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George Floyd

George Floyd wird von einem Polizisten zu Tode gewürgt. bild: Screeshot youtube.

Analyse

Warum in den USA Schwarze nicht mehr atmen können

Wieder töten Polizisten Schwarze. Auch bald 160 Jahre nach Ende des Bürgerkrieges ist der Rassismus noch allgegenwärtig.



Die erste Szene scheint harmlos genug zu sein: Im New Yorker Central Park bittet ein Schwarzer eine weisse Frau, doch bitte ihren Hund an die Leine zu nehmen, wie es gesetzlich vorgeschrieben sei. Die junge Frau flippt aus und droht, die Polizei zu rufen. Der schwarze Mann bleibt ruhig und beginnt, die Szene mit seinem iPhone zu filmen.

Die Polizisten erscheinen und stellen fest, dass die junge Frau zu keinem Zeitpunkt bedroht war, und ziehen wieder ab. Der schwarze Mann stellt das Video ins Internet. Es geht sofort viral und wird mehr als 30 Millionen Mal angeklickt.

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Das Video aus dem Central Park.

«So what?», wird sich nun der Durchschnitts-Europäer fragen. Warum das Geschrei? Den Grund erläutert die Anwältin Eliza Orlins in der «Washington Post». Sie war lange in Manhattan als Verteidigerin tätig.

«Eine weisse Person ruft die Polizei wegen eines schwarzen Mannes. Die Polizisten kommen und schlagen sich auf die Seite des weissen Anklägers. Der schwarze Mann wird verhaftet und abgeführt. Dann setzt der Richter eine hohe Kaution fest. Die Familie des schwarzen Mannes kann diese Summe nicht aufbringen. Daraufhin wird der schwarze Mann nach Rikers Island (ein berüchtigtes Gefängnis in New York) geschickt. Dort muss er Tage, Monate, manchmal Jahre ausharren. Irgendwann wird sein Fall verhandelt – entweder wird die Klage fallen gelassen, oder der schwarze Mann bekennt sich eines kleineren Vergehens schuldig. In der Zwischenzeit hat er wahrscheinlich seinen Job, sein Haus, seine Kinder oder eine Kombination dieser drei Dinge verloren.»

In Zeiten des Coronavirus kann dieser scheinbar harmlose Zwischenfall gar einem Todesurteil für den schwarzen Mann gleichkommen. Rikers Island ist ein Corona-Seuchenherd. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Beschuldigte sich ansteckt und im schlimmsten Fall an Covid-19 stirbt, ist ziemlich hoch.

Der jüngste Fall im Central Park ist ganz anders verlaufen. Die weisse Frau ist an den falschen schwarzen Mann geraten. Es handelt sich um einen Absolventen der Harvard University, der im Park seinem Hobby, dem Beobachten von Vögeln, nachgegangen ist. Er behielt die Nerven. Das Video zeigt auf, wie die weisse Frau ihre Privilegien gegen Schwarze ausspielen wollte. Damit löste sie einen Shitstorm in den sozialen Medien aus. Sie wurde von ihrem gut bezahlten Job in der Finanzindustrie gefeuert.

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Dieses Video zeigt den Vorfall in Minneapolis.

Gar kein Happy End hatte hingegen der zweite Fall, der sich in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota ereignet hat. Die Polizei verhaftete dort am vergangenen Montag George Floyd, einen 46-jährigen schwarzen Restaurant-Angestellten. Grund war ein Verdacht auf Fälschung. Floyd war nicht bewaffnet.

Vier Polizisten warfen Floyd zu Boden und legten ihm Handschellen an. Einer der Polizisten kniete auf seinem Hals. «Ich kann nicht mehr atmen», keuchte der Verhaftete mehrmals. Vergebens. Obwohl der Polizist damit gegen die Polizeiregeln verstiess – Verhaftete sollen möglichst kurz auf dem Bauch liegen –, drückte er dem Schwarzen das Knie mehr als fünf Minuten auf den Hals. Bewusstlos wurde der Verhaftete daraufhin auf einer Bahre abtransportiert. Wenig später war er tot.

Auch dieser Vorfall ist mit einem Smartphone aufgenommen worden. Das Video ist derart krass und eindeutig, dass die Polizisten fristlos entlassen worden sind. Inzwischen hat sich das FBI eingeschaltet und untersucht den Fall. Er hat landesweite Empörung ausgelöst. Politiker, Sportler und Showstars haben sich eingeschaltet. Selbst Präsident Trump fordert Aufklärung. In Minneapolis kommt es derweil zu heftigen Protesten.

Heftige Proteste in Minneapolis

Floyds Tod erinnert fatal an einen ähnlichen Vorfall in New York im Jahr 2014. Damals warfen ebenfalls mehrere Polizisten Eric Garner, einen Schwarzen, der Zigaretten verkaufte, zu Boden und würgten ihn zu Tode. Auch er keuchte wie Floyd «Ich kann nicht mehr atmen». Vergebens.

