bericht überprüft, resp. wo sind die Beweise?
    • Do not lie to mE 17.08.2020 22:23
      Highlight Highlight https://bit.ly/3276H9M Die Beweise sind laut Patrick Kingsley von der NYT mehrere Foto-Abgleiche sowie eine Aussage von einem Migranten der in einem benachbarten Lager untergebracht war und Najma al-Khatib Medikamente gab und eine Besuch von einem alten Griechischen freiwilligen. Man könnte lediglich über das benachbarte Lager spekulieren welches angeblich seit 2019 auf dem Hafenareal sein soll/war und auf seinen Fotos nicht erkennbar ist. Vor 7 Jahren hat Australien übrigens auch die Migranten auf Rettungsboote zurückgeschickt und so das ertrinken gestoppt
  • Ihre Dudeigkeit 17.08.2020 21:03
    Highlight Highlight Dä schämt man sich Europäer zu sein. Aber Hand aufs Herz : so lange die EU als Staatenbund nicht in der Lage ist einen Verteilschlüssel für die Flüchtlinge durchzusetzen wird sich die Situation noch zuspitzen. Niemand hat die Eier den Osteuropäer mal gehörig die Leviten zu verlesen. Jahrelanges Wachstum auf Kosten der EU und jetzt von nichts was wissen wollen. Echt tragisch.
  • smartash 17.08.2020 20:57
    Highlight Highlight Das Vorgehen der griechischen Behörden ist doch nicht eine „Gleichgültigkeit gegenüber dem Leben jener Menschen“, so wie der Autor schreibt, sondern eine abscheuliche Barbarei und Verachtung menschlichen Lebens sondergleichen

    Das darf man in einer Analyse ruhig mit aller Deutlichkeit sagen
    • Saraina 18.08.2020 08:31
      Highlight Highlight Es widerspricht auch internationalem Recht, und verkleinert die Spannung zwischen Griechenland und der Türkei kein bisschen.
  • Andre Buchheim 17.08.2020 20:19
    Highlight Highlight Alles nur dank der europäischen Scheinethik. Zum kotzen ist das. Da schämt man sich, selbst Europäer zu sein.
  • bernhardmat 17.08.2020 19:55
    Highlight Highlight Das ist kriminell. Europas Ethikniveau ist auf dem Hund.
  • sikki_nix 17.08.2020 19:47
    Highlight Highlight Man muss leider sagen, die EU hat auf der ganzen Linie versagt. Was jetzt hier passiert ist leider nicht mehr so weit davon entfernt die Flüchtlinge einfach zu erschiessen. Mir grat davon was passiert, wenn die Flüchtlingsströme wieder zunehmen.
    • PVJ 17.08.2020 21:25
      Highlight Highlight @Mohrenkopf, Du meinst es sollen einfach ein paar hundert nicht willkommene Migranten publikumswirksam umgebracht werden, dann versteht es der Rest vielleicht?

      Zynischer geht es wohl nicht mehr....
    • Kruk 17.08.2020 21:41
      Highlight Highlight Was für Menschenfeinde sich hier so herumtreiben...
    • DerTaran 17.08.2020 22:35
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sikki_nix 17.08.2020 19:46
    Highlight Highlight Man muss leider sagen, die EU hat auf der ganzen Linie versagt. Was jetzt hier passiert ist nicht mehr weit davon entfernt die Flüchtlinge
  • Ket (1) 17.08.2020 19:41
    Highlight Highlight 1/2
    Unerwünschte Flüchtlinge (hauptsächlich junge Männer aus Afghanistan, Pakistan) zwingt die Türkei über die seegrenze nach Griechenland. Sie organisiert Transporte zu den Schmugglern am Mittelmeer. Nur wenige Familien mit Kindern können sich überhaupt eine überfahrt leisten. Oftmals werden die schrottreifen Boote von der tr. Küstenwache in griechische Gewässer geschleppt. Es ist nicht ok, dass Griechenland Push backs macht. Doch GR hat genug. Das Volk würde keine Push backs unterstützen. Ich habe hautnah miterlebt, wie die einheimischen den Flüchtlingen Wasser, Essen und Decken bringen.
    • Ian Cognito 18.08.2020 10:03
      Highlight Highlight Sehr guter Überblick!
      Danke!
      Die Türkei ist auch mE einer der Hauptschuldigen gerade und ich finde es wirklich unsäglich, dass sich die EU von diesem Möchtegerndiktator so herumkommandieren lässt.
  • Sparkle Darkle 17.08.2020 19:32
    Highlight Highlight (2/2) Die Verschärfung der Flüchtlingskrise wurde anfangs Jahr, kurz vor Ausbruch der Pandemie, absichtlich von Erdogan herbeigeführt, indem er tausende Flüchtende nach Griechenland zwang. Aktuell möchte er uns mit Territorialansprüchen wieder mal den Gar ausmachen.

