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Inzwischen mehr als 900 Tote in China durch Coronavirus



In China sind inzwischen mehr als 900 Menschen an dem neuartigen Coronavirus verstorben. Die Zahl der in Festlandchina registrierten Krankheitsfälle stieg ebenfalls weiter deutlich an und liegt nun bei mehr 40'000, wie die chinesische Regierung am Montag mitteilte.

epa08196535 Medical staff attend to a patient infected by the coronavirus at a makeshift hospital at Wuhan International Convention and Exhibition Center in Wuhan City, Hubei Province, China, 05 February 2020 (issued 06 February 2020). The death toll from the coronavirus outbreak rose to 565 after China's health authorities confirmed 73 new fatalities and 3,694 new cases on 06 February, bringing the total number of cases to 28,261 worldwide.  EPA/YFC CHINA OUT

Betreuung eines Patienten in Wuhan. Bild: EPA

Nach diesen Angaben starben seit dem Vortag weitere 97 Menschen an den Folgen der Infektion. Allein 91 neue Todesfälle wurden in der Provinz Hubei verzeichnet, dem Zentrum der Epidemie. Von der dortigen Millionenmetropole Wuhan hatte das neuartige Virus seinen Ausgang genommen.

Die offizielle Gesamtzahl der Todesopfer der Epidemie in Festlandchina nahm damit auf 908 zu. Hinzu kommen zwei weitere Verstorbene in Hongkong und den Philippinen. Bereits am Wochenende hatte die Zahl der Todesopfer jene der Sars-Epidemie der Jahre 2002 und 2003 überschritten.

Die Zahl der in Festlandchina registrierten Krankheitsfälle durch das neuartige Virus stieg der neuen Zwischenbilanz zufolge um mehr als 3000 weitere Fälle. Die Gesamtzahl der Erkrankten gab der Gesundheitsausschuss der Regierung nun mit 40'171 an.

Die chinesische Zentralbank hatte am Sonntag angekündigt, den Kampf gegen die Epidemie mit umgerechnet rund 39 Milliarden Euro zu unterstützen. Unternehmen, die zur Prävention und Eindämmung der Krankheit beitragen, sollen demnach mit Krediten unterstützt werden. Das Geld fliesst an landesweit tätige Banken und kleinere Geldinstitute in zehn Provinzen und Städten, die dann über die Vergabe der Darlehen entscheiden sollen. (sda/afp)

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27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hans Jürg 11.02.2020 10:02
    Highlight Highlight Was mir auffällt: In China sterben relativ viele Menschen an diesem Virus. Ausserhalb Chinas ist erst ein einziger Mensch gestorben.

    Ist das Gesundheitssystem von China so schlecht?
    Wahrscheinlich. Man kann zwar innerhalb einer Woche ein komplettes Spital aus dem Boden stampfen. Aber Aerzte und Pflegekräfte kann man nicht klonen oder oder innerhalb einer Woche ausbilden.
  • mrgoku 10.02.2020 17:00
    Highlight Highlight wieviele sind an der "normalen" grippe in dieser zeit gestorben? vermutlich das 5 fache
  • Makatitom 10.02.2020 10:53
    Highlight Highlight 900 Opfer sibd viel keine Frage, aber wie viel sind in der gleichen Zeit an "normaler Grippe" gestorben? Ich frage mich schon über welche Schweinereien die Finanzelite den Mantel des Vergessen breiten will
  • Hypnos350 10.02.2020 10:14
    Highlight Highlight Mich würde es interessiern ob die Zahlen unabhängig überprüft werden welche China herrausgibt.

    Ein gesundes Misstrauen gegenüber einem Staat der alles und jeden kontrolliert ist meiner Meinung angebracht.
    • Ueli der Knecht 10.02.2020 17:11
      Highlight Highlight Yep... die Zahlen werden von der WHO erhoben und von WHO-Experten auf Plausibilität überprüft. Die WHO veröffentlich täglich einen Lagebericht:
      https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019/situation-reports/