In jüngster Zeit hat sich rassistische Polizei-Gewalt gegen Schwarze gehäuft. In Brunswick (Bundesstaat Georgia) wurde Ahmaud Arbery von einem Ex-Polizisten und dessen Sohn erschossen. Sein Verbrechen: Er joggte durch ein weisses Quartier. In der kalifornischen Hauptstadt Sacramento wurde ein Polizist dabei gefilmt, wie er einen 14-jährigen Schwarzen bei einer Verhaftung mehrmals ins Gesicht geschlagen hat.

Inzwischen sind Schwarze nicht einmal mehr zuhause sicher. «Washington-Post»-Kolumnist Eugene Robinson schildert zwei Fälle, in denen Polizisten grundlos Schwarze in den eigenen vier Wänden abgeknallt haben.

Wenn Robinson daher die folgende Frage stellt, ist sie keineswegs rhetorisch gemeint: «Was muss ein Schwarzer in diesem Land tun, um nicht von der Polizei umgebracht zu werden?»

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Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA: Die Fälle seit Ferguson

Polizist bei Verkehrskontrolle: «Wir töten nur Schwarze»

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149
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149Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mia Mey 29.05.2020 18:51
    Highlight Highlight De täglichi rasssismus, überall
    Benutzer Bild
  • aussteiger 29.05.2020 16:36
    Highlight Highlight ich als us bürger muss sagen der normale wahsinn der polizei, sie sind könige und unter schutz, hätte unsere nur hälfte von ihnen verginge vielen das lachen.
  • dho 29.05.2020 10:15
    Highlight Highlight Die USA haben eine Geschichte, die von sektiererischen, gewalttätigen, rassistischen Geschehnissen geprägt ist. The US are a shithole (frei nach Trump).

    Sanktionen gegen die USA sind einfach zu verhängen: kauft keine US-Produkte. Keine Autos, keine iPhones, keine Lebensmittel, search auf nicht US Software, no Amazon, no Microsoft, no WhatsApp (threema ist ohnehin besser), nichts.

    Stop America. Buy Europe.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 29.05.2020 09:04
    Highlight Highlight Immer wieder liest man von Polizeigewalt gegenüber einer von der Mehrheitsgesellschaft definierten Minderheit: Schwarze,Ausländer,Hauserbesetzer,usw.

    Dieses Phänomen tritt weltweit auf. In Deutschland haben Polizisten der Anwältin einer NSU-Opferfamilie mit dem Tod ihrer Tochter gedroht. Die für die Öffentlichkeit anonymen Adressdaten der Anwältin wurden mit einem Polizei-PC aufgerufen. Das ist nur ein Fall, jeder kann selber recherchieren.

    Der Polizeialltag ist nicht einfach,aber warum passieren immer wieder Grenzüberschreitungen, die auch mit dem Tod eines "Verdächtigen" enden können?


  • Max Power 29.05.2020 07:15
    Highlight Highlight Kleines Detail wurde hier übersehen. Der Mann war schon am Tatort tot. Wiederbelebungsmassnahmen sind auf dem Video nicht zu sehen. Die Ambulance fährt ohne Blaulicht weg. Der Polizist wurde mehrfahr auf die Gefahr hingewiesen, das hier keine Redung von Tötung mehr sein kann. Sondern ein eiskalter Mord auf Kamera - wird wohl mit einem Freispruch oder Verschleppung des Verfahrens enden.
  • Lars63 28.05.2020 21:04
    Highlight Highlight Nur weil der Polizist weiss war, und das Opfer schwarz, heisst das noch lange nicht, dass der Polizist aus rassistischen Gründen so unverhältnismässig gehandelt hat. Aber wer überall Rassismus sucht, der findet auch überall Rassismus.

    Diese Rassismus-Manie trägt nur zur Spaltung der Gesellschaft bei, und wird ein friedliches Zusammenleben auf Dauer unmöglich machen.
    • caro90 28.05.2020 21:57
      Highlight Highlight Du magst in kleinen Angelegenhriten Recht haben, aber ich habe mit eigenen Augen diverse offizielle Polizeiberichte gelesen, die rassistische Ansichten offenbarten, hier in Bern. Das hat auch seine Gründe, wenn man nur mit dem straffällig gewordenen Anteil der ausl. Bevölkerung zu tun hat. Ist aber keine Entschuldigung! Von einem Polizisten erwarte ich, diese Verzerrung bewusst korrigieren zu können. In Wahrheit aber decken sie sich gegenseitig. Die werden nicht gerade erwürgt, aber so ein bisschen verprügeln... Rassismus ist real, omnipresent und für viele tägliches Leid!
    • MadPad 28.05.2020 22:27
      Highlight Highlight Bullshit. Schau dir mal die Statistiken an wie viele Schwarze umgebracht oder unschuldig ins Gefängnis gesteckt werden gegenüber der weissen Bevökerung.

      Man muss Rassismus klar benennen und verurteilen.

