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epa08212243 Health workers in protective suits take part in a drill in handling coronavirus (SARS-CoV-2) cases at a hospital in Denpasar, Bali, Indonesia, 12 February 2020. The disease caused by the novel coronavirus (SARS-CoV-2) has been officially named Covid-19 by the World Health Organisation (WHO). The outbreak which originated in the Chinese city of Wuhan, has so far killed at least 1,115 people and infected over 45,000 others worldwide, mostly in China.  EPA/MADE NAGI

Schon wieder fast hundert neue Todesopfer durch das Coronavirus innerhalb eines Tages. Bild: EPA

Coronavirus: Wieder fast 100 neue Todesopfer in China



Das Coronavirus hat in China innerhalb von 24 Stunden erneut fast 100 Todesopfer gefordert: Wie die Nationale Gesundheitskommission am Mittwoch mitteilte, kamen landesweit im Vergleich zum Vortag 97 Todesfälle hinzu.

Die Zahl der Infektionen stieg demnach um 2015 Fälle. Sowohl die Zahl der neuen Opfer als auch die der neu erkrankten Patienten ging den offiziellen Angaben zufolge damit im Vergleich zum Vortag etwas zurück. Am Dienstag waren noch 108 Todesfälle und 2478 neue Infektionen gemeldet worden. Allerdings wird eine hohe Dunkelziffer vermutet.

Mehr als 44'000 Infizierte

Die meisten Opfer kamen erneut aus der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei, in deren Hauptstadt Wuhan das Virus erstmals auf den Menschen übergesprungen war. Dort wurden 94 der neuen Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Opfer auf dem chinesischen Festland liegt nun bei 1113. Bei mehr als 44'000 Menschen wurde eine Infektion bestätigt.

In den USA können unterdessen die ersten Personen die Quarantänestation in Kalifornien verlassen. Die 195 US-Bürger - die meisten davon Mitarbeiter des US-Aussenministeriums - waren am 29. Januar aus Wuhan ausgeflogen worden. Bei keinem der Rückkehrer wurde das Coronavirus festgestellt. «Sie brauchen keine zusätzlichen Tests, sie müssen nicht gemieden werden, sie haben kein neuartiges Coronavirus», sagte der Amtsarzt der Region, Cameron Kaiser. Seine Abteilung hatte ein Foto veröffentlicht, auf dem zu sehen ist, wie die Menschen ihre Masken in einer Quarantäne-Abschlusszeremonie wegwarfen.

Ausharren auf Luxusdampfer

epa08210262 Passengers of the Diamond Princess cruise ship stand on cabin balconies near the Daikoku Pier Cruise Terminal in Yokohama, Japan, 11 February 2020. According to latest media reports, 135 passengers of the Diamond Princess cruise ship have tested positive for the novel coronavirus.  EPA/FRANCK ROBICHON

Das Kreuzfahrtschiff «Diamond Princess» ist unter Quarantäne. Für die Menschen auf dem Schiff heisst es «ausharren». Bild: EPA

Auf dem Kreuzfahrtschiff «Diamond Princess», das in Japan unter Quarantäne vor Anker liegt, sind derweil 39 weitere Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Darunter befände sich auch ein Quarantäneoffizier, erklärte der japanische Gesundheitsminister Katsunobu Kato am Mittwoch. Damit belaufe sich die Gesamtzahl der Infizierten auf dem Schiff auf 174, wie der öffentlich-rechtliche Sender NHK mitteilte. Die übrigen der rund 3600 Passagiere und Crew-Mitglieder sollen mindestens noch bis zum 19. Februar an Bord bleiben.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO lautet der offizielle Name des neuen Coronavirus «COVID-19». CO steht für Corona, VI für Virus, D für Krankheit (disease) und 19 für das Jahr, in dem es auftauchte. Die WHO habe bewusst einen Namen gewählt, der sich nicht auf einen Ort oder ein Tier beziehe. (sda/dpa/afp/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Do not lie to mE 12.02.2020 16:55
    Highlight Highlight Gay und Phil Courter, zwei Passagiere auf einem wegen des Coronavirus unter Quarantäne stehenden Kreuzfahrtschiff melden heute dass die Anzahl der infizierten Passagiere auf über 200 gestiegen ist. Gebrechlich Passagiere werden mit grossem Aufwand von der Öffentlichkeit versteckt von Bord genommen.
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