    Alle EU-Staaten wären aufgerufen das Elend, dass diese Flüchtenden erdulden müssen, zu beenden. Aber anstatt konstruktiver Lösungen, gibts immer nur Griechenland-Bashing.
    • Shabbazz 18.08.2020 13:35
      Highlight Highlight Stimmt da ist Türkei Bashing schon sinnvoller und führt zu einer konstruktiven Lösungen ;)
    • Sparkle Darkle 18.08.2020 14:01
      Highlight Highlight Ein nicht von der Hand zu weisender Umstand geht wohl kaum als Bashing durch. Fakt ist, dass das Verhalten beider Seiten zu verurteilen ist. Mit Menschengeht man nicht so um. Weder setzt man sie ins offene Meer aus und überlässt sie ihrem Schicksal noch nutzt man sie als politisches Druckmittel, um eigene Interessen durchzusetzen. Aber ja, wehe man bringt die Politik der Türkei ins Spiel! Dann ruft das sofort die Erdogan-Fanboys auf den Plan... ;)
    • Shabbazz 18.08.2020 15:52
      Highlight Highlight hehe, ich und Erdogan Fanboy...ja klar :)

      Was hast du von einem Typen wie Erdogan erwartet als die EU so "klug" waren mit ihm eine Einigung bezüglich Flüchtlingen zu treffen? Hat auch nur einer gedacht, dass es ihm um die Menschenrecht geht, wenn er die Flüchtlinge aufnimmt? Logisch war das ein Druckmittel das wir ihm gegeben haben! Wir haben ihm diese Macht gegeben uns unter Druck zu setzen bez. Flüchtlinge, jetzt müssen wir halt die Suppe auslöffeln! Dieser Ausgang war absolut logisch!! Wir ernten was wir sähen...
  • Ket (1) 17.08.2020 19:32
    Highlight Highlight Falls das stimmt, ist es natürlich zu verurteilen. Aber die NY Times verliert kein Wort über die Wurzel des Problems. Es gibt nur so viele Flüchtlinge weil grosse Player wie die USA, Russland, Iran, Türkei einen schmutzigen stellvertreter krieg in diversen Ländern führen (Irak, Syrien, Lybien, Jemen). Das Highlight ist, dass die Türkei sich selber damit rühmt, 3 Mio. Flüchtlinge aufgenommen zu haben, während sie die kurdische Bevölkerung aus ihrer Heimat (Rojava, Nordirak) vertreibt und wegbombt, um dann pro türkische arabische Sunniten dort ansiedeln zu können.
    • Vulpine530 17.08.2020 22:17
      Highlight Highlight Man sollte auch die europäischen Statten, wie z.B. Frankreich und die GB nennen, die immer hinter Öl sind.
    • ueberfluessig 18.08.2020 07:32
      Highlight Highlight falls das stimmt?
      die wurzel des problems?
      es ist irrelevant, wer den bericht veröffentlicht! es braucht keine politische rechtfertigung dafür, wahrheit zu publizieren!
      es ist für den aktuellen bezug ebenso irrelevant, welche „mächte“ durch welche politischen oder ökonomischen aktionen irgend etwas ausgelöst haben.

      fakt ist, das solche praktiken hier heute angewendet werden.

      dein kommentar wirkt so kindergartenmässig: aber der hansli hat ...

      es ist unsere verantwortung, mit der gegenwart umzugehen und zu bestimmen, welche werte uns wichtig sind iund wie unsere zukunft aussehen soll.