      Der aktuelle President macht dies nicht und die Gewalt gegen Schwarze und der offene Rassimus ist in den letzten Jahren explodiert.
    • Vanessa_2107 28.05.2020 23:06
      Highlight Highlight Lars - aus welchen Gründen hat er denn sonst so unverhältnismäßig gehandelt, denken Sie? Vom Opfer ging keine Gefahr aus. Ich versuche gerade mir vorzustellen der Polizist wäre schwarz und das Opfer weiss gewesen.. da hätten wohl einige dieser irren, weissen Nationalisten längst ihre AR-15 hervorgenommen und einige Schwarze grundlos hingerichtet... der Rassismus war immer da, dadurch dass Trump die Anhänger nie verurteilt hat, sondern diese Leute "very fine people" nennt hat er sie wie legalisiert. Sogar der KKK kriecht wieder aus seinen Löchern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yeah, right. 28.05.2020 18:59
    Highlight Highlight "Warum in den USA Schwarze nicht mehr atmen können"
    Entweder wegen Corona oder Knie im Nacken.
  • So en Ueli 28.05.2020 18:02
    Highlight Highlight Die Afro Amis, Latinos und Asiaten sollten doch einmal eine Revolution anzetteln. So ein Amerikanischer Frühling wäre auch einmal interessant.
    • Vanessa_2107 28.05.2020 23:06
      Highlight Highlight Dragona - wie genau meinst du das bitte?
    • karl_e 29.05.2020 01:35
      Highlight Highlight Ueli, Du vergisst die Native Americans. Die wurden noch schlimmer behandelt als die Afro Americans.
    • Tell Q 29.05.2020 05:34
      Highlight Highlight Das die Leute nicht checken was Trump für seine Bürger alles macht🤦‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beat Stocker 28.05.2020 17:13
    Highlight Highlight Im Ablauf einer Verhaftung kann die Immobilisation eines 'Verdächtigen' notwendig sein, um Handschellen anzulegen. Dies kann aber unmöglich mehrere Minuten dauern wie im vorliegenden Fall. Demnach wäre das Fixieren eines Menschen mit dem Knie im Nacken über eine solch lange Zeit als grobfahrlässiger Totschlag zu werten. Mit einer Entlassung aus dem Polizeidienst ist dies also noch lange nicht geahndet.
    • DonChaote 28.05.2020 19:51
      Highlight Highlight @beat stocker
      Fixieren? - ja.
      mit dem knie? - ja.
      In den nacken? - klar nein!
      Das knie gehört in den schulterbereich, nicht auf halshöhe. Und dies nur solange, wie sie anmerken, bis die hanschellen dran sind. Und das sind sie doch schon von anfang an.
      Meiner meinung nach ist das mehr als grobfahrlässige tötung, hat schon fast den anschein auf vorsatz. Der mann hat sich mehrere minuten nicht mehr bewegt (blackout) und der officer macht keine anstalten, sein knie wegzubewegen. Es scheint sogar, als ob die ambulanz ihn mehrfach dazu auffordern muss. Ich hoffe die werden alle verknackt
    • el fuego 28.05.2020 21:02
      Highlight Highlight Das ist Mord und keine Tötung und klar mit Vorsatz!
    • Vanessa_2107 28.05.2020 23:13
      Highlight Highlight DonChaote - der Bruder des Opfers gab heute ein herzzerreissendes Interview auf CNN. Er fordert die Todesstrafe. Ja die Amis mit ihrer Todesstrafe, das macht das Opfer ja nicht wieder lebendig, aber lebenslang in eines der schlimmen Gefängnisse. Auf jeden Fall muss er dafür büssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bernhardmat 28.05.2020 16:49
    Highlight Highlight Es gibt ein Video, wo zu sehen ist, dass der Mann keinen Widerstand leistete.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nordisch78 28.05.2020 15:46
    Highlight Highlight Vielleicht wollte Michael Jackson aus diesem Grund seine Haut bleichen? 🤔
    • Älplermagrönli mit Öpfelmues 28.05.2020 18:58
      Highlight Highlight Er hat seine Haut nicht gebleicht. Er war an der Hautkrankheit Vitiligo erkrankt.
    • Stachri 28.05.2020 19:39
      Highlight Highlight Sicher... Und welche Krankheit liess seine Nase und Lippen schrumpfen?
  • Turicum04 28.05.2020 15:35
    Highlight Highlight Es ist nicht nur in den USA so! Die Rechtsregierungen zeigen es überall (auch in der Schweiz!). Was nützt uns ein Rassismusgesetz, wenn sich gewisse Parteien nicht an die Spielregeln halten. Wir müssen vielmehr darauf aufmerksam machen. Solche Politiker dürfen nie mehr gewählt werden!
    • Hans12 28.05.2020 16:52
      Highlight Highlight Wirklich schlimm, die 2 Fälle. Aber völlig daneben aus solchen Dingen immer gleich "Anti SVP Wahlkampf" zu machen. Stupides Parolengegröle ist im Fall nicht besser, nur weil es von links her schallt.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 28.05.2020 17:14
      Highlight Highlight @Hans
      Vollkommen egal.
      Es geht um Grundsätzliches.
    • Ueli der Knecht 28.05.2020 23:47
      Highlight Highlight "Stupides Parolengegröle ist im Fall nicht besser, nur weil es von links her schallt."

      "Stupides Parolengegröle" gibt es nur von rechts, @Hans12. Die Linken zeichnen sich durch eine gegenüber den Rechten signifkant höhere Intelligenz aus. Wer "stupid" ist, der tendiert nach rechts.

