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Warten auf den Durchbruch – Brexit-Verhandlungen unterbrochen



Die EU und Grossbritannien haben ihre Brexit-Verhandlungen spät in der Nacht unterbrochen. An diesem Mittwoch würden sie fortgesetzt, hiess es am Morgen aus EU-Kreisen. Über den Verhandlungsstand wurde nichts bekannt.

Unter grossem Zeitdruck suchen beide Seiten einen Kompromiss, um den EU-Austritt Grossbritanniens am 31. Oktober geregelt zu vollziehen. Bis Mittwochnachmittag soll ein Vertragsentwurf stehen, damit er beim Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstag und Freitag gebilligt werden kann.

United Kingdom Brexit negotiator Stephen Barclay arrives for a meeting of EU General Affairs Council at the European Convention Center in Luxembourg, Tuesday, Oct. 15, 2019. European Union chief Brexit negotiator Michel Barnier briefed ministers Tuesday on the state of play of Brexit. (AP Photo/Virginia Mayo)

Stephen Barclay erscheint am Dienstag für die Brexit-Verhandlungen in Luxemburg. Bild: AP

Der britische Premierminister Boris Johnson dringt auf einen raschen Deal, weil er sein Land unbedingt planmässig aus der EU herausführen will. Ohne Einigung müsste der Premier nach einem britischen Gesetz ab Samstag eine Fristverlängerung bei der EU beantragen - was er keinesfalls will. Vorige Woche hatte Johnson Zugeständnisse in der umstrittenen Irland-Frage gemacht und am Dienstag offenbar nachgelegt. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • bebby 16.10.2019 08:14
    Highlight Highlight Wenn man Barclays Abstimmungsverhalten im Parlament anschaut, dann wird klar, dass er Null Interesse an einer Bindung an die EU hat. Er war sogar dagegen, dass EU Bürger, die bereits in UK leben, weiterhin bleiben dürfen.
    Ihm geht es vor allem darum, dass der Brexit technisch möglichst gut abgewickelt wird.

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