    • Irene Adler 18.08.2020 10:15
      Highlight Highlight Und vergessen wir Frau Merkel auch nicht, die vor paar Jahren gesagt hat, kommet nur alle Flüchtlinge, wir schaffen das.
      Die damalige Aussage von ihr ist einer der Gründe, warum die anderen EU-Staaten nichts von Flüchtlingsübernahme hören wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dievobärn 17.08.2020 19:23
    Highlight Highlight Ich kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen will.
    Das traurige ist ja, dass man diese Nachrichten liest, morgen wird es aber wieder vergessen. Unser Staat, das gesamte Europa schaut rüber und ist "betroffen" - etwas dagegen tun würden sie aber niemals! Ich habe keine Lust mehr ein Teil dieses Systems zu sein.
    Was kann man tun ausser Spenden oder Freiwilligenarbeit?
    • Kruk 17.08.2020 21:57
      Highlight Highlight "Niemand will Flüchtlinge in seinem Land"
      wäre interessant würden alle die als Flüchtlinge gekommen sind wieder gehen.

      Ihr seid mehr auf diese Leute angewiesen als ihr eingestehen wollt.
    • PVJ 17.08.2020 22:17
      Highlight Highlight @Cedric, auch wenn Griechenland mit der Situation verständlicherweise überfordert ist heiligt der Zweck noch lange nicht die Mittel.
      Menschen aufs offene Meer zu schleppen ist ein Verbrechen, und nicht etwas, das "getan werden muss". Wenn sich der im Artikel beschriebene Sachverhalt bestätigt, dann gehören die Täter vor Gericht. Alles andere wäre jedem halbwegs zivilisierten Staat unwürdig.
    • PVJ 18.08.2020 07:45
      Highlight Highlight Cedric, zwischen Schutz von Grenzen und der gewollten Tötung von Flüchtlingen besteht ein himmelweiter Unterschied. Dass Du das in Deinem ideologischen Wahn als „irgendwelche Moral“ bezeichnest spricht Bände.
      Immer wieder interessant zu sehen, dass die selbsternannten Verteidiger des Abendlandes für ihre Ziele bereit sind, sämtliche Werte desselben fallen zu lassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 17.08.2020 19:13
    Highlight Highlight WTF. Das ist doch schon fast fahrlässige Tötung.
    Share on you europäische Flüchtlingspolitik.
    • aglio e olio 17.08.2020 19:19
      Highlight Highlight Shame natürlich...
    • Herr Ole 17.08.2020 20:17
      Highlight Highlight Vorsätzliche Tötung wenn schon.
    • aglio e olio 17.08.2020 22:06
      Highlight Highlight Herr Ole, wenn schon klugscheissen dann bitte richtig. ;)
      Es könnte auch ein Eventualvorsatz vorliegen.
      Du unterstellst hier aber, dass der Tod der Bootsinsassen das Ziel der Täter war. Ohne näheres zu wissen gehe ich aber erstmal davon aus, dass diese die Leute "nur weg" haben wollten, wohl wissend, dass dies u.a. zum Tod führen könnte. Je nachdem ob sie nun darauf hoffen, dass es nicht passiert oder es billigend in Kauf nehmen, liegt dann Fahrlässigkeit oder ein Eventualvorsatz vor.
      Fachleute mögen mich bitte verbessern...;)
      M.M.n. ist bereits die Fahrlässigkeit unvertretbar.
  • Sarkasmusdetektor 17.08.2020 18:49
    Highlight Highlight Wow. Der nächste europäische Politiker, der China auf Einhaltung der Menschenrechte anspricht, könnte ziemlich hart ausgelacht werden...
  • Lefka Ori 17.08.2020 18:46
    Highlight Highlight Griechenland wird von der EU massiv im Stich gelassen und soll das ganze Flüchtlingsdrama, das von den widerlichen Diktatoren wie Assad, Erdogan, Putin und Konsorten in der Region willentlich inszeniert wird, allein schultern. Erdogan hilft tatkräftig Flüchtlinge zu produzieren, um diese als Währung zu gebrauchen und die EU zu erpressen. Zu allem Überfluss gehen 30 % der Rüstungsexporte Deutschlands an die Türkei, die Griechenland aktiv mit Flüchtlingen überschwemmt. Über Erdogans Kriegsgeheul und Raubzügen gegen Griechenlands Rohstoffe schweige ich hier. Helft solidarisch Griechenland!
    • Kruk 17.08.2020 20:19
      Highlight Highlight Griechenland wäre am besten geholfen wenn man diesen Flüchtlingen hilft, sie ihnen abnimmt.

    • rudolf_k 18.08.2020 01:51
      Highlight Highlight Nein, damit ist niemandem geholfen, denn das zieht dann wieder weitere Migranten an.