      Es braucht vernünftiges und rationales Denken, um nach links zu tendieren. Denn es ist generell einfacher und braucht erheblich weniger kognitive Fähigkeiten, egoistisch zu sein und nur an sich selbst zu denken. Sozial zu denken und Empathie, braucht Kopf und Herz. Das ist bei Rechten beides abgestumpft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pius C. Bünzli 28.05.2020 15:31
    Highlight Highlight Der Rassismus in den USA ist nicht schlimmer geworden, er wird einfach gefilmt. Das Land wurde auf Rassismus aufgebaut und die rassistischen Strukturen sind seit jeher da.
    • rodolofo 28.05.2020 16:28
      Highlight Highlight Jemand soll die Drecksarbeiten machen.
      Eine Art Kastensystem, wenn auch nicht zugegeben.
    • Nausicaä 29.05.2020 09:55
      Highlight Highlight @rodolofo: Der Vergleich mit dem Kastensystem ist sehr passend!
  • stookie 28.05.2020 15:26
    Highlight Highlight Das "beste" an dem ganzen:
    Nach all dem "entschuldigt" sie sich mit den Worten "my life is being destroyed".

    Srsly?
    Your Life wobei du noch Momente vorher es in kauf genommen hast das ein anderes leben zerstört wird?

    Happy ending:
    Der Hund ist im Tierheim gelandet.
  • ManInBlack 28.05.2020 15:15
    Highlight Highlight Mal "The 13th" anschauen auf Netflix, da weiss man Bescheid, grausam, wirklich grausam!

    https://www.netflix.com/title/80091741?s=a&trkid=13747225&t=cp
    • Charlie7 28.05.2020 22:19
      Highlight Highlight Inklusive Link... Das Nenn ich mal ei nen "Service", Danke!
  • Vanessa_2107 28.05.2020 15:12
    Highlight Highlight Dieser Polizist muss zur Verantwortung gezogen werden. Ich frage mich was er für eine Gesinnung hat? Indem er sein Knie 5 Min. auf den Nacken des hilflosen George Floyd gedrückt hat, hat er definitiv in Kauf genommen, dass er sterben wird. Dahinter steckt blanker Hass. Nur eine Entlassung, auch seiner Kollegen, reicht da nicht. Wieso sind die nicht eingeschritten?
    Benutzer Bild
    • So oder so 28.05.2020 18:55
      Highlight Highlight Perverse Rassisten - der hat es doch Geil gefunden denn Schwarzen zu Erniedrigen und dann ist er noch Blöderweise Gestorben.
  • Boogie 28.05.2020 15:00
    Highlight Highlight The land of the free and the home of the racists
    • jimmyspeakstruths 28.05.2020 15:27
      Highlight Highlight Bin ja kein Freund von "uuuh der songtext ist voll die wahrheit", aber : Brother Ali - Uncle Sam Goddamn - kann man sich sowieso mal reinziehen und den Text dau lesen :

      "Welcome to the United Snakes
      Land of the thief, home of the slave
      Grand imperial guard where the dollar is sacred and power is God"

      Es trifft halt die USA leider sehr gut.
    • rudolf_k 28.05.2020 23:17
      Highlight Highlight Und kommt erst noch aus Minne...
  • BoomBap 28.05.2020 14:51
    Highlight Highlight
    Play Icon


    Das ist das schlimmste was ich bis jetzt gesehen habe. Stell dir vor du bis am Müll einsammeln vor deine Wohnblock. Ein Polizist kommt fragt was du hier machst, lässt nicht Locker. Er zieht die Pistole, weil du mit Klammer und Abfallkübel "bewaffnet" bist. Am Ende ruft er weitere Cops. Du kommst nur so glimpflich davon, weil dein weisser Nachbar so gutmütig ist und bestätigt, dass du da wohnst.
    Wenn ich mir vorstelle, dass ich in diese Situation komme....ich finde keine Worte dafür!!!
    • AndOne 28.05.2020 20:55
      Highlight Highlight Man kann auch sich kurz hinsetzen und den Officer die Personalien überprüfen lassen. Und dann mit erhobenen Haupt davon laufen.
    • bruuslii 28.05.2020 21:52
      Highlight Highlight andone: artikel nicht gelesen?
    • AndOne 28.05.2020 23:11
      Highlight Highlight @Bruuslii
      Es geht um das Video, welches BoomBap hier gleich oben geposted hat.
  • dabaier 28.05.2020 14:48
    Highlight Highlight Es gibt aber leider eine ganze Menge Afro-Amerikaner, die den blonden Irrläufer der Evolution beim letzten Mal gewählt haben.
    • Kaaris 28.05.2020 15:39
      Highlight Highlight @dabaier

      Und was hat das jetzt genau mit dem Vorfall in Minneapolis zu tun ? Und Der "blonden Irrläufer der Evolution" wie du ihn nennst ist prinzipiell nicht schlecht für dunkelheutige ich denke Micheal Jordan und Oprah etc. haben dank Ihm reichlich steuern gespart.
    • Basti Spiesser 28.05.2020 15:42
      Highlight Highlight Und es gibt noch viel mehr, die ihn jetzt wählen werden. Aber was hat das ganze mit Trump zu tun?
    • Democracy Now 28.05.2020 15:44
      Highlight Highlight @dabaier:

      89 zu 8 für Clinton in 2016 (die ihnen übrigens auch nicht viel anzubieten hatte, aber anderes Thema).

