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FILE - In this Aug. 2, 2016, file photo, Laurene Powell Jobs arrives for a State Dinner at the White House in Washington. Billionaire executive Laurene Powell Jobs has agreed to buy a 20 percent stake in Ted Leonsis’ Monumental Sports & Entertainment. A spokeswoman for Monumental confirmed to The Associated Press that there is an agreement in place with Powell Jobs pending approval from the NBA and NHL. Monumental owns the NBA’s Washington Wizards and NHL’s Washington Capitals. Powell Jobs, widow of former Apple co-founder and CEO Steve Jobs, is a philanthropist and entrepreneur and is president of the Emerson Collective. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais, File)

Kriegt wohl gerade ein paar Hass-Mails: Laurene Powell Jobs, Witwe von Apple-Gründer Steve Jobs. Bild: AP/AP

Verstörender Appell: Trump hetzt seine Anhänger auf Witwe von Steve Jobs



Dass Donald Trump Twitter als Sprachrohr nutzt, um seine Anliegen und teils sehr zweifelhaften Anschauungen zu verbreiten, ist bekannt. Seine jüngste Aktion wirkt jedoch besonders verstörend. Der US-Präsident hetzt seine Twitter-Follower gegen die Witwe von Steve Jobs, dem verstorbenen Apple-Gründer, auf.

Trump griff Laurene Powell Jobs am Sonntag auf Twitter an und warf ihr vor, das Erbe ihres Mannes zu verschwenden. «Ruft sie an, schreibt ihr, lasst sie wissen, wie ihr euch fühlt», so Trumps Appell an seine Anhänger.

Trump bezog sich dabei auf einen anderen Tweet, in dem steht, Laurene Powell Jobs habe «mindestens 500'000 US-Dollar» an Joe Bidens Wahlkampfteam gespendet. «Wusstet ihr, dass sie die Mehrheit an »The Atlantic« besitzt?», heisst es darin weiter.

Das US-Magazin «The Atlantic» hatte am Donnerstag berichtet, Trump habe während einer Frankreich-Reise im November 2018 im Ersten Weltkrieg gefallene US-Soldaten als «Verlierer» und «Trottel» bezeichnet. Der US-Präsident hatte demnach einen geplanten Besuch des US-Militärfriedhofs Aisne-Marne bei Paris mit den Worten abgelehnt: «Warum sollte ich diesen Friedhof besuchen? Er ist voller Verlierer.» Trump weist die Vorwürfe zurück.

Tatsächlich hält die Witwe von Steve Jobs eine Mehrheit an dem Magazin.

Mit Blick auf «The Atlantic» schrieb Trump auf Twitter weiter: «Steve Jobs wäre nicht glücklich, dass seine Frau das Geld, das er ihr vererbte, für ein niedergehendes, linksradikales verschwendet.» Das Magazin werde von einem «Betrüger» geführt und verbreite «Fake News und Hass», kritisierte Trump.

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