      Zeit, ein paar unangenehmen Tatsachen in die Augen zu schauen:

      1. Diese sogenannten ‚Flüchtlinge‘ will in Europa die Bevölkerung keines Landes.

      2. Eine Verteilung ist politisch komplett chancenlos. Und selbst wenn, würden die Migranten dann von selbst in die reicheren Länder abhauen

      3. Wenn jemand mal da ist, wird man ihn nicht mehr los, selbst wenn er schlimmste Verbrechen verübt

      4. Somit bleibt nur der Wettbewerb um Unattraktivität, um möglichst weitere Zuzüger fernzuhalten.
    • ueberfluessig 18.08.2020 07:35
      Highlight Highlight griechenland wird nicht im stich gelassen: das ganze hat system und ist so gewollt.
      was es nicht besser macht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rumpelstilzchen 17.08.2020 18:39
    Highlight Highlight Man kann nun lang und breit diskutieren - ich habe auch keine Lösung für den Umgang mit der Flüchtlings-Problematik.

    Aber diese Praxis ist nur eines: Mord
    • Hoci 17.08.2020 18:59
      Highlight Highlight Es ist 2 km vor der Küste oder so...
    • Hoci 17.08.2020 19:00
      Highlight Highlight So sind die meisten auch illegal gekommen. Nicht vergessen viele sind Arbeitsmigranten, unter den Syrern derzeit IS Anhönger.
      Ich hoffe also es handelt sich um begrpbdet bereits abgewiesene Flpchtlinge und die Syrischen Frauen sind is Gefährderinnen. So vermute ich.
    • Rolfi Bolfi 17.08.2020 19:16
      Highlight Highlight Wenn denn dies so stimmt!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Itallion 17.08.2020 18:22
    Highlight Highlight Wo bist du am Besten aufgehoben? Im eigenen Land für den Wiederaufbau. Ich heisse es nicht gut, was die Griechen machen aber verstehe es.
    • Herr Ole 17.08.2020 20:19
      Highlight Highlight Blödsinn. Wieso sollte jeder in dem Land am besten aufgehoben sein, in dem er zu Welt kam? Den meisten kann es in anderen Ländern genauso gut gehen, wenn nicht besser. Und vor einem Krieg flüchten ist in jedem Fall legitim und verständlich.
    • Kruk 17.08.2020 20:23
      Highlight Highlight Bestimmt würdest du, wäre dein Wohnort z. B. ein Flüchtlingscamp in Syrien dir dort ein Haus bauen.

      Und würde sich dein Land in diesem Zustand wie Syrien befinden, würdest du es aufbauen.

      Es sind ziemlich grosse Worte, mehr aber nicht.
    • Enzasa 18.08.2020 00:26
      Highlight Highlight Es gibt in Syrien über 30 verschiedene Armeen. Wer zuerst kommt, bei dem wird man zwangsweise eingezogen.
      Wer soll das aufbauen? Vielleicht sollte der Aufbau zuerst organisiert werden.
      Mit welchem Recht, kämpfen dort Putin, Trump und Erdogan? Wo ist der Aufschrei dagegen? Welche Vorteile bringt es einem Diktator eine ganze Generation ungebildet zu lassen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rabbi Jussuf 17.08.2020 18:21
    Highlight Highlight Es gäbe doch diesen ominösen Flüchtlingsdeal mit der Türkei. Der wird von denen nicht eingehalten und trotzdem zahlt die EU weiter Milliarden. So ist das, wenn man sich erpressen lässt. Das gibt dann eben sehr unschöne Konsequenzen.

    Der eigentliche Skandal liegt bei der untätigen und erpressbaren EU. Dass die Griechen jetzt selber was machen, ist nur eine Folge davon.
    • Varanasi 17.08.2020 19:35
      Highlight Highlight Und was soll die EU machen?
      Die Schweiz will die Flüchtlinge ja auch nicht und hat sich über diesen Deal mit der Türkei nie beklagt oder?