      Von einer "ganzen Menge" würde ich hier nicht sprechen. Das sind beinahe Zahlen wie in einer Diktatur.

      https://ropercenter.cornell.edu/how-groups-voted-2016
  • Medico 28.05.2020 14:48
    Highlight Highlight Einfach schrecklich wie sich die USA als bestes Land sieht, aber offensichtlich bei allem was Gleichberchtigung und Rassismusbekämpfung versagt.
  • B-Arche 28.05.2020 14:47
    Highlight Highlight Und dann gibt es noch die NYT-Leserbriefschreiber-Bohème die ausschliesslich in weissen Neighborhoods leben wollen ausschliesslich weisse Freunde hat und nur eine/n Weisse/n heiratet und der alles tut um mit viel Geld für ein teures Haus dafür sorgt dass die Kinder auf eine Schule gehen wo nur Weisse sind.
    In Leserbriefen beklagen sie sich dann immer ganz weinerlich mit gespielter Empörung über den Rassismus.

    Grüsse aus NYC (in einem Viertel mit Latinos und Afroamerikanern wohnend, verheiratet mit einem Afroamerikaner).
    • smartash 28.05.2020 15:20
      Highlight Highlight du redest als ob es irgend ein liberaler Leistungsausweis wäre, einen Parter aus einer anderen Ethnie zu haben 🙄

      fühlst du dich dadurch moralisch überlegen? Oder wieso erwähnst du das?
    • Basti Spiesser 28.05.2020 15:43
      Highlight Highlight Ähnlich wie die Grünen in Deutschland, die ihre Kinder in Privatschulen schicken und in Gegenden wohnen, wo es wenige Menschen mit Migrationshintergrund gibt.
    • B-Arche 28.05.2020 16:21
      Highlight Highlight smartash: ich erwähne Dinge von denen ich ausgehe dass sie meine Bewertung und Meinung beeinflussen. Jeder hat seine/ihre "Brille" durch die sie/er durchschaut.
      Ich fand das richtig zu erwähnen für Transparenz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Auti Aare 28.05.2020 14:20
    Highlight Highlight When I close my eyes
    I dream that we are colorblind
    And now you know you can't deny
    Only ignorance to blame
  • BetterTrap 28.05.2020 14:14
    Highlight Highlight Der Rassismus in den USA ist instutionalisiert. Das hat alles System. Das ist kein Zufall, das ist kein Einzelfall - das ist gewollt.

    Man will das so. Der Punkt darf einfach niemals vergessen werden. Man könnte etwas ändern, man müsste sogar. Aber das Land braucht diesen Rassismus um zu überleben. Sei dies bezüglich billiger Arbeitskräfte, Gefägnissindustrie, Gewaltlegitimation etc.
    • B-Arche 28.05.2020 16:33
      Highlight Highlight Nicht ganz institutionalisiert. Aber ich sehe Parallelen zur Frauenrechtsbewegung. Es gibt in den USA Quoten um Minderheiten das College, Universität und Stipendium zu ermöglichen. Ansonsten wäre dort alles weiss und Chinesisch. Nun jammern die Weissen sie seien diskriminiert und sie hätten doch alles im Land aufgebaut, seien intelligenter und "die" würden doch nichts beitragen.
      Bei der Gleichberechtigung der Frauen derselbe Käse von "Maskulisten": Männer hätten doch alles aufgebaut, Frauen nur für Familie geeignet, Männer würden diskriminiert... Auf sowas reiten Trump und seine Fan-Medien.
    • Knety 29.05.2020 02:13
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass dieses Land den Rassismus zum überleben braucht. Ich kann mir ein rassismusfreies Amerika sehr gut vorstellen.
  • Democracy Now 28.05.2020 13:59
    Highlight Highlight Für einen stillen, gewaltlosen Protest gegen diese Zustände, gab es vom orangenen Führer und seinen treuen Maga Followern übrigens tonnenweise Schimpf und Schande...
    Benutzer Bild
  • Don Pablo 28.05.2020 13:55
    Highlight Highlight Ich wollte mir gerade vorstellen, wie schön eine Welt ohne Rassismus wäre, habs versucht, irgendwie ist es unvorstellbar. Und diese Erkenntnis macht mich traurig.
    • Z0nk 28.05.2020 15:20
      Highlight Highlight Also für Dich ist es unvorstellbar, dass eine Welt ohne Rassimus schön ist? :D
    • MrFaeh 28.05.2020 15:34
      Highlight Highlight Stell es Dir weiterhin vor, der Gedanke daran, in einer Welt ohne Rassismus und Hass zu leben, ist wunderschön! Wir alle haben es in der Hand, die Welt in der wir leben schöner und farbiger zu gestalten.
    • Don Pablo 28.05.2020 15:48
      Highlight Highlight @Z0nk: exakt! :-P du hast mich schon verstannden ;-)