      Ein gesundes Misstrauen ist sicher nicht schlecht. Aber man sollte es nicht übertreiben, und vorallem sachlich und bei der Sache bleiben (nicht so wie MartinZH, der keine Gelegenheit auslässt, um seine sachfremden und wirren Ideologien zu verbreiten).
    • crik 10.02.2020 17:19
      Highlight Highlight Wie schon woanders erwähnt, wenn wir Festland-China nicht trauen, können wir die Zahlen von ausserhalb China anschauen. Dort gibt es bisher ca. 400 Infizierte und 2 Tote (1x Hong Kong, 1x Philippinen). Die Mortalitätsrate (0.5%) ist also bisher deutlich tiefer als in China, was zumindest nicht darauf hindeutet, dass China diese Zahlen massiv beschönigt. Eine mögliche Erklärung ist, dass in China viel mehr infiziert sind als gemeldet, und sie mit dem Testen nicht nachkommen.
    • Ueli der Knecht 10.02.2020 20:48
      Highlight Highlight "Schon recht viel Geld für eine Epidemie, die nicht gravierender sein soll, wie eine übliche Grippe..."

      Eine Frage, MartinZH, zu deinen Fakenews:

      Wer behauptet denn eigentlich, die Epidemie sei nicht gravierender als eine übliche Grippe, MartinZH? Wem willst du diese Behauptung in den Mund legen?

      Gerne würde ich erfahren, von welchem "Medium" du diese Behauptung hast.

      Insofern wäre konkrete Quellenangaben bei deinen künftigen unwahren Behauptungen angebracht, damit man deine wirren Informationen einfacher als ideologisch verzerrte Propaganda erkennen kann.
  • MartinZH 10.02.2020 09:25
    Highlight Highlight Merkwürdige Relation der Zahlen... 🤔

    Rund 900 verstorbene Menschen sowie rund 40 000 erkrankte Chinesen. Dafür macht die chinesische Zentralbank 39 Milliarden Euro frei..?

    Schon recht viel Geld für eine Epidemie, die nicht gravierender sein soll, wie eine übliche Grippe... 🤔😉

    Das chinesischen Regime muss sich nicht wundern, wenn man ihnen zunehmend misstraut!

    Ich glaube nicht daran, dass die chinesische Regierung transparent und offen kommuniziert. Wäre ja ganz neu!

    Und wer sich auf die Informationen der WHO beruft, hat nicht verstanden, dass die Zahlen vom chinesischen Regime stammen.
    • Swen Goldpreis 10.02.2020 16:49
      Highlight Highlight Das Geld ist ja nicht für die Verstorbenen, sondern um die Schäden für die Wirtschaft wieder auszugleichen. Und die sind nun einmal wegen der Quarantäne und den Zwangsferien schon recht heftig ausgefallen und nebenbei umgekehrt proporzional zu den Krankheitsfällen. Je besser die Isolation funktioniert, desto weniger Kranken gibts und desto höher sind die wirtschaftlichen Schäden. Nicht alles, was du nicht verstehst, ist eine Verschwörung. :)
    • Ueli der Knecht 10.02.2020 17:13
      Highlight Highlight Was willst du damit sagen? Du redest einen Haufen wirres Zeugs, MartinZH.

      Die Zahlen der WHO stammen nicht von der chinesischen Regierung, sondern von WHO-Epidemiologen, sprich von medizinisch spezifisch ausgebildeten Personal, gemäss den Vorgaben der WHO.

      "Und wer sich auf die Informationen der WHO beruft, hat nicht verstanden, dass die Zahlen vom chinesischen Regime stammen."

      Mir ist es ein Rätsel, was es dir bringt, ständig immer die gleichen Lügen hier zu verbreiten.
    • Swen Goldpreis 11.02.2020 18:22
      Highlight Highlight So gern ich Martin ZH widerspreche: In diesem Fall hat er tatsächlich recht. Die Zahlen der WHO stammen nicht von unabhängigen Epidemologien (da gab es ja erst gestern eine Einigung, dass die überhaupt ins Land dürfen), sondern tatsächlich von der chinesischen Regierung.