    • Rabbi Jussuf 17.08.2020 21:00
      Highlight Highlight Die EU?
      Na, endlich die Zahlungen ganz einstellen!
      Dann gibt es ganz schnell keine Migranten mehr an der türkischen Grenze. Weil die Türken sich schnell wieder an den Pakt halten werden, damit der Rubel wieder rollt.
  • Peter Vogel 17.08.2020 17:54
    Highlight Highlight Die Amerikaner dürfen sich gerne um die Flüchtlinge kümmern statt zu stänkern. Immerhin sind die USA ja SCHULD an dem ganzen Schlamassel.
    • voni2 17.08.2020 18:29
      Highlight Highlight Die NY Times ist nicht die USA sondern eine Zeitung. Ausserdem:
      Europa ist unschuldig an dem Schlamassel?
    • Pisti 17.08.2020 21:26
      Highlight Highlight Die NY steht aber wie kein anderes Blatt hinter dem Ex-Präsidenten der hauptverantwortlich ist für den ganzen Schlamassel dort unten.
    • Quo Vadis 17.08.2020 21:36
      Highlight Highlight ..die USA haben bereits zwischen 20 und 30 mio illegale Immigranten bei sich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • smarties 17.08.2020 17:48
    Highlight Highlight Leider auch auf dem europäischen Festland eine gängige Praxis. Flüchtende bei Nacht und Nebel zurück über die Grenze "treiben". NGO's berichten seit Jahren davon.
    Soweit ich mich erinnere schrieb Watson mal einen Artilel als Menschen dabei unter den Zug kamen. Da leben zu viele Menschen an zuvielen Orten nach dem Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn" bzw den 3 Äffchen.
    • Hoci 17.08.2020 19:02
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Sissisfuss 18.08.2020 00:16
      Highlight Highlight @Hoci: Flüchtlinge sollen keine Migranten sein? Das soll einer verstehen... Des Weiteren ist legal zu migrieren auch bei anerkannten Fluchtgründen mit der totalen Abschottung der EU-Aussengrenzen ein Ding der Unmöglichkeit! Allgemein stimmt mich die Stimmungsmache von dir Hoci wie auch vielen anderen gegen Flüchtende und die zahlreiche Zustimmung zu diesen Kommentaren äusserst traurig. Was habt ihr aktiv dafür getan, im Ponyhof Schweiz geboren worden zu sein? Wo bleibt euer Mitgefühl? Vielleicht werdet ihr Glücklichen im nächsten Leben in Afghanistan, Jemen, Syrien oder Lybien wiedergebohren.
  • Lexxus0025 17.08.2020 17:35
    Highlight Highlight Man sollte ganz schnell den zeigefinger gegen griechenland wieder einstecken, schliesslich sind viele eu lander bei themen der flüchtlingsverteilung genauso ignorant, oder sollen lander wie griechenland weiter alle fluchtlinge aufnehmen und beherbergen? Mit dem offenen dialog hats ja nicht funktioniert bisher.

    Ps: ausserdem beweisen diese fotos rein gar nichts, da sieht man einfach ein ankommendes flüchtlingsboot, und keine ausgesetzten flüchtlinge. Oder endet die seegrenze in griechenland am strand?

    • wir-2 17.08.2020 19:44
      Highlight Highlight Ja sie haben recht. Und doch geht es zu erst um den Fakt der Verletzung der Menschenrechte und der Verträge. Ich nehme an das die Beweise und Fotos im Artikel fehlen, was Schade ist
    • Florodelfia 17.08.2020 20:36
      Highlight Highlight Es steht deutlich darunter „Archivbild aus 2015,“ aber danke für Ihren qualifizierten Kommentar.
    • Vulpine530 17.08.2020 22:12
      Highlight Highlight Das Leugnen und wegschauen ist anscheinend bei den Europäern breit verbreitet. Ich weiss aus lokalen Leuten, dass dies von Griechenland schon länger so ausgeübt wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • borael 17.08.2020 17:27
    Highlight Highlight Und wer übers Festland nach Griechenland kommt, wird in die Türkei zurück geprügelt. Aber auch das interessiert keinen.
    • Pisti 17.08.2020 21:29
      Highlight Highlight Hab mir viele Videos von dort unten angeschaut. Es sind die illegalen Migranten die gewaltsam die Grenzen stürmen wollen und nicht umgekehrt. Griechenland schützt seine und die EU-Aussengrenze so gut wie möglich. Da müsste man noch mehr finanzielle Mittel bereitstellen seitens der EU.
    • Enzasa 18.08.2020 00:28
      Highlight Highlight Wieso illegale Migranten? Es sind Asylbewerber
    • ueberfluessig 18.08.2020 07:40
      Highlight Highlight was für videos? je nach politischer ausrichtung der quellen kursieren sehr unterschiedliche videos im netz!
  • N. Y. P. 17.08.2020 17:20
    Highlight Highlight Dass diese neue Härte mit illegalen und menschenrechtswidrigen Praktiken umgesetzt wird, darf Europa nicht dulden.
    (text)

    Europa duldet es aber.