      @MrFaeh: Klar, entmutigen lass ich mich dadurch nicht. Ich wollte nur ausdrücken, wie weit entfernt wir von diesem Wunschgedanken sind. Leider!
  • Nate Smith 28.05.2020 13:52
    Highlight Highlight Genau so einen Fall hatten wir in Bern doch auch vor Jahren, ich glaube mit einem Asylbewerber. Die Polizei wurde dann freigesprochen: In Bern kannte man, in Gegensatz zu Zürich, diese Todesart noch nicht war damals die Begründung. Das konnte man also nicht wissen, ist föderal organisiert.
    • Knety 29.05.2020 02:15
      Highlight Highlight Erst gerade in Adelboden passiert. Mann ruft die Polizei und droht sich mit einer Schusswaffe das Leben zu nehmen. Die Polizei rückt aus und knallt ihn ab.🤦🏻‍♂️
  • Blaumeisli 28.05.2020 13:45
    Highlight Highlight Das schlimmste am ersten Fall ist ja nicht, dass sie "nur" die Polizei angerufen hat, sondern dass sie ihnen gesagt hat, ein Afroamerikaner bedrohe ihr Leben!! So schnell wie die Polizei dort den Finger am Abzug haben hätte das viel hässlicher enden können! Sich nicht an die Regeln halten und dann die herrschenden Misstände ausnutzen wollen? Das macht mich hässig so was!
    • Helios 28.05.2020 14:02
      Highlight Highlight Dass die gute Dame in der Finanzindustrie arbeitet ist dann noch das Tüpfli auf dem i.
    • smartash 28.05.2020 15:26
      Highlight Highlight @Helios Und wenn sie als Kassiererin arbeiten würde, würde das was ändern?
      Was spielt es für eine Rolle wo oder was sie arbeitet?

      Rassismus gibts in allen gesellschaftlichen Schichten
    • Marco86 28.05.2020 15:40
      Highlight Highlight @ Helios: Sarkasmus?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrisga 28.05.2020 13:44
    Highlight Highlight Das ist zum Kotzen. Ich kann mir die Videos nicht ansehen!
  • AllknowingP 28.05.2020 13:41
    Highlight Highlight Ich zitiere den US-Präsidenten: "Shithole Country".
  • Sapientia et Virtus 28.05.2020 13:35
    Highlight Highlight Der Mann im Central Park hat der Frau laut eigener Aussage gesagt, wenn sie (mit ihrem Hund) tue, was sie wolle, würde er tun, was er wolle, und es würde ihr nicht gefallen. Wenn das keine Bedrohung ist, was ist dann eine?
    • ein_dicken_huhn 28.05.2020 14:49
      Highlight Highlight Ja, krasse Bedrohung. Ausserdem war er schwarz.
    • Therealmonti 28.05.2020 15:35
      Highlight Highlight Das ist aber ziemlich weit hergeholt, was Du da absonderst. Meilenweit weg von dem, was die beiden lateinischen Wörter in Deinem Pseudonyom bedeuten.
    • Coffeetime ☕ 28.05.2020 15:39
      Highlight Highlight Also ich nehme an, er sah nicht gerade verwahrlost aus und auf Drogen? Ein wenig Urteilskraft sollte man schon haben...
    Weitere Antworten anzeigen
  • roger_dodger 28.05.2020 13:26
    Highlight Highlight Wie heisst es so schön, the Land of the free. Wenn es darum geht an vorderster Linie in Kriegen zu kämpfen sind die Farbigen dann wieder willkommen.
    • Balikc 28.05.2020 13:50
      Highlight Highlight Rodney kommt aus Arkansas, Thomas aus Zürich. Philipp Fankhauser hat die beiden im Song «Thomas & Rodney» in eine Flughafenbar gesetzt.
      Rodney spricht darüber, wie er mit fünf seinen Vater verlor. Über das Erziehungsheim, in das sie ihn steckten. Und darüber, wie er eingezogen wurde und wie ihn die Regierung nach Irak verfrachtete.
      Thomas weiss genau, wie sich Rodney fühlt. Seine Katze hat die Grippe, sein Wagen braucht neue Reifen und auch sonst seien die Lebenskosten in Zürich ziemlich hoch.

      Im Refrain singt Fankhauser lakonisch:
      «One from the land of the free, and one from a free land».
  • TanookiStormtrooper 28.05.2020 13:15
    Highlight Highlight Trumps politische Karriere begann mit Rassismus.

    https://www.sueddeutsche.de/medien/trump-central-park-five-when-they-see-us-1.4472731

    Mit seiner Wahl dürften sich einige Rassisten in ihrem "Glauben" bestärkt fühlen, für die die 8 Jahre Obama wohl ganz schlimm waren. Endlich kann man den Schwarzen wieder klein halten und am Ende sogar auf eine Begnadigung des Präsidenten hoffen.
    • Basti Spiesser 28.05.2020 13:43
      Highlight Highlight Trump wird den Polizisten alles andere als Begnadigen, auch wenn du dir das wünscht.
    • swisskiss 28.05.2020 13:55
      Highlight Highlight TanookiStormtrooper: Das war nicht sein Start, denn 10 Jahre zuvor, 1979 wurde die Trump Holding wegen Rassendiskriminierung bei der Vergabe von Mietwohnungen verurteilt.