      Ausserdem ist mittlerweile bekannt gworden, dass China im Gegensatz zu den WHO-Bestimmungen nur noch Leute zählt, die Symptome aufweisen. Das heisst, jemand mit nachgewiesener Infektion aber ohne Symptome wird nicht mehr gezählt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • hopplaschorsch12 10.02.2020 08:15
    Highlight Highlight wo ist der liveticker hin?
    • Fairness 10.02.2020 12:51
      Highlight Highlight https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6
  • SindaJapan 10.02.2020 07:52
    Highlight Highlight Wie wäre es, wenn ihr mal das Durchschnittsalter der Verstorbenen angeben würdet? Nach Angaben meiner Uni in Tokyo liegt es bei 73.3 Jahren (Stand von letzter Woche). Aber nein, das würde die ganze Massenhysterie relativieren und weniger Klicks bringen....
  • Fairness 10.02.2020 07:31
    Highlight Highlight Die inoffiziellen Zahlen dürften massiv höher sein. Wie lange dauert es durchschnittlich von der Infizierung bis zum Tod? Drei Wochen? Die Mortalitätsrate sollte logischerweise eigentlich ab der Anzahl Infizierten vor zB drei Wochen berechnet werden und nicht ab den aktuell Erkrankten. Dann ist die Sterberate bei rund 20%.
    • Fairness 10.02.2020 09:42
      Highlight Highlight Oder 3416 Genesungen gegenüber 910 Todesfällen.
    • Bartli, grad am moscht holä.. 10.02.2020 15:40
      Highlight Highlight Also von 4300 starben 900, 3400 wurden gesund... beim rest weiss man es noch nicht.. ? Ich weiss, milchbüächli extrem 😉 aber das wären dann über 20% 🧐🤓 ja ich gah is eggli 😅
    • Swen Goldpreis 10.02.2020 16:56
      Highlight Highlight Ja, das stimmt theoretisch. Aber das wird bei keiner Epidemie so gerechnet, wohl auch weil deine Rechnung eben auch falsch ist.

      Vor drei Wochen (da war ich selber noch in China) ist noch keinem gross aufgefallen, wenn jemand in der Öffentlichkeit hustet. Heute gibt es überall Fieberkontrollen.

      Das heisst, dass die Wahrscheinlichkeit, dass heute ein Fall entdeckt wird, sehr viel höher ist als noch vor drei Wochen.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.02.2020 05:49
    Highlight Highlight Also 900 Tote in China. Das wären dann in Relation etwa so 5 Tote in der Schweiz. Also noch weit entfernt von den täglich 25 Schweizer Rauchertoten.
    • MartinZH 10.02.2020 15:07
      Highlight Highlight Deine Berechnung kann ich nachvollziehen. Ich komme mit 8.57 Mio. und 1.4 Mrd. auf 5.5 hypothetische Mortalitätsfälle.

      Bedingt durch die geographische Verteilung ist die Verknüpfung mit den Rauchertoten jedoch in wissenschaftlicher Hinsicht nicht ganz legitim: Die Raucher sind gleichmässig über das Land verteilt. Die Epidemie in China ist jedoch schwerpunktmässig auf zwei Grossstädte beschränkt.🤓

      Für eine ungefähre Annäherung müsste man also die Bevölkerungszahl von dieser/n Provinz/en zu Grunde legen, um sie zu vergleichen. In etwa so, wie wenn es nur im Kanton Bern Raucher geben würde. 😉
    • MartinZH 10.02.2020 18:02
      Highlight Highlight Oje, das wird eine komplizierte Berechnung mit allen Gewichtungsfaktoren... 🤔👍😉

      Neuartiges Coronavirus 2019-nCoV – Risikogebiete: Chinesische Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) und die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejiang.

      Fallzahlen weltweit: Insgesamt wurden bisher 40 490 Fälle gemeldet, darunter 910 Todesfälle, letztere alle in China, bis auf einen Todesfall auf den Philippinen und einen Todesfall in Hongkong.

      Fallzahlen zum neuartigen Coronavirus je 100 000 Einwohner (Inzidenzen) in den chinesischen Provinzen und in Hongkong, Macau und Taiwan. Quelle: RKI
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    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.02.2020 22:00
      Highlight Highlight Martin ZH. Die 25 Rauchertoten stehen in keiner Form in Relation zu China.
      Die Raucher leben in der Schweiz massgeblich in Städten und den anliegenden Agglomerationen. Sie sind nicht gleichmässig über das Land verteilt. Schwerpunktmässig dürfte Zürich die meisten Rauchertoten aufweisen.
      Der Vergleich ist insofern legitim, als dass man wegen den 900 "Coronatoten" seit 1. Dezember so ein Gschiss macht, während in dieser Zeit alleine in der Schweiz schon weit über 1500 Rauchertote verbucht werden können. Darunter auch Passivrauchgeschädigte. Das könnte man mit einer "Ansteckung" gleichsetzen.

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