    Sie. Dulden. Es.

    Frankreich und Deutschland, Skandinavien und die Beneluxländer wissen doch haargenau, was in Griechenland abgeht.

    Und sie lassen es zu.

    Zeigt mit dem Finger auf Brüssel. Null komma Null Strategie. Die Ungaren zum Beispiel scheren sich einen Sch....eck darum, ein Kontingent an Flüchtlingen aufzunehmen. Und was passiert ? Nichts.

    Wie Helmut Kohl sagen würde: Aussitzen.
    • Pisti 17.08.2020 21:32
      Highlight Highlight Als ob irgendein Migrant nach Ungarn will.
      Deutschland, Skandinavien, England, Frankreich und Schweiz sind gefragt. Dort profitiert man von der sozialen Wohlfahrt.
    • Enzasa 18.08.2020 00:30
      Highlight Highlight Es geht den meisten in erster Linie um Sicherheit und Schulbildung
  • Buck32 17.08.2020 17:14
    Highlight Highlight Wirklich, was diese Menschen da durchmachen und erleben ist schlimm&skandalös. Auf der anderen Seite wünsche ich mir von watson auch eine Recherche, wieso Griechenland gezwungen ist so zu handeln? Alle osteuropäischen Staaten weigern sich Flüchtlinge aufzunehmen, obwohl eine Verteilung auf alle EU-Staaten von Brüssel vor Jahren beschlossen wurde. Die Osteuropäer schliessen einfach die Grenzen mit Zaun. Die Griechen können ihre Seegrenze zur Türkei nicht einfach mit einem Zaun schliessen. Der Grossteil der Last ankommender Flüchtlinge trägt Griechenland&Italien. Deutschland nimmt viele auf!
    • aglio e olio 17.08.2020 19:16
      Highlight Highlight Griechenland wird nicht gezwungen so zu handeln. Ansonsten gebe ich dir recht.
    • Bobo B. 17.08.2020 19:29
      Highlight Highlight Als ob die in die osteuropäischen Länder Verschobenen dort auch nur einen Monat bleiben würden. Willst du die Leute dort einsperren, damit sie nicht die Länder weiterreisen, die bessere Leistungen versprechen? Abgeschoben werden diejenigen, die gegen die Regeln verstossen wiederum auch nicht...
    • Enzasa 18.08.2020 00:32
      Highlight Highlight Ungarn weist ab, wer in Ungarn Flüchtlingen hilft begeht eine Straftat.
  • du_bist_du 17.08.2020 17:06
    Highlight Highlight Die New York Times könnte ja mal bei ihrer Regierung Nachfragen, ob man die Griechen bei den Flüchtlingslagern mit Geld, Material und Personal unterstützt. Schliesslich hat man, zumindest einen Teil, des Schlamassels verursacht den die Griechen ausbaden.
    Aber im Glashaus mit Steinen schmeissen geht einfacher.... Ich liebe Doppelmoral.
    • PfürPaul 17.08.2020 17:38
      Highlight Highlight Obwohl die NY Times aus einem Land stammt, dass sicherlich vieles falsch gemacht hat in seiner Vergangenheit, dürfen und müssen sie ihren Job als eine Instanz der 4. Gewalt nachkommen und Missstände aller Art aufdecken.
      Dein Kommentar ist bloss eine Relativierung dieses Falles, der das Ziel hat das Eigentliche in den Hintergrund zu stellen, dass die in diesem Artikel erwähnte Praktik menschenverachtend ist und nicht geduldet werden darf.
    • voni2 17.08.2020 18:07
      Highlight Highlight Es ist nicht die Aufgabe einer Zeitung eine Regierung/Flüchtlinge zu unterstützen. Die Medien sollen recherchieren und berichten. Am Besten ausgewogen und ehrlich.
      Wo hier die Doppelmoral ist, musst du mir erklären.
    • Rabbi Jussuf 17.08.2020 18:23
      Highlight Highlight Ähm, nein.
      Die USA ist nur unter ferner liefen ein wenig schuld an dem Schlamassel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jonas der doofe 17.08.2020 17:05
    Highlight Highlight Ich kann diese Meldung gar nicht glauben!!! Das ist doch krank.