      Oder etwas handfester:
      Black guys counting my money! I hate it. The only kind of people I want counting my money are short guys wearing yarmulkes.... Those are the only kind of people I want counting my money. Nobody else... Besides that, I tell you something else. I think that's guy's lazy. And it's probably not his fault because laziness is a trait in blacks."
    • TanookiStormtrooper 28.05.2020 13:59
      Highlight Highlight @Basti
      Ob er es tut oder nicht spielt keine Rolle, dass die rassistischen Wirrköpfe aber denken: "Der Präsident ist einer von uns." aber sehr wohl.
      Trump ist nur sich selbst der Nächste, ausser ein paar persönlichen Freunden oder seiner Familie wird der niemanden begnadigen.
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  • PrincessCrazy 28.05.2020 13:15
    Highlight Highlight Ich verstehe das nicht... Wie kann man so herzlos sein? Wie kann jemandem ein Menschenleben so egal sein? Was reden sich diese Menschen ein, warum ein anderes Menschenleben weniger wert sein soll? Warum denken diese Menschen, dass sie über Leben und Tod entscheiden können? Einfach nur unglaublich...
    • MarGo 28.05.2020 13:40
      Highlight Highlight Rassisten sehen "andere" nicht als Menschen... Es ist ein Geschwür - vor allem in der amerikanischen Bevölkerung - dass seit über hundert Jahren besteht und nie verschwunden ist...
    • Baccaralette 28.05.2020 13:51
      Highlight Highlight Princess - Schwarze sind keine Menschen, Schwarze sind dumm und faul. Sie liegen einem auf der Tasche, sind kriminell und hinterhältig.

      Beschäftige dich mit institutionellen Rassismus, dann wirst du sehr bald feststellen, dass das auch hierzulande in vielen Köpfen hängt. Und fest hängt!
    • Baccaralette 28.05.2020 14:06
      Highlight Highlight ..ich habe vergessen anzumerken, dass meine Aufzählung am Anfang nur Klischees wiedergibt, die Rassisten Schwarzen entgegenbringen.


      Dies entspricht weder meiner Meinung noch den Tatsachen.
  • Träumer 28.05.2020 13:13
    Highlight Highlight Auch wegen Politiker wie Amy Klobuchar ist der Rassismus allgegenwärtig. Sie hat in Ihrer Zeit als Generalstaatsanwältin (MN) keine Untersuchungen gegen die Polizei bei Tötungen (meist Afroamerikaner) zugelassen. Sie gilt auch als Favorit für den Vize bei Biden.

    https://www.washingtonpost.com/gdpr-consent/#click=https://t.co/7qgARx9Cfc

    "Als Generalstaatsanwalt von 1999 bis 2007 lehnte Klobuchar es ab, in mehr als zwei Dutzend Fällen Anklage zu erheben, in denen Menschen bei Begegnungen mit der Polizei getötet wurden. “

    @Löpfe: Übrigens war Amy Ihre Favoritin für das Präsidentenamt, nicht?
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    • Fruchtzwerg 28.05.2020 14:09
      Highlight Highlight Bei Amy Klobuchar kam mir aus diesem Grund schon immer ein bisschen das Kotzen.
      Ich denke Biden wird aber, um sich bei den Afro-Amerikanern anzubiedern, wohl eher Kamala Harris als Veep wählen.
  • Freedoom Fighter 28.05.2020 13:13
    Highlight Highlight Wie können wir Schweizer etwas daran ändern?
    • metjumekonahi 28.05.2020 15:07
      Highlight Highlight Rassismus (auch struktureller Rassismus) ist leider auch in der Schweiz ein Problem. Das ist etwas, was wir ändern können und sollten!
    • Freedoom Fighter 28.05.2020 15:49
      Highlight Highlight danke, Swiss first oder? zuerst mal vor unserer Haustüre kehren.
    • Freedom Fighter 28.05.2020 17:56
      Highlight Highlight @Freedoom Fighter
      Du würdest wahrscheinlich am Liebsten alle Nicht-Eidgenossen "rauskehren".
      "Swiss first".... Ich lach mich schlapp...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Anna Lyse 28.05.2020 13:11
    Highlight Highlight Die Frage in der Überschrift "Warum Schwarze in den USA nicht mehr atmen können" ist nicht beantwortet worden. Es werden nur Beispiele angeführt, die in jüngster Zeit passiert sind.

    Warum ist denn nun die faktische (oder mutmassliche) Lage schlimmer geworden für Schwarze in den USA?
    • Träumer 28.05.2020 13:30
      Highlight Highlight Wenn du dich gerne mehr informieren möchtest über die Hintergründe des Rassismus in den USA, kann ich dir folgende Dokumentationen empfehlen:

      TIME: The Kalief Browder Story
      Play Icon


      I Am Not Your Negro; mit James Baldwin, Schriftsteller und eine echte Ikone.
      Play Icon


      The 13TH
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    • satyros 28.05.2020 13:36
      Highlight Highlight Es behauptet niemand, die Lage sei schlimmer geworden. Allerdings wird den Menschen erst langsam bewusst, wie schlimm die Lage schon immer war.
    • Hans der Dampfer 28.05.2020 13:39
      Highlight Highlight Ich finde die Headline eh falsch gewählt. Herrn Löpfe ging es wohl darum eine Verbindung zwischen Titelbild und Text herzustellen. Das geht aber selten gut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jazzchops 28.05.2020 13:09
    Highlight Highlight Der Rassismus hat sich in jüngster zeit nicht verstärkt, es wird jetzt einfach gefilmt.

