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Trump wurde laut Berichten über Kopfgeld Chinas auf US-Soldaten unterrichtet



President Donald Trump participates in a Veterans Day wreath laying ceremony at the Tomb of the Unknown Soldier at Arlington National Cemetery in Arlington, Va., Wednesday, Nov. 11, 2020. (AP Photo/Patrick Semansky)
Donald Trump

Steht schlecht da: Trump Bild: keystone

Der amtierende US-Präsident Donald Trump ist nach übereinstimmenden Medienberichten über angebliche Erkenntnisse der Geheimdienste unterrichtet worden, die das amerikanische Verhältnis zu China weiter belasten dürften. Es gebe Hinweise darauf, dass China nicht-staatlichen Akteuren in Afghanistan Geld für Angriffe auf US-Soldaten in dem Land angeboten haben soll, berichteten die Nachrichtenseite «Axios» und der TV-Sender CNN am Mittwoch unter Berufung auf hochrangige Regierungsmitarbeiter. Trumps Regierung beabsichtige, die bislang unbestätigten Erkenntnisse freizugeben.

Im Sommer hatten Berichte über angebliche Geheimdiensterkenntnisse über russisches Kopfgeld auf US-Soldaten in Afghanistan Washington in Aufruhr versetzt. Trump hatte die Berichte jedoch stets als «Fake News» zurückgewiesen.

Unklar war zunächst, ob Trumps Nachfolger im Weissen Haus ebenfalls über die Hinweise zu China unterrichtet wurde. Der Demokrat Joe Biden, dessen Amtseinführung für den 20. Januar geplant ist, erhält ebenfalls Briefings der Geheimdienste.

Die Beziehungen zwischen den USA und China sind unter anderem wegen des harten Kurses Pekings in Hongkong, der Verfolgung der Minderheit der Uiguren und amerikanischen Sanktionen höchst angespannt. Für eine Verschlechterung hatte die Corona-Pandemie geführt, die sich verheerend auf die US-Wirtschaft ausgewirkt und Hunderttausenden Menschen das Leben gekostet hat. (aeg/sda/dpa)

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