    Und wohin treiben dann diese Boote? Irgendwo kommen die ja wieder an Land oder werden woanders aufgegriffen?

    • Kruk 17.08.2020 20:16
      Highlight Highlight Und wenn sie ertrinken dann ertrinken sie leise.
  • Erklärbart. 17.08.2020 17:00
    Highlight Highlight Was fast noch schlimmer ist: wieso berichtet kein europäisches Medienunternehmen darüber, warum sind da die Amis näher dran?

    Und nochmals schlimmer: anstatt Griechenland zu sanktionieren (so wie man das mit Weissrussland vor hat), lässt man sie einfach machen. Man schaut einfach zu. Wie damals in Srebrenica. Das ist echt erbärmlich, für ganz Europa.
    • ostpol76 17.08.2020 19:10
      Highlight Highlight @Bär

      Und für was soll man Griechenland sanktionieren? Dass die anderen EU Länder trotz Abkommen keine Flüchtlinge aufnehmen?
    • Mietzekatze 17.08.2020 19:15
      Highlight Highlight Warum die Amis darüber schreiben müssen? Weil Europa sonst Verantwortung übernehmen müsste... und das will ja niemand
    • Varanasi 17.08.2020 19:41
      Highlight Highlight Griechenland sanktionieren? Na das würde der europäischen Einheit ja sehr helfen....
      Die Griechen sind „gestraft“ genug, dass sie sich mit dieser Problematik auseinandersetzen müssen.
      Die EU muss endlich bei den Ostländern härter durchgreifen, damit die ihr Kontingent einhalten.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Ueli_DeSchwert 17.08.2020 17:00
    Highlight Highlight Das erinnert mich an "Das Schiff Esperanza"... Mörder-Fahrten...
  • Posersalami 17.08.2020 16:52
    Highlight Highlight "Menschen im offenen Meer auszusetzen, das erinnert eher an die uralte Piratenpraxis, die Besatzung geenterter Schiffe über Bord zu werfen und ertrinken zu lassen, als an jene humanitären Prinzipien, die Europa gerne hochhält."

    Humanitäre Prinzipien gibts hier doch nur in Sonntagsreden.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 17.08.2020 16:47
    Highlight Highlight Politik nach dem Motto, "was der Türke kann, können wir noch lange".
    Mal schauen, ob es Merkel und Seehofer schaffen, eine Neuordnung der europäischen Flüchtlings/Asyl/Migrationspolitik vorzunehmen.
    • Rabbi Jussuf 17.08.2020 18:33
      Highlight Highlight Vergiss es!
    • Varanasi 17.08.2020 19:43
      Highlight Highlight Seehofer?
      Der hat ja gerade gerichtlich verhindert, dass Berlin 300 Kinder aus den Lagern aufnehmen kann.
  • Cmo 17.08.2020 16:46
    Highlight Highlight Das ist pervers! Ich bin schockiert.
    Wieso helfen die anderen europäischen Staaten Griechenland so wenig?
    • Chili5000 17.08.2020 17:05
      Highlight Highlight Geld, keiner will dafür Geld ausgeben. Jetzt, dank Corona erst recht nicht...
    • Stezba 17.08.2020 17:25
      Highlight Highlight zähl die Blitze auf deinen Kommentar und du hast die Antwort
    • aglio e olio 17.08.2020 19:19
      Highlight Highlight Stezba, ich habe Blitze gezählt aber eine Antwort ist nicht aufgepoppt. Bitte hilf mir.
    Weitere Antworten anzeigen

Deutschland nimmt über 2000 Flüchtende auf – Merkel spricht Klartext

Deutschland will insgesamt 2750 Geflüchtete von den griechischen Inseln aufnehmen. Das gab Regierungssprecher Steffen Seibert am Dienstag in einer Mitteilung bekannt. Aufgenommen werden demnach 1553 Menschen aus 408 Familien, die durch Griechenland bereits als Schutzberechtigte anerkannt worden sind. Ebenso werde Deutschland bis zu 150 unbegleitete minderjährige Asylsuchende aufnehmen.

«Bereits erfolgt ist die Aufnahme von 53 unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden», so Seibert weiter. Die …

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