    Nun kann nicht einmal mehr das reiche-weisse-privilegierende Rechtssystem die Fakten so verdrehen, dass es verschleiert werden kann.
  • Capslock 28.05.2020 13:04
    Highlight Highlight die dunkelhätige Bevölkerung der USA konnte und durfte in Wirklichkeit nie wirklich frei atmen
    • Fruchtzwerg 28.05.2020 14:04
      Highlight Highlight Wollte ich gerade anfügen.
      Der einzige Unterschied zu früher ist wohl, dass man solch traurige Vorfälle jetzt mit dem Handy filmen und teilen kann.

      PS: Bei uns läuft ganz sicher auch nicht immer alles so korrekt ab wie man meint. Es gibt genug Beispiele von Asylbewerbern, die unter Polizeigewalt leiden mussten...
    • loree_n 28.05.2020 14:07
      Highlight Highlight Das Land ist so aufgebaut dass kaum eine Chance besteht nicht zu einer Statistik zu werden.
    • Lars63 28.05.2020 21:06
      Highlight Highlight Genau! Darum war der letzte Präsident der USA auch ein Schwarzer. Macht Sinn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glatttaler 28.05.2020 13:04
    Highlight Highlight Ja genau: America first und so... darum haben sie das Land geklaut und unzählbar viele versklavt, gefolter, ermordet...

    Traurig was da abgeht
    • bcZcity 28.05.2020 13:40
      Highlight Highlight Na ja, am Ende waren es ja Europäer die das Land für sich eingenommen haben. Das waren ja nicht bereits "America First" schreiende Turbo-Kapitalisten. Und Sklaven sowie Leibeigene kennen wir in unser History hier ja auch.

      In den USA ist die Geschichte einfach zu jung und bereits zu kaputt. Dauert noch mehrere Generationen bis dort evtl. endlich erkannt wird dass es DEN weissen Ami gar nicht gibt, sondern dass die USA ein bunt gemischtes Volk abbildet.

      Afro-Amerikaner ist ja bereits eine Separierung.

      Aber wenn die sozialen Umstände nicht besser werden, wird es auch der Rassismus nicht.
    • Relativist 28.05.2020 14:05
      Highlight Highlight Gut, das war ja damals nicht die Amis, sondern die Europäer, die das Land geklaut haben. Der neue Staat hat die Tradition dann nur geflissentlich weiterverfolgt.
    • Las Palmas 28.05.2020 19:04
      Highlight Highlight Also im Grundegenommen waren das ja Europäer..
  • ciaociao 28.05.2020 13:01
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Atavar 28.05.2020 12:58
    Highlight Highlight Marilyn Manson's Interview aus Boling for Columbine beantwortet es.

    Auch Politiker haben Vorbildfunktion...
    • Träumer 28.05.2020 13:22
      Highlight Highlight Leider interessieren sich nur wenige Politiker aus DC für die Belange der Afroamerikaner, egal ob Republikaner oder Demokrat.

      Ein gutes Beispiel ist die Senatorin von Minnesota; Amy Klobuchar.

      https://www.washingtonpost.com/gdpr-consent/#click=https://t.co/7qgARx9Cfc

      "Als Generalstaatsanwalt von 1999 bis 2007 lehnte Klobuchar es ab, in mehr als zwei Dutzend Fällen Anklage zu erheben, in denen Menschen bei Begegnungen mit der Polizei getötet wurden. “

      Favoritin von Löpfe für das Präsidentenamt. Ein gutes Beispiel wie oberflächlich Herr Löpfe sich mit der Politik in den USA beschäftigt.
    • Las Palmas 28.05.2020 23:13
      Highlight Highlight Das schockiert mich jetzt schon ein bisschen! Watson berichtet doch sonst eigentlich immer relativ politisch neutral und sachlich, ohne eine Partei zu beziehen oder von einer persönlich gefärbten Meinung geprägt (?)
    • Träumer 29.05.2020 12:48
      Highlight Highlight @Las Palmas

      Naja, wenn es sich um die Politik in den USA handelt, sind die Berichte meiner Meinung nach wenig neutral oder objektiv. Dort wird meistens eibei der NYT oder von CNN und MSNBC abgeschrieben. Bestes Beispiel sind die Artikel über Buttigieg, Klobuchar oder Andrew Cuomo auf watson. Keinerlei Kritik über die Person oder ihrer politischen Positionen/Arbeit.

      Liegt auch daran, das in den USA die grossen Medienhäuser entweder Rep. oder Dem. sind und die kritsieren sich meist nur gegenseitig.

      Ich kann dir The Hill rising empfehlen, die einiges objektiver und sachlicher berichten.
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  • mrlila 28.05.2020 12:58
    Highlight Highlight Wahnsinn!!!!!!

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